diskurs.cafe
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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender fĂŒr digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und VortrĂ€ge. Hier bekommst du tĂ€glich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen fĂŒr den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe
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Heute von 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
VomensBar digitale
Bei der VomensBar digitale wollen wir FLINTA eine Stage geben fĂŒr ihre Themen, wobei Form und Ausdrucksform nicht festgelegt sind.
Wir verstehen die VomensBar sowohl als empowernden Ort zur Selbstdarstellung von FLINTA (die meist viel zu kurz kommtâŠ), als auch im Sinne eines radikalen Statements fĂŒr den Feminismus.
Die VomensBar ist keine Bildungsplattform fĂŒr kurzzeitig Feminismus-Interessierte, sondern ein Ort fĂŒr Kraft, Wut und Utopie.
Immer am 1. Freitag im Monat senden wir ĂŒber sphere-radio.net eine Episode.
Habt ihr Lust, mal Teil der VomensBar zu sein oder eine Folge komplett zu ĂŒbernehmen?
Meldet euch gerne bei uns!
FLINTA only
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Heute von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr.
Der Oberste Gerichtshof fĂŒr die Britische Zone und die Aufarbeitung von NS-Unrecht
Vortrag von Dr. Juliane Ohlenroth
Onlineveranstaltung
Teilnahme ĂŒber den Videodienst Zoom Meetings nur nach Anmeldung!
Lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.
Livestream auf YouTube
https://youtu.be/vYMEvTXNOkQ
Der Schwerpunkt der Strafverfolgung von NS-Verbrechen lag in der unmittelbaren Nachkriegszeit. In der frĂŒhen Bundesrepublik hingegen kam sie zeitweise fast zu einem Stillstand. Der Vortrag analysiert die strafrechtsdogmatischen GrundsĂ€tze des Obersten Gerichtshofs fĂŒr die Britische Zone (1948â1950) zur Aufarbeitung von NS-Unrecht. Sie werden in den Kontext der Rechtsprechung der Instanzgerichte und des Bundesgerichtshofs gesetzt. Dabei zeigt sich, dass die Rechtsauslegung des Obersten Gerichtshofs fĂŒr die Britische Zone im Kontrast zur ĂŒbrigen westdeutschen Justiz und zeitgenössischen Lehre eine angemessenere strafrechtliche Aufarbeitung von NS-Verbrechen ermöglicht hĂ€tte.
Dr. Juliane Ohlenroth
ist Rechtsreferendarin im OLG-Bezirk MĂŒnchen. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl fĂŒr Strafrecht, Strafprozessrecht, Risiko- und PrĂ€ventionsstrafrecht sowie Juristische Zeitgeschichte an der UniversitĂ€t Augsburg. Ihre Dissertation wurde 2021 mit [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
bewirk â Wir gemeinsam vor Ort fĂŒrs Klima!
Webinarreihe â Part 3 â âBĂŒrgerenergie in der Theorie und Praxisâ
BĂŒrgerenergie bezeichnet grundsĂ€tzlich die Energieversorgung, die nicht durch groĂe Unternehmen oder durch den Staat erfolgt, sondern von den BĂŒrger*innen in Eigenregie durchgefĂŒhrt wird. BĂŒrgerenergie ist daher vor allem regional, dezentral und demokratisch. Auch eine Kooperation von BĂŒrgerenergie-Gesellschaften mit Kommunen sowie kleinen und mittelstĂ€ndischen Unternehmen (KMU) aus der Region wird im Einzelfall als BĂŒrgerenergie bezeichnet. Im Zeichen des Klimaschutzes geht es zusĂ€tzlich darum, mittels BĂŒrgerenergie eine effiziente und erneuerbare Energieversorgung auf der Basis von Windkraft, Solarenergie, etc. und der effizienten Kopplung von Strom- und WĂ€rmegewinnung aufzubauen.
Lernziel: Die Teilnehmenden sollen die Rahmenbedingungen fĂŒr BĂŒrgerenergie in Deutschland kennenlernen und damit verbunden die Chancen und Hemmnisse fĂŒr eine Realisierung vor Ort einschĂ€tzen können. Hierzu gehört die Vermittlung von technischen, ökonomischen, rechtlichen und soziokulturellen Rahmen. Anhand der direkten Aussprache mit Vertreter*innen von guten Beispielen ist die Lust auf âdas wollen wir auchâ zu stĂ€rken.
BĂŒrg [...]
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Heute von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr.
Lesekreis Online zum Thema Klassismus
Lasst uns lesen und darĂŒber reden!
Unser Lesekreis geht in die zweite Runde! Ein Lesekreis, bei dem man sich traut, vermeintlich dumme Fragen zu stellen. Bei dem Wissensunterschiede nicht zur Angeberei genutzt werden, sondern zum gemeinsamen Verstehen beitragen. Bei dem wir etwas ĂŒber uns und die Gesellschaft, in der wir leben, herausfinden.
Zur Teilnahme sind keine besonderen Voraussetzungen notwendig, auĂer die Möglichkeit und Bereitschaft, sich regelmĂ€Ăig wöchentlich am Montag um 18.30 Uhr online zu treffen und jedesmal ein gewisses Textpensum zu lesen, das wir gemeinsam festlegen. Wer gerade kein Geld hat, um ein Buch zu kaufen, kriegt es unkompliziert von uns gestellt. Schreibt dazu einfach eine E-Mail an kontakt@arfake-koeln.de. Da die ausgewĂ€hlte Literatur dazu einlĂ€dt, persönliche Geschichten zu erzĂ€hlen und Betroffene bei der Selbstorganisation gegen Klassismus unterstĂŒtzt, richtet sich der Lesekreis nur an Menschen mit Klassismuserfahrungen. Schreibt uns auch gern, wenn ihr euch unsicher seid, ob ihr dazugehört.
Als Anfang hatten wir Die Bedeutung von Klasse von bell hooks gelesen. Jetzt lesen wir den Sammelband Solidarisch gegen Klassismus â organisieren, intervenier [...]
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Heute von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr.
Sunrise Movement meets Fridays for Future
Wie beurteilen Klima-Aktivist*innen in Deutschland und den USA die aktuelle Klimapolitik?
Sowohl die neue Ampelkoalition in Deutschland, als auch die Biden/Harris Regierung in den USA haben Klimaschutz ganz oben auf ihre Fahnen geschrieben und unterscheiden sich darin deutlich von ihren VorgÀnger*innen. Klimapolitik wird als Querschnittsthema formuliert und die Dringlichkeit des Handelns betont.
Dass dies so ist, hat auch viel mit den lautstarken Protesten und Kampagnen junger Bewegungen wie Fridays for Futures und dem amerikanischen Sunrise Movement zu tun, die seit Jahren fĂŒr eine konsequente und gerechte Klimapolitik kĂ€mpfen und dafĂŒr sorgen, das Klima- und Umweltschutz im politischen Diskurs nicht mehr wegignoriert werden können.
Nicht nur auf der StraĂe und im Netz, sondern auch als junge, neue Abgeordnete im Bundestag bzw. Kongress oder als schlagkrĂ€ftige UnterstĂŒtzer*innen der Demokraten im letzten US-PrĂ€sidentschaftswahlkampf versuchen sie entschieden Einfluss auf die politische Agenda zu nehmen.
Doch wie bewerten die Aktivist*innen der einflussreichen Graswurzelbewegungen eigentlich die aktuelle klimapolitische Situation dies- und jenseits des Atlantiks?
Das wollen wir ei [...]
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Heute von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr.
Diskussionsveranstaltung: âBefreiung hört nicht beim Menschen aufâ
Als Linke hinterfragen wir den Status quo: Wir bekĂ€mpfen strukturelle Ausbeutung und Gewalt, reflektieren SelbstverstĂ€ndlichkeiten und untergraben starre Traditionen. Auf Dauer ist keine Norm vor uns sicher. Wir analysieren und kritisieren Formen der Unterwerfung, Marginalisierung und Ausgrenzung. Diese GrundsĂ€tze verbinden uns ĂŒber unsere vielen Strömungen und AnsĂ€tze hinweg. Bei all unseren Unterschieden wollen wir solidarisch miteinander sein. Das heiĂt unter anderem, die Forderungen und Anliegen anderer Gerechtigkeitsbewegungen mitzudenken und zu unterstĂŒtzen â oder die KĂ€mpfe direkt zu verbinden. Die Idee, die Verdammten dieser Erde trotz all unserer Unterschiede zu vereinen, trĂ€gt emanzipatorische Projekte seit eh und je. Dass wir einander fremd sind, ist fĂŒr uns kein Grund, nicht zusammen zu kĂ€mpfen. Wir nĂ€hern uns an, streiten uns auch; doch wo immer es gelingt, machen wir Politik auf Grundlage unserer Gemeinsamkeiten.
Wir wollen mit euch ĂŒber unseren Aufruf diskutieren!
am 30.01.2022 um 17 Uhr
ohne Anmeldung hier: https://meet.livingutopia.org/b/sol-fag-tsu-c6f
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Vom 28.01 - 19:30 Uhr bis 29.01 - 19:30 Uhr.
Stream: Alles unter Kontrolle
FĂŒr sein neues Projekt versetzt Oliver FrljiÄ das ganze Gorki in den Ausnahmezustand. Das Haus â als Körper, als Stadt â durch das sich die Zuschauer*innen in einem Parcours ihren Weg bahnen. Ausgangs- und Bezugspunkt ist ein Gedanke Walter Benjamins: »Die Tradition der UnterdrĂŒckten belehrt uns darĂŒber, daĂ der âșAusnahmezustandâč, in dem wir leben, die Regel ist. Wir mĂŒssen zu einem Begriff von Geschichte kommen, der dem entspricht.« Und so steht am Anfang des Parcours der Ausnahmezustand, der uns auf eine Reise schickt. Immer wieder wird die Frage nach Fiktion und RealitĂ€t, nach NormalitĂ€t und Ausnahme gestellt. Sechs Szenen formen sich zu einem kaleidoskopartigen Gesamtbild. Wer reprĂ€sentiert eigentlich wen? Wer spricht fĂŒr wen und worĂŒber und ist dazu von wem legitimiert?
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Heute von 19:30 Uhr bis 19:30 Uhr.
Stream: Alles unter Kontrolle
FĂŒr sein neues Projekt versetzt Oliver FrljiÄ das ganze Gorki in den Ausnahmezustand. Das Haus â als Körper, als Stadt â durch das sich die Zuschauer*innen in einem Parcours ihren Weg bahnen. Ausgangs- und Bezugspunkt ist ein Gedanke Walter Benjamins: »Die Tradition der UnterdrĂŒckten belehrt uns darĂŒber, daĂ der âșAusnahmezustandâč, in dem wir leben, die Regel ist. Wir mĂŒssen zu einem Begriff von Geschichte kommen, der dem entspricht.« Und so steht am Anfang des Parcours der Ausnahmezustand, der uns auf eine Reise schickt. Immer wieder wird die Frage nach Fiktion und RealitĂ€t, nach NormalitĂ€t und Ausnahme gestellt. Sechs Szenen formen sich zu einem kaleidoskopartigen Gesamtbild. Wer reprĂ€sentiert eigentlich wen? Wer spricht fĂŒr wen und worĂŒber und ist dazu von wem legitimiert?
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Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.
âEinfĂŒhrung in die Critical Agrarian Studies â kritische Perspektiven auf Landwirtschaft und lĂ€ndliche RĂ€umeâ â La Via CamÂpeÂsiÂna und der bĂ€uÂerÂliÂche Weg fĂŒr den SysÂtemÂwanÂdel
In diesem Vortrag geht es um die Geschichte und Organisierung der globalen bĂ€uerlichen Bewegung La Via Campesina, in der ĂŒber 200 Millionen BĂ€uer*innen aus allen Kontinenten organisiert sind und zu der die Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft (AbL) zu den GrĂŒndungsmitglieder zĂ€hlt. Das systemkritische und transformative Konzept der ErnĂ€hrungssouverĂ€nitĂ€t wurde von La Via Campesina 1996 geprĂ€gt. Schnell wurde ErnĂ€hrungssouverĂ€nitĂ€t zu einer Bewegung, die Akteur*innen aus verschiedenen Gesellschaftssektoren vereint. Auch in internationalen und zwischenstaatlichen Foren ist La Via Campesina mittlerweile ein anerkanntes Sprachrohr der BĂ€uer*innen geworden. Filmausschnitte und weitere Medien werden wĂ€hrend des Vortrags eingesetzt, um den Teilnehmenden einen
kraftvollen Einblick zu vermitteln, wie sich die globale bÀuerliche Bewegung organisiert und gemeinsame Positionen entwickelt. Zudem wird ein Einblick in aktuelle KÀmpfe im Rahmen des Vortrags angestrebt.
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
âSolidarisch gegen Klassismusâ â Lesung und Diskussion
Solidarisch gegen Klassismus ist ein Sammelband, der sich mit der Frage der Auswirkungen von Klassismus in unserer Gesellschaft auseinandersetzt: Es zeigt Klassismus als gesellschaftliche Diskrimierungsform auf und bietet einen Ăberblick ĂŒber solidarische Strategien und antiklassistische Praxen.
Was: Lesung und Diskussion
Wann: 27.01.2022 19 Uhr
Wo: digital unter https://indigo.collocall.de/fra-lin-ftn-nr4
Eingeladen sind Brigitte TheiĂl, sie ist Herausgeberin des Bandes und schreibt als Redakteurin bei an.schlĂ€ge. Sie arbeitet als Erwachsenenbildnerin zu den Themen queerfemistische Bewegung, Innenpolitik, Netzkultur, soziale Ungleichheit und Klassismus.
Anne Seeck, sie ist Autorin des Beitrags ââVon Umverteilung ist kaum etwas zu hörenâ. Geboren 1962, subkulturell in Dresden-Neustadt und Ostberlin unterwegs, 1990â1996 Studium an der Freien UniversitĂ€t Berlin, in der politischen Bildung aktiv ebenso in der Erwerbslosen- und anderen sozialen Bewegungen, Herausgeberin von »Das Begehren, anders zu sein. Politische und kulturelle Dissidenz von 68 bis zum Scheitern der DDR« (Unrast 2012) Sie schreibt: âSeit MĂ€rz 2020 herrscht aufgrund der Corona-Krise eine Art Ausnahmezustand [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Erinnern heiĂt verĂ€ndern!
Der Utopische Raum. GesprÀch mit Nuran David Calis, Theaterregisseur, Newroz Duman, Initiative 19. Februar Hanau, und Onur Suzan Nobrega, Soziologin
Ob Mölln, der NSU oder Hanau: Es gibt eine KontinuitĂ€t rassistischer Taten in Deutschland, doch Hinterbliebene mĂŒssen hĂ€ufig um die Anerkennung ihrer Erfahrung und eine öffentliche Erinnerung kĂ€mpfen. Wie ist Gedenken an rassistische Taten und die Opfer möglich, wenn die Gesellschaft schweigt? Was mĂŒssen die Betroffenen tun, um auf ihre Trauer und ihre Erfahrungen aufmerksam zu machen? Und wie schreiben sich diese Erfahrungen in ein vielstimmiges kulturelles GedĂ€chtnis ein?
Kurz vor dem Jahrestag der rassistischen AnschlĂ€ge von Hanau widmet sich die Veranstaltung dem DrĂ€ngen nach einer verĂ€nderten Gedenkkultur, die mangelnde ReprĂ€sentation, fehlende AufklĂ€rung und blinde Flecken der Erinnerung ĂŒberwindet.
Am 19. Februar 2022 jĂ€hrt sich das Attentat von Hanau. Informationen ĂŒber geplante Veranstaltungen finden Sie unter: https://19feb-hanau.org/
Bis zu 70 Personen können voraussichtlich live vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen, sofern sie gegen Covid-19 geimpft, genesen oder vor maximal 48 Stunden negativ per PCR-Untersuchung [...]
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Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Seeds: Black Women in Power | Sementes: Mulheres Pretas no Poder
Dokumentarfilm / DocumentĂĄrio von / de Julia Mariano und / e Ăthel Oliveira (Brasilien/Brasil 2020, 105 Min, OT mit. eng. UT/ OT com Leg. eng.)
Anmeldung erforderlich
Austausch, Film
Do, 27.01.2022
18:00 â 21:00
Zur Anmeldung / Inscrição (guestoo)
Hå uma tradução portuguesa mais abaixo na pågina.
Der Dokumentarfilm von Julia Mariano und Ăthel Oliveira zeigt die Umwandlung von Trauer in Kampf. Als Reaktion auf die brutale Hinrichtung der StadtrĂ€tin von Rio de Janeiro, Marielle Franco, wurden die allgemeinen Wahlen 2018 zum gröĂten von Schwarzen Frauen angefĂŒhrten politischen Umbruch, den Brasilien je erlebt hat. In allen Bundesstaaten stellten sich Schwarze Politikerinnen gegen das Erstarken des Faschismus im Land. In Rio de Janeiro bewarben sich MĂŽnica Francisco, Rose Cipriano, Renata Souza, Jaqueline de Jesus, TainĂĄ de Paula und TalĂria Petrone um die Posten der Abgeordneten auf Landes- und Bundesebene und strebten eine politische Erneuerung an. Der Dokumentarfilm begleitet diese Frauen bei ihren Kampagnen im Jahr 2018 und zeigt, dass eine neue Art, Politik zu machen, in Brasilien möglich ist.
Im GesprÀch mit einer der Regisseur*innen und dem Kollektiv Miradas F [...]
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Heute von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr.
22. AuĂenpolitische Jahrestagung â Auf dem Weg zu einer neuen Klima-AuĂenpolitik (3)
GrĂŒne Klima-AuĂenpolitik auf dem PrĂŒfstand
Was ist das klimapolitische Angebot der Bundesregierung fĂŒr die am stĂ€rksten vom Klimawandel betroffenen Regionen (vulnerable Staaten)?
Was kann durch Klimapartnerschaften erreicht werden â und wo liegen die Grenzen dieser Kooperationsprojekte?
Welche staatlichen und nichtstaatlichen Akteure mĂŒssen in Deutschland / der EU und im Zielland fĂŒr eine erfolgreiche Klimapartnerschaft mobilisiert werden?
Wie sollten Deutschland und die EU ein SchlĂŒsselland wie Indien in ihre Klima-AuĂenpolitik einbinden?
Können und sollen wir in der Klimapolitik mit China und Russland zusammenarbeiten â und wie wĂŒrde das funktionieren?
Was kann durch transatlantische Koordination erreicht werden â und wo sind die Grenzen?
Wie könnten China und Russland und andere groĂe Emittenten â insbesondere aus dem Globalen SĂŒden â eingebunden werden?
Welche Auswirkungen hĂ€tte eine transatlantische grĂŒne Transformation auf die GroĂmachtrivalitĂ€ten im Dreieck Washington, Moskau und Peking?
Wie soll Berlin mit LĂ€ndern umgehen, deren Wirtschaft auf den Export fossiler Brennstoffe ausgerichtet ist, wie Algerien oder die Golfstaaten?
U.a. mit:
Sunita Narain, Centre for Science a [...]
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Heute von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr.
Der kalte Blick Letzte Bilder jĂŒdischer Familien aus dem Ghetto von TarnĂłw
Eine PrÀsentation von Prof. Dr. Götz Aly und Dr. Margit Berner
Onlineveranstaltung
Teilnahme ĂŒber den Videodienst Zoom Meetings nur nach Anmeldung!
Lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.
Livestream auf YouTube
https://youtu.be/bmAyTMDHekQ
Im Naturhistorischen Museum Wien entdeckte Margit Berner 1997 eine Schachtel mit der Aufschrift »Tarnow Juden 1942«, die Fotos jĂŒdischer Familien enthielt. Durch umfangreiche Recherchen gelang es ihr, sie namentlich zuzuordnen und die Geschichten der PortrĂ€tierten zu dokumentieren. Die Fotos entstanden im Rahmen »rassenkundlicher Erforschung typischer Ostjuden« im MĂ€rz 1942 in der deutsch besetzten polnischen Stadt TarnĂłw. Mit kaltem Blick untersuchten und fotografierten zwei ehrgeizige junge Wiener Anthropologinnen insgesamt 565 MĂ€nner, Frauen und Kinder.
Prof. Dr. Götz Aly
war von 2004 bis 2006 Gastprofessor am Fritz Bauer Institut und ist Autor vieler BĂŒcher zum Nationalsozialismus, Holocaust und Antisemitismus.
Dr. Margit Berner
ist Anthropologin und an vielen internationalen Forschungsprojekten beteiligt und fragt immer wieder nach den Provenienzen der Objekte, die sie in den Sammlungen des NHM verwahrt.
Ausstellung »D [...]
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Heute von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr.
Frauenzeitschriften â Frauenverlage â FrauenbuchlĂ€den
Die Podiumsdiskussion Frauenzeitschriften â Frauenverlage â FrauenbuchlĂ€den mit Ulla Wischermann, Ulrike Helmer und Andrea Gollbach findet am 26.01.2022 statt. Eine Anmeldung fĂŒr das Webinar ist erforderlich: https://kurzelinks.de/cgc0126.
Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen können Sie dem Programmheft entnehmen.
Frauenzeitschriften â Frauenverlage â FrauenbuchlĂ€den.
Sprache: Deutsch; Moderation: Carola Hilmes
Die Studenten- und Protestbewegung der 68er wirbelten auch die GeschlechterverhĂ€ltnisse durcheinander. Die Frauen rĂŒckten die politischen Aspekte der privaten LebensverhĂ€ltnisse in den Vordergrund. Das hatte Folgen fĂŒr die mediale PrĂ€senz: Frauenzeitschriften, Frauenverlage und FrauenbuchlĂ€den wurden in den 1970er Jahren gegrĂŒndet, neue Arbeits- und Publikationsformen erprobt.
Die feministische Publikumszeitschrift Emma besteht bis heute, die Berliner Frauenzeitschrift Courage erzielte damals hohe Auflagen, anders als Die Schwarze Botin, die sich an Links-Intellektuelle richtete und ein radikales Programm vertrat. Der Orlanda Frauenverlag etwa spezialisierte sich auf politische Literatur und Frauengesundheit, diskutiert wurde ĂŒber Frauenhandel, Pros [...]
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Heute von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr.
Die NATO und Russland an einem Tisch: Deeskalation im Ukraine-Konflikt?
Reihe âWeltweit: GesprĂ€che ĂŒber Entwicklungen & globale Krisenâ
Teil 1: Ukraine
Um einen Krieg in der Ukraine zu verhindern, folgt diesen Monat eine internationale Verhandlung auf die nÀchste: diplomatische GesprÀche zwischen UnterhÀndlern von den USA und Russland, ein Treffen der EU-Verteidigungsminister*innen und die Wiederbelebung des NATO-Russland-Rats. Wie erfolgreich sind diese Bestrebungen einen weiteren Truppenaufmarsch Russlands vor der Ukraine zu verhindern? Welche Möglichkeiten haben EU und NATO auf Russland zu reagieren und welche Ziele verfolgt der russische PrÀsident?
Gemeinsam mit Johannes Voswinkel (BĂŒroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew) und Sonja Zekri (SĂŒddeutsche Zeitung, ehemals SZ-Korrespondentin in Moskau) diskutieren wir ĂŒber diese und weitere Fragen live via Zoom.
Mit:
Johannes Voswinkel
BĂŒroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew
Sonja Zekri
SĂŒddeutsche Zeitung, ehemals SZ-Korrespondentin in Moskau
Diese Veranstaltung ist die Auftaktveranstaltung unserer neuen Reihe Weltweit GesprĂ€che ĂŒber Entwicklungen & globale Krisen. Gemeinsam mit den verschiedenen AuslandsbĂŒros der Heinrich-Böll-Stiftung möchten wir auf international spa [...]
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Heute von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
Alternative GrĂŒne Woche: Bauern ohne Boden?
Fachtagung â Neue EigentumstrĂ€ger fĂŒr den Zugang zu Land
in Kooperation mit Kulturland eG, Netzwerk FlÀchensicherung, Netzwerk Landwirtschaft ist Gemeingut, Ruralzation
Der Druck auf den landwirtschaftlichen Bodenmarkt ist seit der Finanzkrise 2008 enorm gestiegen. Land ist zu einem Spekulationsobjekt geworden, vielfĂ€ltige Nutzungsinteressen mit auĂerlandwirtschaftlichem Kapital treiben die Preise vielerorts drastisch in die Höhe. Kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe können ihre FlĂ€chen nicht mehr halten, HofĂŒbergaben und NeugrĂŒndungen scheitern an der Finanzierung. Vor allem weniger intensiv, ökologisch wirtschaftende Betriebe sind zunehmend in ihrer Existenz bedroht. Dabei erfĂŒllen gerade sie, neben der Bereitstellung von Lebensmitteln, viele weitere wichtige Funktionen fĂŒr die Gesellschaft: Grundwasser- und Bodenschutz, Struktur- und Artenvielfalt, ErfahrungsrĂ€ume fĂŒr Soziales und Wissensvermittlung. Gemeinwohlorientierte BodentrĂ€ger möchten hier eingreifen und mit gemeinschaftlichen Finanzierungsformen ökologisch wirtschaftenden Betrieben eine langfristige Perspektive bieten. Beim Landkauf werden sie jedoch im Moment noch rechtlich benachteiligt. Die Fachtagu [...]
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Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
OIKOS. Welt & Wirtschaft #4 Der Sand
Sogar Sand ist eine endliche Ressource â deren ungehemmte Ausbeutung zu immensen Problem fĂŒhrt
Online via Zoom: https://us02web.zoom.us/j/86017639375?pwd=akFPblg3bDBId3lGdlkwdUMwdWJqdz09
Sand ist unscheinbar und scheinbar unbegrenzt vorhanden. Dennoch bezeichnen Fachleute Sand als neue sozial-ökologische Zeitbombe. Denn das weltweite Bevölkerungswachstum, insbesondere in den StĂ€dten, fĂŒhrt zu groĂflĂ€chigem Sand-Raubbau mit verheerenden Folgen. Laut dem UN-Umweltprogramm (UNEP) leidet die Mehrzahl aller StrĂ€nde weltweit an deutlichem Sandmangel: KĂŒsten erodieren, sind anfĂ€lliger fĂŒr Hochwasser und Tsunamis.
Die UNEP hat ausgerechnet, dass der Jahresverbrauch allein des Bausektors als eine 27 Meter hohe und 27 Meter breite Mauer darstellbar ist, die einmal rund um den Ăquator reicht. Aber Sand ist nicht nur der Hauptbestandteil von Beton, sondern ebenso â und in noch stĂ€rkerem MaĂ als Erdöl â erforderlich fĂŒr die Produktion von Autoreifen, Pharmazeutika, Kosmetika, Kreditkarten, Putz- und sogar Nahrungsmitteln. Ohne Sand auch keine digitale Gesellschaft, denn die aus ihm gewonnenen Mineralien stecken in Glasfaserkabeln, Handys und Computerchips.
Nach Wasser ist Sand der meist [...]
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Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr.
Materializing Feminism. Grundlagen eines materialistischen Queer-Feminismus
Der Vortrag fĂŒhrt in die Grundlagen eines materialistischen Queer-Feminismus ein. Dabei bezieht sich ein materialistischer Feminismus auf eine marxistische Theorietradition und zwar den historischen Materialismus von Marx und Engels. So gelangen Prozesse der geschlechtlichen Arbeitsteilung gut in den Blick, die eine materialistische Grundlage von Geschlechterungleichheit bilden. In der feministischen Queer Theorie geht es hingegen um die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht, die wiederum auf poststrukturalistischen Ăberlegungen basiert. Dabei bietet der historische Materialismus einen guten Analyserahmen Geschlecht und SexualitĂ€t als historisch und sozial konstruiert zu verstehen. In Anlehnung an Silvia Federici und Judith Butler geht der Vortrag nach einer EinfĂŒhrung in die Thematik darauf ein, wie sich beide Theorieströmungen ergĂ€nzen können, um die Rolle von Geschlecht und SexualitĂ€t im Kapitalismus zu theoretisieren.
Wie immer freuen wir uns auf eure Teilnahme und eine kritische Diskussion im Anschluss!
Zoomlink: https://uni-siegen.zoom.us/j/92407761815?pwd=ai80K3pyMUtXQXkwZDJvcCtZUGVJZz09
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Heute von 18:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Zentralamerika: Eine Region als Beute
Von korrupten Eliten, Gewalt und sozialen Bewegungen. Veranstaltung im Rahmen der NĂŒrnberger Lateinamerikawoche mit Moritz Krawinkel. Vor Ort und online.
Die LĂ€nder Zentralamerikas sind geprĂ€gt von Armut und Perspektivlosigkeit, Korruption, Gewalt und Straflosigkeit. Das ist gewollt von den politischen und ökonomischen Eliten, die âihreâ LĂ€nder vor allem als Objekte der Ausbeutung betrachten. Welche Verflechtungen wirtschaftlicher und politischer Art gibt es, was haben wir damit zu tun und was bleibt den Menschen vor Ort?
Moritz Krawinkel ist Redakteur und Referent fĂŒr Zentralamerika bei der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international.
Zum Programm und Livestream-Infos der Lateinamerikawoche 2022 in NĂŒrnberg.
Dienstag, 25.01.2022
Beginn: 18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Villa Leon
Philipp-Körber-Weg 1
90439 NĂŒrnberg
Routenplaner
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