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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe

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Heute von 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr. VomensBar digitale Bei der VomensBar digitale wollen wir FLINTA eine Stage geben für ihre Themen, wobei Form und Ausdrucksform nicht festgelegt sind. Wir verstehen die VomensBar sowohl als empowernden Ort zur Selbstdarstellung von FLINTA (die meist viel zu kurz kommt…), als auch im Sinne eines radikalen Statements für den Feminismus. Die VomensBar ist keine Bildungsplattform für kurzzeitig Feminismus-Interessierte, sondern ein Ort für Kraft, Wut und Utopie. Immer am 1. Freitag im Monat senden wir über sphere-radio.net eine Episode. Habt ihr Lust, mal Teil der VomensBar zu sein oder eine Folge komplett zu übernehmen? Meldet euch gerne bei uns! FLINTA only Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr. Der Oberste Gerichtshof für die Britische Zone und die Aufarbeitung von NS-Unrecht Vortrag von Dr. Juliane Ohlenroth Onlineveranstaltung Teilnahme über den Videodienst Zoom Meetings nur nach Anmeldung! Lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen. Livestream auf YouTube https://youtu.be/vYMEvTXNOkQ Der Schwerpunkt der Strafverfolgung von NS-Verbrechen lag in der unmittelbaren Nachkriegszeit. In der frühen Bundesrepublik hingegen kam sie zeitweise fast zu einem Stillstand. Der Vortrag analysiert die strafrechtsdogmatischen Grundsätze des Obersten Gerichtshofs für die Britische Zone (1948–1950) zur Aufarbeitung von NS-Unrecht. Sie werden in den Kontext der Rechtsprechung der Instanzgerichte und des Bundesgerichtshofs gesetzt. Dabei zeigt sich, dass die Rechtsauslegung des Obersten Gerichtshofs für die Britische Zone im Kontrast zur übrigen westdeutschen Justiz und zeitgenössischen Lehre eine angemessenere strafrechtliche Aufarbeitung von NS-Verbrechen ermöglicht hätte. Dr. Juliane Ohlenroth ist Rechtsreferendarin im OLG-Bezirk München. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Risiko- und Präventionsstrafrecht sowie Juristische Zeitgeschichte an der Universität Augsburg. Ihre Dissertation wurde 2021 mit [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. bewirk – Wir gemeinsam vor Ort fürs Klima! Webinarreihe – Part 3 – „Bürgerenergie in der Theorie und Praxis“ Bürgerenergie bezeichnet grundsätzlich die Energieversorgung, die nicht durch große Unternehmen oder durch den Staat erfolgt, sondern von den Bürger*innen in Eigenregie durchgeführt wird. Bürgerenergie ist daher vor allem regional, dezentral und demokratisch. Auch eine Kooperation von Bürgerenergie-Gesellschaften mit Kommunen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus der Region wird im Einzelfall als Bürgerenergie bezeichnet. Im Zeichen des Klimaschutzes geht es zusätzlich darum, mittels Bürgerenergie eine effiziente und erneuerbare Energieversorgung auf der Basis von Windkraft, Solarenergie, etc. und der effizienten Kopplung von Strom- und Wärmegewinnung aufzubauen. Lernziel: Die Teilnehmenden sollen die Rahmenbedingungen für Bürgerenergie in Deutschland kennenlernen und damit verbunden die Chancen und Hemmnisse für eine Realisierung vor Ort einschätzen können. Hierzu gehört die Vermittlung von technischen, ökonomischen, rechtlichen und soziokulturellen Rahmen. Anhand der direkten Aussprache mit Vertreter*innen von guten Beispielen ist die Lust auf „das wollen wir auch“ zu stärken. Bürg [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr. Lesekreis Online zum Thema Klassismus Lasst uns lesen und darüber reden! Unser Lesekreis geht in die zweite Runde! Ein Lesekreis, bei dem man sich traut, vermeintlich dumme Fragen zu stellen. Bei dem Wissensunterschiede nicht zur Angeberei genutzt werden, sondern zum gemeinsamen Verstehen beitragen. Bei dem wir etwas über uns und die Gesellschaft, in der wir leben, herausfinden. Zur Teilnahme sind keine besonderen Voraussetzungen notwendig, außer die Möglichkeit und Bereitschaft, sich regelmäßig wöchentlich am Montag um 18.30 Uhr online zu treffen und jedesmal ein gewisses Textpensum zu lesen, das wir gemeinsam festlegen. Wer gerade kein Geld hat, um ein Buch zu kaufen, kriegt es unkompliziert von uns gestellt. Schreibt dazu einfach eine E-Mail an kontakt@arfake-koeln.de. Da die ausgewählte Literatur dazu einlädt, persönliche Geschichten zu erzählen und Betroffene bei der Selbstorganisation gegen Klassismus unterstützt, richtet sich der Lesekreis nur an Menschen mit Klassismuserfahrungen. Schreibt uns auch gern, wenn ihr euch unsicher seid, ob ihr dazugehört. Als Anfang hatten wir Die Bedeutung von Klasse von bell hooks gelesen. Jetzt lesen wir den Sammelband Solidarisch gegen Klassismus – organisieren, intervenier [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Sunrise Movement meets Fridays for Future Wie beurteilen Klima-Aktivist*innen in Deutschland und den USA die aktuelle Klimapolitik? Sowohl die neue Ampelkoalition in Deutschland, als auch die Biden/Harris Regierung in den USA haben Klimaschutz ganz oben auf ihre Fahnen geschrieben und unterscheiden sich darin deutlich von ihren Vorgänger*innen. Klimapolitik wird als Querschnittsthema formuliert und die Dringlichkeit des Handelns betont. Dass dies so ist, hat auch viel mit den lautstarken Protesten und Kampagnen junger Bewegungen wie Fridays for Futures und dem amerikanischen Sunrise Movement zu tun, die seit Jahren für eine konsequente und gerechte Klimapolitik kämpfen und dafür sorgen, das Klima- und Umweltschutz im politischen Diskurs nicht mehr wegignoriert werden können. Nicht nur auf der Straße und im Netz, sondern auch als junge, neue Abgeordnete im Bundestag bzw. Kongress oder als schlagkräftige Unterstützer*innen der Demokraten im letzten US-Präsidentschaftswahlkampf versuchen sie entschieden Einfluss auf die politische Agenda zu nehmen. Doch wie bewerten die Aktivist*innen der einflussreichen Graswurzelbewegungen eigentlich die aktuelle klimapolitische Situation dies- und jenseits des Atlantiks? Das wollen wir ei [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Diskussionsveranstaltung: “Befreiung hört nicht beim Menschen auf” Als Linke hinterfragen wir den Status quo: Wir bekämpfen strukturelle Ausbeutung und Gewalt, reflektieren Selbstverständlichkeiten und untergraben starre Traditionen. Auf Dauer ist keine Norm vor uns sicher. Wir analysieren und kritisieren Formen der Unterwerfung, Marginalisierung und Ausgrenzung. Diese Grundsätze verbinden uns über unsere vielen Strömungen und Ansätze hinweg. Bei all unseren Unterschieden wollen wir solidarisch miteinander sein. Das heißt unter anderem, die Forderungen und Anliegen anderer Gerechtigkeitsbewegungen mitzudenken und zu unterstützen – oder die Kämpfe direkt zu verbinden. Die Idee, die Verdammten dieser Erde trotz all unserer Unterschiede zu vereinen, trägt emanzipatorische Projekte seit eh und je. Dass wir einander fremd sind, ist für uns kein Grund, nicht zusammen zu kämpfen. Wir nähern uns an, streiten uns auch; doch wo immer es gelingt, machen wir Politik auf Grundlage unserer Gemeinsamkeiten.   Wir wollen mit euch über unseren Aufruf diskutieren! am 30.01.2022 um 17 Uhr ohne Anmeldung hier: https://meet.livingutopia.org/b/sol-fag-tsu-c6f Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 28.01 - 19:30 Uhr bis 29.01 - 19:30 Uhr. Stream: Alles unter Kontrolle Für sein neues Projekt versetzt Oliver Frljić das ganze Gorki in den Ausnahmezustand. Das Haus – als Körper, als Stadt – durch das sich die Zuschauer*innen in einem Parcours ihren Weg bahnen. Ausgangs- und Bezugspunkt ist ein Gedanke Walter Benjamins: »Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der ›Ausnahmezustand‹, in dem wir leben, die Regel ist. Wir müssen zu einem Begriff von Geschichte kommen, der dem entspricht.« Und so steht am Anfang des Parcours der Ausnahmezustand, der uns auf eine Reise schickt. Immer wieder wird die Frage nach Fiktion und Realität, nach Normalität und Ausnahme gestellt. Sechs Szenen formen sich zu einem kaleidoskopartigen Gesamtbild. Wer repräsentiert eigentlich wen? Wer spricht für wen und worüber und ist dazu von wem legitimiert? Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:30 Uhr bis 19:30 Uhr. Stream: Alles unter Kontrolle Für sein neues Projekt versetzt Oliver Frljić das ganze Gorki in den Ausnahmezustand. Das Haus – als Körper, als Stadt – durch das sich die Zuschauer*innen in einem Parcours ihren Weg bahnen. Ausgangs- und Bezugspunkt ist ein Gedanke Walter Benjamins: »Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der ›Ausnahmezustand‹, in dem wir leben, die Regel ist. Wir müssen zu einem Begriff von Geschichte kommen, der dem entspricht.« Und so steht am Anfang des Parcours der Ausnahmezustand, der uns auf eine Reise schickt. Immer wieder wird die Frage nach Fiktion und Realität, nach Normalität und Ausnahme gestellt. Sechs Szenen formen sich zu einem kaleidoskopartigen Gesamtbild. Wer repräsentiert eigentlich wen? Wer spricht für wen und worüber und ist dazu von wem legitimiert? Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr. “Einführung in die Critical Agrarian Studies – kritische Perspektiven auf Landwirtschaft und ländliche Räume” – La Via Cam­pe­si­na und der bäu­er­li­che Weg für den Sys­tem­wan­del In diesem Vortrag geht es um die Geschichte und Organisierung der globalen bäuerlichen Bewegung La Via Campesina, in der über 200 Millionen Bäuer*innen aus allen Kontinenten organisiert sind und zu der die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zu den Gründungsmitglieder zählt. Das systemkritische und transformative Konzept der Ernährungssouveränität wurde von La Via Campesina 1996 geprägt. Schnell wurde Ernährungssouveränität zu einer Bewegung, die Akteur*innen aus verschiedenen Gesellschaftssektoren vereint. Auch in internationalen und zwischenstaatlichen Foren ist La Via Campesina mittlerweile ein anerkanntes Sprachrohr der Bäuer*innen geworden. Filmausschnitte und weitere Medien werden während des Vortrags eingesetzt, um den Teilnehmenden einen kraftvollen Einblick zu vermitteln, wie sich die globale bäuerliche Bewegung organisiert und gemeinsame Positionen entwickelt. Zudem wird ein Einblick in aktuelle Kämpfe im Rahmen des Vortrags angestrebt.   Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. “Solidarisch gegen Klassismus” – Lesung und Diskussion Solidarisch gegen Klassismus ist ein Sammelband, der sich mit der Frage der Auswirkungen von Klassismus in unserer Gesellschaft auseinandersetzt: Es zeigt Klassismus als gesellschaftliche Diskrimierungsform auf und bietet einen Überblick über solidarische Strategien und antiklassistische Praxen. Was: Lesung und Diskussion Wann: 27.01.2022 19 Uhr Wo: digital unter https://indigo.collocall.de/fra-lin-ftn-nr4 Eingeladen sind Brigitte Theißl, sie ist Herausgeberin des Bandes und schreibt als Redakteurin bei an.schläge. Sie arbeitet als Erwachsenenbildnerin zu den Themen queerfemistische Bewegung, Innenpolitik, Netzkultur, soziale Ungleichheit und Klassismus. Anne Seeck, sie ist Autorin des Beitrags „“Von Umverteilung ist kaum etwas zu hören“. Geboren 1962, subkulturell in Dresden-Neustadt und Ostberlin unterwegs, 1990–1996 Studium an der Freien Universität Berlin, in der politischen Bildung aktiv ebenso in der Erwerbslosen- und anderen sozialen Bewegungen, Herausgeberin von »Das Begehren, anders zu sein. Politische und kulturelle Dissidenz von 68 bis zum Scheitern der DDR« (Unrast 2012) Sie schreibt: “Seit März 2020 herrscht aufgrund der Corona-Krise eine Art Ausnahmezustand [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Erinnern heißt verändern! Der Utopische Raum. Gespräch mit Nuran David Calis, Theaterregisseur, Newroz Duman, Initiative 19. Februar Hanau, und Onur Suzan Nobrega, Soziologin Ob Mölln, der NSU oder Hanau: Es gibt eine Kontinuität rassistischer Taten in Deutschland, doch Hinterbliebene müssen häufig um die Anerkennung ihrer Erfahrung und eine öffentliche Erinnerung kämpfen. Wie ist Gedenken an rassistische Taten und die Opfer möglich, wenn die Gesellschaft schweigt? Was müssen die Betroffenen tun, um auf ihre Trauer und ihre Erfahrungen aufmerksam zu machen? Und wie schreiben sich diese Erfahrungen in ein vielstimmiges kulturelles Gedächtnis ein? Kurz vor dem Jahrestag der rassistischen Anschläge von Hanau widmet sich die Veranstaltung dem Drängen nach einer veränderten Gedenkkultur, die mangelnde Repräsentation, fehlende Aufklärung und blinde Flecken der Erinnerung überwindet. Am 19. Februar 2022 jährt sich das Attentat von Hanau. Informationen über geplante Veranstaltungen finden Sie unter: https://19feb-hanau.org/   Bis zu 70 Personen können voraussichtlich live vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen, sofern sie gegen Covid-19 geimpft, genesen oder vor maximal 48 Stunden negativ per PCR-Untersuchung [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Seeds: Black Women in Power | Sementes: Mulheres Pretas no Poder Dokumentarfilm / Documentário von / de Julia Mariano und / e Éthel Oliveira (Brasilien/Brasil 2020, 105 Min, OT mit. eng. UT/ OT com Leg. eng.) Anmeldung erforderlich Austausch, Film Do, 27.01.2022 18:00 – 21:00 Zur Anmeldung / Inscrição (guestoo) Há uma tradução portuguesa mais abaixo na página.   Der Dokumentarfilm von Julia Mariano und Èthel Oliveira zeigt die Umwandlung von Trauer in Kampf. Als Reaktion auf die brutale Hinrichtung der Stadträtin von Rio de Janeiro, Marielle Franco, wurden die allgemeinen Wahlen 2018 zum größten von Schwarzen Frauen angeführten politischen Umbruch, den Brasilien je erlebt hat. In allen Bundesstaaten stellten sich Schwarze Politikerinnen gegen das Erstarken des Faschismus im Land. In Rio de Janeiro bewarben sich Mônica Francisco, Rose Cipriano, Renata Souza, Jaqueline de Jesus, Tainá de Paula und Talíria Petrone um die Posten der Abgeordneten auf Landes- und Bundesebene und strebten eine politische Erneuerung an. Der Dokumentarfilm begleitet diese Frauen bei ihren Kampagnen im Jahr 2018 und zeigt, dass eine neue Art, Politik zu machen, in Brasilien möglich ist. Im Gespräch mit einer der Regisseur*innen und dem Kollektiv Miradas F [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr. 22. Außenpolitische Jahrestagung – Auf dem Weg zu einer neuen Klima-Außenpolitik (3) Grüne Klima-Außenpolitik auf dem Prüfstand Was ist das klimapolitische Angebot der Bundesregierung für die am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen (vulnerable Staaten)? Was kann durch Klimapartnerschaften erreicht werden – und wo liegen die Grenzen dieser Kooperationsprojekte? Welche staatlichen und nichtstaatlichen Akteure müssen in Deutschland / der EU und im Zielland für eine erfolgreiche Klimapartnerschaft mobilisiert werden? Wie sollten Deutschland und die EU ein Schlüsselland wie Indien in ihre Klima-Außenpolitik einbinden? Können und sollen wir in der Klimapolitik mit China und Russland zusammenarbeiten – und wie würde das funktionieren? Was kann durch transatlantische Koordination erreicht werden – und wo sind die Grenzen? Wie könnten China und Russland und andere große Emittenten – insbesondere aus dem Globalen Süden – eingebunden werden? Welche Auswirkungen hätte eine transatlantische grüne Transformation auf die Großmachtrivalitäten im Dreieck Washington, Moskau und Peking? Wie soll Berlin mit Ländern umgehen, deren Wirtschaft auf den Export fossiler Brennstoffe ausgerichtet ist, wie Algerien oder die Golfstaaten? U.a. mit: Sunita Narain, Centre for Science a [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Der kalte Blick Letzte Bilder jüdischer Familien aus dem Ghetto von Tarnów Eine Präsentation von Prof. Dr. Götz Aly und Dr. Margit Berner Onlineveranstaltung Teilnahme über den Videodienst Zoom Meetings nur nach Anmeldung! Lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen. Livestream auf YouTube https://youtu.be/bmAyTMDHekQ Im Naturhistorischen Museum Wien entdeckte Margit Berner 1997 eine Schachtel mit der Aufschrift »Tarnow Juden 1942«, die Fotos jüdischer Familien enthielt. Durch umfangreiche Recherchen gelang es ihr, sie namentlich zuzuordnen und die Geschichten der Porträtierten zu dokumentieren. Die Fotos entstanden im Rahmen »rassenkundlicher Erforschung typischer Ostjuden« im März 1942 in der deutsch besetzten polnischen Stadt Tarnów. Mit kaltem Blick untersuchten und fotografierten zwei ehrgeizige junge Wiener Anthropologinnen insgesamt 565 Männer, Frauen und Kinder. Prof. Dr. Götz Aly war von 2004 bis 2006 Gastprofessor am Fritz Bauer Institut und ist Autor vieler Bücher zum Nationalsozialismus, Holocaust und Antisemitismus. Dr. Margit Berner ist Anthropologin und an vielen internationalen Forschungsprojekten beteiligt und fragt immer wieder nach den Provenienzen der Objekte, die sie in den Sammlungen des NHM verwahrt. Ausstellung »D [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr. Frauenzeitschriften – Frauenverlage – Frauenbuchläden Die Podiumsdiskussion Frauenzeitschriften – Frauenverlage – Frauenbuchläden mit Ulla Wischermann, Ulrike Helmer und Andrea Gollbach findet am 26.01.2022 statt. Eine Anmeldung für das Webinar ist erforderlich: https://kurzelinks.de/cgc0126. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen können Sie dem Programmheft entnehmen. Frauenzeitschriften – Frauenverlage – Frauenbuchläden. Sprache: Deutsch; Moderation: Carola Hilmes Die Studenten- und Protestbewegung der 68er wirbelten auch die Geschlechterverhältnisse durcheinander. Die Frauen rückten die politischen Aspekte der privaten Lebensverhältnisse in den Vordergrund. Das hatte Folgen für die mediale Präsenz: Frauenzeitschriften, Frauenverlage und Frauenbuchläden wurden in den 1970er Jahren gegründet, neue Arbeits- und Publikationsformen erprobt. Die feministische Publikumszeitschrift Emma besteht bis heute, die Berliner Frauenzeitschrift Courage erzielte damals hohe Auflagen, anders als Die Schwarze Botin, die sich an Links-Intellektuelle richtete und ein radikales Programm vertrat. Der Orlanda Frauenverlag etwa spezialisierte sich auf politische Literatur und Frauengesundheit, diskutiert wurde über Frauenhandel, Pros [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Die NATO und Russland an einem Tisch: Deeskalation im Ukraine-Konflikt? Reihe „Weltweit: Gespräche über Entwicklungen & globale Krisen“ Teil 1: Ukraine Um einen Krieg in der Ukraine zu verhindern, folgt diesen Monat eine internationale Verhandlung auf die nächste: diplomatische Gespräche zwischen Unterhändlern von den USA und Russland, ein Treffen der EU-Verteidigungsminister*innen und die Wiederbelebung des NATO-Russland-Rats. Wie erfolgreich sind diese Bestrebungen einen weiteren Truppenaufmarsch Russlands vor der Ukraine zu verhindern? Welche Möglichkeiten haben EU und NATO auf Russland zu reagieren und welche Ziele verfolgt der russische Präsident? Gemeinsam mit Johannes Voswinkel (Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew) und Sonja Zekri (Süddeutsche Zeitung, ehemals SZ-Korrespondentin in Moskau) diskutieren wir über diese und weitere Fragen live via Zoom. Mit: Johannes Voswinkel Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew Sonja Zekri Süddeutsche Zeitung, ehemals SZ-Korrespondentin in Moskau   Diese Veranstaltung ist die Auftaktveranstaltung unserer neuen Reihe Weltweit Gespräche über Entwicklungen & globale Krisen. Gemeinsam mit den verschiedenen Auslandsbüros der Heinrich-Böll-Stiftung möchten wir auf international spa [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Alternative Grüne Woche: Bauern ohne Boden? Fachtagung – Neue Eigentumsträger für den Zugang zu Land in Kooperation mit Kulturland eG, Netzwerk Flächensicherung, Netzwerk Landwirtschaft ist Gemeingut, Ruralzation Der Druck auf den landwirtschaftlichen Bodenmarkt ist seit der Finanzkrise 2008 enorm gestiegen. Land ist zu einem Spekulationsobjekt geworden, vielfältige Nutzungsinteressen mit außerlandwirtschaftlichem Kapital treiben die Preise vielerorts drastisch in die Höhe. Kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe können ihre Flächen nicht mehr halten, Hofübergaben und Neugründungen scheitern an der Finanzierung. Vor allem weniger intensiv, ökologisch wirtschaftende Betriebe sind zunehmend in ihrer Existenz bedroht. Dabei erfüllen gerade sie, neben der Bereitstellung von Lebensmitteln, viele weitere wichtige Funktionen für die Gesellschaft: Grundwasser- und Bodenschutz, Struktur- und Artenvielfalt, Erfahrungsräume für Soziales und Wissensvermittlung. Gemeinwohlorientierte Bodenträger möchten hier eingreifen und mit gemeinschaftlichen Finanzierungsformen ökologisch wirtschaftenden Betrieben eine langfristige Perspektive bieten. Beim Landkauf werden sie jedoch im Moment noch rechtlich benachteiligt. Die Fachtagu [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. OIKOS. Welt & Wirtschaft #4 Der Sand Sogar Sand ist eine endliche Ressource – deren ungehemmte Ausbeutung zu immensen Problem führt Online via Zoom: https://us02web.zoom.us/j/86017639375?pwd=akFPblg3bDBId3lGdlkwdUMwdWJqdz09 Sand ist unscheinbar und scheinbar unbegrenzt vorhanden. Dennoch bezeichnen Fachleute Sand als neue sozial-ökologische Zeitbombe. Denn das weltweite Bevölkerungswachstum, insbesondere in den Städten, führt zu großflächigem Sand-Raubbau mit verheerenden Folgen. Laut dem UN-Umweltprogramm (UNEP) leidet die Mehrzahl aller Strände weltweit an deutlichem Sandmangel: Küsten erodieren, sind anfälliger für Hochwasser und Tsunamis. Die UNEP hat ausgerechnet, dass der Jahresverbrauch allein des Bausektors als eine 27 Meter hohe und 27 Meter breite Mauer darstellbar ist, die einmal rund um den Äquator reicht. Aber Sand ist nicht nur der Hauptbestandteil von Beton, sondern ebenso – und in noch stärkerem Maß als Erdöl – erforderlich für die Produktion von Autoreifen, Pharmazeutika, Kosmetika, Kreditkarten, Putz- und sogar Nahrungsmitteln. Ohne Sand auch keine digitale Gesellschaft, denn die aus ihm gewonnenen Mineralien stecken in Glasfaserkabeln, Handys und Computerchips. Nach Wasser ist Sand der meist [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Materializing Feminism. Grundlagen eines materialistischen Queer-Feminismus Der Vortrag führt in die Grundlagen eines materialistischen Queer-Feminismus ein. Dabei bezieht sich ein materialistischer Feminismus auf eine marxistische Theorietradition und zwar den historischen Materialismus von Marx und Engels. So gelangen Prozesse der geschlechtlichen Arbeitsteilung gut in den Blick, die eine materialistische Grundlage von Geschlechterungleichheit bilden. In der feministischen Queer Theorie geht es hingegen um die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht, die wiederum auf poststrukturalistischen Überlegungen basiert. Dabei bietet der historische Materialismus einen guten Analyserahmen Geschlecht und Sexualität als historisch und sozial konstruiert zu verstehen. In Anlehnung an Silvia Federici und Judith Butler geht der Vortrag nach einer Einführung in die Thematik darauf ein, wie sich beide Theorieströmungen ergänzen können, um die Rolle von Geschlecht und Sexualität im Kapitalismus zu theoretisieren. Wie immer freuen wir uns auf eure Teilnahme und eine kritische Diskussion im Anschluss! Zoomlink: https://uni-siegen.zoom.us/j/92407761815?pwd=ai80K3pyMUtXQXkwZDJvcCtZUGVJZz09 Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Zentralamerika: Eine Region als Beute Von korrupten Eliten, Gewalt und sozialen Bewegungen. Veranstaltung im Rahmen der Nürnberger Lateinamerikawoche mit Moritz Krawinkel. Vor Ort und online. Die Länder Zentralamerikas sind geprägt von Armut und Perspektivlosigkeit, Korruption, Gewalt und Straflosigkeit. Das ist gewollt von den politischen und ökonomischen Eliten, die „ihre“ Länder vor allem als Objekte der Ausbeutung betrachten. Welche Verflechtungen wirtschaftlicher und politischer Art gibt es, was haben wir damit zu tun und was bleibt den Menschen vor Ort? Moritz Krawinkel ist Redakteur und Referent für Zentralamerika bei der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international. Zum Programm und Livestream-Infos der Lateinamerikawoche 2022 in Nürnberg. Dienstag, 25.01.2022 Beginn: 18:00 Uhr Veranstaltungsort Villa Leon Philipp-Körber-Weg 1 90439 Nürnberg Routenplaner Google Maps Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/