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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe

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Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Gegenwart und Zukunft des antifaschistischen Theaters: Antifaschistisches Theater heute Dafür, dass nicht einmal gerichtlich ausgewiesene Faschisten als solche bezeichnet werden möchten, ist es erstaunlich, welch heftige Reaktionen antifaschistische Bekenntnisse in Kunst, Politik und Publizistik zuletzt ausgelöst haben. Warum polarisiert Antifaschismus als Begriff, Haltung und politische wie künstlerische Praxis dermaßen? Welche Rückschlüsse auf unser Verständnis von Kunst und Politik lassen sich hieraus ziehen? Das Panel wirft einen Blick auf aktuelle antifaschistische künstlerische und theatrale Praxen und hinterfragt deren Erzählweisen und Ästhetik(en). Die Veranstaltung findet als offener Livestream auf dem Youtubekanal des Literaturforums im Brecht-Haus statt Zum Mitdiskutieren per Zoom bitte vorab hier anmelden! Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Die (Re)konstruktion der Welt – Hilfe. Solidarität. Politik. Online-Konferenz Hilfe. Solidarität. Politik. Online-Konferenz u. a. mit Achille Mbembe, Susan Buck-Morss, Rita Segato, Ulrike Herrmann, Sandro Mezzadra. Eine Konferenz nicht nur miserablen Lage der Welt, sondern auch und vor allem zu den Möglichkeiten ihrer Rekonstruktion zu einem Ort, den zu bewohnen sich endlich lohnen wird. In Vorträgen und Foren geht darum, das Verhältnis von Hilfe, Solidarität und Politik aus dem Versprechen zu bestimmen, das wir uns in der Erklärung der Menschenrechte selbst gegeben haben: Das Versprechen einer globalen und sozialen Ordnung, in der die uns allen zuerkannten Rechte voll verwirklicht wären   Viele Krisen fügen sich derzeit zu einer Weltkrise, die sich in der Corona-Pandemie verdichtet. Der Zerfall der alten Weltordnung und der suprastaatlichen Strukturen, das Eindringen der Ökonomie in jeden Winkel des Lebens, die Rückkehr einer autoritären Nationalstaatlichkeit, die Klimakrise und die Kapitulation der Politik – alle Symptome dieser Krise bringt das Virus auf ihren Punkt. Unausweichlich und handgreiflich wird die Weltkrise dort, wo das Überleben von Abertausenden, manchmal sogar Millionen Menschen an der Hilfe hängt, die ihnen gewährt oder verweigert wird. In welcher Welt leben wir, wenn Hilfe nur noch eine Weltordnung stabilisiert, die immer hilfsbedürftiger wird? Und: Was ist das für eine Welt, in der Hilfe nur noch Ausdruck der Unfähigkeit ist, sie anders und besser zu machen? Hilfe muss heute schon Zeugnis von der Welt ablegen, die sie vorfindet und dabei sich und anderen Rechenschaft über die eigenen Erfahrungen und das eigene Tun ablegen. Wir wollen diese Erfahrungen politisch zur Diskussion stellen. Dabei kann es aber nicht nur um die Krise, es muss ihr stets auch um deren Lösung gehen: zumindest um Versuche einer Lösung. Von solchen Lösungsversuchen wissen wir immerhin, dass sie global sein müssen, Lösungsversuche für ausnahmslos alle, wenn sie gerecht und deshalb tragfähig sein sollen. Und die erste Frage, die von uns allen zu beantwor Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Community Organizing – Basisorganisierung In den sich zuspitzenden Krisen wird die Notwendigkeit von Basisorganisierung deutlich. Egal ob Mieter*innen Initiativen, die Verhinderung von Großprojekten, wie Autobahn Neubau oder anti-faschistische Arbeit im Kiez: Organisierungprozesse bedeuten immer auch Aushandlungsprozesse über Unterschiede hinweg und unterschiedliche Rollen. Die Corona Pandemie bringt zudem die Herausforderung vermehrt online sich zu organisieren. Wie können wir in der Großgruppenbegleitung dem gerecht werden? Welche Formate und welche Sprache braucht es? Welche Elemente aus transformativer Strategieentwicklung können unterstützen? Wie gehen wir in der Begleitung mit unterschiedlichen Rollen und einem machtkritischem Ansatz um? In diesem Workshop wollen wir online ausprobieren und schauen, welche Elemente aus der Großgruppenbegleitung sinnvoll in Organisierungsprozesse eingebracht werden können. Und wo wir flexibel unsere Formate und Formen der Begleitung von großen Gruppen anpassen müssen, um der Unterschiedlichkeit der Menschen, wie auch den begrenzten Ressourcen gerecht werden zu können. Anmeldung unter: weiterbildung@rosalux.org   / Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Mia Smettan als Referentin vom Konzeptwerk Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 20:15 Uhr bis 22:00 Uhr. HANNAH O‘ NEILL: RECHTSRUCK AUS DEM INTERNET? IRLANDS NEUER RECHTSEXTREMISMUS Dass das Internet zur Verbreitung rechtsextremer Ideologien in Europa und den USA beiträgt, ist weitgehend bekannt.Aber wie genau sieht die Wechselwirkung zwischen sozialen Netzwerken und dem Erstarken rechtsextremer Bewegungen aus, und welche Rolle spielen sie? Antworten auf diese Fragen finden wir vielleicht in Irland: Nachdem die Republik, im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten, weitgehend immun gegen den Rechtsruck gewesen zu sein schien, beunruhigte im Sommer 2020 die Nachricht über einen Anstieg rechtsextremer Aktivitäten. Interessant ist, dass hier (zumindest auf den ersten Blick) fast ausschließlich Radikalisierungsprozesse in sozialen Netzwerken als Ursprung betrachtet werden. Wir werden daher prüfen, ob diese Erklärung tatsächlich ausreicht, welche Lösungsvorschläge auf staatlicher Ebene möglich sind und welche Gegenmaßnahmen sich aus einer linken Perspektive hieraus ableiten lassen. Hannah O‘Neill studiert Politikwissenschaft in Bamberg. In ihrem ersten Vortrag in der freien uni bamberg hat sie 2019 über feministische Perspektiven auf den Brexit gesprochen. Ab 20:15 – Vortrag auf Youtube: [Link] Ab 21:30 – Diskussion in zoom: https://uni-bamberg.zoom.us/j/94057810266 Passwort: vq6kH^ Eintritt/Zugang: frei Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Max Czollek: Gegenwartsbewältigung Halle, Thüringen, Hanau, Corona: Antworten für die politische Gegenwart. In Zeiten der Krise leiden Gesellschaft und Vielfalt. Für Max Czollek bieten staatstragende Konzepte wie „Leitkultur“ oder „Integration“ darauf keinerlei Antwort. Als Kontrastfolie zu solchen völkischen Vorstellungen einer Mehrheitsgesellschaft entwirft er mit Gegenwartsbewältigung ein Modell für eine veränderte Gegenwart: Desintegration, radikale Vielfalt, komplexe Intersektionalität und ein postmigrantischer Antifaschismus sind für ihn die Pfeiler einer Gesellschaft, die „alle schützt und nicht nur manche oder, um mit Adorno zu sprechen, eine Gesellschaft, in der man ‚ohne Angst verschieden sein kann‘.“ Max Czollek trifft ins Herz des Jahres 2021 – diese Polemik ist sein Schrittmacher: „Gegenwartsbewältigung heißt, dass man uns mit den Füßen zuerst aus den Shishabars und Synagogen, Spätis und Darkrooms wird tragen müssen. Wir räumen nicht das Feld, auch wenn nichts wieder gut wird. Nicht mit der Heimat, nicht mit der Leitkultur, nicht im Kapitalismus. Aber wenn wir verlieren, dann verlieren wir zusammen.“ (Max Czollek, Gegenwartsbewältigung) PROGRAMM: 19:30 Begrüßung: Oliver Schael, Fritz-Erler-Forum 19:40 Lesung und Gespräch: Max Czollek: Gegenwartsbewältigung. Moderation: Fabienne Fecht, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin 20:40 Publikumsdiskussion 21:00 Schlusswort: Franziska Sander, Emanzipation & Frieden e.V.   Max Czollek wurde 1987 in Berlin geboren, wo er bis heute lebt. Bis 2006 besuchte er die Jüdische (Ober-)Schule Berlin und schloss ein Studium der Politikwissenschaften an der FU Berlin an, das er mit einer Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung beendete. Er ist Mitglied des Lyrikkollektivs G13 und Mitherausgeber der Zeitschrift Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart. Mit Sasha Marianna Salzmann kuratierte er 2016 die Veranstaltung Desintegration. Ein Kongress zeitgenössischer jüdischer Positionen und 2017 die Radikalen Jüdischen Kulturtage am Maxim Gorki Theater. Die Gedichtbände Druckkammern, Jubeljahre und Grenzwerte erschienen im Verlagshaus Berlin, bei Hanser 2018 das Sachbuch Desintegriert euch!. Bei Twitter: @rubenmcloop, auf Instagram und Facebook. Siehe auch auf Wikipedia. Fabienne Fecht arbeitet in unabhängigen Kulturprojekten wie der Freiburger Lesereihe bauschen & biegen, die Literatur und Gesellschaftspolitisches zusammenbringt. Als Theater- und Literaturvermittlerin ist sie u.a. am Theater Freiburg und in den Literaturmuseen Marbach tätig. Sie promoviert an der Universität Freiburg in Allgemeiner und Vergleichender Literatur- und Kulturwissenschaft zu politischem Gegenwartstheater und hatte zuletzt 2019 einen Lehrauftrag zu dokumentarischer Performance am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Universität Erlangen inne.   Ein Manifest für radikale Vielfalt Online – Lesung und Diskussion mit Max Czollek Donnerstag, 11. Februar 2021, 19:30 Uhr Eine Gemeinsame Veranstaltung des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg (Friedrich-Ebert-Stiftung) und des Fördervereins Emanzipation und Frieden e.V. Zugangsdaten zu Zoom-Konferenz und Facebook-Livestream folgen demnächst Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. One Belt One Road: Die Neue Seidenstraße zwischen digitaler Propaganda und transnationalem Netzwerk One Belt One Road: Die Neue Seidenstraße zwischen digitaler Propaganda und transnationalem Netzwerk (künstlerische) Vorträge und Diskussion mit Runya Qiaoan (Olomouc) + Solveig Qu Suess (Berlin) Runya Qiaoan beschäftigt sich mit der Analyse von Online-Diskursen und dem sogenannten digitalen Populismus. In China setzt die Regierung zuletzt vermehrt dieses Mittel ein, um die Bürger*innen von ihrem politischen Programm zu überzeugen. Am Beispiel der Online-Diskussion in den Parteimedien zur Belt & Road Initiative werden die diskursiven Merkmale dieses Unterfangens analysiert. Ebenso wie liberale Demokratien müssen auch autoritäre Regime im 21. Jahrhundert ihr politisches Programm online bekannt machen und mit den Bürger*innen in populärer Rhetorik kommunizieren, um Unterstützung zu gewinnen und ihre Legitimität zu stärken. Aufbauend auf ihre Recherche zur Neuen Seidenstraße und mithilfe von Ausschnitten aus ihrem Dokumentarfilm AAA Cargo (2018), setzt Solveig Qu Suess‘ künstlerischer Vortrag „Overland, There’s Shorter Time to Dream“ im Inneren des Staubsturms über den Wüsten Taklamakan und Gobi an. Diese Stürme, die alle Aktivitäten in ihrem Weg einfrieren, sind zu einem jährlichen Ereignis in Westchina geworden. Ihre Bewegungen sind zu einer zunehmenden Bedrohung für die aufstrebenden Infrastrukturprojekte der Belt and Road Initiative geworden, die sich über ihre Pfade erstrecken. Wir erfahren, wie Geografien, die lange Zeit in den Peripherien der populären Vorstellungskraft auftauchten, zentral geworden sind für die Formierung des Lieferketten-Kapitalismus, in engem Zusammenspiel mit staatlicher Unterstützung, der Konzentration und Monopolisierung von Kapitalmacht und der Organisation von Wetter und Umwelt selbst. Während das Imaginäre der Neuen Seidenstrasse eine flüssige und mobile Welt des Warenaustauschs heraufbeschwört, erzeugen seine politischen Infrastrukturen ebenso viele Einengungen wie Öffnungen, ebenso viel Stillstand wie Fluss. Diese neuen Geometrien markieren nicht nur die geopolitische Reorganisation von Waren, Menschen, Kapital und Ideen, sondern auch Formen des Widerstands, die sich in Bewegungen ausdrücken, Korn für Korn. Im Anschluss an die Präsentationen treten die künstlerische und die wissenschaftliche Position miteinander in Dialog, um das Projekt Belt & Road auf vielen Ebenen einzukreisen und es auf dieses Weise samt seiner Potenziale und Fallstricke besser kritisch beleuchten zu können. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen. Link zur Veranstaltung: https://www.youtube.com/watch?v=GH8BVmnC4Xo Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Critical Whiteness: Was hat Rassismus mit mir zu tun und wie gehe ich damit um? Mit Hamed Abbaspur Trotz der wissenschaftlichen Diskreditierung kommt Rassismus weltweit immer wieder vor und prägt das Zusammenleben vieler Gesellschaften. Besonders in der NGO-Szene (Nichtregierungsorganisationen) sowie Bildungs- und Entwicklungszusammenarbeit stoßt das Ansprechen von Rassismus und struktureller Gewalt auf Strategien weißer Fragilität wie Widerstand, Ignoranz und Abweisung. Dieser praxisorientierte Workshop beleuchtet nicht nur den offensichtlichen Rassismus, sondern beschäftigt sich mit den Auswirkungen von strukturellem Rassismus und soll besonders „weiß” sozialisierte Menschen dazu anregen, ihre alltäglichen Arbeitsnormen, Leitbilder, Denkmuster und Privilegien im Umgang miteinander zu hinterfragen. Der Workshop richtet sich an weiß positionierte Menschen. Bei Teilnahme ist es notwendig deine Kamera einzuschalten. Zur Person: Hamed Abbaspur ist Trainer und Prozessbegleiter für Nachhaltige Entwicklung, Diversität und Transformation. Als Person of Color und durch sein Studium der Organisationsentwicklung und Unternehmensethik hat er sich auf die Entwicklung und Stärkung von nachhaltigen Strukturen und Prozessen sowie diversitätsbewussten Teams spezialisiert. Mit dem Ziel, viele Menschen für die Themen Diskriminierung und strukturelle Gewalt zu sensibilisieren, gibt er deutschlandweit Workshops und Vorträge und arbeitet mit Organisationen für mehr Demokratie, Teilhabe und Chancengleichheit. Anmeldung möglich über den Linktree in unserer Bio oder unter folgendem Link http://www.tinyurl.com/bimaraworkshop Die Anmeldebestätigungen werden zwei Wochen vor dem Veranstaltungstermin verschickt. TEILEN ERWÜNSCHT! #antirassismus #rassismuskritik #BildungMachtRassismus #Veranstaltungsreihe #kostenloseworkshops #blacklivesmatter #pleaseshare #dontforgettoshare #criticalwhteness Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Community Organizing – Basisorganisierung In den sich zuspitzenden Krisen wird die Notwendigkeit von Basisorganisierung deutlich. Egal ob Mieter*innen Initiativen, die Verhinderung von Großprojekten, wie Autobahn Neubau oder anti-faschistische Arbeit im Kiez: Organisierungprozesse bedeuten immer auch Aushandlungsprozesse über Unterschiede hinweg und unterschiedliche Rollen. Die Corona Pandemie bringt zudem die Herausforderung vermehrt online sich zu organisieren. Wie können wir in der Großgruppenbegleitung dem gerecht werden? Welche Formate und welche Sprache braucht es? Welche Elemente aus transformativer Strategieentwicklung können unterstützen? Wie gehen wir in der Begleitung mit unterschiedlichen Rollen und einem machtkritischem Ansatz um? In diesem Workshop wollen wir online ausprobieren und schauen, welche Elemente aus der Großgruppenbegleitung sinnvoll in Organisierungsprozesse eingebracht werden können. Und wo wir flexibel unsere Formate und Formen der Begleitung von großen Gruppen anpassen müssen, um der Unterschiedlichkeit der Menschen, wie auch den begrenzten Ressourcen gerecht werden zu können. Anmeldung unter: weiterbildung@rosalux.org   / Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Mia Smettan als Referentin vom Konzeptwerk Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Zukunft für Alle – wachstumskritische und feministische Perspektiven auf Zukunft Stell Dir vor, es ist das Jahr 2048 … Wie bewegst Du Dich fort? Was isst Du? Wie verbringst Du Deine Zeit? Wie und was arbeitet Du? Und über Deine eigene Situation hinaus – wie könnte diese Zukunft aussehen? Wie kann sie gerecht, ökologisch und machbar sein – für alle? Angesichts vielfältiger Krisen – Klimakatastrophe, zunehmende Ungleichheit, Wirtschaftskrisen – machen sich mehr und mehr Menschen auf die Suche nach einem ganz anderen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. Aber wie kann dieses aussehen? Der Vortrag zeigt Einblicke aus dem Projekt „Zukunft für alle“, wo Menschen aus Zivilgesellschaft, sozialen Bewe­gungen und Wissenschaft, konkrete Ideen einer gerechten, ökologischen und machbaren Gesellschaft entwickelt haben und der Frage nachgehen, wie wir dorthin kommen. https://zukunftfueralle.jetzt/buch-zum-kongress/ Link zum Stream: https://meet.gwdg.de/b/ast-zec-hf9   // Eine Veranstaltung des AStA Uni Göttingen mit Charlotte Hitzfelder vom Konzeptwerk Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Corona-Demos, „Infodemie“, Verschwörungsdenken und deren Zusammenhang mit Antisemitismus Eine Veranstaltung von Sonntags-Club und Trans im Sonntags-Club   In Deutschland hat man zwar gelernt, dass Antisemitismus irgendwie schlecht ist. Verstanden hat man ihn trotzdem nicht. Dieser Zustand ermöglicht es, dass man antisemitischen Denkmustern anhängen und gleichzeitig davon überzeugt sein kann, nichts damit zu tun zu haben. Das funktioniert in rechten, linken und religiösen Milieus genauso wie in der vermeintlich „guten Mitte der Gesellschaft“. Das gefährliche Potential dieser Mixtur wird in Krisenzeiten besonders deutlich. Die verbreitete Gewissheit, dass „die da oben an allem schuld sind“ verwechselt Gesellschaftskritik mit Wut auf „gierige Milliardäre“, „Lügenpack“ und „Lügenpresse“. Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie verbreiten sich einfache, falsche und gefährliche Welterklärungsmuster noch schneller. Vermeintliche „Querdenker“, QAnon-Fans und andere bilden sich die Diktatur einer geheimen Weltelite ein und wähnen sich im Endkampf zwischen Gut und Böse. Viele werden immer hemmungsloser und gewalttätiger. Doch so neu, wie manchen das alles vorkommt, ist es nicht. Die Vorstellung von den wenigen Gierigen und Bösartigen, die an allem Schuld sind und deshalb beseitigt werden müssen, war auch schon für den Nationalsozialismus charakteristisch, der von zig-Millionen Menschen getragen wurde. Doch auch wer die eingebildeten „Gierigen und Mächtigen, die im Geheimen wirken“ nicht mit „den Juden“ gleichsetzt, kann sich in einer gefährlichen Nähe zum Antisemitismus befinden, ohne sich darüber im Klaren zu sein. Eine reflektierte Kapitalismuskritik, die sich wesentlich vom herrschenden Bauch-Antikapitalismus unterscheidet, ist deswegen heute nötiger denn je. via http://emafrie.de/corona-demos-infodemie-verschwoerungsdenken-und-deren-zusammenhang-mit-antisemitismus/ Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 21:15 Uhr. Null Covid Strategien auf dem Prüfstand Diskussion zu alternativen Shutdown/Lockdown-Maßnahmen. Mit Andreas Wulf, Alex Demirovic, Johannes Hauer, Alex Mesbah. Corona geht nicht einfach vorbei. Verschiedene Lösungsansätze zur Bekämpfung der Covid19-Pandemie haben bisher zu wenig, zu schleppend oder nur kurzfristig gewirkt. Soziale Kontakte zu Freunden, Familie und in der Schule einzuschränken und im Betrieb, der Baustelle oder dem Büro zig unterschiedliche Menschen zu sehen, erscheint vielen paradox. Ist es das? Liegt die Lösung in der “No Covid” oder “Zero Covid” Strategie? Im Polit-Talk werden wir uns eine Übersicht über die verschiedenen Vorschläge verschaffen und diese zur Diskussion stellen. Betriebe, Fabriken, Schulen, Baustellen und Büros schließen bis die Zahl der Neuinfektionen bei 0 angelangt wäre? Ist das realistisch? Im Kapitalismus möglich? Global einlösbar? Utopisch? Wäre da nicht eine massive Überwachung nötig, die unsere Rechte einschränkt? Wer soll die Kontrolle ausüben? Wer zahlt dafür? Darüber möchten wir mit Ihnen und den geladenen Gästen sprechen: Prof. Dr. Alexander Demirovic – Sozialwissenschaftler und Professor für Industrie- und Organisationssoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Dr. Andreas Wulf – Arzt und Vertreter von medico international mit dem Schwerpunkt globale Gesundheit Johannes Hauer – Autor und Mitbetreiber des Blogs “Solidarisch gegen Corona” aus Leipzig Alex Mesbah – Arbeitet in der Gastromie und vertritt die Initiative #ZeroCovid Zum Format: Die Veranstaltung ist Teil des politischen Talks – regelmäßiger Austausch über das, was anliegt. In Corona-Zeiten bringen wir wöchentlich Menschen aus der Region über kontroverse Themen digital miteinander ins Gespräch. Denn Debatte ist gerade jetzt wichtig und notwendig. Wenn Sie Ideen für Themen haben, schreiben Sie uns an. Hinweise zur Anmeldung und Durchführung: Bitte melden Sie sich zur Onlineveranstaltung zunächst hier bei der VHS an (Kurs in den Warenkorb legen etc.). Sie erhalten vor Beginn der Veranstaltung eine Mail mit dem Zugangslink. https://www.vhs-muldental.de/programm/politik-und-umwelt.html?action%5B155%5D=course&courseId=475-C-21__101001 Für die Anmeldung beim Webanbieter Edudip müssen Sie nur einen Namen und eine E-Mail-Adresse hinterlegen. Ihr Name ist dann auch für die anderen Teilnehmer:innen sichtbar, die E-Mail-Adresse nicht. Sollte dies Ihr erstes Edudip-Seminar sein, hier ein Link zu einem Artikel, der die wichtigsten Funktionen kurz erklärt:  https://www.edudip.com/blog/als-teilnehmer-im-webinarraum-alle-funktionen-im-ueberblick/ Über die Online-Plattform können Sie Fragen an die Moderation der Veranstaltung übermitteln, die ausgewählte Fragen im Gespräch mit den Expert:innen aufgreift. Bitte beachten Sie, dass die Übertragungsqualität von der bei Ihnen verfügbaren Internet-Bandbreite abhängt. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. HUCH#91 Release – Podium mit Hengameh Yaghoobifarah und Bafta Sarbo Für die HUch#91 hatten wir uns eigentlich eine theoretische Streitschlichtung ausgemalt: Der ewige Zwist zwischen Identitäts- und Klassenpolitik sollte anhand von verschiedenen Texten in Frage gestellt, der Lagerkampf zwischen Materialismus und Poststrukturalismus sollte als nicht zielführend entlarvt und damit ein wenig aufgehoben werden. Doch Corona und der ganz normale Wahnsinn kamen dazwischen und so ist die HUch#91 wieder einmal eine bunte Mischung an interessanten Beiträgen geworden, in der unser anvisierter Schwerpunkt vor lauter toller Themen und Texten beinahe untergeht. So freuen wir uns riesig über dieses Heft – aber haben noch Gesprächsbedarf: Wir wollen über Klasse sprechen, genau wie über Identitäten, wollen das ökonomische System in den Blick nehmen, und ebenso nach den Lebensrealitäten marginalisierter und dissidenter Subjekte fragen. Und natürlich wollen wir herausfinden, wie wir das alles zusammendenken können und wo es dabei konkret schwierig wird. Dafür haben wir Hengameh Yaghoobifarah und Bafta Sarbo eingeladen, um mit uns, mit euch und miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir sind super gespannt auf den Abend mit diesen beiden fantastischen Referent_innen und finden ihn einen großartigen Anlass, um die Release der HUch#91 zu feiern! Wir freuen uns auf euch! Eure HUch-Redaktion Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:15 Uhr bis 21:00 Uhr. Belastung als Chance. Hans Gmelins politische Karrieren vor und nach 1945 Der Tübinger Gemeinderat erkannte dem ehemaligen Oberbürgermeister Hans Gmelin 2018 die Ehrenbürgerwürde posthum ab. Gmelin war 1954 nicht trotz, sondern gerade wegen seiner NS-Vergangenheit gewählt worden. Kaum zehn Jahre nach Kriegsende wurde sein Bekenntnis zur Demokratie als Beleg gewertet, dass er aus dieser Vergangenheit gelernt habe. Der Vortrag nimmt Gmelins politische Entwicklung ausgehend von seiner Sozialisation im württembergischen Bürgertum in den Blick, analysiert im Zusammenhang mit den NS-Verbrechen in der Slowakei die Rolle der Deutschen Gesandtschaft in Pressburg, an der er tätig war, und geht schließlich der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit in der Tübinger Kommunalpolitik nach. Livestream auf YouTube youtu.be/n1rFfsB_aGw   Dr. Niklas Krawinkel forscht am Lehrstuhl zur Geschichte und Wirkung des Holocaust über die Geschichte des Rechtsradikalismus in der Bundesrepublik Deutschland. 2020 erschien im Wallstein-Verlag seine Dissertation zu Hans Gmelin. Niklas Krawinkel Belastung als Chance. Hans Gmelins politische Karriere im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik Deutschland Göttingen: Wallstein Verlag, 2020, 567 Seiten, € 44,– ISBN 978-3-8353-3677-3 Technische Veranstaltungsinformation Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 10.02.2021« an: h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt. Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Feminismus in Kinderschuhen Wie uns Sexismus in die Wiege gelegt wird Wenn wir von Rollenklischees sprechen, kommt das nicht von irgendwoher. Niemand hat sich auf ein Podest gestellt und gesagt: „Ab heute sind Frauen empathisch und zurückhaltend wohingegen Männer keine Schwäche zeigen dürfen.” Diese Haltung ist aus einem gesellschaftlichen Prozess entstanden, weshalb es auch so schwer ist sie abzulegen: Rollenklischees werden ständig reproduziert – weil wir gar nicht anders können. “Das Klischeekarussel dreht sich schon lange vor der Geburt in den Köpfen von Erwachsenen.” (Nils Pickert) Mit der Frage “was wird es?” legen wir indirekt eine Erwartungshaltung an das Baby, kaum etwas bringt Kindern so früh eine sexistische Rollenverteilung bei wie klassische Märchen und mit Magazinen wie “Bravo” oder “Mädchen” werden Teenagern schräge Bilder über Sex und Schönheit vermittelt. Lisa Hartmann und Leonie Ruhland vom FEMLAB e. V. wollen euch mit auf eine Reise durch die Kindheit nehmen und gemeinsam an den Wurzeln der Rollenklischees zerren. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Living a life that matters! Zeitzeugengespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Ben Lesser Ben Lesser ist einer der letzten noch lebenden Holocaust-Überlebenden und wir haben die Möglichkeit ihn persönlich kennenzulernen. Er wird am 09.02.2021, um 19 Uhr online mit uns über sein Leben sprechen. Ben Lesser (92) überlebte ein gefürchtetes Ghetto, den dreitägigen Todeszug ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, das Lager Auschwitz selbst, den mörderischen 700 km langen Todesmarsch nach Buchenwald und den Todeszug über Nammering nach Dachau. Heute lebt er in Las Vegas. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, Hass zu beenden, indem er über seine Geschichte spricht. Ben Lesser hält seinen Vortrag auf Englisch, das soll aber nicht abschrecken. Man kann ihm gut folgen, da er relativ langsam und deutlich spricht. Verständnisfragen können jederzeit im Chat gestellt werden. Nikolaus Saller von der Arbeitsgemeinschaft KZ-Transport 1945 der Gemeinde Fürstenstein recherchierte viele Jahre über das größte Kriegsverbrechen in Niederbayern in Nammering und hatte Ben Lesser ausfindig gemacht. Er wird einige einleitende Bemerkungen an uns richten. Nach dem Vortrag von Ben Lesser gibt es die Möglichkeit direkt mit ihm ins Gespräch zu kommen. Anmeldung mit Namen, Mailadresse und Schule bitte an: kontakt@sor-smc-niederbayern.de Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Wir freuen uns auf deine Teilnahme! Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Cop Culture – Der Alltag des Gewaltmonopols Cop Culture – Polizei- oder Polizistenkultur – ist ein Begriff, der die Werte, Einstellungen und Gewohnheiten von Polizist*innen beschreibt, die ihren Arbeitsalltag prägen. Zusammen mit Rafael Behr wollen wir diskutieren, wie Cop Culture mit Polizeigewalt, Männlichkeitsbildern und Korpsgeist in der Polizei zusammenhängt und welche Rolle die polizeiliche Subkultur bei der Aufarbeitung von Gewalt und Rassismus spielt. Rafael Behr, viele Jahre lang selbst Polizeibeamter, ist Professor für Polizeiwissenschaften an der Hochschule der Polizei Hamburg und Mitglied im Arbeitskreis Empirische Polizeiforschung. Er forscht zur Organisationskultur der Polizei und hat in seinem gleichnamigen Buch (2008) eine kritische Bestandsaufnahme der Cop Culture für den deutschsprachigen Raum vorgelegt. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. THE SOCIAL DILEMMA Die Doku „The Social Dilemma” kritisiert die Folgen sozialer Medien für die Gesellschaft. Entsteht mehr Hate und Fake, damit Digitalkonzerne mehr Werbung verkaufen können? Zerbricht unsere Öffentlichkeit, weil Algorithmen uns in Social Communities ohne sozialen Austausch einfangen? Und wie gefährdet dies demokratische Wahlen? Dokumentarfilm von Jeff Orlowski (USA 2020, 93 Min, Deutsch + OT mit dt. UT) Anmeldung an info@w3-hamburg.de Film Di, 09.02.2021 18:00 – 21:00 Mit: Dr. Julian Jaursch – Stiftung Neue Verantwortung und Experte für DarkAds und digitale Wahlwerbung   Viele Insider der Tech-Branche, wie zum Beispiel ehemalige Angestellte von Google, Instagram, YouTube, Apple, Twitter und Facebook, kommen dazu zu Wort. In einer Mischung aus Interviews und eingeflochtenen Medienberichten werden die Mechanismen erklärt, mit denen Tech-Unternehmen versuchen ihre Nutzer*innen zu manipulieren: Wie es gelingt, über Like-Buttons jeden unserer Schritte im Netz zu verfolgen und über geschickt platzierte, individualisierte Inhalte unsere Aufmerksamkeit zu lenken. Wie kommen wir aus dem Digitalen Dilemma der vermeintlich kostenlosen Dienste heraus, die Gesellschaft und Demokratie schädigen? In welchem Umfang und mit welchen konkreten Maßnahmen können Tech-Firmen reguliert werden? Und welche Rolle spielen Politik und Zivilgesellschaft dabei, einen verantwortungsvollen, transparenten Ordnungsrahmen für soziale Netzwerke durchzusetzen? Darüber wollen wir im Anschluss an den Film diskutieren.   Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer monatlichen Filmreihe, die sich kritisch mit aktuellen Entwicklungen im digitalen Zeitalter in Wirtschaft und Demokratie auseinandersetzt und von Goliathwatch e.V. in Kooperation mit der W3 veranstaltet wird. Goliathwatch wird hierfür aktuell gefördert von der Bewegungsstiftung – Anstöße für soziale Bewegung.   Hinweise zur Teilnahme: Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tag der Veranstaltung an alle, die teilnehmen möchten, per Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung bis Dienstag, den 9. Februar 2021 10 Uhr an info@w3-hamburg.de   Zur Durchführung des online-Workshops nutzen wir das Programm BigBlueButton. Hinweise zur Nutzung des Programms gibt es unter W3_Anleitung BigBlueButton Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Die Nutzung von Kamera und Audio seitens der Teilnehmenden für die anschließende Diskussion ist optional. Fragen und Diskussionsbeiträge können auch über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen. Falls vorhanden empfehlen wir die Nutzung eines LAN-Kabels für eine stabilere Internetverbindung. Der online-Konferenzraum ist bereits 10 Minuten vor Beginn geöffnet. Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet. Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen. Für die Veranstaltung gelten die Datenschutzbestimmungen W3_Online-Veranstaltungen Für die Verwendung der Software BigBlueButton übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von BigBlueButton können hier eingesehen werden: https://bigbluebutton.org/privacy/ Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen.   Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Europa inhuman – Flüchtlinge vor den Grenzen der EU am Beispiel Bosnien Bernd Drüke war mit Prof. Gerhard Trabert vom 7. bis 13. Januar in Bihac/Bosnien. Dabei haben sie Flüchtlinge im Lager Lipa und in den Wäldern rund um die Stadt Bihac aufge-sucht und medizinische und humanitäre Hilfe geleistet.Bernd Drüke wird über die Grenzen der Humanität und das Elend der Flüchtlinge vor den Mauern der Festung Europa berichten. Statt den Zugang der EU und zu einem Asylverfahren zu gewähren, werden die Schutz Suchenden von kroatischen Grenzschützern gejagt, abgedrängt und misshan-delt. Europa tritt die Menschenrechte der Flüchtlinge mit Füßen.Die EU bietet für Geflüchtete keinen „Raum der Freiheit und des Rechts“ mehr.Bernd Drüke wird mit Bildern und Bericht die Lage der Flüchtlinge in Bosnien sowie die Hilfeaktionen darstellen. In der Diskussion geht es um konkrete Hilfen: Was können Menschenrechtsorganisationen und Helfer*innen tun, um Solidarität mit Flüchtlingen vor den Grenzen Europas zu praktizieren? Wie kann sich Seebrücke Bad Kreuznach engagieren?   Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Fragen und Anmeldung: Info@netzwerk-am-turm.deoder bad-kreuznach@seebruecke.org Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Heute von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Politische Männlichkeit – Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen Im Rahmen von »SWR 1 Leute« Susanne Kaiser im Gespräch über ihr Buch Politische Männlichkeit – Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen Die Sendung wird bei SWR1 Baden-Württemberg ausgestrahlt und im Anschluss als Videomitschnitt auf dem Youtubekanal der Sendung bereitgestellt Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer auf diskurs.cafe

Sisterhood – Schwarze Frauen auf dem Weg BLACK HER*HIS*STORY MONTH - beginnt in 30 min. Du hast schon immer von einer Schwester geträumt? Eine mit der Du Erfahrungen, Fragen, Wissen austauschen kannst? Mit der Du lachen und weinen kannst. Eine, die mit dir teilt, wie sie es geschafft hat. Eine, die einfach nur zuhört und nicht gleich (be)wertet. Eine, die dich stärkt und neue Kräfte entfacht? Wir hören über Wege, über Kraft, Hingabe und Mitgefühl und teilen (Überlebens-)Wissen miteinander wie Lieblingsverwandte. mit Wilma Nyari, Ama Odum, Makda Isak, Madelaine Rachel Dering Anmeldung: Das Angebot ist ein Saver Space Event für schwarze Frauen*. Voranmeldung per Mail an: isdhannover@isdonline.de Die Online-Veranstaltung ist eine Kooperation der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Hannover e.V. mit der Stitung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen im Rahmen des BLACK HER*HIS*STORY MONTH in Hannover. Mehr Infos unter diskurs.cafe