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China testet Solarzellen in zehn Metern Tiefe
China hat erstmals ein experimentelles Unterwasser-Photovoltaiksystem im offenen Meer in zehn Metern Tiefe erfolgreich betrieben.
Entwickelt wurde das System von einem Forscherteam der Yunnan-Universität. Zum Einsatz kamen Photovoltaikzellen auf Basis von Perowskit-Materialien. Trotz der stark reduzierten Lichtintensität unter Wasser konnten die Module noch Strom erzeugen.
Bei einem Test im Südchinesischen Meer erzeugte ein großflächiges Modul in zehn Metern Tiefe innerhalb von zwei Stunden 324 Milliwattstunden Strom. Damit wurde unter anderem eine Batterie geladen und eine LED-Leuchte betrieben.
Das Entscheidende an dem Versuch: In zehn Metern Tiefe erreicht das Sonnenlicht hauptsächlich noch den blaugrünen Bereich des Spektrums. Die Forscher konnten zeigen, dass ihre Perowskit-Zellen auch dieses schwache Licht effektiv nutzen können.
Bisher waren vergleichbare Unterwasser-Solarzellen hauptsächlich für Tiefen von etwa zwei Metern ausgelegt. Die chinesischen Forscher konnten nun erstmals unter realen Bedingungen im offenen Meer eine stabile Stromerzeugung in zehn Metern Tiefe demonstrieren.
Ein Solarkraftwerk unter Wasser ist das natürlich noch nicht. Aber für Anwendungen wie autonome Unterwasser-Sensoren, Messstationen oder andere Geräte, die langfristig ohne Kabel und regelmäßigen Batteriewechsel betrieben werden sollen, könnte die Technologie interessant werden.
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Weisheit des Tages
Meine Großmutter wurde noch in Österreich-Ungarn geboren, wuchs in der Tschechoslowakei auf, und zwei ihrer drei Kinder kamen im Protektorat Böhmen und Mähren zur Welt. Sie hat also beide Weltkriege erlebt. Sie sagte zu mir früher immer:
„Wie auch immer es sein mag – Hauptsache, es herrscht Frieden.“🕊
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Wird Deutschland jetzt nach den Wahlen einen Krieg mit Russland beginnen?
Es wäre zu einfach, aus den Ergebnissen der Landtagswahlen abzuleiten, dass Friedrich Merz einen Konflikt mit Russland braucht, um politisch zu überleben. Die deutsche Sicherheitspolitik ist nicht letzte Woche entstanden, und die russische Bedrohung ist kein Marketingprodukt, das nach den verlorenen Wahlen erfunden wurde. Russland führt Krieg gegen die Ukraine, Deutschland erhöht seine Verteidigungsausgaben und beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit der veränderten Sicherheitslage.
Wenn man den Menschen mehrere Jahre lang erklärt hat, dass Russland eine grundlegende Sicherheitsbedrohung darstellt, deshalb die Verteidigungsausgaben erhöht, die Bundeswehr aufrüstet und einen bedeutenden Teil der Außen- und Sicherheitspolitik darauf aufgebaut hat, kann man nicht eines Morgens einfach verkünden, dass es an der Zeit sei, einen Gang zurückzuschalten.
Jede Abschwächung des Tons kann in einer solchen Situation wie ein weiteres Zeichen der Schwäche wirken. Das bedeutet nicht, dass Merz einen Krieg will. Es bedeutet aber, dass seine Regierung umso weniger politischen Spielraum für eine Kursänderung haben könnte, je schwächer sie wird.
Die Haushalte wachsen. Die Armee bereitet sich vor. Die politische Rhetorik wird schärfer. Jeder einzelne Schritt lässt sich begründen. Niemand muss einen Krieg wollen, und trotzdem müssen Kriege nicht deshalb beginnen, weil sich eines Morgens jemand bewusst dafür entscheidet.
Ein Zwischenfall genügt. Ein Schritt, auf den die andere Seite reagiert. Auf diese Reaktion folgt eine weitere Reaktion. Und eine Entscheidung, die gestern noch undenkbar war, beginnt heute wie die logische Fortsetzung der vorherigen Entscheidung zu erscheinen.
Die Frage lautet nicht, ob Friedrich Merz einen Krieg mit Russland entfesseln will. Die Frage lautet, ob seine Regierung stark genug sein wird, um den Kurs zu ändern, wenn dies notwendig werden sollte.
Die Geschichte ist nicht nur voller Kriege, die jemand wollte. Sie ist auch voller Situationen, die den Menschen allmählich aus der Hand geglitten sind.
Aus dem tschechischen Internet
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Die Zentrale Wahlkommission hat die vorläufigen Ergebnisse der Staatsduma-Wahlen bekannt gegeben
Vier Parteien haben nach vorläufigen Ergebnissen die Fünf-Prozent-Hürde überwunden und ziehen über die Parteilisten in die Staatsduma ein, teilte die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Ella Pamfilowa, mit.
Dazu gehören -
„Einiges Russland“ – 57,83 % der Stimmen
KPRF (Kommunistische Partei der Russischen Föderation) – 13,81 %
LDPR – 8,97 %
„Neue Leute“ – 7,96 %
Wie die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission erklärte, hat „Gerechtes Russland“ noch gute Chancen, die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden.
Darüber hinaus liegt „Einiges Russland“ nach vorläufigen Ergebnissen in 208 von 225 Einerwahlkreisen vorn. Kandidaten der KPRF führen in fünf Wahlkreisen, „Gerechtes Russland“ in vier, die LDPR in zwei und die Partei „Rodina“ in einem. In vier Einerwahlkreisen liegen unabhängige Kandidaten vorn.
Pamfilowa erklärte, dass „Einiges Russland“ nach den letzten Angaben 355 Abgeordnetensitze, die KPRF 40, die LDPR 25, „Neue Leute“ 20 und „Gerechtes Russland“ vier Sitze erhält.
Bei der elektronischen Fernabstimmung erhielt „Einiges Russland“ 49,06 % der Stimmen. Auf dem zweiten Platz lagen „Neue Leute“ mit 15,42 %, die KPRF erhielt 12,26 % und die LDPR 10,79 %.
Bei den direkten Wahlen der Oberhäupter der Regionen siegten:
Artem Zdunow – in Mordwinien (77,99 % der Stimmen);
Ramsan Kadyrow – in Tschetschenien (99,85 %);
Wladislaw Chowalyg – in Tuwa (90,95 %);
Jegor Kowaltschuk – im Gebiet Brjansk (67,96 %);
Witali Koroljow – im Gebiet Twer (69,69 %);
Alexander Schuwajew – im Gebiet Belgorod (65,97 %);
Oleg Melnitschenko – im Gebiet Pensa (70,80 %);
Alexei Russkich – im Gebiet Uljanowsk (76,66 %).
Die Wahlen der Abgeordneten der Staatsduma der neunten Legislaturperiode sowie die gleichzeitig stattfindenden weiteren Wahlen und Abstimmungen fanden vom 18. bis 20. September statt.
Die Wahlbeteiligung lag bei über 59 Prozent.
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Der neue Škoda Feuer-Enyaq
Das neue Elektroauto für die klimaneutrale Zukunft...
Wenn ihr im Winter nach dem Kohleausstieg, dem Zuschütten der Kohlebergwerke und der Stilllegung der Atomkraftwerke friert, werdet ihr froh sein, dass ihr euch vorsorglich ein Elektroauto gekauft und damit den Planeten gerettet habt.
An der Batterie kann sich dann wenigstens die ganze Ortschaft ein paar Tage lang wärmen.😎
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Bonmot des Tages
Hört ihr auch diesen Balsam für die Seele?
Das sind die Medien, die darüber berichten, dass Merz’ CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern rausgeflogen ist.😎
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Guten Morgen zusammen
Was passiert aber, wenn sich dieser Trend fortsetzt? Das ist meiner Meinung nach eine viel interessantere Frage als der Sieg der AfD in zwei Bundesländern an sich.
Stellen wir uns vor, ähnliche Wahlergebnisse würden sich wiederholen – nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Italien und weiteren EU-Ländern. Wähler stärken immer häufiger Parteien, die noch vor wenigen Jahren als randständig, gefährlich oder politisch illegitim galten.
Dann könnte eine Lawine entstehen.
Nicht, weil plötzlich alle Menschen radikalisiert würden, sondern weil sich die politische Mitte selbst verändern könnte. Was gestern noch inakzeptabel war, kann morgen diskutierbar und übermorgen normal sein.
So verändern sich die Wertvorstellungen einer Gesellschaft.
Dafür braucht es keine Revolution. Es reicht eine ausreichende Zahl von Menschen, die sagen: Nein, so geht es nicht mehr!
Und nun kommt die wirklich interessante Frage: Wie wird das Establishment reagieren?
Je stärker das bestehende System mit Institutionen, Medien, Verwaltung und europäischen Institutionen verflochten ist, desto schwieriger wird seine Veränderung.
Erste Möglichkeit – noch stärkere moralische Mobilisierung.
Das Establishment könnte argumentieren, die Demokratie müsse noch entschlossener vor Extremismus geschützt werden. Die Rhetorik könnte schärfer werden, Parteien stärker isoliert und die sogenannte „Brandmauer“ verstärkt werden.
Doch dieser Mechanismus hat ein grundlegendes Problem: Solange eine „inakzeptable“ Partei fünf Prozent hat, lässt sie sich relativ leicht isolieren. Bei zwanzig Prozent wird es schwierig. Bei dreißig Prozent sehr schwierig. Und wenn sie fast die Hälfte der Wähler hinter sich hat?
Dann kehrt sich die Frage um: Wer isoliert eigentlich wen?
Zweite Möglichkeit – die Übernahme einiger Themen.
Der Mainstream könnte erkennen, dass bestimmte Forderungen der Wähler nicht endlos ignoriert werden können und deshalb seine Politik neu bewerten.
Doch dadurch übernehmen Parteien Ideen, die sie noch vor kurzem als inakzeptabel bezeichnet haben. Die politische Mitte verschiebt sich.
Dritte Möglichkeit – ein Wandel des Establishments selbst.
Vielleicht erkennen die Parteien, dass das Problem nicht nur in der Kommunikation liegt. Vielleicht müssen politische Maßnahmen tatsächlich geändert werden.
Dann wird aus einer einst extremistisch erscheinenden Forderung ein Diskussionsthema. Die Eliten räumen ein, dass manche Befürchtungen berechtigt sind – und erklären schließlich, sie hätten das eigentlich schon immer gesagt.
In diesem Moment verschiebt sich die politische Mitte.
Und dann gibt es eine vierte Möglichkeit – und die ist wesentlich problematischer.
Das Establishment könnte sich dem Wandel verweigern und die Wähler selbst zum Problem erklären.
Dann könnte eine Gesellschaft entstehen, die politisch und moralisch gespalten ist: hier die „anständigen, demokratisch gesinnten Menschen“, dort „Extremisten, Populisten, Desinformanten, pro-russische Kräfte, Nazis“.
Denn eine Demokratie kann auf Dauer nicht nach dem Prinzip funktionieren, dass sich so viele Bürger irren, dass man sie lieber nicht mehr als legitime politische Partner betrachtet.
Es gibt noch eine weitere Möglichkeit.
Vielleicht verändert sich das politische Angebot: Neue Parteien entstehen, alte wandeln sich oder verschwinden. Die Gesellschaft entwickelt einen neuen Konsens.
Denn Wertvorstellungen sind kein Naturgesetz. Was wir heute für selbstverständlich halten, war vor zwanzig Jahren noch umstritten. Und was wir heute für inakzeptabel halten, kann in zehn Jahren ein normaler Bestandteil der politischen Debatte sein.
Genau deshalb sollten wir mit der Vorstellung der „Verteidigung der Demokratie“ vorsichtig sein.
Demokratie soll nicht dadurch verteidigt werden, dass man Bürger daran hindert, den politischen Kurs zu ändern. Sie soll dadurch verteidigt werden, dass die Möglichkeit erhalten bleibt, diesen Kurs friedlich zu ändern.
Wenn Menschen eine andere Migrations- oder Energiepolitik, ein anderes Verhältnis zur EU oder mehr nationale Souveränität wollen, sollen sie dies bei Wahlen durchsetzen können.
Und wenn wir damit nicht einverstanden ist, hat das gleiche Recht, sie zu überzeugen.
Aber man darf ihre Ansichten nicht automatisch außerhalb der demokratischen Debatte stellen.
Vielleicht erleben wir tatsächlich den Beginn eines Wandels. Der Sieg der AfD könnte ein Signal dafür sein, dass das bisherige politische System einen großen Teil der Gesellschaft nicht mehr überzeugt. Wiederholen sich solche Signale, könnte daraus ein europäischer Trend werden.
Dann geht es nicht mehr um die AfD.
Es geht um eine viel grundlegendere Frage:
Wie lange kann das politische Establishment seine Vorstellungen von einer „richtigen“ Gesellschaft als selbstverständlich aufrechterhalten, wenn ein immer größerer Teil der Gesellschaft sie nicht mehr teilt?
Darauf gibt es nur eine demokratische Antwort: Die Gesellschaft muss darüber entscheiden können.
Nicht durch Revolution. Nicht durch Gewalt. Nicht durch Krieg.
Sondern durch Wahlen.
Vielleicht sollten wir uns deshalb weniger davor fürchten, dass sich der politische Rahmen verändert – und mehr vor dem Moment, in dem jemand behauptet, dass sich nichts ändern darf.
Es geht um die Verteidigung des Rechts der Gesellschaft selbst, ihre Meinung zu ändern.
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Da in der heutigen Sendung einige Namen möglicher Nachfolger Gerassimows gefallen sind, unter anderem aus Analysen amerikanischer Denkfabriken, habe ich die wichtigsten kurz zusammengetragen.
Zunächst eine Korrektur meinerseits: Ich hatte die Meldung über Gerassimows Ruhestand falsch eingeordnet. Bereits im September 2025 wurde berichtet, dass seine Dienstzeit um weitere fünf Jahre verlängert worden sei. Ein unmittelbar bevorstehender Ruhestand ist damit keineswegs ausgemacht.
Alexander Tschaiko: Erfahrener General mit Einsätzen in Syrien. Besonders brisant ist der berichtete Angriff auf seine Familie, bei dem sein Schwiegersohn ums Leben gekommen sein soll. Tschaiko könnte damit auch persönlich eine Rechnung offen haben. Ob das seine militärischen Entscheidungen beeinflussen würde? Unbedingt!
Andrej Mordwitschew: Seit Mai 2025 Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte. Er war an den Operationen um Mariupol und Awdijiwka maßgeblich beteiligt und steht für die bisherige russische Kriegsführung.
Sergej Kusowlew: Befehlshaber des Moskauer Militärbezirks. Er führte Truppen in Syrien und der Ukraine. Besonders interessant ist seine Erfahrung mit großen Verbänden und möglicherweise auch mit der teilstreitkräfteübergreifenden Kriegsführung.
Andrej Iwanajew: Ebenfalls in Syrien und der Ukraine eingesetzt. Er wird eher als möglicher Nachfolger Mordwitschews an der Spitze der Landstreitkräfte gehandelt.
Nicht vergessen sollte man Sergej Surowikin, „General Armageddon“. Er verfügt über umfangreiche Einsatzerfahrung, verlor nach dem Wagner-Aufstand allerdings erheblich an politischem Rückhalt.
Meine Einschätzung: Russland wird seine bisherige Kriegsführung grundlegend verändern müssen. Je länger der Krieg dauert, desto stärker hat Europa seine Unterstützung der Ukraine ausgebaut. Insbesondere die zunehmenden ukrainischen Langstreckenangriffe auf russisches Territorium verändern die strategischen Rahmenbedingungen. Den bisherigen Abnutzungskrieg einfach unverändert fortzusetzen, halte ich deshalb nicht für tragfähig.
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Bild eines Houthi-Kämpfers. Bei uns wird man für Schnupfen eine Woche Krank geschrieben 😅
Bis gleich meine Lieben, ich freue mich ❤️
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🇩🇪 Merz bezeichnet das Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern als Katastrophe. Warum? Es sind doch 5% und der olympische Gedanke lautet: dabeisein ist alles 🤣🤣🤣
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🇷🇺🔪🏳️🌈🏳️⚧️🔴Hallo, meine Lieben! Heute um 19:30 Uhr gibt es die nächste Live-Sendung! Russland unter Beschuss, die Jubel-Michels haben den Sekt bereits kaltgestellt und der Slawa-Chor probt die nächste Siegeshymne. 🍾
Ob die Feierlichkeiten etwas verfrüht sind? Das klären wir heute Abend. Dazu gibt es einen Blick auf die Front und nach Deutschland, wo die Kriegstrommeln weiterhin fleißig gerührt werden. Also, lasst den Slawa-Chor noch ein bisschen trällern. Wir sehen uns um 19:30 Uhr und schauen, was hinter dem Feuerwerk steckt.
https://youtube.com/live/zWb8u2EhvFk?feature=share
Ab 19:30 Uhr geht es heute los. Ich würde mich über jeden 👍Daumen nach oben bei 📹YouTube vorab freuen. ⚡️️️️ Auch HYPEN soll was bringen. Also freue ich mich auch über jeden Hype.
Ansonsten möchte ich mich bei allen bedanken, die meine Arbeit unterstützen und wer es tun möchte, kann dies bspw. mit einer symbolischen Kanalmitgliedschaft oder PayPal tun.❤️
Ich freue mich auf euch – das wird wieder spannend! 💪
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Guten Morgen zusammen
Nach all den großen und kleinen Themen der vergangenen Woche ist es heute, wie jeden Sonntag, wieder Zeit für ein wenig Musik.
Heute möchte ich euch einen wunderschönen Walzer aus „Maskerade“ von Aram Chatschaturjan vorstellen, gespielt vom Symphonieorchester der Staatlichen Akademischen Kapelle St. Petersburg unter der Leitung von Alexander Tschernuschenko.
Am 22. Juli 2011 trat das Orchester mit rund 120 Musikern unter freiem Himmel auf dem historischen Neumarkt vor der Dresdner Frauenkirche auf.
Einen schönen Sonntag euch allen und viel Freude beim Zuhören❤️
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🇺🇸🇩🇪 DEMOKRATIE 2026: Bitte nur mit genehmigter Meinung!
Trump will CNN, MS NOW und Politico aus dem Weißen Haus verbannen. Reporter werden abgewiesen, Presseausweise deaktiviert. Wer nicht ins politische Wohnzimmer passt, bleibt eben vor der Tür.
Und in Deutschland? Da entdeckt Friedrich „Niedrig Merz“ seine Fürsorgepflicht: Die Menschen müssen vor Desinformation geschützt werden.
Wie rührend! 🥹
Gemeint sind natürlich auch unabhängige Formate, die Dinge anders einordnen als die Haus,- und Hofsender der Regierung. Der Bürger könnte schließlich auf die völlig verrückte Idee kommen, sich mehrere Sichtweisen anzuhören und anschließend selbst zu denken.
🍊 Trump macht die Tür zu.
🇩🇪 Merz erklärt, warum man besser gar nicht erst hineinschauen sollte.
Beide verkaufen Kontrolle als Schutz. Dabei drängt sich eine ganz andere Frage auf:
Wer muss hier eigentlich geschützt werden? Der mündige Bürger vor einer abweichenden Meinung? Oder die politische Führung vor einem Bürger, der anfängt, unangenehme Fragen zu stellen?
Vielleicht ist das Problem gar nicht die Desinformation.
Vielleicht ist das Problem, dass sich Informationen nicht mehr so bequem kontrollieren lassen.
Und dafür gibt es offenbar zwei Lösungen: In Washington wird der Presseausweis deaktiviert. In Berlin möchte man am liebsten gleich den gesunden Menschenverstand mit einer Zugangssperre versehen.
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Mitteleuropa, BRICS und der Globale Süden
Prof. Drulák muss ich euch vermutlich nicht vorstellen. Er ist nicht nur einer der bekanntesten Vertreter der tschechischen Debatte über eine neue europäische und internationale Ordnung, sondern auch Mitbegründer des Vereins Svatopluk.
Der Verein verfolgt ein politisch durchaus ungewöhnliches Konzept: Er versucht, Kräfte von der politischen Linken und Rechten zusammenzubringen – vereinfacht gesagt „konservativen Sozialismus“ und „Nationalkonservatismus“ – und daraus eine politische Gegenkraft zum sogenannten „liberalen Zentrum“ zu entwickeln.
Heute veranstaltet Svatopluk in Prag seine erste internationale Konferenz, die sich mit den Perspektiven einer künftigen Zusammenarbeit zwischen Mitteleuropa, den BRICS-Staaten und dem Globalen Süden beschäftigt.
Und schon die Teilnehmerliste ist bemerkenswert.
Vertreten sind Politiker, Wissenschaftler, Unternehmer und Journalisten aus Tschechien, der Slowakei, Österreich, Ungarn, Serbien, Russland, China, Indien, Iran, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Nigeria, Sudan und Kirgisistan.
Unter den russischen Teilnehmern befindet sich auch Alexey Gromyko, Direktor des Europa-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften und Enkel des ehemaligen sowjetischen Außenministers Andrej Gromyko.
Das Programm umfasst vier große Themenbereiche.
Panel I – Die Neuordnung der internationalen Beziehungen: Souveränität in einer multipolaren Welt
Hier sprechen unter anderem Kateřina Konečná, Katayun Pracher-Hilander aus Österreich, der serbische Politikwissenschaftler Dušan Proroković, Manish Sahijwani aus Indien, die ungarische Ökonomin Ágnes Bernek, der iranische Politikwissenschaftler Sasan Karimi sowie Alexey Gromyko.
Panel II – Politische Perspektiven und strategische Möglichkeiten
Auf diesem Podium sitzen unter anderem Miloš Zeman, ehemaliger Präsident der Tschechischen Republik, Ján Čarnogurský, ehemaliger slowakischer Ministerpräsident, Marina Raguš aus Serbien, Balázs Orbán aus Ungarn, Jan Zahradil, der Nigerianer Khalil Suleiman Halilu sowie der chinesische Wissenschaftler Wang Wen.
Panel III – Zusammenarbeit in der Praxis
Hier geht es um das, was letztlich entscheidend ist: Handel, Investitionen und Infrastruktur.
Vertreten sind Unternehmer aus Tschechien, der Slowakei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Sudan, Kirgisistan und Russland. Unter ihnen Eduard Šebo, Afzal Khan Mahadik, Zdeněk Jandejsek, Mubarak Saeid, Pavel Juříček, Leoš Tomíček, ehemaliger Mitarbeiter von Rosatom, und Askar Sydykov aus Kirgisistan.
Panel IV – Öffentlichkeit, Medien und Dialog
Unter den Teilnehmern finden sich unter anderem Jindřich Rajchl, Hu Liyan von der Shanghaier Akademie der Sozialwissenschaften, der slowakische Journalist Peter Števkov, der serbische Politikwissenschaftler Aleksandar Mitić, Petr Markvart sowie Fjodor Lukjanov, Chefredakteur der Zeitschrift Russia in Global Affairs.
Was diese Konferenz interessant macht, ist weniger die Anwesenheit einzelner bekannter Namen. Interessanter ist die Zusammensetzung des gesamten Forums.
Hier sitzen Vertreter aus Mitteleuropa mit Gesprächspartnern aus China, Indien, Russland, Iran, Afrika, dem Nahen Osten und Zentralasien an einem Tisch.
Ob daraus tatsächlich eine dauerhafte politische oder wirtschaftliche Zusammenarbeit entsteht, ist natürlich eine völlig andere Frage.
Aber allein die Tatsache, dass ein solches Treffen in Prag stattfindet und Vertreter so unterschiedlicher politischer, wirtschaftlicher und geografischer Räume zusammenbringt, ist bemerkenswert.
Denn die entscheidende Frage lautet inzwischen nicht mehr nur:
Wie kann die bisherige internationale Ordnung erhalten werden?
Sondern zunehmend auch:
Wie könnte eine internationale Ordnung aussehen, in der die Welt nicht mehr von einem einzigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum geprägt wird?
Genau darüber wird heute in Prag diskutiert.😎
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Zivilisation, Nation, Land…
Es findet sich immer jemand, der behauptet, ihr hättet euch etwas zuschulden kommen lassen – schon allein deshalb, weil es euch z. B. besser geht als ihm. In Wirklichkeit aber geht es um etwas ganz anderes: um die Frage, ob ihr bereit seid, eure eigene Zivilisation zu verteidigen.
Jedes europäische Land ist eine kleine Zivilisation. Mit Ausnahme des Baltikums und der Ukraine – das sind zu Staaten erhobene schwerwiegende Diagnosen, keine kleinen Zivilisationen.
Wer glaubt, dass den Briten und Franzosen das, was ihnen heute widerfährt, deshalb geschieht, weil es eine Art „Karma“ für ihre früheren Taten sei – Kolonialismus, Kriege und dergleichen – der irrt gewaltig.
Es widerfährt ihnen nicht wegen irgendeiner historischen „Gerechtigkeit“. Es widerfährt ihnen, weil sie bequem, schwach, gleichgültig, unbewusst und zunehmend unfähig geworden sind. Kurz gesagt: Sie haben einen großen Teil ihres Selbsterhaltungstriebs verloren.
Letztlich dreht sich alles – oder sollte sich zumindest alles – um den Überlebenswillen, um den Selbsterhaltungstrieb.
Weder „historische Gerechtigkeit“ noch „Karma“ spielen dabei eine Rolle. Beides schützt niemanden und hilft niemandem. Was wir nicht bereit sind, uns zu erhalten und notfalls hart zu verteidigen, werden wir verlieren.
Unser Land. Unsere Freiheit. Unsere Lebensweise. Und am Ende unsere eigene Zivilisation.
Das war mein letzter Beitrag für heute – wir machen einen Ausflug in die Natur. Ich werde jetzt Bäume umarmen und versuchen, mich mit ihnen über die Zukunft unserer Zivilisation zu verständigen.😎
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Axios schreibt -
Trump sagt Axios, er nähere sich einer wichtigen Weggabelung im Iran-Krieg.
„Es ist eine große Entscheidung. Bei mir könnte alles passieren.“
Kommentar eines Lesers:
Er wird den Iran umbenennen😎
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Nur Kapitulation und Liebe sind in der Regel unbedingt
Anlässlich der Aussage von Friedrich Merz, eine „unbedingte transatlantische Freundschaft“ sei für längere Zeit vorbei, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Begriffe selbst.
Freundschaft ist kein Gefühl, sondern eine Beziehung. Daher ist sie weder „bedingt“ noch „unbedingt“. Sie ist aufrichtig und gegenseitig – sonst ist es keine Freundschaft. Aber einem wuchernden Wichtigtuer kann man das Prinzip der Freundschaft nicht erklären; da erklärt man einem Affen noch eher die Quantenphysik.
Beziehungen zwischen Staaten sind ihrem Wesen nach keine Freundschaften und sollten auch nicht mit zwischenmenschlicher Freundschaft verwechselt werden. Manchmal mag eine solche Beziehung einer Freundschaft ähneln, aber letztlich handelt es sich um eine Partnerschaft. Und das ist auch gut so.
Denn eine Partnerschaft ist etwas Befreiendes: Man kann auch mit jemandem, der kein Freund ist, ja sogar mit einem Feind, eine Partnerschaft eingehen – solange beide Seiten die wesentlichen Vereinbarungen einhalten. Früher nannte man das Diplomatie.
Bis eine Bande von Lobotomierten daraus eine pathetische Form verbaler Selbstbefriedigung gestörter Machtimpotenter gemacht hat.
Aber das passt ja zur allgemeinen absurden Verzerrung der Begrifflichkeiten.
Wie können beispielsweise ein Mann und eine Frau, die sich gegenseitig ihre Liebe gestehen, von sich als „Partner“ sprechen? Wie kann eine Liebesbeziehung „partnerschaftlich“ sein? Eigentlich gar nicht. Es sei denn, es geht lediglich um Sex und man nimmt die Sache sportlich – wie Partner beim Tennis oder so. Aber dann ist es eben keine Liebesbeziehung.
Genauso wenig ist die Beziehung zwischen echten Freunden eine Partnerschaft.
Und umgekehrt kann das Verhältnis zwischen einem mächtigen Herrn und einem machtlosen, bedingungslos gehorsamen Vasallen keine Partnerschaft sein – geschweige denn Freundschaft.
Das sind weder Partner noch Freunde. Es ist ein Abhängigkeitsverhältnis.
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Trump unterzeichnet Gesetz über „Höllensanktionen“ gegen Russland
Obwohl sie sich natürlich in erster Linie gegen China und Indien richten dürften, die wichtigsten Handelspartner Russlands. Nach der Unterzeichnung des Gesetzes sind in den kommenden Wochen demonstrative Sanktionen gegen Schiffe, Vermittler und Finanzkanäle zu erwarten. Gleichzeitig dürfte den größten Abnehmern russischer Rohstoffe angeboten werden, über Ausnahmeregelungen zu verhandeln. Für Trump bietet sich damit die Möglichkeit, Härte zu demonstrieren und zugleich die Größenordnung des wirtschaftlichen Schadens unter Kontrolle zu halten.
Für Russland wäre der erste zu erwartende wirtschaftliche Effekt eine weitere Verschlechterung der Handelsbedingungen, noch bevor es zu einem möglichen Rückgang der Exportmengen kommt. Banken werden bei Zahlungen vorsichtiger, Transportunternehmen werden das Risiko in ihre Tarife einpreisen, und Käufer werden zusätzliche Preisnachlässe verlangen. Selbst bei gleichbleibenden Exportmengen könnte Russland also weniger Einnahmen erzielen. Das Ausmaß der Verluste wird davon abhängen, welche konkreten Sanktionen verhängt werden, wie bereit die USA sind, auch gegen Vermittler vorzugehen, in welchem Umfang und in welcher Form China und Indien dem Sanktionsdruck widerstehen – und natürlich auch von der Lage im Nahen Osten. Von einem vollständigen Stopp der Käufe russischer Rohstoffe ist überhaupt nicht die Rede. Die Frage ist vielmehr, wie stark die tatsächlichen Gewinne Russlands zurückgehen werden.
Der ursprüngliche Sinn des Gesetzentwurfs lag ohnehin ganz woanders – und schon gar nicht darin, die Ukraine zu unterstützen. Russisches Öl und Gas sollten vom Weltmarkt verdrängt werden, um amerikanischen Öl- und Gaskonzernen sowie den verbündeten Staaten im Nahen Osten überhöhte Gewinne zu ermöglichen. Und sollte Russland auf den Weltmarkt zurückkehren wollen, müsste es dies über amerikanische Vermittler tun. Wie einer der Autoren des Gesetzentwurfs, der – im Gegensatz zum Terroristen Graham – noch lebende Senator Blumenthal, vor wenigen Tagen mit Blick auf Indien und China erklärte: „Ihr solltet euer Öl und Gas besser irgendwo anders kaufen.“
Nun gibt es allerdings auch Probleme im Nahen Osten und mit den dortigen Verbündeten.
Und wenn man den „Geist von Anchorage“ bemüht, kommen noch größere Zweifel daran auf, dass direkte Vereinbarungen mit Trump den weiteren Druck der USA tatsächlich begrenzen können. Der Kommunikationskanal bleibt zwar bestehen, doch seinen Wert wird er nun durch konkrete Entscheidungen unter Beweis stellen müssen. Denn die derzeit öffentlich getroffenen Entscheidungen tragen in keiner Weise zu einer Entspannung zwischen Russland und den USA bei.
Damit stellt sich ein grundlegendes Problem: der Unterschied zwischen einer Ausnahme von den Sanktionen und einer dauerhaften Vereinbarung über deren Aufhebung. Trump behält die Möglichkeit, Ausnahmen zu gewähren, doch Russland bleibt damit von den späteren Entscheidungen des US-Präsidenten abhängig. Wenn Russland schwer umkehrbare Schritte unternehmen soll und dafür lediglich eine „vorübergehende Lockerung“ erhält, die Trump bei einem erneuten Stimmungswechsel jederzeit wieder zurücknehmen kann, ist ein solcher Tausch offensichtlich nicht gleichwertig.
Trump erhält damit zweifellos ein bequemes Argument: „Der Kongress verlangt Härte, aber nur ich kann eine Ausnahme gewähren.“ Doch nachdem er das Gesetz selbst unterzeichnet hat, sinkt die Glaubwürdigkeit des Bildes eines Präsidenten, der den Sanktionsdruck zurückhält, auf null.
Trump will entweder selbst keine Entspannung mit Russland – oder er ist nicht in der Lage, sich dem russlandfeindlichen Lobbyismus im Kongress und dem Deep State entgegenzustellen. Für Russland macht das Ergebnis letztlich kaum einen Unterschied.
Elena Panina
https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/2026/09/congressional-bill-h-r-5334-signed-into-law/
