Freunde des Waldes / der Natur
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Es ist mir eine Herzensangelegenheit uns Menschen wieder für die Natur zu begeistern! Das wir wieder mit der Natur leben und nicht gegen sie arbeiten! Denn; die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur! A´ho
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| 2 | https://www.youtube.com/watch?v=HUaNJGGYu7g 🪶
Ich wünsche Euch mit einem meiner Lieblings-Lieder einen schönen Abend und eine gute Nacht ✨🌳🐺🌟🌲🦅⭐️💫🌓🙏🏻🪶
A´ho 🪶 | 123 |
| 3 | Немає тексту... | 164 |
| 4 | Symbolische Bedeutungen bei verschiedenen Völkern
Die Hopi-Indianer verehrten die Fichte als heiligen Baum der Wiedergeburt
Auch in anderen Kulturen hatte die Fichte symbolische Bedeutungen. Beispielsweise verehrten die Hopi-Indianer im Südwesten der USA die Fichte als heiligen Baum und Zeichen der Wiedergeburt nach Entbehrungen.
Die Fichte spielt in vielen Mythen und Bräuchen eine zentrale Rolle. Ihre hohe, spreizende Wuchsform und Widerstandsfähigkeit machen sie zu einem kraftvollen Symbol.
Die Fichte als Kraftbaum: Erdung und Verbindung zur geistigen Welt
Die Fichte symbolisiert sowohl Erdung als auch eine Verbindung zur geistigen Welt.
Erdung und Stabilität
Die tiefen Wurzeln der Fichte sorgen für eine starke Verbindung zur Erde. Diese Verwurzelung bietet physische Stabilität und unterstützt gleichzeitig Ihre innere Balance. In Zeiten, in denen Sie Orientierung suchen, kann die Fichte als Symbol für Erdung helfen, Ihre innere Stabilität wiederzufinden. Der Baum steht für Geborgenheit und hilft, Selbstzweifel zu überwinden. Wenn Sie die Nähe der Fichte bewusst suchen, kann das Gefühl von Sicherheit und Bodenständigkeit verstärkt werden.
Verbindung zur geistigen Welt
Die aufrechte Wuchsform der Fichte symbolisiert Lebensenergie und spirituelle Klarheit
Neben ihrer tiefen Verwurzelung zeigt die Fichte eine beeindruckende aufrechte Wuchsform. Dieser pyramidenförmige Wuchs wird oft als Verbindung zur geistigen Welt interpretiert. Die Form der Fichte scheint Lebensenergie zu bündeln und nach oben zu leiten, wodurch eine Antenne zu höheren Bewusstseinsebenen entsteht. Spirituell Interessierte können durch die Fichte ihre Intuition stärken und Klarheit in wichtigen Lebensfragen finden. Die Energie des Baumes kann auch bei der emotionalen Heilung nützlich sein.
Die Fichte bietet somit eine doppelte Unterstützung: Sie hilft sowohl, fest im Leben zu stehen, als auch höhere spirituelle Einsichten zu gewinnen. Nutzen Sie ihre Kraft, um ausgeglichener und stärker durchs Leben zu gehen.
https://www.gartenjournal.net/fichte-spirituelle-bedeutung 🪶 | 144 |
| 5 | 🪶🌲 die Fichte: Welche spirituelle Bedeutung hat dieser Nadelbaum🌲🪶
Die Fichte prägt Wälder und begeistert durch ihre Symbolik. Dieser Artikel beleuchtet ihre spirituelle Bedeutung, Verwendung in Mythen und ihren ökologischen Wert.
Die spirituelle Bedeutung der Fichte: Hoffnung, Klarheit und Schutz
Die Fichte, ein immergrüner Nadelbaum mit geradem, aufrechtem Wuchs, hat in vielen Kulturen eine tiefe spirituelle Bedeutung. Ihr charakteristisches Erscheinungsbild und ihr Geruch und ihre widerstandsfähigen Eigenschaften machen sie zu einem Symbol für Hoffnung, Klarheit und Schutz.
Die Fichte als Kraftbaum: Ihre Anatomie spiegelt spirituelle Eigenschaften wider.
Hoffnung durch Beständigkeit und Wachstum
Seit Jahrhunderten gilt die Fichte als Symbol der Hoffnung und Erneuerung. Ihr schnelles Wachstum und die Fähigkeit, ganzjährig grün zu bleiben, vermitteln Beständigkeit und stetigen Fortschritt. In Zeiten der Unsicherheit oder Trauer spendet sie Trost und stärkt das Vertrauen in bessere Zeiten. Fichtenzweige werden oft bei Trauerfeiern und auf Friedhöfen verwendet, symbolisieren die Überwindung von Trauer und den Glauben an Wiedergeburt.
Klarheit und Orientierung
Die Fichte fördert innere Klarheit und unterstützt bei wichtigen Lebensentscheidungen
Mit ihrem geradlinigen und geordneten Wuchs repräsentiert die Fichte Klarheit und Struktur. Diese Eigenschaften helfen, inmitten von Chaos und Unsicherheit den eigenen Weg zu finden und klare Entscheidungen zu treffen. Spirituell steht die Fichte für Orientierung und den Mut, eigene Lebenswege zu beschreiten. Ihre aufrechte Gestalt erinnert daran, dass innere Klarheit und Beständigkeit auch in schwierigen Zeiten möglich sind.
Schutz und Geborgenheit
In vielen Kulturen wird der Fichte eine schützende Kraft zugeschrieben. Ihre tiefhängenden Äste bieten natürlichen Schutz und symbolisieren geistigen Schutz durch die Natur. In der germanischen Mythologie wurde die Fichte als Schutzbaum verehrt, der Geborgenheit und Sicherheit spendet. Traditionell wird bei Bauprojekten eine Fichte als Richtbaum verwendet, um Glück und Segen für das Haus und seine Bewohner zu erbitten.
Durch ihre vielfältigen symbolischen Bedeutungen verkörpert die Fichte Hoffnung, Klarheit und Schutz und bietet wertvolle Lektionen für unser spirituelles Leben. Ob Sie Trost suchen, Klarheit benötigen oder sich geschützt fühlen möchten, die Fichte kann Ihnen als spiritueller Begleiter dienen.
Die Fichte in der Mythologie und im Volksglauben
Fichten haben seit jeher einen festen Platz in der Mythologie und in volkstümlichen Überlieferungen zahlreicher Kulturen. Ihre einzigartige Symbolik spiegelt sich in verschiedenen Traditionen und Geschichten wider.
Die Fichte bei den Germanen
Die Germanen verehrten die Fichte als Schutzbaum, der Lebensenergie und Mut spendet. Mit ihrer tiefen Verwurzelung und aufrechten Gestalt galt sie als Bindeglied zwischen Himmel und Erde. Diese Verbindung unterstützte innere Klarheit und half, alte Wunden zu heilen.
Die Fichte in der Mythologie:
Ein Baum mit tiefer symbolischer Bedeutung in verschiedenen Kulturen.
Religiöse und spirituelle Aspekte in der Antike
In der griechischen Mythologie war die Fichte eng mit der Göttin Artemis und dem Gott Poseidon verbunden. Für die Römer symbolisierte die Fichte Hoffnung und wurde häufig in Trauerzeremonien verwendet. Ihre immergrünen Zweige standen für Unsterblichkeit und ewiges Leben.
Die Fichte in Märchen und Sagen
Fichtenwälder bieten häufig die Kulisse für märchenhafte und mystische Geschichten
Fichtenwälder erscheinen häufig in Märchen und Sagen als düstere, mystische Orte. Die dichten Baumkronen und der wenig lichtdurchlässige Wald wurden oft als Schauplatz für Begegnungen mit dem Unbekannten und Gefährlichen gewählt, wie in Märchen wie „Hänsel und Gretel“ oder „Rotkäppchen“. | 108 |
| 6 | 🪶🌲 die Fichte: Welche spirituelle Bedeutung hat dieser Nadelbaum 🌲🪶
Die Fichte gilt als mächtiger Kraftbaum, der für Erdung, Schutz, Hoffnung und Klarheit steht. Ihr gerader Wuchs verbindet symbolisch Himmel und Erde. Spirituell wird sie genutzt, um Lebensenergie zu bündeln, innere Stärke aufzubauen, Ängste vor der Zukunft zu lindern und Altes loszulassen. 🪶 | 117 |
| 7 | DIY: Fichtenknospen-Honig für Husten und Winterstimmung
Die frischen Maiwipferl sind ein kleines Kraftpaket. Sie riechen leicht zitronig und bringen eine konzentrierte Ladung Terpene mit.
ein Schraubglas
Handvoll frische Fichtenknospen
mit Honig bedecken
6-8 Wochen ziehen lassen, täglich schwenken
abseihen
Der Honig schmeckt mild harzig, wirkt schleimlösend und beruhigt gereizte Atemwege.
Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Kräutern
Sie kann wunderbar mit anderen Pflanzen kombiniert werden. Die Mischung verstärkt die Wirkung, ohne den Körper zu überfordern.
Thymian – für produktiven Husten
Lavendel – für entspannende Badeanwendungen
Pfefferminze – für mentale Klarheit
Wacholder – bei rheumatischen Beschwerden
Eukalyptus – in kleinen Mengen bei hartnäckigen Erkältungen
Diese Kombinationen kannst Du flexibel einsetzen.
Wie Du sie sicher anwendest
Einige Hinweise schützen Dich vor unangenehmen Nebenwirkungen.
Ätherische Öle nie unverdünnt auf die Haut.
Nicht bei Säuglingen und Kleinkindern anwenden (Gefahr des Stimmritzenkrampfes).
Bei Asthma, COPD oder anfälligen Bronchien nur nach ärztlicher Rücksprache.
In der Schwangerschaft äußerlich möglich, innerlich vermeiden.
Harz kann bei empfindlichen Menschen Hautreizungen auslösen – vorher testen.
Wenn Du unsicher bist, ist inhalieren oder ein mildes Fichtenbad die sicherste Variante.
Verwechslung vermeiden – Fichte, Tanne oder Kiefer?
Eine kurze Merkhilfe:
Fichte sticht, Tanne nicht.
Die Nadeln der Fichte sind spitzer, die der Tanne weich.
Außerdem hängen Fichtenzapfen nach unten, Tannenzapfen stehen wie kleine Kerzen auf den Ästen.
Kiefer hat lange Nadeln im Bündel, was die beiden anderen nicht haben.
Mit diesen drei Hinweisen erkennst Du Fichten zuverlässig, auch ohne botanische Erfahrung.
Vergleichskarte zum privaten Runterladen, Speichern und Teilen. Die Karte darf nicht kommerziell genutzt und nicht verändert werden.
Kleine Wald-Experimente für zuhause oder unterwegs
Diese Beobachtungen machen Spaß und lassen Dich die Pflanze besser verstehen:
Atme bewusst im Fichtenwald ein und aus. Beobachte, wie sich Brust und Kopf anfühlen.
Reibe ein winziges Stück Harz zwischen den Fingern und achte darauf, wie der Duft Deine Stimmung beeinflusst.
Gib beim Duschen eine kleine Schüssel mit heißem Wasser und zwei Tropfen Fichtenöl in die Kabine – der Duft wirkt wie ein Mini-Waldbad.
Testen kannst Du auch, ob eine abendliche Duftmischung Deine Schlafqualität verbessert.
Inhaltsstoffe:
Alpha Pinen
Beta Pinen
Bornylacetat
Limonen
Camphen
Abietinsäure
Dehydroabietinsäure
Flavonoide
Vitamin C
Chlorophyll
Harze
Terpene
Heilwirkungen:
entzündungshemmend
schleimlösend
antibakteriell
antiviral
beruhigend
durchblutungsfördernd
schleimhautregenerierend
antioxidativ
muskelentspannend
luftreinigend
wundheilend
Anwendungsgebiete:
Atemwegsbeschwerden
Erkältung
Husten
verstopfte Nase
Muskelverspannungen
rheumatische Beschwerden
Stress
Unruhe
Hautverletzungen
trockene Haut
Konzentrationsschwäche
erschöpfte Muskulatur
gereizte Atemwege
https://krautgeschwister.de/2025/11/27/fichte-harziger-waechter-des-waldes/ 🪶 | 131 |
| 8 | Wichtig:
Nur ein paar Knospen pro Baum entfernen.
Nicht die Leittrieben-Spitze abbrechen, sonst wächst der Baum schief.
Harz sparsam entnehmen – nur dort, wo der Baum ohnehin Harz austreten lässt.
In Naturschutzgebieten gar nichts sammeln.
Nach Möglichkeit immer mehrere Bäume nutzen, statt einen einzelnen stark zu belasten.
Nachhaltigkeit gehört zu alter Kräuterkunde genauso wie zu modernen Kräuterblogs.
Die Fichte in der Volks- und Kulturgeschichte
Sie ist tief verwoben mit der Heilkultur des Nordens. Früher wurde sie als „Hausapotheke des Waldes“ genutzt: Harz als Wundsalbe, Nadeln als Brusttee, Knospen in Honig gegen Winterhusten. In vielen Regionen räucherte man die Nadeln zur Reinigung der Stube – und tatsächlich wissen wir heute, dass die Terpene keimreduzierende Eigenschaften haben.
Auch als Schutzbaum war sie bekannt. Man band kleine Harzstücke über die Haustür, um Krankheiten fernzuhalten. Interessanterweise ist das nicht nur Aberglaube: durch das Verdampfen des Harzes entsteht eine leicht desinfizierende Luftmischung.
Wie Du die Fichte in Deinen Alltag holst – Anwendungen, die wirklich wirken
Damit sie nicht nur duftet, sondern Dir aktiv hilft, kommen wir zu den Anwendungen. Alles praxisnah, erprobt und einfach umzusetzen.
Inhalation bei Erkältungen oder verstopfter Nase
Das ist der Klassiker, aber einer der wirksamsten.
1 Liter heißes, aber nicht kochendes Wasser
1–2 Tropfen Fichtennadelöl
Kopf über die Schüssel, Handtuch drüber, vorsichtig 5–7 Minuten einatmen
Zu viel Öl reizt – also sparsam dosieren.
Fichtennadelbad für Muskeln und Atmung
Ein Bad wirkt gleichzeitig entspannend, durchblutungsfördernd und befreiend für die Atemwege.
5–8 Tropfen ätherisches Öl in etwas Meersalz oder Sahne emulgieren, dann ins Badewasser geben.
20 Minuten reichen völlig. Danach warm einwickeln.
Fichtenharz-Salbe für Haut und kleine Wunden
Harz wirkt antibakteriell und leicht wundheilend. Die Salbe ist ein kleiner Schatz für Winterhände und kleine Verletzungen.
10 g Fichtenharz
40 g Olivenöl oder Mandelöl
5 g Bienenwachs
Harz im Öl lösen, abseihen, Wachs dazugeben, abfüllen – fertig.
Fichtenessenz für Konzentration und Stimmung
Ein kleines Ritual für Schreibtage, an denen der Nebel im Kopf sitzt.
2 Tropfen Fichte
1 Tropfen Zitrone
1 Tropfen Rosmarin
In den Diffusor geben – die Mischung wirkt klärend, leicht aktivierend und sehr frisch.
Weniger bekannte, aber wissenschaftlich spannende Anwendungen
Hier zeigt sie ihr verborgenes Talent.
Stresshormone regulieren:
Terpene aus Nadelbäumen können Cortisol reduzieren. Schon 15 Minuten Duftinhalation zeigen messbare Effekte auf Herzfrequenzvariabilität und Stressmarker.
Luft „reinigen“:
Studien belegen, dass phytoncid-haltige Raumluft eine geringere Keimkonzentration aufweist. Keine Desinfektion, aber ein natürlicher Beitrag zu besserem Raumklima.
Psychische Balance:
Bornylacetat wirkt direkt auf das limbische System. Viele Menschen beschreiben die Wirkung als „erden“, „zuvorkommend beruhigend“ oder „innerlich aufrichtend“. Das deckt sich mit neuropsychologischen Untersuchungen.
Fichtenharz als natürliches Antibiotikum:
Traditionell wurden Harzumschläge bei Abszessen verwendet. Moderne Forschung bestätigt eine starke Wirkung gegen Staphylokokken.
Innerlich anwenden – sinnvoll oder nicht?
Sie wird heute selten innerlich genutzt, und das aus gutem Grund: Ätherische Öle sind in hoher Dosis reizend. Früher wurde ein sehr milder Nadeltee bei Husten getrunken, doch hier ist Vorsicht geboten. Wer empfindliche Schleimhäute oder Magenbeschwerden hat, sollte darauf verzichten. Kinder bekommen grundsätzlich keinen innerlichen Fichtentee.
Ein sanfter, gut verträglicher Weg ist der Fichtenknospen-Honig, weil er nicht mit isolierten Ölen arbeitet, sondern mit den natürlichen Saftanteilen der Knospen. | 114 |
| 9 | 🪶🌲 die Fichte – Harziger Wächter des Waldes und überraschendes Heil-Kraut 🌲🪶
Warum die Fichte weit mehr kann als nur nach Wald zu duften
Wenn wir durch einen Fichtenwald spazieren, merken wir sofort, wie sich unser Atem vertieft und der Blick klarer wird. Es ist, als würde die Luft selbst kleine Türen in uns öffnen. Wir hören das Knacken der Äste, riechen dieses warme, harzige Aroma und spüren, wie eine seltsame Ruhe in den Brustkorb sinkt. Dieses Gefühl ist nicht eingebildet. Die Fichte begleitet uns seit Jahrhunderten als Heilpflanze, sie wirkt auf Atemwege, Muskulatur, Haut und sogar auf unsere Psyche. Und je genauer wir hinsehen, desto deutlicher wird: Dieses Kraut – auch wenn es ein Baum ist – hat eine ungewöhnliche Bandbreite an Wirkungen und Anwendungen, von denen viele heute wissenschaftlich gut belegt sind.
Dieser Beitrag ist eine Reise durch die Heilkraft der Fichte, durch moderne Forschung, traditionelle Anwendungen und kleine Waldgeheimnisse, die Du sofort zuhause ausprobieren kannst.
Ein Duft, der wirkt – warum wir im Fichtenwald leichter atmen
Wenn wir ein kleines Stück Fichtenharz zwischen den Fingern zerreiben, setzt der Duft einen Impuls frei, der fast reflexhaft den Brustkorb öffnet. Dieser Effekt kommt von ätherischen Ölen wie alpha-Pinen, Bornylacetat, Limonen und Camphen. Sie beeinflussen messbar die Atemwege, und vieles, was wir intuitiv wahrnehmen, ist biochemisch erklärbar.
Studien zeigen, dass diese Terpene die Bronchien erweitern, Entzündungen der Atemwege modulieren und sogar auf bestimmte Viren hemmend wirken können. Alpha-Pinen etwa reduziert die Viskosität von Schleim und wirkt antientzündlich über die Hemmung des NF-κB-Signalwegs. Bornylacetat wiederum hat einen beruhigenden Effekt auf das vegetative Nervensystem, weshalb wir beim Waldbaden tiefer und entspannter atmen.
Forscher:innen aus Japan fanden heraus, dass Terpene aus Nadelbäumen – sogenannte Phytoncide – den Parasympathikus aktivieren. Das heißt: Herzfrequenz sinkt, Stresshormone gehen zurück, der Körper schaltet in Regeneration. Genau das erklärt das leichte, unangestrengte Körpergefühl nach einem Spaziergang im Fichtenwald.
Wie die Fichte im Körper arbeitet
Um zu verstehen, warum sie so breit wirkt, lohnt ein Blick auf die Hauptbestandteile:
Alpha- und Beta-Pinen modulieren Entzündungsprozesse. Sie wirken antibakteriell, antiviral und schleimlösend.
Bornylacetat beeinflusst das limbische System, also unseren emotionalen Bereich. Das ist der Grund dafür, dass der Duft beruhigt und erdet.
Harzsäuren wie Abietinsäure zeigen in Studien deutliche antibakterielle Effekte, vor allem gegen grampositive Keime.
Flavonoide, Vitamin C, Chlorophyll unterstützen die Schleimhautregeneration, wirken antioxidativ und stärken die lokale Immunabwehr.
Die Kombination aus Terpenen und Harzverbindungen macht sie zu einem echten Allrounder für Gesundheit und Anwendung.
Welche Fichte ist die richtige? Ein kleiner Überblick ohne Botanik-Vorlesung
Es gibt viele Fichtenarten, aber für uns im Alltag sind drei besonders relevant:
Gemeine Fichte (Picea abies) – unsere heimische Art. Ihre Knospen, Nadeln und ihr Harz werden traditionell genutzt.
Weiß-Fichte (Picea glauca) – liefert ein besonders klar duftendes ätherisches Öl.
Schwarz-Fichte (Picea mariana) – aromatherapeutisch geschätzt für ihre nervenberuhigende, kraftvolle Wirkung.
Für DIY-Rezepte reicht die heimische Picea abies völlig aus. Beim Kauf ätherischer Öle findest Du meist Schwarz- oder Weiß-Fichte, beide sind hervorragend.
Nachhaltig sammeln – damit die Pflanze nicht leidet
Wir sammeln nie so viel, dass der Baum geschwächt wird. Vor allem bei den Maiwipferln, den frischen hellgrünen Knospen, braucht es Gefühl. | 113 |
| 10 | 🪶🌲 die Fichte – Harziger Wächter des Waldes und überraschendes Heil-Kraut 🌲🪶
Die Fichte ist ein traditionelles Heilmittel, das vor allem für ihre schleimlösenden, entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften geschätzt wird. Hauptsächlich werden die jungen Triebe (Maiwipferl), Nadeln und das Harz bei Atemwegsbeschwerden, Erkältungen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen genutzt. 🪶 | 126 |
| 11 | Der balsamisch-würzige Rauch von Tannenharz und Tannenzweigen ist vor allem in der Weihnachtszeit sehr beliebt. Er hat eine antiseptische und stimmungsaufhellende Wirkung.
Das Harz der Lärche gilt als besonders edel und wirkungsstark. Wird es verräuchert, hat es einen positiven Effekt auf die Atemwege, hilft bei Husten und verstopfter Nase. Aber auch für die Herstellung von Heilsalben gegen Erkältungsbeschwerden und Wunden ist dieses Harz gut geeignet.
Wenn du kein Räucherstövchen hast, sind Räucherkerzen eine gute Alternative, um in der Wohnung zu räuchern. Selbst gemachte Räucherstäbchen und -kerzen können individuell mit Düften je nach Geschmack hergestellt werden, ganz ohne künstliche Zusätze.
In der dunklen Jahreszeit sorgen Räucherkerzen für angenehmen Duft und eine gemütliche Atmosphäre. Statt sie zu kaufen, kannst du die kleinen Kegel fürs Räuchermännchen einfach selber machen.
Baumharz als Lebensmittel
Bereits im Alten Rom wurden die Weinkeller und Weinfässer ausgeräuchert, um den Wein lange haltbar zu machen. Zudem gab der Rauch dem Wein einen würzigen Geschmack. Auch heute wird in Griechenland noch geharzter Wein getrunken – Retsina, dem das Baumharz der Aleppo-Kiefer beigefügt wird.
Doch auch pur lässt sich Baumharz als Lebensmittel verwenden. Schon die Maya kauten den verfestigten Milchsaft des Breiapfelbaumes, um von dessen beruhigender Wirkung zu profitieren. Das Kauen des regionalen Fichtenharzes, auch Kaupech genannt, hat unter Holzfällern ebenfalls eine lange Tradition. Es hat eine wohltuende und desinfizierende Wirkung auf Zähne und Zahnfleisch und erfrischt den Atem.
Als biologischer Wald-Kaugummi ist Fichtenharz nur in ausgehärteter Form geeignet, weil dann der Gehalt an bitterem Terpentin sehr gering ist. Nach einigen sanften Kaubewegungen verschwindet der leicht bittere Geschmack, das Harz wird weicher und bekommt eine kaugummiähnliche Konsistenz. Nach dem Kauen kann das Harz einfach wieder in der Tasche verstaut werden. An der Luft gelagert, härtet es wieder aus und kann erneut zum Kauen oder anderweitig verwendet werden.
Baumharz im Alltag
Die Hauptbestandteile von Baumharz sind Terpentin und Kolophonium, die in der Industrie als Rohstoffe verwendet werden. Weiterverarbeitet zu einem schnell trocknenden Öl (Firnis), wurden Harze bereits vor Jahrhunderten als Schutzfilm auf Gemälde aufgetragen. Auch heutzutage werden Naturharze noch zur Lackherstellung verwendet.
Kolophonium wird auch als Bogen- oder Geigenharz bezeichnet, weil die Rosshaare der Bögen von Streichinstrumenten regelmäßig mit einem Stück Harz eingerieben werden, um den Haftgleiteffekt zu erhalten.
Für Wundpflaster war Harz ebenfalls ein beliebter Rohstoff, um die Pflaster klebrig zu machen. Heutzutage wird in Pflastern kaum noch Baumharz eingesetzt, da es unter bestimmten Umständen Allergien auslösen kann.
https://www.smarticular.net/baumharz-kolophonium-heilmittel-verwendung-pechsalbe/ 🪶 | 123 |
| 12 | 🪶🌲 Verwendungsmöglichkeiten von Baumharz 🌲🪶
Baumharz, das Gold des Waldes - unterschätztes, vielseitiges Heilmittel
Baumharz, auch das Gold des Waldes genannt, war schon vor Jahrtausenden ein beliebtes Heilmittel. Die bekanntesten Harze Weihrauch und Myrrhe wurden nicht nur zum Räuchern verwendet, sondern auch als Heilmittel bei zahlreichen Leiden eingesetzt.
Aber auch heutzutage findet das kostbare Baumharz Verwendung, denn die Heilkräfte und die Einsatzgebiete sind sehr vielfältig. Dazu ist es nicht notwendig, auf Myrrhe oder Weihrauch zurückzugreifen, denn auch heimische Bäume beschenken uns mit dem Gold des Waldes.
Baumharz – das Gold des Waldes
Harz ist ein altes Naturheilmittel, das bereits von den Ägyptern importiert und zur Einbalsamierung ihrer Toten verwendet wurde. Die antibakterielle Wirkung von Baumharz sollte die Leichname konservieren und vor Verwesung schützen.
Harz tritt aus dem Stamm und den Ästen von Bäumen aus, wenn diese verletzt wurden. Es verschließt die Wunde und schützt den Baum vor Krankheiten, Schädlingen und Pilzen. Die gleiche Wirkung können wir uns auch für unsere Gesundheit zunutze machen.
Tipp: Mit etwas Glück kannst du im Wald Baumharz auch selber finden und sammeln.
Das Harz folgender Bäume ist besonders geeignet:
Lärche
Fichte
Tanne
Kiefer
Zirbe
Baumharz für die Gesundheit
Die antivirale, desinfizierende und antimykotische Wirkung von Baumharz trägt zur Wundheilung bei und kann, aufgetragen auf Schnittverletzungen oder Schürfwunden, helfen, die Heilung zu beschleunigen und Entzündungen vorzubeugen.
In Form einer selbst hergestellten Pechsalbe aus regionalen Zutaten lassen sich mit dem Harz zahlreiche Hautprobleme lindern und sogar Splitter aus der Haut ziehen. Durch die konservierende Wirkung des Harzes ist die Salbe mindestens zwei Jahre lang haltbar.
Hinweis: In Harzen sind viele ätherische Öle vorhanden, die zu allergischen Hautreaktionen führen können. Prüfe deshalb vor der ersten Verwendung an einer kleinen Hautpartie, ob du die Salbe auch verträgst.
Pechsalbe enthält die Heilkräfte des Waldes - das fast vergessene Heilmittel für viele Beschwerden kansnt du ganz einfach selber machen.
Baumharz findet neben der Wundheilung auch bei Rheuma und Gicht Verwendung. Seine wärmende Wirkung löst Muskelverspannungen und Gelenkbeschwerden. Eine Harzsalbe gegen Gelenk- und Muskelschmerzen lässt sich aus nur wenigen Zutaten selber machen.
Einige Harzsorten lindern mit ihren ätherischen Ölen auch Erkältungsbeschwerden wie Husten, Halsschmerzen oder eine verstopfte Nase.
Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie bei Halsschmerzen kann eine Tinktur aus Baumharz zum Gurgeln verwendet werden. Um eine solche Tinktur herzustellen, werden 100 Milliliter hochprozentiger Alkohol, wie zum Beispiel Primasprit, mit 20 Gramm fein zerkleinertem Harz vermischt und 30 Tage ziehen gelassen. Anschließend die Tinktur abseihen und in einer Tropfflasche aufbewahren. Zum Gurgeln werden 20 Tropfen der Tinktur in 150 ml Wasser aufgelöst.
Für deinen Vierbeiner kannst du aus Baumharz einen schützenden und pflegenden Pfotenbalsam herstellen. Insbesondere in der kalten Jahreszeit schützt er die empfindlichen Pfoten vor Frost, Salz und Splitt. Zudem hilft der Pfotenbalsam, kleine Risse in der Haut zu heilen, beugt Entzündungen vor und lindert Schmerzen.
Räucherwerk mit einheimischen Harzen
Kräuter, Harze und Hölzer werden seit Jahrtausenden verräuchert, um eine wohlige Stimmung und den feinen Duft zu verbreiten und sich von den Dämpfen in andere Bewusstseinsebenen tragen zu lassen. Die Zeremonie des Räucherns erfordert Ruhe, die in Verbindungen mit den Düften zu einer tiefen Entspannung führt. Je nach Harz sind verschiedene ätherische Öle enthalten, die unterschiedliche Wirkungen auf den Körper haben.
Das Verräuchern von Fichtenharz beispielsweise wirkt desinfizierend, reinigend und stärkend. Es wird besonders während der Erkältungszeit eingesetzt, um die Raumluft zu reinigen. Auch die Fichtennadeln haben heilsame Kräfte und können verräuchert werden. | 136 |
| 13 | 🪶🌲 Anwendungsbereiche vom Baumharz 🌲🪶 | 146 |
| 14 | Euch allen eine wundervolle und friedliche Reise durch die Nacht und magisch schöne Träume ✨💫
Pflege deine Träume und Visionen. Sie sind die Kinder deiner Seele, die Konzepte für deine Erfolge.
~ Napoleon Hill
✨ @Ahnen_Ursprung | 150 |
| 15 | 🪶🌱 die Himbeere 🌱🪶
Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend,
schweisstreibend,
Geburt erleichternd,
Immunsystem steigernd,
Anwendungsbereiche:
Darmentzündung
Durchfall
Halsentzündung
Hämorrhoiden Blutungen
Magenentzündung
Rheumatismus
Skorbut
Verstopfung
Zahnfleischentzündung
wissenschaftlicher Name:
Rubus idaeus
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
Falsche Schreibweisen:
Himbeer
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Früchte
Sammelzeit:
Mai bis August
Anwendung
Himbeerblättertee ist ein wertvoller Tee für die letzten Wochen der Schwangerschaft und die Geburt.
Himbeerblätter helfen dabei, die Geburtswehen leichter zu ertragen.
https://heilkraeuter.de/lexikon/himbeere.htm 🪶 | 172 |
| 16 | 🪶🌱 die Heilpflanze Himbeere 🌱🪶 | 160 |
| 17 | 🌱🪶 die Himbeere 🪶🌱
Andere Namen: Ambas, Amber, Entenbeer, Himkes, Himmere, Himpelbeer, Hintperi, Hohlbeere, Katzenbeere, Kindlbeer, Madebeere, Mollbeere
Der Name der Himbeere - althochdeutsch Hintperi – leitet sich von „Hind“ ab, der Hirschkuh (Hindin). Dementsprechend also „Beere der Hirschkuh“. Hirschkühe sollen mit Vorliebe Himbeerblätter fressen. Die Himbeere kommt damit aber auch in den Dunstkreis der Hindin-Symbolik, die als >Verbindung der Seele zur Göttlichkeit< definiert werden kann und eine starke Andersweltsymbolik trägt.
Der botanische Name „Rubus idaeus“ soll sich nach dem römischen Schriftsteller Plinus (23.n.Chr.) von Rubus = rot und dem Berg „Ida“ ableiten.
Ida war aber auch die Tochter des kretischen Königs Melissos. Sie fand den damals noch jungen Göttervater Jupiter schreiend in den Bergen und wollte das weinende Kind beruhigen. Dazu pflückte sie ihm eine Himbeere. Als sie sich über den Himbeerstrauch neigte, blieb sie mit der Brust an einem Dorn hängen. Ihr Blut tropfte auf die damals noch weißen Beeren und färbte sie für immer rot.
Ida erscheint als ein Aspekt der sogenannten Roten Göttin (dem nährenden und fruchtbaren Göttinnenaspekt).
Auch im Brauchtum findet sich dieser Aspekt wieder: Durch den Verzehr der Beeren werden Liebesgefühle entfacht und Frauen, die ein Kind erwarten, können Himbeerblätter zur Schmerzlinderung während der Schwangerschaft und bei der Geburt bei sich tragen. Zweige vom Himbeerstrauch gehören zum für Liebesorakel verwendeten „neunerlei Holz”, das am Andreasabend (30. November) geschnitten und in die Vase gestellt wird. Blüht es bis Weihnachten, komme der Bund mit dem Liebsten zustande.
Daneben steht der starke transformative Aspekt der Himbeere. Himbeerzweige werden vor die Haustür und ans Fenster gebunden, um zu verhindern, dass die Seelen Verstorbener wieder das Haus betreten. In der altindischen Mythologie galten Himbeeren als "hinderlich" in Bezug auf das spirituelle Erwachen, da sie „negative Schwingungen“ anziehen und transformieren. Insbesondere bei Astralreisen wird davor gewarnt, in die Nähe von Himbeersträuchern zu kommen, da man in diese hineingezogen werden könne. Auch hierin zeigt sich der „Andersweltcharakter“ der Pflanze. Verhexten Pferden band man Himbeerzweige um den Leib, um die Geister aus dem Tier zu ziehen.
Für Räucherungen wurden die getrockneten Blätter der Pflanze verwendet, um Haus und Hof von bösem Zauber zu reinigen. Zudem soll der Rauch das Glück magisch anziehen und Liebende schützen.
Die Blütenessenz der Himbeere hilft, innere Widerstände aufzulösen, um wieder mit dem ganzen Potential am Leben teilzunehmen. Sie wird also eingesetzt, wenn man das Gefühl hat, dass die Lebensumstände zu eng geworden sind.
Die Himbeere – Geist der Seelentransformation und der Liebe 🪶
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| 18 | 🌱🪶 die Himbeere spirituell 🪶🌱 | 150 |
| 19 | So gesund sind Himbeeren
Nonstop Himbeeren zu naschen, das ist auch gesund. Sie enthalten viel Vitamin C sowie Vitamin B und E. Neben Folsäure gibt’s reichlich Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium mit dazu, ebenso Eisen. Flavonoide sind für die rote Farbe verantwortlich. Diese sekundären Pflanzenstoffe neutralisieren im Körper zellschädigende Prozesse. Enthaltene Säuren und Gerbstoffe wirken sich positiv auf den Stoffwechsel aus.
Himbeeren verwenden Sie für Quarkspeisen, Porridge oder Obstkuchen, mixen sie zu Püree und ins Salatdressing oder verarbeiten sie zu Gelee oder Sirup. Fällt die Ernte größer aus, kann man die trockenen Früchte auch gut einfrieren.
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| 20 | Alle Triebe der Herbsthimbeeren schneidet man im Herbst oder Winter bodennah ab. Die Pflanze treibt im Frühjahr komplett neu aus, wieder mit dem Fokus auf die 15 kräftigsten Ruten pro Meter. Wer allerdings bereits im Sommer etwas naschen möchte, belässt an seinen „Two-Timer-Himbeeren“ im Herbst einige Ruten und entfernt im Frühjahr die abgetragenen Spitzen.
Es entwickeln sich Blüten und Früchte, die meist schon vor den Sommersorten reifen. Allerdings verzichten die meisten Himbeergärtner auf die Sommerernte. Zum einen fällt sie eher spärlich aus, zum anderen geht sie zu Lasten der späteren Haupternte an den diesjährigen Ruten.
Im Herbst ist der richtige Zeitpunkt, um die Himbeeren zurückzuschneiden. Unser Video zeigt, wie Sie dies korrekt tun, damit die Pflanzen im nächsten Jahr viele Früchte tragen. Wir erklären den Unterschied zwischen dem Schnitt von Sommer- und Herbsthimbeeren und verraten einen Trick, der Fehler vermeidet – egal, ob Sie Sommer- oder Herbsthimbeeren schneiden. Viel Spaß beim Anschauen!
Neben der Rutenkrankheit schlagen bei Sommerhimbeeren oft madige Himbeeren zu Buche. Im Mai legt der Himbeerkäfer seine Eier in ihre Blüten. Herbsthimbeeren fangen dagegen erst Mitte Juli an zu blühen, wenn der Käfer nicht mehr aktiv ist – und bleiben in der Regel verschont.
Im Gegenzug macht den Herbstsorten seit einigen Jahren die Kirschessigfliege das Leben schwer. Sie legt ihre Eier ab Ende Juli an reifende Früchte. Ihre Maden lassen nur noch matschige, ungenießbare Früchte zurück. Oft bleibt nur, die Pflanze während der Reifezeit in ein engmaschiges Netz zu packen – oder täglich zu ernten und befallene Beeren zu entsorgen.
Sortenempfehlungen für Himbeeren
Beim Kauf der Pflanzen herrscht die Qual der Wahl, so viele Himbeersorten gibt es. Warum nicht gleich mehrere pflanzen? Das verlängert nicht nur die Erntezeit. Die an sich selbstfruchtbaren Sträucher tragen mehr und größere Früchte, wenn sie fremdbestäubt werden.
Die kraut&rüben-Redaktion empfiehlt folgende Sorten:
Sommer-Himbeeren: ‘Glen Ample’, ‘Meeker’, ‘Schönemann’, ‘Tula Magic’
Herbst-Himbeeren: ‘Aromaqueen’, ‘Autumn Bliss’, ‘Himbo-Top’, ‘Polka’
Gelbe Sorten: ‘Autumn Amber, ‘Golden Queen’; Balkon: ‘Rote Schwedin’, ‘Maddalena’
Seltener als rote Himbeeren werden gelbe Himbeersorten wie ‘Autumn Amber’ oder ‘Golden Queen’ von der Kirschessigfliege befallen. Die Insekten fliegen bevorzugt rote und blaue Früchte an. Bei starkem Vorkommen machen sie aber auch vor Gelb nicht Halt – noch dazu, wenn die Beeren überreif sind.
In gelben Himbeeren leben seltener Maden.
Als Sommersorte läutet ‘Meeker’ im Juni das große Ernten ein. Sie ist robust und entwickelt viele feste, aromatische, haltbare Früchte. Zur gleichen Zeit reift ‘Glen Ample’. Sie ist mit ihren stachellosen Ruten für Kinder ideal. Die dunkelrote ‘Schönemann’ trägt von Ende Juni bis Anfang August. Sie zeigt sich robust gegen die Rutenkrankheit, belohnt mit vielen aromatischen Beeren. ‘Tula Magic’ gibt sich sehr widerstandsfähig und lädt im Juni/Juli lädt zum Pflücken ein.
Zu den Herbsthimbeeren zählt ‘Autumn Bliss’, die von Ende Juli bis September trägt. Ihr Ertrag dunkler aromatischer Früchte ist hoch. ‘Polka’ verwöhnt mit großen aromatischen Beeren von Juli bis Ende September. ‘Himbo-Top’ trägt bis Oktober süßsäuerliche Früchte von guter Qualität, ebenso lange ‘Aromaqueen’ mit ihrem Waldhimbeer-Aroma.
Auch auf Terrasse und Balkon gedeihen Himbeeren als Naschfrüchte. In einem Kübel mit großen Abzugslöchern wachsen kleinbleibende Sorten wie die ein Meter hohe ‘Rote Schwedin’, eine Sommerhimbeere. Die Herbsthimbeere ‘Maddalena’ braucht mit 70 Zentimeter Höhe ebenfalls wenig Platz. | 134 |
