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«Das NATO-Netzwerk in der Schweiz» - Rafael Lutz im Gespräch
https://ttv.swiss/Das-NATO-Netzwerk-in-der-Schweiz-Rafael-Lutz-im-Gesprach
Investigativjournalist Rafael Lutz im Gespräch mit Christoph Pfluger über Einfluss, Verbindungen der NATO-Lobby und den schleichenden Abschied von der Neutralität.
Wie eng ist die Schweiz bereits an die NATO angebunden – und wer treibt diese Entwicklung voran?
In seinem neuen Buch «Das NATO-Netzwerk in der Schweiz – wer die Neutralität globalen Machtinteressen opfert»
zeichnet Rafael Lutz ein weit verzweigtes Geflecht aus Politik, Verwaltung, Militär, NGOs und Medien nach.
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4 703
«Das könnte eine SP-Initiative sein» | Ex-SP-Mitglied & -EDA-Vize Georges Martin zur Neutralität
https://ttv.swiss/Das-konnte-eine-SP-Initiative-sein-Ex-SP-Mitglied-EDA-Vize-Georges-Martin-zur
Fast 40 Jahre lang vertrat Georges Martin die Schweiz als Diplomat in der Welt. Er war Botschafter, leitete sicherheitspolitische Bereiche im EDA und amtierte als stellvertretender Staatssekretär im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten. Heute schlägt der ehemalige Spitzendiplomat Alarm: Die Schweiz sei dabei, eines ihrer wertvollsten aussenpolitischen Instrumente preiszugeben – ihre Neutralität.
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«Wenn Fürsorge Frauen entmündigt» - Sarah Schmid im Gespräch mit Elisa Gratias
https://ttv.swiss/Wenn-Fursorge-Frauen-entmundigt-Sarah-Schmid-im-Gesprach-mit-Elisa-Gratias
Die Ärztin und zehnfache Mutter Sarah Schmid berichtet von ihren Alleingeburten und räumt mit Mythen der modernen Geburtsmedizin auf.
Der Umgang mit Frauen im Gesundheitssystem, vor allem bei der Geburt im Krankenhaus, ist nicht selten respektlos und übergriffig. Interventionen werden schnell entschieden und einfach ausgeführt, ohne echtes Mitspracherecht der Gebärenden.
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Neutralitätsrat Teil 2 | «Neutralität ohne Doppelstandards»!: Ex-Botschafter Ruch & Martin im Klartext | Bern, 20.08.2026
https://ttv.swiss/Grundung-Neutralitatsrat-Teil-2-mit-den-Spitzendiplomaten-Jean-Daniel-Ruch-und
Der Neutralitätsrat hat sich am 20. August 2026 in Bern der Öffentlichkeit vorgestellt. Im zweiten Teil der Pressekonferenz ging es u.a. um die aussenpolitische Willensbildung. Im von Dr. Philipp Gut moderierten Gespräch diskutierten Georges Martin, ehem. stv. Staatssekretär im Departement für auswärtige Angelegenheiten und Jean-Daniel Ruch, ehem. Schweizer Botschafter in Israel darüber, wie Entscheide zustande kommen.
01:05 Jean-Daniel Ruchs Beurteilung der Schweizer Aussenpolitik
17.43 Georges Martin zu den Gründen der Erosion der Schweizer Neutralität
30:33 Pierrot Hans zerlegt den Begriff «Geldsack-Neutralität» der Linken
31:15 Antworten von Ralph Bosshard und Guy Mettan auf die Fragen der Medienschaffenden
Ein offenes Gespräch zweier ehemaliger Diplomaten über Neutralität, Völkerrecht, Sanktionen, NATO, Sicherheitspolitik und die Frage, welche Rolle die Schweiz in einer zunehmend polarisierten Welt spielen will.
Nach seiner Einschätzung haben Denkmodelle der NATO bereits erheblichen Einfluss auf die schweizerische Sicherheitspolitik gewonnen.
Georges Martin beschreibt aus seiner persönlichen Wahrnehmung eine wachsende Distanz zwischen der Spitze des Aussendepartements und erfahrenen Diplomatinnen und Diplomaten – und fordert letztlich auch mehr Transparenz gegenüber der Bevölkerung darüber, weshalb grundlegende aussenpolitische Entscheidungen getroffen werden.
Der neu gegründete Neutralitätsrat versteht sich als «Schweizer Stimme des Völkerrechts». Er vereint zwölf Fachpersonen aus Völkerrecht, Neutralität, Geschichte, Wirtschaft, Politik, Verteidigung und Medien und will aktuelle internationale Entwicklungen auf der Grundlage des geltenden Völkerrechts beurteilen. Der Rat arbeitet nach eigenen Angaben unabhängig und entscheidet im Konsens.
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Die Mitglieder des Neutralitätsrates
Jacques Baud, ehem. Oberst i Gst, Mitarbeiter des Nachrichtendienstes der Schweiz
Ralph Bosshard, lic. phil., Historiker, ehem. Oberstl i Gst und Chief Planning Officer der OSZE
Henriette Hanke Güttinger, Dr. phil., Historikerin
Peter König, Ökonom, ehem. Mitarbeiter der Weltbank und der WHO
Philipp Kruse, lic. iur., Rechtsanwalt
Wolf Linder, Prof. Dr. Dr. h.c., Politologe, ehem. Direktor des Forschungszentrums für schweizerische Politikder Universität Bern
Pascal Lottaz, Prof. Dr., Politologe, Gründer der Neutrality Studies
Georges Martin, lic.rer.pol., ehem. Botschafter, ehem stv. Staatssekretär im Departement für auswärtige Angelegenheiten
Guy Mettan, Journalist, ehem Chefredaktor der Tribune de Genêve, ehem. Präsident des Grossen Rates des Kantons Genf
René Roca, Dr. phil., Historiker, Gründer und Leiter des Forschungszentrums für direkte Demokratie
Jean-Daniel Ruch, ehem Botschafter, Gründer des Geneva Center for Neutrality
Alfred de Zayas, Prof. Dr. iur. et phil., Völkerrechtler und Historiker, ehem. Experte des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen für die Förderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung.
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Kontakt: office@neutralitaetsrat.ch
Weitere Infos: www.neutralitaetsrat.ch | www.bene.swiss | www.zeitpunkt.ch
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4 703
Gründung Neutralitätsrat | Medienkonferenz mit Guy Mettan, Ralph Bosshard, Alfred de Zayas | Teil 1
Der Neutralitätsrat hat sich gestern am 20. August 2026 in Bern mit einem Bericht zur sicherheitspolitischen Strategie der Schweiz der Öffentlichkeit vorgestellt. Das hochdotierte Expertengremium mit zwölf Persönlichkeiten aus Diplomatie, Militär und Wissenschaft untersucht in periodischen Berichten Verstösse gegen das Völkerrecht und formuliert Empfehlungen für die Schweizer Neutralitätspolitik.
https://ttv.swiss/Grundung-Neutralitatsrat-Medienkonferenz-mit-Guy-Mettan-Ralph-Bosshard-Alfred
05:33 Guy Mettan stellt den Neutralitätsrat vor
16:16 Ralph Bosshard stellt den Bericht des Neutralitätsrates zur Schweizerischen Sicherheitspolitik vor
27:08 Prof. Dr. Dr. Alfred de Zayas zum Völkerrecht & zur Neutralität
Der Bericht untersucht unter dem Titel «Verpasste Chancen» die «Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz 2026» und den Lagebericht des Nachrichtendienstes des Bundes.
Im ersten Teil der Medienkonferenz im Hotel Bern sprachen Ralph Bosshard, Oberstl i Gst a. D.
& Chief Planning Officer der OSZE, zum Bericht «Verpasste Chancen», Guy Mettan, ehem. Chefredakteur der Tribune de Genève über Aufgabe und Gründung des Neutralitätsrats sowie Prof. Dr. Dr. Alfred de Zayas, ehem. Experte des UNO-Menschenrechtsrates, über die Bedeutung des Völkerrechts.
Der zweite Teil der Medienkonferenz mit den Diplomaten Jean-Daniel Ruch und Georges Martin erscheint inkl. Fragerunde der Medienschaffenden am Sonntag, 23. August auf www.TTV.swiss
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Die Mitglieder des Neutralitätsrates:
Jacques Baud, ehem. Oberst i Gst, Mitarbeiter des Nachrichtendienstes der Schweiz
Ralph Bosshard, lic. phil., Historiker, ehem. Oberstl i Gst und Chief Planning Officer der OSZE
Henriette Hanke Güttinger, Dr. phil., Historikerin
Peter König, Ökonom, ehem. Mitarbeiter der Weltbank und der WHO
Philipp Kruse, lic. iur., Rechtsanwalt
Wolf Linder, Prof. Dr. Dr. h.c., Politologe, ehem. Direktor des Forschungszentrums für schweizerische Politikder Universität Bern
Pascal Lottaz, Prof. Dr., Politologe, Gründer der Neutrality Studies
Georges Martin, lic.rer.pol., ehem. Botschafter, ehem stv. Staatssekretär im Departement für auswärtige Angelegenheiten
Guy Mettan, Journalist, ehem Chefredaktor der Tribune de Genêve, ehem. Präsident des Grossen Rates des Kantons Genf
René Roca, Dr. phil., Historiker, Gründer und Leiter des Forschungszentrums für direkte Demokratie
Jean-Daniel Ruch, ehem Botschafter, Gründer des Geneva Center for Neutrality
Alfred de Zayas, Prof. Dr. iur. et phil., Völkerrechtler und Historiker, ehem. Experte des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen für die Förderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung.
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Der Neutralitätsrat ist unabhängig und wird von der Bewegung für Neutralität (bene.swiss) logistisch und finanziell unterstützt.
Er publiziert periodisch Analysen zu aktuellen Völkerrechtsfragen und gibt Empfehlungen zu Handen der Schweizer Regierung hinsichtlich ihrer Neutralitätspolitik.
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Kontakt: office@neutralitaetsrat.ch
Weitere Infos: www.neutralitaetsrat.ch | www.bene.swiss | www.zeitpunkt.ch
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4 703
FriedensSingen 2026 – Viele Farben, eine Welt | Bern-Münsterplatz | So 30.08. | Orga.: StimmVolk.ch
https://ttv.swiss/FriedensSingen-2026-Viele-Farben-eine-Welt-Bern-Munsterplatz-So-30-08-Orga
Was geschieht, wenn Hunderte Stimmen nicht gegeneinander anreden, sondern miteinander klingen?
Am Sonntag, 30. August 2026, verwandelt sich der Berner Münsterplatz erneut in ein farbiges, klingendes Meer. Unter dem Motto «Viele Farben – eine Welt» lädt StimmVolk.ch zum dritten FriedensSingen in Bern ein.
Nicht Parolen sollen an diesem Tag den Platz erfüllen, sondern Stimmen. Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Weltanschauungen kommen zusammen, um singend etwas erfahrbar zu machen, das in einer Zeit von Krieg, gesellschaftlicher Polarisierung und verhärteten Fronten leicht verloren geht: Verbundenheit.
Das FriedensSingen versteht sich als gelebtes Plädoyer für Zuhören und Mitgefühl, Meinungsfreiheit und Vielfalt, Eigenständigkeit und einen offenen gesellschaftlichen Diskursraum. Oder, in den Worten der Veranstalter: Brücken bauen statt Spaltung.
Bereits ab 13 Uhr entstehen auf dem Münsterplatz verschiedene «Friedens-Inseln»: Räume für Begegnung, Augenkontakt, Innehalten, Gespräche und Inspiration. Ab 16 Uhr finden die Menschen mit Live-Musik zusammen, bevor von 16.15 bis ungefähr 18 Uhr das eigentliche FriedensSingen beginnt. Gesungen werden Lieder und Gesänge aus unterschiedlichen Kulturen und Traditionen – begleitet von Perkussion, Akkordeon, Geige, Saxophon, Gitarre und weiteren Instrumenten.
Vielleicht beginnt Frieden manchmal ganz unspektakulär:
mit einem Atemzug.Mit einem offenen Ohr.Mit dem Mut, dem anderen in die Augen zu schauen.Und mit einer Stimme, die sich in viele andere Stimmen einfügt, ohne ihre eigene Farbe zu verlieren.
Das FriedensSingen Bern möchte genau dafür einen Raum schaffen – viele Stimmen, viele Farben, eine Welt.
FriedensSingen Bern 2026
Sonntag, 30. August 2026
Münsterplatz Bern
ab 13.00 Uhr – Friedens-Inseln, Begegnungen und Einstimmung
ab 16.15 Uhr – grosses gemeinsames FriedensSingenAusklingen bis ca. 18.45 Uhr
Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Bei starkem Regen oder grosser Hitze besteht die Möglichkeit, für Teile des Singens ins Berner Münster auszuweichen.
Veranstalterin:
StimmVolk.ch
Leitung:
Matthias Gerber und Karin Jana Beck mit ihrem Team.
Frieden kann man fordern. Man kann über ihn reden.Und manchmal kann man ihn einfach miteinander singen.
4 703
«Alles - nur nicht neutral» Helmut Scheben nimmt die Medienkonferenz des Nein-Komitees auseinander
https://ttv.swiss/Alles-nur-nicht-neutral-Helmut-Scheben-nimmt-die-Medienkonferenz-des-Nein?var_mode=calcul
Helmut Scheben nimmt die Medienkonferenz zur Neutralitätsinitiative auseinander – und stößt dabei auf Widersprüche, die weit über parteipolitische Differenzen hinausgehen.
Vertreter von Mitte, FDP und SP erklären die Neutralitätsinitiative zum Sicherheitsrisiko, berufen sich auf Völkerrecht, humanitäre Tradition und die politische Handlungsfreiheit der Schweiz. Scheben hält dagegen:
Wer vom Völkerrecht spricht, muss erklären, warum es offenbar nicht für alle Kriege und alle Großmächte nach demselben Maßstab gilt.
Denn hinter der Debatte steht eine Frage, die sich nicht mit wohlklingenden Formeln über „Werte“ erledigen lässt: Will die Schweiz neutral bleiben – oder wird sie Schritt für Schritt auf eine Seite geführt?
Hier geht es nicht um politische Wortgefechte. Hier geht es um Krieg und Frieden.
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Wann brennt Georg Häslers Bart? TTV Report zur Neutralität (Jan. 2025) mit NATO-Versteher Georg Häsler, Wolf Linder, Verena Tobler Linder, Esther Girsberger, Urs Saxer, Carl Spiteller und Pierrot Hans, Urs Hansens Bruder. Neue Helvetische Gesellschaft | Podium: «Welche Neutralität braucht die Schweiz?» | Zürich 24.1.2025
Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.
GEORG CHRISTOPH LICHTENBERG
https://www.youtube.com/watch?v=eHx_99KP-mg
Das NATO-Netzwerk in der Schweiz - Wer die Neutralität globalen Machtinteressen opfert
Edition «Brennende Bärte» #5
Da schreibt der Hamasversteher Rafael Lutz auf Seite 84:
"US-Frau mit direktem Draht nach Washington
Amanda Rivkin (heute Rivkin Häsler) unterstützt ihren Mann Georg regelmässig dabei, Zugang zu den erlauchten Kreisen in Washington und Europa zu erhalten. Die Amerikanerin ist als Absolventin der Graduate School of Foreign Service der Georgetown University (SFS) bestens vernetzt mit den US-Eliten in Washington. An dieser mit den Geheimdiensten verbundenen Hochschule rekrutieren US-Behörden wie die CIA, das Aussenministerium, die NSA und das Pentagon ihre Mitarbeiter. Frühere CIA-Chefs wie Robert Gates, David Petraeus oder George Tenet waren allesamt Absolventen der SFS. In der Schweiz veranstaltet Amanda gemeinsam.."
Rafael Lutz: Das NATO-Netzwerk in der Schweiz.
© Rafael Lutz und editon Zeitpunkt
Nr. 5 der Reihe «Brennende Bärte»
1. Auflage 2026
Redaktion: Christoph Pfluger
Korrektorat: Manuel Gehriger
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Buch-Vernissage: 2. September 2026 Volkshaus Zürich
BUCH BESTELLEN:
https://edition.zeitpunkt.ch/buch/nato-netzwerk/
4 703
VORSCHAU Kundgebung für Neutralität & Frieden | J. Baud live, P. Lottaz, W. Linder & A. de Zayas
https://ttv.swiss/J-Baud-live-P-Lottaz-W-Linder-A-de-Zayas-VORSCHAU-Kundgebung-fur-Neutralitat
NATIONALE KUNDGEBUNG FÜR NEUTRALITÄT UND FRIEDEN
📍 Bundesplatz Bern
📅 Samstag, 29. August 2026
🕒 15.00–17.00 Uhr
Ist die Neutralitätsinitiative ein «rechtes» Anliegen? Die Veranstalter der Nationalen Kundgebung für Neutralität und Frieden sagen klar: Nein.
Am Samstag, 29. August 2026, von 15 bis 17 Uhr versammeln sich auf dem Bundesplatz in Bern Persönlichkeiten aus unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Lagern. Im Zentrum stehen die Schweizer Neutralität, die Sanktionspolitik, die Annäherung an die NATO und die bevorstehende Abstimmung über die Neutralitätsinitiative.
Ausdrücklich angesprochen sind auch Menschen aus dem linken, grünen und friedenspolitischen Spektrum. Die Veranstalter wollen die Neutralitätsdebatte nicht den traditionellen politischen Lagern überlassen. Mit Persönlichkeiten wie dem Politologen Wolf Linder, dem Neutralitätsforscher und SP-Mitglied Pascal Lottaz sowie Massimiliano Ay vom Partito Comunista sollen auch Stimmen zu Wort kommen, die der üblichen Links-rechts-Zuordnung widersprechen.
Jacques Baud live aus Brüssel
Ein besonderer Höhepunkt der Kundgebung ist die Live-Zuschaltung des ehemaligen Schweizer Obersten und Nachrichtendienstanalysten Jacques Baud aus Brüssel.
Baud wurde Ende 2025 von der Europäischen Union mit Sanktionen belegt. Er kann deshalb nicht persönlich auf dem Bundesplatz auftreten und wird live aus Brüssel zugeschaltet. Für die Veranstalter erhält sein Auftritt gerade vor diesem Hintergrund eine besondere Bedeutung: Baud soll seine Sicht auf den Ukrainekrieg, die Rolle der NATO und die europäische Sicherheitspolitik direkt dem Publikum in Bern darlegen.
Die Kundgebung steht unter den Mottos:
NEIN zu Krieg & Sanktionen – JA zur Neutralität
NEIN zur NATO – JA zur Neutralität
JA zur Initiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität»
Die Veranstalter wollen eine öffentliche Debatte darüber anstossen, welche Rolle eine neutrale Schweiz künftig bei Diplomatie, Friedensvermittlung und internationalem Ausgleich spielen kann – und ob Sanktionen und eine stärkere militärische Zusammenarbeit mit NATO, USA und EU mit diesem Verständnis von Neutralität vereinbar sind.
Rednerinnen und Redner
Prof. Dr. Alfred de Zayas
UNO-Menschenrechts- und Völkerrechtsexperte
Dr. Pascal Lottaz
Neutralitätsforscher und Associate Professor in Japan
Jacques Baud
Oberst im Generalstab a. D. und ehemaliger Nachrichtendienstanalyst
Von der EU sanktioniert – live zugeschaltet aus Brüssel
Prof. em. Dr. Wolf Linder
Politologe
Ralph Bosshard
Oberstleutnant im Generalstab a. D.
Philipp Kruse
Rechtsanwalt LL.M.
Jean-Daniel Ruch
Ehemaliger Schweizer Botschafter in Serbien, Montenegro, Israel und der Türkei
Pirmin Schwander
Ständerat SZ
Michelle Cailler
Präsidentin, Föderale Bewegung Romandie
Maria Pia Ambrosetti
Grossrätin, HelvEthica Ticino
Massimiliano Ay
Grossrat Kanton Tessin, Partito Comunista
Christoph Pfluger
Verleger und Initiant der Bewegung für Neutralität
Begrüssung: Urs Hans
Veranstaltet wird die Kundgebung von Urs Hans / Public Eye on Science (PEOS) und Neutralität für Frieden und Ausgleich (swissneutralitynow.ch).
4 703
Solarenergie ohne Hightech – kann es wirklich so einfach sein?
https://ttv.swiss/Solarenergie-ohne-Hightech-kann-es-wirklich-so-einfach-sein
Urs Riggenbach von Lytefire zeigt, wie Sonnenenergie mit einfachen Spiegeln effizient direkt in Wärme verwandelt wird – kostengünstig, wartbar und sogar zum Selbstbauen.
Während die Energiewende immer komplizierter und teurer erscheint, verfolgt Lightfire einen erstaunlich simplen Ansatz: Sonnenlicht wird mit handelsüblichen Glasspiegeln gebündelt und direkt in Wärme verwandelt. Kein Umweg über Photovoltaik und Strom – die Hitze landet dort, wo sie gebraucht wird: beim Kochen, Backen, Rösten oder Einkochen.
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4 703
Neutralitätsgegner Jo Lang an GSoA-Versammlung als Antipazifist entlarvt | ein Impuls-Bericht
https://ttv.swiss/Neutralitatsgegner-Jo-Lang-an-GSoA-Versammlung-als-Antipazifist-entlarvt-ein
«Reaktionäres Amalgam von Covid-Verharmlosern und Putin-Verstehern», so bezeichnet der selbsternannte Pazifist, GSoA-Urgestein und Grüner Alt-Nationalrat Jo Lang das Komitee der linken Befürworter der Neutralitätsinitiative. Lang selbst sprach sich für die Lieferung von NATO-Waffen an die Ukraine aus, stellt den militärischen Sieg der Ukraine als alternativlos dar – und bringt in einer Rede vor der SP Sektion Basel West sogar einen NATO-Beitritt der Schweiz als politisch denkbare Option zur Debatte.
Alec Gagneux, ehemaliges Vorstandsmitglied der Freunde der Verfassung und Entwicklungsdialoger, konfrontierte an der Vollversammlung der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) vom 10. Mai 2026 in Solothurn diese Position und stellte Langs pazifistisches Selbstverständnis infrage. Zunächst würdigte Gagneux ausdrücklich die offene Diskussionskultur innerhalb der GSoA: Minderheiten könnten ihre Positionen vortragen, unterschiedliche Ansichten würden ausgehalten und kontroverse Fragen diskutiert.
Dennoch verweigert Lang konsequent den Dialog mit Gruppierungen, die sich durch Corona herausgebildet haben, zeigt wenig Verständnis für die Anliegen der Schweizerischen Friedensbewegungen und wertet Andersdenkende mit dem Kampfbegriffe wie "Rechtsextreme" oder "putinophil" ab.
Gagneux und Ueli Schlegel, Mitglied der Schweizerischen Friedensbewegung, Sektion Zürich, setzen diesem Denken eine andere Haltung entgegen: Verstehen bedeutet nicht unterstützen. Wer versucht, die Motive Russlands, Putins oder anderer Konfliktparteien zu verstehen, macht sich deren Politik nicht automatisch zu eigen. Gerade Friedensarbeit müsse dort beginnen, wo unterschiedliche Weltbilder aufeinandertreffen.
Ihr Appell richtet sich deshalb nicht nur an die GSoA, sondern an die gesamte Friedensbewegung – und letztlich an uns alle:
Mehr Dialog. Mehr Bereitschaft zuzuhören. Weniger politische Etiketten.
Denn wenn selbst jene Menschen, die sich für Frieden einsetzen, nicht mehr miteinander sprechen können – wie soll dann Verständigung zwischen verfeindeten Gesellschaften und Staaten möglich werden?
Hinterlasse hier gerne Deinen Kommentar zum Impuls-Video über die kollabierte Kommunikation innerhalb der Friedensbewegung in der Schweiz.
Nützliche Links:
Vortrag von Jo Lang an der Versammlung der SP Basel West am 28.3.2025
https://gsoa.ch/krieg-und-frieden-in-unuebersichtlichen-zeiten/
«Pazifist» Jo Lang fordert Waffenlieferungen
https://www.friedensbewegung.ch/pazifist-jo-lang-fordert-waffenlieferungen/
Linke für Neutralität: Warum dieses Komitee Ja zur Neutralitätsinitiative sagt
https://ttv.swiss/Linke-fur-Neutralitat-Warum-dieses-Komitee-Ja-zur-Neutralitatsinitiative-sagt
Singend Brücken bauen am Ostermarsch in Bern 2025
https://ttv.swiss/SINGEND-BRUCKEN-BAUEN-am-Ostermarsch-in-Bern-Jo-Lang-Chr-Pfluger-Laurent-10758
Anlass zur Weltfriedenswoche der Schweizerischen Friedensbewegung Sektion Bern
https://ttv.swiss/Schweizerische-Friedensbewegung-Kulturveranstaltung-zur-Weltfriedenswoche
Linke Putin-Versteher und Corona-Rebellen: Die unheilige Allianz hinter Blochers Initiative (tendenziöser Artikel der TX Group AG wie aus dem Lehrbuch)
https://www.tagesanzeiger.ch/neutralitaetsinitiative-linke-allianz-verbuendet-sich-mit-svp-965741584176
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Jean-Daniel Ruch zerlegt die Neutralitätsargumente des Bundesrates
Der ganze Beitrag auf https://ttv.swiss/
4 703
Jean-Daniel Ruch zerlegt die Neutralitätsargumente des Bundesrates
https://ttv.swiss/Jean-Daniel-Ruch-zerlegt-die-Neutralitatsargumente-des-Bundesrates#
Der frühere Botschafter widerspricht Cassis, Mäder und dem SECO in wichtigen Punkten ihrer Medienkonferenz gegen die Neutralitätsinitiative.
Jean-Daniel Ruch nimmt zentrale Aussagen der bundesrätlichen Medienkonferenz zur Neutralitätsinitiative auseinander. Seine Kritik: Der Bundesrat stelle die Initiative fälschlich als «neue Neutralität» dar und verschweige, dass die heutige Politik die Glaubwürdigkeit der Schweiz bereits beschädigt habe.
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Klaus Heer: Wie wir lernen, nicht mehr aneinander vorbeizureden
https://ttv.swiss/Klaus-Heer-Wie-wir-lernen-nicht-mehr-aneinander-vorbeizureden
Warum reden Menschen so oft aneinander vorbei? Der Schweizer Paartherapeut Dr. Klaus Heer spricht im Interview mit Transition TV über die Kunst des Zuhörens, über verletzte Eitelkeit, Rechtfertigungsreflexe und die Schwierigkeit, unangenehme Wahrheiten auszuhalten.
Seine zentrale Botschaft: Das Reden ist weniger wichtig als das Hören – vor allem dann, wenn die Ohren mit dem Herzen verbunden sind. Wer sich bei jeder Kritik sofort angegriffen fühlt und sich verteidigt, verhindert ein echtes Gespräch. In einer Beziehung müssten deshalb zwei Wahrheiten unter einem Dach Platz haben.
Heer spricht auch über Begriffe wie «beziehungsunfähig» oder «Narzisst», über Kontaktabbrüche während der Corona-Zeit und über die Herausforderung, mit weltanschaulichen Unterschieden zu leben.
Seine zugespitzte Formel lautet:
«Entweder will man Recht haben oder Beziehung. Man kann nicht beides haben.»
Und vielleicht ist genau das der Kern seines Handwerks: nicht den anderen verändern wollen, sondern lernen zu wollen, wirklich zu verstehen, was der andere sagen möchte.
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4 703
«Die gefährlichste Form von Intelligenz» - Gwendolin Kirchhoff im Gespräch mit Elisa Gratias
https://ttv.swiss/Die-gefahrlichste-Form-von-Intelligenz-Gwendolin-Kirchhoff-im-Gesprach-mit?var_mode=calcul
Sind wir wirklich so klug, wie wir glauben? Oder haben wir nur gelernt, unseren eigenen Vorteil immer raffinierter zu verfolgen?
Nach der großen Resonanz auf die ersten beiden Gespräche treffen Elisa Gratias und die Philosophin Gwendolin Walter-Kirchhoff erneut aufeinander. Diesmal stellen sie eine Frage, die unser gesamtes Selbstverständnis erschüttern könnte:
Was, wenn unsere Gesellschaft Klugheit mit Weisheit verwechselt?
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«Habt keine Angst vor eurer eigenen Kraft» - Eli Schewa Dreyfus im Gespräch mit Elisa Gratias
https://ttv.swiss/Habt-keine-Angst-vor-eurer-eigenen-Kraft-Eli-Schewa-Dreyfus-im-Gesprach-mit
Im Gespräch mit Elisa Gratias erzählt die Sängerin, Komponistin und Stimmforscherin, warum wahrer Gesang erst dann entsteht, wenn wir Kontrolle loslassen und den Mut finden, uns unverstellt zu zeigen.
Aus ihrer jahrzehntelangen Arbeit mit Menschen ist sie überzeugt: Die Stimme lügt nicht. Sie macht hörbar, wo wir uns schützen, wo wir Angst haben – aber auch, welche Kraft und Schönheit bereits in uns angelegt sind.
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«Ich dachte: So fühlen sich also all die Kerle.» - Doreen Mechsner im Gespräch mit Elisa Gratias
https://ttv.swiss/Ich-dachte-So-fuhlen-sich-also-all-die-Kerle-Doreen-Mechsner-im-Gesprach-mit?var_mode=calcul
Viele Frauen fragen sich immer wieder, was in den Männern vorgeht – und umgekehrt.
Acht Männer und acht Frauen erzählen von sich, von ihren Gedanken, Gefühlen, ihren Verwirrungen, Erkenntnissen und den Turbulenzen in der verrückten Zeit in der Mitte des Lebens.
Diese und ihre eigene Erfahrung brachte die Mutter von vier Kindern und selbstständige Autorin und Verlegerin zu der Idee für ihr neuestes Buch „Ausgewechselt“.
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«Für Mathe ist noch nie einer zu doof gewesen» - Gerald Hüther im Gespräch mit Elisa Gratias
https://ttv.swiss/Begeisterung-ist-Dunger-fur-das-Gehirn-Gerald-Huther-im-Gesprach-mit-Elisa
Im Gespräch erläutert der Hirnforscher Gerald Hüther die neurologischen Mechanismen, die Menschen in Routinen und Weltbildern gefangen halten und führt aus, dass Veränderung nur aus einem selbst kommen kann.
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Trotz Freispruch: «Hölloch»-Wirt Bruno Suter muss zahlen
https://ttv.swiss/Trotz-Freispruch-Holloch-Wirt-Bruno-Suter-muss-zahlen
Bruno Suter, langjähriger Wirt des Restaurants «Hölloch» im Muotathal SZ, wurde vor knapp fünf Jahren zu einer Art Winkelried im Widerstand gegen die Einführung des Covid-Zertifikats. Wenige Tage vor dessen Einführung erklärte er öffentlich, dass er den Gehorsam gegenüber dem «Amt für Gesslerhutmassnahmen» verweigere und bei der grossen gesellschaftlichen Spaltung nicht mitmachen werde.
Die Chronologie der Ereignisse sowie ein Porträt des Wirts finden sich in folgendem Video:
https://ttv.swiss/Bruno-Suter-ein-Innerschweizer-Urgestein-10631
Obwohl das Schwyzer Kantonsgericht Bruno Suter in strafrechtlicher Hinsicht freigesprochen hatte, wurden ihm die Verfahrenskosten auferlegt. Letzte Woche bestätigte das Bundesgericht diesen Entscheid. Insgesamt kostete ihn der Rechtsstreit rund um das Corona-Thema mehrere Zehntausend Franken.
Transition TV sprach mit dem Muotathaler Kult-Wirt über den Bundesgerichtsentscheid, die Justiz sowie über Aufarbeitung und Versöhnung.
Spenden bitte mit Vermerk «Bruno Suter» an:
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6438 Ibach
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Zum Tod von Daniel Bottlang
https://www.youtube.com/watch?v=crulVAsk6Ys
Daniel Bottlang, Inhaber von Bottis Kräutergärtnerei in Stetten, ist am 20. Juli 2026 nach langer und schwerer Krankheit verstorben. Mehr als 30 Jahre lang vermittelte er mit grossem Wissen, Humor und ansteckender Begeisterung die Vielfalt der Heilpflanzen, Kräuter und Schätze der Natur. Wer ihn bei seinen Führungen und Kursen erleben durfte, erinnert sich an einen naturverbundenen, eigenwilligen und warmherzigen Menschen, der stets eine Geschichte – und meist auch das passende Kraut – bereithielt.
Seine Kräutergärtnerei war jedoch weit mehr als ein Produktionsbetrieb: Sie wurde über viele Jahre auch zu einem besonderen Begegnungs- und Veranstaltungsort. Unter dem Titel «Neue Wege im Wandel der Zeit» fanden dort ganztägige Kongresse mit Referenten aus den Bereichen Gesundheit, Gesellschaft, Wirtschaft, Spiritualität und Medienkritik statt.
In späteren Jahren öffnete Daniel sein Gelände auch für die Graswurzle-Bewegung und weitere Gemeinschaftsveranstaltungen. Dazu gehörten Vernetzungstreffen, «Zeig-dich-Märkte», Kongresse und grosse Sommerfeste – etwa das zweitägige Graswurzle-Sommerfest vom 8. und 9. Juli 2023 sowie das gemeinsame Sommerfest von Graswurzle und Aletheia am 29. Juni 2024.
Videodokumentation:
www.youtube.com/watch?v=b_T1EZKia1s
Die Gärtnerei wurde damit zu einem Ort des Austauschs, der Begegnung und der Suche nach neuen gesellschaftlichen Wegen.
Der folgende Vortrag von Daniel Bottlang entstand anlässlich des zweiten Graswurzle-Gesundheitskongresses im MythenForum Schwyz am 26. April 2025. Er soll uns an sein Wissen und sein vielfältiges Wirken erinnern.
Seiner Familie und allen Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.
