fa
Feedback

فریب کلاهبرداران را نخورید! تل‌متریو این کانال‌ها را شناسایی و برچسب‌گذاری می‌کند 👉 برای مشاهده برچسب، اشتراک تهیه کنید

Das Haus Hohenzollern Könige von Preußen und Deutsche Kaiser

Das Haus Hohenzollern Könige von Preußen und Deutsche Kaiser

رفتن به کانال در Telegram

Was man in der Schule nicht lernt. Anwendungs Tip: Benutzt zur einfachen Handhabung die Suchfunktion. Zb, Inhaltsverzeichnis, danach Beitrag suchen.

نمایش بیشتر
2 116
مشترکین
+424 ساعت
اطلاعاتی وجود ندارد7 روز
-1730 روز

در حال بارگذاری داده‌ها

جذب مشترکین
اکتبر '26
اکتبر '26
+7
در 1 کانال‌ها
سپتامبر '26
+13
در 1 کانال‌ها
Get PRO
اوت '26
+8
در 1 کانال‌ها
Get PRO
ژوئیه '26
+9
در 2 کانال‌ها
Get PRO
ژوئن '26
+21
در 3 کانال‌ها
Get PRO
مه '26
+7
در 3 کانال‌ها
Get PRO
آوریل '26
+12
در 2 کانال‌ها
Get PRO
مارس '26
+19
در 3 کانال‌ها
Get PRO
فوریه '26
+19
در 2 کانال‌ها
Get PRO
ژانویه '26
+25
در 5 کانال‌ها
Get PRO
دسامبر '25
+32
در 2 کانال‌ها
Get PRO
نوامبر '25
+45
در 4 کانال‌ها
Get PRO
اکتبر '25
+15
در 2 کانال‌ها
Get PRO
سپتامبر '25
+9
در 2 کانال‌ها
Get PRO
اوت '25
+11
در 3 کانال‌ها
Get PRO
ژوئیه '25
+4
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژوئن '25
+9
در 5 کانال‌ها
Get PRO
مه '25
+14
در 6 کانال‌ها
Get PRO
آوریل '25
+13
در 3 کانال‌ها
Get PRO
مارس '25
+10
در 0 کانال‌ها
Get PRO
فوریه '25
+184
در 17 کانال‌ها
Get PRO
ژانویه '25
+150
در 17 کانال‌ها
Get PRO
دسامبر '24
+134
در 7 کانال‌ها
Get PRO
نوامبر '24
+43
در 3 کانال‌ها
Get PRO
اکتبر '24
+264
در 15 کانال‌ها
Get PRO
سپتامبر '24
+6
در 1 کانال‌ها
Get PRO
اوت '24
+18
در 1 کانال‌ها
Get PRO
ژوئیه '24
+11
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژوئن '24
+18
در 1 کانال‌ها
Get PRO
مه '24
+9
در 0 کانال‌ها
Get PRO
آوریل '24
+15
در 1 کانال‌ها
Get PRO
مارس '24
+21
در 2 کانال‌ها
Get PRO
فوریه '24
+13
در 1 کانال‌ها
Get PRO
ژانویه '24
+51
در 5 کانال‌ها
Get PRO
دسامبر '23
+21
در 1 کانال‌ها
Get PRO
نوامبر '23
+20
در 1 کانال‌ها
Get PRO
اکتبر '23
+12
در 0 کانال‌ها
Get PRO
سپتامبر '23
+13
در 0 کانال‌ها
Get PRO
اوت '23
+13
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژوئیه '23
+69
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژوئن '23
+8
در 0 کانال‌ها
Get PRO
مه '23
+16
در 0 کانال‌ها
Get PRO
آوریل '23
+25
در 0 کانال‌ها
Get PRO
مارس '23
+33
در 0 کانال‌ها
Get PRO
فوریه '23
+9
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژانویه '23
+26
در 0 کانال‌ها
Get PRO
دسامبر '22
+33
در 0 کانال‌ها
Get PRO
نوامبر '22
+85
در 0 کانال‌ها
Get PRO
اکتبر '22
+26
در 0 کانال‌ها
Get PRO
سپتامبر '22
+46
در 0 کانال‌ها
Get PRO
اوت '22
+16
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژوئیه '22
+104
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژوئن '22
+26
در 0 کانال‌ها
Get PRO
مه '22
+35
در 0 کانال‌ها
Get PRO
آوریل '22
+72
در 0 کانال‌ها
Get PRO
مارس '22
+71
در 0 کانال‌ها
Get PRO
فوریه '22
+13
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژانویه '22
+42
در 0 کانال‌ها
Get PRO
دسامبر '21
+20
در 0 کانال‌ها
Get PRO
نوامبر '21
+181
در 0 کانال‌ها
Get PRO
اکتبر '21
+31
در 0 کانال‌ها
Get PRO
سپتامبر '21
+572
در 0 کانال‌ها
Get PRO
اوت '21
+522
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژوئیه '21
+87
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژوئن '21
+408
در 0 کانال‌ها
Get PRO
مه '21
+951
در 0 کانال‌ها
Get PRO
آوریل '21
+339
در 0 کانال‌ها
Get PRO
مارس '21
+567
در 0 کانال‌ها
تاریخ
رشد مشترکین
اشارات
کانال‌ها
26 اکتبر+4
25 اکتبر0
24 اکتبر0
23 اکتبر0
22 اکتبر0
21 اکتبر0
20 اکتبر+1
19 اکتبر0
18 اکتبر0
17 اکتبر0
16 اکتبر0
15 اکتبر0
14 اکتبر0
13 اکتبر0
12 اکتبر0
11 اکتبر0
10 اکتبر0
09 اکتبر+1
08 اکتبر0
07 اکتبر0
06 اکتبر+1
05 اکتبر0
04 اکتبر0
03 اکتبر0
02 اکتبر0
01 اکتبر0
پست‌های کانال
2
Für seine Verdienste wurde Moltke 1870 in den erblichen Grafenstand erhoben und am 16. Juni 1871 zum Generalfeldmarschall ernannt. Er gehörte nun zu den angesehensten Persönlichkeiten des neuen Deutschen Kaiserreiches. Auch nach den Einigungskriegen blieb Moltke Chef des Großen Generalstabs. Er beschäftigte sich intensiv mit der Weiterentwicklung der deutschen Streitkräfte und der Vorbereitung auf mögliche zukünftige Konflikte. Seine militärischen Grundsätze betonten die Bedeutung sorgfältiger Planung, schneller Entscheidungen und eigenverantwortlichen Handelns der untergeordneten Befehlshaber. Besonders bekannt wurde sein strategischer Grundgedanke, dass kein Operationsplan mit Sicherheit über das erste Zusammentreffen mit der feindlichen Hauptmacht hinaus Bestand haben könne. Damit brachte Moltke zum Ausdruck, dass erfolgreiche militärische Führung nicht nur auf Planung, sondern ebenso auf Anpassungsfähigkeit und selbstständigen Entscheidungen beruhen müsse. 1888, im Alter von 87 Jahren, schied Moltke schließlich aus dem Amt des Generalstabschefs aus. Sein Nachfolger wurde Alfred Graf von Waldersee. Moltke blieb jedoch weiterhin eine hochgeachtete Persönlichkeit des Kaiserreiches und war bis zu seinem Tod Mitglied des Deutschen Reichstages. Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke starb am 24. April 1891 in Berlin im Alter von 90 Jahren. Seine letzte Ruhestätte fand er zunächst auf seinem Gut Kreisau in Schlesien. Moltke gilt bis heute als einer der bedeutendsten Militärstrategen des 19. Jahrhunderts. Seine Reformen der Generalstabsarbeit, sein Einsatz moderner Verkehrsmittel und Kommunikationstechniken sowie seine strategische Führung während der deutschen Einigungskriege beeinflussten die militärische Entwicklung weit über die Grenzen Preußens hinaus. Gemeinsam mit Otto von Bismarck und Albrecht von Roon gehörte Helmuth von Moltke zu den zentralen Persönlichkeiten, die den Aufstieg Preußens und die Gründung des Deutschen Kaiserreiches maßgeblich ermöglichten. Morgen, am 26. Oktober 2026, vor genau 226 Jahren wurde Helmuth Karl Bernhard von Moltke geboren.
1 213
3
Helmuth Karl Bernhard von Moltke, später bekannt als Helmuth von Moltke der Ältere, wurde am 26. Oktober 1800 in Parchim im damaligen Herzogtum Mecklenburg-Schwerin geboren. Er entstammte einer alten mecklenburgischen Adelsfamilie und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Holstein. Seine militärische Ausbildung begann er an der Kadettenakademie in Kopenhagen, bevor er 1819 als Offizier in die dänische Armee eintrat. 1822 wechselte Moltke in die Preußische Armee. Dort erkannte man früh seine außergewöhnlichen Fähigkeiten in den Bereichen Strategie, Organisation und militärische Planung. Nach dem Besuch der Allgemeinen Kriegsschule in Berlin wurde er 1832 in den preußischen Generalstab aufgenommen. Eine besondere Station seiner Laufbahn führte ihn zwischen 1835 und 1839 in das Osmanische Reich. Dort war Moltke als Militärberater tätig und unterstützte die Modernisierung der osmanischen Streitkräfte. Während dieser Zeit bereiste er große Teile des Reiches und sammelte wertvolle Erfahrungen, die er später in seinen militärischen Schriften verarbeitete. Nach seiner Rückkehr nach Preußen setzte Moltke seine Karriere fort. 1857 wurde er zum Chef des Großen Generalstabs der Preußischen Armee ernannt. Dieses Amt sollte er drei Jahrzehnte lang ausüben und damit die militärische Entwicklung Preußens und des späteren Deutschen Kaiserreiches entscheidend prägen. Moltke erkannte früh die Bedeutung moderner Technik für die Kriegsführung. Besonders der systematische Einsatz von Eisenbahnen und Telegrafie spielte in seinen militärischen Planungen eine zentrale Rolle. Durch präzise Mobilmachungspläne konnten große Truppenverbände innerhalb kurzer Zeit an entscheidende Frontabschnitte verlegt und ihre Bewegungen besser koordiniert werden. Seine erste große Bewährungsprobe als Generalstabschef folgte während des Deutsch-Dänischen Krieges von 1864. Preußen und Österreich kämpften gemeinsam gegen Dänemark um die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg. Moltke war an der militärischen Planung beteiligt und gewann während des Feldzuges zunehmend Einfluss auf die Operationsführung. Seinen entscheidenden militärischen Durchbruch erlebte Moltke im Deutschen Krieg von 1866 gegen Österreich. Er entwickelte einen Operationsplan, bei dem mehrere preußische Armeen getrennt aufmarschierten, um sich anschließend auf dem Schlachtfeld zu vereinigen. Am 3. Juli 1866 kam es zur entscheidenden Schlacht bei Königgrätz. Die preußischen Truppen errangen einen bedeutenden Sieg über die österreichische Armee. Damit wurde die Vormachtstellung Österreichs innerhalb Deutschlands beendet und der Weg zur späteren deutschen Einigung unter preußischer Führung geebnet. Nur vier Jahre später stand Moltke erneut vor einer gewaltigen militärischen Herausforderung. Mit Beginn des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 übernahm er die strategische Leitung der deutschen Operationen gegen Frankreich. Durch sorgfältig vorbereitete Aufmarschpläne und schnelle Truppenbewegungen gelang es den deutschen Armeen, mehrere bedeutende Siege zu erringen. Besonders entscheidend war die Schlacht bei Sedan am 1. und 2. September 1870, bei der die französische Armee unter Kaiser Napoleon III. eingeschlossen und zur Kapitulation gezwungen wurde. Dieser Sieg führte zum Zusammenbruch des französischen Kaiserreiches. Der Krieg dauerte jedoch noch mehrere Monate an, da die neu ausgerufene Französische Republik den Widerstand fortsetzte. Die deutschen Truppen belagerten Paris, bis schließlich im Januar 1871 ein Waffenstillstand geschlossen wurde. Am 18. Januar 1871 wurde im Spiegelsaal von Versailles das Deutsche Kaiserreich gegründet und der preußische König Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser ausgerufen. Moltkes militärische Erfolge hatten wesentlich dazu beigetragen, die politischen Voraussetzungen für diese Reichsgründung zu schaffen.
1 023
4
بدون متن...
1 106
5
بدون متن...
1 126
6
Kurd Christoph Graf von Schwerin wird am 26.10.1684 auf Schloss Löwitz bei Anklam in Pommern geboren. Der junge Schwerin studiert zunächst drei Jahre an der Universität Leyden, an der schon der Große Kurfürst studiert hatte, Geschichte, Sprachen und Mathematik. 1701 tritt Kurd Christoph, der sich für die Offizierslaufbahn entschieden hat, als Fähnrich in die Armee der Generalstaaten (Niederlande) ein. Er kämpft 1704 im spanischen Erbfolgekrieg in den Schlachten am Schellenberge und bei Höchstädt. Im gleichen Jahr erhält er eine Kompanie, scheidet 1706 aus dem niederländischen Militärdienst aus und tritt in mecklenburgisch-schwerinschen Militärdienst ein. 1707 wird Schwerin zum Oberst ernannt und kämpft 1712 im Nordischen Krieg an der Seite der Schweden. 1719 kämpft er erfolgreich im Auftrag des Herzogs Karl Leopold gegen kaiserliche Truppen und wird darauf zum Generallieutenant ernannt. 1720 wird Pommern bis zur Peene, bis dahin unter schwedischer Herrschaft, preußisch. Schwerin, nunmehr preußischer Staatsbürger, tritt in die Armee Friedrich Wilhelms I. ein. Er erhält den Rang eines Generalmajors, wird 1723 Chef des Infanterieregiments von Frankfurt/Oder und 1731 zum Generalleutnant befördert. 1730 gehört er zu den Beisitzern des Militärgerichts über Kronprinz Friedrich und dessen Freund von Katte. Bis 1731 sitzt von Schwerin im berühmten Tabakskollegium des Soldatenkönigs und zählt zu dessen engsten militärischen Beratern. Wegen seiner Vorliebe fürs Ausländische wird er spöttelnd der „kleine Marlborough“ genannt. Als bekannt wird, dass der verheiratete Schwerin mit der verwitweten Freifrau von Knyphausen ein Verhältnis hat, aus dem 1735 auch ein Sohn hervorgegangen ist, verordnet der König der Witwe eine Strafe von 12.000 Talern. Schwerin zieht sich auf seine Güter zurück. Sofort nach derj Thronbesteigung 1740 ernennt Friedrich II. von Schwerin sofort zum General-Feldmarschall und Grafen. Von nun an existiert eine Konkurrenz zwischen den beiden preußischen Feldmarschällen Schwerin und Leopold von Anhalt- Dessau. Friedrich II. bevorzugt Schwerin, der 1740 im ersten Schlesischen Krieg sein Hauptberater ist. In der ersten Schlacht (am 10.4.1740 bei Mollwitz) schickt Schwerin den überforderten jungen König vom Schlachtfeld, als eine Niederlage droht. An der Spitze seiner Grenadiere rettet Schwerin den Sieg, was ihm der König wenig dankt und lange Zeit nicht verzeihen kann. Das Zerwürfnis geht so weit, dass von Schwerin 1742 auf seine Güter geht. Dieser Vorgang wiederholt sich nach dem zweiten Schlesischen Krieg. 1747 bessert sich das Verhältnis wieder, der König erstattet der Freifrau von Knyphausen sogar die frühere Strafe. Als 1754 die Gemahlin des Feldmarschalls, eine geborene von Krassow, stirbt, heiratet Schwerin kurz darauf die Äbtissin zu Barth, eine von Wackenitz, mit der er eine uneheliche Tochter hat. Der Hof zerreißt sich das Maul, aber Friedrich II. toleriert die „Sittenlosigkeit“ des 70-jährigen. Als der Siebenjährige Krieg beginnt, wird der 72-jährige Schwerin erneut zu den Fahnen gerufen. Er erhält den Oberbefehl über das schlesische Armeekorps und bezieht am 15.8.1756 sein Quartier in Neiße. Am 6.5.1757 fällt Schwerin in der Schlacht bei Prag an der Spitze seiner Truppen. Die Leiche wird einbalsamiert und in der Gruft zu Wusseken bei Schwerinsburg beigesetzt
1 085
7
بدون متن...
1 220
8
@DerKaiserSpricht
@DerKaiserSpricht
616
9
Preußen durch Abstammung, Deutsche durch die Gnade Gottes. Wir sind hier und weichen nicht mehr, denn wir fürchten uns nicht.
Preußen durch Abstammung, Deutsche durch die Gnade Gottes. Wir sind hier und weichen nicht mehr, denn wir fürchten uns nicht.
801
10
🙌
772
11
In Spremberg, Brandenburg, steht ein Stein.
In Spremberg, Brandenburg, steht ein Stein.
752
12
Art 146 GG + Carlo Schmid + Art 50 EGBGB + BVerfG = ⬛️⬜️🟥 https://www.youtube.com/watch?v=WM2Eqmw8O2A
1 011
13
Der "Tag der deutschen Einheit" am 3. Oktober ist eine Suggestion.
Der "Tag der deutschen Einheit" am 3. Oktober ist eine Suggestion.
1 162
14
Zum "Tag der deutschen Einheit" ein paar Fakten.
Zum "Tag der deutschen Einheit" ein paar Fakten.
1 033
15
بدون متن...
1 231
16
+1
بدون متن...
2 284
17
Johann David Ludwig Yorck wurde am 26. September 1759 in Potsdam geboren. Sein Vater war Hauptmann in der preußischen Armee unter Friedrich dem Großen. Bereits 1772, im Alter von nur 13 Jahren, trat Yorck selbst in die Preußische Armee ein. Seine frühe militärische Laufbahn verlief allerdings keineswegs geradlinig. Wegen offener Kritik an einem Vorgesetzten geriet der junge Offizier in Konflikt mit seinen militärischen Führungskräften, wurde für etwa ein Jahr inhaftiert und schließlich aus der preußischen Armee entlassen. Daraufhin trat er 1781 in niederländische Dienste und kämpfte unter anderem in Südafrika und Indien. 1785 kehrte Yorck nach Preußen zurück. Zwei Jahre später wurde er wieder in die preußische Armee aufgenommen. In den folgenden Jahren stieg er kontinuierlich auf und machte sich insbesondere als erfahrener Führer leichter Infanterie einen Namen. Während des Krieges gegen Napoleon im Jahr 1806 kämpfte Yorck unter anderem unter Gebhard Leberecht von Blücher. Nach der vernichtenden Niederlage Preußens bei Jena und Auerstedt gehörte Yorck zu den Offizieren, die sich beim schwierigen Rückzug der preußischen Truppen bewährten. Seine berühmteste Entscheidung traf Yorck jedoch im Jahr 1812. Preußen war zu dieser Zeit gezwungen, Napoleon bei dessen Russlandfeldzug militärisch zu unterstützen. Yorck führte dabei das preußische Hilfskorps innerhalb der französisch geführten Streitkräfte. Nach Napoleons katastrophalem Rückzug aus Russland entschied sich Yorck zu einem außergewöhnlichen Schritt. Am 30. Dezember 1812 schloss er bei Tauroggen eigenmächtig eine Konvention mit dem russischen General Hans Karl von Diebitsch. Darin erklärte Yorck sein preußisches Korps für neutral und löste es faktisch aus Napoleons Heer heraus. Das Entscheidende daran: Yorck handelte ohne die Zustimmung seines Königs Friedrich Wilhelm III. Er setzte damit seine militärische Karriere und möglicherweise sogar sein Leben aufs Spiel. Der König distanzierte sich zunächst von seinem General. Politisch entwickelte sich die Konvention von Tauroggen jedoch zu einem wichtigen Schritt auf dem Weg zum preußischen Aufstand gegen Napoleon. 1813 trat Preußen schließlich offen in den Krieg gegen Frankreich ein. Yorck übernahm ein Korps der Schlesischen Armee unter Blücher und wurde zu einem der bedeutenden preußischen Heerführer der nun beginnenden Befreiungskriege. Besonders zeichnete er sich am 3. Oktober 1813 in der Schlacht bei Wartenburg an der Elbe aus. Seine Truppen durchbrachen dort französische Stellungen und ermöglichten Blüchers Armee den Übergang über den Fluss. Wenige Tage später nahm Yorck mit seinen Soldaten an der großen Völkerschlacht bei Leipzig teil. Für seine Leistungen wurde er 1814 in den erblichen Grafenstand erhoben und erhielt den Namenszusatz „von Wartenburg“. Aus Johann David Ludwig von Yorck wurde damit Graf Yorck von Wartenburg. Auch im Feldzug von 1815, der mit Napoleons endgültiger Niederlage bei Waterloo endete, gehörte Yorck noch zur preußischen Armeeführung. Nach den Befreiungskriegen zog er sich zunehmend aus dem aktiven Dienst zurück. 1821 wurde er schließlich zum preußischen Generalfeldmarschall ernannt. Johann David Ludwig Graf Yorck von Wartenburg starb am 4. Oktober 1830 auf seinem Gut Klein-Oels in Schlesien im Alter von 71 Jahren.
2 251
18
بدون متن...
2 102
19
+1
بدون متن...
2 383
20
Fritz Wilhelm Theodor Carl von Below wurde am 23. September 1853 in Danzig geboren. Er entstammte dem mecklenburgisch-pommerschen Adelsgeschlecht von Below und wuchs in einer ausgeprägten Militärtradition auf. Sein Vater Ferdinand von Below war preußischer Generalmajor, auch sein jüngerer Bruder Ernst wurde später General der Infanterie. Nach seiner Ausbildung im preußischen Kadettenkorps trat Fritz von Below 1873 als Sekondeleutnant in das traditionsreiche 1. Garde-Regiment zu Fuß der Preußischen Armee ein. In den folgenden Jahrzehnten durchlief er zahlreiche Truppen- und Stabsverwendungen und stieg innerhalb der preußischen Militärhierarchie kontinuierlich auf. 1906 wurde er Generalquartiermeister im Großen Generalstab, 1908 übernahm er die 1. Garde-Division und 1912 wurde er zum General der Infanterie befördert und Kommandierender General des XXI. Armeekorps in Saarbrücken. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 führte Below sein XXI. Armeekorps zunächst an der Westfront in den Kämpfen in Lothringen und später im Raum Arras. Anfang 1915 wurde sein Korps an die Ostfront verlegt und nahm im Februar an der Winterschlacht in Masuren teil. Für seine Leistungen erhielt Below am 16. Februar 1915 den Pour le Mérite, eine der höchsten militärischen Auszeichnungen Preußens. Bereits im April 1915 kehrte Below an die Westfront zurück und übernahm als Oberbefehlshaber die 2. Armee. Seine wohl bekannteste militärische Aufgabe folgte 1916 während der Schlacht an der Somme. Dort standen seine Truppen ab dem 1. Juli einer gewaltigen britisch-französischen Offensive gegenüber. Die monatelangen Kämpfe entwickelten sich zu einer der verlustreichsten Schlachten des gesamten Ersten Weltkriegs. Als der Frontabschnitt im Juli 1916 geteilt wurde, erhielt Below den Oberbefehl über die neu gebildete 1. Armee und führte die deutschen Truppen nördlich der Somme. Am 11. August 1916 erhielt er für seine militärischen Leistungen zusätzlich das Eichenlaub zum Pour le Mérite. 1917 führte Below seine Armee nach dem deutschen Rückzug auf die sogenannte Siegfriedstellung weiter an der Westfront. Während der französischen Nivelle-Offensive verteidigte seine Armee den Frontabschnitt an der Aisne nördlich von Reims. Damit gehörte Below während eines großen Teils des Krieges zu den ranghöchsten deutschen Armeeführern an der Westfront. Im Juni 1918 wurde er noch mit der Führung der 9. Armee betraut. Zu diesem Zeitpunkt war Below jedoch bereits schwer erkrankt und konnte das Kommando kaum noch persönlich ausüben. Im August 1918 wurde er von seiner Stellung entbunden und mit dem Ende des Krieges endgültig aus dem Militärdienst verabschiedet. Nur wenige Tage nach dem Ende des Ersten Weltkriegs starb Fritz von Below am 23. November 1918 in Weimar im Alter von 65 Jahren an einer Lungenentzündung. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Invalidenfriedhof in Berlin, auf dem zahlreiche bedeutende preußische und deutsche Militärs bestattet wurden. Fritz von Below blieb vor allem als einer der hochrangigen preußisch-deutschen Armeeführer des Ersten Weltkriegs in Erinnerung. Sein Name ist insbesondere mit den Kämpfen in Masuren, an der Somme und an der Aisne verbunden.
2 196