Andreas Kalbitz
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https://www.youtube.com/watch?v=vyZtKekmfjw
Nun sagt Sven Schulze, CDU-MinisterprĂ€sident von Sachsen-Anhalt, öffentlich, man solle Islamisten mit doppelter Staatsangehörigkeit, also auch der deutschen, ausweisen. Ob das auf der Potsdamer Konferenz 2023 so gesagt wurde, ist strittig. Wenn ĂŒberhaupt, war es Martin Sellner, Ăsterreicher und kein AfD-Mitglied, der so etwas in einem nichtöffentlichen Vortrag gesagt haben könnte. Die Folge waren Massendemonstrationen von hunderttausenden Menschen gegen die AfD mit Verbotsforderungen. Warum passiert jetzt nichts? Weil dieser "antifaschistischen" Jammergestalten auf die CDU angewiesen sind. Denn nur wenn es die CDU noch irgendwie schafft, mit Hilfe linker Koalitionspartner an der Macht zu bleiben, flieĂen die NGO-Subventionen weiter und die Damen und Herren Berufsdemonstranten können ihr pseudolinkes Lotterleben aus Steuermitteln weiterfĂŒhren. Wir sehen also, auch fĂŒr diese Figuren kommt zuerst das Fressen und dann die Moral!
https://journalistenwatch.com/2026/07/19/fast-vier-jahre-reichsbuerger-prozess-wie-sich-der-staat-selbst-seine-rechten-putschisten-bastelt/
Fast vier Jahre âReichsbĂŒrgerâ-Prozess:
Wie sich der sogenannte "Staat" selbst seine rechten Putschisten bastelt
Seit ĂŒber dreieinhalb Jahren sitzen Angeklagte â darunter Heinrich XIII. Prinz ReuĂ und Mitstreiter, die meisten Ă€ltere bis hochbetagte Herrschaften â in Untersuchungshaft.
Friedrichsen fasst es schonungslos zusammen: âHĂ€tten sie bloĂ eine konkrete Tat begangen!â
Stattdessen verhandelt das Gericht ĂŒber theoretische Szenarien: eine mögliche ErstĂŒrmung des Bundestags durch eine Handvoll Personen, gestĂŒtzt auf eine imaginĂ€re âAllianzâ aus SupermĂ€chten und Echsenmenschen, die angeblich die Weltregierungen âabschaltenâ sollten.
Konkrete Beweise fĂŒr den angeblich von diesen gerontischen Wirrköpfen geplanten âTerrorâ?
GĂ€nzlich Fehlanzeige.
Die Beweisaufnahme besteht vor allem aus unergiebigen Telefonmitschnitten, Chats und Phantastereien, die Zeugen selbst als âStammtisch-GeschwĂ€tzâ und âVentilâ fĂŒr Frust beschreiben, dazu noch eine Prise von verdeckten Ermittlern provozieren (âhochgestiftetenâ) Scheindelikten.
Ein Zeuge lachte sich âkaputtâ ĂŒber die PlĂ€ne: Diese seien nie handlungsrelevant gewesen.
rustag1913GS
Repost from Björn Höcke
(2/2) Kurt HÀttasch und die anderen, die man mit dem Phantasienamen »SÀchsische Separatisten« belegt hat, sind vermutlich Opfer einer Intrige, die nach den Landtagswahlen in Sachsen offenbar aufgezÀumt wurde, um ein Zusammengehen von CDU und AfD zu verhindern.
Nach einigen Monaten ProzeĂ, in denen man absurderweise bereits damit begonnen hat, Strichzeichnungen aus frĂŒhen Lebensphasen der Angeklagten psychologisch zu interpretieren, zeichnet sich ein Justizskandal ab, der die Bundesrepublik Deutschland in ihren Grundfesten erschĂŒttern wird. Ja, wie tief ist unser Staat? Und welche Rolle spielen die Vorsitzende Richterin Simone Herberger und der Leitende Staatsanwalt Stephan StolzhĂ€user?
Beide mĂŒĂten als erfahrene Juristen schon lange erkannt haben, daĂ der Rechtsterrorismus-Vorwurf eine Nullnummer ist. Es kann doch wohl nicht sein, daĂ Lagerfeuer, patriotische Lieder und Gedanken darĂŒber, wie man in kommenden Krisen seine Familie versorgt, ausreichen, um als »Rechtsterrorist« fĂŒr Jahre im GefĂ€ngnis zu verschwinden!
Ich habe die junge Frau und die kleine Tochter von Kurt HĂ€ttasch jetzt zweimal binnen eines Jahres in Grimma besucht. Ich habe dabei auch den Vater von Kurt HĂ€ttasch angetroffen. Ich habe mich einige Stunden mit ihnen unterhalten und dabei friedliche, bescheidene und anstĂ€ndige Menschen kennenlernen dĂŒrfen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daĂ aus so einer Familie ein Terrorist stammen könnte.
Das Unrecht, das dieser Familie angetan wird, macht mich fast rasend. Und ich schĂ€me mich dafĂŒr, daĂ meine Partei â in vorauseilendem Gehorsam und wider die rechtsstaatliche Unschuldsvermutung â ein ParteiausschluĂverfahren gegen Kurt HĂ€ttasch angesetzt hat. Dieses muĂ meiner Meinung nach zurĂŒckgenommen werden.
Wie man als politischer Gefangener in deutschen GefĂ€ngnissen lebt, hat der Handwerksmeister, Dozent an der Handwerkskammer und Absolvent der Offiziersschule des Heeres Kurt HĂ€ttasch in »Fangschuss. Notizen aus der U-Haft« minutiös niedergeschrieben. Das Nachwort hat der Rechtsanwalt Dubravko MandiÄ beigesteuert. Er beschreibt die Struktur politischer Prozesse und juristischer ZermĂŒrbung.
Bitte bestellen Sie das Buch und sorgen Sie fĂŒr eine weite Verbreitung. Der Verkaufserlös kommt zu 100 Prozent der Familie HĂ€ttasch zugute.
Ja, wir werden vieles zu verzeihen haben. Aber vorher muĂ vieles aufgearbeitet werden. Das gilt besonders fĂŒr die politischen Prozesse der Bundesrepublik Deutschland, die in den letzten Jahren »gegen Rechts« aufgezĂ€umt wurden und die mit dazu beitragen sollten, den Widerstand gegen die Auflösung Deutschlands zu brechen.
Das Buch von Kurt HÀttasch können Sie hier bestellen.
Repost from Björn Höcke
(1/2) Kurt HĂ€ttasch: Fangschuss â Notizen aus der U-Haft
Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als meine Kinder klein waren: Ihre AnhĂ€nglichkeit habe ich genossen, auch wenn die Mutter zunĂ€chst natĂŒrlich die wichtigere Rolle spielte. Ihre Art, sich die Welt anzueignen, hat mir meine eigene Kindheit noch einmal intensiv in Erinnerung gerufen. Und kaum etwas fand ich faszinierender, als meinen kleinen Kindern bei ihrem gedankenverlorenen Spiel zuzuschauen. Mein Leben wĂ€re unvollstĂ€ndig, hĂ€tte ich das nicht erleben dĂŒrfen.
Der junge Familienvater Kurt HĂ€ttasch darf das nicht erleben, weil er seit fast zwei Jahren unschuldig in Untersuchungshaft sitzt. Seit zwei Jahren trennt eine Glasscheibe bei den seltenen Besuchen im GefĂ€ngnis ihn und seine kleine Familie. Seit zwei Jahren hat er seine kleine Tochter nicht mehr in den Arm nehmen, ihre WĂ€rme nicht mehr spĂŒren und ihren Herzschlag nicht mehr hören dĂŒrfen.
Politische Institutionen können gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen, sie können sie jedoch nicht vollstĂ€ndig gegen die vorherrschende Kultur durchsetzen. Deshalb beginnt politische Erneuerung nicht erst im Parlament. Sie beginnt in Familien, Schulen, UniversitĂ€ten, Unternehmen, Vereinen und kulturellen Einrichtungen. Und in den Parteien, die idealerweise mit verschiedenen GesellschaftsentwĂŒrfen aufwarten und um Zustimmung dafĂŒr bitten. Dort entstehen jene Werte und Haltungen, die spĂ€ter das politische Leben aller BĂŒrger prĂ€gen. Wer Verantwortung ĂŒbernehmen möchte, muss deshalb auch bereit sein, kulturelle Debatten zu fĂŒhren: ĂŒber Bildung, Leistungsbereitschaft, Gemeinsinn, Rechtsstaatlichkeit, wissenschaftliche Neugier und Respekt vor Institutionen.
Anforderungen an eine politische Erneuerungsbewegung
Eine Partei, die fĂŒr sich in Anspruch nimmt, einen politischen Neuanfang einzuleiten, darf sich nicht allein durch Kritik am Bestehenden definieren. Sie muss selbst den MaĂstab verkörpern, den sie gesellschaftlich einfordert.
Das bedeutet vor allem:
Auswahl von Kandidaten nach Kompetenz, IntegritÀt und LeistungsfÀhigkeit.
Förderung fachlicher Expertise statt bloĂer Parteiroutine.
Offenheit fĂŒr unterschiedliche berufliche Erfahrungen.
Bereitschaft zu innerparteilicher Debatte.
Verantwortungsbewusster Umgang mit politischer Macht.
Wer politische Kultur verĂ€ndern möchte, muss diese Kultur zunĂ€chst innerhalb der eigenen Organisation glaubwĂŒrdig vorleben.
Verantwortung statt Resignation
Die Behauptung, jede Gesellschaft bekomme zwangslĂ€ufig die Politik, die sie verdient, sollte nicht als Ausdruck von Fatalismus verstanden werden. Demokratie lebt gerade davon, dass gesellschaftliche Entwicklungen verĂ€nderbar sind. Politik kann Anreize setzen. Bildung kann Perspektiven eröffnen. Institutionen können reformiert werden. BĂŒrger können ihre Erwartungen an politische Verantwortung formulieren und bei Wahlen entsprechende Entscheidungen treffen. Eine freiheitliche Demokratie ist niemals abgeschlossen. Sie muss in jeder Generation neu begrĂŒndet werden â durch BĂŒrger, die Verantwortung ĂŒbernehmen, durch Institutionen, die Vertrauen verdienen, und durch politische Akteure, die bereit sind, sich an hohen MaĂstĂ€ben messen zu lassen.
Fazit:
Wenn Politik also tatsĂ€chlich der Kultur folgt, dann beginnt jede politische Erneuerung weit vor dem Wahltag. Sie beginnt mit der Frage, welche Tugenden eine Partei fĂŒr die Gesellschaft fördern möchte und welche Erwartungen sie an ihre ReprĂ€sentanten stellt. Eine Gesellschaft, die Leistung, Bildung, Verantwortung und IntegritĂ€t wertschĂ€tzt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Werte auch in ihren politischen Institutionen widerspiegeln. Umgekehrt gilt: Wenn diese MaĂstĂ€be an Bedeutung verlieren, zeigt sich dies zuerst im politischen Personal und damit in der QualitĂ€t staatlichen Handelns zeigen.
Politische Kultur ist kein Produkt weniger Akteure. Sie entsteht aus den Entscheidungen, Erwartungen und Wertvorstellungen vieler Menschen. Wer politische VerhÀltnisse dauerhaft verÀndern möchte, muss deshalb auch an den kulturellen Voraussetzungen arbeiten, auf denen Politik aufbaut. Nur dann kann aus Kritik eine tragfÀhige Erneuerung werden.
Professionalisierung bedeutet deshalb weit mehr als politische Erfahrung. Sie umfasst analytisches Denken, FĂŒhrungsfĂ€higkeit, wirtschaftliches VerstĂ€ndnis, strategische Planung und die Bereitschaft, langfristige Verantwortung zu ĂŒbernehmen. Politik ist heute in vielen Bereichen Management eines hochkomplexen Gemeinwesens.
Wo diese ProfessionalitĂ€t verloren geht oder nicht ausreichend entwickelt wird, entstehen Fehlentscheidungen mit weitreichenden Folgen. Wirtschaftliche WettbewerbsfĂ€higkeit, BildungsqualitĂ€t, Verwaltungsmodernisierung oder Infrastruktur sind keine Zufallsprodukte. Sie hĂ€ngen maĂgeblich davon ab, ob politische Entscheidungen auf Kompetenz, Erfahrung und sorgfĂ€ltiger AbwĂ€gung beruhen.
Der Zusammenhang von Bildung und politischer QualitÀt
Bildung ist dabei weit mehr als der Erwerb von AbschlĂŒssen. Sie beschreibt die FĂ€higkeit, komplexe ZusammenhĂ€nge zu erkennen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und langfristige Entwicklungen abzuschĂ€tzen.
Eine Gesellschaft, die hohe Bildungsstandards pflegt, investiert zugleich in ihre demokratische QualitĂ€t. Denn informierte BĂŒrger stellen andere Anforderungen an ihre politischen Vertreter als eine Ăffentlichkeit, die sich vor allem an kurzfristigen Konflikten oder medialer Zuspitzung orientiert. Sinken Bildungsstandards oder verliert wissenschaftliche, technische und kulturelle Exzellenz an gesellschaftlichem Ansehen, kann dies langfristig auch die QualitĂ€t öffentlicher Debatten beeinflussen. Dann wird politische Kommunikation stĂ€rker von Emotionalisierung als von Argumentation geprĂ€gt.
Leistung als gesellschaftlicher MaĂstab
Historisch waren erfolgreiche Gesellschaften meist dadurch gekennzeichnet, dass sie Leistung, Verantwortungsbewusstsein und Innovation besonders hoch bewerteten. Wissenschaft, Unternehmertum, Handwerk, Kultur und öffentliche Verwaltung profitierten davon gleichermaĂen.
Das Leistungsprinzip bedeutet nicht, dass jeder Mensch dieselben Voraussetzungen besitzt oder dieselben Ergebnisse erzielt. Es bedeutet vielmehr, dass Anstrengung, Kompetenz und Verantwortung grundsÀtzlich anerkannt und gefördert werden.
Geht dieser MaĂstab verloren, entstehen Fehlanreize. Dann können LoyalitĂ€t gegenĂŒber Gruppen, kurzfristige PopularitĂ€t oder symbolische Politik an Bedeutung gewinnen, wĂ€hrend fachliche Qualifikation in den Hintergrund tritt. Die Folge ist nicht zwangslĂ€ufig sofort sichtbar, zeigt sich aber hĂ€ufig ĂŒber Jahre hinweg in sinkender Innovationskraft, wirtschaftlichen Problemen oder wachsendem Vertrauensverlust in staatliche Institutionen.
Menschen, die in diesem Land nach wie vor nach dem Leistungsgedanken leben, sind nicht zu ersetzen. Sie sind TrĂ€ger, StĂŒtze und Multiplikator zugleich. Wachsende Zustimmungswerte zeichnen ein trĂŒgerisches Bild einer angeblich immer breiteren Basis. Ein groĂer Irrtum: Die leider immer gröĂere Zahl an gesellschaftlichen Verlierern ist zwar laut â aber eben nicht prĂ€gend. Man kann sie in die Schlacht fĂŒhren, den Krieg gegen Offiziere und GenerĂ€le in Industrie, Verwaltung, UniversitĂ€ten, Medien und vielen anderen Bereichen, können sie nicht gewinnen.
QualitĂ€t schlĂ€gt QuantitĂ€t. Auch international wird wahrgenommen, wenn ReprĂ€sentanten ihres Faches mit Generals- oder zumindest Offiziersrang ihr deutsches GegenstĂŒck mit dem Dienstgrad vorfinden, welchen ihr Fahrer innehat, ist das kein Zeichen fĂŒr Exzellenz. Es ist ein Zeichen von Proletarisierung â statt Professionalisierung.
Kultur prÀgt politische Institutionen
Ăber politische Kultur, Exzellenz, Elitenbildung und den Verlust des Leistungsprinzips
Es gibt einen Satz, der hĂ€ufig dem französischen Denker Joseph de Maistre zugeschrieben wird: âJedes Volk hat die Regierung, die es verdient.â Ob dieser Satz historisch exakt so gefallen ist, ist letztlich zweitrangig. Entscheidend ist die dahinterstehende Beobachtung: Politik entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie fĂ€llt nicht vom Himmel und wird auch nicht allein durch WahlkĂ€mpfe oder Parteiprogramme hervorgebracht. Sie ist vielmehr Ausdruck der gesellschaftlichen VerhĂ€ltnisse, der Wertvorstellungen und der Kultur eines Landes.
Daran knĂŒpft der moderne Satz an: âPolitics is downstream from culture.â Politik folgt der Kultur. Sie ist ihr Ergebnis, nicht ihr Ursprung. Wo sich die Kultur verĂ€ndert, verĂ€ndert sich frĂŒher oder spĂ€ter auch die Politik. Und wo sich eine Gesellschaft dauerhaft von Leistungsbereitschaft, Verantwortung und dem Anspruch auf Exzellenz entfernt, wird sich dieser Wandel zwangslĂ€ufig auch in ihren politischen Institutionen widerspiegeln.
Gerade deshalb greift es zu kurz, politische Krisen ausschlieĂlich einzelnen Parteien oder einzelnen Politikern zuzuschreiben. Politiker entstehen nicht zufĂ€llig. Sie werden ausgewĂ€hlt, sozialisiert und belohnt â innerhalb eines gesellschaftlichen Umfelds, das bestimmte Eigenschaften honoriert und andere eher zurĂŒckdrĂ€ngt. Wer also die QualitĂ€t der Politik verbessern möchte, muss sich ebenso mit der QualitĂ€t der politischen Kultur und ihrer TrĂ€ger und Exekutoren beschĂ€ftigen.
Politik als Spiegel gesellschaftlicher MaĂstĂ€be
Eine Demokratie ist kein System, das automatisch die Besten hervorbringt. Sie bringt diejenigen hervor, die innerhalb ihrer jeweiligen Anreizstrukturen erfolgreich sind. Welche Eigenschaften das sind, entscheidet nicht allein das Wahlrecht, sondern auch die gesellschaftliche Kultur. Auch die jeder Partei!
Wenn Eigenverantwortung, fachliche Kompetenz und Leistungsbereitschaft hohes Ansehen genieĂen, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen mit diesen Eigenschaften politische Verantwortung ĂŒbernehmen. Werden hingegen vor allem kurzfristige Aufmerksamkeit, parteiinterne AnpassungsfĂ€higkeit oder mediale Inszenierung belohnt, verĂ€ndert sich zwangslĂ€ufig auch das Profil derjenigen, die politische Spitzenpositionen erreichen. Ein âPolitiker-TĂVâ, wie von der AfD gefordert, ist eine gute Sache. Der Ausweis eigener abgeschlossener Ausbildung, eigener Arbeit fĂŒr die Gesellschaft, die nachgewiesene FĂ€higkeit, mit den eigenen Lebensanforderungen in Familie und Beruf beispielhaft umgehen zu können â eigentlich eine SelbstverstĂ€ndlichkeit! Dieser Anspruch muss nur umgesetzt werden.
Die Wirklichkeit, besonders die in Deutschland, spricht eine andere Sprache: Wer Karriere machen will, kann fachlich ĂŒberzeugen. Wichtiger jedoch ist es, Mehrheiten zu organisieren, LoyalitĂ€ten aufbauen und komplexe interne Prozesse zu beherrschen. Diese Mechanismen sind demokratisch legitim, sie können jedoch dazu fĂŒhren, dass Eigenschaften wie Risikobereitschaft oder unabhĂ€ngiges Denken weniger stark gefördert werden als KonsensfĂ€higkeit innerhalb der Organisation. Je weniger individuell die handelnden Personen von Hause aus sind, desto einfacher ihre Bereitschaft, Inhalte unter- und ihre interagierenden Netzwerke ĂŒberzugewichten.
Die Frage nach der Professionalisierung
Moderne Staaten gehören zu den komplexesten Organisationsformen ĂŒberhaupt. Sie verwalten Billionenhaushalte, organisieren Infrastruktur, Sicherheit, Bildung, Forschung und internationale Beziehungen. Die Anforderungen an politisches FĂŒhrungspersonal sind entsprechend hoch. Eigentlich! Die deutsche Dauerkrise ist vor allem eine Bildungskrise: Unbrauchbare Personen, die im internationalen MaĂstab kein Bein auf die Erde bekommen, können keine Interessen eines groĂen Industrielandes vertreten. Sie bekommen das auch auf verschiedenen Ebenen gespiegelt. Allein die eigene Blase, gepaart mit Geld und strukturellen Egoismen, machen ein Ausblenden der RealitĂ€t zu einfach. Das Ergebnis ist sichtbar.
*LESENS-, EMPFEHLENS- UND KAUFENSWERT! đ„đđ„ đ
SolidaritĂ€t mit allen politischen Gefangenen! đđ€đ đ©đȘ
Kurt HĂ€ttasch, Jahrgang 1999, sitzt seit dem 5. November 2024 in U-Haft.
Man wirft ihm die Beteiligung an der Bildung einer terroristischen Vereinigung vor. Die Polizei schoĂ HĂ€ttasch nieder, als sie ihn festnehmen wollte.
HĂ€ttasch beschreibt in seinen Notizen nicht nur diesen Tag, sondern den Alltag einer Haft, von der er nicht weiĂ, wann sie zuende sein wird. Unterbrochen wird die Monotonie durch Tage voller Hoffnung auf Haftentlassung und auf einen beherzten Richter, der nicht zuschaut, wie jemand um seine Lebenszeit gebracht wird.
HĂ€ttasch ist Familienvater, Handwerksmeister, StimmfĂŒhrer am FlĂŒgelhorn, Dozent an der Handwerkskammer, Absolvent der Offizierschule des Heeres und JĂ€ger. Er war Schatzmeister der Jungen Alternative Sachsen und saĂ fĂŒr die AfD als Fraktionschef im Stadtrat Grimma.
Alles Fassade? Dahinter soll sich ein Umsturz vorbereitet haben? Selbst Mainstream-Journalisten sagen, daĂ die Indizienlage zu dĂŒnn ist fĂŒr einen solchen Verdacht.
Warum veröffentlicht Antaios HÀttaschs Notizen aus der U-Haft?
1. Wir sind nach GesprĂ€chen und Sondierungen ĂŒberzeugt davon, daĂ der Verdacht nicht bestĂ€tigt werden kann und halten den ProzeĂ fĂŒr einen politischen ProzeĂ.
2. Wir kennen HĂ€ttasch und seine Frau, nahmen ihn auf Veranstaltungen als besonnen und heimatverbunden wahr und glauben seiner Version der Geschichte.
3. Wir sind der Ăberzeugung, daĂ aller parteipolitischer Erfolg nicht dazu fĂŒhren darf, diejenigen zu vergessen, an denen ein Exempel statuiert werden soll.
4. Es geht vor allem um SolidaritĂ€t mit einer jungen Familie. Sie ist ist unter anderem durch finanzielle UnterstĂŒtzung möglich: Der Erlös aus dem Verkauf dieses Hafttagebuchs geht an Familie HĂ€ttasch und dient zur Finanzierung der Verteidigung.
Das Nachwort hat Anwalt Dubravko Mandic beigesteuert. Er beschreibt die Struktur politischer Prozesse und juristischer ZermĂŒrbung.
https://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/einzeltitel/298858/fangschuss.-notizen-aus-der-u-haft
Aufgedeckt: Geheime Einheit soll Angehörige von Migrantengewalt manipulieren, sich fĂŒr Einwanderung und Multikulti auszusprechen đš
Die britische Daily Mail, immerhin meistverkaufte Tageszeitung in GroĂbritannien, steht wahrlich nicht unter Verdacht, zu den Verschwörungstheoretikern zu gehören. Doch was nach der jĂŒngsten Gewalttat, die ein Migrant im nordirischen Belfast beging und die zu Massenprotesten fĂŒhrte, aufgedeckt wurde, hat es in sich. Denn: Es braucht nicht viel Phantasie, um anzunehmen, dass genau die gleichen Methoden auch in Deutschland praktiziert werden.
Ganz konkret gibt es eine Einheit ehemaliger MI6-Agenten, die im Regierungsauftrag tĂ€tig wird, wenn FĂ€lle von Migrantengewalt die Ăffentlichkeit - verstĂ€ndlicherweise - empören. Die Agenten haben konkret die Aufgabe, die öffentliche Meinung zu manipulieren, etwa in dem schnell "Toleranzaktionen" (unter Einbindung von Migranten) gestartet werden, suggerierend, dass auch die migrantische Community am jeweiligen Gewaltverbrechen groĂen Anteil nimmt.
Noch ĂŒbler ist jedoch, dass gezielt Familienangehörige von Opfern importierter Gewalt durch die Agenten bedrĂ€ngt werden, sich gegenĂŒber Medien ausschlieĂlich in einer Form zu Ă€uĂern, die den Migrationshintergrund des TĂ€ters nicht thematisiert und nicht dazu fĂŒhrt, BĂŒrger in ihrer Ablehnung der Einwanderungspolitik zu bestĂ€tigen. Auch in der Bundesrepublik fĂ€llt auf, dass die Angehörigen vieler Opfer ebenfalls schweigen oder nach dem schrecklichen Taten sogar noch in Toleranzpredigten verfallen. Wer weiĂ, was hier hinter den Kulissen passiert - es wĂŒrde kaum verwundern, wenn Ă€hnliche Strukturen bestehen.
Der lesenswerte Artikel:
https://www.dailymail.com/news/article-15897997/unit-government-police-MI6-agent-racial-tensions.html
đŁ Michael BrĂŒck
Folge gerne meinem Telegramkanal fĂŒr Einordnungen, Analysen und aktuelle Nachrichten, die noch nicht ĂŒberall stehenđ
âĄïž http://t.me/michaelbrueck90
Repost from Tobias Teich, MdB
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Liebe Freunde,
unsere Freundin und Kollegin Julia Gehrckens wurde heute Nacht Opfer eines feigen Anschlags. Ihr Wohnhaus wurde angegriffen, ihr Auto beschÀdigt. So etwas trifft nicht irgendeine politische Funktion, sondern einen Menschen, sein Zuhause und sein privates Umfeld.
Besonders bitter ist: Die Versicherung wird den Schaden voraussichtlich nicht ĂŒbernehmen, weil Julia politisch aktiv ist. Deshalb wollen wir sie jetzt nicht allein lassen.
Wer ein paar Euro ĂŒbrig hat, kann Julia hier direkt unterstĂŒtzen:
https://gofund.me/25023342e
Jeder Beitrag hilft. Und genauso wichtig: Bitte teilt diesen Text und den Link weiter, damit möglichst viele davon erfahren.
Danke euch von Herzen. đ
FĂŒr mich sieht es so aus, als wollte man den losen Kontakt der angeklagten AfD-Mitglieder zu den Hauptangeklagten benutzen, um die AfD in einen solchen Verdacht hineinzuziehen und der gesamten Partei damit zu schaden. Unsere politische Konkurrenz nutzt jede Gelegenheit, um die AfD als rechtsextrem und damit als gefĂ€hrlich zu brandmarken.
Zerstörte Existenzen, zerstörte Seelen, auseinander gerissene Familien, gebrochene Menschen â das ist die brutale RealitĂ€t des politischen Kampfes.
Wenn Einzelschicksale dem âGroĂen und Ganzenâ geopfert werden, wer soll dann noch daran glauben, dass die Politik tatsĂ€chlich dem Wohle des Volkes dient?
Oder doch eher der eigenen Macht und dem eigenen Einkommen?
Im Ăbrigen hĂ€lt man nun auch wegen der Besuche in den GefĂ€ngnissen meine eigene Beobachtung durch den Verfassungsschutz fĂŒr dringend geboten.
Doch wie heiĂt es sinngemÀà so schön: Lieber stehend sterben als kriechend leben.
In diesem Sinne seid alle recht herzlich gegrĂŒĂt von Eurer Christina
Â
P.S.
Die Mitangeklagten in diesem Prozess kann ich nicht beurteilen.
Die AfD-FĂŒhrung sollte sich jedoch gut ĂŒberlegen, ob sie in FĂ€llen wie diesem, den sie inhaltlich ĂŒberhaupt nicht bewerten kann und sich leider auch nicht darum bemĂŒht hat, auf Distanz geht und damit zur Vorverurteilung beitrĂ€gt. Viel zu oft haben wir erlebt, dass Kritiker der aktuellen Politik aufgrund konstruierter Bedrohungen verfolgt und jahrelangen rechtlichen Martyrien ausgesetzt wurden.
Das gegenwĂ€rtige politische System in der BRD kriminalisiert kritische BĂŒrger zunehmend allein fĂŒr ihre Gedanken, und nichtetwa, weil von ihnen eine konkrete Gefahr fĂŒr andere oder den Staat ausginge.
Dass ein unbescholtener Familienvater seit nunmehr 17 Monaten in U-Haft sitzt und dies mit banalen FreizeitaktivitĂ€ten begrĂŒndet wird, muss jeden freiheitlich denkenden Menschen nicht nur am Rechtsstaat zweifeln, sondern auch besorgt in die Zukunft schauen lassen, denn unter der derzeitigen Regierung kann er selbst der NĂ€chste sein, der fĂŒr sein Denken sanktioniert wird.
Georg Orwell lĂ€sst grĂŒĂen.
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Es gibt aber Videoaufzeichnungen, die genau belegen, dass diese Behauptung nicht stimmt.
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Wie geht es dem jungen Familienvater Kurt HÀttasch unter diesen UmstÀnden im GefÀngnis?
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Die Haftbedingungen seien gut, die Beamten freundlich und zu den Mitgefangenen habe er sogar ein sehr gutes VerhÀltnis, obwohl 60 % davon AuslÀnder sind, denen durch die extrem negative Berichterstattung der Leipziger Volkszeitung sehr genau bekannt ist, was man ihm vorwirft.
Er hat eine Einzelzelle und darf vier Stunden im Monat Besuch von seiner Familie bekommen.
Am schlimmsten dabei sei fĂŒr ihn, dass er seine kleine Tochter nicht einmal in den Arm nehmen darf, weil der Besuch nur mit einer Trennscheibe gestattet ist.
Eine verzichtbare und ĂŒberzogene MaĂnahme, die zeigt, wie unmenschlich mit politischen Gefangenen umgegangen wird und wie wenig hierbei sogar das Wohl eines kleinen Kindes zĂ€hlt, dem der körperliche Kontakt zu seinem Vater verwehrt wird.
Sehr gefreut hat er sich ĂŒber die Möglichkeit, in der JVA eine Lehrausbildung zum Koch absolvieren zu können, nachdem ihm ein Fernstudium in der Untersuchungshaft versagt bleibt.
Mehr als enttĂ€uschend sei fĂŒr ihn das Verhalten der AfD-FĂŒhrung insgesamt, aber insbesondere der AfD-FĂŒhrung in Sachsen. Man habe sich nicht einmal danach erkundigt, wie es ihm gehe, geschweige denn, dass man ihn in irgendeiner Form unterstĂŒtzt habe.
Im Gegenteil â man habe sich sogar von ihm distanziert, ohne jemals mit ihm ĂŒber die VorwĂŒrfe in der Anklage gesprochen zu haben.
Solange sich jemand in Untersuchungshaft befindet, gelte immer noch die Unschuldsvermutung und er sei unschuldig.
WĂ€hrend auf dem Parkplatz vor der JVA regelmĂ€Ăig SolidaritĂ€tsbekundungen von den Linken/Antifa fĂŒr ein Mitglied der Hammerbande stattfinden, die Kurt von seinem Fenster aus sehen kann, wurde AfD-Mitgliedern eine solche Demonstration fĂŒr ihn sogar vom Landesvorstand verboten!
Um so mehr hat er sich heute ĂŒber meinen Besuch gefreut. Auch berichtete ich ihm von der GruĂkarte der SpaziergĂ€nger aus dem SĂŒdwesten, die ich an der Pforte abgeben konnte. Sie wird ihn dann sicher in einigen Tagen erreichen. Er war gerĂŒhrt und bedankt sich ganz herzlich dafĂŒr. Die Spende werde ich in den nĂ€chsten Tagen ĂŒberweisen.
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Wer Kurt mental unterstĂŒtzen möchte, kann ihm gern ein paar Zeilen schreiben. Das hilft unglaublich, um etwas Licht in seinen einsamen Alltag zu bringen. Doch Ihr mĂŒsst wissen, dass die Post vorher gelesen wird.
Hier seine Adresse:
Herrn Kurt HĂ€ttasch       JVA LeinestraĂe 111    04279 Leipzig
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Auch hat Kurt vom Haftbeginn an seinen Leidensweg erst in seinem Hafttagebuch und nun sogar in einem Buch niedergeschrieben. Es wird, so wie viele andere BĂŒcher unserer Tage auch, ein Zeitdokument fĂŒr unsere Nachfahren. Sie werden sich eines Tages kopfschĂŒttelnd fragen, wie sich ein so wunderbares Land wie Deutschland in so kurzer Zeit zu einer âScheindemokratieâ entwickeln konnte.
Wer dieses Buchprojekt unterstĂŒtzen möchte, kann gerne eine kleine Spende dafĂŒr ĂŒberweisen.
Hier die Bankverbindung:
Hella HÀttasch      Postbank              DE43 1001 0010 0304 0161 11
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Und nun wie immer meine eigene EinschĂ€tzung âdes Falles Kurt HĂ€ttaschâ.
Ich erkenne starke Parallelen zu der sogenannten Prinz Reuss-Gruppe: Es gibt keine Straftaten, keine Waffenlager, keine AnschlagsplĂ€ne â nichts.
Es gibt nur Unterstellungen, Behauptungen, Vermutungen, Interpretationen und Kontaktschuld.
Und auch in diesem Fall kennen sich die angeblichen Mitglieder dieser angeblich terroristischen Vereinigung noch nicht einmal alle persönlich. Â
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Ich saĂ einem klugen, jungen Mann gegenĂŒber, von dem mit 100-prozentiger Sicherheit niemals eine terroristische Gefahr fĂŒr irgendwelche Personen oder gar den Staat ausgegangen ist.
Im Gegenteil â er hat bewusst den Weg des politischen Engagements ĂŒber die Partei AfD gewĂ€hlt, um auf demokratischem Wege an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitzuwirken.
Mein GefÀngnisbesuch bei Kurt HÀttasch in der JVA Leipzig am 9. April 2026
Auch Herrn HÀttasch kannte ich wie alle anderen, die ich bisher in den GefÀngnissen besucht habe, bis dato nicht persönlich.
Sehr genau konnte ich mich aber noch an die Berichterstattung des damaligen Ăberfalls der Polizei erinnern, denn dabei wurde Kurt durch den Schuss eines Polizisten schwer verletzt. Es grenzt an ein Wunder, dass er diese Verletzung ĂŒberlebte.
Nun seine Geschichte, die ich sinngemÀà wiedergebe, wie er sie mir erzÀhlte:
Am 5. November 2024 erschien eine Gruppe schwarzvermummter Personen in den frĂŒhen Morgenstunden, es war noch dunkel, vor seinem Haus und verlangte von ihm, dass er das Haus verlassen solle. Daraufhin rief er bei der Polizei an und meldete den Vorfall. Er glaubte, dass die Antifa einen Angriff auf ihn und seine Familie plante.
Die Polizei versprach, sofort vorbeizukommen.
Um der örtlichen Polizei, die er angerufen hatte, entgegenzukommen und ihnen den Weg zu seinem etwas abgelegenen GrundstĂŒck zu weisen, verlieĂ Herr HĂ€ttasch sein Haus ĂŒber den Hintereingang. Er nahm ein Gewehr mit, dass sich offiziell und legal in seinem Besitz befand, da er JĂ€ger ist.
Dort traf er auf Personen, die behaupteten, Polizisten zu sein. Ihm wurde dabei mit einer Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet, so dass er die Gesamtsituation nicht richtig wahrnehmen und einschÀtzen konnte.
Die Personen verlangten von ihm, dass er die Waffe niederlegen solle, woraufhin Kurt sie aufforderte, sich erst einmal auszuweisen.
Dann fiel ein SchuĂ und Kurt brach zusammen. Er kam ins Krankenhaus und auf Nachfrage der Ărzte, was denn passiert sei, verschwieg die Polizei, dass es sich um eine Schussverletzung handelte, was dann aber schnell festgestellt wurde.
Die Ărzte haben hervorragende Arbeit geleistet, denn auf den ersten Blick konnte ich heute keine Verletzung mehr erkennen - und das, obwohl der rechte Unterkiefer in viele Teile zertrĂŒmmert war.
Auch war sein rechter Arm gelÀhmt, da die Kugel, vom Kiefer abgelenkt, in das Schulterblatt eingedrungen war. 80 Tage musste er deshalb noch im GefÀngniskrankenhaus verbringen.
Mein Dank und mein höchster Respekt gelten diesen Ărzten, die den jungen Mann wieder so gut hergestellt haben.
Doch wer ist ĂŒberhaupt dieser Kurt HĂ€ttaschund was wirft man im vor?
Kurt ist von Beruf Metallbauer und hat im April 2024 seinen Meisterabschluss gemacht. Er ist verheiratet und hat eine kleine Tochter.
Und er ist AfD-Mitglied, war JA-Vorsitzender des Landkreises Leipzig und Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der AfD in der GroĂen Kreisstadt Grimma.
Als JĂ€ger ist er sehr naturverbunden. Seine politische Ausrichtung bezeichnet er als konservativ.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Mitglied der terroristischen Gruppe âSĂ€chsische Separatistenâ zu sein und zusammen mit den Hauptangeklagten nach dem Zusammenbruch der BRD einen neuen NS-Staat aufbauen zu wollen. Um sich darauf vorzubereiten, hĂ€tte man militĂ€rische Ăbungen im Wald durchgefĂŒhrt.
Auch von ethnischen SÀuberungen, Àhnlich einem Holocaust, ist in der Anklage die Rede. Also das volle Programm.
Es existieren Chat-Gruppenaufzeichnungen, in denen einige der Inhaftierten krude, kritikwĂŒrdige ĂuĂerungen getĂ€tigt haben. Von Herrn HĂ€ttasch existiert keine einzige solcher Aussagen, aber allein durch die Nichtdistanzierung sei er verdĂ€chtig.
Es gibt nur eine gemeinsame FreitzeitaktivitĂ€tdes Hauptangeklagten mit Herrn HĂ€ttasch, bei dem sie im Wald gezeltet und wie die Pfadfinder zum Beispiel die Orientierung mit Karte und Kompass geĂŒbt haben.
Insgesamt sitzen deshalb nun acht junge MÀnner im GefÀngnis, drei davon sind AfD-Mitglieder.
Kurt selbst hat sich zu Prozessbeginn in einem 15-stĂŒndigen Vortrag zu allen Anklagepunkten geĂ€uĂert und sie richtiggestellt, denn vieles wurde von der Staatsanwaltschaft falsch dargestellt.
Zum Beispiel wurde behauptet, dass Kurt die Polizisten mit seinem Gewehr bedroht habe, woraufhin ein Polizist den Schuss abfeuerte. Deshalb wird Kurt auch noch des versuchten Mordes angeklagt.
