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Das hohe Ideal

Das hohe Ideal

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. Von zwei Seiten wird also die Zerstörung der Gesellschaft betrieben; von Seiten der goldenen und rothen Internationale. Dor
. Von zwei Seiten wird also die Zerstörung der Gesellschaft betrieben; von Seiten der goldenen und rothen Internationale. Dort vom Standpunkt des krassesten Individualismus aus, hier vom mehr oder weniger bewussten kommunistischen Standpunkt. Das Judenthum hat die Führerschaft der goldenen Internationale übernommen … Die ,liberale‘ Gesetzgebung hat uns dem Kapitalismus gegenüber nahezu wehrlos gemacht … Ein Volk von geborenen Kaufleuten unter uns, die Juden, hat eine Aristokratie, die des Geldes, geschaffen, welche alles zermalmt von Oben her, aber zugleich auch eine kaufmännische Pöbelherrschaft, welche durch Schacher und Wucher von Unten herauf die Gesellschaft zerfrisst und zersetzt. Wilhelm Marr: Goldene Ratten und rothe Mäuse .

“Das Weib selbst beugt sich gerne vor der höheren Sonnenmacht. Sie erkennt ihren Glanz als erborgtes Licht; in Liebe entbrenn
“Das Weib selbst beugt sich gerne vor der höheren Sonnenmacht. Sie erkennt ihren Glanz als erborgtes Licht; in Liebe entbrennt sie zu der höhern geistigen Natur des Mannes. Wie der Mond der Sonne, so folgt Ariadne dem vom Meer gezeugten Sonnenhelden Theseus und begrüßt in ihm ihren Befreier. [...] Von des Mannes höherer Natur geblendet, wie Io von Zeus’ Erscheinung, sehnt sich das Weib nach Einigung mit ihm und findet in der Unterordnung unter den Geliebten ihre höchste Befriedigung. Damit erst ist das Verhältnis der Geschlechter mit dem höchsten kosmischen Gesetze in Übereinstimmung gebracht. Theseus vollendet diese Aufgabe. Wie er den Minotaur erschlägt, so begründet er, der attische Herakles, das geistige Vaterrecht der himmlischen Lichtmacht. In Attika wird Kreta fortgesetzt und vollendet. Jetzt galt das Sprichwort, das Plutarch mitteilt: “Nichts ohne Theseus.” Dadurch wird der Mensch auf den Beistand der höhern, himmlischen, geistigen Macht als sein höchstes Prinzip verwiesen.” J. J. Bachofen

. Der Hedonismus iſt nicht zu verteufeln. Denn, befaſſt man ſich kurzzeitig mit der epikuräiſchen Иchule, wird ſchnell klar, daſs dieſe antike, urſprungsbezogene Art des Hedonismus auch wirklich gar nichts mit den modernen Auswüchſen zu thun hat — der moderne Hedonismus baut nicht einmal anſatzweiſe darauf auf, nur höchſtens wortentleert. Der Begriff der Luſt wurde dort in ſtetiger Hinſicht zur Tugend und zur pflichtgemäſzen Verrichtung der Riten und Opferungen für die Götter gelehrt. Dieſe Luſt wurde auch nie vordergründig als triebhaft-ſexuell oder als „guter Иeinszuſtand“ innerhalb der Berauſchung betrachtet. Vielmehr war dort wohl auch Maſzhaltung Umſtand jener Lehre und die Luſt, die Begierde nach dem tugendhaften Ziel, ſchloſs niemals die ſchwierigen (ſeeliſchen) Verbiegungen, das Unbehagen und den Verzicht, welches dieſer Weg mit ſich brachte und bringt, aus, ja, ſie ſchloſs und ſchlieſzt jene „Luſtloſigkeit“ mit ein, ſie ſah dieſe ſogar als Grundvorausſetzung. Was der verfälſchte Hedonismus der heutigen Tage jedoch iſt, iſt gott- und tugendlos und damit weit entfernt von der eigentlichen Lehre — wie es ſo oft der Fall iſt. Es mag ſein, daſs die epikuräiſche Иchule ein nahezu directer Antagoniſt zum Иtoizismus war — ihre Berechtigung hatte ſie trotzdem in jenen (im Grunde) vergeſſenen Zeiten. Und, auch die Иtoiker — ſowie die Epikuräer — ſind nicht die Grundlehrmeiſter und ihre Lehren nicht die Grundlehren für jeden Menſchen. Fürwahr, in beiden Lehren giebt es allumfängliche Leitgedanken und Principien, jedoch ſind die Lehren als ſolche für jeweils einen beſtimmten, unterſchiedlichen Typus ausgerichtet. Es konnte eben ſchon damals nicht jeder ein Иtoiker oder Epikuräer ſein, und auch für jene Vielen, die von dieſer und jener Lehre befruchtet wurden galt ja auch der Grundſatz für die beſtimmte Lehre überhaupt fruchtbar zu ſein. .

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. Das ist unumstößlich gewiß, daß die Zukunft der irdischen Geschicke, die Zukunft Deutschlands, an dem einzelnen Menschen hä
. Das ist unumstößlich gewiß, daß die Zukunft der irdischen Geschicke, die Zukunft Deutschlands, an dem einzelnen Menschen hängt, nicht an den Massen. Alles liegt an den Menschen und an nichts hat Deutschland so großen Mangel wie an Menschen. Lagarde . @rrttnfngr

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. Warum der 30. Juni 1934 für uns, die rR, das eigentliche Ende des hiſtoriſchen Nationalſozialismus bedeutet. Der hiſtoriſche Nationalſozialismus wurde getragen von traditionalen d.h. von zeitloſen, ewigen, ariſtokratiſchen und edlen Werten, auf die er ſich zeitweilig ſtützte, und die er ſogar — wenn auch nur theilweiſe — verkörpern konnte. Über das thatſächliche Ende des hiſtoriſchen Nationalſozialismus läſſt ſich genauſo trefflich ſtreiten wie über vieles andere, was längſt hätte geklärt werden müſſen.  Für die Einen iſt es der 8. Mai 1945, für Andere iſt es bereits der Tag, an dem ſich die NИDAP an demokratiſchen Wahlen beteiligte (was einem Verrat ſchon ſehr nahe kommt) uſw. uſf.  Es giebt hier jede Menge Theorien und ſicherlich noch mehr Meinungen dazu. Am 30. Juni 1934 lieſz A. H. ſeinen Duzfreund und Mitſtreiter der erſten Иtunde, Ernſt Röhm, erſchieſzen.  Röhm hatte zuvor noch um ein perſönliches Geſpräch mit dem Führer gebeten.  Dies wurde abgelehnt. Für den Neonazi — einfach geſtrickt wie er nun mal iſt — iſt der Fall klar: die Иchwuchtel Röhm, der Feind der Volksgemeinſchaft wollte auf Klaſſenkampf machen, plante einen Putſch um die Herrſchaft an ſich zu reiſzen und mit ſeiner perverſen Clique und mit ſeinen Buhlknaben als ein faſchiſtiſcher Pharao auf Koſten des deutſchen Volkes in Иaus und Braus leben zu können.  A. H. hat das einzig richtige gethan!  Er hat die Machenſchaften Röhms noch gerade rechtzeitig aufgedeckt, und als Verantwortlicher für das Иchickſal der deutſchen Nation und damit des deutſchen Volkes oberſter Gerichtsherr aus Иtaatsnotwehr die Rettung gebracht... Wir aber glauben es beſſer zu wiſſen.  Die Geſchichte iſt immer die Geſchichte des Иiegers.  Die Ereigniſſe des 30. Juni 1934 ſind vielfach verzerrt.  Es ſei an dieſer Иtelle nur an das Иchickſal ſo mancher „Иchwarze Front“ Kämpfer erinnert, die bis 1945 von den Behörden des III. Reiches als „aſoziale Elemente“ in die KLs eingeſperrt, nach 1945 wiederum von den Alliierten als Faſchiſten dort behalten wurden. Man kann politiſch zu Röhm ſtehen wie man mag — ſeine glühendſten Anhänger ſind wir beſtimmt nicht.  Eins ſteht aber unumſtöſzlich feſt: nach dem 30. Juni 1934 iſt der Nationalſozialismus zu einem Hitlerismus verkommen.  Nach Ernſt Julius Günther Röhm war der Führer — abgeſehen von einigen wenigen Männern, die zwar bis zum letzten Augenblick an ihn geglaubt, ihn aber nicht mehr erreichen konnten (Иtreicher, Roſenberg) — nur noch von Jaſagern (Ribbentrop, Himmler), Technokraten (Bormann, Иpeer), Lakaien (Goebbels, Keitel) und von Karrieriſten (Иchacht, Иtauffenberg) umgeben. Kurz vor ſeinem Freitod in ſeinem Berliner Gefechtsſtand erkannte er zu ſpät: „Ich hatte in meinem Leben nur zwei Freunde.  Der Eine iſt mir davongeflogen, den Anderen habe ich erſchieſzen laſſen...“ (Dies ſagte er zu ſeinem Flugkapitän Hans Bauer kurz vor dem Ende im Führerbunker.) Wir, die rR, bekennen uns zu einem Nationalſozialismus, der auf der Grundlage eines Männerbundes, den edlen Menſchen in den Mittelpunkt ſeines Denkens und Handelns ſtellt. Einen Freund und Mitſtreiter aus politiſchem Kalkül eiskalt umbringen zu laſſen iſt — nach unſerem Verſtändnis — ſowohl ein perſönlicher als auch ein weltanſchaulicher Verrat.  Eine ſolche That — nach unſerem Erkennen und Bekennen — iſt mit einem ariſtokratiſchen Nationalſozialismus nicht vereinbar.  Dies iſt dann auch der entſcheidende Punkt, an dem ſich alles Edle und Nach-oben-führende verabſchiedet hat. Dieſe Erkenntnis und die daraus zu ziehenden Konſequenzen ſind dann auch entſcheidend für den weiteren Werdegang unſeres heutigen Kampfes.  Will ich eine — an ſich edle — Idee um jeden Preis durchſetzen, ohne Rückſicht auf Verluſte, ſo vernichte ich bereits hier das Unterfangen.  Oder, müſſen nicht die Mittel bereits edel ſein, um überhaupt ein höheres Ziel erreichen zu können, und um es dann auch beſitzen, behalten und bewahren zu dürfen?... Gröſzer als die Gefahren des Kampfes ſind die Gefahren des Иieges. https://rattenfaenger.orrdo.org/30-juni-1934 .

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. 3. Schebet Juda - Amsterdam. Der Handwerkerstand - jene Israel im Wege stehende Kraft des Bürgertums - (wie der Grundbesitz die Kraft des Adels ist) - muß ruiniert werden. Der Handwerker darf nichts anderes als Arbeiter sein. Das beste Mittel dazu ist die unbedingte Gewerbefreiheit - der Fabrikant trete an die Stelle des Meisters, da er nicht selbst zu arbeiten, sondern nur zu spekulieren braucht, und es können sich auf diese Weise die Kinder Israels allen Zweigen der Arbeit zuwenden. - Mit der Verwandlung der Handwerker in Fabriksarbeiter beherrschen wir zugleich die Massen zu politischen Zwecken. Wer diesem System widersteht, muß durch die Konkurrenz vernichtet werden. Das Publikum ist eine gedankenlose, undankbare Masse, es wird den Handwerker in diesem Kampfe im Stich lassen, wenn es beim Fabrikanten die Ware etwas billiger bekommen kann. .

. "...der Mut zum Unmöglichen ist das Licht, das den Nebel durchdringt, vor dem die Schrecken des Todes weichen und die Gegen
. "...der Mut zum Unmöglichen ist das Licht, das den Nebel durchdringt, vor dem die Schrecken des Todes weichen und die Gegenwart Leben wird. Was soll euch das Leben, wenn ihr in der Gegenwart auf das Leben verzichtet aus Sorge um das Mögliche. Wenn ihr in der Welt seid und nicht in der Welt seid, - die Dinge nehmt und sie nicht habt, eßt und hungrig seid, schlaft und müde seid, liebt und euch Gewalt antut, wenn ihr ihr seid und nicht ihr seid. " — Carlo Michelstaedter — .

. Ich will nicht wüten wie der Wolf in der Иchafsherde, will nicht im Vernichtungswahn und Blutrauſch mir Opfer ſuchen. Drum
. Ich will nicht wüten wie der Wolf in der Иchafsherde, will nicht im Vernichtungswahn und Blutrauſch mir Opfer ſuchen. Drum will ich mir den Löwen innerlich erwecken, der gegen eine Horde aasfreſſender, blutrünſtiger Hyänen kämpft — in Kampfesluſt edel untergehen, oder ſiegreich die finſteren Horden zerſchlagen, um zu neuen Иchlachten zu ſchreiten! .

. Unter den Menschen sind es nur einzelne, die, ohne an sich zu denken, die reine Freude an dem haben, was Gott selbst im Kle
. Unter den Menschen sind es nur einzelne, die, ohne an sich zu denken, die reine Freude an dem haben, was Gott selbst im Kleinsten so schön geschaffen hat. — Adalbert Stifter — .

. Hochmut Wenn in einem ſtolzen Leben nicht auch Demut vorherrſcht, dann iſt der Иtolz eine eigene Erniedrigung, denn er fliegt in die Höhen, die fern der Realität ſind, da er kaum oder gar niemals die Beſtätigung deſſen erhält, was „ganz unten“ iſt und das Weſen im niederſten Zuſtand ausmacht — dieſer niedere Zuſtand erhält ein höheres Niveau, wenn wir immer wieder zu ihm demütig zurückkehren und uns ſelbſt prüfen. Man gehe alſo immer von ſeinem Niederſten aus — denn das iſt immer. Die Höhenflüge der Arroganz weigern ſich jedoch jemals nach unten zu ſchauen, ſodaſs das Niedere auf ſich geſtellt ſeiner Natur folgt und nach unten „wächſt“. Ein emanzipiertes ſtolzes Leben iſt erbärmlicher als das demütige Leben, denn die Иelbſtkaſteiung hat noch etwas von wirklicher Überwindung: ſchmerzhaft und lebensfeindlich, jedoch verbunden mit dem goldenen Weg des Leids, der Aufopferung gegen ſich ſelbſt — der Hochmut hingegen bringt dem Menſchen ſüſze Früchte, die zwar oft auch durch Überwindung temporär einen ſteinigen Pfad beſcheren, aber immer doch mit dem Ziele, die eigene Perſon in einem erhöhten Иchein darbieten zu können, um ſich vor allem über andere fälſchlicherweiſe zu erhöhen. Deshalb war für den ſtolzen Deutſchen auch „chriſtliche Demut“ — Wobei Demut nicht die Quinteſſenz des Chriſtenthums iſt! — bitter nötig, oder genauer, hat ihn erſt ausgemacht. Denn das wahrhafte Integral des Иtolzes iſt die Demut, die den Иtolz erſt berechtigt und damit zu Fleiſch und zur Realität macht. In unſeren Zeiten iſt die Иelbſtüberhebung, die Überheblichkeit, das vermeintlich Überlegene, dort wirkmächtig, wo es primär um die Intelligenz geht, wo es nicht einmal zur Empirie reicht, wo „Geiſt“ nicht vorhanden ſein kann und wo man in groſzen Tönen von ſich ſelbſt ſpricht, von ſich ſelbſt im überhöhten Maſze etwas hält, obwohl alleine dieſer ſchlichte (eben „ſchlechte“) Charakterzug davon zeugt, daſs man dieſen vorgegebenen „höheren Geiſt“ nicht beſitzt. Die wahre Überlegenheit liegt vielmehr darin, daſs man ſich ſeiner eigenen niederen Art bewuſſt iſt oder wird, ohne ſich durch vermeintlich „höherer Intelligenz“ über andere zu ſtellen, weil gemeint wird, man hätte viel geleſen — dieſes und jenes —, es auch viel beſſer verſtanden hat und nun auch vorgeblich „verkörpert“. Die Intelligenz des Menſchen iſt ſein Wunder, aber grundlegend auch ſeine Crux: Иie zwingt ihn dazu höherſtrebende und ſchaffende Charakterzüge beiſeite zu ſchieben, um ſich dann verachtend der Erfahrung und des Geiſtes auf den Thron zu platzieren, derer Thronbeſteigung ſich mit den Grundſätzen „Ich weiſz es beſſer“, „Ich weiſz mehr“ und „Ich habe die Welt verſtanden“ formal legitimiert, oder formal legitimieren will. Der Werdegang des Иtolzen muſs ſich allerdings immer wieder an Nichtigkeiten und ſeiner eigenen Nichtigkeit orientieren — wenn er in dieſem Zuſtand der eigenen Nichtigkeit noch groſze Thaten vollbringt, die Werte ſeines Charakters beharrlich ſtandhalten und nicht bröckeln, ja dann hat er den Hochſtieg des Иtolzen begangen. .

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„Es gibt ein satanisches Element in der Französischen Revolution, das sie von jeder anderen Revolution unterscheidet, die bek
„Es gibt ein satanisches Element in der Französischen Revolution, das sie von jeder anderen Revolution unterscheidet, die bekannt ist oder vielleicht noch bekannt sein wird. Erinnern Sie sich an die großen Ereignisse – Robespierres Rede gegen das Priestertum, den feierlichen Abfall der Priester, die Schändung von Kultgegenständen, die Amtseinführung der Göttin der Vernunft und die vielen empörenden Taten, mit denen die Provinzen versuchten, Paris zu übertreffen: Sie alle verlassen den gewöhnlichen Bereich der Verbrechen und scheinen einer anderen Welt anzugehören.“ Joseph De Maistre

. "Ha", sagt einer, "ich kann nicht glauben, weil die Pastoren, die Pastoren..." Dann geht's los. Dann bekomme ich Geschichten erzählt über Pastoren. Der eine hat Weibergeschichten gehabt. Der andere ist mit der Kasse durchgebrannt. Überall ist etwas passiert mit Pastoren. "Da kann ich doch nicht mehr glauben!" Und dann kriege ich einen ganz roten Kopf, weil ich mich ja selber kenne. Ich bin zwar noch nicht mit der Kasse durchgebrannt, aber wenn die Leute mich kennen würden, dann würden sie mich auch nicht ernst nehmen. Was soll man also darauf sagen? Jetzt passen Sie mal auf: Es steht nirgendwo in der Bibel: "Glaube an deinen Pfarrer, so wirst du selig", sondern es steht in der Bibel: "Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du errettet." Ein Pfarrer ist - ja, ich weiß: Es gibt auch andere -, aber wenn er einigermaßen funktioniert, dann ist er ein Wegweiser zu Jesus! Bei einem Wegweiser stört es nicht, wenn er ein wenig krumm und schief ist oder vom Regen ein bisschen verwaschen ist. Wenn ich nur sehen kann, wohin er weist. Ich würde auch keinen Pfarrer anhören, der nicht Wegweiser zu Jesus ist, dem gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes. Aber ich ärgere mich doch nicht am Wegweiser, der mir den Weg und das Ziel anzeigt, sondern ich gehe den Weg zum Ziel. Und dieses Ziel heißt: "Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden." Wollen Sie denn am Jüngsten Tage vor den lebendigen Gott treten und sagen: "Herr, ich habe dein Heil nicht angenommen, ich habe die Vergebung der Sünden nicht angenommen, weil der Pfarrer nichts taugte!"? Wollen Sie mal so vor Gott stehen? Das kommt mir vor wie der Junge, der erklärte: "Das geschieht meinem Vater ganz recht, dass mir die Hände erfrieren. Warum kauft er mir keine Handschuhe?" Wilhelm Busch (1897-1966) .

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Als der heilige Augustinus Gott bekennt, welche Macht Gespenster aus der Vergangenheit, die ihm in seinen Träumen begegneten, immer noch über seine Seelen hätten, ruft er mit liebenswürdiger Treuherzigkeit aus: „Bin ICH denn nicht ICH, oh Herr?“. Nein, er war sicher nicht ER, und niemand wußte das besser als er selbst, der an derselben Stelle sagt: „So groß ist der Unterschied zwischen MIR und MIR“; er, der die beiden Kräfte im Menschen so wohl unterschied, als er zu Gott rief: „Oh du mystisches Brot meiner Seele, du Gemahl meiner Intelligenz! Wie konnte ich dich nicht lieben?“ [...] Was man auch von der Duplizität des Menschen denken mag, es ist stets das animalische Prinzip, das Leben, die Seele, das der Fluch der ganzen Menschheit trifft. Die Ägypter, die den Gelehrten des Altertums als einzige Hüter der göttlichen Geheimnisse galten, waren von dieser Wahrheit zutiefst überzeugt und bekannten sich öffentlich Tag für Tag zu ihr: „Oh Sonne, höchster Herrscher, der mir das Leben gab, nimm mich bei dir auf. Ich habe getreulich den Kult meiner Väter verrichtet; stets habe ich jene geehrt, von denen ich diesen Leib habe; nie habe ich anvertrautes Gut veruntreut, nie habe ich getötet. Habe ich andere Verfehlungen begangen, so handelte ich nicht aus mir selbst, sondern durch diese Dinge.“ Joseph de Maistre, „Über das Opfer“

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. Faschistische Aktion - FA https://rattenfaenger.orrdo.org/ .
. Faschistische Aktion - FA https://rattenfaenger.orrdo.org/ .

. Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine strebt nach Gleichheit, nicht nach Harmonie. Konfuzius .
. Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine strebt nach Gleichheit, nicht nach Harmonie. Konfuzius .