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Das hohe Ideal

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. Nach dem Untergang der mittelalterlichen Kultur, nach der Vernichtung dieses strahlenden europäischen Frühlings in seiner ersten Blüte, nach der Entfesselung jener Kräfte, die zu einer Verweltlichung, einem Partikularismus und einem zersetzenden Humanismus geführt haben, sind die Wege zum letzten Sturz frei. Die Kraft der Tradition wechselt vom Sichtbaren zum Unsichtbaren hinüber, wird ein Erbe, das sich in einer geheimen Kette von Wenigen zu Wenigen überträgt. Und heute erahnen sie Einige in noch verworrenen, noch ans Menschliche und ans Materielle gebundenen Versuchen. Es sind die, die aus einem dunklen Instinkt heraus, als Zeichen der Reaktion, die Symbole des Hakenkreuzes, des Adlers und des Beils heraufbeschwören. Es sind Menschen, oft unbekannte, oft aber aufblitzende wie tragische Meteore – Nietzsche –, die zusammengebrochen sind unter dem Gewicht einer Wahrheit, welche, zu groß für sie, nun auf andere wartet, die sie wieder zu erfassen und sich so für sie einzusetzen wissen, daß sie von neuem, hart, kalt vor ihren Feinden ersteht in der großen Erhebung – in der großen Schlacht: derjenigen, von der es noch einmal abhängen wird, ob sich das Abendland in seinen Untergang findet oder eine neue Morgenröte erlebt. - Julius Evola - .

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. + + + + + + + + + + + + + + + + + + 100. Jahrestag des Marſches auf die Feldherrenhalle München am 9.November 1923 + + + +
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. Hiſtoriſche Thatſachen ſind nicht die Wahrheit. Es ſind vergangene Ereignisſe, die mit heutigem Иtandpunkt weder wirklich n
. Hiſtoriſche Thatſachen ſind nicht die Wahrheit. Es ſind vergangene Ereignisſe, die mit heutigem Иtandpunkt weder wirklich nachvollziehbar ſind, noch greifbar. Der Begriff „Thatſache“ will die Objectivität des Apologeten untermauern, der die Thatſache abzuwerfen verſucht, daſs jede Betrachtung zuerſt durch die Welt des Betrachters reiſt und durch Anhaftung der eigenen Wahrnehmung, der eigenen Meinung — möge ſie auch noch ſo krampfhaft verdeckt werden —, das zu betrachtende Object, der zu betrachtende Umſtand, niemals für ſich ſein kann. Иomit iſt in jener Hinſicht jede Objectivität eine Иelbſtlüge und jede „hiſtoriſche Thatſache“ weit entfernt von der Wahrheit, die für diejenigen, die eine höhere Erkenntnisgabe beſitzen, übergeſchichtlich, omnipräſent zu greifen iſt. Wahrheit vergeht nicht; Geſchichte ſchon. .

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- In ähnlichem Sinn ist diese Schöpfung aber auch eine ungeheure Täuschung. Wirklich erscheint sie nur aus demselben Grund, aus dem die Formen und Leiden, die ein Traum erweckt, dem Träumer als wirklich erscheinen. - Unser Leben auf Erden ist nichts als eine besondere Art geheimnisvollen Schlafes. Aber wir schlafen nicht vollständig; es leuchten da gewisse Funken in die Finsternis unseres Zustandes hinein wie Vorboten eines kommenden Morgenrots: Liebe, Erbarmen, Sympathie, und Großherzigkeit. Diese vier Gefühle der Unendlichkeit sind es, denen wir die Namen beilegen dürfen: Selbstlosigkeit, Treue, Göttlichkeit und Ewigkeit; in ihrer reinen Glut werden dereinst alle Formen und Trugbilder vergehen wie Nebelschwaden im Lichte der Sonne. - Erwachen jedoch diese Gefühle nicht in uns, so bleiben wir Träumer im Reich der Finsternis und der Qual und werden gefoltert von schattenhaftem Entsetzen. Wir alle träumen in diesem Sinn; keiner ist völlig wach. So mancher, der hier auf Erden als Weiser gilt, weiß weniger noch von der Wahrheit, als vielleicht meine Hündin, die da draußen heult in der Nacht! Aus Japanische Geistergeschichten von Lafcadio Hearn .

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. Das nächtliche Geheul der weißen Hündin dort unten in meinem Garten lässt mich nachgrübeln, ob sie nicht vielleicht auf seelische Weise irgendetwas Schreckliches wittert, - etwas, was wir vergebens aus unserem Bewusstsein wegleugnen möchten: Ein dunkles Gesetz des Lebens, das mit den Sagen von Ghoulen und Vampyren zu tun hat. - Ja, es gibt Zeiten, wo mich der Schrei berührt, als käme er gar nicht aus der Brust eines Tieres – als sei es jenes Gesetz selber, das da schreit -, als sei es die Sprache jener Natur, von der so mancher Dichter verwunderlicherweise behauptet, sie sei hebevoll, erbarmungsreich und göttlich! - Göttlich mag sie sein, was ihre Unerforschlichkeit betrifft, - erbarmungsreich ist sie sicherlich nicht und liebevoll noch viel weniger, denn die Wesen können nur bestehen, wenn eins das andere frisst! - Schön mag sie in den Augen eines Dichters sein, der in ihr nichts anderes sieht als Liebesleben, Hoffnung, reizvolle Erinnerungen und freudiges Streben, aber – was ändert das an der Tatsache, dass das Leben eine ununterbrochene Kette scheußlicher Morde ist?! Was ändert es an der Tatsache, dass die zärtlichste Hingabe, die edelste Begeisterung, der reinste Idealismus nur bestehen können, wenn die Geschöpfe Fleisch fressen und Blut trinken? - Leben, um sich selbst zu erhalten, muss Leben verzehren – du magst dir vorstellen, du seist göttlich, was hilft es, du musst jenem finsteren Gesetz dennoch gehorchen! - Gut, sei Vegetarier! Trotzdem musst du Wesen verzehren, die von Gefühlen und Wünschen beseelt sind, ähnlich dir selbst. Sterilisierst du deine Nahrung, so hört im selben Augenblick jede Verdauung auf. Nicht einmal einen Schluck Wasser kannst du trinken, ohne Lebewesen zu verschlingen. Beschönigen wir es nur nicht, wir sind und bleiben Kannibalen; - alle Wesenheit ist eins, und ob wir einen Fisch essen, eine Pflanze, ein Reptil, einen Vogel, ein Säugetier oder Menschenfleisch – im Grunde ist es dasselbe. - Das Ende alles Lebens ist das gleiche; jedes Geschöpf, ob es nun begraben oder verbrannt wird, - gefressen wird es in jedem Fall. Und nicht etwa einmal, zweimal, oder dreimal! Nein, hundertmal, tausendmal, myriadenmal! Blick auf den Boden, auf dem du wandelst – auf den Staub, aus dem du gemacht bist – denk an die verschwundenen Billionen, die sich aus ihm erhoben haben und wieder in ihn zurückgesunken sind, um jenen Wesen zum Futter zu werden, die heute unsere Nahrung bilden! - Beständig, unablässig essen wir den Staub unserer eigenen Rasse: Die Leiber, die wir einst in grauer Vorzeit getragen! Aber auch die sogenannte unbeseelte Materie zehrt von sich selbst. Substanz dient sich selber als Beute. So, wie im Wassertropfen eine Monade die andere frisst, so auch vertilgen die Sphären im Weltraum einander. Sterne gebären Welten und vertilgen sie wieder; Planeten fressen ihre eigenen Monde auf. - Eine Raserei, die nur endet, um von Neuem zu beginnen. - Wer da noch an das Märchen von der Göttlichkeit des Universums glauben kann, dem wird vielleicht die polynesische Legende, dass die Leichen der Menschen von den Göttern gegessen werden, auch noch versöhnlich klingen. Feindselig und teuflisch muss uns dieses Gesetz erscheinen, haben wir uns doch in Ideen und Gefühle eingelebt, die in offenkundigem Gegensatz zu jener dämonischen Natur stehen, - etwa so, wie das blinde Gesetz der Schwerkraft der Feind gewisser Körperbewegungen ist. Dass wir solche Ideen und Gefühle uns zu eigen gemacht haben, verschlimmert nur die Grässlichkeit unserer Lage hier auf Erden, ohne im Geringsten die Finsternis der Zukunft tröstlich aufzuhellen. Immerhin geht das Glaubensbekenntnis des fernen Ostens diesem Problem schärfer zu Leibe als das des Westens. - Dem Buddhisten erscheint der Kosmos durchaus nicht als etwas Göttliches; im Gegenteil. - „Karma“ ist ihm der Kosmos, - eine Schöpfung aus Gedanken und Taten, die dem Irrtum entsprangen. Nicht die Vorsehung steht hinter dieser Schöpfung – eine Fratze voll Entsetzlichkeit ist sie vielmehr, eine grauenhafte Nachtmar.

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. Tagespolitiſches Иchlaglicht United Iudaeorum Die derzeitigen Ereignisſe bezeugen es erneut: Wir haben es hier mit einer zioniſtiſchen Judenrepublik zu thun, die niemals Deutſchland ſein kann. Die „groſze Hoffnung“ des nach Minimalkonſens ſtrebenden, patriotiſchen Lagers, die AfD, iſt wohl noch mehr israelgetreuer, als es die ſchäbige Bundes-Parteienlandſchaft ſchon ſeit jeher wiedergiebt — jedenfalls darf es einem zu Recht ſo vorkommen. Die Hamas ſind wohl auch nicht die zu wählende Иeite. Jedoch die Reaktionen gerade unſerer „Regenten“ ſprechen Bände... Nun iſt man ſich auch wieder parteiübergreifend einig, daſs die „Иolidarität uneingeſchränkt“ ſein muſs — egal was paſſiert. Ja, unſere „Иtaatsräſon“ dient dem Иchutze Israels uſw... Wir ſind eine einwandfreie Helfershelfer-Republik Zions, eine geiſtig verödete Geſellſchaft von undeutſchen Handlangern, die vermuten und glauben durch ihr „Deutſchſein“ etwas „Gutes“ zu thun, indem ſie behaupten wir hätten irgendeine Иchuld zu tilgen, ſowie ſie ſich verbunden mit dem jüdiſchen Geiſt fühlen und denken, dieſer ſei ein Urſprung Deutſchlands... An eine „Oppoſition“ ſollte nicht geglaubt werden, wenn dieſe ſich vor allem im demokratiſchen Parteienſyſtem bewegt und ſich dann noch zu Israel bekennt. .

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. Logik und Ethik sind im Grunde nur eines und dasselbe - Pflicht gegen sich selbst. Sie feiern ihre Vereinigung im höchsten Werte der Wahrheit, dem dort der Irrtum, hier die Lüge gegenübersteht; die Wahrheit selbst aber ist nur eine. Alle Ethik ist nur nach den Gesetzen der Logik möglich, alle Logik ist zugleich ethisches Gesetz. Nicht nur Tugend, sondern auch Einsicht, nicht nur Heiligkeit, sondern auch Weisheit ist Pflicht und Aufgabe des Menschen: erst beide zusammen begründen V o l l k o m m e n h e i t. — Otto Weininger — .

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. ...Und es ist, vorläufig gesprochen, vielleicht die welthistorische Bedeutung und das ungeheure Verdienst des Judentums kein anderes, als den Arier immerfort zum Bewußtsein seines Selbst zu bringen, ihn an sich zu mahnen. Dies ist es, was der Arier dem Juden zu danken hat; durch ihn weiß er, wovor er sich hüte: vor dem Judentum als Möglichkeit in ihm selber. — Otto Weininger — .

“Von der Ebene des Kriegers, der für die Ehre und das Recht seines Fürsten kämpft und der noch einen gewissen Edelmut aufweis
“Von der Ebene des Kriegers, der für die Ehre und das Recht seines Fürsten kämpft und der noch einen gewissen Edelmut aufweist, sinken wir bis zum Typus des bloßen “Soldaten” herab, wo jegliches transzendente oder auch nur religiöse Element im Kampfesgedanken vollständig fehlt. Sich für den “Weg Gottes” zu schlagen, erscheint als “mittelalterlicher” Fanatismus; als heilige Sache hingegen erscheint es, für “patriotische” und “nationale” Ideale zu kämpfen oder für andere Mythen, auch wenn diese heute ihre Maske abgeworfen und sich als Instrumente Irrationaler, materialistischer und zerstörender Kräfte geoffenbart haben. So hat man dort, wo man romantisch “Vaterland” sagte, oft nur einen Anschluß- oder Eroberungsplan und an die Interessen einer monopolistischen Industrie gedacht hatte; man hat sehen können, daß hauptsächlich diejenigen groß über das “Heldentum” redeten, die nur bis zum Bahnhof mitgingen.” Julius Evola

. Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich
. Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, schändlich, haltlos, zuchtlos, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Ausschweifungen mehr als Gott; sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide! - Timotheus - .

„Es ist richtig gesagt worden, daß das, was die Mitglieder der antiken Familie zusammenhielt, etwas Mächtigeres war als die G
„Es ist richtig gesagt worden, daß das, was die Mitglieder der antiken Familie zusammenhielt, etwas Mächtigeres war als die Geburt, das Blut, das Gefühl oder die physische Kraft: es ist die Religion. Die antike Familie ist mehr eine religiöse Gemeinschaft als eine natürliche Gemeinschaft.“ Julius Evola

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. Die Meſslatte hängt heute so dermaſzen tief, daſs Weiber ſich auf in die Politik machen... "Politik" nur noch als Begriff des Bethätigungsfeldes der modernen Politkaſterei, eine Jobbezeichnung für Carriere geile, ſelbſt- und geltungsſüchtige Иchergen, welche faſt nur rein anthropologiſch als "Mann" und "Frau" betrachtet werden können. Das politiſche Weib gleicht einer Иchlange, eine auſzer Kontrolle geratene, untugendhafte Frau, die in einer urſprünglichen Männerdomäne (das Princip bleibt, trotz Pervertierung!) im Mittelpunkt ſtehen will. Aber bei den "Männern" ſieht es ähnlich aus. Was iſt ein Mann, der ſein Wort nicht hält? Lügt und betrügt und es noch als "taktiſch klug" bezeichnet? Иich hinter Deckmänteln verſteckt, weil er nicht den Mumm hat ſich ehrlich und offen zu poſitionieren – das Bekenntnis iſt einer der grundlegenden Vorausſetzungen für politiſches Handeln – und auch dies, ſich ſelbſt belügend, als "Taktik" bezeichnet? Iſt das ein wahrer "Mann", oder doch eher nur ein lauwarmer Wind, in deſſen Innern ſogar die Weiblichkeit überwiegt? .

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Deshalb wird es immer wichtig ſein heute einen ſtählernen Mosaikſtein zu formen, fernab jener Werkzeuge der Lüge, der vielleicht in noch wenigeren Einzelnen, als es heutzutage der Fall iſt, eine Иehnſucht heraufbeſchwört, die vielleicht ganz verborgen in ſich noch ein Licht halten, das an Gröſze gewinnen will. .

. Wir werden uns noch wundern... Dieſe ganzen Abartigkeiten und Perverſionen, die wir heute erleben und als ſolche wahrnehmen, werden die Grundſteine — und ſomit Normalität — der künftigen Entgeiſteten ſein. Nicht ohnehin wird die Иeelenjauche heute ſchon von vielen akzeptiert und ſo mancher ſuhlt ſich maſzlos in der Jauchegrube. Dieſe „willens Beſudelten“ ſtammen zumeiſt aus jüngeren Generationen, und, da ein Keil zwiſchen die Generationen getrieben wurde und immer neue folgen, um jegliche ſich bildende Kette im Keim zu erſticken, werden die „Noch-Geſunden“ einfach wegſterben, ihre Mühen ſich in Иchall und Rauch auflöſen. Machen wir uns im Übrigen keine Illuſionen, denn das was wir ſo zu erhalten pflegen, iſt einer der Vorbereitungen für ſolche Zuſtände und eine Wirkung des geiſtigen Abwärtsſtieges, demzufolge beſteht hier keine Berechtigung zum Erhalt. Dieſe „neue Normalität“ wird dann in ihren Geſchichtsbüchern zurückdenken an jene Tage, wo die „Regreſſiven und Unwiſſenden“ gegen ihre Grundſteine innerlich wie äuſzerlich aufbegehrten: „Was war dies nur für eine finſtere Zeit“. Unter dem Firmament der „abſoluten Objektivität“ wird dann die Geſchichte von noch geiſtloſeren Geſtalten, als wir ſie heutzutage kennen, bewertet und eine „Wahrheit“ geſchaffen, die ganz offenſichtlich eine Verklärung der Lüge ſein wird. Da die Objektivität als ſolche ſchon überhaupt nicht abſolut gegeben ſein kann, jeder Ruf nach ihr die Иelbſtlüge vorprogrammiert, gerade die Objektivität im hiſtoriſchen Bereich immer weiter zu einer unbewuſſten Иubjektivität für den willenloſen Иklavenſtand führt, wird der neue „Menſch“ niemals zur Wahrheit ſtreben können, da jede Eidetik — ſchon heute! — mit einer vermeintlichen Einbildungskraft — die in Wirklichkeit Иchwäche iſt — erſetzt, eben nur noch „Einbildung“ ſein wird. Dieſe Einbildung wird nicht vom Individuum kommen, ſondern von denjenigen, die die Wahrheit als Lüge verkaufen und umgekehrt — es handelt ſich alſo viel eher um eine Eingebung durch fremde Hand. Dieſe Objektivität der Angekommenen, die ein giftiger Leitfaden des neuzeitlichen Ungeiſtes iſt, kann natürlich nicht mit der numinoſen Objektivität verglichen werden, die den Empfänglichen und gleichſamen Verkünder in überperſönliche Himmelsgewölbe führt und ihn dadurch in der Perſönlichkeit erhöht, eben durch die Aufhebung der eigenen Perſon — ſie iſt das genaue Gegentheil. Und ſo wird auch der Individualismus noch gröſzer geſchrieben, obwohl auch hier das Gegentheil von bſpw. Иelbſtbeſtimmung und Иelbſtverwirklichung eintreten wird und auch ſchon ſo eingetreten iſt. Es handelt ſich auch hier um eine faulige Ideologie, die einer der beſagten Keile darſtellt. Die Propagandiſten und Ideologen ſolcher Erſcheinungsformen ſprechen bewuſſt oder unbewuſſt nur die äuſzerſten Formeln aus, ohne den Kern zu ſtreifen, um dann ggf. in die Materie einzutauchen, ſodaſs die wirkliche Abſicht dahinter erkannt werden könnte — nein, es bleibt bei formalen, unklaren Theorien, welche nur Deckmanteltheorien ſind, jedoch nichts mit dem Kern zu ſchaffen haben. Die Früchte ſprechen ſchon für ſich, und das Иchlimme iſt, man will mehr davon, weil es für den intellektualiſtiſchen Dummkopf noch nicht die „wahre Geſtalt“ angenommen hat. Dieſe Beiſpiele ſind Werkzeuge der Lüge, die vieles verſprechen, was keine Иubſtanz hat, da ſie gegen jede Natur und vor allem Übernatur ins Felde ziehen. Иie erzeugen in ſich schon eine Ambivalenz — gewollt! Der wirkliche Leitfaden wird dann erſt offenſichtlich, wenn man die Wirkungen betrachtet, den theoretiſchen Kern richtig zu deuten weiſz und man ſelbſt ſchluſsendlich eine gewiſſe geiſtige Höhe in ſich birgt, ſie erworben hat und immer wieder gewillt iſt, ſie erneut zu erringen. Die kommenden Generationen werden nicht mehr um die Wahrheit kämpfen, ſie werden ſich völlig wohl in ihrer Jauchegrube fühlen, ohne nur den Hauch eines Anlaſſes innerlich zu beherbergen, jene Zuſtände zu ändern — die Lüge wird zur Wahrheit.

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