en
Feedback
AfD Fraktion Hamburg

AfD Fraktion Hamburg

Open in Telegram

offizieller Kanal der AfD-Fraktion in der Hamburgischen BĂŒrgerschaft

Show more
376
Subscribers
No data24 hours
No data7 days
+130 days
Posts Archive
​​Nach AfD-Wahlsieg: Veit missbraucht PrĂ€sidentenamt fĂŒr Parteipolitik / Walczak: „Veit ist eine Schande fĂŒr ihr Amt“   SPD-BĂŒrgerschaftsprĂ€sidentin Carola Veit bezeichnet die hohe Zustimmung des Volkes zur AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als „Alarmsignal fĂŒr unser Land“. In ihrer ErklĂ€rung greift sie völlig legitime, demokratische Positionen wie die KĂŒndigung des Medienstaatsvertrages oder sogar die Bejahung der Existenz von zwei biologischen Geschlechtern parteipolitisch an. Zudem macht sie in ihrer ErklĂ€rung Stimmung gegen die Hamburger AfD. Dazu erklĂ€rt Krzysztof Walczak, Parlamentarischer GeschĂ€ftsfĂŒhrer der AfD-Fraktion Hamburg: „Frau Veit ist PrĂ€sidentin der gesamten BĂŒrgerschaft, verhĂ€lt sich aber wie die Pressesprecherin der SPD. Wer die AutoritĂ€t dieses hohen Amtes fĂŒr parteipolitische Angriffe auf die Opposition einsetzt, missbraucht es und schadet der Demokratie. Das PrĂ€sidentenamt ist kein Instrument zur BekĂ€mpfung unliebsamer Konkurrenz. SelbstverstĂ€ndlich darf Frau Veit als SPD-Politikerin unsere Positionen kritisieren. Hier spricht sie jedoch ausdrĂŒcklich als BĂŒrgerschaftsprĂ€sidentin. Diese Vermischung von Parteiinteresse und Amtsverantwortung ist inakzeptabel. Frau Veit ist eine Schande fĂŒr ihr Amt. Wer Vertrauen in die Demokratie stĂ€rken will, sollte die BĂŒrger nicht wegen ihrer Wahlentscheidung belehren. Ich fordere Frau Veit auf, die parteipolitische Instrumentalisierung ihres Amtes zu beenden. Das PrĂ€sidentenamt gehört dem Parlament, nicht einer arroganten und abgehobenen Hamburger SPD.“

​​Designhotel als FlĂŒchtlingsunterkunft / Nockemann: „Blanker Hohn fĂŒr hart arbeitende Hamburger Steuerzahler“   Das erst im Mai eröffnete „The Niu Quay“ im Harburger Binnenhafen wird seit dem 1. September als Unterkunft fĂŒr rund 340 GeflĂŒchtete genutzt. Laut Medienberichten verfĂŒgt das Hotel ĂŒber 146 Zimmer und 20 Apartments. Die Sozialbehörde spricht von einem Interimsstandort bis spĂ€testens Juni 2027. Konkrete Vertragskosten nennt sie bislang nicht. Bekannt ist nur: Der Durchschnittspreis fĂŒr Hotelunterbringungen im Bereich Migration lag 2025 bei rund 82 Euro pro Person und Tag inklusive Verpflegung. Bei 340 PlĂ€tzen ergĂ€be das rechnerisch rund 836.000 Euro im Monat.   Dazu erklĂ€rt der Vorsitzende der AfD-Fraktion Hamburg, Dirk Nockemann: „Rot-GrĂŒn muss die Hotelkosten offenlegen und endlich aufhören, FlĂŒchtlinge und Migranten in Hotels unterzubringen. Diese Politik ist irrsinnig blanker Hohn fĂŒr hart arbeitende Hamburger Steuerzahler, die sich keinen Urlaub geschweige denn HotelunterkĂŒnfte leisten können. Bei den eigenen Durchschnittswerten der Sozialbehörde steht rechnerisch eine Summe von ĂŒber 800.000 Euro im Monat im Raum. Das ist kein Randposten, sondern ein möglicher Millionenvertrag auf Kosten der Steuerzahler. Wer solche Entscheidungen trifft, muss offenlegen, was vereinbart wurde, wie lange gezahlt wird und warum ausgerechnet dieses Hotel angemietet wurde. Hamburg braucht keine Kostenspiele hinter verschlossenen TĂŒren, sondern volle Transparenz, klare Kontrolle und eine Unterbringungspolitik, die nicht immer wieder in teure Notlösungen fĂŒhrt.“

​​AfD-Anfrage: 583 Inhaftierungen scheitern an fehlenden HaftplĂ€tzen / Nockemann: „Rot-GrĂŒn hat ein massives Vollzugsproblem“   Eine AfD-Anfrage deckt erhebliche EngpĂ€sse bei der Abschiebungshaft in Hamburg auf. Seit 2021 konnte in insgesamt 583 FĂ€llen eine beabsichtigte Inhaftierung wegen fehlender HaftplatzkapazitĂ€ten nicht umgesetzt werden (Drs. 23/5081). Besonders deutlich zeigt sich das Problem in den vergangenen Jahren: 2024 waren es 77 FĂ€lle, 2025 bereits 199. Allein vom 1. Januar bis zum 31. Juli 2026 scheiterten weitere 124 Inhaftierungen an fehlenden HaftplĂ€tzen. Hamburg stehen nach Angaben des Senats regelhaft lediglich 14 HaftplĂ€tze in der Abschiebungshafteinrichtung GlĂŒckstadt sowie weitere fĂŒnf PlĂ€tze in Darmstadt zur VerfĂŒgung. Der Senat rĂ€umt selbst ein, dass die vorhandenen KapazitĂ€ten fĂŒr Abschiebungshaft und Ausreisegewahrsam „noch nicht auskömmlich“ sind.   Dazu erklĂ€rt der AfD-Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecher, Dirk Nockemann: „Diese Zahlen sind ein Offenbarungseid fĂŒr den rot-grĂŒnen Senat. 583 beabsichtigte Inhaftierungen konnten seit 2021 wegen fehlender HaftplĂ€tze nicht umgesetzt werden. Allein 199 FĂ€lle im vergangenen Jahr und weitere 124 bis Ende Juli dieses Jahres zeigen: Hamburg hat ein massives Vollzugsproblem. Der rot-grĂŒne Senat kennt diesen Engpass seit Jahren. Dass dennoch keine ausreichend hohe Zahl an HaftplĂ€tzen geschaffen wird, ist nicht nur politisches Versagen bei einer zentralen Aufgabe des Rechtsstaates. Nein, diese Tatsache lĂ€sst nur einen Schluss zu. Der Senat ist unwillig, RĂŒckfĂŒhrungen konsequent durchzusetzen. Der Rechtsstaat wird hier geradezu vorgefĂŒhrt.“

​​GeschĂ€ftsbericht 2025 / Reich: „Der finanzielle Spielraum schrumpft“   Der rot-grĂŒne Senat hat gestern den GeschĂ€ftsbericht 2025 beschlossen. Die Kernverwaltung schließt nur noch mit einem JahresĂŒberschuss von 47 Millionen Euro ab – nach 1,015 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Konzern Hamburg rutscht mit minus 142 Millionen Euro ins Defizit. Gleichzeitig steigen die Verbindlichkeiten der Kernverwaltung auf 31,859 Milliarden Euro, der Schuldenstand auf 24,006 Milliarden Euro. Personal- und Transferaufwendungen legten ebenfalls deutlich zu.   Dazu erklĂ€rt der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas Reich: „Rot-GrĂŒn lebt von hohen Steuereinnahmen – und nennt das solide Finanzpolitik. TatsĂ€chlich zeigt der GeschĂ€ftsbericht vor allem eines: Der finanzielle Rahmen wird enger, die laufenden Ausgaben steigen und der Spielraum schrumpft. 47 Millionen Euro Überschuss bei einem Milliardenhaushalt sind kein Grund zum Jubeln, sondern ein Warnsignal. Der Konzern Hamburg schreibt rote Zahlen, die Verbindlichkeiten steigen, die Nettokreditaufnahme liegt bei fast zwei Milliarden Euro. Besonders Personal- und Sozialkosten entwickeln sich zur Dauerbelastung. Investitionen in Infrastruktur sind richtig und notwendig – aber sie ersetzen keine Haushaltsdisziplin. Hamburg braucht endlich einen ehrlichen Konsolidierungskurs: klare PrioritĂ€ten, weniger BĂŒrokratie, Ausgabendisziplin und Transparenz statt rot-grĂŒner Beruhigungsrhetorik.“

​​Zwei Tote nach SchĂŒssen in St. Pauli / Nockemann: „Sicherheit erodiert StĂŒck fĂŒr StĂŒck“ Am Dienstagabend sind auf dem GelĂ€nde des alten Schlachthofs in Hamburg-St. Pauli zwei MĂ€nner erschossen worden. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, der TĂ€ter ist weiterhin flĂŒchtig. Dazu der AfD-Fraktionschef und innenpolitische Sprecher, Dirk Nockemann: „Zwei Menschen werden mitten in Hamburg erschossen, und wieder bleibt die Frage: Wie sicher ist unsere Stadt eigentlich noch? SPD-Innensenator Grote redet die Sicherheitslage seit Jahren schön – doch auf Hamburgs Straßen sprechen Schießereien, Messerattacken und tödliche Gewalt eine völlig andere Sprache. Der rot-grĂŒne Senat muss endlich aufhören, den BĂŒrgern wissentlich Sand in die Augen zu streuen. Hamburg wird nicht sicherer unter Rot-GrĂŒn – die Sicherheit erodiert StĂŒck fĂŒr StĂŒck. Es ist Zeit fĂŒr eine sicherheitspolitische 180-Grad-Wende.“

​​Rechnungshof warnt vor MilliardenlĂŒcke im Hamburger Haushalt / Reich: „Transparenz statt Haushaltstricks“ Zur heutigen Pressekonferenz des Rechnungshofs anlĂ€sslich der Hamburger Haushaltslage erklĂ€rt der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas Reich: „600 Millionen Euro Defizit pro Jahr, 1,8 Milliarden in den kommenden drei Jahren – und der Haushalt wĂ€chst dennoch. Ein Konsolidierungskonzept gibt es nicht. Diese Haushaltspolitik ist grundfalsch. Rot-GrĂŒn lebt ĂŒber seine VerhĂ€ltnisse, braucht die RĂŒcklagen auf und schiebt die Rechnung mit Buchungstricks auf kĂŒnftige Generationen. Der geplante Verkauf von SAGA-Anteilen an die eigene Holding ist nichts anderes als ein Griff in die linke Tasche, um die rechte Tasche zu fĂŒllen – neue Schulden verschwinden dadurch nicht, sie wechseln nur den Platz und landen auf dem Konto unserer Kinder. Hamburg braucht endlich einen ehrlichen Konsolidierungskurs: PrioritĂ€ten statt Prestigeprojekte, Ausgabendisziplin statt Gießkanne und Transparenz statt Haushaltstricks.“

​​Teurer Paket-Irrsinn: Hamburg stimmt fĂŒr Beibehaltung der BevollmĂ€chtigtenpflicht / Heitmann: „Rot-GrĂŒn lĂ€sst den Mittelstand im Stich“ Seit dem 12. August gilt die neue EU-Verpackungsverordnung. Wer als Unternehmen Waren direkt an Endkunden in andere EU-Mitgliedstaaten verkauft, kann dort einen BevollmĂ€chtigten fĂŒr die Verpackungspflichten benötigen – fĂŒr kleine HĂ€ndler entstehen dadurch zusĂ€tzliche Kosten und BĂŒrokratie. Das geht aus einer AfD-Anfrage der Abgeordneten Peggy Heitmann und Krzysztof Walczak hervor (Drs. 23/5012). Hamburg stimmte im Bundesrat fĂŒr die Beibehaltung der BevollmĂ€chtigtenpflicht. Zugleich sind laut Senatsantwort in Hamburg 13.109 aktive Unternehmen im Verpackungsregister registriert, wĂ€hrend fĂŒr den Vollzug des Verpackungsrechts lediglich rund 1 VollzeitĂ€quivalent zur VerfĂŒgung steht. Dazu erklĂ€rt die stellvertretende EU-politische Sprecherin, Peggy Heitmann: „Hamburg hĂ€tte bei der Entlastung kleiner HĂ€ndler ein klares Signal setzen können – stattdessen wurde fĂŒr die Beibehaltung der BevollmĂ€chtigtenpflicht gestimmt. Kleine HĂ€ndler brauchen weniger BĂŒrokratie, nicht noch mehr Kosten und Pflichten. Rot-GrĂŒn lĂ€sst den Mittelstand im Stich – das ist ein fatales Signal.“

​​AfD-Anfrage: Fast 10.000 Euro fĂŒr Staatsopern-Leporello mit Nacktdarstellung / Seiler: „Kultureller Verfall“ Die Hamburgische Staatsoper hat fĂŒr die Produktion und Verbreitung ihres öffentlich ausgelegten Monatsleporellos fĂŒr August und September 2026 rund 9.800 Euro brutto aus dem Budget der Staatsoper aufgewendet. Das zeigt eine AfD-Anfrage (Drs. 23/4984). Finanziert wurden die Kosten aus der institutionellen Förderung ĂŒber die Produktgruppe 251.01 Kultur. Ein Titelmotiv zeigt einen nackten Mann an einem Baum klammernd. Laut Senat wurde dies von der Intendanz und der Kommunikationsabteilung ausgewĂ€hlt und trotz der öffentlichen Auslage, zu der auch Kinder und Jugendliche Zugang haben, als unter Jugendschutzgesichtspunkten unbedenklich eingestuft. Eine behördliche PrĂŒfung findet grundsĂ€tzlich nicht statt. Dazu erklĂ€rt der kulturpolitische Sprecher, Eugen Seiler: „Kunstfreiheit ist kein Freifahrtschein fĂŒr jeden Tabubruch. Wer mit einem nackten MĂ€nnerkörper fĂŒr die Staatsoper wirbt, muss sich Kritik gefallen lassen. Erst recht, wenn das Motiv öffentlich ausliegt und auch Kinder erreicht. DafĂŒr fast 10.000 Euro an öffentlichen Mitteln auszugeben, zeugt von einem verantwortungslosen Umgang mit Steuergeldern. Hamburgs Kulturbetrieb sollte fĂŒr QualitĂ€t und Niveau stehen und fĂŒr unsere kulturelle IdentitĂ€t einstehen – statt fĂŒr kulturellen Verfall. Diese Form der ‚Kultur‘ schadet dem Ansehen unserer einst so stolzen Hansestadt.“

​​Im ersten Halbjahr 2026 stieg die Zahl der Kundenbeschwerden beim HVV um rund sieben Prozent auf 20.271 (nach 18.962 im Vorjahreszeitraum). Die Verkehrsbehörde von Senator Anjes Tjarks (GrĂŒne) hatte in einer Senatsantwort zunĂ€chst fĂ€lschlich einen RĂŒckgang um 14 Prozent behauptet – basierend auf einem groben Fehler der VHH, die nur die Zahlen des zweiten Quartals statt des gesamten Halbjahres geliefert hatten. Nach Korrektur zeigt sich: Bei fast allen Unternehmen legten die Beschwerden zu, am stĂ€rksten bei der AKN (+165 Prozent) und der Hadag (+44 Prozent). HĂ€ufigste Ärgernisse: verfrĂŒhte Abfahrten, FahrtausfĂ€lle, UnpĂŒnktlichkeit, unhöfliches Personal und mangelnde Informationen. Eine Behörde legt Zahlen vor, die schon auf den ersten Blick absurd wirken – Beschwerden bei den VHH halbieren sich angeblich ĂŒber Nacht –, und niemand prĂŒft. Stattdessen freut man sich öffentlich ĂŒber den „wunderbaren RĂŒckgang“, posiert mit der HVV-Chefin und verkauft den BĂŒrgern eine Erfolgsgeschichte, die keine ist. Erst die hartnĂ€ckige Recherche zwingt zur Korrektur. Fakten werden so lange verbogen, bis sie in die politische ErzĂ€hlung passen. WĂ€hrend die Beschwerden steigen, bleiben die Ursachen dieselben: Busse und Bahnen, die zu frĂŒh abfahren oder ganz ausfallen, VerspĂ€tungen, ĂŒberfĂŒllte Fahrzeuge, defekte AufzĂŒge, unhöfliches Personal und fehlende Informationen bei Störungen. Die Antwortzeiten der Unternehmen schwanken von „noch am selben Tag“ bis zu fast 15 Tagen bei der Hadag; ein weiteres Signal, wie ernst man den Fahrgast nimmt. Wer den öffentlichen Nahverkehr als klimapolitisches Prestigeprojekt hochhĂ€lt, aber gleichzeitig die alltĂ€gliche ZuverlĂ€ssigkeit vernachlĂ€ssigt, produziert genau diese Unzufriedenheit. Ein funktionierender ÖPNV braucht keine geschönten Statistiken und kein Selbstlob ĂŒber angebliche RĂŒckgĂ€nge. Er braucht PĂŒnktlichkeit, KapazitĂ€t und Respekt vor den Menschen, die ihn tĂ€glich nutzen. Stattdessen erleben die Hamburger das Gegenteil: steigende Beschwerden, verzögerte Korrekturen und eine Behörde, die erst unter Druck die Wahrheit einrĂ€umt. Das untergrĂ€bt nicht nur das Vertrauen in den HVV, sondern in den Staat selbst. Wenn schon die Zahlen nicht stimmen, wie soll man dann den Versprechen auf bessere Verbindungen und den „Hamburg-Takt“ Glauben schenken? Die BĂŒrger verdienen bessere Leistungen, und keine PR-Tricks.

​​SPD-Fraktionschef in der Hamburgischen BĂŒrgerschaft Dirk Kienscherf fordert ein Verbot der AfD und hĂ€lt die Partei fĂŒr eine Bedrohung der Demokratie. Ein Verbotsverfahren will er, sobald die Verfassungsschutz-Einstufung gerichtlich bestĂ€tigt ist. Was Kienscherf und die SPD hier betreiben, ist der klassische Versuch der Altparteien, die politische Konkurrenz auszuschalten, statt sich den RealitĂ€ten zu stellen. Ein Parteiverbot ist der Offenbarungseid einer Politik, die seit Jahren versagt und nun die Boten der schlechten Nachrichten mundtot machen will. Die BĂŒrger wĂ€hlen die AfD nicht, weil sie die Demokratie abschaffen wollen, sondern weil sie die Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung, des Integrationsversagens und der ĂŒberforderten Sozialsysteme tagtĂ€glich spĂŒren. Die Altparteien haben den Staat ĂŒberfordert, Parallelgesellschaften zugelassen und die Sorgen der eigenen Bevölkerung jahrelang als „rechtsextrem“ diffamiert. Jetzt, da die AfD in Umfragen stark ist, soll plötzlich ein Verbot die Lösung sein. Das ist Heuchelei. Wer die Probleme verursacht hat, darf nicht diejenigen verbieten, die sie benennen. Die AfD steht fĂŒr die freiheitliche demokratische Grundordnung, fĂŒr die Interessen der eigenen Bevölkerung und fĂŒr eine Politik, die Migration steuert, statt sie unkontrolliert zuzulassen. Verbotsdebatten und historische Vergleiche mit 1933 sind durchsichtige Ablenkungsmanöver. Die BĂŒrger im Osten und anderswo wissen, warum sie protestieren: weil Schulen, Wohnungen, Sicherheit und Sozialsysteme an ihre Grenzen geraten sind. Solange die etablierten Parteien diese Ursachen ignorieren und lieber Verbote fordern, wird die AfD weiter wachsen – demokratisch, an der Wahlurne und nicht durch Verbote zu stoppen.

​​Bei der Hamburger Staatsanwaltschaft liegen die offenen Ermittlungsverfahren am 30. Juni 2026 bei einem Rekordwert von 77.757 – ein Anstieg um 1.120 gegenĂŒber Ende 2025 und um 62 Prozent gegenĂŒber den 47.953 Ende 2024. Dazu kommen noch 21.179 nicht erfasste NeueingĂ€nge (meist E-Akten) in den ĂŒberlasteten GeschĂ€ftsstellen. Die Umstellung auf elektronische AktenfĂŒhrung stockt, die durchschnittliche Verfahrensdauer stieg von 3,5 auf 4,5 Monate, die Zahl langer Verfahren (>9 Monate) liegt weiter hoch, und Einstellungen nach § 170 Abs. 2 StPO legten deutlich zu. Seit Jahren wird die Staatsanwaltschaft mit Personalaufstockungen und AnkĂŒndigungen „erheblich unterstĂŒtzt“ – und die Zahlen explodieren trotzdem. Die GeschĂ€ftsstellen als Nadelöhr, 18 unbesetzte Stellen von 256, eine Fehlzeitenquote von 11,3 Prozent (gegenĂŒber 3,7 Prozent bei den AnwĂ€lten), und die elektronische Akte, die statt Beschleunigung zusĂ€tzlichen Aufwand produziert: Das ist primĂ€r das Ergebnis politischer PrioritĂ€tensetzung. Wer die Digitalisierung so organisiert, dass die „Erst-Veraktung“ zum Flaschenhals wird, und dann mit Robotic Process Automation und Studenten-HilfskrĂ€ften herumdoktert, behandelt Symptome, nicht Ursachen. Seit Jahren verschĂ€rft sich die Lage, Verfahren dauern lĂ€nger, und das Vertrauen in den Rechtsstaat erodiert. Wenn parallel die Einstellungen nach § 170 Abs. 2 StPO um 20 Prozent zulegen und VerjĂ€hrungen in der Statistik untergehen, entsteht der Eindruck, dass der Staat nicht mehr in der Lage ist, seinen Kernauftrag – die Durchsetzung des Rechts – effizient zu erfĂŒllen. BĂŒrger, die auf Gerechtigkeit warten, sehen Aktenberge, nicht Tatkraft. Dass die NeueingĂ€nge bei Unbekanntsachen statistisch halbieren, weil RĂŒckstĂ€nde abgebaut werden, ist keine Entlastung, sondern vielmehr eine Momentaufnahme der eigenen Ineffizienz. Ein funktionierender Rechtsstaat braucht keine endlosen „Maßnahmenkataloge“ und keine hoffnungsfrohen TestlĂ€ufe mit RPA-Bots. Er braucht ausreichend qualifiziertes Personal, das man auch halten kann, klare Prozesse ohne digitale Reibungsverluste und den politischen Willen, PrioritĂ€ten zu setzen statt immer neue „gemeinsame Eingangsstellen“ zu erproben. Hamburg kann sich diesen Zustand tatsĂ€chlich nicht lĂ€nger leisten – nicht als Stadt, die Rechtsstaatlichkeit beansprucht, und nicht als Gesellschaft, die von ihren BĂŒrgern Rechtstreue verlangt, wĂ€hrend die eigene Justiz unter Aktenbergen erstickt.

​​Deutsche Polizeigewerkschaft demonstriert gegen rot-grĂŒnen Sparzwang / Nockemann: „Rot-grĂŒne RĂ€uber im Rathaus“ Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Hamburg protestiert heute am Rathaus gegen die Sparmaßnahmen des Senats, insbesondere gegen die geplante Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 41 Stunden sowie den Abbau beziehungsweise das Nichtbesetzen von Stellen. Der DPolG-Landesvorsitzende aus Hamburg Thomas Jungfer spricht wörtlich von "RĂ€ubern, die im Rathaus sitzen". Dazu der AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann: „Wir stehen an der Seite der Deutschen Polizeigewerkschaft. Hamburgs Polizisten halten tagtĂ€glich den Kopf hin – nicht zuletzt fĂŒr die verfehlte Sicherheits- und Migrationspolitik des rot-grĂŒnen Senats. Sie verdienen UnterstĂŒtzung statt Mehrbelastung. Und ja, es sind rot-grĂŒne RĂ€uber im Rathaus, die bei der Polizei den Rotstift ansetzen und damit an der Sicherheit unserer Stadt sparen. Eine kaputtgesparte Polizei bedeutet weniger Sicherheit auf Hamburgs Straßen – diese Verantwortung trĂ€gt allein der rot-grĂŒne Senat.“

​​Große Anfrage der AfD: 8,3 Milliarden Euro FlĂŒchtlingskosten seit 2014 / Nockemann: „Aufnahmestopp verhĂ€ngen – Abschiebemotor ankurbeln“ / Reich: „Asylkrise ist Haushaltskrise“   Eine Große Schriftliche Anfrage der AfD-Fraktion belegt die abermals steigenden Ausgaben bei den FlĂŒchtlingskosten in Hamburg (Drs. 23/4500). Demnach stiegen die Kosten von 381 Millionen Euro im Jahr 2021 auf ĂŒber 884 Millionen im Jahr 2023 bis hin zu 947 Millionen Euro fĂŒr das Jahr 2025. WĂ€hrend die Gesamtsumme fĂŒr den Zeitraum 2021 bis 2025 nominal rund 3,74 Milliarden Euro betrĂ€gt, verschleiert der Senat die wahre Belastung durch gezielte statistische StrukturbrĂŒche, indem er wesentliche Posten wie SGB-II-Regelleistungen oder Kita-Gutscheine einfach aus der Rechnung streicht. Trotz dieser systematischen Untererfassung erreichen die jĂ€hrlichen Ausgaben fĂŒr 2024 und 2025 bereits wieder das Niveau der Krisenjahre 2017/2018 und steuern ungebremst auf die Milliardenmarke zu. Mit den Zahlen aus zwei frĂŒheren Großen AfD-Anfragen ergeben sich von 2014 – 2025 Gesamtkosten fĂŒr FlĂŒchtlinge in Hamburg von ĂŒber 8,3 Milliarden Euro (Drs. 21/18816) sowie (Drs. 22/5389).   Dazu der AfD-Fraktionsvorsitzende Dirk Nockemann: „Die FlĂŒchtlingsausgaben pro Jahr kratzen an der Milliardenmarke. Wo ist die Grenze fĂŒr die horrenden Asylausgaben und wie viele Milliarden Euro will der rot-grĂŒne Senat noch verpulvern? Das Maß ist voll, das Boot ist voll. Rot-GrĂŒn muss endlich die 180-Grad-Wende vollziehen – Hamburg kann sich diesen Ausgabenwahnsinn nicht lĂ€nger leisten. Der Erste BĂŒrgermeister Peter Tschentscher muss die gescheiterte Asylpolitik zur Chefsache machen. Die AfD-Fraktion fordert, einen Aufnahmestopp zu verhĂ€ngen und den Abschiebemotor anzukurbeln.“   Dazu der haushaltspolitische Sprecher Thomas Reich: „Die Asylkrise ist eine Haushaltskrise. Über 8,3 Milliarden Euro hat uns die Asylkrise seit der Massenmigration gekostet – knapp eine Milliarde Euro allein in 2025! Dabei arbeitet der rot-grĂŒne Senat mit Taschenspielertricks. Es ist ein schamloses Versteckspiel, indem der Senat Milliardenlasten hinter statistischen Nebelkerzen verbirgt und die BĂŒrger ĂŒber das wahre Ausmaß dieser Kosten tĂ€uscht. So wird das hart erarbeitete Geld der Hamburger in ein Fass ohne Boden gegossen – ein Ende ist nicht in Sicht. Der Hamburger Haushalt droht unter dieser gigantischen Last zusammenzubrechen – Schluss damit!“

​​Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank (GrĂŒne) fordert angesichts von 12.500 hitzebedingten TodesfĂ€llen laut Robert-Koch-Institut im Sommer 2026 eine GrundgesetzĂ€nderung, um Klimaschutz und Hitzeschutz als „nationale Aufgabe“ zu verankern. Und wieder einmal erleben wir damit das altbekannte grĂŒne Mantra des irrationalen Klimawahns: Sobald die Sonne brennt und die Natur tut, was sie seit Jahrtausenden tut, muss sofort das Grundgesetz umgeschrieben werden, als ob die Verfassung ein Klima-Therapeutikum wĂ€re. Fegebank stilisiert Hitzeschutz zur „nationalen Aufgabe“ und verschweigt dabei elegant, dass man KĂŒhlung, Schatten und Entsiegelung durchaus ohne grundgesetzliche Revolution organisieren könnte – wenn man PrioritĂ€ten setzen und nicht jede sommerliche Temperaturspitze zum apokalyptischen Beleg fĂŒr den Untergang der Welt aufblasen wĂŒrde. Dieser Vorstoß ist der typische Ausdruck altbewĂ€hrter ideologischer Hysterie, die aus normalem Wettergeschehen eine existenzielle Krise bastelt und daraus sofort VerfassungsĂ€nderungen ableitet. Statt nĂŒchtern zu prĂŒfen, wie man vulnerable Gruppen mit bewĂ€hrten, dezentralen Maßnahmen schĂŒtzt, wird der Klimawandel zum allumfassenden Heils- und Schreckensnarrativ erhoben, dem sich das Grundgesetz unterzuordnen hat. Die Zahlen der Hitzetoten dienen dabei weniger der Analyse als der emotionalen Aufladung: Jeder Tote wird zum Argument fĂŒr mehr Zentralmacht und fĂŒr die Fortsetzung eines Glaubenssystems, das lĂ€ngst den Boden der RealitĂ€t verlassen hat. Wer glaubt, eine GrundgesetzĂ€nderung mache die Sommerhitze ertrĂ€glicher oder zĂ€hme das Klima, der verwechselt ideologische Selbstgewissheit mit Substanz und ersetzt nĂŒchternes Handeln durch den irrationalen Kult um den Klimawandel.

​​Die Hamburger Feuerwehr verfehlt seit Jahren ihr eigenes Schutzziel und kam 2025 bei jedem dritten Brand spĂ€ter als geplant. In nur 65 Prozent der FĂ€lle erreichten zehn EinsatzkrĂ€fte innerhalb von acht Minuten den Einsatzort – zwei Prozentpunkte besser als im Vorjahr, aber weit entfernt von den angestrebten 85 Prozent. Die Zahl der BrandeinsĂ€tze stieg auf 13.157, wĂ€hrend Tempo-30-Zonen, Baustellen und parallel laufende EinsĂ€tze die Anfahrtszeiten verlĂ€ngern. Die Gewerkschaft verweist zusĂ€tzlich auf PersonalengpĂ€sse. Das ist kein unvermeidliches Schicksal einer wachsenden Stadt, sondern das Ergebnis politischer PrioritĂ€ten, die Sicherheit systematisch hinter Verkehrsberuhigung, Infrastrukturprojekte und ideologische Vorgaben stellen. Wenn die Feuerwehr in Hamburg bei lebensbedrohlichen BrĂ€nden regelmĂ€ĂŸig zu spĂ€t kommt, weil Tempo-30-Zonen und Baustellen den Weg versperren, dann zeigt das, wessen Leben in dieser Stadt weniger zĂ€hlt. Die vergleichsweise niedrige Zahl von Brandtoten darf nicht als Entschuldigung dienen – sie kaschiert nur, wie knapp die Rettung oft ausfĂ€llt. Eine Metropole, die ihre BrandbekĂ€mpfer durch selbst geschaffene Hindernisse ausbremst und gleichzeitig das Einsatzaufkommen steigen lĂ€sst, handelt fahrlĂ€ssig. Hamburg muss die Feuerwehr personell und strukturell so ausstatten, dass das Schutzziel wieder erreichbar wird, und gleichzeitig die Verkehrs- und Baupolitik den Erfordernissen der RettungskrĂ€fte unterordnen. Wer Sicherheit ernst nimmt, rĂ€umt Blaulicht Vorrang vor Tempo-30 und endlosen Baustellen ein. Alles andere riskiert Menschenleben.

​​Der Hamburger Hafen gilt laut Verfassungsschutzbericht 2025 als bevorzugtes Ziel hybrider Bedrohungen. Cyberattacken, Spionage und Sabotagerisiken steigen, insbesondere durch Akteure aus Russland, China und dem Iran. Die Gewerkschaft der Polizei warnt, dass klassische Aufgaben der Wasserschutzpolizei inzwischen durch Drohnen, AusspĂ€hung und mögliche AnschlĂ€ge auf kritische Infrastruktur ergĂ€nzt werden, und verlangt deshalb mehr Personal, Technik und Ausbildung sowie eine verlĂ€ssliche Beteiligung des Bundes. Hamburg steht hier nicht vor einem theoretischen Problem, sondern vor einer konkreten sicherheitspolitischen Schwachstelle. Der drittgrĂ¶ĂŸte Hafen Europas ist weit mehr als ein lokaler Wirtschaftsfaktor; er ist die Lebensader fĂŒr Versorgung, Handel und strategische HandlungsfĂ€higkeit. Wer ihn unzureichend schĂŒtzt, riskiert Folgen, die weit ĂŒber die Stadtgrenzen hinausreichen. Die Wasserschutzpolizei verfĂŒgt ĂŒber das nötige Spezialwissen, doch dieses Wissen nĂŒtzt wenig, wenn Personal und AusrĂŒstung nicht mit der Geschwindigkeit der Bedrohungen mithalten. Jahrzehntelange VernachlĂ€ssigung der inneren und Ă€ußeren Sicherheit rĂ€cht sich jetzt an genau dem Ort, der fĂŒr Deutschland unverzichtbar ist. Deshalb muss Hamburg die Wasserschutzpolizei personell und technisch spĂŒrbar aufrĂŒsten und gleichzeitig den Bund in die Pflicht nehmen: moderne Abwehrsysteme, gemeinsame Lagezentren und regelmĂ€ĂŸige Übungen dĂŒrfen nicht lĂ€nger allein auf Landesmitteln lasten. Hafensicherheit ist nationale Aufgabe. Wer das weiter ignoriert, handelt fahrlĂ€ssig.

​​Jede dritte PrĂ€senzstunde der Hamburger Polizei entfĂ€llt auf den winzigen Stadtteil St. Georg, der gerade einmal 0,24 Prozent der StadtflĂ€che ausmacht. 2025 wurden dort rund 29.000 Strafanzeigen geschrieben – fast 80 pro Tag –, darunter ĂŒber 1.400 Gewaltstraftaten und Tausende DiebstĂ€hle. Etwa 80 Prozent der Störer und StraftĂ€ter stammen laut PolizeiprĂ€sident nicht aus der EU, haben meist keinen festen Wohnsitz in Hamburg und kehren trotz Festnahmen oft binnen kurzer Zeit zurĂŒck. Alkoholverbot und massive PolizeiprĂ€senz Ă€ndern bislang wenig an der hohen Belastung fĂŒr die Anwohner. Wir sehen hier das greifbare Ergebnis einer Hamburger Politik, die Pull-Faktoren maximiert, Abschiebungen zur Ausnahme macht und den öffentlichen Raum den RĂŒcksichtslosesten ĂŒberlĂ€sst. Wenn ein geografisch vernachlĂ€ssigbarer Stadtteil ein Drittel der gesamten PolizeikrĂ€fte der Hansestadt bindet, ist das kein „Fokus“, sondern ein Armutszeugnis fĂŒr den Senat und die Innenbehörde. Die Bewohner von St. Georg und darĂŒber hinaus zahlen den Preis fĂŒr eine Ideologie, die AuslĂ€nderkriminalitĂ€t und offene Szenen lieber umetikettiert, statt sie als Angriff auf Sicherheit und LebensqualitĂ€t in ganz Hamburg zu behandeln. Wer keine Verbindung zu dieser Stadt hat, kein Bleiberecht besitzt und trotzdem permanent stört oder straffĂ€llig wird, gehört nicht betreut, sondern prioritĂ€r und zĂŒgig außer Landes gebracht. Alles andere ist SelbsttĂ€uschung auf Kosten der Hamburger. Gefordert ist eine spĂŒrbare StĂ€rkung der Polizei Hamburg durch mehr Personal und erweiterte Befugnisse, damit die PrĂ€senz in St. Georg nicht lĂ€nger zulasten anderer Stadtteile geht, die konsequente Priorisierung der Abschiebung aller auslĂ€ndischen StraftĂ€ter und erheblichen Ordnungsstörer ohne Aufenthaltsrecht sowie die vollstĂ€ndige Ausschöpfung von Polizei-, Straf- und Aufenthaltsrecht, damit WiederholungstĂ€ter nicht binnen Stunden zurĂŒckkehren können. Ein Rechtsstaat, der seine eigenen BĂŒrger in der Hamburger Innenstadt zu Bittstellern um Sicherheit macht, verliert seine LegitimitĂ€t. St. Georg zeigt den Preis fĂŒr eine Politik, die Ordnung zugunsten von Gesinnung geopfert hat.

​​AfD-Anfrage zeigt: 0 Islamisten im öffentlichen Dienst / Nockemann: „Senat sieht Unterwanderungsgefahr – aber findet keinen neuen Fall“ Der rot-grĂŒne Senat warnt davor, dass extremistische – primĂ€r islamistische – Gruppierungen gezielt versuchen, sich in gesellschaftlich relevanten Strukturen und auch im öffentlichen Dienst zu verankern. Gleichzeitig will ihm seit der letzten parlamentarischen Abfrage kein einziger neuer Islamist beziehungsweise Islamismus-Verdachtsfall im Hamburger öffentlichen Dienst bekannt geworden sein. Das geht aus der Senatsantwort auf eine AfD-Anfrage hervor (Drs. 23/4876). Auf die Frage nach der Entwicklung seit 2024 antwortet der Senat lediglich, dass seit der letzten AfD-Anfrage keine weiteren FĂ€lle bekannt geworden seien. Dabei beschreibt der Senat die Gefahr selbst sehr deutlich. Eine islamistische Gruppierung verfolge sogar die langfristige Strategie, in politisch und strukturell relevante Positionen einzudringen. Dazu erklĂ€rt der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Dirk Nockemann: „Das passt nicht zusammen und das stinkt zum Himmel: Auf der einen Seite warnt der Senat selbst vor Islamisten, die gezielt in staatliche und gesellschaftlich relevante Strukturen eindringen wollen. Auf der anderen Seite will ausgerechnet im gesamten Hamburger öffentlichen Dienst seit der letzten Anfrage kein einziger neuer Verdachtsfall bekannt geworden sein. Entweder ist Hamburg tatsĂ€chlich eine vollkommen islamistenfreie Insel im öffentlichen Dienst – oder die bestehenden Kontrollmechanismen erkennen nicht zuverlĂ€ssig, was sie erkennen sollen. Gerade wenn der Verfassungsschutz selbst vor strategischer Einflussnahme und dem Eindringen in relevante Positionen warnt, muss der Staat besonders wachsam sein. Wer eine Unterwanderungsgefahr beschreibt, muss auch erklĂ€ren können, wie er nach solchen Strukturen sucht. Die Aussage ‚keine neuen FĂ€lle bekannt‘ reicht dafĂŒr nicht aus. Entscheidend ist nicht nur, was dem Senat bekannt ist, sondern ob Hamburg ĂŒberhaupt ĂŒber wirksame Instrumente verfĂŒgt, um islamistische Bestrebungen im öffentlichen Dienst frĂŒhzeitig aufzudecken. Verfassungsfeinde haben im öffentlichen Dienst nichts verloren. Der Senat muss diesen offensichtlichen Widerspruch erklĂ€ren und sicherstellen, dass islamistische Einflussnahme nicht erst dann erkannt wird, wenn sie lĂ€ngst öffentlich sichtbar geworden ist.“

​​Verfassungsschutz: Rote Flora verliert an Bedeutung / Nockemann: Hamburg bleibt WohlfĂŒhloase der Linksextremisten“ Der Hamburger Verfassungsschutz stellt einen Bedeutungsverlust der Roten Flora fest, warnt zugleich aber vor einer zunehmenden Verlagerung linksextremer Gewalt hin zu gezielten Angriffen auf Einzelpersonen. Die linksextreme Szene umfasst rund 1.000 Personen in Hamburg, davon gelten etwa 700 als gewaltorientiert; auch AfD-Mitglieder und Politiker sind immer wieder Ziel gewaltsamer Attacken und EinschĂŒchterungsversuche aus dem linksextremen Spektrum – von Angriffen auf InfostĂ€nde und Personen bis hin zu AnschlĂ€gen auf Fahrzeuge. Dazu erklĂ€rt der AfD-Fraktionschef und innenpolitische Sprecher Dirk Nockemann: „Die Rote Flora mag an Bedeutung verlieren, doch der Linksextremismus ist damit keineswegs verschwunden – im Gegenteil: Er wird unsichtbarer und gefĂ€hrlicher, wĂ€hrend Hamburg eine WohlfĂŒhloase fĂŒr Linksextremisten bleibt. Die linke Gewaltbereitschaft gegen die AfD und Andersdenkende ist ungebrochen – davon zeugen die regelmĂ€ĂŸigen Angriffe auf AfD-Politiker, Mitglieder, InfostĂ€nde und selbst Parteitage. Auch die politischen Überschneidungen von SPD und GrĂŒnen mit Teilen des linksradikalen Spektrums dĂŒrfen nicht lĂ€nger ignoriert werden. Der rot-grĂŒne Senat darf diesen Strategiewechsel nicht verharmlosen, sondern muss zum Schutze unserer freiheitlichen Demokratie konsequent gegen linksextreme Strukturen, Gewalt und politische EinschĂŒchterung vorgehen.“

​​Stromnetz-Rationierung / Heitmann: „Rot-GrĂŒn bestĂ€tigt faktischen Anschlussstopp fĂŒr Hamburgs Wirtschaft“ Die Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten Peggy Heitmann und Dr. Joachim Körner zeigt erhebliche EngpĂ€sse im Hamburger Stromnetz (Drs. 23/4874). Seit 2020 gingen bei den Hamburger Energienetzen 110 Großanschlussanfragen ĂŒber 1,5 Megavoltampere (MVA) ein – also Anfragen mit besonders hohem Leistungsbedarf, etwa von Industrie, Ladeinfrastruktur, Rechenzentren oder WĂ€rmepumpen. Insgesamt wurden rund 4.800 MVA beantragt, vollstĂ€ndig zugeteilt wurden bislang jedoch nur 47 Anfragen mit rund 700 MVA. 45 Anfragen mit rund 2.100 MVA wurden zurĂŒckgezogen oder nicht weiterverfolgt. KĂŒnftig sollen neue GroßanschlĂŒsse ĂŒber das Verfahren „Fair Grid“ verteilt werden: Wenn mehr Leistung nachgefragt wird, als das Netz hergibt, sollen knappe AnschlusskapazitĂ€ten nach bestimmten Regeln aufgeteilt werden. Genau diese Regeln, Gewichtungen und Stichtage stehen laut Senat aber noch nicht fest. Auch eine öffentlich zugĂ€ngliche Übersicht, an welchen Punkten im Stromnetz noch freie KapazitĂ€ten fĂŒr ansiedlungswillige Unternehmen bestehen, existiert nicht. Dazu erklĂ€rt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Peggy Heitmann: „Rot-GrĂŒn bestĂ€tigt einen faktischen Anschlussstopp fĂŒr Hamburgs Wirtschaft. StromanschlĂŒsse werden kĂŒnftig rationiert, wĂ€hrend die Regeln dafĂŒr noch nicht einmal transparent vorliegen. Das gefĂ€hrdet Ansiedlungen, ArbeitsplĂ€tze und Investitionen. Besonders bemerkenswert ist: Der Senat verkauft ‚Fair Grid‘ als Übergangslösung, obwohl zusĂ€tzliche NetzkapazitĂ€ten erst in den 2030er Jahren in Aussicht stehen. Das ist keine verlĂ€ssliche Standortpolitik, sondern Mangelverwaltung. Wir fordern die unverzĂŒgliche Veröffentlichung der Vergabekriterien, eine öffentlich zugĂ€ngliche Übersicht freier AnschlusskapazitĂ€ten fĂŒr ansiedlungswillige Unternehmen und einen verbindlichen Ausbaupfad fĂŒr die NetzverknĂŒpfungspunkte mit 50Hertz. Ohne belastbares Stromnetz bleibt die rot-grĂŒne Energie- und Wirtschaftspolitik ein Standorthemmnis.“