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Weißt du, was eigentlich das Traurige ist? Dass wir, wenn es uns schlecht geht, wenn wir verletzt sind, wenn wir getriggert sind, unbewusst immer noch mit der Situation identifiziert sind. Das heißt, wir gehen mit unserer Aufmerksamkeit raus. Wir gehen mit unserer Aufmerksamkeit zum Verhalten der anderen und machen die Umstände für unser Fühlen verantwortlich. Und das Ding ist: Wir meinen ja, zu reflektieren. Wir meinen wirklich, an uns zu arbeiten. Oder wir wollen ja tatsächlich etwas verändern. Aber gleichzeitig sind wir unbewusst so sehr mit der Situation identifiziert, projizieren nach außen und wissen eigentlich gar nicht, wie wir wirklich Verantwortung für unser Fühlen übernehmen können. Und genau das mündet ganz oft in einer tiefen Ohnmacht und Hilflosigkeit. Und das ist eigentlich das Traurige daran: Man steckt fest, obwohl man sich längst nach Veränderung sehnt. Man weiß so viel. Man hat so viel verstanden. Man hat sich mit sich selbst beschäftigt, Bücher gelesen, Podcasts gehört, reflektiert und sich alles Mögliche versucht herzuleiten. Man hat das eigene Erleben teilweise komplett intellektualisiert. Man kann sich selbst und seine Muster kognitiv bis ins kleinste Detail erklären – und trotzdem verändert sich auf einer tieferen Ebene nicht das, wonach man sich eigentlich sehnt. Man versteht sich – aber man erreicht sich nicht. Und wenn ich dir jetzt die Frage stelle und sie einfach mal umdrehe und dich frage: Wer ist denn eigentlich für deine Gefühle verantwortlich? Dann antwortet eigentlich jeder: „Ja klar, ich bin für meine Gefühle verantwortlich.“ Aber gelebt wird in fast allen Fällen etwas anderes. Und genau da ist diese Diskrepanz zwischen dem, was man meint zu wissen, und dem, was man tatsächlich lebt. Auf der einen Seite machen wir andere für unsere Gefühle verantwortlich. Und klar, Umstände beeinflussen uns. Aber schlussendlich ist es ein Reiz. Und was du aus diesem Reiz machst, hat immer etwas mit deinem inneren Fundament zu tun. Mit deiner inneren Heimat. Und deine innere Heimat wird natürlich dort geprägt, wo dein emotionales Zuhause lag. Und dieses emotionale Zuhause wird idealerweise schon in deiner Kindheit gelegt. Wenn dir aber seit deiner Kindheit genau dieses emotionale Zuhause fehlt, wirst du versuchen, es im Außen zu suchen. Bei anderen Menschen oder eben in den Umständen. Schlussendlich bist du dann ständig damit beschäftigt, irgendwie die Umstände passend zu machen. Andere passend zu machen. Dich passend zu machen. Aber irgendwie passt es am Ende trotzdem nie. Es kommen immer wieder neue Umstände, neue Situationen und dieselben toxischen Schleifen, die sich in der Partnerschaft wiederholen. Das heißt, wenn du wirklich Veränderung auf einer anderen Ebene möchtest, dann geht es darum, tiefer zu blicken. Tiefer zu gehen. Ich lade dich herzlich ein, mit mir diese Schritte zu gehen. Wenn du für dich auf konventionellem Wege bisher noch nicht an diese Themen rangekommen bist, dann ist es vielleicht an der Zeit, die Richtung zu wechseln. Und zu lernen, was Verantwortung wirklich bedeutet. Es nicht einfach nur zu sagen. Sondern es dann auch zu tun. Hier kannst du dir direkt einen Termin buchen für ein Kennenlernen und wir quatschen einfach erstmal um zu schauen ob es harmoniert: https://calendly.com/oribbert/30min Much Love, Oliver 😊
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In den meisten Fällen ist es ein Akt der Liebe, wenn jemand das offene Gespräch sucht, obwohl er weiß, dass es vielleicht in einer hitzigen Diskussion enden könnte oder dass das, was er offen und ehrlich anspricht, den anderen triggern kann. Natürlich gilt das nicht immer. Wenn jemand ständig alles ausdiskutieren muss, keine Ruhe geben kann oder die Grenzen des anderen dabei nicht respektiert, kann Kommunikation auch übergriffig oder toxisch werden. Manchmal ist es genauso wichtig, ein Gespräch zu beenden und dem anderen seinen Raum zu lassen. Grundlegend ist es für eine Beziehung aber dienlich, wenn man offen über Verletzungen, Grenzen oder Dinge sprechen kann, die einfach nicht mehr gut laufen. Und das braucht Mut. Denn in dem Moment, in dem du ehrlich aussprichst, was in dir vorgeht, machst du dich nahbar und verletzlich. Du weißt nicht, wie dein Gegenüber darauf reagieren wird. Vielleicht fühlt er sich angegriffen, vielleicht versteht er dich falsch oder im schlimmsten Fall beendet er deswegen sogar die Beziehung. Doch genau diese Bereitschaft, sich einem unangenehmen Gespräch zu stellen, kann ein Zeichen dafür sein, dass einem die Verbindung wirklich wichtig ist. Dass der andere einem wichtig ist. Wer diese Bereitschaft grundlegend nicht in sich trägt, zeigt an dieser Stelle für mich wenig emotionale Reife. Statt offen auszusprechen, was in einem vorgeht, versucht man dann vielleicht, seine Bedürfnisse durch passiv-aggressives Verhalten durchzuboxen, zieht sich zurück oder spielt die beleidigte Leberwurst. Und das funktioniert in Beziehungen auf Dauer in der Regel nicht besonders gut. Über Gefühle, Werte, Bedürfnisse und unterschiedliche Vorstellungen zu quatschen, bringt uns weiter und schafft überhaupt erst die Möglichkeit, uns auf Augenhöhe zu begegnen. Und wenn dir jemand sagt, dass ihn etwas verletzt, dass seine Grenze erreicht ist oder dass sich etwas zwischen euch verändern darf, dann ist das nicht automatisch ein Angriff. Manchmal ist es genau das Gegenteil: der Versuch, etwas zu thematisieren, bevor die Verbindung daran zerbricht. Melde dich gerne, wenn du/ihr einen Raumhalter braucht, ich unterstütze gern. Text: Oliver Ribbert
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Ist dir schon mal aufgefallen, dass es eigentlich völlig egal ist, in welchem Stadium deines Lebens du gerade bist, dass es immer irgendwelche Baustellen gibt? Immer irgendwelche Themen, die angeschaut werden wollen. Immer noch eine nächste Zwiebelschicht. Und denkst du wirklich, dass Menschen, die erfolgreich sind und gefühlt alles erreicht haben, keine Probleme mehr haben? Natürlich haben sie die. Sie haben einfach andere Probleme. Themen wird es immer geben. Und ich würde sogar so weit gehen und sagen: Wenn ich irgendwann keine Themen mehr hätte, würde ich mir wahrscheinlich bewusst neue suchen. Warum? Weil das Leben dazu da ist, erfahren zu werden. Es auszukosten. In all seinen Facetten. In all seinen Lebensbereichen. Und dazu gehört für mich eben auch, nicht dauerhaft in seiner Komfortzone zu hocken und sich ein Leben aufzubauen, in dem man versucht, sich von jeder Unvorhersehbarkeit abzusichern. Denn irgendwann bist du vielleicht sicher – aber nicht mehr wirklich lebendig. Dein Herz lacht nicht mehr richtig. Es weint nicht mehr richtig. Und irgendetwas in dir beginnt zu verkümmern. Ja, das Leben kann manchmal verdammt schmerzhaft sein. Aber entscheidend ist auch, aus welcher Perspektive du auf das schaust, was dir gerade begegnet. Denn wenn du zurückblickst, wirst du wahrscheinlich feststellen, dass sich hinter vielen deiner größten Herausforderungen irgendwann ein tieferer Sinn offenbart hat. Und wenn du diesen Sinn heute noch nicht erkennen kannst, bedeutet das vielleicht einfach, dass du ihn heute noch nicht erkennen musst. Manchmal braucht es keine weitere Antwort. Manchmal braucht es ein Loslassen. Ein Hineingeben in das Leben. Anstatt alles kontrollieren zu wollen, jedes mögliche Szenario durchzugehen und sich ständig Sorgen darüber zu machen, was als Nächstes passieren könnte. Vielleicht geht es viel mehr darum, wieder zu lernen, dem Leben zu vertrauen und sich hineinfallen zu lassen. Und wenn du lernen möchtest, wie das für dich möglich werden kann, dann schick mir gerne eine Nachricht. Oliver Ribbert
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Die meisten Menschen haben nie gelernt, sich selbst zu regulieren, weil ihre Bezugspersonen in der Kindheit emotional selbst
Die meisten Menschen haben nie gelernt, sich selbst zu regulieren, weil ihre Bezugspersonen in der Kindheit emotional selbst noch Kinder waren. Deshalb sind die meisten Paare seit ihrer Kindheit in Überlebensstrategien gefangen, um sich zu stabilisieren. Aus der ursprünglichen Not heraus werden Sie verletzend. Sie ziehen sich zurück. Sie manipulieren. Sie spielen die beleidigte Leberwurst. Doch all das ist kein Angriff. Es ist ein verzweifelter Versuch, wieder Kontrolle zu bekommen. Ein verzweifelter Versuch, der eigenen Unsicherheit nicht begegnen zu müssen. Das Ego tarnt sich dabei oft als Liebe. In Sätzen wie: „Du hast mich verletzt.“ „Mir geht es schlecht wegen dir.“ „Du musst dich ändern.“ „Du solltest anders sein.“ Doch Liebe schreibt niemandem etwas vor, sie ist bedingungs- und absichtslos. Liebe lädt ein. Wohlwollend. Mit Mitgefühl. Und Liebe schaut ehrlich hin, worum es wirklich geht und zieht, wenn nötig, auch klare Konsequenzen. Wenn ihr also immer wieder aneinandergeratet, dann ist das eine Einladung, tiefer hinzuspüren. Denn meistens geht es nicht um das, worüber ihr streitet. Darunter liegt oft etwas viel Älteres: Unzufriedenheit. Mangelnde Selbstliebe. Mangelnde Selbstsicherheit. Ein verletzter kleiner Junge, ein einsames kleines Mädchen. Ein Schmerz mit einem tiefen Ursprung, den ihr bisher über eure Partnerschaft zu kompensieren versucht habt. Der Weg führt deshalb nicht über Machtkampf. Nicht über Gewinnen. Nicht über Recht haben. Der Weg führt zurück in die Verbindung. In die Verbindung zu euch selbst. In Selbstreflexion. In das Erkennen eurer Muster. Und schließlich in eine wohlwollende, bewusste Kommunikation miteinander. Das will gelernt sein. Vor allem dann, wenn Trigger aktiv sind. Wenn alter Schmerz hochkommt. Damit wir nicht projizieren, sondern einander verstehen. Dein, Oliver
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Wir glauben oft, wir müssten “entweder-oder” sein. Entweder stark oder verletzlich. Entweder vergeben oder loslassen. Doch da
Wir glauben oft, wir müssten “entweder-oder” sein. Entweder stark oder verletzlich. Entweder vergeben oder loslassen. Doch das Menschsein ist ein “sowohl-als-auch”. Es ist das Halten von Gegensätzen. Es ist das Erkennen, dass du gleichzeitig Frieden und Wut, Liebe und Schmerz, Stärke und Zweifel in dir tragen darfst. Und genau darin liegt oft die Balance. #Zitate #Bücher #loslassen #liebe
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In Bezug auf das Zitat, weil einige gefragt haben, wie ich es meine. 😊
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