Timo Leukefeld - Zukunft
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Timo Leukefeld ist Energiebotschafter der Bundesregierung, charismatischer Keynote-Speaker, Experte fĂŒr Zukunft, Energie und energieautarke GebĂ€ude. Er geht der Frage nach: Wie werden wir in Zukunft wohnen und leben?
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Geht es um die Photovoltaik, dĂŒrfte sich fĂŒr Verbraucher im kommenden Jahr einiges Ă€ndern. Geplant ist unter anderem, die EinspeisevergĂŒtung ĂŒber kurz oder lang zu streichen und auch kleinere Anlagen in die Direktvermarktung zu bringen. Wer StromĂŒberschĂŒsse hat, kann/muss diese dann selbst bzw. ĂŒber einen Dienstleister verkaufen. Dass das richtig funktioniert, sei aber noch gar nicht sichergestellt.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat die kĂŒrzlich vorgestellten EntwĂŒrfe zum EEG 2027 analysiert und Stellung bezogen: https://www.vzbv.de/meldungen/eeg-reform-was-sich-fuer-solaranlagen-aendern-soll
Bei der Entscheidung fĂŒr ein Heizsystem lohnt es sich, die Grenzen der Betrachtung etwas weiter zu fassen und Bau- oder Sanierungsvorhaben ganzheitlich zu betrachten. Aufbauend auf einer fundierten Analyse entsteht dann eine belastbare Planung, die letztlich zufriedenstellende Ergebnisse hervorbringt. Die Parameter unterscheiden sich damit von Projekt zu Projekt â eine âEine-fĂŒr-alles-Lösung" gibt es damit eigentlich nicht.
Mit mit Bailey und Wohnmobil unterwegs zur nĂ€chsten Keynote nach Magdeburg â€ïž
Strommangel ist nicht nur eine Frage des Energiepreises. Er berĂŒhrt zunehmend die Versorgungssicherheit von GebĂ€uden und damit auch die LebensqualitĂ€t ihrer Bewohner.
Ich gehe davon aus, dass hohe Energiepreise und angespannte EnergiemÀrkte keine kurzfristige Erscheinung bleiben werden. Die bestehenden Konflikte und AbhÀngigkeiten lassen sich nicht innerhalb weniger Monate auflösen. Deshalb wird es wichtiger, GebÀude so zu planen und zu sanieren, dass sie auch bei Unterbrechungen der öffentlichen Versorgung handlungsfÀhig bleiben.
Im Einfamilienhaus kann eine Teilautarkie vergleichsweise gut umgesetzt werden. Im Mietwohnungsbereich ist die Ausgangslage deutlich komplexer, weil Lösungen fĂŒr viele Haushalte zugleich funktionieren, finanzierbar bleiben und im Betrieb zuverlĂ€ssig sein mĂŒssen.
Bei hochgradig energieautarken Neubauten und Sanierungen im Mehrfamilienhaus gehört eine Notstromversorgung deshalb zunehmend zum Standard. Sie ersetzt nicht das öffentliche Netz, kann aber in kritischen Situationen eine grundlegende Versorgung absichern.
Ein Beispiel dafĂŒr sind sanierte WohngebĂ€ude in Aschersleben: Ein Stromausfall in der Stadt wurde von den Bewohnern des betreffenden Blocks kaum wahrgenommen. Genau darin liegt der praktische Wert resilienter Energiekonzepte: Sicherheit entsteht nicht erst im Ausnahmefall, sondern durch vorausschauende Planung im GebĂ€ude.
100 Prozent Autarkie sind gar nicht notwendig
Ich halte wenig davon, Autarkie mit einer vollstÀndigen Abkopplung vom öffentlichen Netz gleichzusetzen.
Unser Ziel ist eine hochgradige Energieautarkie.
Bei entsprechenden GebĂ€uden können wir ĂŒber weite Teile des Jahres vollstĂ€ndig mit selbst erzeugter Energie arbeiten. Gleichzeitig bleiben wir an das öffentliche Netz angeschlossen und nutzen es dann, wenn die eigene Energie nicht ausreicht.
Das ist wirtschaftlich wesentlich sinnvoller als der Versuch, um jeden Preis die letzten Prozentpunkte Autarkie zu erreichen.
ZusĂ€tzlich können groĂe Batteriespeicher so ausgelegt werden, dass immer eine bestimmte Reserve fĂŒr einen möglichen Stromausfall vorhanden bleibt.
Dann geht es nicht darum, im Notfall das gesamte GebĂ€ude unverĂ€ndert weiterzubetreiben. Entscheidend ist eine Grundversorgung: KĂŒhlschrank, Kommunikation, Licht und wichtige technische Systeme können fĂŒr eine gewisse Zeit weiterlaufen.
Bei unseren GebÀudekonzepten ist eine solche Notstromversorgung inzwischen ein wichtiger Bestandteil
UnabhĂ€ngig und selbstbestimmt leben ist heute wichtiger denn je. Eigener Fisch, eigenes Wildfleisch, eigene Kartoffeln und Tomaten. Heute geerntet đ
Es war einmal eine Oma namens Merenke. Sie lebte in einem Haus, weit drauĂen im GrĂŒnen. Waren frĂŒher alle RĂ€ume voller Leben, ist sie heute allein. Das Haus hatte schon einiges gesehen. Und mit der Zeit lieĂ Oma Merenke auch einige Sanierungen durchfĂŒhren. Hier wurde ein Fenster getauscht â dort eine Wand gestrichen â immer so, wie es eben nötig war â immer behutsam, niemals eilig. Sie liebt ihr Haus so, dass es ihr wehtut, wenn etwas daran kaputtgeht.
Eines Abends saĂ sie an ihrem Tisch und las Zeitung. Sie las von steigenden Heizkosten, neuen Gesetzen, verĂ€nderten Förderbedingungen sowie explodierenden COâ-Steuern und war plötzlich sehr unsicher. Sollte sie ihre Heizung tauschen lassen? Eigentlich funktioniert alles tadellos. Der Schornsteinfeger, der schon seit dem Einbau vor 15 Jahren kommt, hat keine Beanstandungen, und auch der Wartungstechniker meinte nur kurz und knapp: âAlles bestens.â
Mit ihren Ăberlegungen ist Oma Merenke nicht allein. Denn im ganzen Land gibt es Millionen HĂ€user, genau wie ihres â HĂ€user, in denen Menschen sitzen und sich wundern: "Warum soll ich tauschen, wenn doch alles lĂ€uft?" "Wann wird mir die Entscheidung durch die Regierung abgenommen?" "Was passiert, wenn ich zu frĂŒh reagiere â was, wenn ich zu lange warte?"
Mit der Seite "Oma Merenke" holen wir diese Haushalte ab. Wir schlagen eine Alternative vor und zeigen, wie sich Ă€ltere GebĂ€ude schrittweise und wirtschaftlich sinnvoll fĂŒr die Zukunft fit machen lassen.
Hier mehr: https://www.oma-merenke.de/
