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»Der Abschied ist nur fĂŒr diejenigen, die mit ihren Augen lieben. Denn fĂŒr jene, die mit Herz und Seele lieben, gibt es kein Ding der Trennung.«
Rumi
| 2 | âDa sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot aus dem Himmel. Denn das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt. Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot! Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dĂŒrsten. Aber ich habe es euch gesagt, dass ihr mich gesehen habt und doch nicht glaubt.â
Johannes 6 : 32 - 36 SCH2000 | 408 |
| 3 | »Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.«
Johannes 14 : 16 - 17 SCH2000 | 533 |
| 4 | Gott ist allezeit bereit â
aber wir sind sehr unbereit.
Gott ist uns nahe,
aber wir sind ihm ferne.
Gott ist drinnen,
wir sind drauĂen.
Gott ist in uns heimisch,
wir sind Fremde.
Meister Eckhart | 670 |
| 5 | »Der Mystiker strebt danach, nahe bei der Idee von der Einheit zu bleiben und herauszufinden, wo wir einig sind.« | 6 467 |
| 6 | Julius Kronberg
1907 | 473 |
| 7 | Wir sind Sterne, in Haut gehĂŒllt, das Licht, das du suchst, war immer im Inneren.
Rumi | 381 |
| 8 | »Du bist kein Tropfen im Ozean. Du bist der ganze Ozean, in einem Tropfen.«
DschalÄl ad-DÄ«n Muhammad RĆ«mÄ« | 6 102 |
| 9 | Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden!
Lukas 24:5-6 SCH2000 | 879 |
| 10 | Auf Golgatha zerriss Dein Herz Du ahntest schon den Todesschmerz den Du fĂŒr mich bald wolltest leiden Dein Opfer lieĂ sich nicht vermeiden Du hast Dich dort fĂŒr mich entschieden damit mein Herz erhĂ€lt den Frieden den meine SĂŒnde mir genommen Du bist auf diese Welt gekommen Weil ich verloren und gefangen bist Du fĂŒr mich den Weg gegangen die Strafe meiner SĂŒndennot erforderte fĂŒr Dich den Tod Du hast entschieden zu ertragen und wurdest blutig dann geschlagen Ich war Dir diese Schmerzen wert fĂŒr mich durchbohrte Dich das Schwert Um mich zu lösen vom Verderben hast Du beschlossen auch zu sterben drei Tage hielt das Grab Dich fest bis Gott Dich auferstehen lĂ€sst Mein Jesus lebt das Grab ist leer nun halten keine Ketten mehr der Vorhang riss die SĂŒnde fiel vorbei des Teufels RĂ€nke Spiel Befreit um nun mit Dir zu leben will ich mein Herz allein Dir geben
Gabriele Brand | 628 |
| 11 | Reine Jungfrau, Herrin, edle GottesgebÀrerin,
Frohlocke, unvermÀhlte Braut.
JungfrÀuliche Mutter, Königin von allen.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut.
Höher als die Himmel, heller als Sonnenstrahlen
Frohlocke, unvermÀhlte Braut.
Freude der Jungfrauenchöre, höher noch als die Engel.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut.
Strahlender als die Himmel, reiner als das Licht.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut.
Heiliger noch als die Gesamtheit aller himmlischen Armeen.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut.
Maria, ewigjungfrÀuliche, Herrin der ganzen Welt.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Edle Braut, Allreine, Herrin Panagia (Allheilige)
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Maria Braut und Königin aller, unser Grund zur Freude.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Bescheidene Tochter Königin, heiligste Mutter.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Ehrenvoller als die Cherubim unvergleichlich glorreicher,
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
als die unfassbaren Seraphim, gröĂer als die Throne der Engel.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Frohlocke, Lied der Cherubim, frohlocke, Hymne der Engel.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Frohlocke, Ode der Seraphim, die Freude der Erzengel.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Frohlocke, Friede und Freude, Hafen der Erlösung.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Heilige Kammer des Logos, BlĂŒte der Gerechtigkeit.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Frohlocke, herrliches Paradies, des ewigen Lebens.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Frohlocke, Holz des Lebens, Quell der Unsterblichkeit.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Dich flehe ich an, Herrin, nun rufe ich dir zu.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Dich bitte ich flehentlich, Königin aller, ich bitte dich um deine Gunst.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Bescheidene Tochter, Makellose, Herrin Panagia (Allheilige).
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
WĂ€rmstens bitte ich, Dich, geheiligter Tempel.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Hilf mir und leite mich, schĂŒtze mich vor dem Feind.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut!
Und mache mich zum Erben, des ewigen Lebens.
Frohlocke, unvermÀhlte Braut! | 669 |
| 12 | No text... | 508 |
| 13 | »Die Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte, das Amen des Universums.«
Novalis | 760 |
| 14 | »Jede Seele ist unsterblich; denn das Stetsbewegte ist unsterblich.«
Platon | 6 892 |
| 15 | »Der Sieg Christi ĂŒber die Welt und den Tod vergegenwĂ€rtigt oder nimmt den an sich auĂerhalb der Zeit liegenden Sieg des Guten ĂŒber das Böse, oder den des Ahura Mazda ĂŒber Ahriman vorweg; einen Sieg, der ontologisch notwendig ist, da er sich aus der Natur des Seins selbst ergibt, ungeachtet des anfĂ€nglich gegenteiligen Anscheins. Die Finsternis verliert, selbst wenn sie gewinnt; und das Licht gewinnt, selbst wenn es verliert; Passion, Auferstehung, Erlösung.«
Schuon | 854 |
| 16 | Der heilige Geist Gottes wirkt in dieser Welt, aber er ist nicht von dieser Welt. Deshalb ist er heilig - heil. Frei und ungebunden, unberechenbar, unkontrollierbar. Er ist der, der er ist.
Jeder Mensch hat Anteil daran, denn der göttliche Funke ist und wirkt in uns. Die Heilung, die dadurch in einem jeden ->Menschen<- stattfinden kann, ist vollumfĂ€nglich - die vollstĂ€ndige Befreiung aus dem irdischen Sein. Befreit von Diesseits und Jenseits ⊠der Ausstieg (Aufstieg) aus weltlicher Vorstellung. Die BĂŒhnen, Masken, Selbstdarstellungen zerbrechen ⊠alles was nicht in wahrhaftiger Liebe schwingt, wird zerbrechen. Die Ăberwindung von Saturn. Der alchemistische Prozess - wenn aus Blei Gold wird, um es irgendwie weltlich darzustellen.
Heute ist der 27.02.2024
Die 27 steht fĂŒr den Heiligen Geist , die 2 fĂŒr die DualitĂ€t, die 22 fĂŒr das (irdische) Leiden. Die 24 fĂŒr die Herrlichkeit Gottes auf Erden. Der Himmel auf Erden ist nur im Geist Gottes zu verwirklichen. Das Leid endet in der vollkommenen Ăbergabe unseres menschlichen Tempels an Gott. Die 0 - die Ewigkeit - weltlich der Narr - unberechenbar und nicht greifbar. Aus weltlicher Sicht nicht zu fassen.
Vergesst nicht euren Geist, der euch zum Geist Gottes fĂŒhrt, der jenseits jeglicher menschlicher Vorstellung auf euch wartet.
Dass ihr zurĂŒckkehrt in eure wirkliche Heimat.
Auf dem Weg in deine wirkliche Heimat, wenn du deiner Sehnsucht folgst, erfĂ€hrst du Ent-TĂ€uschung um Ent-TĂ€uschung bis zum Ende aller TĂ€uschung und gleichermaĂen, wie dich dein Leid niederdrĂŒckt, wird Gott dich erheben, er wird dich SEINE LIEBE erfahren lassen, die unermesslich ist.
Das Kreuz, an dem Jesus sein Opfer darbrachte, ist das Kreuz, das jeder Mensch darbringt. Jeder Mensch muss sein irdisches Leben opfern, bevor er ins Reich Gottes einkehren kann. Dieses Sterben muss vor dem irdischen Sterben geschehen, damit das Rad der Wiederkehr ein Ende findet.
Der horizontale Balken stellt das irdische Sein dar, der vertikale Balken das Aufrichten zu Gott. Die Aufrichtigen, Aufgerichteten, tragen das Leid der Welt mit.
Der Geist Gottes ist unter euch
Er ist mit euch, bei euch und in euch.
Er ist euer Ăber-Leben.
Er ist der Retter in eurer Not, doch den Weg gehen mĂŒsst ihr selbst.
Die Wahrheit ist in euch, richtet euch nach innen und erinnert euch. Verinnerlicht das gesprochene Wort - das Wort Gottes ist nicht zu verstehen mit dem Verstand. Das Wort Gottes ist aber erfahrbar. In jeder Zelle. Wen Gott vollstÀndig durchdringt, der wird nicht mehr sein, was er zuvor war.
Habt einen guten Beginn
Kiluna Sun | 731 |
| 17 | No text... | 500 |
| 18 | »Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft.«
Novalis | 4 229 |
| 19 | âBĂŒcher bleiben wie immer ein Trost â diese leichten kleinen Schiffe fĂŒr Reisen durch Zeit und Raum und ĂŒber ihre Grenzen hinaus.â
Solange man ein Buch zur Hand hat und Muse zum Lesen hat, kann die Situation nicht hoffnungslos, nicht völlig unfrei sein.â
â Ernst JĂŒnger | 858 |
| 20 | Was ist es mit der MĂ€nnlichkeit? WeiĂt du, wieviel Weiblichkeit dem Manne fehlt zur Vollendung? WeiĂt du, wieviel MĂ€nnlichkeit der Frau fehlt zur Vollendung? Ihr sucht das Weibliche beim Weibe und das MĂ€nnliche beim Manne. Und so gibt es nur immer MĂ€nner und Weiber.
Wo sind aber die Menschen? Du, Mann, sollst das Weibliche nicht beim Weibe suchen, sondern du sollst es in dir aufsuchen und anerkennen, denn du besitzest [es] von Anfang. Aber es gefÀllt dir, MÀnnlichkeit zu spielen, weil es auf der glatten Bahn des Altgewohnten geht. Du, Frau, sollst das MÀnnliche nicht beim Manne suchen, sondern du sollst dich des MÀnnlichen in dir annehmen, denn du besitzest es von Anfang.
Aber es ergötzt dich und es ist leicht, Weibchen zu spielen, darum verachtet dich der Mann, denn er verachtet sein Weibliches. Der Mensch aber ist mÀnnlich und weiblich, er ist nicht nur Mann oder nur Weib. Du kannst von deiner Seele kaum sagen, welchen Geschlechtes sie ist. Wenn du aber genau aufmerkst, so wirst du sehen, dass der mÀnnlichste Mann eine weibliche Seele hat, und dass das weiblichste Weib eine mÀnnliche Seele hat. Je mehr du Mann bist, desto ferner ist dir das, was das Weib wirklich ist, denn das Weibliche in dir selber ist dir fremd und verÀchtlich.
Jung | 1 047 |
