Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Heute Abend gibtâs in Aljezur ein kleines Konzert mit einer lokalen Band. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal ausgegangen bin â vielleicht sollte der alte Einsiedlerkrebs sich ja mal wieder rauswagen đ
Autor:Emmy Grund
handgeschrieben von meinem Vater
Halt den kleinen Strohhalm fest
dieses mutige âVielleichtâ
das die TĂŒren offen lĂ€sst
und zum Ăberleben reicht
bau mit ihm den schmalen Steg
ĂŒber Angst und Einsamkeit
nimm ihn mit auf deinen Weg
durch die Wirren deiner Zeit.
Du kannst alles mit ihm wagen
tastend bunte FĂ€den knĂŒpfen
zentnerschwere Lasten tragen
und durch enge Maschen schlĂŒpfen.
Du kannst ein Luftschloss bauen
Sorgenfalten glÀtten
dich mit Mut und Selbstvertrauen
sanft auf Rosen betten.
Du kannst Pferde mit ihm stehlen
er steht Schmiere dann und wann
wenn die Sterne einmal fehlen
zĂŒndet er die Kerzen an.
Verlier den kleinen Strohhalm nicht
der dich ĂŒber Wasser hĂ€lt
du brauchst seine Zuversicht
nötiger als Gut und Geld.
Nach der Familie Wildsau gestern habe ich heute den "Pastor" und seine Herde getroffen.
Heute nehme ich euch mit in âThe Bakeryâ nebenan. Dort genieĂe ich morgens meinen zweiten Kaffee und lerne mit dem portugiesischen Wörterbuch ein bisschen Portugiesisch. Beim Reinkommen wollte ich nicht ungefragt filmen, deshalb habe ich drinnen stattdessen ein Foto gemacht.
Ola, bom Dia
An einem kraftvollen Freitag, dem 13., erinnern wir uns daran, dass dieser Tag ursprĂŒnglich kein Symbol fĂŒr Pech war, sondern fĂŒr die göttlich-weibliche Energie stand. Der Freitag ist der Venus geweiht â der Göttin der Liebe, der Schönheit und der schöpferischen Kraft. Die Zahl 13 wiederum spiegelt die 13 Mondzyklen eines Jahres und den natĂŒrlichen, weiblichen Rhythmus wider.
In alten Traditionen galt dieser Tag als heilig â als Zeit fĂŒr Intuition, Wandlung und die bewusste Verbindung mit der eigenen inneren Kraft. Erst spĂ€ter, unter anderem durch historische Ereignisse wie die Verfolgung der Tempelritter im Jahr 1307, erhielt er seinen dunklen Ruf.
Heute dĂŒrfen wir Freitag, den 13., wieder neu betrachten: nicht als UnglĂŒckstag, sondern als Erinnerung an unsere schöpferische Energie, an Zyklen, Neubeginn und die tiefe Weisheit des Weiblichen. đâš
Vielleicht sollten wir Weiber auch wieder als solche bezeichnen und nicht mit einem Titel wie "Frau" versehen.
Mann - mÀnnlich
Weib - weiblich
Blogbeitrag
Teil 2: Die Welt im Wandel - der spirituelle Blick auf die Krise
Wenn die Welt ins Wanken gerÀt, ist es Zeit, nach innen zu schauen.
Die Krisen um uns â in Politik, Wirtschaft, Gesundheit oder Natur â spiegeln einen tieferen Wandel wider. Sie laden uns ein, klarer zu sehen und bewusster zu leben.
Altes muss zerbrechen, damit Neues entstehen kann. PrĂŒfungen und UmbrĂŒche öffnen Wege, die wir vorher nicht sehen konnten. Sie fordern uns, uns selbst zu erkennen â und unser Herz zu weiten.
Wahre VerĂ€nderung beginnt in uns. Unsere Gedanken, unsere Entscheidungen, unser MitgefĂŒhl â sie formen die Welt, genauso wie Ă€uĂere Ereignisse. Wer aufmerksam lebt und bewusst handelt, setzt Impulse fĂŒr Harmonie und Frieden.
In unsicheren Zeiten liegt die Verantwortung bei uns selbst. Wir können achtsam sein, unseren Geist klÀren, die innere Wahrheit pflegen und Ruhe bewahren.
Die Welt mag chaotisch wirken, doch wer innerlich stabil bleibt, kann Orientierung schenken â fĂŒr sich und andere. Jede Herausforderung birgt eine Chance: tiefer zu sehen, bewusster zu leben und das eigene innere Licht zu entdecken..
Familie Wildsau freut sich auch ĂŒber das schöne Wetter und ist ebenfalls am Strand đ
Juhu nach vier Wochen Regen und Sturm am StĂŒck meldet sich jetzt der FrĂŒhling bei uns an mit ĂŒber 20 Grad đđ
Heute muss ich meine Hausaufgaben machen, die mir meine Sprachlehrerin gestern aufgegeben hat đ
Ich merke schon, dass wird eine lĂ€ngere Sache bei mir đ
Eu sou
Tu Ă©
ele, ela Ă©
nos somos
VocĂȘs, eles, elas sao
Ich konnte zwar damals nicht mehr laufen, aber gleichzeitig hĂ€tte mich nichts aufhalten können. In diesem Zustand bin ich noch 60 Kilometer gelaufen und war offensichtlich noch gut gelaunt dabei đ. Hier war ich mit Regula aus der Schweiz und Angele aus Kanada unterwegs und wir drei sind dann auch gemeinsam in Santiago eingelaufen.
Kennst du das, wenn man sich plötzlich an ein Ereignis erinnert, alte Fotos durchstöbert und ganz emotional ergriffen ist? Ich sitze gerade hier, und mir laufen die TrĂ€nen â ohne dass ich traurig bin. Dieser Weg 2019 entlang der spanischen NordkĂŒste war so prĂ€gend und wichtig fĂŒr mein Leben und wohl auch Auslöser, dass ich heute in Portugal wohne.
Ich habe ihn selbst noch nicht gesehen, aber ich glaube das könnte ein wertvoller Film sein.
https://youtu.be/nonXjdWIMqE?si=ULbMgytqLw9_6_YG
2019 sehnte ich mich nach nichts mehr, als nach 840 Kilometern in Santiago anzukommen. Als ich endlich dort stand, mischten sich Erschöpfung und Freude mit einer unerwarteten Traurigkeit â mein Abenteuer, der Trip meines Lebens, war plötzlich vorbei. Doch in Wahrheit war es nicht das Ziel, das mich erfĂŒllt hatte, sondern jeder einzelne Schritt auf dem Weg selbst.
Morgen frĂŒh geht es fĂŒr mich in eine WindmĂŒhle bei Vila do Bispo, wo meine Sprachlehrerin wohnt und mir morgen meine erste Portugiesisch-Sprachstunde gibt.
Boa noite e um grande abraço
(Gute Nacht und eine groĂe Umarmung)
Blogbeitrag
Die Welt verĂ€ndert sich schneller, als wir manchmal verstehen können. Ereignisse, die frĂŒher selten waren, erscheinen heute wie tĂ€gliche RealitĂ€t: Krisen in Politik, Wirtschaft, Klima und Gesundheit. FĂŒr manche wirkt es, als wĂŒrde nichts mehr funktionieren â und doch erkennen nur wenige die Muster, die dahinterliegen.
In diesem zweiteiligen Beitrag lade ich dich ein, gemeinsam einen Schritt zurĂŒckzutreten und die VerĂ€nderungen aus zwei Perspektiven zu betrachten: Zuerst werfen wir einen Blick auf die Ă€uĂere Welt, ihre Herausforderungen und die Fragen, die sie aufwirft. Im zweiten Teil wenden wir uns der spirituellen Dimension zu: Wie können wir diese Krisen verstehen, welche Rolle spielt unser eigenes Bewusstsein, und wie können wir inmitten des Chaos Orientierung finden?
Tauche ein â es geht um mehr als Beobachtung. Es geht um Erkenntnis, Bewusstsein und die Kraft, die in uns allen liegt.
Teil 1: Die Welt im Wandel â Beobachtungen und Fragen
Die letzten Jahre haben vieles verĂ€ndert. Die Welt, wie wir sie kannten, scheint aus den Fugen zu geraten: Finanzsysteme wanken, politische Strukturen verschieben sich, extreme WetterphĂ€nomene nehmen zu, Pandemien stellen unser Leben auf den Kopf. FĂŒr viele von uns, die genauer hinschauen, wirkt es, als sei nichts mehr zufĂ€llig â als ob hinter den Kulissen bewusst eingegriffen wird.
Doch wĂ€hrend einige die VerĂ€nderungen klar erkennen, scheinen andere die Zeichen zu ĂŒbersehen. Vielleicht, weil wir durch Medien, Routine und Ablenkungen eine gefilterte RealitĂ€t erhalten. Vielleicht, weil es schmerzt, die Wahrheit zu sehen. Die Mehrheit lebt weiter im gewohnten Rhythmus, wĂ€hrend die Welt drauĂen sich verĂ€ndert â schneller, chaotischer und unberechenbarer als je zuvor.
FĂŒr mich persönlich ist diese Diskrepanz zwischen Beobachtung und kollektiver Wahrnehmung oft frustrierend. Es ist, als wĂŒrde die Welt ad absurdum gefĂŒhrt, und der Intellekt wird stĂ€ndig auf die Probe gestellt. Gleichzeitig ist es genau diese Spannung, die uns zwingt, genauer hinzusehen â und zu fragen: Was geschieht hier wirklich?
Die Zeichen sind ĂŒberall und stellen uns vor eine Wahl: Entweder wir bleiben passiv und lassen uns treiben, oder wir beginnen, die VerĂ€nderungen bewusst wahrzunehmen und unsere Perspektiven zu hinterfragen.
Teil 2 wird sich auf die spirituelle Dimension dieser VerĂ€nderungen konzentrieren: Wie können wir sie verstehen, welche Rolle spielt unser eigenes Bewusstsein, und wie können wir auf eine Weise reagieren, die Kraft und Orientierung gibt â selbst wenn die Welt um uns herum unstet ist?
Am Sonntag findet wieder eine Klangreise mit meiner Kollegin Nicky und ihren Kristallschalen sowie mit mir, dem Gong und den tibetischen Klangschalen, im Studio in Vale da Telha statt. Wir bringen erneut heilsame KlĂ€nge und Frequenzen in die Welt â und erfreulicherweise trudeln bereits die ersten Anmeldungen bei uns ein â€ïž
