Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Sir Toby und ich genießen die Abendstimmung. Ich hoffe ihr seid alle einigermaßen gut durch den Tag gekommen. Ich persönlich empfinde die Energien heute Abend als nicht mehr ganz so drückend, wie noch heute Morgen.
Boa noite 💫🌴🌊 🌄 | 86 | 0 | 0 | 7 | Loading... | |
Blogbeitrag
Der unveröffentlichte Beitrag
Es gibt einen fertigen Beitrag für meinen Blog.
Er ist seit über einem Jahr geschrieben und wird trotzdem nicht veröffentlicht.
Nicht, weil er unfertig ist. Nicht, weil ich mit ihm unzufrieden bin.
Sondern weil er der persönlichste Text ist, den ich je geschrieben habe.
Manchmal sind die wichtigsten Texte nicht die, die veröffentlicht werden.
Sondern die, die uns verändern, weil wir sie aufgeschrieben und uns dabei etwas von der Seele geschrieben haben.
Vielleicht gibt es auch bei dir etwas, das nie jemand gelesen, gesehen oder gehört hat und trotzdem wichtig war.
Nicht alles, was uns bewegt, braucht Öffentlichkeit, um Bedeutung zu haben.
Dieser Beitrag hat mir geholfen, mich selbst besser zu verstehen.
Deshalb darf er unveröffentlicht bleiben.
Und genau deshalb kann ich ihn heute loslassen. | 86 | 0 | 2 | 10 | Loading... | |
Anders und doch sehr ähnlich zu meiner subjektiven Wahrnehmung heute Morgen ausgedrückt.
https://www.youtube.com/live/0d5udiARDRY?is=ZzCJrxrycV-Q67hn | 80 | 1 | 0 | 0 | Loading... | |
Gestern hat mich unter einem meiner Beiträge eine Frage erreicht, die ich gerne mit euch teilen möchte, weil ich glaube, dass sie viele Menschen bewegt.
Frage:
„Es heißt ja oft, egal wohin man geht – man nimmt sich immer selbst mit. Welche Erfahrung hast du diesbezüglich gemacht? Gelingt es an einem komplett anderen Ort leichter, Dinge hinter sich zu lassen, die sich einfach 'abgelebt' haben? Ich wünsche mir einen Neuanfang und gleichzeitig bremst mich die Angst, dass am Ende doch wieder alles gleich sein wird. Wie nimmst du das bei dir selbst wahr?“
Meine Antwort:
Den Satz „Ich würde ja so gern, aber ich traue mich nicht.“ habe ich schon häufig gehört. Ich halte ihn einerseits für sehr menschlich und andererseits zeigt er mir, dass wir Menschen uns unsere Grenzen oft selbst setzen.
Sätze wie „Ich kann das nicht.“ oder „Ich traue mich nicht.“ beschreiben häufig keine tatsächlichen Grenzen im Außen, sondern die Grenzen, die unser Verstand, unsere Prägungen, unsere Erziehung und unsere Glaubenssätze in uns errichten. Bitte versteht das nicht als Vorwurf oder Wertung.
Bevor ich auf den Jakobsweg ging, war ich selbstständig und führte eine Modeboutique. Kurz bevor ich mein Geschäft schloss, sagte eine Kundin zu mir, dass sie das nicht könnte und es für mich leichter sei. Ich antwortete ihr, dass ich niemandem sage, er müsse denselben Weg gehen. Aber ich war derjenige, der seinen Laden schloss und sich damit den eigenen Lebensunterhalt nahm. Ich hatte nichts Erspartes. Und dennoch habe ich mich dafür entschieden, weil ich genau in diesem Moment die Erfahrung des Pilgerns machen wollte.
Ich kenne es selbst nur zu gut, wie schnell wir Erklärungen finden, warum etwas gerade nicht möglich ist. Das ist menschlich und völlig in Ordnung. Gleichzeitig dürfen wir uns bewusst machen, dass es oft unser eigenes inneres Programm ist, das uns zurückhält.
Zu der eigentlichen Frage: Ja, wir nehmen uns immer selbst mit. Unsere Themen reisen mit uns.
Und gleichzeitig kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass Reisen, Auswandern oder ganz allgemein das Verlassen der eigenen Komfortzone neue Türen öffnen können. Wir begegnen uns selbst auf eine neue Weise. In meiner Wahrnehmung weitet das den Horizont.
Glaubt nicht, dass ich nicht auch schon allein im Van oder am Meer gesessen und geweint habe. Es ist längst nicht alles nur schön und leicht. Aber gerade in diesen Momenten habe ich mich selbst oft neu kennengelernt und erfahren, wie ich an den Herausforderungen wachsen durfte.
Dazu fällt mir eine Metapher ein:
Stellt euch einen Weg vor, der am Ende eures Blickfeldes eine Kurve macht. Ich glaube, viele Menschen laufen gar nicht erst los, weil sie nicht wissen, was hinter dieser Kurve liegt. Doch wenn wir Schritt für Schritt weitergehen, erreichen wir irgendwann genau diesen Punkt. Und erst dann können wir sehen, wie der Weg dahinter weiterführt.
Der Weg zeigt sich, indem wir ihn gehen.
Mich würde interessieren: Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Habt ihr euch an einem neuen Ort neu begegnet oder festgestellt, dass ihr euch tatsächlich immer selbst mitnehmt? | 85 | 0 | 3 | 7 | Loading... | |
Ola, bom Dia
Meine subjektive Wahrnehmung:
Gefühlt liegt etwas Größeres in der Luft Etwas, das ich noch nicht greifen oder benennen kann. Gleichzeitig wirkt die Außenwelt auf mich im Moment fast wie eine Filmkulisse: irgendwie unwirklich, als würde sich hinter den sichtbaren Bildern etwas verbergen.
Gleichzeitig fühlen sich die Energien ungewöhnlich dicht und drückend an. Es ist diese greifbare Spannung, die man kurz vor einem Gewitter wahrnimmt, wenn alles innehält und man intuitiv spürt, dass jeden Moment der erste Blitz den Himmel durchbrechen könnte. Es fühlt sich an, als stünde etwas Bedeutendes unmittelbar bevor.
Was nimmst Du gerade für Dich wahr? | 82 | 0 | 5 | 7 | Loading... | |
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Boa noite | 85 | 0 | 3 | 11 | Loading... | |
Salada de polvo,pão e manteiga. | 83 | 0 | 1 | 0 | Loading... | |
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Rückschau auf den 24. September 2025.
🌧️ Ein Abschied im Regen – Mein erster Tag als Auswanderer
24. September 2025
Wenn man an Auswanderung denkt, denkt man oft an Szenen wie aus einem Film: fröhliche Abschiede am Flughafen, Umarmungen mit Freunden, vielleicht ein letzter Toast am Küchentisch. Dann die große Reise, begleitet von Vorfreude und Abenteuerlust.
Mein Start sah anders aus.
Der Morgen: Magenflattern und Regen
Ich wache gegen 8 Uhr auf. Der Magen spielt verrückt – kein Wunder, mein Leben liegt in Kisten, und meine Wohnung gibt es nicht mehr. Ein paar letzte Handgriffe, ein kurzer Gang ins Bad, und dann steige ich bei strömendem Regen allein in meinen Van.
Der Regen ist so dicht, dass ich zeitweise kaum die Hand vor Augen sehe. Und auch innerlich ist die Sicht noch verschwommen – ein Gefühl zwischen Anspannung, Zweifel und einer Ahnung von dem, was da gerade wirklich passiert. Ich glaube, man nennt es Angst vor der eigenen Courage.
Realisation auf der Autobahn
Während ich die Autobahn entlangfahre, wird mir klar, was ich da eigentlich tue. Ich verlasse meine Geburtsstadt – und bald auch Deutschland. Mein bisheriges Leben, meine Routine, mein Zuhause: alles hinter mir.
Die Euphorie, die viele mit dem Start in ein neues Kapitel verbinden, bleibt aus. Stattdessen begleitet mich Nachdenklichkeit. Ich habe rund zehn Stunden und 600 Kilometer Zeit zum Reflektieren. Nur zwei Pausen gönne ich mir – der Fokus liegt aufs Ankommen.
Sonne, endlich
Erst etwa 40 Kilometer vor Lyon bricht plötzlich die Sonne durch die Wolken. Und mit ihr scheint auch ein Teil der Anspannung von mir abzufallen. Die letzten zwei Stunden der Fahrt werden ruhiger, leichter – fast schon hoffnungsvoll.
Am Abend finde ich einen Stellplatz in Vienne, direkt an der Rhône. Es ist wunderschön hier. Und doch fühlt sich alles noch ein wenig surreal an. Ich kann kaum glauben, dass ich wirklich unterwegs bin – dass ich tatsächlich losgefahren bin.
Was mich heute Morgen letztlich dazu gebracht hat, loszufahren? Ich weiß es nicht genau. Vielleicht war es einfach ein innerer Impuls. Oder der Punkt, an dem es kein Zurück mehr gab.
Fazit: Kein Filmstart – aber echt | 86 | 0 | 3 | 10 | Loading... | |
Passend zu meinem Beitrag gestern wurde mir das gerade bei Instagram eingespielt (ich habe einen Screenshot gemacht und die Person unten weg geschnitten) | 90 | 0 | 2 | 9 | Loading... | |
Heute steht Touristenrettung auf dem Plan. 😅
Gestern Abend bin ich nach meinem Strandbesuch am Praia Monte Clérigo noch in die Strandbar gegangen. Kaum hatte ich mich hingesetzt, kam eine deutsche Frau mit ihrer Tochter und ihrem Sohn zu mir und fragte, ob sie sich an meinen Tisch setzen dürften.
Wir kamen ins Gespräch, und dabei erfuhr ich, dass die drei in der Urbanização Espartal wohnen und sich Fahrräder geliehen haben – ein Auto haben sie nicht. Espartal ist landschaftlich wunderschön, liegt aber wirklich ziemlich abgelegen. Im Umkreis von rund acht Kilometern gibt es weder eine Bäckerei noch einen Supermarkt oder ein Restaurant.
Um nach Aljezur zu kommen, muss man eine steile Serpentinenstraße hinunter und später natürlich wieder hinauf. Mit dem Auto ist das kein Problem, mit dem Fahrrad dürfte das allerdings wenig Vergnügen bereiten.
Die Familie war gerade erst angekommen, wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, und deshalb konnte ich heute Morgen nicht anders, als meinen Van samt Fahrer anzubieten. Jetzt machen wir erst einmal einen Großeinkauf, damit die drei für die nächsten Tage versorgt sind.
In ihrer jetzigen Konstellation ist Espartal wahrscheinlich nicht der ideale Ort – aber jetzt schauen wir einfach mal, dass wir das Beste daraus machen.
Warum ich das mache? Weil ich selbst Pilger war. Auf beiden Pilgerwegen haben mir immer wieder völlig fremde Menschen geholfen, ohne etwas dafür zu erwarten. Davon ist mir viel in Erinnerung geblieben. Heute habe ich die Möglichkeit, ein kleines Stück davon zurückzugeben. | 99 | 0 | 7 | 23 | Loading... | |
Die Touristen am Strand vs. ich am Strand ⛱️🌊🌴 😎 | 94 | 0 | 3 | 8 | Loading... | |
Boa noite 💫 | 96 | 0 | 3 | 13 | Loading... | |
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https://youtu.be/jBkm62hsCwc?is=5h53XQ5VDHfspGzO | 100 | 1 | 2 | 0 | Loading... | |
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