Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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An einem sonnigen Samstagmorgen ist ein Besuch auf dem Markt in Aljezur eine wunderbare Idee. Die entspannte Atmosphäre macht den Bummel über den Markt besonders angenehm.
Anschließend lohnt sich eine Pause bei Maria’s – für einen guten Kaffee und eine süße Leckerei, während man den ruhigen Rhythmus der Stadt genießt.
☀️☕🌴🌊♥️
Kannst du den Wind und die Wellen hören? Ich liege hier im warmen Sand und lausche diesen wunderschönen Klängen.
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Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich nächste Woche Donnerstag wieder fit genug bin den nächsten sunset coastal walk anbieten zu können. Aktuell sind noch etwa 10% Resttaubheit (rechte Schulter, Arm, Hand) vorhanden.
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Aljezur old town.
Ich suche nach 7,5 Monaten immer noch irgendwo einen Parkautomaten 😊
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Aus dieser Cabine de Leitura habe ich eben mein erstes portugiesisches Buch mitgenommen. Nicht, dass ich schon alles verstehen würde – aber ich möchte einfach versuchen, darin zu lesen und Schritt für Schritt ein Gefühl für die Sprache zu bekommen. Und wie es aussieht, trägt dieses Buch bereits seine ganz eigene Geschichte in sich.
Das Repertoire an heilsamen Klängen darf weiter wachsen. Meine ersten Klangschalen habe ich mir vor einigen Jahren von meinem letzten Geld gekauft – etwas, das ich früher niemals gewagt hätte. Heute vertraue ich darauf, dass alles, was ich mit offenem Herzen gebe, auf andere Weise wieder zu mir zurückfindet.
Heute gibt es ein Geschenk für mich und meine Klienten. Neue Klanginstrumente für meine Klangreisen ❤️🌊☀️🌴
100 von 100
Müsste ich den heutigen Tag bewerten, würde er ganz klar 100 von 100 Punkten bekommen.
Nicht, weil etwas Großes passiert wäre. Kein besonderer Erfolg, kein spektakulärer Moment, kein „das muss ich festhalten“-Augenblick. Und trotzdem war da dieses Gefühl, dass einfach alles genau richtig war.
So unperfekt perfekt eben.
Gegen Abend saß ich noch am Strand auf einem kleinen Felsen und plötzlich fühlte sich alles an wie eine Filmszene. Menschen spielten Volleyball, ein großer Bruder passte ganz selbstverständlich auf seine kleine Schwester auf, Hunde liefen frei über den Sand und begrüßten sich voller Freude, während vor mir das Meer rauschte. Die Vögel zogen über den Himmel und für einen kurzen Moment schien die Welt einfach weich zu werden.
Still. Echt. Friedlich.
Und dann liefen mir einfach die Tränen übers Gesicht.
Nicht aus Traurigkeit. Sondern wegen dieses überwältigenden inneren Glücksgefühls. Weil ich in diesem Moment gespürt habe, wie dankbar ich bin, diese Version von mir leben zu dürfen. Diese ruhigere, freiere, weichere Version. Die, die nicht mehr ständig irgendwo ankommen muss.
Auf dem Heimweg habe ich mir noch Nachos geholt und sie während der Fahrt geöffnet. Mit meiner rechten Hand immer wieder in die Tüte zu greifen, fühlt sich momentan ungefähr so an, als würde man versuchen, mit einer Beißzange einen einzelnen Chip herauszufischen. Halb taub, halb kontrolliert, irgendwie chaotisch.
Und genau darüber musste ich lachen.
Denn so wie dieser Tag nicht perfekt war und trotzdem vollkommen, so ist es auch mein Körper gerade. Nicht makellos. Nicht „funktionierend“ nach irgendeinem Ideal. Aber trotzdem liebenswert. Trotzdem mein Zuhause.
Früher hätte ich mir wahrscheinlich gewünscht, dass so ein Tag niemals endet. Heute fühlt es sich anders an. Ruhiger. Ich kann ihn ziehen lassen, ohne ihn festhalten zu müssen.
Vielleicht liegt genau darin das eigentliche Glück.
Loslassen zu können und trotzdem erfüllt zu sein.
Und jetzt bin ich gespannt, was der morgige Tag mitbringt.
Repost from Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
Blogbeitrag
Was, wenn es schon passiert ist?
Ich habe lange auf etwas gewartet, ohne genau benennen zu können, worauf eigentlich.
Es hatte viele Namen.
Aufstieg.
Entrückung.
Ein kollektiver Wandel.
Ein Kipppunkt.
Und egal, wie unterschiedlich diese Begriffe klingen – sie alle tragen dieselbe leise Hoffnung in sich:
Dass sich etwas grundlegend verändert. Dass es irgendwann anders wird. Leichter. Wahrer. Friedlicher.
Ich dachte lange, es würde sich im Außen zeigen.
Sichtbar. Spürbar für alle. Unübersehbar.
Doch was, wenn es gar nicht so passiert?
Was, wenn dieser Wandel nicht laut ist – sondern still?
Nicht plötzlich – sondern schleichend?
Nicht im Außen beginnt – sondern im Inneren?
In den letzten Wochen hat sich etwas verändert.
Nicht dramatisch. Nicht spektakulär.
Eher… selbstverständlich.
Wenn ich aus dem Denken herausgehe und einfach nur wahrnehme, dann ist da etwas, das vorher so nicht da war:
Eine Ruhe, die nicht von Umständen abhängt.
Ein Frieden, der nicht erarbeitet werden muss.
Ein Gefühl von „es ist gut“, ohne dass sich im Außen alles geklärt haben müsste.
Es ist kein Hoch.
Keine Euphorie.
Kein Zustand, den ich festhalten muss.
Eher das Gegenteil:
Es ist stabil. Leise. Tragend.
Das Interessante ist:
Das Außen hat sich nicht plötzlich in eine perfekte Welt verwandelt.
Im Gegenteil – vieles wirkt sogar, als würde es auseinanderfallen. Alte Strukturen bröckeln, Sicherheiten lösen sich auf, Gewohntes verliert an Halt.
Und doch… macht es etwas anderes mit mir als früher.
Wo vorher Unruhe war, ist jetzt Raum.
Wo früher Kontrolle war, ist jetzt Vertrauen.
Wo ich mich früher verloren hätte, bleibe ich jetzt bei mir.
Nicht aus Gleichgültigkeit.
Sondern aus einer tiefen inneren Sicherheit heraus.
Ich habe mich gefragt:
Ist das vielleicht das, worauf so viele gewartet haben?
Nur nicht als äußeres Ereignis –
sondern als innerer Wechsel.
Nicht als neue Welt, die plötzlich erscheint –
sondern als neue Art, diese Welt zu erleben.
Vielleicht ist der „Aufstieg“ kein Ort, den man erreicht.
Keine Zeitlinie, in die man springt.
Sondern ein Zustand, in dem man aufhört, ständig gegen das Leben zu arbeiten.
Das bedeutet nicht, dass alles abgeschlossen ist.
Im Gegenteil.
Das Alte zeigt sich noch.
Manches will gesehen, manches verabschiedet werden.
Prozesse laufen weiter.
Aber die Basis hat sich verändert.
Und das ist neu.
Ich weiß nicht, ob man das erklären kann.
Und vielleicht muss man das auch gar nicht.
Vielleicht reicht es, es zu bemerken.
Zu fühlen.
Und ihm zu vertrauen, ohne es sofort einordnen zu müssen.
Was, wenn wir nicht mehr warten müssen?
Was, wenn das, worauf wir gehofft haben, nicht irgendwann kommt –
sondern genau hier beginnt?
Still.
Unauffällig.
Und nur für den sichtbar, der innehält.
Vielleicht ist es kein großes Ereignis.
Vielleicht ist es einfach der Moment,
in dem es in dir ruhig wird –
und du merkst,
dass du angekommen bist,
ohne irgendwo hingegangen zu sein.
Was, wenn der Schlüssel nicht darin liegt, auf die 5D zu warten, sondern zu erkennen, dass wir schon längst dort sind — und diese Realität bewusst anzunehmen?
Vielleicht geht es nicht darum, auf den Übergang zu warten, sondern darum, die Position des Wartenden loszulassen und ganz im Sein anzukommen — weil wir bereits dort sind.
Gestern durfte ich hier an diesem heilsamen Ort eine Cranio-Sacral-Therapie erleben. Eine Stunde lang durfte mein Nervensystem vollkommen herunterfahren – und es ist erstaunlich, wie viel unser Körper speichert, oft ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.
Mitten in der Natur Portugals bei einer Brasilianerin gelandet, bin ich einmal mehr tief beeindruckt davon, welche Fähigkeiten Menschen in sich tragen und wie heilsam es sein kann, wenn sie diese weitergeben.
Ich bin weiter auf dem Weg der Besserung und inzwischen bei etwa einem Fünftel der ursprünglichen Taubheit angekommen. Schritt für Schritt spüre ich, wie mein Körper heilen darf – in seinem eigenen Tempo und mit einer Kraft, die mich immer wieder staunen lässt.
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