Authentic Parenting
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Botschaften und Impulse rund um authentisches, friedvolles Eltern-SEIN und achtsames Familienleben đ€ Monatsraum "Begleitet wachsen" https://www.digistore24.com/product/643143 đ€ Termine und Veranstaltungen https://t.me/authenticparentingEVENTS
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Was, wenn das was hilft etwas ist, woran wir gar nicht denken?
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"Wir lehnen die "alten Schubladen" ab und merken gar nicht, wie wir gleichzeitig neue Schubladen erschaffen und Kommoden dafĂŒr bauen ..."Heute habe ich etwas ganz Besonderes fĂŒr euch .... đ Vor ein paar Tagen haben Nando, Joya, Dagmar, Doris und ich uns wieder zusammen gefunden um darĂŒber zu sprechen, warum jedes Kind einzigartig ist. Aber auch darĂŒber, was das eigentlich bedeutet. Und warum einzigartig, nicht besonders heiĂt, Oder auĂerordentlich ... Ich liebe dieses GesprĂ€che so sehr ... Aber hört selbst und lasst euch inspirieren đ https://www.youtube.com/watch?v=xFvQ6iiNwUw ------------------âĄâĄâĄâĄ-------------- like -share - comment t.me/authenticparenting t.me/authenticparentingEVENTS https://www.authenticparenting.at https://www.instagram.com/linilindmayer
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Heute möchte ich dir eine Geschichte erzĂ€hlen. Ăber einen Moment, der viele Jahre zurĂŒckliegt und von dem ich nicht wusste, dass genau dieser Moment damals ... oder vielleicht eher dieses GefĂŒhl damals, den Grundstein dafĂŒr legen wĂŒrde, was heute mein Wirken und Arbeiten ausmacht.
Ich wĂŒnsche dir viel SpaĂ beim Lesen und freue mich natĂŒrlich auf deine RĂŒckmeldung, deine Gedanken dazu ...
đ Den gesamten Blogbeitrag findest du HIER
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âHabt ihr Lust auf ein Abenteuer?â
Es war mehr aus einer Laune heraus, als ein fixer Plan. Und ich hÀtte auch einfach fragen können, ob sie Lust darauf haben, in den Wald zu gehen. So, wie ich es fast tÀglich tue.
Doch es ist Sommer.
Und zum Sommer gehören Waldabenteuer genauso wie wilde Heidelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren. Das kĂŒhle Wasser eines Bachs. Moos, Wald, Pilze und Schwammerl und abends mĂŒde kleine Menschen mit roten Wangen deren Haare nach Sommer und Wald duften. Und vielleicht waren es eben jene Bilder meiner Kindheit, die plötzlich da waren, die diese Frage laut werden lieĂen.
Also machten wir uns nach dem Mittagessen auf den Weg.
Zu einem Ort, der in meiner Kindheit beinahe tĂ€glich zu meinem Abenteuer gehörte. Von dort aus zogen wir einen groĂen Bogen durch den Wald. Ăber Wege, die ich seit meiner Kindheit kaum noch gegangen bin. Manche davon gibt es heute gar nicht mehr.
Und genau dort begann unser Abenteuer.
Mit im GepĂ€ck hatten ich nicht nur Wasser und kleine Leckereien, sondern auch eine Geschichte. Eine Geschichte ĂŒber Drachen und Feen, Zwerge und Elfen, die wir wĂ€hrend unseres Weges immer weiter erzĂ€hlten. Ăber Stock und Stein. Durch Moos und Farn. Zwischen Wurzeln und umgestĂŒrzten BĂ€umen, Steinen und den GerĂ€uschen des Waldes. Mit jedem Schritt wurde aus einer kleinen Idee eine gemeinsame Welt.
âDas war ein schönes Abenteuer.â waren die Worte der 4jĂ€hrigen, als wir wieder aus dem Wald kamen.
âIch will morgen wieder.â
"Das ist dir gut gelungen, das Abenteuer!"
Die Worte der anderen ... wĂ€hrend sie mich anlĂ€chelten und ich einfach nur glĂŒcklich war.
In unseren bald 22 Jahren als Eltern haben wir unzĂ€hlige AusflĂŒge gemacht ... und doch waren es selten die groĂen Ereignisse,
Es waren die kleinen Momenten.
Die ungeplanten.
Die, die mitten im Alltag entstanden sind.
Aus einer Idee.
Aus einer Geschichte.
Aus einer einzigen Frage.
Und jedes Mal wieder mit der Erkenntnis, dass die gröĂten Erinnerungen gar nicht dort entstehen, wo wir am meisten planen.
Sondern dort, wo wir den Mut haben, einfach loszugehen.
Weil (Ver)Bindung, gemeinsame Abenteuer und Erlebnisse, nicht in den groĂen GesprĂ€chen entstehen.
Sondern da, wo wir es am wenigsten erwarten.
BarfuĂ im Moos, mitten in den wilden Heidelbeeren oder querfeldein im Wald ... mit roten Wangen, einer zauberhaften Geschichte und einer kleinen Frage, die am Anfang stand ...
đ€
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Falls du manchmal daran zweifelst ob das, was du gibst genug ist, dann ist dieser Satz heute fĂŒr dich ... â€đ€â€
Ich wĂŒnsche dir einen wundervollen Tag!
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Wie angekĂŒndigt, hier nun die ErgĂ€nzung zur Frage đ
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Diese Frage kam ebenfalls im Frageraum und ich kann mir vorstellen, dass sie viele Eltern bewegt.
Doch bevor ich auf das Verhalten selbst eingehe, möchte ich euch zunÀchst etwas mitgeben, das mir unglaublich wichtig ist:
BedĂŒrfnisorientierung bedeutet nicht, dass wir alles ĂŒber uns ergehen lassen mĂŒssen.
Wenn ein Kind beiĂt, tritt, schlĂ€gt oder zwickt, dĂŒrfen wir uns schĂŒtzen.
Wir dĂŒrfen einen Schritt zurĂŒckgehen.
Wir dĂŒrfen Abstand schaffen.
Wir dĂŒrfen â wenn nötig â gemeinsam mit den Geschwistern den Raum verlassen oder auĂer Reichweite gehen, um zunĂ€chst einmal Sicherheit aufzubauen.
Wir dĂŒrfen unsere Grenzen wahren und das auch klar signalisieren. Und wir dĂŒrfen dabei ruhig und klar kommunizieren:
"Ich lasse nicht zu, dass du mich verletzt."
"Das tut mir weh!"
o.Ă€.
Das ist keine Strafe.
Es ist eine Grenze.
Und gleichzeitig Orientierung fĂŒr den kleinen, sehr aufgewĂŒhlten Menschen. Denn auch das gehört zu einer liebevollen und bedĂŒrfnisorientierten Begleitung.
Was mir in diesem Zusammenhang aber mindestens genauso wichtig ist:
Nicht jedes Hauen erzÀhlt dieselbe Geschichte.
Genau deshalb gibt es auf diese Frage keine allgemeingĂŒltige Antwort und keine Strategie, die fĂŒr jedes Kind und jede Situation passt.
Manche Kinder schlagen, weil ihnen in diesem Moment einfach alles zu viel ist. Jede Bewegung, jedes Wort, jeder Mensch in ihrer NÀhe wird zu einem zusÀtzlichen Reiz.
Andere suchen gerade in ihrer gröĂten Ăberforderung nach Halt und NĂ€he, auch wenn es im ersten Moment ganz anders aussieht.
Der entscheidende Punkt ist deshalb nicht das Verhalten selbst.
Sondern die Frage:
Was möchte mir dieses Verhalten gerade erzÀhlen?
Genau darĂŒber möchte ich im Impulsaudio noch etwas ausfĂŒhrlicher sprechen (kommt noch heute đ)
DarĂŒber, warum ich in solchen Momenten zunĂ€chst versuche zu verstehen, welche Geschichte hinter dem Verhalten steckt und weshalb sich daraus oft zwei ganz unterschiedliche Wege der Begleitung ergeben.
Denn nicht jede Begleitung braucht mehr NĂ€he. Und nicht jede Begleitung braucht mehr Abstand. Es geht immer darum, den kleinen Menschen hinter dem Verhalten wahrzunehmen.
Ich hoffe, dass euch genau dieser Perspektivwechsel dabei hilft, euren kleinen Menschen im nĂ€chsten GefĂŒhlssturm mit anderen Augen zu sehen. đ€
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Nicht, weil Pippi besser wÀre.
Und auch nicht, weil Annika schlechter wÀre.
Pippi und Annika stehen hier nicht fĂŒr richtig oder falsch.
Sie stehen fĂŒr einen Widerspruch, den viele von uns als Erwachsene kennen.
Wir wĂŒnschen uns mutige Kinder.
Kinder, die ihren eigenen Weg gehen.
Die Fragen stellen.
Die fĂŒr sich einstehen.
Die sich nicht verbiegen.
Die ihrem Herzen folgen.
Und doch...
Wenn genau diese StÀrke plötzlich unserem eigenen Kind begegnet.
Wenn aus dem mutigen Kind ein Kind wird, das widerspricht.
Wenn aus dem selbstbewussten Kind eines wird, das laut Nein sagt.
Wenn aus dem freien Geist ein kleiner Mensch wird, der Regeln hinterfragt oder unseren Erwartungen nicht entspricht.
Dann wĂŒnschen wir uns manchmal doch ein wenig mehr Annika.
Nicht, weil Pippi anstrengend wÀre.
Sondern weil Pippi etwas in uns berĂŒhrt.
Und vielleicht berĂŒhrt sie uns nicht nur als Eltern.
Vielleicht berĂŒhrt sie auch das Kind in uns.
Denn tief in unserem Inneren wĂŒnschen wir uns manchmal vielleicht genau das.
Den Mut, unseren eigenen Weg zu gehen.
Uns weniger zu vergleichen.
Nicht stĂ€ndig darĂŒber nachzudenken, was andere von uns erwarten.
Fragen zu stellen.
Nein zu sagen.
Dem Herzen zu folgen.
Vielleicht bewundern wir Pippi deshalb so sehr...
...weil sie sich traut, was wir uns selbst oft nicht erlauben.
Doch viele von uns haben gelernt, dass Anpassung sicherer ist.
Dass Funktionieren "Anerkennung" bringt.
Dass es leichter ist, nicht anzuecken.
Und genau deshalb berĂŒhrt uns eine kleine Pippi manchmal so sehr.
Nicht nur in unseren Kindern, sondern auch in uns selbst.
Und DA beginnt einmal mehr VerÀnderung.
Nicht dort, wo wir versuchen, aus einer kleinen Pippi eine Annika zu machen.
Sondern dort, wo wir den Mut haben, der kleinen Pippi in uns selbst wieder ein StĂŒck Raum zu geben.
đ€
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Manchmal braucht es nur einen einzigen Gedanken, der etwas in Bewegung bringt.
Einen Perspektivwechsel.
Einen Raum, in dem wir innehalten.
Eine Begegnung, die uns erinnert, dass wir mit unseren Fragen nicht alleine sind.
Genau deshalb freue ich mich schon jetzt darauf, gemeinsam mit euch in die kommenden Wochen und Monate zu starten. Es warten wieder ganz unterschiedliche RĂ€ume auf euch â jeder mit seinem eigenen Schwerpunkt, aber alle mit demselben Ziel:
⚠Eltern darin zu bestÀrken, ihren eigenen Weg zu finden.
Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, euch einen kleinen Ăberblick ĂŒber die kommenden Termine zu geben.
đ€ Ab 1. August
Monatsraum August
âBevor die Stimmung kippt, kommt das Spiel.â
Exitstrategien aus der Eskalationsdynamik.
(TĂŒren bis 3. August geöffnet.)
đ https://www.digistore24.com/product/643143
đż 8. August | 9:00â12:00 Uhr
Impulsraum Freie Bildungswege
Zusatztermin â weil der letzte Termin so schnell ausgebucht war.
đ https://www.authenticparenting.at/mc-events/freier-bildungsweg-in-oesterreich-2/
đ Ab 22. August
Eltern-Kraft-Paket
âVerbindung statt Macht.â
Ein Raum fĂŒr mehr Klarheit, Verbindung und innere Sicherheit im Familienalltag.
đ https://www.authenticparenting.at/mc-events/eltern-kraft-paket-1/
đ Ab 29. August
Jahresraum Freie Bildungswege
FĂŒr Familien, die ihren individuellen Lernweg langfristig begleitet gehen möchten.
đ https://www.authenticparenting.at/mc-events/jahresraum-begleitet-wachsen-fuer-familien-am-freien-bildungsweg/
đ± Ab 1. September
Monatsraum September
Autonomiephase â Potentialentfaltung â Streben nach SelbststĂ€ndigkeit
Warum kleine Menschen ihren eigenen Weg gehen wollen â und wie wir sie dabei liebevoll begleiten können.
(TĂŒren von 4. August bis 3. September geöffnet.)
đ https://www.digistore24.com/product/643143
đŠ 13. September | 9:00â12:00 Uhr
Impulsraum HochsensibilitÀt
Ein Vormittag voller VerstÀndnis, Orientierung und neuer Blickwinkel.
đ https://www.authenticparenting.at/mc-events/impulsraum-hochsensibilitaet-wenn-alles-irgendwie-anders-ist/
đ€ Ab 17. August
Auch individuelle Begleiteinheiten sind wieder möglich.
Wenn ihr euch eine persönliche Begleitung wĂŒnscht oder gemeinsam auf eure ganz individuelle Familiensituation schauen möchtet, freue ich mich auf eure Nachricht.
đ office@authenticparenting.at
Vielleicht spĂŒrt ihr beim Lesen schon, welcher Raum euch gerade ruft.
Ich freue mich darauf, viele von euch in den kommenden Wochen wiederzusehen oder kennenzulernen. đ€
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âWarum machen die Eltern meiner Enkeltochter alles anders und lassen keinen Raum fĂŒr Austausch?â
Ich finde diese Frage aus dem Frageraum wunderschön, weil sie so ehrlich ist. Und ich möchte sie nicht als Frage darĂŒber beantworten, wer nun recht hat ... , sondern als Frage ĂŒber Generationen, Liebe und Loslassen.
Und vielleicht finde ich diese Frage auch deshalb so wunderschön, weil sie von etwas erzĂ€hlt, das viele GroĂeltern â und irgendwann wohl auch viele von uns als Eltern erwachsener Kinder â kennen.
Und ich glaube, jede Generation steht irgendwann vor genau dieser Aufgabe.
Loszulassen.
Nicht die Beziehung.
Nicht die Liebe.
Sondern die Verantwortung. Bei den Ălteren.
Und ACHTUNG und WERTSCHĂTZUNG dessen, was vor uns da war ... bei den JĂŒngeren.
GefĂŒhlt, ist das mitunter einer der schwersten Schritte ĂŒberhaupt. Denn wenn unsere Kinder klein sind, dann begleiten wir sie. Tag fĂŒr Tag. Wir treffen Entscheidungen, tragen Verantwortung und wachsen in unsere Rolle hinein. Wir entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen, voller Liebe und Vertrauen, manchmal verzweifeln wir, manchmal nagt das schlechte Gewissen, manchmal meinen wir keinen Plan zu haben und gehen dennoch weiter ...
Und irgendwann kommt der Moment, in dem die gar nicht mehr so kleinen Menschen an unserer Seite beginnen, ihren eigenen Weg zu gehen. Wir stehen auf einer Schwelle, ĂŒber die wir nicht mehr mitgehen. Sie betreten einen Raum, in den wir sie "alleine" gehen lassen dĂŒrfen.
Sie treffen Entscheidungen, die wir vielleicht anders getroffen hÀtten.
Sie probieren Dinge aus, die uns fremd erscheinen.
Sie lehnen manches ab, das fĂŒr uns selbstverstĂ€ndlich war.
Nicht unbedingt, weil sie uns ablehnen.
Sondern weil es zu ihrer Aufgabe gehört, ihren eigenen Weg zu finden. Weil sie wachsen, ihre FĂŒhler ausstrecken, ausprobieren, ... ihren Weg finden ...
Ich dachte frĂŒher oft, die ersten Jahre des Elternseins wĂ€ren die gröĂten Herausforderungen. Heute glaube ich, dass eine der gröĂten Aufgaben erst viel spĂ€ter kommt.
Das Loslassen.
Das Zuschauen.
Das Vertrauen.
Und ja â das kann weh tun.
Vor allem dann, wenn man spĂŒrt, wie viel Erfahrung, Wissen und Liebe man selbst in sich trĂ€gt und sie so gerne weitergeben wĂŒrde.
Gleichzeitig glaube ich, dass junge Eltern heute oft unter einem enormen Druck stehen.
Von allen Seiten prasseln Meinungen, Empfehlungen und RatschlÀge auf sie ein.
Viele wĂŒnschen sich deshalb einen Ort, an dem sie ihren eigenen Weg finden dĂŒrfen.
Nicht, weil die Erfahrungen der Àlteren Generation wertlos wÀren. Sondern weil sie selbst erst zu Eltern werden und ihr RICHTIG finden wollen.
Und genau wie jedes Kind seinen Weg finden darf, dĂŒrfen auch Eltern ihren Weg finden.
Vielleicht braucht es deshalb manchmal weniger Worte. Und dafĂŒr mehr Vertrauen.
Mehr Zuhören. Mehr echtes Interesse fĂŒreinander.
Denn ich bin ĂŒberzeugt, dass zwischen Generationen kein Gegeneinander entstehen muss.
Kein âfrĂŒher war alles besserâ.
Kein âheute wissen wir alles besserâ.
Sondern die Bereitschaft, einander zu begegnen.
Mit Respekt und Achtsamkeit.
Mit Offenheit und WertschÀtzung.
Und mit dem Wissen, dass uns etwas verbindet, das gröĂer ist als unterschiedliche Ansichten.
Die Liebe zu diesem kleinen Menschen.
Und dort beginnt der Raum, in dem AltbewĂ€hrtes und neue Erkenntnisse nebeneinander bestehen dĂŒrfen.
Was ich aber auch wichtig finde ist, dass wir ehrlich zueinander sind. Aufrichtig. Dass wir sagen, wenn uns etwas berĂŒhrt, Wenn wir etwas nicht verstehen. ... Nicht in Situationen selbst, in denen die Spannung wĂ€chst. Sondern fernab davon. In Momenten der Ruhe, wo es gar nicht um das kleine Wesen selbst geht. Sondern um die Beziehung zueinander. Der Eltern zu den erwachsenen Kindern. In denen wir zuhören und teilen, erzĂ€hlen und wahrnehmen. Perspektiven wechseln und Blickwinkel tauschen ...
Und auch das ist glaube ich, eine der gröĂten Herausforderungen unserer Zeit. Weil wir uns genau DAS wieder erarbeiten dĂŒrfen.
So wunderschön diese Frage ist, so schwierig fand ich es, die richtigen Worte zu finden, ...
Teilt gerne eure Gedanken dazu ...
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âWarum machen die Eltern meiner Enkeltochter alles anders und lassen keinen Raum fĂŒr Austausch?â
Ich finde diese Frage aus dem Frageraum wunderschön, weil sie so ehrlich ist. Und ich möchte sie nicht als Frage darĂŒber beantworten, wer nun recht hat ... , sondern als Frage ĂŒber Generationen, Liebe und Loslassen.
Und vielleicht finde ich diese Frage auch deshalb so wunderschön, weil sie von etwas erzĂ€hlt, das viele GroĂeltern â und irgendwann wohl auch viele von uns als Eltern erwachsener Kinder â kennen.
Und ich glaube, jede Generation steht irgendwann vor genau dieser Aufgabe.
Loszulassen.
Nicht die Beziehung.
Nicht die Liebe.
Sondern die Verantwortung. Bei den Ălteren.
Und ACHTUNG und WERTSCHĂTZUNG dessen, was vor uns da war ... bei den JĂŒngeren.
GefĂŒhlt, ist das mitunter einer der schwersten Schritte ĂŒberhaupt. Denn wenn unsere Kinder klein sind, dann begleiten wir sie. Tag fĂŒr Tag. Wir treffen Entscheidungen, tragen Verantwortung und wachsen in unsere Rolle hinein. Wir entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen, voller Liebe und Vertrauen, manchmal verzweifeln wir, manchmal nagt das schlechte Gewissen, manchmal meinen wir keinen Plan zu haben und gehen dennoch weiter ...
Und irgendwann kommt der Moment, in dem die gar nicht mehr so kleinen Menschen an unserer Seite beginnen, ihren eigenen Weg zu gehen. Wir stehen auf einer Schwelle, ĂŒber die wir nicht mehr mitgehen. Sie betreten einen Raum, in den wir sie "alleine" gehen lassen dĂŒrfen.
Sie treffen Entscheidungen, die wir vielleicht anders getroffen hÀtten.
Sie probieren Dinge aus, die uns fremd erscheinen.
Sie lehnen manches ab, das fĂŒr uns selbstverstĂ€ndlich war.
Nicht unbedingt, weil sie uns ablehnen.
Sondern weil es zu ihrer Aufgabe gehört, ihren eigenen Weg zu finden. Weil sie wachsen, ihre FĂŒhler ausstrecken, ausprobieren, ... ihren Weg finden ...
Ich dachte frĂŒher oft, die ersten Jahre des Elternseins wĂ€ren die gröĂten Herausforderungen. Heute glaube ich, dass eine der gröĂten Aufgaben erst viel spĂ€ter kommt.
Das Loslassen.
Das Zuschauen.
Das Vertrauen.
Und ja â das kann weh tun.
Vor allem dann, wenn man spĂŒrt, wie viel Erfahrung, Wissen und Liebe man selbst in sich trĂ€gt und sie so gerne weitergeben wĂŒrde.
Gleichzeitig glaube ich, dass junge Eltern heute oft unter einem enormen Druck stehen.
Von allen Seiten prasseln Meinungen, Empfehlungen und RatschlÀge auf sie ein.
Viele wĂŒnschen sich deshalb einen Ort, an dem sie ihren eigenen Weg finden dĂŒrfen.
Nicht, weil die Erfahrungen der Àlteren Generation wertlos wÀren. Sondern weil sie selbst erst zu Eltern werden und ihr RICHTIG finden wollen.
Und genau wie jedes Kind seinen Weg finden darf, dĂŒrfen auch Eltern ihren Weg finden.
Vielleicht braucht es deshalb manchmal weniger Worte. Und dafĂŒr mehr Vertrauen.
Mehr Zuhören. Mehr echtes Interesse fĂŒreinander.
Denn ich bin ĂŒberzeugt, dass zwischen Generationen kein Gegeneinander entstehen muss.
Kein âfrĂŒher war alles besserâ.
Kein âheute wissen wir alles besserâ.
Sondern die Bereitschaft, einander zu begegnen.
Mit Respekt und Achtsamkeit.
Mit Offenheit und WertschÀtzung.
Und mit dem Wissen, dass uns etwas verbindet, das gröĂer ist als unterschiedliche Ansichten.
Die Liebe zu diesem kleinen Menschen.
Und dort beginnt der Raum, in dem AltbewĂ€hrtes und neue Erkenntnisse nebeneinander bestehen dĂŒrfen.
Was ich aber auch wichtig finde ist, dass wir ehrlich zueinander sind. Aufrichtig. Dass wir sagen, wenn uns etwas berĂŒhrt, Wenn wir etwas nicht verstehen. ... Nicht in Situationen selbst, in denen die Spannung wĂ€chst. Sondern fernab davon. In Momenten der Ruhe, wo es gar nicht um das kleine Wesen selbst geht. Sondern um die Beziehung zueinander. Der Eltern zu den erwachsenen Kindern. In denen wir zuhören und teilen, erzĂ€hlen und wahrnehmen. Perspektiven wechseln und Blickwinkel tauschen ...
Und auch das ist glaube ich, eine der gröĂten Herausforderungen unserer Zeit. Weil wir uns genau DAS wieder erarbeiten dĂŒrfen.
So wunderschön diese Frage ist, so schwierig fand ich es, die richtigen Worte zu finden, ...
Teilt gerne eure Gedanken dazu ...
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Heute ... zum Start in die neue Woche gibt es die erste Antwort fĂŒr euch auf eine Frage aus dem neuen Fragenraum đ
Was kann helfen bei der Entscheidung, ob ich reif genug bin, um Kinder zu bekommen?
Und diese Frage hat mich wirklich sehr berĂŒhrt. Aber hört einfach selbst đ
Ich wĂŒnsche euch einen wundervollen Start in die neue Woche!
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Heute ... zum Start in die neue Woche gibt es die erste Antwort fĂŒr euch auf eine Frage aus dem neuen Fragenraum đ
Was kann helfen bei der Entscheidung, ob ich reif genug bin, um Kinder zu bekommen?
Und diese Frage hat mich wirklich sehr berĂŒhrt. Aber hört einfach selbst đ
Ich wĂŒnsche euch einen wundervollen Start in die neue Woche!
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Manchmal beginnt ein Blogbeitrag (und die Wiederbelegung meines Blogs đ ) mit einem zerplatzten Luftballon. đ
Vor ein paar Tagen kam bei uns ein Luftballon als Werbegeschenk mit der Post an â gefĂŒllt mit bunten Konfetti. FĂŒr unsere VierjĂ€hrige war die Freude riesengroĂ.
Bis sie ihn unbedingt mit in den Garten nehmen wollte.
Ein WindstoĂ.
Ein Rosenbusch.
Und plötzlich war nicht nur der Luftballon kaputt, sondern auch die Welt gefĂŒhlt nicht mehr in Ordnung.
WĂ€hrend ich sie in ihrem Frust begleitet habe, wurde mir wieder bewusst, wie eng genau solche Alltagsmomente mit einem Thema verbunden sind, das wir uns alle fĂŒr unsere Kinder wĂŒnschen:
Resilienz.
Nicht, weil Frust Kinder stark macht.
Sondern weil sie erleben dĂŒrfen, dass sie mit ihren GefĂŒhlen nicht alleine sind.
Aus diesem Gedanken ist ein neuer Blogbeitrag entstanden, der erste und hoffentlich nicht der Letzte đ nach einer lĂ€ngeren Pause. â€ïž
Ich freue mich sehr, diesen Raum auf meiner Homepage wieder mit Leben zu fĂŒllen. Denn manche Gedanken brauchen einfach etwas mehr Platz, als ein Telegram-Beitrag bieten kann.
Wenn du Lust hast, mitzulesen, findest du den gesamten Beitrag hier:
đ HIER gehts zum BLOGBEITRAG
Ich bin gespannt, welche Gedanken der Beitrag in dir auslöst. Und freue mich natĂŒrlich wie immer auf eure Gedanken dazu.
Habt einen wundervollen Tag und fĂŒhlt euch umarmt âïžđ€â€ïž
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Repost from N/a
âWenn dein Kind plötzlich NEIN sagt ⊠und du kurz davor bist zu explodierenâ
Autonomiephase verstehen & gelassen bleiben, wenn GefĂŒhle groĂ werden
Inhalt:
WutanfĂ€lle, Trotz, Diskussionen, Abwehr â und dieses klare âNEIN!â bei allem? Viele Eltern erleben die Autonomiephase als anstrengend, laut und manchmal einfach ĂŒberfordernd.
In diesem 3-stĂŒndigen Elternseminar schauen wir gemeinsam darauf, warum Kinder in dieser Phase so heftig reagieren, was hinter dem Verhalten steckt â und wie du es schaffst, ruhig zu bleiben, deine Nerven zu bewahren und deinem Kind Halt zu geben, ohne dich selbst dabei zu verlieren.
Du bekommst konkrete Strategien, hilfreiche SĂ€tze fĂŒr den Alltag und neue Perspektiven, die entlasten. Damit du auch dann ruhig bleiben kannst, wenn es stĂŒrmt â und dein Kind trotzdem spĂŒrt: Ich bin nicht allein.
FĂŒr mehr VerstĂ€ndnis, weniger Stress und mehr Verbindung im Familienalltag.
Wann? 4. Oktober - 14:00 - 17:00
Wo? Luftenberg bei Linz (siehe Flyer)
Kosten: 27⏠/ 45⏠Paare
Anmeldung: akademie@bewusstseins.zone.at
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Der Frageraum ist offen. đ€
Heute möchte ich einen neuen, wiederkehrenden Raum fĂŒr dich hier eröffnen.
Ab sofort wird an jedem 17. des Monats der Frageraum geöffnet.
Ein Platz fĂŒr all die Fragen, die euch im Alltag begleiten. FĂŒr Gedanken, die euch nicht loslassen. FĂŒr Unsicherheiten, Herausforderungen und kleine oder groĂe Aha-Momente.
Ganz gleich, ob es um das authentische Elternsein, Bindung, bedĂŒrfnisorientierte Begleitung, den freien Bildungsweg oder das Leben mit Kindern geht â schreibt eure Frage einfach in die Kommentare.
In den nĂ€chsten Tagen suche ich mir drei Fragen aus und beantworte sie hier im Kanal. Mal als Text, mal als Audio und vielleicht auch einmal als Video. đ
Warum nur 3?
Nicht, weil die anderen Fragen weniger wichtig wÀren. Sondern weil ich mir Zeit nehmen möchte, jede einzelne Antwort mit der Tiefe zu geben, die sie verdient.
Vielleicht beschÀftigt dich gerade etwas, das auch viele andere bewegt.
Also trau dich.
Ich freue mich auf eure Fragen und darauf, gemeinsam mit euch weiterzudenken, den Blickwinkel zu verĂ€ndern und neue Perspektiven zu finden. đ€
Hab es fein heute und einen wundervollen Tag đ
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Vor ein paar Tagen durfte ich ein GesprĂ€ch fĂŒhren, das mir sehr am Herzen liegt. đ€
Nicht nur, weil ich mit Nando Stöcklin von Spiel dein Leben schon viele wertvolle Projekte verwirklicht haben, sondern auch, weil mich seit mittlerweile mehr als 16 Jahren der freie Bildungsweg â nicht nur als Familienbegleiterin, sondern vor allem als Mama begleitet - wenn ich hier von der Praxis spreche. Wenn ich an all die Jahre der Gedanken und Auseinandersetzungen mit dem Thema denke, dann sind es weit mehr Jahre, denn meine ersten Gedanken in Richtung "NEIN, dieses System passt nicht" hatte ich bereits in meiner eigenen Schulzeit.
In all den Jahren durfte ich unzÀhlige Erfahrungen sammeln, viele Familien begleiten und immer wieder erleben, wie unterschiedlich der Weg ohne Schule aussehen kann.
Gemeinsam mit Nando von Spiel dein Leben durfte ich genau darĂŒber sprechen. Denn auch seine Frau und er, gehen mit ihren Kindern den freien Bildungsweg - in der Schweiz.
Und genau darĂŒber sprechen wir in seinem neuen Podcast "Randzonen-GeflĂŒster"
Ăber den freien Bildungsweg in Ăsterreich und der Schweiz.
Ăber ExternistenprĂŒfungen.
Ăber Lernprozesse.
Ăber PrĂŒfungsangst.
Ăber das Vertrauen in junge Menschen.
Und ĂŒber die Frage, wie Lernen gelingen kann, wenn Beziehung, Entwicklung und der individuelle Weg im Mittelpunkt stehen.
Es ist ein teils sehr persönliches GesprÀch geworden, das nicht nur Fakten vermittelt, sondern auch zum Nachdenken einlÀdt.
Vielleicht begleitet ihr den freien Bildungsweg schon.
Vielleicht steht ihr noch ganz am Anfang.
Oder ihr seid einfach neugierig geworden.
Ganz gleich, wo ihr gerade steht â ich wĂŒnsche euch von Herzen viele wertvolle Gedanken beim Zuhören. đ€
Audio-Podcast
https://spieldeinleben.ch/freilernen-ohne-pruefungsangst/
Youtube-Video
https://youtu.be/drOncaDpiss
Und ich freue mich natĂŒrlich, wenn ihr danach Lust habt eure EindrĂŒcke und Gedanken dazu hier zu teilen.
Habt einen wundervollen Tag!
2 599
FĂŒr deinen Start in die neue Woche ⊠đ€
Falls du es heute brauchst, genau diese Gedanken zu hören ... zu lesen ... dann ist DAS fĂŒr dich đ€â€ïž
Elternsein ist keine PrĂŒfung, die wir bestehen oder nicht bestehen.
Es ist eine Reise.
Ein Lernprozess.
Ein Hineinwachsen (dĂŒrfen).
Ein sich immer wieder neu finden.
Es darf holprig sein.
Es darf wild sein.
Ruhig und stĂŒrmisch.
Anstrengend und wunderschön.
Nervenaufreibend und entspannend.
Und manchmal alles gleichzeitig.
Es wird Tage geben, an denen du das GefĂŒhl hast, angekommen zu sein.
Und Tage, an denen du an dir zweifelst.
Tage, an denen du geduldig bleibst.
Und Tage, an denen du laut wirst und dich fragst, warum es schon wieder passiert ist.
All das macht dich nicht zu einer schlechten Mama oder einem schlechten Papa.
Es macht dich zu einem Menschen.
Und zu einem Erwachsenen, zu dem der kleine Mensch aufschauen kann, weil es sich erreichbar anfĂŒhlt.
Auch ... oder gerade dann ... wenn es holprig ist und unrund lÀuft.
Auch ... oder gerade dann ... wenn sich die Tage manchmal zĂ€h wie Gummi anfĂŒhlen.
Statt heute vielleicht dahin zu schauen, was alles nicht so lĂ€uft wie du es dir wĂŒnschen wĂŒrdest.
Sei achtsam mit dir.
Schenke dir ein LĂ€cheln.
Schenke dir Nachsicht.
Und vor allem ... schenke dir und deinem kleinen ICH in dir, eine herzliche, liebevolle und verstÀndnisvolle Umarmung.
Ich wĂŒnsche dir von ganzem Herzen eine Woche, in der du nicht nach Perfektion strebst, sondern dir selbst mit derselben Freundlichkeit begegnest, mit der du auch deinem Kind begegnen möchtest. đ€
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... mit AutoritÀt verwechselt?
Lasst uns da anfangen, wo wir im Audio geendet haben.
Bei dieser Machtdynamik, die entsteht, obwohl du sie eigentlich vermeiden möchtest.
Bei den MachtkÀmpfe die entstehen, obwohl du es doch von Herzen her ganz anders machen wolltest.
Obwohl du der ruhige Erwachsene sein möchtest.
Der liebevolle.
Der verstÀndnisvolle.
Der Erwachsene, der sein Kind ernst nimmt, ihm zuhört und bindungs- und bedĂŒrfnisorientiert begleitet.
Und trotzdem stehst du irgendwann mitten in einer Situation, die sich ĂŒberhaupt nicht mehr nach Verbindung anfĂŒhlt.
Vielleicht, weil du gefragt hast, obwohl die Entscheidung eigentlich bei dir lag.
Vielleicht, weil du immer wieder erklÀrt und verhandelt hast, obwohl dein Kind in diesem Moment gar keine weitere ErklÀrung brauchte, sondern Orientierung.
Vielleicht aber auch, weil dich das Verhalten deines Kindes berĂŒhrt hat und du plötzlich nur noch reagiert hast.
Und genau hier beginnt hÀufig die Dynamik.
Du möchtest nicht autoritĂ€r sein. Also gibst du nach. Oder du fragst noch einmal. Oder du hoffst, dass dein Kind sich doch noch anschlieĂt. Und wĂ€hrenddessen steigt in dir der Druck.
Bis irgendwann der Punkt kommt, an dem du doch laut wirst, Konsequenzen ankĂŒndigst die du nie ankĂŒndigen wolltest oder dein Kind einfach durch die Situation bringst, voller Zweifel und Gewissensbisse.
Nicht, weil du das wolltest. Sondern weil du irgendwann keinen anderen Ausweg mehr gesehen hast.
GefĂŒhlt kann ich es in letzter Zeit nicht oft genug sagen: Ich glaube, dass wir an ganz vielen Stellen ein MissverstĂ€ndnis ĂŒber bindungs- und bedĂŒrfnisorientierte Begleitung entwickelt haben.
Das Begrifflichkeiten wild durcheinander gewĂŒrfelt werden. Und wir nach wie vor (kollektiv) irgendwo in der Schwebe zwischen autoritĂ€r und antiautoritĂ€r festhĂ€ngen ohne so recht zu wissen wohin. Ganz abgesehen davon, dass da so viel in uns an Geschichte und PrĂ€gung wirkt.
Ganz kurz zusammengefasst?
Orientierung zu geben ist nicht autoritÀr.
Verantwortung zu ĂŒbernehmen ist kein Machtkampf.
Und ein GefĂŒhlssturm bedeutet nicht automatisch, dass deine Entscheidung falsch war.
Kleine und junge Menschen brauchen nicht nur VerstÀndnis.
Sie brauchen auch Erwachsene, die sie sicher durch herausfordernde Situationen begleiten.
Nicht mit Druck.
Nicht mit Macht.
Sondern mit Klarheit, Verbindung und manchmal auch mit einer guten Portion Leichtigkeit und Spiel.
Mit Strategien, die berĂŒhren ohne zu verletzen. Mit Verbindung die nĂ€hrt, statt zurĂŒckweist und abwertet und mit einer Klarheit, die gut tut und Erleichterung (im Kind) bringt, statt Druckdynamik.
đ Genau darĂŒber möchte ich im August mit euch sprechen. Im Monatsraum schauen wir uns an, warum MachtkĂ€mpfe ĂŒberhaupt entstehen, welche Dynamiken dahinterstecken und wie wir neue spielerische Wege finden können â raus aus alten Mustern und rein in mehr Entspannung im Familienalltag.
Und weil dieses Thema so viel Tiefe verdient, startet Ende August auch wieder ein Eltern-Kraft-Paket zum Thema âVerbindung statt Machtâ fĂŒr alle, die diese VerĂ€nderung nachhaltig in ihren Alltag bringen möchten.
(Dazu gibt es bald mehr fĂŒr euch đ)
Ich wĂŒnsche euch einen wundervollen Tag mit vielen kleinen Herzensmomenten die ein LĂ€cheln in euer Gesicht zaubern und euch nĂ€hren đ€â€ïžđ
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