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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender fĂŒr digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und VortrĂ€ge. Hier bekommst du tĂ€glich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen fĂŒr den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe

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Heute von 17:00 Uhr bis 19:30 Uhr. RevolutionĂ€rinnen in der bayrischen RĂ€terepublik Die Freiheit liegt auf der Straße. Zwischen 1915 und 1918, verursacht durch den seit 1914 wĂŒtenden 1. Weltkrieg und dem Elend, das er im Land hinterließ, revoltierten Tausende von Menschen gegen die ungleiche Verteilung knapper Lebensmittel und die herrschenden VerhĂ€ltnisse – hĂ€ufig unter maßgeblicher Beteiligung von Frauen. Streikende Arbeiter*innen forderten nicht nur höhere Löhne und eine VerkĂŒrzung der Arbeitszeit, sondern schlossen sich auch den Protesten fĂŒr den Frieden an. Strukturelle und systematische WiderstĂ€nde fĂŒhrten dazu, dass Frauen zwar in großer Anzahl an der Hinleitung auf den Umsturz im November 1918 beteiligt waren, kaum jedoch an der folgenden RĂ€testruktur und der Formung der Weimarer Republik, obwohl in beiden Strukturen erstmals auch Frauen im Dt. Reich wĂ€hlen und gewĂ€hlt werden durften. Die Auflehnung in Bayern kulminierte im April 1919 mit der Ausrufung der bayrischen RĂ€terepublik, die dem herrschende System fĂŒr wenige Wochen eine revolutionĂ€re, sozialistische Alternative gegenĂŒberstellte. Wie kam es dazu und was blieb von ihren KĂ€mpfen und Forderungen erhalten? In zwei aufeinanderfolgenden VortrĂ€gen mit anschließender Diskussion wollen wir dieser Frage nachgehen. Simon Schaupp richtet seine [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Tiere im Nationalsozialismus am Beispiel von „Deutschen SchĂ€ferhunden“ SchĂ€ferhunde finden sich in vielen Dokumentationen, BĂŒchern, Texten und Bildern ĂŒber den Nationalsozialismus. Gerade die SchĂ€ferhĂŒndin ‚Blondi‘, die von Adolf Hitler gehalten wurde, gehört zur Staffage der Geschichtskultur ĂŒber den Nationalsozialismus. Doch welche Rollen mussten SchĂ€ferhunde im Regime der Nationalsozialisten spielen? Sie wurden als Vorbild fĂŒr „Rassenideologie“ herangezogen, sie wurden als Waffen in Konzentrationslagern genutzt, um Inhaftierte der Lager zu regulieren und verĂ€ngstigen, sie wurden als „Kameraden“ im Zweiten Weltkrieg konstruiert und vieles mehr. Diesen Spuren und einigen weiteren möchten wir gemeinsam im Lesekreis nachgehen. Gemeinsam lesen wir dabei den (bisher unveröffentlichten) Text „Blondi – Eine Canine Geschichte“ von Tom Zimmermann (tierbefreiungsarchiv). Das Thema „Tiere im Nationalsozialismus“ wurde unter anderem vom Deutschlandfunk aufgegriffen Auch das Magazin TIERBEFREIUNG griff das Thema in der Ausgabe 98 auf. (PDF) Unser Lesekreis wird wieder online stattfinden. Falls ihr Interesse habt daran teilzunehmen, schickt bitte zeitnah eine Info an: tierbefreiung_dd@riseup.net Ihr bekommt dann die ZugĂ€nge fĂŒr den Konferenzraum und eine kurze [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Die RevolutionĂ€r*innen von 1918 (Filmscreening mit Diskussion) ZunĂ€chst zeigen wir den Film “Es geht durch die Welt ein GeflĂŒster” von Regisseurin Uli Bez und laden im Anschluss zur gemeinsamen Diskussion und genaueren Beleuchtung der dargestellten – vieler sonst oftmals zu wenig beachteten – Aspekte der bayrischen RĂ€terepublik mit der Filmemacherin selbst und Dania Alasti (Philosophin) ein. Die Veranstaltung findet online auf der Plattform Big Blue Button statt. Der Link zum Film und die Einwahldaten zur Diskussion werden kurz vor der Veranstaltung verschickt. Anmeldungen bitte unter: frauenundrevolution@gmx.de Uli Bez ist Filmemacherin und lebt in MĂŒnchen. Ihre bekanntesten Filme sind „Töchter des Aufbruchs“ ĂŒber Wandergeschichten von Frauen und „Wer wagt beginnt“ ĂŒber genossenschaftliches und selbstverwaltetes Wohnen. „Es geht durch die Welt ein GeflĂŒster“ (1988) ist ihr erster Film, den sie 2018 zum RevolutionsjubilĂ€um neu geschnitten hat und der inzwischen auch in der englischen Sprachfassung vorliegt. (weitere Infos unter http://bezmedien.de) Dania Alasti ist Autorin und Doktorandin in Philosophie an der Freien UniversitĂ€t Berlin zum Thema »Gewalt und Frieden«. Ihr Buch zum Thema der Veranstaltung “Frauen der Novemberrevolution. Kontinu [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Frauenstreik Stuttgart – Workshop „Das feministische Wir!“ Das feministische Wir! – Workshop mit Koschka Linkerhand Die Zeiten werden dunkler. Global breiten sich faschistische und fundamentalistische Bewegungen aus, die nicht zuletzt von ihrem Antifeminismus zusammengehalten werden. Dennoch ist es nicht leichter geworden, produktiv ĂŒber feministische Analysen und Aktionsformen zu streiten und Formen der solidarischen Zusammenarbeit zu finden. Wir wollen anlĂ€sslich des 8. MĂ€rz uns dieser Thematik widmen. Der Workshop geht der Frage nach, warum Streit unter Feminist_innen ein so schwieriges Thema ist. Am Beispiel einer aktuellen Kampagne zum Frauenkampf wollen wir diskutieren, wie wir ihn dennoch bewerkstelligen können. Organisiert von: Zusammen KĂ€mpfen Stuttgart und Frauenkollektiv Stuttgart –> Der Workshop ist nur fĂŒr Frauen* offen. Bitte meldet euch an, via Mail: zk-stuttgart@riseup.net, dann erhaltet ihr einen Link zur Zoomveranstaltung. Schreibt doch auch gerne, aus welcher Stadt ihr kommt. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr. TRANS*SOLIDARISCH HANDELN! Was bedeuten Worte wie trans*feminin, nicht-binĂ€r, genderfluid oder agender? Welche Benachteiligung erfahren trans* Personen? Wie wirkt sich die Überschneidung mit anderen Formen von Diskriminierung aus? Und wie kann ich mich solidarisch mit den Anliegen von trans* Personen zeigen? Dieser Workshop ist offen fĂŒr alle Geschlechter und richtet sich in erster Linie an cis Personen (= Menschen, die sich mit dem bei ihrer Geburt zugeschriebenen Geschlecht wohlfĂŒhlen). Es werden Ideen vermittelt, wie ein diskriminierungssensibler Umgang aussehen kann, der intersektionale VerschrĂ€nkungen von Diskriminierung mitdenkt und gewaltvolle koloniale KontinuitĂ€ten von Transfeindlichkeit abbaut.   Die Veranstaltung ist Teil des W3_Projektes Solidarisch Handeln Lernen   Hinweise zur Teilnahme: Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten fĂŒr die Veranstaltung verschicken wir am Tag der Veranstaltung an alle, die teilnehmen möchten, per Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung bis Freitag, den 12. MĂ€rz 2021 18 Uhr an info@w3-hamburg.de  Zur DurchfĂŒhrung des online-Workshops nutzen wir das Programm BigBlueButton. Hinweise zur Nutzung des Programms gibt es unter W3 [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 12.03 - 16:00 Uhr bis 13.03 - 15:30 Uhr. Fifty Shades of Marktwirtschaft Die Vielfalt der MĂ€rkte und die Einfalt des Kapitalismus Der Markt soll es regeln, GĂŒter effizient verteilen und den grĂ¶ĂŸten Nutzen fĂŒr alle schaffen. So lauten gĂ€ngige AnsprĂŒche an „den Markt“. Meist wird nicht groß differenziert, was auf diesem Markt gehandelt wird, sondern blind auf seinen einzigartigen Mechanismus vertraut. In diesem Online-Workshop werfen wir gemeinsam einen differenzierteren Blick auf diesen allseits beschworenen Markt-Mechanismus, denn die dort auftretenden PhĂ€nomene könnten kaum unterschiedlicher sein. Je nachdem, wer welche Ware kauft und/oder verkauft, wie viel Marktmacht die Parteien jeweils mitbringen, funktionieren die MĂ€rkte entsprechend sehr unterschiedlicher Prinzipien. Wir werfen einen Blick auf die Funktionsweise der MĂ€rkte, z.B. im Bereich Wohnen, Medikamente und Lebensmitteleinzelhandel. – Wer trifft dabei auf wen? – Welche Faktoren beeinflussen die Preisbildung? – Und welche problematischen Konsequenzen sind erkennbar? Diesen und weiteren Fragen möchten wir nachgehen um besser zu verstehen, wie unsere Wirtschaft funktioniert, Reichtum entsteht und sich Ungleichheiten vertiefen. Und ist der Markt erst mal von seinem „Gewand der „spontanen, natĂŒrlichen“ Ordnung“ befreit und als eine von Menschen gemach [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Gates-Stiftung, WHO und Gönnertum im globalen Gesundheitsbereich Fakten und linke Kritik an Philantropie statt Verschwörungsmythen. Mit Andreas Wulf, medico international Zehntausende Teilnehmende gehen zu Demonstrationen, auf denen die Gefahren des neuartigen Corona-Virus geleugnet bzw. verharmlost werden. Verschwörungsmythen aller Schattierungen werden dort verbreitet. Oftmals wird dabei auf die „Gates-Stiftung“  – mit vollem Namen „Bill and Melinda Gates Foundation“ (BMGF) – und ihren Einfluss in der globalen Gesundheitspolitik verwiesen. Die Stiftung wolle in erster Linie Angst machen vor dem Corona-Virus und damit ein weltweites Zwangsimpfungsprogramm installieren, so die populĂ€re VerschwörungserzĂ€hlung, die dann noch mit der jeweils eigenen (rechten) Agenda angereichert wird. Wie jeder erfolgreiche Verschwörungsmythos setzt auch dieser an einer ernstzunehmenden Kritik an, um sie dann in eine wahnhafte Verschwörung zu verzerren. Ja, es gibt diese Stiftung und ja, sie hat erheblichen Einfluss auf die globale Gesundheitsforschung und die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Als private Einrichtung bestimmt sie damit mit, wie und welche Krankheiten weltweit bekĂ€mpft werden. Nachdem die USA unter PrĂ€sident Trump aus der WHO ausschieden,  konnte d [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr. How to Face the Perfect Problem – Wie Klimakommunikation gelingen kann | Teil 1 von 2 Wie können wir unsere politischen Forderungen und privaten Lebensstile so kommunizieren, dass sie Gehör finden und möglichst wirkungsvoll sind? Wie kann ich radikal anderen Meinungen zuhören und in Verbindung mit meine*r GesprĂ€chspartner*in bleiben? In diesem Online-Workshop lernt ihr, wie eine effektive Kommunikation ĂŒber ein Thema gelingen kann, das komplex, polarisierend und emotional wie politisch aufgeladen ist. FĂŒr dieses spannende und wichtige Thema wollen wir uns zwei Mal treffen, um unterschiedlichen Schwerpunkten genĂŒgend Zeit fĂŒr inhaltlichen Input und interaktiven Methoden zu geben. Beim ersten Termin am 12. MĂ€rz von 17:00 bis 18:30 Uhr wollen wir uns anschauen, welche sozialen Normen und Emotionen unsere Krisenwahrnehmung prĂ€gen. Im zweiten Schritt werden wir ĂŒben, wie wir strategisch Normen, Emotionen und Wirksamkeitserwartungen in unserer Kommunikation einbauen können um mehr Menschen zu erreichen und zu motivieren. Beim zweiten Termin am 19. MĂ€rz von 17:00 bis 18:30 Uhr wollen wir uns unseren Werten und BedĂŒrfnissen hinter den Forderungen widmen die wir auf politischer Ebene vertreten. Dabei wollen wir auch ĂŒben, in Kontakt zu gehen mit radikal anderen Meinungen. [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:00 Uhr bis 15:30 Uhr. Fifty Shades of Marktwirtschaft Die Vielfalt der MĂ€rkte und die Einfalt des Kapitalismus Der Markt soll es regeln, GĂŒter effizient verteilen und den grĂ¶ĂŸten Nutzen fĂŒr alle schaffen. So lauten gĂ€ngige AnsprĂŒche an „den Markt“. Meist wird nicht groß differenziert, was auf diesem Markt gehandelt wird, sondern blind auf seinen einzigartigen Mechanismus vertraut. In diesem Online-Workshop werfen wir gemeinsam einen differenzierteren Blick auf diesen allseits beschworenen Markt-Mechanismus, denn die dort auftretenden PhĂ€nomene könnten kaum unterschiedlicher sein. Je nachdem, wer welche Ware kauft und/oder verkauft, wie viel Marktmacht die Parteien jeweils mitbringen, funktionieren die MĂ€rkte entsprechend sehr unterschiedlicher Prinzipien. Wir werfen einen Blick auf die Funktionsweise der MĂ€rkte, z.B. im Bereich Wohnen, Medikamente und Lebensmitteleinzelhandel. – Wer trifft dabei auf wen? – Welche Faktoren beeinflussen die Preisbildung? – Und welche problematischen Konsequenzen sind erkennbar? Diesen und weiteren Fragen möchten wir nachgehen um besser zu verstehen, wie unsere Wirtschaft funktioniert, Reichtum entsteht und sich Ungleichheiten vertiefen. Und ist der Markt erst mal von seinem „Gewand der „spontanen, natĂŒrlichen“ Ordnung“ befreit und als eine von Menschen gemach [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Postkolonialer Blick und koloniale KontinuitĂ€ten // Fokus: Migration aus Afrika Koloniale KontinuitĂ€ten lassen sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen erkennen: in der Wirtschaft, der Ökologie, der Politik, der Kultur sowie in der Bildung. In diesem bpb:seminar digital zur EinfĂŒhrung in das Thema Postkolonialismus fokussieren wir uns auf die Fragen, inwieweit koloniale KontinuitĂ€ten die Beziehungen zwischen dem afrikanischen und dem europĂ€ischen Kontinent prĂ€gen und wie vor diesem Hintergrund Migrationsbewegen zu bewerten sind. Gerade fĂŒr die Migration von jungen Menschen aus Afrika nach Europa gibt es zahlreiche GrĂŒnde: Perspektivlosigkeit, Armut und fehlende Bildung zwingen viele zum Aufbruch. Im bpb:seminar digital beleuchten wir diese GrĂŒnde genauer und skizzieren die komplexen außenpolitischen Beziehungen zwischen Afrika und Europa. Im Austausch mit den Teilnehmenden suchen wir Antworten auf die Fragen, inwiefern diese Beziehungen in der kolonialen Geschichte wurzeln und wie diese bis heute nachwirken. Ziel des bpb:seminars digital ist es, die historischen ZusammenhĂ€nge sichtbar zu machen und fĂŒr die gewachsenen globalen Machtstrukturen zu sensibilisieren. Joel Agnigbo ist in Togo geboren. Nach seinem Studium der Geschichte und Kommunikationswissensch [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr. Und wenn es auch anders möglich wĂ€re? – Herangehensweisen zum Hinterfragen ökonomischer NormalitĂ€t „Es gibt keine Alternative”. Was Margaret Thatcher in den 1980er Jahren ĂŒber den globalisierten Kapitalismus sagte, wird heute noch immeran vielen Stellen glaubhaft gemacht. Kritische politische Bildung kann dazu beitragen, unhinterfragte Grundannahmen ĂŒber unsere Wirtschaft besprechbar zu machen, zu reflektieren und Alternativen zu denken: – Warum wirtschaften wir? – Was ist ein Gutes Leben? – Und wie ist das fĂŒr alle möglich? Wie sieht eine Gesellschaft jenseits von Konkurrenz und Gewinnmaximierung aus? Im Workshop tauschen wir uns zu methodischen und didaktischen Herangehensweisen aus, wie eine solche Bildung auch im digitalen Raum aussehen kann. Zur Anmeldung bis 15. Januar: https://www.hosting.grafstat.com/aul-nds/formulare/dirtycapitalism-2021/index.htm   // Eine Veranstaltung vom FKPB im Rahmen der Online-Tagung: „DIRTY CAPITALISM“: POLITISCHE ÖKONOMIE (IN) DER POLITISCHEN BILDUNG mit Nadine Kaufmann vom Konzeptwerk Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Haitianische Renaissance – Der lange Kampf um postkoloniale Emanzipation. Buchvorstellung und Diskussion mit Katja Maurer und Andrea Pollmeier Warum soll man sich mit Haiti beschĂ€ftigen? Das Land gilt als abgehĂ€ngt und irrelevant. Es hat keinen Einfluss auf die Weltpolitik. Und die Armut der Bevölkerung erscheint als eine unter vielen in LĂ€ndern des SĂŒdens. Doch Haiti ist mehr. Die historischen Ereignisse in Haiti, die siegreiche Revolution schwarzer Sklaven, die erste befreite Kolonie begrĂŒnden den Universalismus der Menschenrechte, die sonst lĂ€ngst ein weiteres Mittel nördlicher Dominanz- und Ausgrenzungskultur wĂ€ren. Wer sich eine andere Welt mit der UniversalitĂ€t der Menschenrechte als Horizont vorstellt, kommt am haitianischen Beispiel nicht vorbei. Was also kann man aus den Erfahrungen und historischen Entwicklungen in Haiti lernen, um sich mit einem wahrhaft universalen GeschichtsverstĂ€ndnis in einer postkolonialen Welt zu bewegen? Beide Autorinnen werden aus dem Buch lesen und ihre jeweiligen ZugĂ€nge schildern. Dem folgt eine gemeinsame Diskussion. Zielgruppe: Alle sind willkommen! Autorinnen: Katja Maurer ist Journalistin und leitete viele Jahre die Öffentlichkeitsarbeit der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international. Seit 2010 publiziert sie regelmĂ€ĂŸig zu Haiti. Andrea Pollmeier ist Kulturjournal [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Ihr Kampf. Wie Europas extreme Rechte fĂŒr den Umsturz trainiert Europas Neonaziszene trainiert fĂŒr den Tag X, an dem den Ultrarechten der politische Umsturz gelingen soll. So beobachtet Autor Robert Claus eine Professionalisierung der körperlichen Gewalt. Er hat viele „Fight Nights“ in Deutschland und Europa besucht. Seine spannenden Einblicke zeigen ein wachsendes internationales Kampfsport-Netzwerk militanter Neonazis mit Verbindungen zu Hooligans, RechtsRockbands und Securityunternehmen. Gerahmt werden die Texte durch BeitrĂ€ge zu Fragen der PrĂ€vention sowie eine Reportage ĂŒber den internationalen Kampfsporttourismus, der bis nach Thailand reicht. Im Buch kommen Kampfsportler, Betroffene rechter Gewalt, Sportpolitiker und Kenner der Neonaziszene zu Wort. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Der tĂŒrkische Drohnenkrieg um Berg-Karabach: Gamechanger fĂŒr mehr unbemannte AufrĂŒstung? Der Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien im Herbst 2020 gilt als erster zwischenstaatlicher Konflikt, der durch den Einsatz von Kampfdrohnen gewonnen wurde. Die TĂŒrkei unterstĂŒtzte die KĂ€mpfe Aserbaidschans mit ihren „Bayraktar TB2“. Im Vergleich zu den Drohnen der bisherigen MarktfĂŒhrer aus den USA und Israel sind diese kleiner und preislich deutlich gĂŒnstiger. Deutschland lieferte dafĂŒr Technik zur Herstellung von Munition. Dem Einsatz gingen Angriffe in Syrien, Kurdistan und Libyen voraus. Nach den USA, Israel und China will die TĂŒrkei nun bewaffnete Drohnenmacht werden. Dieser RĂŒstungs-Wettlauf dient vielen Staaten als Argument, ebenfalls bewaffnete unbemannte Systeme beschaffen zu mĂŒssen. Im MilitĂ€r sorgt deren zunehmende Verbreitung aber auch fĂŒr neue Anstrengungen zur Modernisierung der Luftabwehr. Wir gehen deshalb der Frage nach, wie Kampfdrohnen die heutige KriegsfĂŒhrung bereits verĂ€ndert haben. Chris Cole, MitgrĂŒnder der Initiative Dronewars UK Bahruz Samadov, Doktorand und Autor aus Aserbaidschan Gevorg Mnatsakanyan, Journalist und Wehrpflichtiger aus Armenien Kamaran Othman, Menschenrechtsbeobachter fĂŒr das Christian Peacemaker Team in Irakisch-Kurdistan Moderatio [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Rassismus im Raum? Stigmatisierung, AusschlĂŒsse und Gegenstrategien in Zeiten der Pandemie Das letzte Jahr hat gezeigt, dass die Folgen der Covid-19-Pandemie strukturelle und soziale Ungleichheiten verstĂ€rken und besonders die Situation derjenigen verschĂ€rfen, die ohnehin schon marginalisiert werden. Rassismus, Sexismus und Klassismus prĂ€gen auch jenseits der Corona-Krise unsere gesellschaftlichen Strukturen – im Zuge der Pandemie, nehmen diese jedoch neue Formen an und verstĂ€rken sich. In der zweiten Veranstaltung der Reihe “Rassismus in Zeiten der Pandemie” wollen wir die rĂ€umliche Dimension von Ausgrenzung und Stigmatisierung sowie möglichen Gegenstrategien ausleuchten. In Zeiten einer Pandemie, in der alle zu Hause bleiben sollen, spielen sichere RĂ€ume eine besondere Rolle. Welche Folgen hat der Lockdown fĂŒr Menschen entlang verschiedener intersektionaler Differenzierungslinien wie Class, Gender und Race? Was bedeutet die Unterbringung in SammelunterkĂŒnften in Zeiten der Pandemie? Auch öffentliche RĂ€ume und FreirĂ€ume sind von besonderer Bedeutung. Es gibt zahlreiche Berichte darĂŒber, dass rassistische Polizeigewalt im Zuge der Pandemie zugenommen hat. Bestimmte RĂ€ume -z.B. ganze Stadtviertel oder HĂ€userblöcke – wurden und werden rassistisch und GadjĂ©-rassistisch (Ras [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Geschlechtliche, sexuelle und amouröse Vielfalt Online-Workshop „Wir sind so unterschiedlich wie Regenbogen“ – 1×1 der geschlechtlichen, sexuellen und amourösen Vielfalt Inhaltstext: Das Thema des Workshops ist in aller Munde, aber worum handelt es sich ĂŒberhaupt dabei? Um einer Antwort nĂ€herzukommen, werden wir uns mit folgenden Fragen beschĂ€ftigen: Was bedeutet geschlechtliche, sexuelle und amouröse Vielfalt? Welche verschiedenen IdentiĂ€tskategorien gibt es? Welchen Diskriminerungen sind Menschen mit diesen IdentitĂ€ten ausgesetzt? Wie kann ich mich fĂŒr das Thema sensibilisieren und UnterstĂŒtzung geben?   von 18 Uhr bis 21 Uhr in Kooperation mit den Queer Referaten und den STV Gender Studies in Graz. Anmeldung unter: genderstudies@oehunigraz.at Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Deutschlands koloniale Vergangenheit. Paul Pogge und unser rassistisches Erbe Jahrzehntelang wurde die koloniale Vergangenheit kaum thematisiert. Erst seit kurzem beginnt Deutschland, sich mit den Verbrechen in der Kolonialzeit auseinanderzusetzen. Geht es in vielen StĂ€dten um die Umbenennung von Straßen, die die Namen kolonialer Verbrecher tragen, ist in Rostock dem Afrika-Forschungsreisenden Paul Pogge ein Denkmal gewidmet. Pogge gilt als rassistisch und als ein Wegbereiter des deutschen Kolonialismus und so diskutiert die Stadt aktuell den Umgang mit dem Denkmal. Gemeinsam mit unseren GesprĂ€chsgĂ€sten wollen wir Fragen nach den Folgen, Spuren und dem Umgang mit der deutschen Fremdherrschaft in Afrika, China und der SĂŒdsee nachgehen? Was hat die Kolonialgeschichte mit heutigem Rassismus zu tun? Und wie können und mĂŒssen wir Verantwortung ĂŒbernehmen? Anmeldung (siehe Button)   mit Alexandra Pencov, Rostock Postkolonial, Tahir Della, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V., Dr. Jonas Kreienbaum, Historiker, UniversitĂ€t Rostock Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr. SolidaritĂ€t_ aber Wie? Ist Teilhabe FĂŒr Alle Möglich? Mehr denn je brauchen wir in Zeiten von Corona einen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Jeder ist in dieser Krisensituation gefragt, Verantwortung auch fĂŒr andere zu ĂŒbernehmen, jeder muss sich beteiligen, wenn es gilt, die wirtschaftlichen Folgen gemeinsam zu tragen. Doch seit zwanzig Jahren zeichnet sich in unserer Gesellschaft eine Entwicklung ab, die unsere Öffentlichkeit in partielle Interessengruppen zerfallen lĂ€sst. Parallelwelten tun sich auf, Blasen, in denen wir uns einrichten und zugleich abgrenzen. Sei es in Fragen der Religion, der Herkunft, der sozialen Stellung, der politischen Haltung, des eigenen Lebensstils: die Gesellschaft ist divers und droht in dieser Vielfalt als Gemeinschaft zu zerfallen. Was verbindet uns noch, wenn Fake-News keine Wahrheit mehr zulassen, wenn Werte strittig geworden sind, wenn Meinungen statt Argumente zĂ€hlen, wenn das Soziale uns immer mehr spaltet? Nur mit SolidaritĂ€t werden wir die Aufgaben der Zukunft bewĂ€ltigen und nur mit SolidaritĂ€t lassen sich die demokratischen Rechte schĂŒtzen: Aber wie ist SolidaritĂ€t heute ĂŒberhaupt noch möglich?   Zur Reihe DENKArt Ziel der Reihe „DenkArt“ ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr. „Vorbeugende VerbrechensbekĂ€mpfung“ und die Hamburger Kriminalpolizei als Akteurin von NS-Verbrechen WĂ€hrend die Gestapo als ausfĂŒhrendes Organ von NS-Verbrechen weithin bekannt ist, rĂŒckte die nationalsozialistische Kriminalpolizei erst in den 1990er-Jahren zunehmend in den Fokus von Forschung und Öffentlichkeit. Insbesondere ihre Beteiligung an der sozialrassistisch begrĂŒndeten Verfolgung von Bevölkerungsgruppen wie Sinti und Roma, Homosexuellen oder Kleinkriminellen und Obdachlosen galt lange nicht als NS-spezifisches Verbrechen, sondern vielmehr als FortfĂŒhrung regulĂ€rer Kriminalpolitik mit etwas „anderen Mitteln“. In dem Vortrag wird die Rolle der Hamburger Kriminalpolizei unter diesem Gesichtspunkt beleuchtet und dabei insbesondere die sogenannte „vorbeugende VerbrechensbekĂ€mpfung“ illustriert. Die Referentin Dagmar Lieske promovierte zum Thema „Berufsverbrecher“ als HĂ€ftlinge im KZ Sachsenhausen und ist MitbegrĂŒnderin einer Initiative zur Anerkennung dieser ignorierten Opfergruppe. Seit September 2020 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der GedenkstĂ€tte Deutscher Widerstand in dem Forschungsprojekt „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ tĂ€tig. Hinweise zur Teilnahme: Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten fĂŒr die Veran [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Im Dekolonial-Salon: Deutsche Sklavereikritik um 1820 Gegen Ende seines Lebens hat sich Joachim Nettelbeck (1738 – 1824) von seiner TĂ€tigkeit als Steuermann auf niederlĂ€ndischen Versklavungsschiffen distanziert. In seiner Autobiographie schreibt er dazu: „Vor 50 Jahren war und galt dieser böse Menschenhandel als ein Gewerbe, wie andre, ohne daß man viel ĂŒber seine Recht- oder UnrechtmĂ€ĂŸigkeit grĂŒbelte. Barbarische Grausamkeit gegen die eingekaufte Menschen-Ladung war nicht nothwendiger Weise damit verbunden und fand auch wohl nur in einzelnen FĂ€llen statt; auch habe ich, meines Theils, nie dazu gerathen oder geholfen.“ Und am Ende des Buchs heißt es: „Wann will und wird bei uns der ernstliche Wille erwachen, den afrikanischen Raubstaaten ihr schĂ€ndliches Gewerbe zu legen, damit dem friedsamen Schiffer, der die sĂŒdeuropĂ€ischen Meere unter Angst und Schrecken befĂ€hrt, keine Sklavenfessel mehr drohen? Wenn ich das noch heute oder morgen verkĂŒndigen höre, dann will ich mit Freuden mein lebenssattes Haupt zur Ruhe niederlegen!“ Wie sind diese Äußerungen zu bewerten? Ist Nettelbecks spĂ€te Distanzierung vom Versklavungshandel unter den damaligen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen „bemerkenswert“, wie der Erfurter OberbĂŒrgermeister Andreas [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/