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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe

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Heute von 17:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Revolutionärinnen in der bayrischen Räterepublik Die Freiheit liegt auf der Straße. Zwischen 1915 und 1918, verursacht durch den seit 1914 wütenden 1. Weltkrieg und dem Elend, das er im Land hinterließ, revoltierten Tausende von Menschen gegen die ungleiche Verteilung knapper Lebensmittel und die herrschenden Verhältnisse – häufig unter maßgeblicher Beteiligung von Frauen. Streikende Arbeiter*innen forderten nicht nur höhere Löhne und eine Verkürzung der Arbeitszeit, sondern schlossen sich auch den Protesten für den Frieden an. Strukturelle und systematische Widerstände führten dazu, dass Frauen zwar in großer Anzahl an der Hinleitung auf den Umsturz im November 1918 beteiligt waren, kaum jedoch an der folgenden Rätestruktur und der Formung der Weimarer Republik, obwohl in beiden Strukturen erstmals auch Frauen im Dt. Reich wählen und gewählt werden durften. Die Auflehnung in Bayern kulminierte im April 1919 mit der Ausrufung der bayrischen Räterepublik, die dem herrschende System für wenige Wochen eine revolutionäre, sozialistische Alternative gegenüberstellte. Wie kam es dazu und was blieb von ihren Kämpfen und Forderungen erhalten? In zwei aufeinanderfolgenden Vorträgen mit anschließender Diskussion wollen wir dieser Frage nachgehen. Simon Schaupp richtet seine [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Tiere im Nationalsozialismus am Beispiel von „Deutschen Schäferhunden“ Schäferhunde finden sich in vielen Dokumentationen, Büchern, Texten und Bildern über den Nationalsozialismus. Gerade die Schäferhündin ‚Blondi‘, die von Adolf Hitler gehalten wurde, gehört zur Staffage der Geschichtskultur über den Nationalsozialismus. Doch welche Rollen mussten Schäferhunde im Regime der Nationalsozialisten spielen? Sie wurden als Vorbild für „Rassenideologie“ herangezogen, sie wurden als Waffen in Konzentrationslagern genutzt, um Inhaftierte der Lager zu regulieren und verängstigen, sie wurden als „Kameraden“ im Zweiten Weltkrieg konstruiert und vieles mehr. Diesen Spuren und einigen weiteren möchten wir gemeinsam im Lesekreis nachgehen. Gemeinsam lesen wir dabei den (bisher unveröffentlichten) Text „Blondi – Eine Canine Geschichte“ von Tom Zimmermann (tierbefreiungsarchiv). Das Thema „Tiere im Nationalsozialismus“ wurde unter anderem vom Deutschlandfunk aufgegriffen Auch das Magazin TIERBEFREIUNG griff das Thema in der Ausgabe 98 auf. (PDF) Unser Lesekreis wird wieder online stattfinden. Falls ihr Interesse habt daran teilzunehmen, schickt bitte zeitnah eine Info an: tierbefreiung_dd@riseup.net Ihr bekommt dann die Zugänge für den Konferenzraum und eine kurze [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Die Revolutionär*innen von 1918 (Filmscreening mit Diskussion) Zunächst zeigen wir den Film “Es geht durch die Welt ein Geflüster” von Regisseurin Uli Bez und laden im Anschluss zur gemeinsamen Diskussion und genaueren Beleuchtung der dargestellten – vieler sonst oftmals zu wenig beachteten – Aspekte der bayrischen Räterepublik mit der Filmemacherin selbst und Dania Alasti (Philosophin) ein. Die Veranstaltung findet online auf der Plattform Big Blue Button statt. Der Link zum Film und die Einwahldaten zur Diskussion werden kurz vor der Veranstaltung verschickt. Anmeldungen bitte unter: frauenundrevolution@gmx.de Uli Bez ist Filmemacherin und lebt in München. Ihre bekanntesten Filme sind „Töchter des Aufbruchs“ über Wandergeschichten von Frauen und „Wer wagt beginnt“ über genossenschaftliches und selbstverwaltetes Wohnen. „Es geht durch die Welt ein Geflüster“ (1988) ist ihr erster Film, den sie 2018 zum Revolutionsjubiläum neu geschnitten hat und der inzwischen auch in der englischen Sprachfassung vorliegt. (weitere Infos unter http://bezmedien.de) Dania Alasti ist Autorin und Doktorandin in Philosophie an der Freien Universität Berlin zum Thema »Gewalt und Frieden«. Ihr Buch zum Thema der Veranstaltung “Frauen der Novemberrevolution. Kontinu [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Frauenstreik Stuttgart – Workshop „Das feministische Wir!“ Das feministische Wir! – Workshop mit Koschka Linkerhand Die Zeiten werden dunkler. Global breiten sich faschistische und fundamentalistische Bewegungen aus, die nicht zuletzt von ihrem Antifeminismus zusammengehalten werden. Dennoch ist es nicht leichter geworden, produktiv über feministische Analysen und Aktionsformen zu streiten und Formen der solidarischen Zusammenarbeit zu finden. Wir wollen anlässlich des 8. März uns dieser Thematik widmen. Der Workshop geht der Frage nach, warum Streit unter Feminist_innen ein so schwieriges Thema ist. Am Beispiel einer aktuellen Kampagne zum Frauenkampf wollen wir diskutieren, wie wir ihn dennoch bewerkstelligen können. Organisiert von: Zusammen Kämpfen Stuttgart und Frauenkollektiv Stuttgart –> Der Workshop ist nur für Frauen* offen. Bitte meldet euch an, via Mail: zk-stuttgart@riseup.net, dann erhaltet ihr einen Link zur Zoomveranstaltung. Schreibt doch auch gerne, aus welcher Stadt ihr kommt. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr. TRANS*SOLIDARISCH HANDELN! Was bedeuten Worte wie trans*feminin, nicht-binär, genderfluid oder agender? Welche Benachteiligung erfahren trans* Personen? Wie wirkt sich die Überschneidung mit anderen Formen von Diskriminierung aus? Und wie kann ich mich solidarisch mit den Anliegen von trans* Personen zeigen? Dieser Workshop ist offen für alle Geschlechter und richtet sich in erster Linie an cis Personen (= Menschen, die sich mit dem bei ihrer Geburt zugeschriebenen Geschlecht wohlfühlen). Es werden Ideen vermittelt, wie ein diskriminierungssensibler Umgang aussehen kann, der intersektionale Verschränkungen von Diskriminierung mitdenkt und gewaltvolle koloniale Kontinuitäten von Transfeindlichkeit abbaut.   Die Veranstaltung ist Teil des W3_Projektes Solidarisch Handeln Lernen   Hinweise zur Teilnahme: Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tag der Veranstaltung an alle, die teilnehmen möchten, per Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung bis Freitag, den 12. März 2021 18 Uhr an info@w3-hamburg.de  Zur Durchführung des online-Workshops nutzen wir das Programm BigBlueButton. Hinweise zur Nutzung des Programms gibt es unter W3 [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 12.03 - 16:00 Uhr bis 13.03 - 15:30 Uhr. Fifty Shades of Marktwirtschaft Die Vielfalt der Märkte und die Einfalt des Kapitalismus Der Markt soll es regeln, Güter effizient verteilen und den größten Nutzen für alle schaffen. So lauten gängige Ansprüche an „den Markt“. Meist wird nicht groß differenziert, was auf diesem Markt gehandelt wird, sondern blind auf seinen einzigartigen Mechanismus vertraut. In diesem Online-Workshop werfen wir gemeinsam einen differenzierteren Blick auf diesen allseits beschworenen Markt-Mechanismus, denn die dort auftretenden Phänomene könnten kaum unterschiedlicher sein. Je nachdem, wer welche Ware kauft und/oder verkauft, wie viel Marktmacht die Parteien jeweils mitbringen, funktionieren die Märkte entsprechend sehr unterschiedlicher Prinzipien. Wir werfen einen Blick auf die Funktionsweise der Märkte, z.B. im Bereich Wohnen, Medikamente und Lebensmitteleinzelhandel. – Wer trifft dabei auf wen? – Welche Faktoren beeinflussen die Preisbildung? – Und welche problematischen Konsequenzen sind erkennbar? Diesen und weiteren Fragen möchten wir nachgehen um besser zu verstehen, wie unsere Wirtschaft funktioniert, Reichtum entsteht und sich Ungleichheiten vertiefen. Und ist der Markt erst mal von seinem „Gewand der „spontanen, natürlichen“ Ordnung“ befreit und als eine von Menschen gemach [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Gates-Stiftung, WHO und Gönnertum im globalen Gesundheitsbereich Fakten und linke Kritik an Philantropie statt Verschwörungsmythen. Mit Andreas Wulf, medico international Zehntausende Teilnehmende gehen zu Demonstrationen, auf denen die Gefahren des neuartigen Corona-Virus geleugnet bzw. verharmlost werden. Verschwörungsmythen aller Schattierungen werden dort verbreitet. Oftmals wird dabei auf die „Gates-Stiftung“  – mit vollem Namen „Bill and Melinda Gates Foundation“ (BMGF) – und ihren Einfluss in der globalen Gesundheitspolitik verwiesen. Die Stiftung wolle in erster Linie Angst machen vor dem Corona-Virus und damit ein weltweites Zwangsimpfungsprogramm installieren, so die populäre Verschwörungserzählung, die dann noch mit der jeweils eigenen (rechten) Agenda angereichert wird. Wie jeder erfolgreiche Verschwörungsmythos setzt auch dieser an einer ernstzunehmenden Kritik an, um sie dann in eine wahnhafte Verschwörung zu verzerren. Ja, es gibt diese Stiftung und ja, sie hat erheblichen Einfluss auf die globale Gesundheitsforschung und die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Als private Einrichtung bestimmt sie damit mit, wie und welche Krankheiten weltweit bekämpft werden. Nachdem die USA unter Präsident Trump aus der WHO ausschieden,  konnte d [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr. How to Face the Perfect Problem – Wie Klimakommunikation gelingen kann | Teil 1 von 2 Wie können wir unsere politischen Forderungen und privaten Lebensstile so kommunizieren, dass sie Gehör finden und möglichst wirkungsvoll sind? Wie kann ich radikal anderen Meinungen zuhören und in Verbindung mit meine*r Gesprächspartner*in bleiben? In diesem Online-Workshop lernt ihr, wie eine effektive Kommunikation über ein Thema gelingen kann, das komplex, polarisierend und emotional wie politisch aufgeladen ist. Für dieses spannende und wichtige Thema wollen wir uns zwei Mal treffen, um unterschiedlichen Schwerpunkten genügend Zeit für inhaltlichen Input und interaktiven Methoden zu geben. Beim ersten Termin am 12. März von 17:00 bis 18:30 Uhr wollen wir uns anschauen, welche sozialen Normen und Emotionen unsere Krisenwahrnehmung prägen. Im zweiten Schritt werden wir üben, wie wir strategisch Normen, Emotionen und Wirksamkeitserwartungen in unserer Kommunikation einbauen können um mehr Menschen zu erreichen und zu motivieren. Beim zweiten Termin am 19. März von 17:00 bis 18:30 Uhr wollen wir uns unseren Werten und Bedürfnissen hinter den Forderungen widmen die wir auf politischer Ebene vertreten. Dabei wollen wir auch üben, in Kontakt zu gehen mit radikal anderen Meinungen. [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:00 Uhr bis 15:30 Uhr. Fifty Shades of Marktwirtschaft Die Vielfalt der Märkte und die Einfalt des Kapitalismus Der Markt soll es regeln, Güter effizient verteilen und den größten Nutzen für alle schaffen. So lauten gängige Ansprüche an „den Markt“. Meist wird nicht groß differenziert, was auf diesem Markt gehandelt wird, sondern blind auf seinen einzigartigen Mechanismus vertraut. In diesem Online-Workshop werfen wir gemeinsam einen differenzierteren Blick auf diesen allseits beschworenen Markt-Mechanismus, denn die dort auftretenden Phänomene könnten kaum unterschiedlicher sein. Je nachdem, wer welche Ware kauft und/oder verkauft, wie viel Marktmacht die Parteien jeweils mitbringen, funktionieren die Märkte entsprechend sehr unterschiedlicher Prinzipien. Wir werfen einen Blick auf die Funktionsweise der Märkte, z.B. im Bereich Wohnen, Medikamente und Lebensmitteleinzelhandel. – Wer trifft dabei auf wen? – Welche Faktoren beeinflussen die Preisbildung? – Und welche problematischen Konsequenzen sind erkennbar? Diesen und weiteren Fragen möchten wir nachgehen um besser zu verstehen, wie unsere Wirtschaft funktioniert, Reichtum entsteht und sich Ungleichheiten vertiefen. Und ist der Markt erst mal von seinem „Gewand der „spontanen, natürlichen“ Ordnung“ befreit und als eine von Menschen gemach [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Postkolonialer Blick und koloniale Kontinuitäten // Fokus: Migration aus Afrika Koloniale Kontinuitäten lassen sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen erkennen: in der Wirtschaft, der Ökologie, der Politik, der Kultur sowie in der Bildung. In diesem bpb:seminar digital zur Einführung in das Thema Postkolonialismus fokussieren wir uns auf die Fragen, inwieweit koloniale Kontinuitäten die Beziehungen zwischen dem afrikanischen und dem europäischen Kontinent prägen und wie vor diesem Hintergrund Migrationsbewegen zu bewerten sind. Gerade für die Migration von jungen Menschen aus Afrika nach Europa gibt es zahlreiche Gründe: Perspektivlosigkeit, Armut und fehlende Bildung zwingen viele zum Aufbruch. Im bpb:seminar digital beleuchten wir diese Gründe genauer und skizzieren die komplexen außenpolitischen Beziehungen zwischen Afrika und Europa. Im Austausch mit den Teilnehmenden suchen wir Antworten auf die Fragen, inwiefern diese Beziehungen in der kolonialen Geschichte wurzeln und wie diese bis heute nachwirken. Ziel des bpb:seminars digital ist es, die historischen Zusammenhänge sichtbar zu machen und für die gewachsenen globalen Machtstrukturen zu sensibilisieren. Joel Agnigbo ist in Togo geboren. Nach seinem Studium der Geschichte und Kommunikationswissensch [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr. Und wenn es auch anders möglich wäre? – Herangehensweisen zum Hinterfragen ökonomischer Normalität „Es gibt keine Alternative”. Was Margaret Thatcher in den 1980er Jahren über den globalisierten Kapitalismus sagte, wird heute noch immeran vielen Stellen glaubhaft gemacht. Kritische politische Bildung kann dazu beitragen, unhinterfragte Grundannahmen über unsere Wirtschaft besprechbar zu machen, zu reflektieren und Alternativen zu denken: – Warum wirtschaften wir? – Was ist ein Gutes Leben? – Und wie ist das für alle möglich? Wie sieht eine Gesellschaft jenseits von Konkurrenz und Gewinnmaximierung aus? Im Workshop tauschen wir uns zu methodischen und didaktischen Herangehensweisen aus, wie eine solche Bildung auch im digitalen Raum aussehen kann. Zur Anmeldung bis 15. Januar: https://www.hosting.grafstat.com/aul-nds/formulare/dirtycapitalism-2021/index.htm   // Eine Veranstaltung vom FKPB im Rahmen der Online-Tagung: „DIRTY CAPITALISM“: POLITISCHE ÖKONOMIE (IN) DER POLITISCHEN BILDUNG mit Nadine Kaufmann vom Konzeptwerk Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Haitianische Renaissance – Der lange Kampf um postkoloniale Emanzipation. Buchvorstellung und Diskussion mit Katja Maurer und Andrea Pollmeier Warum soll man sich mit Haiti beschäftigen? Das Land gilt als abgehängt und irrelevant. Es hat keinen Einfluss auf die Weltpolitik. Und die Armut der Bevölkerung erscheint als eine unter vielen in Ländern des Südens. Doch Haiti ist mehr. Die historischen Ereignisse in Haiti, die siegreiche Revolution schwarzer Sklaven, die erste befreite Kolonie begründen den Universalismus der Menschenrechte, die sonst längst ein weiteres Mittel nördlicher Dominanz- und Ausgrenzungskultur wären. Wer sich eine andere Welt mit der Universalität der Menschenrechte als Horizont vorstellt, kommt am haitianischen Beispiel nicht vorbei. Was also kann man aus den Erfahrungen und historischen Entwicklungen in Haiti lernen, um sich mit einem wahrhaft universalen Geschichtsverständnis in einer postkolonialen Welt zu bewegen? Beide Autorinnen werden aus dem Buch lesen und ihre jeweiligen Zugänge schildern. Dem folgt eine gemeinsame Diskussion. Zielgruppe: Alle sind willkommen! Autorinnen: Katja Maurer ist Journalistin und leitete viele Jahre die Öffentlichkeitsarbeit der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international. Seit 2010 publiziert sie regelmäßig zu Haiti. Andrea Pollmeier ist Kulturjournal [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Ihr Kampf. Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert Europas Neonaziszene trainiert für den Tag X, an dem den Ultrarechten der politische Umsturz gelingen soll. So beobachtet Autor Robert Claus eine Professionalisierung der körperlichen Gewalt. Er hat viele „Fight Nights“ in Deutschland und Europa besucht. Seine spannenden Einblicke zeigen ein wachsendes internationales Kampfsport-Netzwerk militanter Neonazis mit Verbindungen zu Hooligans, RechtsRockbands und Securityunternehmen. Gerahmt werden die Texte durch Beiträge zu Fragen der Prävention sowie eine Reportage über den internationalen Kampfsporttourismus, der bis nach Thailand reicht. Im Buch kommen Kampfsportler, Betroffene rechter Gewalt, Sportpolitiker und Kenner der Neonaziszene zu Wort. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Der türkische Drohnenkrieg um Berg-Karabach: Gamechanger für mehr unbemannte Aufrüstung? Der Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien im Herbst 2020 gilt als erster zwischenstaatlicher Konflikt, der durch den Einsatz von Kampfdrohnen gewonnen wurde. Die Türkei unterstützte die Kämpfe Aserbaidschans mit ihren „Bayraktar TB2“. Im Vergleich zu den Drohnen der bisherigen Marktführer aus den USA und Israel sind diese kleiner und preislich deutlich günstiger. Deutschland lieferte dafür Technik zur Herstellung von Munition. Dem Einsatz gingen Angriffe in Syrien, Kurdistan und Libyen voraus. Nach den USA, Israel und China will die Türkei nun bewaffnete Drohnenmacht werden. Dieser Rüstungs-Wettlauf dient vielen Staaten als Argument, ebenfalls bewaffnete unbemannte Systeme beschaffen zu müssen. Im Militär sorgt deren zunehmende Verbreitung aber auch für neue Anstrengungen zur Modernisierung der Luftabwehr. Wir gehen deshalb der Frage nach, wie Kampfdrohnen die heutige Kriegsführung bereits verändert haben. Chris Cole, Mitgründer der Initiative Dronewars UK Bahruz Samadov, Doktorand und Autor aus Aserbaidschan Gevorg Mnatsakanyan, Journalist und Wehrpflichtiger aus Armenien Kamaran Othman, Menschenrechtsbeobachter für das Christian Peacemaker Team in Irakisch-Kurdistan Moderatio [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Rassismus im Raum? Stigmatisierung, Ausschlüsse und Gegenstrategien in Zeiten der Pandemie Das letzte Jahr hat gezeigt, dass die Folgen der Covid-19-Pandemie strukturelle und soziale Ungleichheiten verstärken und besonders die Situation derjenigen verschärfen, die ohnehin schon marginalisiert werden. Rassismus, Sexismus und Klassismus prägen auch jenseits der Corona-Krise unsere gesellschaftlichen Strukturen – im Zuge der Pandemie, nehmen diese jedoch neue Formen an und verstärken sich. In der zweiten Veranstaltung der Reihe “Rassismus in Zeiten der Pandemie” wollen wir die räumliche Dimension von Ausgrenzung und Stigmatisierung sowie möglichen Gegenstrategien ausleuchten. In Zeiten einer Pandemie, in der alle zu Hause bleiben sollen, spielen sichere Räume eine besondere Rolle. Welche Folgen hat der Lockdown für Menschen entlang verschiedener intersektionaler Differenzierungslinien wie Class, Gender und Race? Was bedeutet die Unterbringung in Sammelunterkünften in Zeiten der Pandemie? Auch öffentliche Räume und Freiräume sind von besonderer Bedeutung. Es gibt zahlreiche Berichte darüber, dass rassistische Polizeigewalt im Zuge der Pandemie zugenommen hat. Bestimmte Räume -z.B. ganze Stadtviertel oder Häuserblöcke – wurden und werden rassistisch und Gadjé-rassistisch (Ras [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Geschlechtliche, sexuelle und amouröse Vielfalt Online-Workshop „Wir sind so unterschiedlich wie Regenbogen“ – 1×1 der geschlechtlichen, sexuellen und amourösen Vielfalt Inhaltstext: Das Thema des Workshops ist in aller Munde, aber worum handelt es sich überhaupt dabei? Um einer Antwort näherzukommen, werden wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen: Was bedeutet geschlechtliche, sexuelle und amouröse Vielfalt? Welche verschiedenen Identiätskategorien gibt es? Welchen Diskriminerungen sind Menschen mit diesen Identitäten ausgesetzt? Wie kann ich mich für das Thema sensibilisieren und Unterstützung geben?   von 18 Uhr bis 21 Uhr in Kooperation mit den Queer Referaten und den STV Gender Studies in Graz. Anmeldung unter: genderstudies@oehunigraz.at Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Deutschlands koloniale Vergangenheit. Paul Pogge und unser rassistisches Erbe Jahrzehntelang wurde die koloniale Vergangenheit kaum thematisiert. Erst seit kurzem beginnt Deutschland, sich mit den Verbrechen in der Kolonialzeit auseinanderzusetzen. Geht es in vielen Städten um die Umbenennung von Straßen, die die Namen kolonialer Verbrecher tragen, ist in Rostock dem Afrika-Forschungsreisenden Paul Pogge ein Denkmal gewidmet. Pogge gilt als rassistisch und als ein Wegbereiter des deutschen Kolonialismus und so diskutiert die Stadt aktuell den Umgang mit dem Denkmal. Gemeinsam mit unseren Gesprächsgästen wollen wir Fragen nach den Folgen, Spuren und dem Umgang mit der deutschen Fremdherrschaft in Afrika, China und der Südsee nachgehen? Was hat die Kolonialgeschichte mit heutigem Rassismus zu tun? Und wie können und müssen wir Verantwortung übernehmen? Anmeldung (siehe Button)   mit Alexandra Pencov, Rostock Postkolonial, Tahir Della, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V., Dr. Jonas Kreienbaum, Historiker, Universität Rostock Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Solidarität_ aber Wie? Ist Teilhabe Für Alle Möglich? Mehr denn je brauchen wir in Zeiten von Corona einen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Jeder ist in dieser Krisensituation gefragt, Verantwortung auch für andere zu übernehmen, jeder muss sich beteiligen, wenn es gilt, die wirtschaftlichen Folgen gemeinsam zu tragen. Doch seit zwanzig Jahren zeichnet sich in unserer Gesellschaft eine Entwicklung ab, die unsere Öffentlichkeit in partielle Interessengruppen zerfallen lässt. Parallelwelten tun sich auf, Blasen, in denen wir uns einrichten und zugleich abgrenzen. Sei es in Fragen der Religion, der Herkunft, der sozialen Stellung, der politischen Haltung, des eigenen Lebensstils: die Gesellschaft ist divers und droht in dieser Vielfalt als Gemeinschaft zu zerfallen. Was verbindet uns noch, wenn Fake-News keine Wahrheit mehr zulassen, wenn Werte strittig geworden sind, wenn Meinungen statt Argumente zählen, wenn das Soziale uns immer mehr spaltet? Nur mit Solidarität werden wir die Aufgaben der Zukunft bewältigen und nur mit Solidarität lassen sich die demokratischen Rechte schützen: Aber wie ist Solidarität heute überhaupt noch möglich?   Zur Reihe DENKArt Ziel der Reihe „DenkArt“ ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr. „Vorbeugende Verbrechensbekämpfung“ und die Hamburger Kriminalpolizei als Akteurin von NS-Verbrechen Während die Gestapo als ausführendes Organ von NS-Verbrechen weithin bekannt ist, rückte die nationalsozialistische Kriminalpolizei erst in den 1990er-Jahren zunehmend in den Fokus von Forschung und Öffentlichkeit. Insbesondere ihre Beteiligung an der sozialrassistisch begründeten Verfolgung von Bevölkerungsgruppen wie Sinti und Roma, Homosexuellen oder Kleinkriminellen und Obdachlosen galt lange nicht als NS-spezifisches Verbrechen, sondern vielmehr als Fortführung regulärer Kriminalpolitik mit etwas „anderen Mitteln“. In dem Vortrag wird die Rolle der Hamburger Kriminalpolizei unter diesem Gesichtspunkt beleuchtet und dabei insbesondere die sogenannte „vorbeugende Verbrechensbekämpfung“ illustriert. Die Referentin Dagmar Lieske promovierte zum Thema „Berufsverbrecher“ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen und ist Mitbegründerin einer Initiative zur Anerkennung dieser ignorierten Opfergruppe. Seit September 2020 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in dem Forschungsprojekt „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ tätig. Hinweise zur Teilnahme: Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veran [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Im Dekolonial-Salon: Deutsche Sklavereikritik um 1820 Gegen Ende seines Lebens hat sich Joachim Nettelbeck (1738 – 1824) von seiner Tätigkeit als Steuermann auf niederländischen Versklavungsschiffen distanziert. In seiner Autobiographie schreibt er dazu: „Vor 50 Jahren war und galt dieser böse Menschenhandel als ein Gewerbe, wie andre, ohne daß man viel über seine Recht- oder Unrechtmäßigkeit grübelte. Barbarische Grausamkeit gegen die eingekaufte Menschen-Ladung war nicht nothwendiger Weise damit verbunden und fand auch wohl nur in einzelnen Fällen statt; auch habe ich, meines Theils, nie dazu gerathen oder geholfen.“ Und am Ende des Buchs heißt es: „Wann will und wird bei uns der ernstliche Wille erwachen, den afrikanischen Raubstaaten ihr schändliches Gewerbe zu legen, damit dem friedsamen Schiffer, der die südeuropäischen Meere unter Angst und Schrecken befährt, keine Sklavenfessel mehr drohen? Wenn ich das noch heute oder morgen verkündigen höre, dann will ich mit Freuden mein lebenssattes Haupt zur Ruhe niederlegen!“ Wie sind diese Äußerungen zu bewerten? Ist Nettelbecks späte Distanzierung vom Versklavungshandel unter den damaligen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen „bemerkenswert“, wie der Erfurter Oberbürgermeister Andreas [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/