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| 01 серпня | +2 |
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• Text im A1 Level
• Der Tag der Russlanddeutschen erinnert an eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte dieser Volksgruppe: Am 28. August 1941 erließ der sowjetische Diktator Josef Stalin einen Deformations- und Umsiedlungsbefehl, den sogenannten Stalin-Erlass. Infolgedessen wurden knapp 900.000 Russlanddeutsche kollektiv beschuldigt, mit dem nationalsozialistischen Deutschland zu kollaborieren – ein pauschaler Vorwurf, der schlicht eine Lüge war. Die Menschen wurden gewaltsam aus ihren Heimatgebieten vertrieben und unter härtesten Bedingungen nach Sibirien sowie Kasachstan deportiert. Dort mussten viele von ihnen unter menschenunwürdigen Zuständen Zwangsarbeit verrichten; Tausende kamen durch Hunger, Kälte und schwere körperliche Arbeit ums Leben. Erst im Jahr 1964 nahm die sowjetische Regierung die falschen Anschuldigungen offiziell zurück.
• Die Wurzeln der Russlanddeutschen reichen weit zurück: Ab Mitte des 18. Jahrhunderts folgten viele deutsche Auswanderer dem Ruf der russischen Zarenkrone und siedelten sich im Zarenreich an. Über Generationen hinweg bewahrten sie ihre Kultur, wurden jedoch spätestens ab dem Ersten Weltkrieg und verstärkt unter der Schreckensherrschaft Stalins immer wieder systematisch benachteiligt, entrechtet und verfolgt. Aufgrund dieser anhaltenden Repressionen nutzten ab den 1980er-Jahren Millionen von ihnen die Möglichkeit, in die Bundesrepublik Deutschland auszuwandern.
• Heute leben etwa 2,7 Millionen (Spät-)Aussiedlerinnen und Aussiedler in Deutschland. Die Gemeinschaft ist vielfältig: Viele von ihnen stammen nicht nur aus Russland, sondern auch aus Kasachstan, der Ukraine oder anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Die jüngere Generation wächst ganz selbstverständlich mehrsprachig auf und ist fest in die gesellschaftliche Mitte integriert. Bemerkenswert ist auch ihr aktuelles Engagement: Viele Russlanddeutsche setzen sich heute aktiv für Geflüchtete aus der Ukraine ein. Weiterführende Informationen und Hintergründe finden sich unter https://kurz.bpb.de/dtdp3165.
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| 2 | Der Tag der Russlanddeutschen erinnert an eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte dieser Volksgruppe: Am 28. August 1941 erließ der sowjetische Diktator Josef Stalin einen Deformations- und Umsiedlungsbefehl, den sogenannten Stalin-Erlass. Infolgedessen wurden knapp 900.000 Russlanddeutsche kollektiv beschuldigt, mit dem nationalsozialistischen Deutschland zu kollaborieren – ein pauschaler Vorwurf, der schlicht eine Lüge war. Die Menschen wurden gewaltsam aus ihren Heimatgebieten vertrieben und unter härtesten Bedingungen nach Sibirien sowie Kasachstan deportiert. Dort mussten viele von ihnen unter menschenunwürdigen Zuständen Zwangsarbeit verrichten; Tausende kamen durch Hunger, Kälte und schwere körperliche Arbeit ums Leben. Erst im Jahr 1964 nahm die sowjetische Regierung die falschen Anschuldigungen offiziell zurück.
Die Wurzeln der Russlanddeutschen reichen weit zurück: Ab Mitte des 18. Jahrhunderts folgten viele deutsche Auswanderer dem Ruf der russischen Zarenkrone und siedelten sich im Zarenreich an. Über Generationen hinweg bewahrten sie ihre Kultur, wurden jedoch spätestens ab dem Ersten Weltkrieg und verstärkt unter der Schreckensherrschaft Stalins immer wieder systematisch benachteiligt, entrechtet und verfolgt. Aufgrund dieser anhaltenden Repressionen nutzten ab den 1980er-Jahren Millionen von ihnen die Möglichkeit, in die Bundesrepublik Deutschland auszuwandern.
Heute leben etwa 2,7 Millionen (Spät-)Aussiedlerinnen und Aussiedler in Deutschland. Die Gemeinschaft ist vielfältig: Viele von ihnen stammen nicht nur aus Russland, sondern auch aus Kasachstan, der Ukraine oder anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Die jüngere Generation wächst ganz selbstverständlich mehrsprachig auf und ist fest in die gesellschaftliche Mitte integriert. Bemerkenswert ist auch ihr aktuelles Engagement: Viele Russlanddeutsche setzen sich heute aktiv für Geflüchtete aus der Ukraine ein. Weiterführende Informationen und Hintergründe finden sich unter https://kurz.bpb.de/dtdp3165. | 1 |
| 3 | Heute ist der Tag der Russlanddeutschen. Woran erinnertdieser Gedenktag? Der Stalin-Erlass:
Am 28. August 1941 trat der Stalin-Erlass in Kraft: Fast 900.000 Russlanddeutsche wurden in ferne Regionen in Sibirien und Kasachstan gebracht (deportiert). Der sowjetische Diktator Stalin tat dies als Reaktion auf den Angriff von NS-Deutschland auf die Sowjetunion (UdSSR) am
22. Juni 1941. Etwa 350.000 Menschen mussten als Zwangsarbeiter arbeiten. Tausende Menschen starben durch die schwere Arbeit, Ver
treibung oder Hunger. Die Sowjet-Führung beschuldigte alle Russlanddeutschen ohne Beweise, mit den Nationalsozialisten zusammenzuarbeiten. Diese falsche Anschuldigung nahm
sie erst im Jahr 1964
zurück.Die Geschichte dahinter: Als Russlanddeutsche bezeichnet man die Nachkommen von deutschen Einwanderern. Sie waren ab Mitte des 18. Jahrhunderts in das russisch
e Zarenreich gezogen, um dort zu leben. Schon im Ersten Weltkrieg wurden die Russlanddeutschen als „Feinde im eigenen Land“ beschimpft und verfolgt. Unter Stalin wurden s
ie ab den 1930er Jahren wieder stark terrorisiert. Schon Anfang der 1920er Jahre wanderten viele Russlanddeutsche nach Deutschland aus. Vor allem ab den 1
980er Jahren kamen Hunde
rttausende Menschen nach Deutschland.Eine vielfältige Gruppe: Heute leben etwa 2,7 Millionen (Spät-)Aussiedlerinnen und Aussiedler in Deutschland. Entgegen einem oft gehörtem Vorurteil kommen viele von ihnen nicht aus Russland, sondern
aus Kasachstan, der Ukraine oder anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Die Identität vieler Menschen – besonders von Jüngeren – ist sehr unterschiedlich: Sie sind geprägt von der Familiengesch
ichte in der Sowjetunion, sprechen oft mehrere Sprachen und leben heute in Deutschland. Manchmal wird behauptet, dass Russlanddeutsche eine zu große Nähe zu Russland haben. Gleich
zeitig helfen viele Russlanddeutsche sehr aktiv den Menschen, die aus der Ukraine geflü
chtet sind.Mehr Informationen über die Russlanddeutschen findest duhier: https://kurz.bpb.de/dtdp3165 | 33 |
| 4 | Gasspeicher in Deutschland: Wie sicher ist dieVersorgung? (Einfache Zusammenfassung)1
. Aktuelle Lage bei den Gasspeichern
Füllstand: Die Gasspeicher sind im Moment zu etwa 50 % gefüllt. Das ist weniger als im letzten Jahr (2025 waren es um diese Zeit
67 %). Warum ist das so? Wegen eines Konflikts im Nahen Osten (USA und Israel gegen Iran) sind Energiepreise teuer geworden. Es gibt auch weniger Flüssiggas
auf der Welt. Die gute Nachricht: Die Bundesnetzagentur sagt: Wir haben genug Gas. Die Versorgung in Deutschland ist sicher. Es gibt genug Gas auf
dem Weltmarkt zu kaufen.2. Wie f
unktioniert das mit dem Gas? Der Weg des Gases: Große Energiekonzerne verkaufen Gas an Zwischenhändler. Diese Händler kümmern sich um Transport und Lagerung. Danach kaufen zum Beispiel die Stadtwerke (örtl
iche Versorger) das Gas für die Bürger. Gasspeicher in Deutschland: Es gibt ungefähr 40 Gasspeicher in Deutschland. Das sind große Höhlen unter de
r Erde. Sie speichern viel Gas für den Winter. Das Gesetz: Bis zum 1. November müssen die Speicher zu 80 % voll sein. Das
ist eine wichtige Versicherung f
ür den kalten Winter.3. Die Diskussion in der Politik Kritik von der Opposition: Einige Politiker sagen: Es ist gefährlich, nur auf einen milden Winter zu hoffen. W
enn man im Winter neues Gas kaufen muss, wird es sehr teuer. Meinung der Regierung: Wirtschaftsministerin Reiche sagt: Die Versorgung ist
sicher. Deutschland kauft Gas heute aus vielen verschiedenen Ländern. Plan für die Zukunft: Ab 2027 will die Bundesregierung eine spezielle staatliche Gasreserve haben. Diese Reser
ve soll helfen, wenn Gas aus Norwegen (durch eine Störung) pl
ötzlich ausfällt.4. Wie wirken sich steigende Energiekosten aufWohnhaushalte aus? Teurere Rechnungen: Wenn Gas auf dem Weltmarkt teure
r wird, müssen Wohnhaushalte mehr Geld für das Heizen und das warme Wasser bezahlen. Belast
ung: Besonders Menschen mit wenig Geld haben Sorge vor sehr hohen Rechnungen im Winter. Energie spare
n: Viele Bürger versuchen deshalb im Alltag, weniger Energie zu verbrauchen, um Geld zu sparen. | 51 |
| 5 | Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich mich bei Ihnen über Ihren Sprachkurs beschweren. Ich hatte Ihre Anzeige im Internet gelesen und mich daraufhin angemeldet. Leider hat Ihre Dienstleistung nicht meinen Erwartungen entsprochen.
In der Anzeige wurde angegeben, dass das Niveau des Kurses einheitlich ist, doch tatsächlich war es unterschiedlich. Zudem fanden wir die Kurs- und Arbeitsbücher sehr teuer, und wir wurden aufgefordert, sie zu einem hohen Preis zu kaufen. Darüber hinaus war unser Sprachtrainer nicht nur mürrisch, sondern auch sichtlich gelangweilt, was es uns erschwerte, mit ihm effektiv zusammenzuarbeiten. Im letzten Abschnitt der Anzeige wurde erwähnt, dass ein Berater um 10 Uhr erreichbar sein sollte. Bedauerlicherweise erschien er jedoch erst um 11 Uhr.
Ich würde mich über eine baldige Antwort sehr freuen und hoffe auf eine zufriedenstellende Klärung dieser Angelegenheit.
Mit freundlichen Grüßen,
Friederike | 65 |
| 6 | ✔️„damit“ und „zur / zum“
Zum besseren Verständnis der Grammatik mache ich Übungen.
Zum Kauf eines Autos spart sie Geld.
Zur Erhaltung seiner Gesundheit trainiert er viel.
Zur Wiederholung der Wörter wiederholen wir sie regelmäßig.
Damit ich mich auf die Prüfung vorbereite, lese ich viele Texte.
Damit wir die Umwelt schützen, fahren wir öfter mit dem Fahrrad.
Damit ich meine Aussprache verbessere, höre ich deutsche Podcasts.
Damit ich mich entspanne, höre ich Musik.
https://t.me/globalgermanlearnerschannel | 60 |
| 7 | ❗️Forme mit „damit“ und „zur / zum“ um.
Beispiel:
Ich lerne jeden Tag, damit ich mein Deutsch verbessere.
➡️ Zur Verbesserung meines Deutschs lerne ich jeden Tag.
Ich mache Übungen, damit ich die Grammatik besser verstehe.
➡️ __________
Sie spart Geld, damit sie ein Auto kaufen kann.
➡️ __________
Er trainiert viel, damit er gesund bleibt.
➡️ __________
Wir wiederholen die Wörter, damit wir sie nicht vergessen.
➡️ __________
Zur Vorbereitung auf die Prüfung lese ich viele Texte.
➡️ __________
Zum Schutz der Umwelt fahren wir öfter mit dem Fahrrad.
➡️ __________
Zur Verbesserung meiner Aussprache höre ich deutsche Podcasts.
➡️ __________
Zur Entspannung höre ich Musik.
➡️ __________
❗️Forme mit „wenn“ und „bei“ um.
Beispiel:
Wenn man Auto fährt, muss man vorsichtig sein.
➡️ Beim Autofahren muss man vorsichtig sein.
Wenn man Deutsch lernt, muss man regelmäßig üben.
➡️ __________
Wenn man kocht, sollte man sauber arbeiten.
➡️ __________
Wenn man Sport macht, braucht man bequeme Kleidung.
➡️ __________
Wenn man eine Prüfung schreibt, darf man nicht abschreiben.
➡️ __________
Beim Lesen lernt man neue Wörter.
➡️ __________
Beim Schreiben muss man auf die Grammatik achten.
➡️ __________
Beim Einkaufen sollte man die Preise vergleichen.
➡️ __________
Beim Autofahren darf man nicht telefonieren.
➡️ __________
https://t.me/globalgermanlearnerschannel | 60 |
| 8 | Lebe weise und fokussiere auf das,was wirklich wichtig ist 🙏 | 66 |
| 9 | Немає тексту... | 87 |
| 10 | Немає тексту... | 72 |
| 11 | Немає тексту... | 65 |
| 12 | Немає тексту... | 59 |
| 13 | Ärzte | 48 |
| 14 | Die Haare Arten | 48 |
| 15 | Ich glaube an Gott | 54 |
| 16 | Sag dir heute | 54 |
| 17 | Habt Ihr Fragen zum Text? Schreibt mir! | 54 |
| 18 | Level B1 Was ist der Vertrag von Nizza?
Vor 25 Jahren wurde der Vertrag von Nizzaunterzeichnet. Das ist ein wichtiger Vertrag für die Europäische Union (EU). Erhat bestimmte Regeln in der EU verändert, damit die EU besser funktioniert.Wa
s steht in dem Vertrag? (Die wichtigsten Punkte) E
ntscheidungen im Minister-Rat:
Früher musste man bei vielen Themen im Rat der EU einstimmigabstimmen (alle Länder mussten ja sagen). Nach dem Vertrag reicht oft eine qualifizierteMehrheit (viele Länder stimmen dafür). Außerdem wurde die Stimm-Macht derLänder an ihre Einwohnerzahl angepasst. D
ie EU-Kommission:
Jedes EU-Land hat jetzt nur noch eine Person in derEU-Kommission. Der oder die Präsident/-in der Kommission hat mehr Machtbekommen, zum Beispiel bei der Verteilung der Aufgaben (Ressorts) an dieMinister. D
as Europäische Parlament:
Das Parlament hat mehr Aufgaben und Rechte bekommen –zum Beispiel darf es andere EU-Organe besser kontrollieren. Die maximale Anzahlder Abgeordneten wurde auf 732 erhöht. W
arum war der Vertrag wichtig? (Europäische Integration)
Vorbereitung auf neue Länder: Die EU wollte größer werden (Ost- und Süderweiterung). Dafür brauchte man neue R
egeln. Was bedeutet Integration? Die europäischen Länder wollen enger zusammenarbeiten – wirtschaftlich, politisch und ges
ellschaftlich. Das Hauptziel: Große Aufgaben, die ein einzelnes Land nicht mehr alleine schaffen kann (zum Beispiel Klimaschutz oder Sicherheit), sollen gemeinsam
von der EU gelöst werden. W
ie ist die Situation heute? Der Nachfolger: Im Jahr 2009 kam der Vertrag von Lissabon. Er ist der Nachfolger vom Vertrag von Nizza. Seitdem hat das Pa
rlament noch mehr Rechte bekommen. Aktuelle Probleme: Die EU hat heute große Aufgaben, wie den Klimawandel, wirtschaftliche Krisen, Kriege/
Konflikte und Parteien, die gegen die EU sind. Was denken die Bürger? Laut Umfragen (Eurobarometer) finden fast 74 % der Menschen in der EU, dass i
hr Land von der EU profitiert. Etwa 48 % vertrauen der EU. | 57 |
| 19 | Level A1 🇪🇺 Wasist der Vertrag von Nizza?D
er Vertrag von Nizza ist ein wichtiger Vertrag für dieEuropäische Union (EU). Er wurde vor 25 Jahren unterschrieben.Da
s Ziel war: Die EU soll größer werden und gutfunktionieren.🔍
Die wichtigsten Punkte Me
hr Entscheidungen: In der EU müssen nicht mehr alle Länder immer Ja sagen (Einstimmigkeit). Oft reicht jetzt eine Mehrheit (viele Stimmen). Das macht die Arbeit sc
hneller. Mehr Macht für das Parlament: Das Europäische Parlament hat mehr Rechte bekommen. Es kann andere EU-Bereiche besser
kontrollieren. Vorbereitung für neue Länder: Der Vertrag hat die EU auf neue Mitglieder im Osten
und Süden vorbereitet.📅
Was ist heute wichtig? Der Nachfolger: Seit 2009 gibt es einen neuen Vertrag. Er heißt Vertrag von Lissabon. Er hat
die EU noch stärker gemacht. Die EU heute: Die EU hilft bei vielen Problemen, zum Beispiel beim Klima und bei Krisen. Die meisten M
enschen in Europa finden die EU gut.❓ Möchtest du noch meh
r überdie Europäische Union wissen? | 76 |
| 20 | it 2009 gibt es einen neuen Vertrag. Er heißt Vertrag von Lissabon. Er hat
die EU noch stärker gemacht. Die EU heute: Die EU hilft bei vielen Problemen, zum Beispiel beim Klima und bei Krisen. Die meisten M
enschen in Europa finden die EU gut.❓ Möchtest du noch meh
r überdie Europäische Union wissen?Hier ist eine Erklärung in e
infachem Deutsch (Sprachniveau
B1):Was ist der Vertrag von Nizza?Vor 25 Jahren wurde der Vertrag von Nizzaunterzeichnet. Das ist ein wichtiger Vertrag für die Europäische Union (EU). Erhat bestimmte Regeln in der EU verändert, d
amit die EU besser funktioniert.Was steht in dem V
ertrag? (Die wichtigsten Punkte) E
ntscheidungen im Minister-Rat:Früher musste man bei vielen Themen im Rat der EU einstimmigabstimmen (alle Länder mussten ja sagen). Nach dem Vertrag reicht oft eine qualifizierteMehrheit (viele Länder stimmen dafür). Außerdem wurde die Stimm-Macht derLänder a
n ihre Einwohnerzahl
angepasst. Die EU-Kommission:Jedes EU-Land hat jetzt nur noch eine Person in derEU-Kommission. Der oder die Präsident/-in der Kommission hat mehr Machtbekommen, zum Beispiel bei der Verteilung der Aufg
aben (Ressorts) an dieMiniste
r. Das Europäische Parlament:Das Parlament hat mehr Aufgaben und Rechte bekommen –zum Beispiel darf es andere EU-Organe besser kontrollieren. Die maximale Anzahlder Ab
geordneten wurde auf 732 erhöht. Warum war der Vertrag w
ichtig? (Europäische Integration) Vorbereitung auf neue Länder: Die EU wollte größer werden (Ost- und Süderwei
terung). Dafür brauchte man neue Regeln. Was bedeutet Integration? Die europäischen Länder wollen enger zusammenarbeiten –
wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich. Das Hauptziel: Große Aufgaben, die ein einzelnes Land nicht mehr alleine schaffen kann (zum Beispiel Klimaschutz oder
Sicherheit), sollen gemeins
am von der EU gelöst werden. Wie ist die Situation heute? Der Nachfolger: Im Jahr 2009 kam der Vertrag von Lissabon. Er ist der Nachfolger vom Ver
trag von Nizza. Seitdem hat das Parlament noch mehr Rechte bekommen. Aktuelle Probleme: Die EU hat heute große Aufgaben, wie den Klimawandel,
wirtschaftliche Krisen, Kriege/Konflikte und Parteien, die gegen die EU sind. Was denken die Bürger? Laut Umfragen (Eurobarometer) finden fast 74 %
der Menschen in der EU, dass ihr Land von der EU profitiert. Etwa 48 % vertrauen der EU. | 1 |
