InsiderWeek Rohstoff- und Futureshandel mit Max Schulz
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📈 Max Schulz ist mehrfacher Preisträger der Trading-Weltmeisterschaft. Er hat sich auf den Handel mit Rohstoffen und Future-Kontrakten spezialisiert. 👉 Web: https://insider-week.com/de/ 👉 Kontakt: info@insider-week.de
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Neues Video ist da.
Das ist mein Kursziel beim Erdöl...
https://youtu.be/7MRQSr1dFEQ
| 2 | 📅 Morgen ist es soweit – Live-Webinar um 18:00 Uhr
Morgen sprechen wir darüber, wie ich heute an Rohstoff-Investments herangehen würde – mit den Erfahrungen, die ich über die Jahre gesammelt habe.
Du erfährst, welche Strategien sich für mich bewährt haben, welche Fehler du vermeiden solltest und worauf es beim langfristigen Vermögensaufbau wirklich ankommt.
⏰ Donnerstag, 23. Juli | 18:00 Uhr
👉 Sichere dir jetzt noch kostenlos deinen Platz. Ich freue mich, dich morgen live dabei zu haben!
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Max Schulz | 244 |
| 3 | 🚀 Rohstoff-Investments neu gedacht – Live-Webinar am 23. Juli | 18:00 Uhr
Wenn ich heute noch einmal mit Rohstoff-Investments starten würde, würde ich vieles anders machen. Genau diese Erfahrungen und die Strategien, die sich für mich bewährt haben, teile ich im Live-Webinar am 23. Juli um 18:00 Uhr.
Du erfährst, worauf es beim Vermögensaufbau mit Rohstoffen wirklich ankommt, welche Fehler du vermeiden solltest und welche Ansätze ich heute verfolgen würde.
👉 Sichere dir jetzt kostenlos deinen Platz – ich freue mich, dich live dabei zu haben!
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Max Schulz | 399 |
| 4 | 🌾 Märkte, die ich aktuell beobachte
Im Moment bewegen sich die Rohstoffmärkte nicht nur wegen eines einzelnen Faktors. Entscheidend ist die Kombination aus Wetter, Geopolitik, Saisonalität und Fundamentaldaten.
Für mich stehen mehrere Märkte besonders im Fokus.
🌽 Europäischer Mais / Euronext Maize
Das ist aktuell wahrscheinlich der stärkste Wettermarkt. Dürre und Hitze in Westeuropa belasten die Maisernte, besonders in Frankreich und Spanien. Der Markt ist bereits stark gestiegen, deshalb will ich dem Preis nicht hinterherlaufen. Interessanter wäre für mich eine neue Basis, ein Rücksetzer oder ein sauberer neuer Setup.
🌾 Weizen
Bei Weizen gibt es einen starken fundamentalen Hintergrund: Geopolitik, Versorgungsrisiken, Unsicherheit rund um die Ukraine und eine angespannte globale Lage. Aber der Markt hat bereits eine Bewegung gemacht. Ich will hier keine Schlagzeilen oder Emotionen kaufen, sondern einen sauberen technischen Einstieg sehen.
🌽 US-Mais / Sojabohnen
Im US-Corn-Belt gibt es trockene Gebiete, aber aktuell sieht es noch nicht nach einer großen Dürrekatastrophe aus. Zudem werden Regenfälle erwartet, deshalb ist die Sicherheit hier geringer. Ich behalte diese Märkte auf der Watchlist, brauche aber stärkere Hitze und Trockenheit über einen größeren Teil des Midwest.
🧵 Baumwolle
Baumwolle könnte später im Sommer interessant werden. Die wichtigsten Faktoren sind die Dürre in Texas und das Risiko eines schwächeren indischen Monsuns. Wenn sich diese Bedingungen verschlechtern, könnte der Markt wieder Unterstützung bekommen.
🍬 Zucker
Zucker bleibt für mich ein Wartemarkt. Der wichtigste Risikofaktor ist ein schwächerer indischer Monsun zusammen mit El Niño. Noch fehlt der klare Impuls, aber wenn sich die Wetterlage verschlechtert, kann dieser Markt schnell aufwachen.
☕️ Kaffee
Kaffee bleibt volatil. Einerseits gibt es Druck durch die brasilianische Ernte, andererseits Wetterrisiken in Brasilien und Vietnam. Für mich ist das aktuell kein Markt mit hoher Richtungsüberzeugung, sondern eher ein Markt für schnelle Trades an klaren Levels.
🍫 Kakao
Kakao ist aktuell gemischt, bleibt aber auf meiner Watchlist. Wenn in Westafrika wieder feuchteres Wetter zurückkommt und das Risiko von Krankheiten in der Ernte steigt, kann das bullische Szenario wieder zurückkommen.
🔥 Erdgas
Erdgas sieht für mich eher bärisch aus. Es gibt keine anhaltende Hitze im Osten der USA, die Lagerbestände sind hoch und die wetterbedingte Nachfrage ist schwach. Das ist aktuell eines der klareren bärischen Wetter-Setups.
Fazit:
Die interessantesten Märkte auf meiner Watchlist sind aktuell europäischer Mais, Erdgas, Baumwolle, Zucker und Kakao.
Der wichtigste Punkt: Ich will keine Schlagzeilen traden. Ich will sehen, dass Fundamentaldaten, Wetter, COT/Positionierung und Chartbild in dieselbe Richtung zeigen. Erst dann entsteht für mich ein echter Vorteil im Markt. | 466 |
| 5 | ❗️Auswertung meiner Trades der Kalenderwoche 29❗️"Alle meine Trades der letzten Woche – Auswertung"
https://youtu.be/wf7Zt5vc-3I?si=N5VEKZNYewSThUJo | 518 |
| 6 | 🌦 Wetter-Update für die Rohstoffmärkte: Wo Wetterrisiken real sind – und wo der Markt bereits zu viel eingepreist hat
Die Wetterlage bleibt einer der wichtigsten Einflussfaktoren an den Agrar- und Energiemärkten.
Aber aktuell ist das Bild nicht mehr einheitlich bullisch. Einige Märkte haben bereits viel Wetterprämie eingepreist, während andere weiterhin anfällig für neue Wetterimpulse bleiben.
🌽 Mais & Sojabohnen USA
In den USA hat der Markt zuletzt stark auf Hitze und Trockenheit im Corn Belt reagiert. Entscheidend ist aber nicht nur, ob es einige heiße Tage gibt, sondern ob sich diese Belastung lange genug hält, um die Ertragserwartungen ernsthaft zu beschädigen.
Aktuell spricht vieles dafür, dass die extreme Hitze nicht dauerhaft über dem gesamten Midwest liegen bleibt. Besonders bei Mais ist die Bestäubungsphase zwar sensibel, aber ein kurzfristiger Hitzeschub allein reicht nicht automatisch für ein größeres Produktionsproblem.
Bei Sojabohnen ist das Bild noch vorsichtiger zu bewerten. Sojabohnen reagieren oft später im Sommer stärker auf Trockenheit. Wenn sich das Muster gegen Ende Juli etwas abkühlt und wieder lokale Niederschläge bringt, kann der Wetterstress schnell an Bedeutung verlieren.
🇪🇺 Europäischer Mais
In Europa ist der Wetterfaktor deutlich ernster zu nehmen.
Hitze, Trockenheit und angespannte Bodenfeuchte haben den europäischen Maismarkt bereits sichtbar unterstützt.
Hier liegt der Unterschied zu den USA: Während der US-Markt stärker auf mögliche Wetterrisiken spekuliert, sind in Teilen Europas die Belastungen bereits konkreter. Deshalb bleibt europäischer Mais einer der wichtigeren Wettermärkte.
☕️ Kaffee
Bei Kaffee hat sich das kurzfristige Wetterbild verändert.
Der wichtigste Faktor ist aktuell der Erntedruck in Brasilien. Bessere Bedingungen für die Ernte erhöhen das Angebot am Markt und haben den Preis zuletzt belastet.
Trotzdem ist Kaffee kein einfacher Short-Wettermarkt. Vietnam bleibt ein Risikofaktor für Robusta, falls Trockenheit dort stärker wird. Noch scheint die Situation durch Bewässerung und ordentliche Fruchtentwicklung abgefedert zu sein.
El Niño ist für Kaffee eher ein Thema für später im Jahr oder für 2027. Kurzfristig dominiert Brasilien, langfristig bleibt das Klimarisiko offen.
🍫 Kakao
Kakao hat die El-Niño-Fantasie bereits stark eingepreist.
Nach einer kräftigen Bewegung ist der Markt kurzfristig anfällig für Enttäuschung, wenn keine neuen realen Produktionsprobleme nachkommen.
In Westafrika ist die Wetterlage aktuell nicht mehr klar bullisch. Für neue Stärke braucht der Markt nicht nur Schlagzeilen über El Niño, sondern echte Hinweise auf Stress bei Ernte, Qualität oder Verarbeitung.
🍬 Zucker
Zucker ist derzeit noch kein klarer Wettermarkt.
Der indische Monsun bleibt der wichtigste Punkt für die nächsten Wochen. Solange dort keine klare Schwäche sichtbar wird, fehlt dem Markt ein starker fundamentaler Wetterimpuls.
Auch Brasilien wirkt aktuell nicht problematisch genug, um sofort eine neue Wetterprämie zu rechtfertigen. Zucker bleibt damit eher ein Markt für spätere Beobachtung.
🧵 Baumwolle
Bei Baumwolle gibt es globale Wetterrisiken, aber aktuell keinen dominanten neuen Wettertreiber.
Der Markt wird stärker von einer Mischung aus Wetter, Nachfrage, Makro und geopolitischer Unsicherheit beeinflusst.
Das bedeutet: Wetter kann Baumwolle unterstützen, aber es reicht momentan nicht aus, um allein eine klare Marktrichtung zu bestimmen.
🌾 Weizen
Beim Weizen ist wichtig zu trennen:
Nicht jede Preisbewegung ist wettergetrieben. Ein großer Teil der aktuellen Marktreaktion hängt mit geopolitischen Spannungen, Exportfragen und Risiken rund um die Schwarzmeerregion zusammen.
Wetter spielt eine Rolle, ist aber momentan nicht der zentrale Treiber.
🔥 Erdgas
Beim Erdgas fehlt weiterhin die starke Wetterunterstützung.
Ohne anhaltende Hitze in den großen Verbrauchsregionen der USA und ohne akuten Hurrikan-Risikofaktor bleibt das Wetterbild eher neutral bis leicht belastend.
Für einen nachhaltigen Preisdruck nach oben bräuchte der Markt ein deutlich stärkeres und länger anhaltendes Temperaturmuster.
📌 Fazit
Die wichtigste Erkenntnis:
Nicht jeder Wetterimpuls ist automatisch ein neuer Trend.
Aktuell muss man sehr genau unterscheiden:
Wo gibt es echte Produktionsrisiken?
Wo ist die Wetterprämie bereits eingepreist?
Und wo reagiert der Markt nur kurzfristig emotional auf Hitze, Trockenheit oder El-Niño-Schlagzeilen?
Die wichtigsten Wettermärkte bleiben derzeit europäischer Mais, Kaffee, Kakao und teilweise US-Getreide.
Aber die Qualität des Signals ist unterschiedlich.
Bei US-Mais und Sojabohnen kann der Markt überreagiert haben.
Bei europäischem Mais ist der Wetterstress realer.
Bei Kaffee drückt Brasilien kurzfristig, während Vietnam und El Niño spätere Risiken bleiben.
Bei Kakao braucht der Markt neue echte Wetterprobleme, nicht nur alte El-Niño-Erwartungen.
Kurz gesagt:
Der Wettermarkt bleibt aktiv — aber selektiv. Genau dort liegt aktuell der entscheidende Unterschied. | 610 |
| 7 | Nach eurem Wunsch kommt jetzt die Gold-analyse nach COT Daten https://youtu.be/mZVEr8BRXvE | 632 |
| 8 | Weizen heute +5%. Ich halte 3 Kontakte im Weizen. Wie immer vorher angekündigt in unserer cot2 coaching Gruppe. | 706 |
| 9 | ⏰ Heute um 18:00 Uhr ist es soweit!
Heute Abend startet das Live-Webinar zur COT-2 Strategie.
📈 Wir sprechen über das neue All Time High, die Erfolgsfaktoren der Strategie, die aktuell spannendsten Märkte und meinen Ausblick für die Rohstoff- und Futuresmärkte im zweiten Halbjahr 2026.
Außerdem bleibt genügend Zeit für eure Fragen im Live-Q&A.
👉 Wer noch nicht dabei ist, kann sich hier noch schnell kostenlos anmelden:
JETZT ANMELDEN
Ich freue mich darauf, euch heute Abend live zu sehen! 🚀
Max Schulz | 658 |
| 10 | COT2 Portfolio.
Zwei neue Trades sind dazu gekommen (Weizen und Baumwolle) Aktuell ist nicht klar in welche Richtung sie wollen. In diesem Fall ist meine Aufgabe die Risiken zu kontrollieren, die Looser ausfindig zu machen und sie schnell anzuschneiden.
Bei Coffee und Cacao ist dagegen Entspannung angesagt. Das Risiko ist raus, Trailing-stop ist eingestellt. Ab jetzt entscheidet der Markt mit wieviel Rendite er mich für meine systematische Vorgehensweise, Geduld und Stetigkeit belohnen möchte. | 643 |
| 11 | 📣 Live-Webinar am Mittwoch, 15. Juli | 18:00 Uhr
Die COT-2 Strategie hat ein neues All Time High erreicht! 📈 Seit November 2020 entwickelte sich das Handelskonto von 50.000 USD auf rund 680.000 USD.
Im Webinar erfahrt ihr:
✅ wie dieses Ergebnis erreicht wurde,
✅ welche Märkte aktuell die besten Chancen bieten,
✅ meinen Ausblick auf die Rohstoff- und Futuresmärkte im 2. Halbjahr 2026,
✅ sowie meine Einschätzung zu Chancen und Risiken in den kommenden Monaten.
Natürlich bleibt auch genügend Zeit für eure Fragen im Live-Q&A.
👉 Jetzt anmelden
Ich freue mich darauf, euch am Mittwoch um 18:00 Uhr live zu sehen!
Viele Grüße
Max Schulz | 699 |
| 12 | ❗️Auswertung meiner Trades der Kalenderwoche 28❗️"32.000$ Wochengewinn realisiert und 35.000$ noch offen..."
https://youtu.be/8eCjcl2Yq7Q?si=KbG5x9dvWDkgj0Oj | 947 |
| 13 | Diese 6 Märkte gehören jetzt auf die Watchlist …
https://youtu.be/LjKQrkxlCUA | 1 053 |
| 14 | Відеоповідомлення | 1 030 |
| 15 | ‼️ Neues Allzeithoch.
Kakao hat zweites Kursziel erreicht. Teilgewinn führte zu neuem Allzeithoch auf dem COT2 Konto.
Geduld und Selbstvertrauen zahlen sich aus. | 1 079 |
| 16 | 🏆 Die Gruppenphase der Rohstoff-WM 2026 ist beendet!
Mit dem heutigen Duell zwischen Weizen und Reis fällt die letzte Entscheidung der Vorrunde.
⚽ MATCHDAY 08
🌾 Weizen vs. 🍚 Reis
Zwei der wichtigsten Agrarrohstoffe der Welt treffen zum Abschluss der Gruppenphase aufeinander.
Während Weizen durch seine hohe Liquidität, starke Exportmärkte und seine zentrale Bedeutung für die weltweite Ernährung überzeugt, punktet Reis vor allem durch die enorme globale Nachfrage und seine wichtige Rolle in vielen asiatischen Volkswirtschaften.
📊 Ergebnis:
🏆 Weizen: 40/50 Punkte
🥈 Reis: 37/50 Punkte
🔥 Damit ist die Gruppenphase der Rohstoff-WM 2026 offiziell abgeschlossen!
Die Viertelfinalisten stehen fest und die K.-o.-Phase kann beginnen.
Du möchtest die restlichen Spiele live miterleben? Dann sichere dir dein Ticket für Mittwoch, wenn ich in der Finalrunde alle Spiele auflöse und dir genau erkläre, wie du damit nun nachhaltig Geld verdienen kannst!
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| 17 | Was ich mir am Anfang meiner Trading-Reise selbst gesagt hätte
Wenn ich heute zurückgehen könnte an den Anfang meines Trader-Wegs, würde ich mir keine neue Strategie geben.
Ich würde mir Regeln geben.
Nicht mehr Signale.
Nicht mehr Indikatoren.
Nicht mehr Hoffnung.
Sondern klare Prinzipien.
1. Probiere nicht alles gleichzeitig.
Aktien, Forex, CFDs, Optionen, Futures, Zertifikate, Daytrading, Swing Trading, Roboter, neue Systeme, neue Mentoren.
Am Anfang sieht das nach Entwicklung aus.
In Wahrheit ist es oft nur Chaos.
Man springt von einem Markt zum nächsten, von einer Strategie zur nächsten, von einem Versprechen zum nächsten.
Aber Tiefe entsteht nicht durch ständiges Wechseln.
Tiefe entsteht durch Fokus.
2. Erhöhe dein Risiko nicht nach einem Gewinn.
Der gefährlichste Moment ist oft nicht nach einem Verlust.
Der gefährlichste Moment ist nach einem Gewinn.
Dann kommt das Gefühl:
„Jetzt habe ich es verstanden.“
„Jetzt muss ich größer handeln.“
„Jetzt darf ich nicht zu langsam sein.“
Genau dort nimmt der Markt vielen Tradern das Geld wieder ab.
Ein Gewinn beweist noch nichts.
Erst eine saubere Statistik zeigt, ob ein echter Vorteil vorhanden ist.
3. Trade nicht, wenn du müde bist.
Ich kenne das selbst.
Tagsüber Arbeit.
Abends und nachts Märkte.
Zu wenig Schlaf.
Kaffee.
Stress.
Und trotzdem weiter auf den Chart schauen.
Man denkt, man arbeitet hart.
Aber der Markt bezahlt keine Müdigkeit.
Ein müder Trader sieht Risiko schlechter, hält Regeln schlechter ein und trifft emotionalere Entscheidungen.
Manchmal ist Schlaf die beste Trading-Entscheidung.
4. Kaufe nicht jede Ausbildung.
Bücher, Kurse und Mentoren können sehr wertvoll sein.
Aber wenn jede neue Ausbildung zur Hoffnung auf den „heiligen Gral“ wird, ist das ein Problem.
Keine Strategie rettet einen Trader, der keinen Prozess hat.
Ohne Prozess zerstört der Trader selbst gute Ansätze.
Was zählt, ist:
Marktauswahl.
Setup.
Einstieg.
Risiko.
Stop-Loss.
Trade-Management.
Ausstieg.
Statistik.
Nachbearbeitung.
Das ist Trading.
Nicht der nächste geheime Indikator.
5. Wähle einen Ansatz und gib ihm Zeit.
Nicht eine Woche.
Nicht einen Monat.
Nicht nur bis zur ersten Verlustserie.
Ein Ansatz braucht Zeit.
Du musst verstehen:
Passt er zu deinem Charakter?
Kannst du ihn wiederholen?
Kannst du Verluste darin akzeptieren?
Kannst du ihn handeln, ohne ständig daran zu zweifeln?
Gibt es echte Daten oder nur ein gutes Gefühl?
Fokus ist keine Begrenzung.
Fokus ist der Punkt, an dem Entwicklung beginnt.
6. Führe Statistik.
Ohne Statistik lebt ein Trader in Emotionen.
Und Emotionen lügen oft.
Es fühlt sich so an, als funktioniert die Strategie nicht — dabei ist es vielleicht nur eine normale Verlustserie.
Es fühlt sich so an, als wärst du sehr gut — dabei kam der Gewinn vielleicht nur aus einem einzigen Ausreißer-Trade.
Es fühlt sich so an, als musst du alles ändern — dabei musst du vielleicht nur das Risiko reduzieren.
Statistik bringt dich zurück zur Realität.
7. Schneide Verluste schnell ab.
Ein Anfänger will recht haben.
Ein professioneller Trader will Kapital schützen.
Das ist ein riesiger Unterschied.
Ein Verlust ist keine Schande.
Die Schande ist, einen kleinen Verlust in eine Katastrophe zu verwandeln, nur weil man die eigene Meinung nicht loslassen kann.
Der Markt gibt immer neue Chancen.
Aber nur dem Trader, der noch Kapital hat.
8. Lebe nicht im FOMO-Modus.
Eine verpasste Bewegung tut weh.
Besonders wenn man die Idee gesehen hat.
Besonders wenn man gewartet hat.
Besonders wenn der Markt ohne einen losläuft.
Aber FOMO ist eine Steuer, die Trader für fehlenden Prozess zahlen.
Du kannst nicht jede Bewegung handeln.
Du kannst nicht überall dabei sein.
Du kannst den Markt nicht ständig jagen.
Deine Aufgabe ist nicht, alles zu erwischen.
Deine Aufgabe ist, auf deine Bedingungen zu warten und sie sauber umzusetzen.
Am Anfang hätte ich mir sagen sollen:
Beeil dich nicht.
Spring nicht ständig.
Erhöhe Risiko nicht aus Euphorie.
Trade nicht müde.
Suche keinen heiligen Gral.
Führe Statistik.
Schneide Verluste.
Gib einem Ansatz echte Zeit.
Denn Trading beginnt nicht mit einer Prognose.
Trading beginnt mit einem Prozess. | 814 |
| 18 | Немає тексту... | 743 |
| 19 | 🏆 Die Rohstoff-WM 2026 biegt auf die Zielgerade der Gruppenphase ein!
Nach den bisherigen Duellen in den Edelmetall-, Energie-, Soft-Commodity- und Agrar-Gruppen steht heute ein weiteres spannendes Aufeinandertreffen auf dem Spielplan.
⚽ MATCHDAY 07
🍬 Zucker vs. ☁️ Baumwolle
Beide Märkte gehören zu den klassischen Soft Commodities und werden maßgeblich von Wetterbedingungen, Ernteerträgen und der globalen Nachfrage beeinflusst.
Zucker profitiert von seiner breiten Verwendung in der Lebensmittelindustrie sowie der Bedeutung für die Ethanolproduktion. Baumwolle punktet dagegen mit ihrer zentralen Rolle in der weltweiten Textilindustrie und der steigenden Nachfrage aus Schwellenländern.
📊 Ergebnis:
🏆 Zucker: 41/50 Punkte
🥈 Baumwolle: 37/50 Punkte
Du möchtest wissen, wie die weiteren Spiele ausgehen? Die Finalrunde findet am Mittwoch live statt, sichere dir jetzt dein kostenloses Ticket: JETZT ANMELDEN! | 801 |
| 20 | Wenn der Mais-Zug ohne dich abfährt: FOMO-Zoll, Teil 2
In der 26. Handelswoche gab es bei mir eine klare Idee:
Long im europäischen Mais / MATIF Corn Nov 2026.
Warum?
Der europäische Mais war deutlich stärker als der US-Corn-Future.
Dazu kam ein zusätzlicher Faktor: Wetterrisiko durch Hitze.
Also: Markt stark, relatives Momentum gut, fundamentaler Wetterfaktor vorhanden.
Genau die Art von Situation, bei der man als Futures-Trader hellhörig wird.
Der Plan war vorbereitet.
Bei einem Kapital von 100.000 USD lag das Risiko bei rund 860 USD.
Also etwa 0,86 % Risiko.
Alles sauber.
Fast.
Denn statt eines Stop-Orders, wie ich es bei solchen Setups normalerweise nutze, lag dort am Ende ein Limit-Order.
Und der Markt?
Der hat kurz freundlich gelächelt, den Motor gestartet und ist ohne mich losgefahren.
Ich stand noch am Bahnsteig.
Mit Plan.
Mit Risiko.
Mit Logik.
Aber ohne Position.
Und ja — das tut weh.
Nicht, weil der Trade verpasst wurde.
Sondern weil es genau diese Trades sind, die den Monat, manchmal sogar das Quartal, stark verändern können.
Aber hier kommt der wichtige Punkt:
Das war kein Grund, dem Markt hinterherzuspringen.
Bei jedem Ordertyp gibt es Vor- und Nachteile.
Ein Stop-Order bringt dich oft sicherer in den Ausbruch.
Aber du riskierst Slippage, schlechte Fills und manchmal wirst du in einen Fehlausbruch hineingezogen.
Ein Limit-Order gibt dir mehr Kontrolle über den Preis.
Aber der Markt ist nicht verpflichtet, dich mitzunehmen.
Manchmal küsst er dein Level nicht einmal und fährt direkt weiter.
Es gibt hier nicht immer „richtig“ oder „falsch“.
Es gibt nur:
Passt der Ordertyp zur Marktsituation, zur Volatilität und zum eigenen Plan?
Bei normalen Breakout-Setups arbeite ich oft lieber mit Stop-Orders, weil ich die Bewegung handeln will.
Bei extrem volatilen Märkten, Geopolitik, Kriegsmeldungen oder wilden Gaps kann ein Limit-Einstieg dagegen sinnvoller sein. Da will man nicht blind in jede Kerze hineingezogen werden.
Aber bei diesem Mais-Trade war es bitter.
Der Markt hatte die Idee bestätigt.
Nur ich war nicht drin.
Und genau hier beginnt der echte Test.
Nicht der technische Test.
Der emotionale.
Denn nach so einem Move sagt der Kopf sofort:
„Kauf doch noch.“
„So weit ist er noch nicht gelaufen.“
„Diesmal ist es anders.“
„Du brauchst diesen Trade.“
„Der Monatsgewinn hängt daran.“
Und genau da wird aus einem verpassten Trade schnell der FOMO-Zoll.
Der erste Fehler war vielleicht nur ein Order-Thema.
Der zweite Fehler wäre viel teurer gewesen:
hinterherspringen ohne sauberes Chance-Risiko-Verhältnis.
Ein verpasster Trade ist ärgerlich.
Aber ein emotionaler Einstieg nach dem verpassten Trade ist gefährlich.
Wir Futures-Trader kennen diesen Schmerz.
Du wartest Tage oder Wochen auf ein Setup.
Du analysierst Relative Stärke, Wetter, Saisonalität, COT, Chartstruktur.
Dann kommt der Markt endlich in Bewegung — und du bist nicht dabei.
Das fühlt sich nicht professionell an.
Das fühlt sich persönlich an.
Aber der Markt meint es nicht persönlich.
Er weiß nicht, dass wir einen Plan hatten.
Er weiß nicht, dass wir Kaffee getrunken, Linien gezogen und Risiko berechnet haben.
Er fährt einfach.
Manchmal nimmt er uns mit.
Manchmal nicht.
Wichtig ist nicht, jeden Zug zu erwischen.
Wichtig ist, nicht vor Wut auf die Gleise zu springen.
Der europäische Mais war so ein Beispiel.
Eine gute Idee.
Ein sauberer Plan.
Ein verpasster Einstieg.
Ein schmerzhafter, aber wertvoller Reminder.
Und deshalb:
Nicht jeden verpassten Trade als persönliches Versagen sehen.
Manchmal ist es einfach Handel.
Manchmal ist es Technik.
Manchmal ist es Orderlogik.
Manchmal ist es Pech.
Aber was wir kontrollieren können, ist die Reaktion danach.
Der Markt wird wieder Chancen geben.
Nicht dieselbe.
Aber neue.
Ein Konto wird nicht durch einen verpassten Trade zerstört.
Ein Konto wird zerstört, wenn man nach einem verpassten Trade anfängt, ohne Plan zu handeln.
Der Mais-Zug ist diesmal ohne mich gefahren.
Ich winke zurück.
Ein bisschen sauer.
Ein bisschen verletzt.
Aber mit Konto, Disziplin und Handelsplan noch in der Tasche.
Und das ist am Ende das Wichtigste. | 785 |
