Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Auch im Außen ist viel Bewegung drin und heute kündigt sich Tief Therese an, die uns die nächsten Tage Regen und stürmische Winde bescheren wird.
Blogbeitrag
Wenn Vertrauen Türen öffnet
Manchmal beginnt ein neuer Abschnitt im Leben nicht mit einem großen Plan, sondern mit einem Gefühl. Einem inneren Wissen, dass es Zeit ist, loszugehen – auch wenn noch nicht alles sichtbar ist.
Als ich an die Algarve kam, hatte ich zunächst nur eine einfache Struktur: eine Wohnung bis zum 31. Mai – und dann wieder ab dem 1. Oktober. Die Monate dazwischen? Offen. Kein fester Plan, kein klares Bild. Früher hätte mich so etwas wahrscheinlich nervös gemacht. Heute sehe ich darin eher einen Raum voller Möglichkeiten.
Wenn wir dem Leben ein wenig Platz lassen, kann es uns manchmal auf überraschende Weise begegnen.
Vor kurzem saß ich abends am Meer und schaute in den Sonnenuntergang. Einer dieser Momente, in denen die Zeit langsamer zu fließen scheint. Irgendwann kam eine Frau mit ihrem Hund vorbei und wir begannen zu sprechen. Ganz spontan. Sie erzählte mir, dass sie ab April eine große Lodge hier in der Gegend leiten wird – ein Ort für Motorradfahrer, Surfer und Wanderer mit Platz für rund dreißig Gäste.
Aus einem einfachen Gespräch entstand plötzlich die Idee, dass ich dort vielleicht in der Vorbereitung auf die Saison ein wenig mithelfen könnte. Und irgendwann fiel auch das Wort Kooperation. Nichts ist festgelegt – aber eine Möglichkeit ist entstanden.
Nur wenige Tage später kam eine Nachricht aus Italien. Eine Gruppe plant einen Retreat an der Algarve und fragte an, ob ich Ende Juni als Klangtherapeut dabei sein könnte. Auch hier ist noch nichts endgültig entschieden. Und doch ist da wieder dieses Gefühl: Dinge beginnen sich zu fügen.
Und manchmal entstehen Möglichkeiten genau dort, wo man sie am wenigsten erwartet.
In der kleinen Bäckerei nebenan treffe ich hin und wieder eine ältere Dame. Ein freundlicher Austausch, ein paar Worte, ein Lächeln. Gestern erzählte sie mir, dass sie im August ihre Tochter in Zentralportugal besuchen wird – und bot mir ganz selbstverständlich ihr Haus mit Pool an, nur wenige Minuten vom Strand entfernt.
Es sind solche Begegnungen, die mich immer wieder daran erinnern, wie das Leben funktioniert, wenn wir ihm nicht ständig im Weg stehen.
Auch heute ergab sich wieder etwas Neues: Ich habe ein Studio in der Nähe von Burgau angeschrieben und werde mich nächste Woche mit der Inhaberin treffen. Vielleicht entsteht auch daraus etwas. Vielleicht auch nicht. Und beides ist in Ordnung.
Denn das Entscheidende ist für mich etwas anderes geworden.
Ich versuche nicht mehr, aus einem Gefühl von Mangel heraus zu handeln. Nicht aus dem Gedanken, dass etwas fehlt oder dringend passieren muss. Stattdessen versuche ich, aus einem inneren Vertrauen heraus zu leben – und zu handeln, wenn sich etwas stimmig anfühlt.
Und interessanterweise verändert das die Qualität der Begegnungen. Dinge entstehen leichter. Gespräche entwickeln sich natürlicher. Möglichkeiten tauchen auf, ohne dass man sie erzwingen muss.
Vielleicht ist das eine der stillen Lektionen des Lebens:
Wenn wir beginnen, uns ein Stück weit vom Zwang zu lösen, alles kontrollieren zu müssen, öffnet sich oft genau der Raum, in dem neue Wege sichtbar werden.
Nicht immer sofort.
Nicht immer spektakulär.
Aber Schritt für Schritt.
Und manchmal reicht genau das.
Zum Sonnenuntergang wieder in Burgau. Was für ein wunderschöner Tag 😍🌊🌴❤️
Nachdem ich gestern Abend wieder eine Klangreise hatte bin ich von Burgau an der Südalgarve mal wieder heim nach Vale da Telha an die Südwestalgarve gefahren, wo wir heute dieses wunderbare Wetter haben. Den Tag verbringe ich am Praia da Monte Clérigo,, ehe ich später wieder nach Burgau fahre, wo ich aktuell noch bis Ende März wohne.
Kleiner Snack zum Abendessen. Sardinhas in Olivenöl mit Tomate und Zwiebel. 🌊
Blogbeitrag
Die Reise nach innen – dort, wo der wahre Reichtum liegt.
Manchmal beginnt die größte Reise nicht mit einem Ortswechsel, sondern mit einem Schritt nach innen.
Meine eigene Reise begann 2019 – in einer Zeit, in der ich verzweifelt nach einem Ausweg aus einer tiefen Depression suchte. Rückblickend war genau diese Suche der Anfang eines Weges, der mein ganzes Leben verändert hat.
Damals hatte ich das Gefühl, festzustecken – in mir selbst und in einer Welt, die sich irgendwie künstlich anfühlte. Ich suchte nach Antworten im Außen, nach Lösungen, nach etwas, das mich wieder in Bewegung bringen würde.
Rückblickend fühlt es sich heute anders an. Nicht so, als hätte ich mich aus einer künstlichen Welt herausbewegt. Eher so, als wäre diese künstliche Welt Stück für Stück aus mir heraus verschwunden.
Der Weg begann nicht im Außen.
Er begann in der Stille.
Langsam habe ich angefangen, mir selbst zu begegnen. Ohne Ablenkung, ohne Rollen, ohne Erwartungen. Das war nicht immer angenehm. Vieles, was ich lange nicht sehen wollte, wollte plötzlich gesehen werden. Ängste, alte Muster, Gedanken, die mich klein gehalten haben.
Doch mit der Zeit begann sich etwas zu verändern.
Ich habe gelernt, Angstmuster zu verlassen und stattdessen Vertrauen zuzulassen. Nicht blindes Vertrauen, sondern ein wachsendes Gefühl, dass das Leben mich trägt – auch dann, wenn ich nicht alles auf der Verstandesebene erklären kann.
Mit den Jahren wurde dieses Vertrauen immer wieder bestätigt. Manchmal durch kleine Dinge, manchmal durch größere Wendungen, die ich früher vielleicht Zufall genannt hätte. Heute nenne ich sie einfach Erfahrungen.
Der Weg nach innen hat etwas Interessantes mit meinem Blick auf das Außen gemacht.
Früher fühlte ich mich oft einsam – sogar dann, wenn Menschen um mich herum waren. Heute verbringe ich gerne Zeit mit mir selbst. Ich bin allein, aber nicht einsam. Für mich liegt darin ein großer Unterschied.
Begegnungen mit anderen Menschen sind wunderschön. Gleichzeitig sind sie kein Versuch mehr, eine innere Leere zu füllen. Sie sind eher ein Geschenk – ein *nice to have*, kein *need to have*.
Auch meine Beziehung zu Angst hat sich verändert. Ich mache heute überwiegend Dinge, auf die ich wirklich Lust habe. Nicht, weil mein Leben perfekt ist, sondern weil ich gelernt habe, meiner eigenen Wahrnehmung zu vertrauen. Ich muss nicht mehr alles verstehen, bevor ich einen Schritt gehe.
Man könnte sagen: Glauben wurde nach und nach durch ein stilles Wissen ersetzt.
Ein Satz begleitet mich auf diesem Weg besonders:
Wie innen, so außen.
Je ruhiger, friedvoller und freudvoller ich in mir werde, desto mehr scheint genau diese Energie auch in meinem Leben aufzutauchen.
Auf der materialistischen Ebene besitze ich heute nicht besonders viel. Auf der energetischen Ebene fühle ich mich jedoch reicher als je zuvor.
Irgendwann führte dieser Weg auch dazu, dass ich ausgewandert bin. Für viele Menschen wirkt das vielleicht wie der große Schritt. Für mich ist es eher eine Folge gewesen – eine äußere Bewegung, die aus einer inneren Veränderung entstanden ist.
Die eigentliche Reise hat nicht mit einem Flugticket begonnen.
Sie begann in mir.
Und vielleicht ist das der einzige Punkt, den ich wirklich teilen möchte:
Jeder Mensch steht genau dort, wo er gerade steht.
Es geht nicht um richtig oder falsch.
Nicht um besser oder weiter.
Am Ende muss jeder seinen eigenen Weg gehen.
Oder wie man im Englischen sagt:
You have to walk in your own shoes.
Vielleicht liegt der größte Reichtum nicht in dem, was wir im Außen erreichen oder besitzen.
Vielleicht liegt er in dem Moment, in dem wir beginnen, uns selbst wirklich zu begegnen.
Repost from 🌙 Weil wir Göttinnen sind 🌙
🌟🌟🌟🌟🌟🌟
„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“
Ein Satz, den viele von uns schon als Kinder gehört haben und der sich irgendwo tief in unserem Inneren festgesetzt hat, als wäre er eine Art Lebensregel, nach der wir funktionieren sollen.
Und so beginnen viele Tage damit, dass wir erst einmal all das erledigen wollen, was noch zu tun ist – den Haushalt, Nachrichten beantworten, Dinge organisieren, planen, aufräumen, vorbereiten – in dem stillen Gedanken, dass danach irgendwann der Moment kommen wird, in dem wir uns wirklich entspannen und das Leben genießen dürfen.
Doch wenn wir ehrlich sind, wird diese Liste der Aufgaben eigentlich nie wirklich leer.
Es gibt immer noch etwas, das erledigt werden könnte, noch eine Kleinigkeit, die wir schnell machen wollen, noch einen Punkt, den wir abhaken könnten, bevor wir uns erlauben, einfach nur da zu sein.
Und während wir damit beschäftigt sind, alles ordentlich zu erledigen und unseren Tag möglichst effizient zu gestalten, geschieht draußen ganz still und leise das Leben.
Die Sonne scheint durch die Fenster und legt ihr warmes Licht auf den Boden.
Der Wind bewegt die Zweige der Bäume.
Vögel singen, als hätten sie heute Morgen eine ganz besondere Freude zu verkünden.
Und manchmal merken wir erst viel später, dass genau in diesen einfachen Momenten das Leben stattgefunden hat – während wir dachten, wir müssten erst noch fertig werden, bevor wir es wirklich genießen dürfen.
Vielleicht müssen wir das Vergnügen gar nicht immer ans Ende des Tages verschieben, als wäre es eine Belohnung für all das, was wir geleistet haben.
Vielleicht darf das Leben auch mitten zwischen all den Dingen stattfinden, die getan werden wollen.
Ein paar Minuten in der Sonne stehen.
Barfuß durch das Gras gehen.
Einen Moment innehalten und den Himmel anschauen, ohne gleich wieder an die nächste Aufgabe zu denken.
Denn am Ende sind es oft nicht die erledigten To-Do-Listen, an die wir uns erinnern, sondern diese kleinen lebendigen Augenblicke, in denen wir wirklich gespürt haben, dass wir hier sind und dass dieses Leben gerade jetzt geschieht.
Und vielleicht ist heute ein schöner Tag, um sich daran zu erinnern, dass das Leben nicht erst beginnt, wenn alles erledigt ist –
sondern eben genau jetzt.
🌟🌟🌟🌟🌟🌟
(Veronika Mitena)
🌙@weilwirgoettinnensind🌙
Die Progressive Muskelrelaxation (PMR) ist eine einfache und wirkungsvolle Entspannungsmethode. Dabei werden einzelne Muskelgruppen nacheinander bewusst angespannt und anschließend wieder gelöst. Durch diesen Wechsel lernt der Körper, den Unterschied zwischen Spannung und Entspannung deutlicher wahrzunehmen.
Diese Technik wirkt beruhigend auf das Nervensystem: Während sich die Muskeln entspannen, wird der Teil des Nervensystems aktiviert, der für Ruhe und Regeneration zuständig ist. Puls und Atmung können sich verlangsamen, und körperliche Stressreaktionen nehmen ab.
Die folgende von mir gesprochene Audioanleitung lädt dazu ein, für einige Minuten innezuhalten, den Körper bewusst zu spüren und Schritt für Schritt in eine tiefere Entspannung zu finden.
Ola, bom Dia
die Vögel und ich sind bereit für einen neuen wundervollen Tag.
🐦🐦🐦
Je öfter wir uns diesen Raum der inneren Klarheit erlauben, desto leichter wird es, unseren eigenen Ton zu hören. Und je mehr wir ihm folgen, desto stimmiger fühlt sich unser Leben an.
Denn am Ende beginnt jede echte Veränderung nicht im Außen – sondern in uns.
Blogbeitrag
Im inneren Gleichklang leben – Die Kraft der inneren Führung
In einer Welt voller Stimmen, Meinungen und Erwartungen kann es leicht passieren, dass wir uns selbst kaum noch hören. Das Außen ist laut. Nachrichten, soziale Medien, Gespräche, Ratschläge und Bewertungen begleiten uns täglich. Oft merken wir gar nicht, wie sehr diese Einflüsse unseren inneren Zustand bestimmen.
Doch tief in uns gibt es einen Ort, der ruhig bleibt. Einen Ort, an dem wir unseren eigenen Ton hören können. Dort liegt unsere innere Führung.
Im inneren Gleichklang zu leben bedeutet, diesen Raum in uns wieder wahrzunehmen.
Die Stille hinter dem äußeren Geschehen
Viele Menschen versuchen, ihr Leben über äußere Umstände zu kontrollieren. Sie hoffen, dass alles leichter wird, wenn sich die Situation verändert: der Job, die Beziehungen, der Wohnort oder die Lebensumstände.
Doch selbst wenn sich im Außen vieles verändert, bleibt eine entscheidende Frage: Wie stehe ich innerlich zu dem, was geschieht?
Wenn wir lernen, das äußere Geschehen mit einer gewissen Neutralität zu betrachten, entsteht ein neuer Raum. Wir reagieren nicht mehr automatisch auf alles, was passiert. Stattdessen beobachten wir zuerst, fühlen hinein und erkennen klarer, was wirklich zu uns gehört.
Neutralität bedeutet dabei nicht Gleichgültigkeit. Sie ist vielmehr eine Form von innerer Stabilität.
Den eigenen Ton wieder hören
Jeder Mensch trägt eine Art inneren Kompass in sich. Manche nennen ihn Intuition, andere innere Stimme oder göttliche Führung.
Diese Führung spricht selten laut. Sie zeigt sich oft als leises Gefühl von Klarheit, als ruhiges Wissen oder als sanfte Richtung, die sich stimmig anfühlt.
Doch diese Stimme wird leicht übertönt – vor allem durch alte Glaubensmuster.
Sätze wie:
* „Ich muss es allen recht machen.“
* „Ich bin noch nicht bereit.“
* „Das wird sowieso nicht funktionieren.“
Solche Gedanken entstehen meist nicht aus unserer wahren Natur, sondern aus Erfahrungen, Ängsten oder gesellschaftlichen Prägungen.
Wenn wir beginnen, diese Muster zu erkennen, entsteht Freiheit. Wir müssen ihnen nicht mehr automatisch folgen.
Handeln aus der eigenen Kraft
Aus der inneren Führung zu handeln fühlt sich anders an als Entscheidungen aus Angst oder Druck zu treffen.
Es ist ruhiger. Klarer. Weniger getrieben.
Manchmal bedeutet es, neue Wege zu gehen. Manchmal bedeutet es auch einfach, bei sich selbst zu bleiben, obwohl im Außen viel Bewegung ist.
Wenn wir aus unserer inneren Kraft handeln, verändert sich auch unsere Energie. Wir werden authentischer. Unsere Entscheidungen fühlen sich stimmiger an. Und wir erleben mehr Vertrauen in unseren eigenen Weg.
Die Wahrheit des Körpers
Interessanterweise reagiert auch unser Körper auf diese innere Ausrichtung. Wenn wir gegen unsere Wahrheit leben, spüren wir oft Anspannung, Stress oder ein Gefühl von innerer Enge.
Wenn wir hingegen im Einklang mit uns selbst sind, entsteht ein anderes Körpergefühl: mehr Ruhe, mehr Weite, mehr Lebendigkeit.
Der Körper erkennt unsere Wahrheit oft schneller als der Verstand.
Deshalb kann es hilfreich sein, immer wieder kurz innezuhalten und zu fragen:
Fühlt sich dieser Weg für mich wirklich stimmig an?
Du bist Liebe
Viele spirituelle Lehren erinnern uns daran, dass unsere eigentliche Natur Liebe ist. Nicht als romantische Emotion, sondern als grundlegende Qualität unseres Seins.
Liebe zeigt sich in Mitgefühl, in Verbundenheit, in innerer Offenheit gegenüber dem Leben.
Wenn wir uns wieder mit dieser Qualität verbinden, verändert sich unser Blick auf vieles. Wir müssen uns weniger verteidigen, weniger kämpfen und weniger vergleichen.
Stattdessen entsteht ein Gefühl von Vertrauen – in uns selbst und in den Fluss des Lebens.
Der Weg nach innen
Im inneren Gleichklang zu leben ist kein Zustand, den man einmal erreicht und dann für immer behält. Es ist eher eine Praxis. Ein immer wiederkehrendes Erinnern.
Immer wieder zurückzukehren zu der Frage:
Was ist gerade wirklich wahr für mich?
Burgau an der Südalgarve. Neben Aljezur an der Südwestalgarve mein persönlicher Herzensort, der eine ganz eigene Energie hat ❤️🌊
