Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Unabhängigkeit und Freiheit haben viele schöne Seiten. Gleichzeitig schmerzt es manchmal, wenn man wieder einmal loslassen muss, um weiterzugehen.
Gerade jetzt, wo mein Körper so viel zu verarbeiten hat, hätte mir meine eigene Wohnung gutgetan. Doch erneut heißt es, die sieben Sachen zu packen und weiterziehen, auch wenn es am Sonntag nur 500 Meter weiter in ein kleines Studio mit Garten geht.
Ich hoffe, dass dort mein Körper den Raum bekommt, den er gerade braucht.
Ola, bom Dia
der Kaffee am Morgen ☕
Einfach nur Genuss oder steckt doch was anderes dahinter? Wir bekommen Kaffee wirklich immer und überall und das alleine könnte schon etwas verdächtig sein.
https://youtu.be/P9EuUoqeAIc?is=SuBujjaxaN7SPi0Q
Eine wundervolle outdoor Klangreise meiner Kollegin hier an der Algarve ♥️
https://youtu.be/pLCyzJNvu74?is=10s0s37xmif_LofJ
Ähnliche Wahrnehmung wie ich gestern.
Aktuelle Energien:
Keine Ahnung, was hier gerade passiert.
Heute wäre ich fast geneigt zu sagen: Ich kann nicht mehr.
Am Morgen bin ich noch relativ „normal“ wach geworden – soweit man die taube Seite überhaupt als normal bezeichnen kann. Doch seit etwa 11 Uhr spielt sich etwas ab, das mich sprachlos und ratlos macht. Ich habe fast sechs Stunden am Stück nur im abgedunkelten Zimmer gelegen und war gefühlt in einem komaähnlichen Schlaf. Wie erschöpft kann ein Mensch eigentlich sein?
Vorhin habe ich sogar einen Stuhl ins Bad gestellt, weil selbst das kurze Stehen am Waschbecken zu anstrengend geworden ist.
Dazu kommt diese drückende Atmosphäre heute – wie direkt vor einem Backofen – und der hier von vielen gefürchtete Südostwind. Mich würde interessieren: Wie nehmt Ihr die heutigen Energien wahr? Geht es noch jemandem ähnlich?
Ich versuche mal wieder, irgendetwas zu verstehen, obwohl es wahrscheinlich gar nichts zu verstehen gibt.
Der Daumen symbolisiert Willenskraft und Selbstbehauptung. Der Zeigefinger dagegen Richtung, Orientierung und innere Ansprüche.
Zusammengenommen entsteht für mich das Bild von:
starkem Funktionieren im Außen,
bei gleichzeitigem inneren Rückzug, unterdrücktem eigenem Willen,
und einer Seele, die vielleicht einfach weniger leisten und mehr fühlen möchte.
Natürlich ist das keine objektive Wahrheit. Nur eine symbolische Lesart.
Aber manchmal liegt genau darin eine Form von Wahrheit, die der Verstand alleine nicht greifen kann.
Vielleicht ist die Taubheit gar nicht gegen mich.
Vielleicht ist sie einfach der leise Versuch meiner Seele, mich wieder spüren zu lassen, was eigentlich mein eigener Impuls ist.
Blogbeitrag
Warum Wissen alleine nicht heilt
Es ist interessant, wie klar wir manchmal die Themen anderer Menschen sehen können und wie blind wir gleichzeitig für unsere eigenen werden.
Im Außen fällt es mir oft leicht, Symptome auf Seelenebene zu übersetzen. Ich erkenne Muster, spüre Spannungen zwischen Körper und Seele und kann relativ klar benennen, worum es eigentlich geht. Bei mir selbst funktioniert das erstaunlicherweise deutlich schlechter.
Vielleicht, weil das Ego immer noch hofft, Ausnahmen zu bekommen.
Vielleicht, weil man sich selbst besonders gut erklären kann, warum man weitermachen muss.
Oder weil man gewisse Dinge erst dann wirklich versteht, wenn der Körper irgendwann laut genug wird.
So brauchte ich einen Impuls von außen.
In Form von Heidemarie.
72 Jahre alt, Deutsche, glasklar in ihrer Wahrnehmung.
Sie begleitet meine aktuellen gesundheitlichen Themen homöopathisch und ich darf ihr regelmäßig Sprachnachrichten schicken. Daraus liest sie meine Energie, meine Aura und stellt mich entsprechend neu ein. Und auch wenn mein Verstand das manchmal kaum greifen kann, vieles davon fühlt sich erstaunlich präzise an.
In den letzten zwei Wochen sind meine Symptome insgesamt deutlich zurückgegangen. Was sich allerdings hartnäckig hält, ist eine diffuse Taubheit im rechten Nacken, Unterarm und in der Hand — besonders in Daumen und Zeigefinger. Mittlerweile seit viereinhalb Wochen.
Am Wochenende schilderte ich Heidemarie wieder mein aktuelles Empfinden und sagte ihr, dass ich langsam hadere. Dass es stagniert. Dass Schulter und Hand einfach nicht richtig „aufgehen“ wollen.
Und dann begann ich aufzuzählen, was ich alles tue:
Kurkuma. Weihrauch gegen Entzündung. Vitamin-B-Komplex. Magnesium. Reishi-Pilz. MSM. Arnikasalbe. Fichtenharz. Gelsemium. Cranio-Sacral-Therapie. Osteopathie …
Es dauerte nicht lange, bis ich meinen Kopf gewaschen bekam.
Die entscheidende Frage war sinngemäß:
„Hast du es immer noch nicht verstanden?“
Mein Ego schrie kurz auf.
Und dann konnte ich es plötzlich selbst sehen.
Ich hatte meinem Körper gar keine echte Ruhe zur Heilung zugestanden. Stattdessen hatte ich unbewusst einen Deal mit ihm gemacht:
Ich kümmere mich jetzt um dich — und dafür wirst du bitte möglichst schnell wieder funktionieren.
Aber so funktioniert Heilung nicht.
Schon gar nicht, wenn man monatelang sämtliche Signale ignoriert hat. Auch dann nicht, wenn die Gründe dafür vermeintlich „gut“ waren.
Mein Körper scheint inzwischen das Mittel geworden zu sein, über das meine Seele am zuverlässigsten mit mir kommunizieren kann. Weil sie offenbar weiß, dass ich dort irgendwann zuhören muss.
Und vielleicht liegt genau darin die eigentliche Lektion.
Man kann sich noch so viel Wissen aneignen. Bücher lesen. Symptome deuten. Zusammenhänge verstehen. Doch wenn man all das bei sich selbst nicht wirklich leben kann, dreht man eben Extrarunden.
Ich bin jedenfalls dankbar, dass Heidemarie gerade an meiner Seite ist.
Und ich übe mich wieder in etwas, das mir deutlich schwerer fällt als Aktivität:
Demut.
Geduld.
Nicht sofort etwas reparieren zu wollen.
Denn in meiner rechten Seite hängt energetisch immer noch etwas wie ein dunkler Klumpen. Und vielleicht braucht manches einfach Zeit, um sich wirklich zu lösen.
Wenn ich meine Beschwerden symbolisch auf Seelenebene übersetze, entsteht ungefähr folgendes Bild:
Die rechte Körperseite steht häufig für das Außen — für Handlung, Verantwortung, Kontrolle, Leistung und das Funktionieren in der Welt. Symptome auf dieser Seite können darauf hinweisen, dass dort Spannungen entstanden sind.
Der Nacken symbolisiert oft Beweglichkeit im Denken und die Fähigkeit, Dinge anders zu betrachten. Taubheit statt Schmerz wirkt dabei fast wie ein inneres Abschalten. Nicht mehr fühlen wollen. Nicht mehr tragen können.
Die Hand steht für Handlungsfähigkeit, Zugriff aufs Leben, Geben und Nehmen. Wenn sie taub wird, kann das bedeuten, dass etwas nicht mehr „gegriffen“ werden möchte.
Dieser Ort fühlt sich für mich wie ein schützender Kokon an. Die friedvolle Atmosphäre macht es mir jeden Abend schwer, mich von ihm zu lösen.
https://youtu.be/P0P4vvQU0cs?is=r8Wvntdo7ldbL28n
Spanisch und nicht portugiesisch, aber wunderschön.
Disfruto
Der Titel bedeutet übersetzt ungefähr
Ich genieße es oder Ich genieße dich.+3
Jedes Mal, wenn ich hier vorbei laufe ruft mich dieses Haus. Heute habe ich zum ersten Mal registriert wie dieses Haus heißt: das Haus des Pilgers. Es steht zum Verkauf und ist auf der physischen Ebene erstmal total unrealistisch, dass ich es kaufen könnte und gleichzeitig höre ich seinen Ruf. Ich gebe es ab und schaue, ob es für mich bestimmt ist ♥️🌴🌊☀️
Ich glaube am Montag besuche ich selbst mal wieder eine Klangreise bei diesem Internationalen Kollegen. Das könnte sehr interessant werden ♥️
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