Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Herrlich, morgens als erster alleine am Strand und eine erste Runde in den frischen Atlantik.
Bom Dia und Dir ebenfalls einen wundervollen Sonntag
Dieser Song ist mir heute "zugelaufen"
😍
https://youtu.be/z8-LMir0p5E?is=l-GxtvDNh4-bJoiG
Blogbeitrag
Die Welt dreht durch – und ich werde ruhiger
Was passiert, wenn sich dein Blick vom Außen nach Innen verschiebt
Seit ich im Oktober an die Algarve ausgewandert bin, nehme ich eine stille, aber tiefgreifende Veränderung wahr:
Während die Welt „da draußen“ gefühlt immer lauter, schneller und chaotischer wird, wird es in mir ruhiger. Klarer. Weiter. Ruhiger in mir.
Früher hätte mich dieser Widerspruch verunsichert.
Heute fühlt er sich eher wie ein leiser Hinweis an, dass sich etwas in mir verschoben hat.
Neulich bin ich über den Gedanken gestolpert, dass unser Gehirn täglich unzählige Reize filtert – und wir nur einen Bruchteil davon bewusst wahrnehmen.
Und dass nicht die Realität selbst entscheidet, was wir sehen, sondern unser Fokus.
Vielleicht sind solche Aussagen nicht exakt messbar.
Aber ich merke: In ihnen steckt etwas Wahres.
Denn mein Fokus hat sich verändert.
Früher war er oft im Außen – bei Nachrichten, Meinungen, Problemen, Unsicherheiten.
Bei allem, was noch nicht geklärt war.
Heute ist er viel öfter im Innen.
Bei meinem Atem.
Bei meinem Körper.
Bei dem, was gerade wirklich da ist.
Beim Licht am Morgen.
Beim Wind vom Atlantik.
Bei den Wellen, dem Sand, der Weite.
Bei dieser besonderen Langsamkeit, die hier fast greifbar ist.
Und ich gehe abends oft mit einem Gefühl von Ruhe ins Bett, das ich so lange nicht kannte.
Mit dem leisen Gedanken: Gerade ist es gut.
Nicht perfekt.
Aber sehr stimmig.
Die Welt im Außen ist dadurch nicht ruhiger geworden.
Im Gegenteil – vieles wirkt intensiver, widersprüchlicher, manchmal sogar absurder als früher.
Aber ich merke, dass ich nicht mehr allem meine Aufmerksamkeit schenke.
Und genau das verändert meine Realität.
Ich glaube nicht, dass wir unsere Welt komplett erschaffen, wie es manchmal gesagt wird.
Aber ich glaube, dass wir mitentscheiden, worauf wir unser inneres Licht richten.
Angst lenkt dieses Licht oft nach unten - auf Mangel, auf Risiken, auf das, was fehlen könnte.
Klarheit richtet es nach oben –
auf Möglichkeiten, auf das, was schon da ist.
Und vielleicht liegt genau hier ein Wendepunkt:
Nicht die Welt muss zuerst ruhiger werden, damit wir Frieden empfinden.
Vielleicht entsteht Frieden zuerst in uns –
und verändert dann die Art, wie wir die Welt sehen.
Die Algarve ist für mich kein Fluchtort vor dem Chaos.
Sie ist ein Raum.
Ein Raum, in dem ich üben darf, anders zu schauen.
Weniger automatisch.
Weniger getrieben.
Mehr bewusst.
Und vielleicht ist das die eigentliche Reise:
Nicht von einem Ort zum nächsten.
Sondern von einem Fokus zum anderen.
.Ich liebe es, hier zu sein.
An der Algarve.
Und bei mir – in meinem eigenen Inneren.
Klarträume und wilde Erlebnisse im Schlaf?
Ich bin vor zwei Tagen meiner Mutter "im Traum" begegnet. Sie war räumlich zwar im Hospiz, aber sie war wohlauf und gut gelaunt. Ich persönlich erlebe die letzten Nächte als sehr intensiv und "lebhaft" und nehme mich tagsüber selbst anders wahr, als noch vor kurzem.
Wie immer, ich weiß, dass ich nichts weiß.
Ich nehme nur wahr.
Ola, bom Dia
Mein letztes Wochenende hier in Burgau – ich genieße jeden Moment, bevor es am Dienstag zurück nach Vale da Telha geht. Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende voller kleiner Glücksmomente. Und vergesst nie: Wir alle sind auf unsere ganz eigene Weise einzigartig und wundervoll.
Vor ein paar Wochen habe ich hier eine ältere deutsche Frau kennengelernt. Sie lebt in einem größeren Haus mit Pool, ganz in der Nähe des Strandes. Vom 10. August bis zum 10. September wird sie verreisen, um ihre Tochter in Zentralportugal zu besuchen.
Vor wenigen Tagen fragte sie mich, ob ich in dieser Zeit in ihr Haus ziehen möchte.
Und wieder war da kein Zögern.
Nur ein klares Ja.
Wenn ich loslasse, wenn ich ins Vertrauen gehe, dann beginnt das Leben, für mich zu arbeiten – nicht gegen mich.
Die Lösungen kommen.
Die Menschen tauchen auf.
Die nächsten Schritte zeigen sich.
Alles ist Energie. Alles ist Frequenz. Alles ist Schwingung.
Und wenn ich ehrlich bin, fühlt es sich gerade so an, als wäre ich genau dort, wo ich sein soll.
Im Flow.
Blogbeitrag
Ein Impuls, ein Gespräch – und plötzlich geht es nach Málaga
Es geht also nach Málaga – genauer gesagt in ein kleines Bergdorf im Norden von Málaga, nach Riogordo.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, fühlt es sich nicht wie eine Entscheidung an – sondern wie ein nächster Schritt, der längst auf mich gewartet hat.
Vorgestern stieß ich auf Facebook auf ein Gesuch von Silke. Sie schrieb:
*"Ich suche einen Tier-, Pflanzen- und Haussitter im Norden von Málaga, Spanien. Eine Katze im Haus, draußen gibt es Wasser für drei Streunerkatzen. Vom 1. bis 15. Juli, eventuell auch etwas länger. Ein schönes Haus in einem kleinen Dorf, umgeben von Bergen. Ein Auto wäre vorteilhaft, aber es gibt auch Busverbindungen zum Strand/Málaga."*
Erst später wurde mir bewusst, dass ich gar nicht Mitglied in dieser „House- und Petsitter“-Gruppe war. Und genau in solchen Momenten halte ich inzwischen kurz inne – weil ich weiß, dass solche „Zufälle“ oft keine sind.
Als ich den Beitrag öffnete, hatten bereits über 30 Menschen kommentiert.
Und trotzdem war da dieser leise, aber klare Impuls in mir.
In den letzten Jahren habe ich gelernt, diesen Impulsen zu vertrauen – auch dann, wenn mein Verstand vielleicht gezögert hätte. Also schrieb ich am Abend eine Nachricht unter den Beitrag und bot mich als Haus- und Tiersitter an.
Ohne groß nachzudenken. Einfach aus dem Gefühl heraus.
Am nächsten Morgen, um 7:30 Uhr, wartete bereits eine Nachricht von Silke auf mich. Sie mochte meine Worte, meine Art – und auch die Idee, uns per Video kennenzulernen. Wir verabredeten uns spontan für denselben Abend.
Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich sie anrief.
Und da war es sofort: dieses Gefühl von Vertrautheit.
Ein echtes Match – vom ersten Augenblick an.
Silke strahlte eine Wärme und Offenheit aus, die man nicht erklären kann, aber sofort spürt. Wir tauchten schnell in unsere Geschichten ein. Sie ist Künstlerin, lebt heute in einem kleinen Bergdorf bei Málaga, war zuvor mit einem Kubaner verheiratet, lebte in Chile und kam später zurück nach Deutschland – in die Pfalz, nach Kandel –, wo sie als Lehrerin arbeitete.
Und dann diese kleine, fast magische Verbindung:
Ich habe selbst in Landau in der Pfalz gewohnt. Gerade einmal 20 Kilometer von Kandel entfernt.
Und nun begegnen wir uns – über Facebook, über Ländergrenzen hinweg – sie in Spanien, ich an der Algarve in Portugal.
Es sind genau diese Momente, in denen ich spüre: Das Leben webt Verbindungen, die weit über das hinausgehen, was wir planen können.
Unser Gespräch dauerte eine Stunde, aber es fühlte sich zeitlos an. Und auch wenn ich mir danach eine Nacht Bedenkzeit erbeten habe – tief in mir war die Entscheidung längst gefallen.
Mein inneres „Regiepult“ hat sich bereits entschieden.
Es führt mich weiter – nach Riogordo, in die Berge, in eine neue Erfahrung.
Und ich habe aufgehört zu fragen „Warum?“. Stattdessen lasse ich mich tragen – mit einer leisen Neugier darauf, was sich dort zeigen wird.
So fühlt sich mein Leben seit einiger Zeit an.
Geführt. Verbunden. Im Fluss.
Und erst heute Mittag war da wieder dieses tiefe, ruhige Gefühl: angekommen zu sein. Nicht an einem Ort – sondern in mir selbst.
Ich bin dankbar. Wirklich dankbar.
Als ich an die Algarve kam, hatte ich zunächst einfach ein Apartment bis zum 31. Mai gemietet – ohne Plan, ohne zu wissen, wie es danach weitergeht.
Und genau in diesem Nicht-Wissen liegt inzwischen eine große Freiheit für mich.
Denn Stück für Stück fügt sich alles.
Ab dem 1. Oktober habe ich das Apartment erneut angemietet. Der Juni entsteht gerade ganz organisch – zwischen meinem Van und zwei privaten Gästezimmern, die sich wie von selbst ergeben haben.
Am 1. Juli geht es dann nach Málaga. Bis zum 15. Juli werde ich mich um die Katzen und Pflanzen kümmern.
Und danach?
Auch da ist Raum. Möglichkeit. Offenheit.
Silke meinte, ich könne gerne länger bleiben, wenn ich möchte.
Und als würde das Leben mir gerade zeigen wollen, wie leicht es sein kann, hat sich noch etwas ergeben:
+3
Heute habe ich ein Yoga-Studio in Espiche an der Südalgarve, in der Nähe von Lagos, besucht, um die Möglichkeit zu prüfen, dort gegebenenfalls zwei Klangreisen anzubieten. An der Südwestalgarve in Vale da Telha habe ich bereits eine passende Räumlichkeit, und auch hier habe ich heute eine Zusage erhalten. Damit kann ich nun jeweils zwei Klangreisen in Vale da Telha und in Espiche anbieten.
Mein persönliches Paradies habe ich bereits gefunden ❤️🌴🌊. Heute geht es an den Praia do Canavial in Lagos.
https://youtu.be/5ckfI7hoMvo?is=ElIi3WFUxbqk5KHi
Mein aktueller Lieblingssong hier an der Algarve. Er transportiert für mich schön die Atmosphäre hier.
Das ist kaum zu fassen: Eine Stunde lang ein wunderschöner Video-Call mit einer Künstlerin, so sympathisch und offen. Sie hat mir angeboten, im Juli zu kommen und auch länger zu bleiben. Von meiner Seite aus habe ich mir jedoch angewöhnt, eine Nacht darüber zu schlafen, bevor ich etwas fest zusage. Aber es war ein wirklich herzerfrischendes Gespräch. Besonders spannend ist, dass mir der Beitrag gestern auf Facebook angezeigt wurde, obwohl ich gar nicht in der Gruppe bin. Es scheint, als hätte das Regiepult des Lebens auch hier wieder seine Hände im Spiel.
Auf mich persönlich wirkt es so friedlich.
Ich könnte stundenlang hier stehen 🌊
