Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Darf ich vorstellen: Layko, der heimliche Star am Landhaus in Arles, Südfrankreich und morgens oft am Küchenfenster zu Gast, um seine Karotte abzuholen.
Blogbeitrag
Trauer ist keine Serie mit drei Folgen
Ich habe schon über Trauer geschrieben. Mehr als einmal.
Und manchmal denke ich: Reicht das jetzt nicht langsam?
Als gäbe es eine unsichtbare Obergrenze dafür, wie oft man dasselbe Gefühl teilen darf.
Drei Beiträge. Vielleicht vier.
Dann müsste es doch eigentlich gut sein.
Aber Trauer funktioniert nicht so.
Sie ist kein Thema, das man abschließt. Kein Kapitel, das man nach ein paar Texten zuklappt. Sie kommt in Wellen. Manchmal sanft, manchmal überraschend stark. Und oft genau dann, wenn man dachte, man hätte gerade festen Boden unter den Füßen.
Was es anstrengend macht, ist nicht nur die Trauer selbst.
Es ist dieses ständige Funktionieren-Müssen.
Dieses implizite Abkommen mit der Welt: Ich halte mich zusammen, damit es für euch nicht unbequem wird.
Dabei ist Trauer nicht linear. Sie fragt nicht, ob gerade Zeit dafür ist. Sie hält sich nicht an Kalender, Lebensentscheidungen oder gut gemeinte Erwartungen.
Die Wohnungsauflösung und meine Auswanderung habe ich selbst gewählt. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – hat all das eine Haltlosigkeit mit sich gebracht, die ich unterschätzt habe. Wenn man viele Dinge gleichzeitig loslässt, auch freiwillig, fehlt irgendwann der Widerstand, an dem man sich innerlich abstützen kann.
Wurzeln lösen sich nicht geräuschlos.
Manchmal überrascht mich, wie unterschiedlich Menschen reagieren, wenn man trauert.
Manche werden still und liebevoll.
Andere weichen aus, wechseln das Thema oder verschwinden langsam aus dem Blickfeld.
Nicht aus Bosheit – eher aus Überforderung. Trauer hält der Gesellschaft einen Spiegel hin, den sie nicht gerne anschaut.
Es ist ernüchternd zu beobachten, wie wenig Raum es für einen Zustand gibt, der eigentlich so universell ist.
Spirituell betrachtet glaube ich nicht, dass Trauer ein Zeichen von Rückschritt ist. Eher ein Zeichen von Verbundenheit. Sie taucht dort auf, wo etwas wirklich Bedeutung hatte. Und sie bleibt – nicht konstant, aber verlässlich – wie das Meer, das sich zurückzieht und doch immer wiederkehrt.
Vielleicht dürfen wir uns erlauben, darüber so oft zu sprechen oder zu schreiben, wie es nötig ist. Nicht, um andere zu überzeugen. Sondern um uns selbst nicht zu verlieren.
Trauer ist keine Serie mit klar definiertem Ende.
Sie ist eher ein Rhythmus, den man erst langsam kennenlernt.
Und manchmal ist es schon genug, nicht gegen die Welle anzukämpfen, sondern sich von ihr tragen zu lassen – auch wenn sie müde macht.
+4
Veronika, die Gastgeberin ist eine hervorragende Köchin und wird uns während der Retreat Woche an drei Abenden kulinarisch verwöhnen
+2
Apartment Nr. 2
Das Apartment verfügt über zwei ruhige Schlafzimmer mit Blick in den Garten und wird von Teilnehmenden des Klangschalen-Retreats genutzt.
Küche und Bad wurden über den Winter komplett neu gestaltet. Da die Renovierung erst kürzlich abgeschlossen wurde, stehen aktuell noch keine Bilder von Küche und Bad zur Verfügung. Neue Fotos folgen.
https://youtu.be/I7NyzU1ob_M?si=Vkv1zNR9en49K2y7
De Diepte "Die Tiefe"
Noch sehr windig heute, aber die Sonne lässt sich dafür auch mal wieder blicken. Ab Ende nächster Woche soll die Sonne dann auch wieder häufiger zum Vorschein kommen. 🌞
+2
Ich würde Euch gern mal wieder schöne Bilder und Videos schicken, doch wir schwimmen hier gerade gefühlt weg – so ein Wetter haben selbst die Einheimischen noch nicht erlebt.
Zweimal darfst du für jeweils eine Stunde vollkommen loslassen – getragen von den Klängen tibetischer Klangschalen in meinem separaten Behandlungszimmer. Abseits der Behandlungen schenkt dir der Ort viel Raum und Zeit, um die wilde, stille Schönheit der Camargue zu erkunden. Die Gruppe besteht aus höchstens 8 Personen und ermöglicht eine persönliche, geschützte Atmosphäre.
Im Überblick:
Klangschalen Retreat in Arles, Südfrankreich
19. - 26. September 2026
Eigene Anreise (Fahrgemeinschaften empfohlen)
7 Übernachtungen zu zweit im Doppelzimmer (in einem Vierer Apartment mit voll ausgestatteter Küche)
7x Frühstücksbuffet "Le Brunch provencal"
3x 3 Gänge Abendessen (am ersten, mittleren und letzten Abend)
6x geführte Klangmeditation am Morgen in der Gruppe
2x einstündige Einzelbehandlungen Klangschalen Massage
2x Zugang zur hauseigenen Sauna und dazwischen mit Gong Aurareinigung
Preis 949,-€
Im Einzelzimmer (soweit verfügbar)
1299, - €
In diesem Behandlungszimmer heiße ich Dich willkommen zu einer einstündigen Klangschalenmassage. Sanfte Klänge und feine Vibrationen tragen Dich in einen Raum tiefer Entspannung und innerer Harmonie.
Hier auf der eigenen Terrasse, am Pool oder auf der Yoga Plattform können wir die Seele baumeln lassen.
Jeden Morgen beginnen wir den Tag mit einer geführten Klangmeditation.
Im Anschluss genießen wir „Le Brunch Provençal“ – ein liebevoll zusammengestellter Brunch mit feiner Käseplatte, frischem Obst, Quark, Croissants und Pain au Chocolat, knusprigem Brot, Konfitüre, Honig, Butter sowie Milch, Kaffee und Tee.
Unsere Retreat Gruppe wird in zwei Apartments zu je vier Personen untergebracht sein.
Unsere Retreat Location wird mit 9,8/10 bewertet und das völlig zurecht!
Eine Woche Durchatmen.
Klang. Stille. Weite.
Vom 19.–26. September geht es nach Arles in Südfrankreich, in ein magisches Landhaus inmitten der Camargue.
Tägliche Klangmeditationen und zwei intensive Klangschalen-Einzelbehandlungen begleiten dich durch diese besondere Auszeit.
Ich teile sehr zeitnah alle Details mit euch – und als kleine Randnotiz:
Ich war bereits 13 Mal dort. Dieser Ort hat mein Herz längst erobert 💫
