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📚 Heiliges Römisches Reich war vom Spätmittelalter bis 1806 die offizielle Bezeichnung für das seit dem 10. Jahrhundert aus zahlreichen Territorien bestehende Herrschaftsgebiet der römisch-deutschen Kaiser. Der Name leitet sich vom Anspruch seiner mittelalterlichen Herrscher ab, Nachfolger der römischen Kaiser der Antike und im Sinne des Gottesgnadentums die universalen weltlichen Oberhäupter der Christenheit zu sein, im Rang also über allen anderen Königen Europas zu stehen. Im späten 15. bis 16. Jahrhundert etablierte sich zeitweise auch die Bezeichnung „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“.
Mehr dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich
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📚 Heiliges Römisches Reich war vom Spätmittelalter bis 1806 die offizielle Bezeichnung für das seit dem 10. Jahrhundert aus zahlreichen Territorien bestehende Herrschaftsgebiet der römisch-deutschen Kaiser. Der Name leitet sich vom Anspruch seiner mittelalterlichen Herrscher ab, Nachfolger der römischen Kaiser der Antike und im Sinne des Gottesgnadentums die universalen weltlichen Oberhäupter der Christenheit zu sein, im Rang also über allen anderen Königen Europas zu stehen. Im späten 15. bis 16. Jahrhundert etablierte sich zeitweise auch die Bezeichnung „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“.
Mehr dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich
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📚 Am 2. Januar 1492 war die Alhambra nach einem zehnjährigen, kostspieligen Krieg als letzte muslimische Hochburg einer 700-jährigen maurischen Herrschaft über Spanien gefallen. Dieser Krieg war nur durch massive finanzielle Unterstützung jüdischer Finanziers, insbesondere der beiden Magnaten und Berater der Krone Isaak Abravanel und Abraham Senior, durchgehalten und gewonnen worden. Auf ebendieser Alhambra wurde das nach ihr benannte Edikt beraten und von den „Katholischen Königen“ unterzeichnet.
Obwohl Senior und Abravanel bei der Königin intervenierten, galt das Edikt – trotz ihrer großen Verdienste für die Krone – auch für sie. Anders als Abravanel, der sich weigerte zu konvertieren und Spanien verließ, fügte sich der 81-jährige Abraham Senior und ließ sich zusammen mit seinem Sohn am 31. März 1492 in Valladolid taufen. Der König und die Königin nahmen als „Paten“ an der Taufe teil. Mit der Taufe nahm Senior den christlichen Namen Ferrad (= Fernando) Perez Coronel an.
Im Edikt wird zunächst erläutert, dass es unter den Conversos gewisse „schlechte Christen“ gebe, die die neu Getauften zur Apostasie verführten. Grund sei das zu enge Zusammenleben von Juden und Christen in der Gesellschaft. Da alle früheren Versuche gescheitert seien, den schlechten Einfluss der Juden zu unterbinden – aufgeführt werden hier die Schaffung abgeschlossener jüdischer Wohnviertel, die Einführung der Inquisition, die Verbannung aus Andalusien – habe man sich dazu entschließen müssen, die Juden aus ganz Spanien zu vertreiben. Als besonders anstößig werden ihre Sitten und Gebräuche angesehen, die für die Neuchristen eine „ständige diabolische Versuchung“ seien – wie Beschneidung, Jüdische Speisevorschriften, das Begehen des Pessah-Festes sowie das Beharren auf der Tora.
Die Begründungen für Kastilien und Aragon unterscheiden sich insofern, als in Aragon außer religiösen auch wirtschaftlich-moralische Gründe geltend gemacht werden, die der französische Historiker Fernand Braudel für die tieferen Gründe dieser Judenvertreibung hielt. In der Fassung für Aragon heißt es, dass die Juden „die christlichen Güter mit schweren und unerträglichen Wucherzinsen auffressen und verschlingen“ und „wucherische Verworfenheit“ (pravidat usuaria) gegen die Christen ausübten. Sie seien eine ansteckende Lepra, die man durch Vertreibung bekämpfen und besiegen könne.
https://de.wikipedia.org/wiki/Alhambra-Edikt
5 006
🇮🇱🇪🇸 1492 - Mit der Vertreibung der Juden aus Spanien, fing übrigens damals das spanische goldene Zeitalter an...
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🇮🇱🇪🇸 Mit der Vertreibung der Juden aus Spanien, fing übrigens damals das spanische goldene Zeitalter an...
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🇮🇱🇪🇸 Rabbi Mizrachi droht den Spaniern, dass sie bald alle als Konsequenz ihres Antisemitismus von Arabern abgeschlachtet und vertrieben werden und dies anschließend in ganz Europa passieren werde.
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🇮🇱 Rabbi Mizrachi droht den Spaniern, dass sie bald alle als Konsequenz ihres Antisemitismus von Arabern abgeschlachtet und vertrieben werden und dies anschließend in ganz Europa passieren werde.
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Gustav Gottfried Schwarzenegger (1. August 1907 – 13. Dezember 1972) war ein österreichischer Gendarmeriekommandant , Postinspektor, Mitglied der Sturmabteilung (SA) und Militärpolizist . Er war der Vater des ehemaligen Gouverneurs von Kalifornien und Schauspielers Arnold Schwarzenegger.
https://en.wikipedia.org/wiki/Gustav_Schwarzenegger
5 006
📚 Der Sklarek-Skandal
Der Sklarek-Skandal bezeichnet einen Korruptionsprozess, der mit der Verhaftung der Brüder Max, Leo und Willi Sklarek am 26. September 1929 begann, und seine Folgen. Der Skandal spielte eine große Rolle in den politischen Auseinandersetzungen vor und während der Weltwirtschaftskrise, beeinflusste die Kommunalwahlen in Berlin und wirkte fort bis zum Ende der Weimarer Republik 1933.
Der Skandal war Ende 1929 und Anfang der 1930er Jahre eines der meistdiskutierten politischen Themen Deutschlands.
1926 hatten die Brüder Sklarek, drei Söhne eines russisch-jüdischen Einwanderers, die Lager der Kleider-Vertriebsgesellschaft erworben, mit der die Stadt Berlin den Eigenbedarf ihrer Verwaltungsbeamten während des Ersten Weltkriegs gedeckt hatte. Die Brüder erhielten das Recht, die städtischen Dienststellen weiterhin zu beliefern. In den folgenden Jahren stellte das Unternehmen zahlreiche gefälschte Rechnungen aus. Als der Betrug entdeckt wurde, betrug der Schaden mehr als 10 Millionen Reichsmark.
Die Presse aller politischen Richtungen griff den Fall schnell auf, obwohl oder gerade weil die Brüder in jeder Richtung gut „vernetzt“ waren. Max Sklarek war Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP), die u. a. den Berliner Oberbürgermeister Gustav Böß stellte. Leo und Willi Sklarek waren seit 1928 Mitglieder der SPD, die in der Berliner Stadtverordnetenversammlung die größte Fraktion bildete. Bekannt gemacht wurden bald auch Spenden an die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) und die kommunistische Rote Hilfe.
Theodor Wolff, Chefredakteur des Berliner Tageblatts, schrieb am 13. Oktober 1929:
„Die drei Brüder Sklarek kannten, wie in einem späten Augenblick Wilhelm II., keine Parteien mehr. Oder… sie kannten alle… es wurde bei ihnen republikanisch soupiert, deutschnational und völkisch gesoffen, kommunistisch mit Knallbonbons geknallt.“
Als der Skandal immer weitere Kreise zog, beschloss der Preußische Landtag am 17. Oktober 1929 die Einsetzung eines parlamentarischen „Untersuchungsausschusses zur Klärung der Misswirtschaft in der Berliner Stadtverwaltung“, des ersten seiner Art. Im Zuge des Skandals musste der Berliner Oberbürgermeister Gustav Böß am 7. November 1929 zurücktreten.
Im Wahlkampf vor den Kommunalwahlen am 17. November 1929 warfen die Parteien sich gegenseitig ihre Verstrickung in den Skandal vor. Nutznießer dieser Auseinandersetzungen wurden die KPD und die NSDAP, die jeweils 13 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung hinzu gewannen. Obwohl Kommunisten und Sozialdemokraten auch weiterhin über die Mehrheit im Berliner Stadtparlament verfügten, erlitt ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit durch die scharfen und persönlichen Auseinandersetzungen während des Sklarek-Skandals nachhaltigen Schaden.
Der Prozess gegen die Beteiligten zog sich bis 1932 hin und endete mit der Verurteilung der Brüder Sklarek zu je vier Jahren Zuchthaus. Auch zahlreiche Politiker und Verwaltungsbeamte traten zurück, wurden aus dem Dienst entlassen oder verurteilt.
1933 schlachteten die Nationalsozialisten mit einer Wiederaufnahme des Prozesses den Fall Sklarek noch einmal für sich aus. Unter anderem wurde erneut gegen Oberbürgermeister Gustav Böß ermittelt, der jedoch nach neun Monaten Untersuchungshaft ohne Aufnahme eines Verfahrens wieder freigelassen wurde.
Kommentar: Die Sklareks waren gleichzeitig auf beiden extremen Seiten aktiv. Sie spendeten an die kommunistische Rote Hilfe und an die Deutschnationale Volkspartei (DNVP), die damals das nationalistische und völkische Lager repräsentierte und aus dem heraus später viele Kräfte zur NSDAP übergingen. Gleichzeitig waren sie in SPD und DDP organisiert und pflegten Kontakte quer durch alle Richtungen. Sie standen also nicht nur irgendwo in der Mitte, sondern bedienten bewusst beide Extreme Kommunisten und Nationalisten/Nazis parallel. Genau diese beiden Extreme (KPD und NSDAP) haben dann aus dem Skandal den grössten politischen Gewinn gezogen.
Mehr dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sklarek-Skandal
5 006
📚 Der Barmat-Kutisker-Skandal wurde in der Ufa Ton-Woche 471/1939 ebenfalls erwähnt.
Dieses Video zeigt seltenes, originales deutsches Filmmaterial aus dem Jahr 1939: Es dokumentiert das Leben von aschkenasischen und sogenannten Chasaren-Juden in damaligen Polen.
Mehr dazu:
https://en.wikipedia.org/wiki/Ufa_Ton-Woche_471/38/1939
5 006
📚 Der Barmat-Kutisker-Skandal
Der Skandal dreht sich um einen groß angelegten Betrug, bei dem die Barmat-Brüder und der Bankier David Kutisker eine Reihe von illegalen Finanztransaktionen und unlauteren Geschäftspraktiken durchgeführt haben, um von staatlichen Krediten und Subventionen zu profitieren.
Der Barmat-Kutisker-Skandal war ein Wendepunkt in der Finanz- und Politikgeschichte der Weimarer Republik. Er trug zur politischen Radikalisierung und zum Verlust des Vertrauens in das politische Establishment bei. Gleichzeitig stellte der Skandal ein Beispiel für die Korruption und Misswirtschaft in der Weimarer Zeit dar.
Beide Skandale erweckten in der damaligen Presse wie auch der sonstigen Öffentlichkeit ein lebhaftes Echo und entfalteten eine internationale Dimension. Während die rechte und rechtsradikale Presse die Fälle als prominente Beispiele für den Vorwurf grassierender Korruption in der Weimarer Republik ansah, zumal die Tatsache, dass sowohl Kutisker als auch die Barmats ostjüdischer Herkunft waren, ihr obendrein Gelegenheit zur Verbreitung antisemitischer Stereotype in Text- und Bildmedien bot.
Die linksradikale Presse erkannte im Skandal den Beweis für die Richtigkeit einer grundsätzlichen Kapitalismuskritik. Die der SPD und der Zentrumspartei nahestehenden Zeitungen bewerteten die Angriffe auf Julius Barmat als Skandalisierung durch die politischen Gegner der jungen Republik von links und rechts.
Eine agitatorische „Nachblüte“ erlebte der Barmat-Skandal in der Endzeit der Weimarer Republik, als er von der NSDAP zusammen mit anderen Affären wie dem Sklarek-Skandal als Beleg für ihre Anwürfe gegen den Staat als „Juden-“ und „Schieberrepublik“ verwendet wurde. In der Ufa-Tonwoche Nr. 471 vom 14. September 1939 wurde der Skandal als Beispiel für den Einfluss der „Ostjuden“ in der Weimarer Republik erwähnt. Im Auftrag des Propagandaministeriums begann Hans Fallada im April 1944 mit der Arbeit an einem Roman über den Fall Kutisker. Der Roman ist nie erschienen, das Manuskript nicht überliefert. In Belgien diente der Barmat-Skandal den Rexisten um Léon Degrelle in den 1930er Jahren als Polemik gegen einen korrumpierten Staat.
Mehr dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Barmat-Skandal
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Soll ich weiter machen mit der Recherche in dieser Art oder nicht? Interessiert es euch überhaupt die Hintergründe vor dem ersten und zweiten Weltkrieg zu verstehen und dessen Ursachen?
