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https://t.me/IamFelice Eine wundervolle Künstlerin, die gehört werden darf.

Regungslos starrend blickte sie durch die aufsteigenden Nebelschwaden vor ihrem Schlafzimmerfenster. Ihr Bett flüsterte noch von Nächtlichem und der Kaffee dampfte auf ihrem Nachtschrank, erzählte seine Geschichten vom Wachwerden. Ihr Kopf kreiste noch langsam die letzten Runden im Gedankenkarussell und ließ den Zweifel am Ende der letzten Runde aussteigen. Hinter der steigenden Wand der morgentaulichen Verhüllung, konnte sie die Weidenarmee des Baches ihrer Kindheit erahnen. "Eine Wächterschaft." lächelte sie, "Eine Festung aus Leben." Sie fühlte sich geborgen hinter den gemäuern ihrer Blätterlegion. Die Vögel erzählten Himmelgeschichten in schönsten Symphonien und die Sonne schien dämpfend ins Gemälde ihres Jetzes. Alles war gut, in diesem Moment der Stille. Die Zufriedenheit streichelte sich wie eine warme Mutter durch ihren erschöpften Körper, legte sich wie eine Hülle darum. Wie ein Kokon, durch den die ersten Strahlen des Frühlings dringen. Wissend, sie ward getragen. Hindurch des Chaoses der vergangenen Zeit, der Ausweglosigkeit des jetzigen Gedankens; sie ward getragen. Durch die sicheren Hände, die sie selbst erschuf aus der Asche ihrer Feuer, noch warm, der jüngsten Brände. Hände, die Mutterleib waren. Die blieben, solange sie wählte, die liebten, wann immer sie es zuließ, ohne Urteil zu sein . Hände, die trotz aller Schläge immer wieder die Kraft fanden, neu zu fassen. Der Nebel hob sich gemächlich über die stolzen Kronen des vorfenstesterlichem Naturschauspiels und die Sonne, sie freite. Malte sich mit Hellgelb und Gold in den Wassertropfentüllnebel. Sie gebahr Klarheit. "Deine Welt, Liebes, sie legt sich in die Absicht deiner Augen und beschenkt dich mit der Schönheit, die du zu erblicken beliebst. Und dann, dann sehen dich satt an ihr, verschlinge sie, bis du so erfüllt mit ihr und mir dir bist, das die Dankbarkeit dich wie ein warmer Mantel umhüllt und wie due sanftmütigste Umarmung die Wut, all die darin verborgene Trauer, in Annahme bettet, mit Verständnis salbt, um deine nächste Wahl zu werden. Denn bist es nicht letztendlich du selbst, der Wähler und Richter ist?" "Das Leben ist auch Sonnenschein." lächelte sie. "Wenn ich denn nur wagend wähle, für einen Wimpernschlag hin sehe in das, was undurchsichtig erscheint und das Leben dahinter, darin, begreife." Sie dankte der Dunkelgräue des Vomorgens, der das Erfahren ihr wie ein ehrliches, wenngleich herausforderndes Geschenk, eines festliches Mahles gleich, in den Gedanken des Hungers legte. Sie schaute auf den Nachtschrank links neben ihr. Der Kaffee war kalt - sie hellwach. Getragen, durch die Erfahrung des Lebens und die Stürme dieser Zeit.

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"Wie geht´s dir eigentlich?" Eigentlich, welch ungreifbares Wort. Eigentümlich. Wie es mir geht? Naja. "Es geht." Ich gehe. U
"Wie geht´s dir eigentlich?" Eigentlich, welch ungreifbares Wort. Eigentümlich. Wie es mir geht? Naja. "Es geht." Ich gehe. Und das Leben durch mich durch. Mal sanft. Mal brachial. Meist beides zugleich. Doch, es geht. Unermüdlich und unaufhaltsam. Ich untermale meine Antwort mit einem scheuem Lächeln, welches Trauer zu kaschieren versucht. Manche Menschen mögen diese Trauer hinter dem Lächeln erhaschen. Sie sehen hinter das Aufgemalte und blicken direkt auf den nackten Untergrund. Es sind diejenigen, die nicht fragen. Diejenigen, die mich anlächeln, obwohl die eigene Trauer mitgeht und mir ein vertrautes Gefühl des Verbunds in die Körperlichkeit schenken. Einen Moment des tiefen Verständnisses, ohne Aussprache. Eine Herzberührung. Eine Seelenumarmung. Eine Botschaft. Danke, dass wir gemeinsam gehen. Wohin, wie lange und wie oft auch immer.

Schöpfung Drang ein Tropfen, aus dem Nichts, weitet, wandelt, mehret sich. Dehnend, wachsend, zellerweiternd, geistgebärend,
Schöpfung Drang ein Tropfen, aus dem Nichts, weitet, wandelt, mehret sich. Dehnend, wachsend, zellerweiternd, geistgebärend, seelewaltend, dringt das All aus Dunkelheit, blickt durch Nebel in das Weit. Fiel ein Tropfen in das Nichts, in das Alles, wurde Ich.

"Wie lange noch, Liebes?", so fragtest du mich. Die Antwort wand schweigend im Unsichtbarblick. So lange, - ja und das sagte
"Wie lange noch, Liebes?", so fragtest du mich. Die Antwort wand schweigend im Unsichtbarblick. So lange, - ja und das sagte ich nicht, so lange bis Leid letztlich groß genug ist. Bis Bleiben zu schwer und Gehen viel leichter, so lange es braucht... ...und ich ging hinkend weiter.

Ausweglosigkeit ist ein Samen, der aufkeimt, sobald der Zweifel aufhört, sich gegen die Stille aufzulehen. Dann wächst sich d
Ausweglosigkeit ist ein Samen, der aufkeimt, sobald der Zweifel aufhört, sich gegen die Stille aufzulehen. Dann wächst sich das Leben ganz leise in die Welt, bereit die Früchte des Mutes zu tragen. Ich glaube, wenn wir mutig genug sind, ohne Kontrolle, ohne zu wissen wie es ausgeht und wohin es uns führt, dann ebnet sich der Weg unter jedem Schritt den wir gehen und gleichzeitig wird er gesetzt, vom Leben selbst. Du bist immer auf dem Weg, auch wenn du glaubst, du ständest still. 🤍

So sucht sie ihr Glück, in den hintersten Ecken, an keinem der Orte kann sie es entdecken. So jagt sie dem Glück nach, durch Räume, durch Zeiten, sucht in Gesichtern, in flüchtige Weiten. Labt sich an Quellen, die Durste nur mehren, hält fest die Dinge, die heimlich verzehren. Bis Stille sie trifft. Wie ein ruhender See. Kein Drängen. Kein Wollen. Kein Rennen. Kein Weh. Mit Blick in das Wasser, so ahnt sie alsdann; Das Glück ist kein Ort, den man festhalten kann. Glück ist Vergehen des Suchens nach Sinn. Glück ist ein Streicheln, dort, wo ich bin. So fällt ihr das Suchen ganz leis aus der Hand, wie Sand, der nicht bleibt, doch nie ganz verschwand. Und im Verlieren, bewusstem Verzicht, kehrt es zurück, das, was stetig doch ist. Kein Name. Kein Ziel. Kein Morgen. Kein Muss. Nur Atem. Nur Sein. Wie ein lautloser Fluss. Dort, wo er endet, ihr jagender Blick, beginnt ohne Anfang unendlich ihr Glück. Und manchmal, ja, da sucht sie es wieder... dann schließt sie sie bewusst ihre suchmüden Lider. Lächelt sich zärtlich in nahweite Tiefen und feiert die Tränen, die deswegen liefen.

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"Was bleibt mir übrig?", so fragte sie sich, als Schmerz ihr als Träne den Augen entwich. "Gibt es ein Wichtig, ein wahrliche
"Was bleibt mir übrig?", so fragte sie sich, als Schmerz ihr als Träne den Augen entwich. "Gibt es ein Wichtig, ein wahrliches Richtig, wer will ich werden und kann ich es sein?" Tausendviel Fragen, die Wut stieg in Schwaden, ebbte in Trauer und freite das Herz. "Nichts ist mehr übrig!", so schrie sie ins Nichts, fühlte doch treibend; das alles, bin ich. Und unter den Fluten aus Trauer und Wut, da sah sie es pranken; im Nichts, wuchs der Mut.

Und vielleicht, ist wahrer innerer Halt nicht das, was es zu finden gilt, etwas, was besonderes Streben bedingt, sondern das,
Und vielleicht, ist wahrer innerer Halt nicht das, was es zu finden gilt, etwas, was besonderes Streben bedingt, sondern das, was in uns bleibt, wenn alles Äußere vergeht und wir den Mut haben, es dabei zu belassen. Wissend um die Macht, die inne wohnt, diese Macht die aufflammt in den dunkelsten Szenarien, die manchmal verloren scheint, aber dennoch das einzige ist was nicht zerstört, nur von uns selbst verwehrt werden kann. Aufrecht. Denn das wahre Leben wirkt für uns.

Ausweglosigkeit ist manchmal wie ein Hoffnungsschimmer, ein Leuchtturm, der müde des Leuchtens wird. Und genau da ist der Mom
Ausweglosigkeit ist manchmal wie ein Hoffnungsschimmer, ein Leuchtturm, der müde des Leuchtens wird. Und genau da ist der Moment, wo ein Funken der Hingabe ans Nichtweiterwissen ein Strahlen entfachen kann. Ein Leuchtfeuer, dass Wege belichtet, die Unsichtbar lagen. Und obgleich man nicht weiß, welchen Weg man beschreitet, ist da immer der Glauben an den Halt in sich und die Gewissheit um den Schritt, der sich zur rechten Zeit in einen dieser Wege setzt. Mögen wir den Halt in uns finden und den Glauben nicht verlieren, dass wir gehen, wohin auch immer, wie auch immer, mit wem auch immer. Dass wir vermögend sind zu tragen, was immer auch das Leben in die Hände legt und das Schauspiel in die Augen.

Wie zwei Falken, lüftegleitend, schwebend, durch des Lebens Klang, trägt uns Zeit auf sanften Schwingen, dorthin, wo ein Flug
Wie zwei Falken, lüftegleitend, schwebend, durch des Lebens Klang, trägt uns Zeit auf sanften Schwingen, dorthin, wo ein Flug begann. Dort, wo Winde Träume weben und sie tief in Erde pflanzt, gießt sich Heimat ins Gefieder, bittet Sehnsucht uns zum Tanz. Wie ein Kuss aus fernen Tagen, der aus neuer Glute wand, wärmt sich Ewigkeit in Herzen, knüpft aus Endlichkeit ein Band. Hebt und senkt uns, hält und drängt uns, Fremd und Traut sind wir zugleich, eint und trennt uns, freit und hemmt uns, Rund um Runde, Kreis um Kreis. Wie zwei Falken, lüftegleitend, schwebend, durch des Lebens Klang, trägt uns Zeit auf sanften Schwingen, spielt Klagelied und Lobgesang.

Versunken, betrunken, vom Wahnsinn erwacht, schmerzlich geläutert, von Liebe erfasst, erzählt mir die Stille von Wundermagie,
Versunken, betrunken, vom Wahnsinn erwacht, schmerzlich geläutert, von Liebe erfasst, erzählt mir die Stille von Wundermagie, von Sternenlichttänzen von Traummelodie'n. Je mehr des Erfahrens, so weiß ich doch nichts, vom Großen und Ganzen, von Schatten und Licht. Ein Wachsen, ein Lernen, begreifen alsdann, erinnernd erweckend und glauben daran, Gewissheit erlangend, löwenmutes im Licht, begrüß' all die Schatten, als Segen für mich.

Freudenlied wärmt sich in kaltfeuchten Morgen, füllt an die Weiten, mit goldhellem Klang. Zwischen den Zweigen prangt grünend
Freudenlied wärmt sich in kaltfeuchten Morgen, füllt an die Weiten, mit goldhellem Klang. Zwischen den Zweigen prangt grünendes Treiben, der Wind trägt sich offenen Kelchen entlang. Strahlen, getragen auf taugeküsst Wiese, frönen dem Leben aus ruhender Stund'. So schenkt sich ein Morgen ins gehende Gestern, flüstert die Hoffnung ins werdende Kleid. Emsig, so weben verborgenen Hände, sind führender Faden, mir stilles Geleit.

Alles hat Stunde...
Alles hat Stunde...

So sitze ich vor einem leeren Blatt Papier, ein Blatt so leer wie ich selbst. Suche nach Worten, wissend, dass Worte nicht ge
So sitze ich vor einem leeren Blatt Papier, ein Blatt so leer wie ich selbst. Suche nach Worten, wissend, dass Worte nicht gefunden werden wollen, sondern in dem Moment entspringen, wo die Erwartungslosigkeit in die Tür der Hingabe eintritt. So schreite ich hindurch und lasse mich finden. Von ihnen, den Worten deren Besuch mich mit so viel Freude erfüllen. Lasse sie regnen auf die leere Seite vor mir und fülle indes die Leere, derer ich glaubte habhaft zu sein. Erfüllt. Nicht nur der Worte. Erfüllt von mir und einer Kraft, die keine Greifbarkeit verlangt, nur Annahme. So fülle ich Seiten. Schreibe Kapitel, schöpfe aus und in das Leben. Wohin?, frage ich mich und übermale sie sogleich mit einem Streicheln. Wohin auch immer, ich gehe. Wissend um die Schönheit dieses Lebens, welche sich aus der Dunkelheit schöpft.

In meiner Brust; ein polterndes Treiben. "Lauf, Mensch, nun lauf! Du musst dich beeilen!" Da schau ich kopfschüttelnd und senkend gen Erden, all meine Gunst will ich Himmel verwehren. "Halt!", so spür ich mich zeitgleiche mahnen, "Halt mal kurz an, hör auf mit dem Fragen!" Augen gen Tiefen, da sehe ich dich. Dich, wie du seelig der Erde entwichst. In mir einen Peitschen, Ohnmächte greifen, als wär da ein Dolche, welch drohend mir naht, Armeen von Fragen und dürstend nach Rat, so scheucht es durch Zellen, so packts mich in Wellen, dann, ja so dann, hält das Leben mich auf; "atme, nun atme. Du darfst auch mal stehn..." Und ich atme. Ich atme die Welt in die Tiefe der Lunge, puste sie mit einem Seufzer hinaus, fühle das schlagene Herz mir inmitten, Füße, die ruhen, Stillstand weicht Lauf... so komm ich doch letztlich im Wahrlichem an. "So darf es sein, - das Platzen der Schale.", hör ich mich leise und demütig sagen. Du Heldenspross, du wahrlicher Künstler, wie schenkst du dich leidlos und demütig hin, wo ich doch in meiner menschlichen Hülle, ein Spielball der wachsenden Treibigkeit bin. Du, ja du tust, stellst keine Fragen, lässt dich nicht drängen und lässt dich nicht jagen. Legst mir die Schönheit des Werdens vor Fuß, bist stille Ermahnung; Das Leben tut gut. Fraglos, so seh ich den Wandelnden an... "Schön, wie das Leben sich hingeben kann."

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