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Repost from Jungeuropa
Neue Podcastepisode: Nolans Odyssee
Christopher Nolan verfilmt »Die Odyssee« und spaltet damit die Gemüter: Auf X beklagt man von rechts die multikulturelle Besetzung, kritisiert die fehlende historische Authentizität, die graue Welt, die schnöde Sprache – und trotzdem steuert der Film auf ein Einspielergebnis von einer Milliarde Dollar zu. Wie kann das sein?
Philip Stein, der »KvlturBanause« und Volker Zierke waren in Nolans Neuinterpretation des homerischen Epos und dröseln die Dinge der Reihe nach auf – und klären, ob das am Ende auch ein guter Film ist.
Hier direkt kostenfrei anhören ⚔️
| 2 | Der Podcast, in dem man mehr über Medienkompetenz und Quellenkritik lernt als in einem Proseminar an der Uni. 👌🏻 | 33 |
| 3 | Wenn unser Autor Marvin T. Neumann (»Amerikanismus. Die Ideologie der westlichen Moderne«) sich zu viel diskutierten Themen äußert, dann wird es meistens noch kontroverser, als es ohnehin schon ist. Wie könnte es anders sein: Jetzt also Christopher Nolans »Die Odyssee«, die Frage nach ethnisch ahistorischen Besetzungen und nicht authentisch umgesetzten Erzählsträngen.
Oder sollte es da noch wichtigere Aspekte geben?
Neumann, was hast du da nun wieder angestellt? Hier direkt kostenfrei lesen. | 22 |
| 4 | Sollte man gelesen haben! | 45 |
| 5 | Ab Montag wird ausgeliefert!
Mit Volker Zierke, Benedikt Kaiser, Nils Wegner, Fabian Jank, Kevin Dorow, Jonas Schick und vielen weiteren Autoren.
🌿 Hier bestellen: Oikos oder Jungeuropa – 13 Euro. | 41 |
| 6 | Die Rechristianisierung der Rechten öffnet der Integrationsideologie Tür und Tor. Ausländer – nein, außer es sind "integrierte", konservative, antiwoke und christliche Ausländer. Der ethnische Volksbegriff wird dem Götzen einer imaginären Leitkultur geopfert. | 70 |
| 7 | Wer von »Leitkultur« spricht, der will betrogen werden. | 85 |
| 8 | Heute vor 90 Jahren, im europäischen Schicksalsjahr 1936, begann die legendäre Belagerung des Alcázar von Toledo. Nur vier Tage zuvor hatten sich nach Monaten der schwelenden Gewalt und politischen Morde die Truppen General Francos gegen die sozialistische Volksfrontregierung erhoben, und die wenigen in Toledo stehenden Truppen mussten sich rasch entscheiden.
Ranghöchster militärischer Führer vor Ort war Oberst José Moscardó Ituarte. Er handelte schnell und verschanzte sich mit getreuen Offizieren, Mannschaften und Kadetten, rund 800 Paramilitärs von Guardia Civil und Falange sowie den Frauen und Kindern der nationalistisch gesinnten Bewohner Toledos im Alcázar, auf den noch am gleichen Tag republikanische Truppen vorzurücken begannen.
So nahm eine 70-tägige Belagerung ihren Anfang, in deren Verlauf die Vernichtung der Rebellen von der republikanischen Regierung zu einer Frage des Prestiges erklärt und rücksichtslos versucht wurde. Am Ende stand die Befreiung – und ein Mythos.
»Wir Männer des Abendlandes, wir haben nun unsere Matrosen von Kronstadt«, bilanzierten Henri Massis und Robert Brasillach in ihrer Novelle »Die Kadetten des Alcázar«, 2017 eines der ersten Bücher im Jungeuropa Verlag und unsere erste eigene Übersetzung. Zum Gedenken kann man hier das Vorwort von damals gratis nachlesen!
Und noch eine Ankündigung: Zum 90. Jubiläum von Belagerung und Befreiung des Alcázar haben wir die Novelle korrigiert, ganz neu gestaltet – und werden sie bald im Rahmen eines spektakulären gemeinsamen Projektes mit den Kollegen von Hydra Comics vorstellen. Seid gespannt! Und: »Cara al sol!« | 35 |
| 9 | Vor wenigen Wochen erschien zudem ein Zeitungsartikel, nachdem die üblichen vermeintlich „toleranten“ Akteure aus einem vollkommen unpolitischen Vorgang ein Politikum gemacht hatten. Meine rein zufällige und maßgeblich durch Spiele – und somit Glück – erfolgte Ernennung zum Gildekönig der Totengilde unseres Dorfes sollte plötzlich Anlass einer öffentlichen Debatte sein; allein schon deshalb, weil diese Gemeinschaft es wagt, mich unabhängig von meiner politischen Tätigkeit in ihren Reihen aufzunehmen.
Den vorläufigen Höhepunkt bildete schließlich vor wenigen Tagen eine Demonstration wenige Hundert Meter von meinem Wohnhaus entfernt; jenem Ort, an dem auch meine Frau und unsere drei kleinen Kinder leben. Der Anlass war unsere private Hauseinweihungsfeier. Nach über einem Jahr intensiver Renovierungsarbeiten wollten wir gemeinsam mit Freunden, Nachbarn und Familien mit Kindern feiern. Vor unserer Abreise in den Familienurlaub hatten wir die unmittelbare Nachbarschaft mit einem Flugblatt eingeladen. Als wir zurückkehrten, fanden wir einen Demonstrationsaufruf gegen unsere private Feier vor. Offenbar hatte ein Nachbar den Einladungsflyer an die Antifa weitergegeben. Trotz kurzfristiger Umplanungen konnte die Feier letztlich stattfinden. Zahlreiche Gäste ließen sich von einem überwiegend von außerhalb angereisten linken Demonstrationszug weder einschüchtern noch davon abhalten, zu kommen.
Jeder, der ein solches Vorgehen gutheißt, sollte sich ernsthaft fragen, ob er sich einen derartigen Umgang mit seiner eigenen Familie wünschen würde. Ob er akzeptieren würde, dass seine Kinder durch Demonstrationen vor dem eigenen Wohnhaus eingeschüchtert oder verängstigt werden. Oder dass seine Ehefrau, die mit dem politischen Engagement ihres Mannes nichts, aber auch wirklich gar nichts zu tun hat, ebenfalls zur Zielscheibe wird.
Wer derartige Maßnahmen befürwortet, sollte sich fragen, welches Ziel damit eigentlich verfolgt wird. Denn unabhängig vom jeweiligen Wahlverhalten sehen die meisten Menschen innerhalb und außerhalb des Dorfes hier schlicht eine junge Familie, die in Ruhe leben und ihre Kinder ungestört aufwachsen lassen möchte. Auf der anderen Seite sehen sie Menschen, die genau das verhindern wollen. Nicht ohne Grund haben uns viele im privaten Umfeld ihre Solidarität ausgesprochen – allerdings nicht öffentlich, weil sie verständlicherweise befürchten, selbst ins Visier zu geraten.
Es ist erschreckend, was sich gegenwärtig in unserem Land abspielt. Ebenso erschreckend ist, mit welchem Hass ausgerechnet jene auftreten, die vorgeben, Hass bekämpfen zu wollen.
Zum Abschluss möchte ich eines unmissverständlich klarstellen: Ihr werdet mich nicht unterkriegen. Meine Heimat, die Zukunft meiner Kinder und irgendwann auch die meiner Enkel sind es wert, sich trotz aller Demonstrationen, Repressalien und öffentlichen Kampagnen zu engagieren. Ich werde mich, wie im privaten Gespräch gefordert, weder von Parteikollegen distanzieren noch mich aus der Politik zurückziehen oder die AfD verlassen. Denn genau das ist das Ziel solcher Einschüchterungsversuche. Wer diesem Druck nachgibt, sendet das denkbar falsche Signal.
Ich danke jedem, der diesen zugegebenermaßen langen Text bis zum Ende gelesen hat. Mir war es wichtig, ausnahmsweise einen Einblick in mein Privatleben zu geben und aufzuzeigen, zu welchen Mitteln Menschen aufgrund ihrer weltanschaulichen Überzeugungen und ihres vermeintlich ach so moralischen Sendungsbewusstseins bereit sind. | 63 |
| 10 | Einmal in eigener Sache:
Üblicherweise schweige ich zu Vorgängen aus meinem Privatleben. Doch was sich in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten abgespielt hat, überschreitet jedes Maß. Ich sehe es nicht länger ein, nichts zu sagen. Die Öffentlichkeit sollte erfahren, was hier geschieht.
Als ich mich vor zehn Jahren entschied, der AfD beizutreten, tat ich das vor allem aus dem Wunsch heraus, mich bereits als 18-Jähriger für meine Heimat einzusetzen. Repressalien gehörten von Beginn an dazu und sind nichts, was ausschließlich ich erlebt habe; im Gegenteil. Das gesellschaftliche Klima ist vergiftet, und insbesondere vor einigen Jahren war ein Engagement für diese Partei mit weitaus größeren gesellschaftlichen Hürden verbunden als heute.
Absagen auf Bewerbungen, Ablehnungen von Ausbildungsplätzen, zerbrochene Freundschaften oder ausbleibende Karrierechancen sind für (insbesondere junge) Menschen, die sich über Jahre öffentlich zur AfD bekannt haben, keine Seltenheit. Dass dies überhaupt zur Normalität geworden ist, ist ein Missstand. Dennoch habe ich mich bewusst entschieden, dieses Risiko einzugehen und die damit verbundenen Konsequenzen zu tragen. Mein Land war und ist mir dieses persönliche Opfer wert. Auch als junger Mensch habe ich in Kauf genommen, mir zahlreiche Chancen zu verbauen und vor Jahren auch mein eigenes in Auto in Flammen aufgehen zu sehen – trotz allen Gegenwinds.
Es gibt jedoch eine Grenze, deren Überschreitung ich nicht hinnehmen werde: Menschen, die sich öffentlich moralisch überhöhen, mit Regenbogenfahnen gegen angebliche Ausgrenzung und Diskriminierung demonstrieren und sich selbst als Inbegriff von Toleranz verstehen, richten ihre Aufmerksamkeit inzwischen zunehmend auf meine Familie. Nicht nur ich, sondern nunmehr auch meine Frau und meine Kinder werden somit zur Zielscheibe. Hier wird klar eine rote Linie überschritten.
In den vergangenen Monaten wurde mein Sohn bereits aufgrund meines politischen Engagements in einem Kindergarten abgelehnt, den auch meine Tochter bereits seit Jahren besucht und in dem meine Frau zuvor sogar selbst insgesamt 8 Monate gearbeitet hat. Die Absage erfolgte erst nach aktiver Nachfrage; eine Rückmeldung hätten wir sonst nie erhalten. Ein Kindergarten, in dem Erzieher immer wieder meinem kleinen Sohn sowie meiner Tochter in Aussicht stellten, dass sie bald gemeinsam im gleichen Hort unterkommen werden und miteinander spielen können. Als wir in das Dorf ziehen wollten, in dem wir heute leben, versuchten Akteure aus dem parteipolitisch grünen Umfeld innerhalb der Dorfgemeinschaft zu verhindern, dass wir unser Haus überhaupt erwerben konnten – aus Angst vor einer angeblichen „rechten Unterwanderung“. Es wurden Horrorszenarien verbreitet, vor einer „Straße des Schreckens“ gewarnt und ich öffentlich diffamiert, noch bevor wir überhaupt eingezogen waren. Dabei lebt meine Frau seit ihrer Geburt mit wenigen Jahren Unterbrechung in diesem Dorf, und ihre Familie ist dort seit Jahrhunderten verwurzelt.
Bereits vor einigen Jahren wurden wir beinahe obdachlos. Nachdem unser damaliger Vermieter für eine neue Wohnung von meiner Parteizugehörigkeit erfahren hatte, kündigte er den Mietvertrag rechtswidrig noch vor der Schlüsselübergabe – obwohl wir für unsere bisherige Wohnung bereits einen Nachmieter gefunden hatten. Mit einem wenige Monate alten Baby standen wir kurz davor, ohne Wohnung dazustehen. Nur weil unsere Nachbarin zufällig eine andere Wohnung gefunden hatte und unsere damaligen Vermieter außergewöhnlich hilfsbereit waren, konnten wir kurzfristig innerhalb desselben Hauses umziehen.
Auch öffentliche Diffamierungen gehören seit Jahren dazu. Bereits während meiner Zeit im Landesvorstand der Jungen Alternative Schleswig-Holstein wurden an der Universität Flyer über mich verteilt. Entsprechend fühlte ich mich an diese Zeit erinnert, als vor wenigen Tagen im gesamten Dorf Flugblätter verteilt wurden, auf denen unter der Überschrift „ACHTUNG FASCHIST“ meine Privatadresse sowie schwerwiegende Verleumdungen über meine Person veröffentlicht wurden. | 47 |
| 11 | Jens Spahn ist nicht "Vater geworden". Er hat ein Kind gekauft. "Leihmutterschaft" ist Menschenhandel und gehört hart bestraft, nicht sprachlich schöngefärbt. | 83 |
| 12 | 𝔻𝕠𝕟’𝕥 𝕓𝕖𝕝𝕚𝕖𝕧𝕖 𝕥𝕙𝕖 𝕙𝔸𝕀𝕡𝕖! 🤖
Die Redaktion der »Burschenschaftlichen Blätter« hat mich eingeladen, zum aktuellen Themenheft »Technik und KI: Maschine, Maß und Mensch« etwas über Studium und Studentenleben in Zeiten der sogenannten künstlichen Intelligenz beizutragen. Hier ist der Artikel – natürlich von Hand getippt!
Ich bin bekanntlich absolut kein KI-Enthusiast, und das wohlbegründet, aufgrund sowohl grundsätzlicher Überlegungen als auch praktischer Erfahrung. Seit der allgemeinen Verfügbarkeit von LLMs ist mir als Lektor und Leser noch kein KI-»unterstützter« Text begegnet, der nicht
🔍 schnell als solcher erkennbar,
🫠 inhaltlich wie formal voller Fehler und
🤮 stilistisch – besonders bei Übersetzungen – unter aller Würde
gewesen wäre. Von Videos oder gar Musik ganz zu schweigen. Ich weiß, damit stehe ich quer gerade zu Leuten aus unserer »Szene«, die sich philosophisch gerieren oder einfach mit Slop ihren Lebensunterhalt verdienen. Aber auch hier gilt: Einer muß es ja machen. 😊 | 113 |
| 13 | It absolutely astonishes me that there are people on the online "right" who are lamenting the death of Lindsay Graham, and their excuses for such a thing are frankly bullshit. Even such phrases as "it's not good to gloat or speak ill of the dead" or "I am an American and he was an American politician", lindsay graham hated you, hated your supposed values you claim to hold, and his actions were directly correlated in no small part to the deaths of millions of innocent people around the globe during his secured tenure, in a system which, if it were sane or just, would have never let someone like him in the halls of power, not even to comment on his personally shameful "business". lindsay was everything wrong with modern politics, and to pretend otherwise is short-sighted at best, and shameless shill behaviour at worst. One should not waste their principles, kindness and respect for the dead on such a creature, and besides, he wished for the deaths of millions more, but I get it, these types may also harbour a craven hatred of Russians, Iranians, Palestinians, etc. so I can't argue with that, I guess the neocons are on your side then. But if they could bracket this performative cruelty and ironypoisoned faction-war driven logic for five seconds of sober and objective though, I would say to them that keep in mind graham HATED YOU TOO, the way that pretty much all elites in the West are hostile to their own populations, He wanted YOU 🫵the right wing chud to fight and die against an endless array of enemies, and during GWOT chewed you up and spit you out without a single pang of regret. and some people say very silly things like "well, at least lindsay graham wanted the empire to be strong", again, at the expense of YOU 🫵. So finally, lindsay graham was a vile warmongering coward piece of shit, and the world is objectively a better place without him. | 122 |
| 14 | Der nur knapp 54 Seiten umfassende, von den Schriften des »Unabombers« Theodore Kaczynski angeregte Essay »Dunkle Ökologie« aus der Feder von Paul Kingsnorth hat links wie rechts für Aufsehen gesorgt und wurde vielfach diskutiert, u. a. in »Sezession« und »Die Kehre«.
Der Verlag Matthes & Seitz Berlin legt nun nach: Kingsnorths neues Buch »Bekenntnisse eines genesenden Umweltschützers« versammelt zahlreiche Essays, die konkretisieren und erweitern, was der Autor in »Dunkle Ökologie« begonnen hat.
»Technologie wird uns nicht retten. Wir brauchen ein neues Gleichgewicht zwischen der menschlichen und der nichtmenschlichen Welt.«
Ab sofort bei uns verfügbar – 330 Seiten, 34 Euro!
🌿 Hier bestellen: jungeuropa.de | 96 |
| 15 | Die verlinkte »Kehre«-Rezension kommt mir sehr bekannt vor … 😁 | 102 |
| 16 | https://x.com/altwritewegner/status/2073824148741070925 | 126 |
| 17 | Wer kennt die Täter? Suchen wir gemeinsam!
Wie zahlreiche Medien berichten, wurden drei Reporter von „Apollo News“ heute in Erfurt von Linksextremisten gejagt und zusammengeschlagen – Fußtritte gegen den Kopf inklusive. Ein Teil der mutmaßlichen Täter ist auf Foto- und Videoaufnahmen mit unverdecktem Gesicht zu erkennen, wurde bislang jedoch offenbar nicht identifiziert.
Linksextreme kommen in dieser Republik mit ihren feigen Gewalttaten viel zu oft ungestraft davon – doch hier darf es nicht dabei bleiben.
„Ein Prozent“ belohnt Hinweise, die zur eindeutigen Identifizierung der mutmaßlichen Täter beitragen, mit 2.000 Euro. Die eingehenden Informationen werden – soweit rechtlich zulässig – an die Geschädigten beziehungsweise deren rechtlichen Beistand zur möglichen Weitergabe an die zuständigen Ermittlungsbehörden übermittelt.
⚠️ Hier melden: info@einprozent.de | 129 |
| 18 | Zu den mutmaßlichen Ausschreitungen gegen Vertreter des Springer-Mediums in zweiter Ableitung "Apollo News", dessen sogenannter völlig unabhängiger Chef ein wenig intelligenter, aber dafür um so lauterer Warner vor jeglichem rechten Vorfeld ist, möchte ich festhalten: Extrem sportlich von EinProzent, sich für diese kein bißchen kameradschaftlichen Zeitgenossen in die Bresche zu werfen. Ob man sich für sowas einsetzen möchte, muß letztlich jeder selbst wissen. Ich werde es nicht tun. | 104 |
| 19 | Vertreibung und Ermordung »absolut gerecht und richtig«?
Am vergangenen Freitag und Samstag fand im Berliner Paul-Löbe-Haus der »1. Demokratiekongress« der AfD-Bundestagsfraktion statt. Während deutsche Medien sich im Vorfeld insbesondere über die Teilnahme des schillernden Verlegers Holger Friedrich echauffierten, sorgte fraktionsintern die Einladung des tschechischen Politikers Tomio Okamura für Verärgerung. Ein Abriss. | 117 |
| 20 | Auf der Jagd nach Kicks sind wir alle.
🤫 Die einen scrollen vor sich hin (ob Nachrichten, Schnäppchen oder Datinganfragen), die anderen erproben ihre Grenzen mit den härtesten Videos, die das Internet zu bieten hat.
🤓 Die einen lernen für die BWL-Klausur auf Lücke, die anderen legen sich nach der Partynacht selbst eine Infusion, um fit für den Frühdienst zu sein.
🧗🏻♂️ Die einen betreiben Freeclimbing, BASE-Jumping oder Parkour, die anderen surfen an S-Bahn-Wagen durch die Nacht.
🩸 Die einen messen sich mit Schieds- und Punktrichter in Ring und Oktagon oder auf der Matte, die anderen folgen nur ihrem eigenen Kodex und gewinnen statt Medaillen eine Erfahrung (und gelegentlich eine Narbe).
Kollege Helbig schildert seine persönlichen Schlachten und damit unwillkürlich den Weg von zerfallenden Zusammenhängen (DDR, Heimatstadt) in neue (Sportsfreunde, Kameraden, Familie). Nicht jeder von uns war dabei – aber jeder weiß, worum es geht. Das liegt nicht im Verstand, sondern im Blut. | 139 |
