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Zeit-fuer-einen-Mutausbruch

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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an

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Voller Vorfreude (ich weiß, man darf nicht lügen, aber es klingt besser) heute meinen Flug nach Deutschland gebucht 🛩️
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Ein paar sanfte Energien für uns alle.

Ich brauche eine Pause. Seit zwei Tagen bin ich ungewöhnlich müde, und heute fühlt es sich wie eine anhaltende Erschöpfung an. Ich könnte den ganzen Tag weinen, so ausgelaugt bin ich – es fällt mir sogar schwer, wach zu bleiben. Schreibt gern mal eure aktuelle Wahrnehmung der Energien.

Ola, bom Dia Das Retreat-Zimmer für die nächste Auszeit Woche ab Donnerstag ist hergerichtet ☀️

Boa noite 💫

Blogbeitrag Santiagos Weisheit Teil 1: Der Schamane im Dschungel und das Ende der Suche Manche Gespräche sind keine Gespräche im klassischen Sinn. Sie sind eher wie Türen, die sich von innen öffnen. Gestern teilte Santiago mit mir eine Geschichte, die ich unbedingt mit euch teilen möchte – eine Lebensweisheit, die aus dem Amazonas stammt. Santiago erzählte mir von einem Mann aus Kolumbien, der auf der Suche nach dem besten Schamanen war. Es war eine Reise, die tief in den Amazonas führte, an Orte, die von den meisten Menschen nie betreten werden. Der Mann hatte gehört, dass ein Schamane im Dschungel über besonderes Wissen und außergewöhnliche Kräfte verfügte, und so machte er sich auf den Weg, diesen Schamanen zu finden. Er wanderte tagelang durch den dichten Amazonas-Regenwald, vorbei an mächtigen Bäumen, rauschenden Flüssen und dem Geräusch exotischer Tiere, die ihn auf seiner Reise begleiteten. Endlich, nach langem Marsch, traf er auf einen Schamanen. Er fragte ihn: „Bist du der beste Schamane?“ Der Schamane, mit einem Blick, der die Weite des Waldes in sich trug, antwortete ruhig: „Nein, der beste Schamane ist noch weiter im Dschungel, tiefer, wo die Tiere noch wilder und die Pflanzen noch geheimnisvoller sind." Der Mann setzte seine Reise fort, immer tiefer in den Amazonas. Nach einer weiteren Tagreise stieß er auf einen weiteren Schamanen, der noch weiser und älter wirkte. Der Mann stellte die gleiche Frage: „Bist du der beste Schamane?“ Der Schamane antwortete ruhig, fast schüchtern: „Nein, den besten Schamanen findest du noch weiter, noch tiefer im Dschungel.“ Wieder zog der Mann weiter, die Tage zogen sich dahin, der Regen wurde stärker, und der Dschungel immer dichter. Schließlich, nach vielen Tagen der Reise, fand er den letzten Schamanen. Voller Hoffnung fragte er: „Bist du der beste Schamane?“ Der Schamane, ein alter Mann mit Augen, die wie Sterne funkelten, schüttelte den Kopf und sagte: „Nein. Den besten Schamanen findest du nicht hier im Dschungel. Du findest ihn in der Stadt – dort, wo alles laut ist, wo Menschen sich verlieren, wo das Chaos regiert und wo es am schwersten ist, bei sich zu bleiben." Der Mann war verwirrt. Er hatte eine lange Reise hinter sich, war erschöpft und doch fühlte er, dass diese Suche ihn nicht dorthin gebracht hatte, wo er es erwartet hatte. Und plötzlich verstand er: Die Richtung seiner Suche hatte sich umgekehrt. Nicht die Tiefe des Dschungels war das Ziel – sondern die Rückkehr in die Welt, die er eigentlich verlassen wollte. Meine Reflexion: Diese Geschichte von Santiago hat mich tief bewegt. Sie erinnert mich daran, dass wir oft das Außergewöhnliche suchen, das Verborgene, das „Reine“ – und dabei übersehen, wo sich Erkenntnis wirklich bewähren muss: mitten im Leben. Vielleicht ist die eigentliche Weisheit nicht dort zu finden, wo es still ist und alles sich zurückzieht, sondern dort, wo es laut wird, widersprüchlich, fordernd. Dort, wo wir nicht aussteigen können, sondern bleiben müssen. In den stillen Momenten hier in Portugal, inmitten der Natur, wirkt vieles klar. Doch die eigentliche Frage ist vielleicht: Bleibt diese Klarheit bestehen, wenn das Leben wieder unruhig wird? Vielleicht ist genau das der Sinn dieser Geschichte: Nicht die Flucht in die Tiefe, sondern die Rückkehr in das Unübersichtliche – und die Fähigkeit, dort nicht verloren zu gehen. Wenn wir wirklich etwas über uns selbst lernen wollen, dann vielleicht nicht nur im Rückzug, sondern im Alltag, der uns ständig herausfordert, bei uns zu bleiben. Vielleicht ist die Weisheit nicht nur in den tiefsten Ecken des Dschungels zu finden, sondern auch in der gelebten Verbindung zwischen Körper und Geist, die wir in uns selbst aktivieren können. Doch wie genau, fragte ich mich, könnten wir diese Weisheit in uns erkennen?

https://youtu.be/vr6iYbRoe3E?is=DqDfxDpXpyb_pTyO Eines der Lieder, welche wir gestern gesungen haben.

Teaser zur neuen Serie: "Santiagos Weisheit" Gestern ist etwas passiert, das sich nicht einfach als „Begegnung“ beschreiben lässt. Es war ein Gespräch – und doch hat es sich angefühlt wie ein ganzer innerer Weg. Santiago saß neben mir. Und aus einem scheinbar normalen Austausch entstand etwas, das immer tiefer wurde – Schicht für Schicht. Bis wir irgendwann nicht mehr nur gesprochen haben, sondern etwas gemeinsam betrachtet haben, das größer war als Worte. Aus genau diesem einen Gespräch ist heute eine dreiteilige Serie entstanden, die ich zeitnah mit euch teilen werde: "Teil 1: Der Schamane im Dschungel und das Ende der Suche" Eine alte Geschichte, die die Idee von „Suche“ auflöst. "Teil 2: Die Merkaba – Erinnerung an unseren inneren Lichtkörper" Ein Symbol, das uns an etwas erinnert, das wir nie verloren haben. "Teil 3: Wirbelsäule & Herz – die Achsen des lebendigen Bewusstseins" Ein Blick auf unseren Körper als energetisches Feld von Bewusstsein. Drei Perspektiven. Ein Gespräch. Ein Tag. Und vielleicht am Ende nur eine einzige Erinnerung: dass vieles, wonach wir suchen, nicht gefunden werden muss. Ich nehme dich mit hinein.

"Ambil" hingegen ist eine dunkle, dickflüssige Paste aus Tabak. Sie wird in kleinen Mengen ebenfalls oral aufgenommen und gilt als Träger der männlichen Energie – der Klarheit, der Ausrichtung, der Wahrheit. Während Mambe eher das Empfangende, Verbindende repräsentiert, steht Ambil für das Fokussierte, Entscheidende. Gemeinsam schaffen sie eine Balance zwischen weiblicher und männlicher Energie – zwischen Fühlen und Ausdrücken, zwischen Herz und Klarheit. Und genau das war in unserem Gespräch spürbar. Dann erzählte Santiago mir eine Geschichte, die mich tief bewegt hat. Von einem Freund. Einem Holländer, der nach Kolumbien kam. Die beiden hatten eine außergewöhnlich tiefe Verbindung. Er beschrieb ihn als den ersten Mann, dem er wirklich in die Augen schauen und sagen konnte: „Ich liebe dich.“ Eines Abends schrieb ihm dieser Freund eine Nachricht. Santiago sah sie, war aber müde und antwortete nicht. Er ging schlafen. Am nächsten Tag vergaß er es. Doch in der darauffolgenden Nacht geschah etwas. Er bekam starke Schmerzen im Herzbereich. So intensiv, dass sie ihm Angst machten. Er konnte sie nicht einordnen. Am frühen Morgen klingelte sein Telefon. Die Nummer seines Freundes. Eine Frau war am anderen Ende. Sie berichtete von einem Unfall. Santiago fragte sofort: „Es geht ihm gut, oder?“ Stille. Sein Freund war in der Nacht gestorben. Gegen ein Uhr. Genau zu der Zeit, als die Schmerzen einsetzten. Als er mir das erzählte, liefen mir die Tränen über das Gesicht. Weil ich es fühlen konnte. Weil ich glaube, dass es Verbindungen gibt, die über das hinausgehen, was wir erklären können. Santiago erzählte mir noch eine weitere Begegnung. An meinem Lieblingsstrand – Praia do Monte Clérigo. Ein Ort, der für mich eine ganz eigene Energie trägt. Er lief dort an einem Mann vorbei, der ihm seltsam vertraut vorkam. Später traf er ihn wieder und sprach ihn an. Dabei fiel ihm ein Armband auf – ein typisches, handgeknüpftes Band aus Kolumbien. Der Mann erzählte, er habe es von einem Schamanen. Santiago fragte nach dem Namen. Es war derselbe Schamane, bei dem er und sein verstorbener Freund gewesen waren. Dann fragte er vorsichtig, ob der Mann zufällig seinen Freund gekannt hätte. Die Antwort: Nein – aber der Schamane hatte ihm viel von ihm erzählt. Kurz zuvor war er verunglückt. Für Santiago war klar, dass sein Freund sich auf diesem Weg noch einmal gezeigt hatte. Und während ich ihm zuhörte, wusste ich: Ich glaube daran. So wie ich auch daran glaube, dass mein Vater sich zwei Tage vor dem Tod meiner Mutter bei mir gemeldet hat – durch einen fremden Menschen, der mir plötzlich sein Lieblingslied schickte. Was bleibt von diesem Tag? Dankbarkeit. Für Begegnungen, die man nicht planen kann. Für Menschen, die zur richtigen Zeit auftauchen. Für Gespräche, die tiefer gehen als Worte. Und für dieses leise, aber klare Gefühl: Dass wir alle auf eine Weise miteinander verbunden sind, die wir vielleicht nicht immer verstehen – aber manchmal ganz deutlich spüren.

Blogbeitrag (für mich einer der schönsten, den ich bislang geschrieben habe) Wenn Fremde zu Familie werden – über Begegnungen, die keine Zufälle sind Seit sechs Monaten lebe ich nun an der Algarve. Eine Zeit, in der ich noch einmal ganz neu gelernt habe, mit mir selbst zu sein. Allein sein nicht als Mangel zu sehen, sondern als Raum. Als Raum für Ruhe, für Wachstum, für mich. Und doch spüre ich, wie sich gerade etwas verändert. Langsam kommen die Menschen. Nicht viele. Aber die richtigen. Vor ein paar Wochen war Charly aus England bei einer meiner Klangreisen. Am nächsten Tag trafen wir uns zufällig – oder eben nicht zufällig – wieder am Strand. Er erzählte mir, dass er an diesem Tag einen starken inneren Impuls hatte, genau dorthin zu fahren. Und dann saß ich da. Diese Begegnung war eine von diesen seltenen Momenten, in denen man sofort weiß: Hier muss nichts gespielt werden. Keine Masken. Kein Zurückhalten. Einfach sein. Einige Zeit später schrieb mir Charly eine WhatsApp. Ob ich Lust hätte, am gestrigen Samstag zu einer Poolparty mit anschließendem Singkreis zu kommen. Jeder bringt etwas Veganes mit, später wird gemeinsam gesungen. Ich hatte keine Erwartungen. Ich hatte nichts vor. Also sagte ich zu. Und manchmal sind genau diese spontanen Entscheidungen die, die alles verändern. Es war heiß an diesem Tag, als ich vom Strand zu seinem Haus fuhr. Alles begann ruhig, fast unscheinbar. Doch im Laufe des Tages wurde mir klar, dass diese Einladung ein Geschenk war. Ein Kreis aus Menschen aus Costa Rica, Kolumbien, Portugal, England, Holland und Deutschland entstand. Es wurde gesungen – auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch. Vier Menschen hatten Gitarren und Ukulelen dabei, und die Lieder… sie hätten nicht schöner gewählt sein können. Und dann passierte etwas Magisches: Ich verstand die Lieder. Nicht mit dem Kopf. Sondern mit dem Herzen. Kennst du das? Wenn Worte keine Rolle mehr spielen, weil die Energie dahinter alles sagt? Am Ende des Abends waren diese Menschen keine Fremden mehr. Es fühlte sich an wie Familie. Eine tiefe, ehrliche Verbindung, die mich mitten ins Herz traf. Ich wollte etwas zurückgeben. Also ging ich zu meinem Van, holte meinen Gong, meine Muschelrasseln und Koshi-Klangspiele – und schloss diesen besonderen Tag mit einer spontanen Klangreise ab. Doch das eigentliche Geschenk begann schon früher. Am Nachmittag setzte sich Santiago aus Kolumbien neben mich. Ein kurzer Blick, eine Begrüßung – und plötzlich waren wir mitten in einem Gespräch, das tiefer ging, als ich es erwartet hätte. Ein Gespräch, das mich mehrfach zu Tränen rührte. Santiago. Wie hätte er auch anders heißen können? Meine eigene Reise, die mein Leben damals komplett verändert hat, führte mich nach Santiago de Compostela. Und nun saß hier dieser Mensch neben mir, der mich auf eine ganz andere Weise berühren sollte. Er erzählte mir von seiner Frau, die er hier in Portugal kennengelernt hatte. Und davon, dass er ihr schon am zweiten Tag sagte, dass sie die Mutter seiner Kinder werden würde. Nicht aus Leichtsinn – sondern aus einem tiefen inneren Wissen heraus. Ohne Angst vor ihrer Reaktion. Ohne Zurückhaltung. Einfach Wahrheit. Unser Gespräch wurde immer tiefer. Ehrlicher. Offener. Wir ließen uns gegenseitig in unsere Seelen blicken. Dabei hatte Santiago zwei kleine Behälter bei sich: Mambe und Ambil. Beides sind traditionelle, spirituell genutzte Pflanzenzubereitungen aus indigenen Kulturen Kolumbiens. "Mambe" ist ein feines, grünes Pulver aus gerösteten und gemahlenen Coca-Blättern, oft gemischt mit Pflanzenasche. Es wird im Mund gehalten und steht sinnbildlich für die Verbindung zur Erde, zur Gemeinschaft und zur klaren, herzlichen Kommunikation. Es hilft, Worte bewusster zu wählen und Gespräche auf einer tieferen Ebene zu führen.

Diese Woche habe ich einen Beitrag geschrieben, in dem ich meine persönliche Wahrnehmung geteilt habe: Für mich wirkt das Auß
Diese Woche habe ich einen Beitrag geschrieben, in dem ich meine persönliche Wahrnehmung geteilt habe: Für mich wirkt das Außen im Moment wie leicht verschwommen, nicht ganz greifbar, nicht ganz scharf gestellt. Ich nehme die gegenwärtigen Energien als herausfordernd wahr, beinahe wie eine dichte, bewegte Strömung, die alles ein wenig schwerer macht. Ich spüre ein starkes Bedürfnis nach Ruhe, nach Schlaf, nach Rückzug in das Leise. Und in meiner ganz eigenen inneren Wahrnehmung ist der Shift, auf den viele warten, bereits geschehen – oder er entfaltet sich gerade weiter, still und unaufhaltsam. Auch darüber habe ich kürzlich geschrieben. Das ist keine absolute Wahrheit, sondern nur das, was sich in mir zeigt und was ich gerade wahrnehme.

Noch eine Runde an den Monte Clérigo 🌊🌴☀️

Eine Frage, die ich mir im Vorfeld meiner Auswanderung selbst gestellt habe – und die mir auch immer wieder von außen begegne
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Eine Frage, die ich mir im Vorfeld meiner Auswanderung selbst gestellt habe – und die mir auch immer wieder von außen begegnet: Wie ist es, alleine in ein fremdes Land zu gehen, ganz ohne Bekannte und Freunde? Im Grunde ist es gar nicht so anders als in Deutschland. Man lernt Menschen kennen, kommt ins Gespräch, und wenn es passt, entstehen daraus neue Kontakte. So habe ich zum Beispiel Charlie aus England kennengelernt, der mich heute Nachmittag zu sich zu einer Poolparty mit Singkreis eingeladen hat. Jeder Gast bringt etwas für ein gemischtes Buffet mit. Ich habe mich für einen frischen Tomaten-Avocado-Salat mit Walnüssen und Koriander entschieden, dazu eine Galia-Melone und einen Pfälzer Wermut.

Sehr energetisch heute 🌊🌊🌊

Äpfel für die Nachbarn

Sunset feelings 🌊🌅

Wenn die Welt heller wird – Gedanken über Sehen, Wahrnehmung und innere Balance Seit einiger Zeit beobachte ich etwas, das sich schwer greifen lässt – und doch sehr präsent ist: Meine Wahrnehmung hat sich verändert. Genauer gesagt, meine Augen. Oder vielleicht sogar mehr als das. Es begann ganz subtil. Momente, in denen ich das Gefühl hatte, nicht mehr richtig scharf stellen zu können. Als würde mein Blick nicht sofort „einrasten“. Dann kam etwas Neues dazu: Das Außen wirkte plötzlich heller, intensiver, fast grell. Meine Augen reagierten darauf, indem sie sich automatisch zusammenzogen – als wollten sie sich schützen. Natürlich liegt die naheliegendste Erklärung auf der physischen Ebene. Vielleicht hat sich meine Sehkraft einfach verändert. Vielleicht ist es Zeit für eine Brille. Und dennoch. Wenn man beginnt, bewusster zu leben, alte Strukturen hinter sich zu lassen und sich neuen Umfeldern zu öffnen, verändert sich oft mehr als nur der äußere Rahmen. Wahrnehmung wird feiner. Sensibler. Man beginnt, Dinge anders zu sehen – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe mich gefragt: Was ist, wenn meine Augen nicht nur „schlechter“ sehen – sondern anders? Es gibt die Idee, dass der Körper eine Sprache spricht. Dass Symptome Hinweise sein können. Keine Fehler – sondern Botschaften. Was also, wenn die Augen uns etwas zeigen wollen? Vielleicht geht es gar nicht darum, dass ich schlechter sehe. Vielleicht geht es darum, wie ich sehe. Gibt es Dinge, die ich bisher übersehen habe? Oder Dinge, die ich nicht mehr sehen möchte? Oder öffnet sich gerade ein neuer Blickwinkel auf mein Leben? Besonders spannend finde ich in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob unsere Augen nicht nur nach außen gerichtet sind – sondern auch eine Art Zugang (ein Portal) nach innen darstellen. Eine Verbindung zwischen äußerer Welt und innerem Erleben. Hinzu kommt, dass wir aktuell in einer Zeit leben, in der viele Menschen von intensiveren Wahrnehmungen berichten. Stichworte wie Sonnenstürme oder Veränderungen in der Schumann-Resonanz tauchen immer häufiger auf. Ob man diesen Themen nun wissenschaftlich oder eher intuitiv begegnet – sie laden zumindest dazu ein, die eigene Wahrnehmung bewusster zu hinterfragen. Ein kleines, aber wiederkehrendes Detail begleitet mich ebenfalls: Ein leichtes Kratzen im linken Auge, als wäre etwas darin – obwohl medizinisch nichts festgestellt wurde. Es kommt und geht. Nicht dramatisch, aber spürbar. Auch hier stellt sich die Frage: Reiner Zufall? Oder ein leiser Hinweis, genauer hinzuschauen? Was ich für mich mitnehme, ist weniger eine Antwort – sondern eine Haltung: Neugier statt Bewertung. Wahrnehmen statt sofort Einordnen. Und die Bereitschaft, sowohl die körperliche als auch die feinere Ebene ernst zu nehmen. Denn vielleicht liegt die Wahrheit – wie so oft – irgendwo dazwischen. Und vielleicht ist genau das ein Teil dieser Reise: Nicht nur neue Orte zu entdecken, sondern auch eine neue Art zu sehen. Hast du vielleicht ähnliche oder andere Veränderungen an Deinen Augen, an Deinem Sehen wahrgenommen?

„Ich lasse los, was mich hält, damit mich halten kann, was mich trägt.“ Vielleicht spürst du es auch gerade: Diese seltsame Dichte. Diese Momente, in denen deine bewährten Strategien plötzlich im Sand verlaufen. Der Verstand rattert, zweifelt, will rückrudern und noch mehr Kontrolle erzwingen. Wir versuchen so oft, die Energie mit aller Kraft zu halten, wie einen Ball, den wir unter Wasser drücken. Wir versuchen, „verlässlich“ zu sein, „seriös“ zu bleiben und die alten Lösungen auf neue Probleme zu werfen. Aber die Wahrheit ist: Wir haben ganz einfach eine andere Frequenz als das, was wir bisher gelebt haben. In dieser Zeit geht es um die radikale Erlaubnis, alles sein zu lassen. Nicht, weil wir aufgeben, sondern weil wir ES sind. Wenn du aufhörst, dich an den Rettungsringen deiner alten Identität festzuklammern, passiert die Magie: Du merkst, dass das Wasser dich trägt. Dass der Fluss genau weiß, wohin er fließt, auch wenn dein Verstand die Karte nicht lesen kann. Bist du bereit, dich fallen zu lassen? In das All-Ein-Sein, das dich schon immer gehalten hat, während du noch geglaubt hast, dich selbst halten zu müssen. Alles Liebe, Priska

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