Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Live natürlich noch viel intensiver, aber möchte ich dennoch gerne mit Euch teilen
Heute darf ich mich selbst loben. Es schmeckt richtig gut 😁
Es gibt Hähnchenschnitzel Natur mit Reis und einer Mango, Soja, Honig Soße
Ola, bom Dia
Ich schicke euch ein paar wärmende Sonnenstrahlen und genieße den Frühling, der hier gerade Einzug hält. 🌞🌞🌞
Am Finger ist mein Apartment und über den Fisher Trail geht es zum Strand 🌊🌞
Gestern habe ich ein neues Lernheft von meiner Sprachlehrerin bekommen 😍
Meine Motivation ist muito boa – ich lerne richtig bem …
nur mein Verhältnis zu Hausaufgaben ist eher não tão bom.
Intensive Energien, tiefe Begegnung – und ein kleiner Blondschopf in meinem Herzen
Heute – und eigentlich schon seit einiger Zeit – nehme ich die Energien um mich herum sehr intensiv wahr.
Vielleicht mehr als sonst. Vielleicht auch einfach bewusster.
Ich bin leider – oder vielleicht Gott sei Dank – ein sehr fühlender Mensch. Seit einigen Jahren zeigen sich diese Wahrnehmungen nicht nur emotional, sondern auch körperlich. Es ist nicht immer leicht, so viel zu spüren. Und gleichzeitig weiß ich: Es ist eine Gabe. Eine, die ich nicht immer annehmen möchte – aber die zu mir gehört.
Mein Tag begann mit 90 Minuten Portugiesischunterricht bei meiner Sprachlehrerin. Worte, Konzentration, Lernen. Danach zog es mich weiter in meinen Herzensort nach Burgau – dieser Ort erdet mich, bringt mich zurück zu mir. Von dort ging es nach Vale da Telha, zu meiner Kollegin, zum Yin Yoga und einer Kristallschalen-Soundreise.
Heute haben wir intensiv mit den Hüften gearbeitet. Ein Bereich, in dem sich so viele Emotionen speichern. Und ich habe es deutlich gespürt.
Als anschließend die Klänge der Kristallschalen den Raum füllten, hat mich etwas ganz tief berührt. Es war, als würde sich eine Tür öffnen. Ich bin mir selbst begegnet – dem kleinen Jungen, der ich einmal war. Ein kleiner Blondschopf. Sensibel. Verletzlich. Echt.
Viele Tränen flossen.
Schmerz.
Wut.
Trauer.
Meine eigene – und auch etwas Kollektives, das sich durch mich hindurch bewegen wollte.
Es war intensiv. Und gleichzeitig heilsam.
Ich bin dabei, diesen kleinen Jungen wieder in mein Herz zu schließen. Ihn zu halten. Ihn zu beschützen. Ihm den Raum zu geben, den er vielleicht lange nicht hatte. Es fühlt sich an wie eine Rückverbindung. Wie ein Stück Ganzwerden.
Ich weiß, dass manche es vielleicht anders benennen würden – aber für mich ist klar: Frequenzen, Schwingungen, Klänge haben eine Wirkung auf uns. Auf unseren Körper. Auf unser Nervensystem. Auf unser emotionales Feld. Manchmal lösen sie genau das, was bereit ist, gesehen zu werden.
Die aktuelle Zeit empfinde ich als sehr intensiv. Viel bewegt sich – im Außen wie im Innen. Und trotz – oder gerade wegen – dieser Tiefe spüre ich: Ich bin genau da, wo ich sein möchte. Genau da, wo ich heilen darf.
Vielleicht ist es das, was Sensibilität wirklich bedeutet:
Nicht nur viel zu fühlen –
sondern bereit zu sein, dem Gefühl zu begegnen.
Und manchmal bedeutet Heilung einfach, den kleinen Jungen in uns wieder an die Hand zu nehmen. ❤️
