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Zeit-fuer-einen-Mutausbruch

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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an

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Blogbeitrag Wenn zwei bekannte Seelen sich an der Algarve begegnen Vor einigen Wochen hatte ich hier in der Gruppe geschrieben, dass spontan noch eine Auszeit-Woche im Mai bei mir an der Algarve möglich wäre. Noch am selben Tag meldete sich Gudrun bei mir. Kurz darauf verabredeten wir uns zu einem ersten Kennenlern-Video-Call. Im Nachhinein waren wir beide überrascht, wie schnell knapp eineinhalb Stunden vergangen waren. Dieses Gespräch fühlte sich leicht an, vertraut und irgendwie sofort stimmig. Wir beide hatten direkt das Gefühl: Das passt. Gudrun buchte ihre Woche und reiste letzten Donnerstag an — nur zwei Tage nach meiner Rückkehr aus Deutschland und mitten in einer Phase, in der es mir körperlich alles andere als gut ging. Durch die akute Rückenmarksentzündung war ich erschöpft, kraftlos und eigentlich eher in einem Zustand, in dem man sich zurückzieht und lieber alleine wäre. Und trotzdem kam mir kein einziger Gedanke, Gudrun kurzfristig abzusagen. Als sie ankam, musste ich mit offenen Karten spielen und sie in meinen aktuellen Zustand einweihen. Doch schon nach kurzer Zeit war klar: Diese Begegnung hatte ihren eigenen Plan. Vor ein paar Minuten ist Gudrun ins Auto gestiegen und auf dem Weg zum Flughafen nach Faro. Und wir beide sind uns sicher, dass sich hier zwei bekannte Seelen wieder begegnet sind. Ich lebe unglaublich gerne alleine. Ich genieße meine Ruhe, meinen Rhythmus und mein kleines Leben hier an der Algarve. Und trotzdem fühlte sich das Zusammenleben mit Gudrun vom ersten Moment an vollkommen natürlich an. Nicht fremd. Nicht anstrengend. Sondern eher so, als wäre es schon immer genau so gewesen. Wir haben uns gegenseitig Raum gelassen und gleichzeitig immer wieder Momente gefunden, um uns auszutauschen, zu reflektieren und einander zu unterstützen. Gerade in meiner aktuellen Situation durfte ich erfahren, wie wertvoll echte Präsenz sein kann. Wenn große Teile des Körpers taub sind, tauchen manchmal auch Ängste und Zweifel auf. Gudrun hat mir in dieser Woche Sicherheit gegeben. Ruhe. Vertrauen. Sie arbeitet energetisch und besitzt eine außergewöhnliche Gabe. Ich glaube nicht, dass ich jemals zuvor so viel Wärme, Energie und Kraft unter einer einzigen Hand gespürt habe. Zweimal durfte ich ihre besondere Behandlung erleben und ich kann aus tiefstem Herzen sagen: Wer im Raum Trier lebt, sollte Gudrun unbedingt kennenlernen. Gleichzeitig durfte ich für Gudrun eine Art Spiegel sein. Gemeinsam haben wir auf ihre Fähigkeiten geschaut, ihre Vision sortiert und ihrem Herzensprojekt „Mohala“ — was so viel wie Erblühen bedeutet — Form gegeben. Konzepte entstanden. Behandlungen wurden klarer. Strukturen sichtbar. Ideen greifbar. Eigentlich war all das schon längst da. Es fehlte nur noch das wirkliche Sichtbarwerden. Ich glaube fest daran, dass wir genau jetzt zusammengeführt wurden. Diese Woche war besonders. Heilsam. Ehrlich. Und voller leiser Magie. Liebe Gudrun, ich wünsche dir mit all deinen neuen Erkenntnissen von Herzen alles Liebe und Gute. Und ich weiß: Wir sehen uns wieder. Verbunden sind wir sowieso. Komm gut nach Hause — wo immer Zuhause für dich gerade sein mag. Was für eine wundervolle Begegnung.

Die Natur hat es verstanden ♥️
Die Natur hat es verstanden ♥️

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Zwischenstand aus dem Krankenstand Die letzten Wochen und Monate haben ihren Tribut gefordert. Vor knapp drei Wochen habe ich mir abends an einer Tankstelle einen starken Zug im Nacken geholt. Wahrscheinlich war genau das der berühmte letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Die monatelange Anspannung durch die Sterbebegleitung meiner Mutter, dieser körperliche Auslöser und die bevorstehende letzte Reise nach Deutschland haben mein System schließlich lahmgelegt. Eine Entzündung im Rückenmark wurde aktiv und hat sich durch meinen Körper gearbeitet, begleitet von unterschiedlichen Symptomen. Besonders die rechte Seite war beziehungsweise ist an vielen Stellen taub. Und doch hat mir das Regiepult des Lebens wunderbare Menschen an die Seite gestellt, die mich auf diesem Weg begleiten und unterstützen. Aktuell arbeite ich vor allem entzündungshemmend, überwiegend alternativ und natürlich auch mit meinem Mindset – und mit einem bewussten Hinspüren darauf, was meine Seele mir vielleicht mitteilen möchte. Ich bin noch lange nicht wieder fit und es wird Zeit brauchen, bis sich alles reguliert hat. Gerade lerne ich Geduld, Annahme und Vertrauen. Psychisch fühle ich mich stabil und schenke meinem Körper im Moment sehr viel Aufmerksamkeit. Viele Atemmeditationen, kleine Pausen, entzündungshemmende Substanzen, Osteopathie, Tiefengewebsmassagen, Dehnungen, Schlaf, Zeit am und im Meer – aktuell eher im Schatten –, die Freude an der wunderschönen Natur, das Rauschen der Wellen und gestern Abend sogar ein spontanes kleines Konzert mit einem sanften Tanz haben mir gutgetan. Was ich allerdings nicht an mich heranlasse, sind gut gemeinte Ratschläge, Warnungen oder Befürchtungen. Das sind nicht meine Ängste. Ich gehe seit Jahren immer bewusster den Weg der Eigenverantwortung – und ich bleibe dabei: Niemand kennt meinen Körper besser als ich selbst. Ich kann sehr gut hineinfühlen und spüren, was mir gerade guttut und was nicht. Es ist nicht alles gut. Aber es darf alles gut werden. Fühlt euch herzlich gegrüßt. 🌊☀️🌴♥️

Boa noite
Boa noite

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Lachen, gute Laune, barfuß erden und das Rauschen des Meeres sind auf Frequenzebene gute Medizin. 🌊. Der Körper darf dann na
Lachen, gute Laune, barfuß erden und das Rauschen des Meeres sind auf Frequenzebene gute Medizin. 🌊. Der Körper darf dann nachziehen, wenn er wieder soweit ist.

Eure lieben Worte berühren mich sehr und geben mir viel Kraft. Von Herzen danke dafür ❤️ In den vergangenen 14 Tagen ging es meinem Körper leider zunehmend schlechter, und manches davon war für mich auch beängstigend. Heute ist zum ersten Mal das Gefühl da, dass sich dieser Trend etwas beruhigt und langsam wieder ein wenig Energie zurückkehrt. Ich nehme mir nun bewusst die Zeit und Ruhe, die mein Körper braucht, um wieder zu Kräften zu kommen. Danach werde ich gestärkt zurückkehren. Eure Worte und Gedanken haben mich erreicht, und dafür bin ich sehr dankbar 🙏 Herzliche Grüße Andreas

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Es ist interessant, wie deutlich der Körper sprechen kann, wenn man beginnt, wirklich hinzuhören. Seit über einer Woche ist meine rechte Körperhälfte taub. Am Hinterkopf, im Nacken, über die Schulter, die Brust bis in den Arm hinein ist es besonders präsent. Im Bein und Fuß wird es etwas leiser – als würde die Intensität langsam abflachen, ohne ganz zu verschwinden. Früher hätte mich das sehr beunruhigt. Heute betrachte ich es eher wie eine Sprache, eine Kommunikation zwischen meinem Körper und mir. Gestern habe ich mich ganz bewusst hingesetzt und innerlich das Gespräch gesucht. Mit meinem Körper. Ich habe ihm erlaubt, müde zu sein. Ihm gesagt, dass er ruhen darf. Dass ich da bin und auf ihn achte. Kein Drängen mehr, kein Funktionieren müssen. Einfach ein Einverständnis. Vielleicht beginnt Heilung genau dort. Später bin ich noch einmal ins Hospiz gegangen. In den Garten. Dorthin, wo meine Mutter auf einer kleinen Schieferplatte verewigt ist, direkt neben dem Wasser. Es war kein schwerer Moment. Eher ein leises Hallo. Und ein ebenso leises Tschüss. Ein Abschließen, das sich nicht dramatisch anfühlt, sondern ruhig. Klar. Die Sonne scheint über Landau, die Vögel zwitschern. Alles wirkt leicht, fast unberührt. Und gleichzeitig spüre ich: Es ist nicht mehr meins. Und das ist okay. Am Montag werde ich meinem Bruder begegnen. Auch hier fühlt es sich nach einem Abschied an. Als Kind habe ich zu ihm aufgeschaut. Er war groß, stark, irgendwie unantastbar. Heute sehe ich ihn anders. Ich verstehe mehr – warum er ist, wie er ist. Und trotzdem darf ich ehrlich sein: Er tut mir nicht gut. In den letzten Jahren hatte ich oft das Gefühl, dass ich mich selbst zurückstellen musste, um Raum für ihn zu lassen. Dass ich – bewusst oder unbewusst – geopfert wurde, damit ein Gleichgewicht bestehen bleibt. Aber dieses Gleichgewicht hat mich Kraft gekostet. Und ich möchte das nicht mehr. Manchmal sind es keine großen Konflikte, sondern einfach unterschiedliche Frequenzen. Wir senden beide, aber wir empfangen uns nicht. Kein richtig oder falsch – nur ein Nicht-Zusammenpassen. Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem Loslassen beginnt. Am Dienstag geht es zurück nach Hause. Und mein Körper ist gerade mein ehrlichster Begleiter. Vor ein paar Tagen hatte ich einen Termin in der Osteopathie, und dort wurde mir etwas sehr klar: Mein System ist noch immer im Überlebensmodus. Diese Erkenntnis wirkt nach. Ich darf noch achtsamer werden. Mir Zeit geben. Mein Nervensystem regulieren, statt es weiter anzutreiben. Und vielleicht gehört genau dazu auch, Menschen gehen zu lassen, die mich immer wieder aus dieser Regulation herausziehen. Es fühlt sich nicht wie Verlust an. Eher wie ein leises Ordnen. Ein Zurückkommen zu mir selbst.

Landau empfängt mich überraschend sehr ruhig und friedvoll 🕊️

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Schlaflos in Deutschland – Eine glückliche Fügung für meine Unterkunft im Juni an der Algarve Es war um 5 Uhr morgens, als ich plötzlich wach wurde und nicht mehr einschlafen konnte. Da ich noch keine Unterkunft für den Juni an der Algarve habe, nutzte ich die Gelegenheit und stellte eine Anfrage in einer regionalen Gruppe. Bis ich um 9:30 Uhr wieder aufwachte, hatte ich bereits eine Nachricht erhalten. Die Schreiberin bot mir eine Wohnung an, die nur 300 Meter von meiner aktuellen Unterkunft entfernt ist. Fotos waren leider keine dabei, also fragte ich nach. Als sie mir die Bilder schickte, war es ein Volltreffer – genau mein Geschmack! Nun habe ich also ausgerechnet in Deutschland meine Unterkunft für Juni an der Algarve gefunden.

Heute endet ein einwöchiger Retreat mit drei Frauen. Es ist schön zu sehen, dass sie wertvolle Eindrücke und Erfahrungen aus
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Heute endet ein einwöchiger Retreat mit drei Frauen. Es ist schön zu sehen, dass sie wertvolle Eindrücke und Erfahrungen aus dieser Zeit mitnehmen können. Gemeinsam machen wir uns später auf den Weg zum Flughafen und fliegen mit derselben Maschine nach Baden-Baden.

Noch ein Abendspaziergang bevor Morgen mein Flug nach Deutschland geht.