Marlene Svazek
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Nächste Woche beginnt in Salzburg die Schule und das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren tritt in Kraft🧕🏼
Das ist gut so, aber die Vorstellung, ein Mädchen könne mit 14 dann plötzlich völlig frei über das Kopftuch entscheiden, ist naiv. Familiärer, sozialer und religiöser Druck verschwinden nicht mit einem Geburtstag😔
Denn - wie freiwillig ist eine Entscheidung, wenn ein Mädchen lernt, dass es sich vor Männern verhüllen muss? Wenn Mädchen Schuld aufgelastet wird, sie seien verantwortlich dafür, dass ein Mann sie nicht respektiere, wenn sie sich nicht auch ordnungsgemäß verhüllt und somit unsichtbar bleiben? All das passiert unter dem Vorwand der Religion.
Unser Land, unsere Regeln❕
Aber wer sind WIR? 🇦🇹
👉🏻Wir sind die Mehrheitsgesellschaft, die nicht bereit ist, eine muslimische Dominanz über Gesellschaft, Recht und Freiheit hinzunehmen.
👉🏻Wir sind jene, die wollen, dass Mädchen frei und selbstbestimmt aufwachsen.
👉🏻Und wir sind jene, die ein massives Problem mit muslimischen Männern haben, die Frauen und Mädchen aufgrund ihres Weltbildes abwerten, sexualisieren oder als Freiwild betrachten, weil ihr Rock angeblich zu kurz ist, weil sie sich nicht verhüllen oder weil sie in deren Augen „Ungläubige“ sind.
Wer solche Vorstellungen mitbringt oder propagiert, muss wissen: unsere Freiheit und die unserer Mädchen ist unverhandelbar und wir sind bereit, sie zu verteidigen!
Niemand hat das Recht, den Islam über unsere Gesetze und unsere Freiheit zu stellen. Wer damit ein Problem hat, der sollte das Land besser heute als morgen verlassen.
| 2 | بدون متن... | 324 |
| 3 | „Ihr Freiheitliche habt zum Thema Migration und Integration ja keine Konzepte. Ihr seid einfach nur Populisten!“ Wer kennt‘s?🤡
Natürlich haben wir Konzepte, aber vor allem haben wir ganz klare Prinzipien, die uns von der gescheiterten Bundesregierung aus ÖVP, SPÖ, NEOS und den Grünen ganz klar unterscheiden.
Was wir wollen:
👉🏻Asyl ist Schutz auf Zeit. Kein Asylgrund (mehr) bedeutet auch keine Aufenthaltsgenehmigung☝🏻die Abschiebung und Ausweisung krimineller Ausländer in ihre Herkunftsländer
❌weder eine muslimische Mehrheit, noch ein vom Islam geprägtes Land
🇦🇹Keine Sozialleistungen mehr für Nicht-Staatsbürger, Österreicher haben Vorrang
💪🏻Freiheit, Gleichberechtigung und unsere Werte sind unverhandelbar
📖Integrations- und Deutschangebote für alle, die unsere Kultur & Identität respektieren und hier Heimat finden
Und nicht zu vergessen:
👱🏼die wirklichen und gut ausgebildeten Fachkräfte sind hier, um zu arbeiten, ihre Expertise einzubringen und Steuern zu zahlen | 393 |
| 4 | Klassisches Thema im Sommer? Die Temperaturen☀️🥵
Das Klima verändert sich, Temperaturen und Wetterereignisse genauso. Die Frage ist vielmehr, wie reagieren wir drauf? Aufhalten oder zurückdrehen lässt sich die Welt nicht mehr. Deshalb ist es seit jeher die Aufgabe der Menschheit, sich an neue Bedingungen anzupassen und die Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.
Was uns nicht weiterbringen wird?
👉🏻noch schärfere Regulatorien
👉🏻das Umbringen unserer Wirtschaft
👉🏻den Verlust von Wettbewerbsfähigkeit
👉🏻das Abwandern von Unternehmen
👉🏻der Verlust von Arbeitsplätzen
Naturschutz und Umweltschutz muss man sich auch leisten können💵Ein Blick in andere Länder zeigt, wie wir uns in Europa lächerlich machen und glauben, mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger und einer angeblichen Klimaneutralität die Welt retten zu können🤦🏻♀️ | 556 |
| 5 | Die Sommermonate Juli und August☀️ sind immer auch Sommergesprächszeit. Neben der politischen Arbeit eine gute Gelegenheit, aktuelle Themen zu diskutieren, Positionen zu erklären und auch einmal ausführlicher zu antworten.
Was dabei nicht fehlen darf? Der Wolf - natürlich und aufgelegt, wenn man das Gespräch auf der Wolfschwangalm in Großgmain führt😉🐺
Er ist zwar nur ein kleiner Teil meiner politischen Arbeit, dafür ein umso emotionaler diskutierter. Mein Zugang ist von Anfang an derselbe und bleibt es auch:
➡️Denen zuhören, die betroffen sind: Grundeigentümern, Landwirten, Almbauern und Jägern
☝🏻Mit unserer Kontingentverordnung rasch und unbürokratisch handeln, Grenzen weiter ausreizen
🍃Sachlichkeit und Fachwissen statt emotionaler Debatten und Halbwissen
💪🏻Standhaft bleiben und mutige Entscheidungen treffen, die auch vor Gericht Bestand haben
Am Ende zählt nicht, wer am lautesten diskutiert, sondern ob Politik in der Praxis funktioniert. | 537 |
| 6 | Entweder weiß der Landwirtschaftsminister nicht, was er verhandelt hat, oder der Finanzminister verbreitet Fake News. Egal, wie es ist: Die Bauern wurden verraten! | 645 |
| 7 | Sommermonate bedeuten nicht nur hohe Temperaturen, sondern traditionell auch eine erhöhte Dichte an Sommergesprächen – sprich Interviews😉
Mein Sommergespräch mit dem ORF Salzburg war am Freitagabend in der Kurzversion zu sehen. Für alle, denen politische Gespräche lieber etwas länger als die sommerliche Aufmerksamkeitsspanne sein dürfen, gibt es hier die ausführliche Langversion zum Nachsehen😉
Mit Karl Kern habe ich auf der Wolfschwangalm in Großgmain über unsere Politik für den ländlichen Raum, das Verhältnis in der Koalition und die mitunter schillernde Welt politischer Social-Media-Inszenierungen gesprochen. Und weil der Blick von der Alm bekanntlich weit reicht, ging es natürlich auch um die Bundespolitik, von der Wehrdienstreform bis zu weiteren aktuellen Themen.
Politik mit Aussicht, landschaftlich wie inhaltlich☺️🎥
https://on.orf.at/video/14335479/langfassung-salzburg-heute-sommergespraech-mit-stv-landeshauptfrau-marlene-svazek-fpoe | 755 |
| 8 | Sie ist mit 34 Jahren die längstdienende Parteichefin in der aktuellen Salzburger Polit-Landschaft (zehn Jahre an der Spitze der FPÖ): Marlene Svazek ist passionierte Jägerin, hat den Wolf – unter Auflagen – zum Abschuss freigegeben, und kann sich nicht vorstellen, ihr restliches Berufsleben ausschließlich in der Politik zu verbringen.
https://salzburg.orf.at/stories/3367879/ | 563 |
| 9 | Raus aus dem Anzug, rein in die Natur! Am Sonntag nimmt euch Marlies Gasser mit an den Fuß des Untersbergs. In der Heimatgemeinde Großgmein treffen wir die Salzburger FPÖ-Landesparteiobfrau und Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek. Wer glaubt, die Spitzenpolitikerin schon in- und auswendig zu kennen, wird in dieser Ausgabe von „AUSTRIA FIRST Mein Daheim“ garantiert überrascht.
Wir sprechen über schweißtreibende Heavy-Metal-Konzerte, heimliche Tattoos und lustige Hoppalas bei der Feuerwehr. Aber natürlich kommt auch der politische Klartext nicht zu kurz: Svazek verrät, wie sie der Asylindustrie in Salzburg den Geldhahn zugedreht hat, warum sie den Landeshauptmann-Sessel ins Visier nimmt und wieso echte Wahlfreiheit für Familien das Fundament unserer Gesellschaft ist. Schaltet ein und lernt den Menschen hinter der Politikerin kennen – diesen Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr!
Abonniert auch die Social Media Kanäle von AUSTRIA FIRST - Mehr dazu unter https://www.austriafirst.at | 374 |
| 10 | Gratulation an die unfähigste Bundesregierung ever! Statt Hilfe kommt jetzt der Doppelschlag für die heimische Landwirtschaft und Wirtschaft.
🌱 Das sogenannte Dürrepaket für die heimische Landwirtschaft zahlen sich die Bauern allesamt selbst. Wieder einmal werden nicht Rahmenbedingungen geändert und echte Entlastungen gesetzt, sondern das Problem wird finanziell einfach in die Zukunft geschoben. Wer sich dafür jetzt abfeiern lässt, dem ist wohl auch sonst nichts zu peinlich.
😡Und der ganze faule Deal zu welchem Preis? Für ein Klimagesetz, das die heimische Wirtschaft und Industrie noch weiter unter Druck setzen wird, während Europa und insbesondere Österreich in einer atemberaubenden Geschwindigkeit seine Industrie und damit Arbeitsplätze und Wirtschaftsleistung, vor allem aber Wohlstand verliert.
Gratulation zu diesem fatalen Kompromiss zulasten der gesamten Republik!
https://www.krone.at/4265040 | 496 |
| 11 | Wessen Landeshauptstadt ist Salzburg eigentlich?
Die Innenstadtsperre sorgt im Pinzgau, Pongau und Lungau weiterhin für großen Unmut. Für uns ist klar: Eine Landeshauptstadt muss verbinden und darf die eigene Bevölkerung nicht nach ihrem Wohnort aussperren.
Die Sperre trifft nicht einfach nur „den Autoverkehr“. Sie trifft Menschen, die in Salzburg arbeiten, einkaufen, studieren, niedergelassene Ärzte besuchen oder ihre Familien treffen. Gleichzeitig ist Salzburg eine internationale Tourismusstadt mit Verkehrsströmen aus ganz Österreich und dem Ausland.
☝🏻Pinzgauer, Pongauer und Lungauer sind nicht das Verkehrsproblem der Stadt Salzburg. Salzburg und seine Bezirke gehören wirtschaftlich, gesellschaftlich und familiär zusammen. Künstliche Grenzen zwischen Stadt und Land sind deshalb der falsche Weg.
Unsere Forderung ist eindeutig:
🚫 Innenstadtsperre beenden!
🤝🏻 Stadt und Land zusammenbringen!
🚗 Verkehrspolitik mit Vernunft!
Salzburg ist die Landeshauptstadt aller Salzburgerinnen und Salzburger❗️ | 512 |
| 12 | Es ist mittlerweile ein bekanntes Muster: Die ÖVP beschert uns politische Probleme, die niemand bestellt hat und sobald deren Konsequenzen schlagend werden, duckt sie sich weg und reicht die Verantwortung weiter. Diesmal an die Bundesländer🤦🏻♀️
Niemand von uns wollte diese unsägliche Brüsseler Renaturierungsverordnung und den Green Deal. Dennoch wurde dieser Kurs mit österreichischer Beteiligung ermöglicht: Die Grünen haben unter Duldung der ÖVP zugestimmt, und auch ÖVP-Mandatare im Europäischen Parlament haben zentrale Teile dieser Politik mitgetragen. Nun, da Brüssel konkrete Daten, Maßnahmen und Verpflichtungen einfordert, beginnt das große Wehklagen. Und wer soll am Ende die politische Verantwortung und die praktischen Folgen tragen? Natürlich die Länder.
Seit Wochen drängen wir auf einen politischen Abstimmungstermin, um endlich gemeinsam festzulegen, welche Daten überhaupt nach Brüssel übermittelt werden. Denn wenn es nach dem Bundesminister geht, laufen wir Gefahr, den nächsten folgenschweren Automatismus in Gang zu setzen.
Die Parallelen zu Natura 2000 sollten Warnung genug sein. Damals wurden Gebiete mit bemerkenswerter politischer Naivität nach Brüssel gemeldet, deren rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen uns bis heute beschäftigen. Grundeigentümer und insbesondere bäuerliche Betriebe tragen vielerorts die Folgen von Nutzungseinschränkungen und Wertverlusten, während sich jene, die solche Entscheidungen politisch ermöglicht haben, im Nachhinein gerne für unzuständig erklären.
Genau dieses Spiel droht sich nun zu wiederholen. In Brüssel zustimmen oder zumindest mittragen, zu Hause die Konsequenzen beklagen und anschließend die Verantwortung bei Ländern, Gemeinden und Grundeigentümern abladen😡
Politik kann aber nicht bedeuten, Entscheidungen zu ermöglichen und sich anschließend von ihren Folgen zu distanzieren. Wer europäische Vorgaben politisch mitträgt, muss auch bereit sein, dafür Verantwortung zu übernehmen - das fordere ich von der Bundesregierung auch ein!
Dieses doppelte Spiel ist nicht nur unglaubwürdig, es ist mittlerweile schlicht unerträglich!
https://www.krone.at/4261299 | 552 |
| 13 | Was es in Wahrheit braucht?
Die Einsicht, dass die allgemeine Zuwanderung, egal ob unter einem Asyl- oder einem anderen Migrationstitel aus islamisch geprägten Ländern begrenzt, wenn nicht ein gänzliches Ende finden muss. Wer keinen Aufenthaltsgrund mehr besitzt, ist konsequent rückzuführen, auch nach früherer Asylgewährung. Ausländische Straftäter, Islamisten und Hassprediger haben ihr Aufenthaltsrecht verwirkt und gehören außer Landes. Unsere Staatsbürgerschaft darf keine automatische Folge bloßen Zeitablaufs sein, sondern muss Ausdruck erwiesener Loyalität und Integration sein und sollte daher in ihrem Zugang verschärft werden. Islamismus gehört mit aller rechtsstaatlichen Härte bekämpft: Organisationen verbieten, Strukturen zerschlagen, ausländische Gefährder ausweisen und konkrete Gefahren konsequent unterbinden.
Eine Republik, die nicht endlich seine Grenzen und seine Verfassungsordnung verteidigt, gibt die Kontrolle über seine eigene Zukunft preis.
https://www.diepresse.com/41172473 | 905 |
| 14 | Der Naturschutz, den ich vertrete, soll nicht nur partnerschaftlich gemeinsam mit Grundeigentümern agieren, sondern auch auf bittere Realitäten reagieren können.
Die anhaltende Trockenheit und ihre Konsequenzen setzt auch Salzburgs Landwirtschaft unter Druck, deshalb sollen Streuwiesen im Vertragsnaturschutz früher gemäht werden dürfen🍃
Das ganze ohne Prämienverlust, ohne Sanktionen und ohne zusätzliche Bürokratie. Zwar nur eine kleine Linderung in der aktuellen Situation, aber jede Maßnahme ist derzeit wichtig und auch der Naturschutz trägt das Seine bei👍🏻
Gemeinsam mit unserer Naturschutzabteilung und der LWK haben wir diese Möglichkeit geschaffen und am gestrigen Abend dann die noch ausständige und notwendige Zustimmung seitens des Bundes und der AMA bekommen. Gut, dass dort auch die Vernunft gesiegt hat.
Nachhaltiger Naturschutz funktioniert nur gemeinsam mit jenen, die unsere Kulturlandschaft täglich bewirtschaften und deshalb müssen wir unseren Landwirten gerade jetzt helfen - mit ordentlichen Rahmenbedingungen, nicht mit Almosen.
Danke an die Zuständigen in unserer Naturschutzabteilung, die diese Lösung umgesetzt und gleich an die Landwirte kommuniziert haben.
https://www.krone.at/4253645 | 915 |
| 15 | „Allahu Akbar! Ich habe eine Bombe!“ Das rief ein Mann am 27. November auf dem Bahnsteig 6 des Salzburger Hauptbahnhofs. Für das Landesgericht (!) war es aber keine gefährliche Drohung, er wurde freigesprochen. Nun schritt das Oberlandesgericht ein, hob die Entscheidung auf und ordnete einen neuen Strafprozess an.
Solange in diesem Land Entscheidungen getroffen werden, die in ihrer Konsequenz weder nachvollziehbar noch vermittelbar erscheinen, ist davon auszugehen, dass sich derartige Meldungen eher häufen als abnehmen werden. Weitaus gravierender ist aber der damit einhergehende Vertrauensverlust. Wo Entscheidungen zunehmend als widersprüchlich oder realitätsfern wahrgenommen werden, erodieren auf Dauer sowohl das Vertrauen in die Justiz als auch der Respekt vor der Autorität staatlicher Institutionen. Wir sind auf dem besten Weg dorthin!
https://www.krone.at/4250208 | 1 048 |
| 16 | Das kann man sich eigentlich nicht ausdenken😅
Ausgerechnet jene Fragestellerin, auf deren Frage Kanzler Stocker mit der Aussage reagierte, Kinderbetreuung sei „keine Arbeit“, möchte nun keinesfalls politisch vereinnahmt werden – wobei sie diese Vereinnahmung reflexartig bei der FPÖ verortet. Um anschließend ein gemeinsames Video mit Grünen-Chefin Gewessler zu veröffentlichen🤡😂
Dabei ist ihre politische Verortung für die Debatte völlig irrelevant. Ob links oder rechts: nicht ihre Person hat die Diskussion ausgelöst, sondern Stockers Antwort. Darum geht‘s.
Eine gewisse Ironie liegt allerdings darin, dass sich ausgerechnet die Grün*Innen nun als Schutzmacht der Wertschätzung von Kinderbetreuung inszenieren. Denn sobald über eine bessere finanzielle Absicherung von Müttern während der Karenz gesprochen wird, ertönt zuverlässig der Vorwurf, man wolle „Frauen zurück an den Herd“ drängen.
Diese Formulierung ist ähnlich zynisch und herablassend wie Stockers Aussagen. Wer Kindererziehung rhetorisch auf „den Herd“ reduziert, entwertet Familienarbeit auf seine ganz eigene Weise. Kinder großzuziehen ist weder gesellschaftlicher Rückschritt noch ein Relikt überkommener Rollenbilder.
Gleichzeitig wird Frauen suggeriert, Karriere, Kinder, Partnerschaft und Selbstverwirklichung ließen sich selbstverständlich gleichzeitig maximieren – man müsse die Belastung nur „gerecht“ zwischen den Eltern verteilen. Doch wenn am Ende beide möglichst rasch wieder vollständig im Erwerbsleben stehen sollen, verschwindet die Belastung nicht. Sie vervielfacht sich nur und am Ende hat dann niemand mehr Zeit für Familienleben und Kinder. Das wird von Linken dann als Fortschritt etikettiert.
Vielleicht wäre weniger ideologische Selbstgewissheit angebracht. Kinderbetreuung ist Arbeit. Kindererziehung hat gesellschaftlichen Wert. Und Eltern verdienen Respekt – unabhängig davon, für welches Familien- und Erwerbsmodell sie sich entscheiden.
Die Gesellschaft ist manchmal schon von bemerkenswerter Absurdität. Und keine Sorge: Das war keine politische Vereinnahmung, nur eine Abgrenzung😉
https://www.salzburg24.at/news/salzburg/nach-eklat-um-kanzler-stocker-in-salzburg-fragestellerin-steffi-rechnet-ab-und-richtet-dringenden-appell-an-oesterreichs-vaeter-art-334290 | 885 |
| 17 | Es ist eine unfassbare Frechheit und es macht mich wütend. Ein Bundeskanzler, der sein Menschenbild offenlegt und allen Ernstes suggeriert, Kinderbetreuung sei keine Arbeit.
Das ist ähnlich daneben wie die reflexhafte Gegenreaktion jener, die jede Debatte über die Wertschätzung innerfamiliärer Kinderbetreuung sofort mit der Parole „Frauen zurück an den Herd“ abwürgen wollen. Wer so argumentiert, verweigert sich jeder ernsthaften Diskussion über die Entscheidungsfreiheit von Familien.
ÖVP und linke Parteien eint hier ein bemerkenswerter Befund: Beide wollen der innerfamiliären Betreuung keinen eigenständigen Wert beizumessen. Die einen erklären sie implizit zur Nicht-Arbeit, die anderen diffamieren sie als rückwärtsgewandtes Gesellschaftsmodell. Beides ist eine Diffamierung von Familien, die dieses Modell immer noch leben, weil sie es wollen.
Herr Stocker, wir bilden jedes Jahr übrigens hunderte Fachkräfte aus und bezahlen sie dafür, Kinder extern in Einrichtungen zu betreuen – weil Kinderbetreuung selbstverständlich Arbeit ist. Wenn aber Mütter oder Väter diese Aufgabe selbst übernehmen, soll dieselbe Leistung plötzlich unbezahlt bleiben und keinerlei finanzielle Anerkennung verdienen. Diese Widersprüchlichkeit ist weder logisch noch gerecht.
Mit den Aussagen des Bundeskanzlers wird einmal mehr deutlich: Von dieser ÖVP ist eine Politik, die Familien in ihren Lebensmodellen ernst nimmt und echte Wahlfreiheit schafft, weiterhin nicht zu erwarten. Und somit bleibt nur mehr eine Familienpartei: die FPÖ.
https://www.diepresse.com/41154622 | 907 |
| 18 | Wer Europa noch nicht erreicht hat, muss wissen, dass illegale Einreise kein Erfolgskonzept ist und auch nicht geduldet wird. Wer sich bereits hier befindet und kein dauerhaftes Bleiberecht besitzt oder auch keine realistische Integrationsperspektive hat, muss den Kontinent wieder verlassen. Gibt unsere Rechtsstaatlichkeit das aktuell nicht her, so braucht es eben eine radikale Veränderung.
Wenn EU-ÖVP-Migrationskommissar Magnus Brunner erklärt, die Entscheidung Spaniens über eine Legalisierung tausender illegaler Migranten sei ausschließlich eine souveräne nationale Angelegenheit, offenbart das zudem ein bemerkenswertes Verständnis seines eigenen Amtes. Nach seiner Zeit in der österreichischen Bundesregierung, die uns ein finanzpolitisches Desaster hinterlassen hat, drängt sich jedenfalls die Frage auf, ob diese politische Ebene nicht doch zu wichtig für Ausweichposten einer ehemaligen österreichischen Bundesregierung ist.
Marlene Svazek: Recht(s) gedacht: Ceuta – Anatomie des politischen Versagens
https://exxpress.at/meinung/marlene-svazek-rechts-gedacht-ceuta-anatomie-des-politischen-versagens/ | 897 |
| 19 | Nach Jahren deutlich steigender Kosten zeichnet sich beim geförderten Wohnbau in Salzburg erstmals eine Trendumkehr ab. Die durchschnittlichen Baukosten im klassischen Mietwohnbau und beim betreuten Wohnen sind gegenüber dem Vorjahr um rund fünf Prozent gesunken. Vor allem die neue Wohnbauförderung und die Vereinfachungen bei bautechnischen Vorschriften beginnen zu wirken.
Eine klare Bestätigung für den eingeschlagenen Weg und die umgesetzten Reformen von unserem FPÖ-Wohnbaulandesrat Martin Zauner. Ziel ist es auch weiterhin, steigende Kosten nicht ausschließlich durch höhere Förderungen auszugleichen, sondern auch kostentreibende Vorschriften und bürokratische Anforderungen zu reduzieren.
https://www.meinbezirk.at/salzburg/c-bauen/erstmals-sinken-die-baukosten_a8820337 | 1 143 |
| 20 | Endlich wieder gesund unterwegs im Innergebirg, hör ich in diesen Tagen in beinahe jedem Gespräch denselben Satz: „Die sperren uns aus unserer eigenen Landeshauptstadt aus. Was bilden die sich ein?“ Mit die sind gemeint: die Salzburger SPÖ, die Kommunisten und die Grünen, die das in der Stadt zum Beschluss erhoben haben, wogegen die Landesregierung und wir - zumindest aktuell - nichts tun können😡
Genau darin liegt das Problem. Die Durchfahrtssperre für Lungauer, Pinzgauer und Pongauer ist nicht nur eine verkehrspolitisch absolut sinnlose Maßnahme, sie ist vor allem eine emotionale. Sie vermittelt den eigenen Salzburgern das Gefühl, in ihrer (ja, es ist auch ihre) Landeshauptstadt unerwünscht zu sein.
Ich frag mich ernsthaft, wie selbstherrlich eine Stadtregierung auftreten muss, um diesen Eindruck in Kauf zu nehmen. Ist man tatsächlich der Meinung, es seien die Innergebirgler, die man als Touristen nicht in Salzburg haben möchte? Die allermeisten fahren nicht zum Flanieren in die Stadt, sondern weil sie Termine bei Fachärzten haben, Behördenwege erledigen oder schlicht Dinge zu tun haben.
Selbst wenn Ausnahmen möglich sind, bleibt die Botschaft dieselbe: Ihr seid hier nicht willkommen. Und genau deshalb verlieren viele die Lust, überhaupt noch nach Salzburg zu fahren.
Die Landeshauptstadt ist jetzt ein Ort, an dem sich ganze Regionen ausgeschlossen fühlen. Wenn heute viele sagen: „Das ist nicht mehr unsere Landeshauptstadt“, dann ist das kein rhetorischer Überschwang, sondern ein politisches Alarmsignal. Dass die Stadtregierung diesen Eindruck entstehen lässt, ist ein Armutszeugnis für Salzburg.
https://www.meinbezirk.at/salzburg/c-politik/neue-verkehrsregelung-spaltet-stadt-und-land_a8811162 | 1 160 |
