Traumatherapie S. Gonzalez
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Selbstablehnung - Teil 2
Gleichzeitig ist das die tiefere Ursache für fast all unser Leid in unseren späteren Beziehungen.
Denn Menschen mit ungelöstem Bindungs- und Entwicklungstrauma haben Probleme in Beziehungen und sozialen Situationen.
In ihrem Inneren steckt häufig ein tiefes Gefühl der Hilf- & Hoffnungslosigkeit, welches eine scheinbar unüberwindbare Schwere mit sich trägt.
Sie fühlen sich chronisch überfordert von ihren Umständen und haben wenig Hoffnung auf Veränderung.
Und nicht nur nur das:
Auf einer tiefen, unbewussten Ebene haben viele das Gefühl, dass sie ihre tiefsten Herzenswünsche – zum Beispiel eine erfüllende Partnerschaft – nicht verdienen.
Das eigene Selbstwertgefühl lässt dies nicht zu. Dies kann uns an Rand des Wahnsinns treiben und den inneren Kampf aus Selbstablehnung und Selbstverurteilung noch mehr verstärken.
Falls Du Dich bei einigen dieser widersprüchlichen Verhaltensmustern angesprochen fühlst, dann lass mich Dir eins sagen: DU BIST DAMIT NICHT ALLEINE
Das Verständnis darüber, dass unser Selbstwertgefühl auf toxischer Scham basiert, welche die Konsequenz von frühzeitigem Entwicklungstrauma ist, hilft dabei, den tiefgreifenden inneren Konflikt zu verstehen.
Dieser innere Konflikt bringt uns dazu, gegen unsere eigenen Interessen und Wünsche zu handeln und sorgt letztlich dafür, dass wir unser eigenes Leben sabotieren und uns selbst zu Schuldigen dafür machen.
Aus dieser Perspektive beginnen selbstsabotierende Verhaltensweisen Sinn zu machen und sie kann das Tor dazu öffnen, Dir selbst in Mitgefühl und Akzeptanz zu begegnen.
Teil 3 folgt ...
Selbstablehnung - Teil 1
Wenn Du in Deiner frühen Kindheit Bindungsverletzungen und emotionale Vernachlässigung erfahren hast, dann wirst Du zwangsläufig gelernt haben, Dir selbst dafür die Schuld zu geben und Dich selbst dafür anzugreifen und abzuwerten.
Aber vielleicht fragst Du Dich: Warum geben wir uns die Schuld dafür dass wir nicht liebevoll behandelt wurden?
Die Antwort:
Weil Du keine andere Wahl hattest. Kinder können nicht anders.
Denn das kindliche Gehirn besitzt noch nicht die Fähigkeit, zu differenzieren, dass das was in der Umwelt geschieht, nichts mit einem selbst zu tun hat.
Wenn meine Eltern (aufgrund ihrer eigenen ungelösten Themen) in meiner Anwesenheit unglücklich oder gestresst sind, dann liegt das an mir! Ich habe Schuld.
Ich werde so behandelt, weil ich es verdiene. Ich bin nicht liebenswert.
Was ist der Sinn daran, uns selbst dafür abzulehnen und anzugreifen?
Für ein Kind ist es viel zu bedrohlich davon auszugehen, dass die eigenen Eltern nicht in der Lage sind, einen zu lieben.
Denn für ein Kind ist der Verlust der Liebe zu den Eltern, gleichzusetzen mit dem Verlust jeglicher Hoffnung jemals geliebt zu werden.
Es ist also besser, ein nicht liebenswertes Kind von liebevollen Eltern zu sein, als ein liebenswertes Kind von Eltern, die nicht in der Lage sind zu lieben. Dank dieser Überlebensstrategie bleibt ein Stückchen Hoffnung am Leben.
Denn wenn ich falsch bin,
- dann muss ich mich einfach nur gut genug anpassen
- alle Aspekte, die meine Eltern nicht haben wollen, unterdrücken
- und wenn ich mich ganz stark bemühe, und alles richtig mache
- dann werde ich vielleicht eines Tages doch noch geliebt und angenommen
Diese Dynamik sorgt dafür, dass Kinder jede Form von Umweltversagen verinnerlichen und auf sich selbst beziehen,
was letztlich dazu führt, dass ihr grundlegendes Selbstwertgefühl auf toxischer Scham und der hartnäckigen Überzeugung basiert:
“Mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin falsch. Ich bin nicht gut genug.”
Teil 2 folgt ...
Selbstablehnung - Teil 1
Wenn Du in Deiner frühen Kindheit Bindungsverletzungen und emotionale Vernachlässigung erfahren hast, dann wirst Du zwangsläufig gelernt haben, Dir selbst dafür die Schuld zu geben und Dich selbst dafür anzugreifen und abzuwerten.
Aber vielleicht fragst Du Dich: Warum geben wir uns die Schuld dafür dass wir nicht liebevoll behandelt wurden?
Die Antwort:
Weil Du keine andere Wahl hattest. Kinder können nicht anders.
Denn das kindliche Gehirn besitzt noch nicht die Fähigkeit, zu differenzieren, dass das was in der Umwelt geschieht, nichts mit einem selbst zu tun hat.
Wenn meine Eltern (aufgrund ihrer eigenen ungelösten Themen) in meiner Anwesenheit unglücklich oder gestresst sind, dann liegt das an mir! Ich habe Schuld.
Ich werde so behandelt, weil ich es verdiene. Ich bin nicht liebenswert.
Was ist der Sinn daran, uns selbst dafür abzulehnen und anzugreifen?
Für ein Kind ist es viel zu bedrohlich davon auszugehen, dass die eigenen Eltern nicht in der Lage sind, einen zu lieben.
Denn für ein Kind ist der Verlust der Liebe zu den Eltern, gleichzusetzen mit dem Verlust jeglicher Hoffnung jemals geliebt zu werden.
Es ist also besser, ein nicht liebenswertes Kind von liebevollen Eltern zu sein, als ein liebenswertes Kind von Eltern, die nicht in der Lage sind zu lieben. Dank dieser Überlebensstrategie bleibt ein Stückchen Hoffnung am Leben.
Denn wenn ich falsch bin,
dann muss ich mich einfach nur gut genug anpassen...
... und alle Aspekte, die meine Eltern nicht haben-wollen, unterdrücken...
... und wenn ich mich ganz stark bemühe, und alles richtig mache…
... dann werde ich vielleicht eines Tages doch noch geliebt und angenommen…"
Diese Dynamik sorgt dafür, dass Kinder jede Form von Umweltversagen verinnerlichen und auf sich selbst beziehen...
... was letztlich dazu führt, dass ihr grundlegendes Selbstwertgefühl auf toxischer Scham und der hartnäckigen Überzeugung basiert:
“Mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin falsch. Ich bin nicht gut genug.”
Gleichzeitig ist das die tiefere Ursache für (fast) all unser Leid in unseren späteren Beziehungen.
Denn Menschen mit ungelöstem Entwicklungs- und Bindungstraumata haben große Probleme in Beziehungen und sozialen Situationen.
In ihrem Inneren steckt häufig ein tiefes Gefühl der Hilf- & Hoffnungslosigkeit, welches eine scheinbar unüberwindbare Schwere mit sich trägt.
Sie fühlen sich chronisch überfordert von ihren Umständen und haben wenig Hoffnung auf Veränderung.
Und nicht nur nur das:
Auf einer tiefen, unbewussten Ebene haben viele das Gefühl, dass sie ihre tiefsten Herzenswünsche – zum Beispiel eine erfüllende Partnerschaft – nicht verdienen.
Das eigene Selbstwertgefühl lässt dies nicht zu...
Dies kann uns an Rand des Wahnsinns treiben und den inneren Kampf aus Selbstablehnung & Selbstverurteilung noch mehr verstärken.
Falls du dich bei einigen dieser widersprüchlichen Verhaltensmuster angesprochen fühlst, dann lass mich dir eins sagen:
Du bist damit nicht alleine.
Das Verständnis darüber, dass unser Selbstwertgefühl auf toxischer Scham basiert, welches die Konsequenz von frühzeitigem Entwicklungstrauma ist, hilft dabei, den tiefgreifenden inneren Konflikt zu verstehen.
Dieser innere Konflikt bringt uns dazu, gegen unsere eigenen Interessen und Wünsche zu handeln und sorgt letztlich dafür, dass wir unser eigenes Leben sabotieren und uns selbst Schuldigen dafür machen.
Aus dieser Perspektive beginnen selbstsabotierende Verhaltensweisen Sinn zu machen...
... und es kann dir das Tor dazu öffnen, dir selbst in Mitgefühl und Akzeptanz zu begegnen.
Selbstablehnung - Teil 1
Wenn Du in Deiner frühen Kindheit Bindungsverletzungen und emotionale Vernachlässigung erfahren hast, dann wirst Du zwangsläufig gelernt haben, Dir selbst dafür die Schuld zu geben und Dich selbst dafür anzugreifen und abzuwerten.
Aber vielleicht fragst Du Dich: Warum geben wir uns die Schuld dafür dass wir nicht liebevoll behandelt wurden?
Die Antwort:
Weil Du keine andere Wahl hattest. Kinder können nicht anders.
Denn das kindliche Gehirn besitzt noch nicht die Fähigkeit, zu differenzieren, dass das was in der Umwelt geschieht, nichts mit einem selbst zu tun hat.
Wenn meine Eltern (aufgrund ihrer eigenen ungelösten Themen) in meiner Anwesenheit unglücklich oder gestresst sind, dann liegt das an mir! Ich habe Schuld.
Ich werde so behandelt, weil ich es verdiene. Ich bin nicht liebenswert.
Was ist der Sinn daran, uns selbst dafür abzulehnen und anzugreifen?
Für ein Kind ist es viel zu bedrohlich davon auszugehen, dass die eigenen Eltern nicht in der Lage sind, einen zu lieben.
Denn für ein Kind ist der Verlust der Liebe zu den Eltern, gleichzusetzen mit dem Verlust jeglicher Hoffnung jemals geliebt zu werden.
Es ist also besser, ein nicht liebenswertes Kind von liebevollen Eltern zu sein, als ein liebenswertes Kind von Eltern, die nicht in der Lage sind zu lieben. Dank dieser Überlebensstrategie bleibt ein Stückchen Hoffnung am Leben.
Denn wenn ich falsch bin,
... dann muss ich mich einfach nur gut genug anpassen...
... und alle Aspekte, die meine Eltern nicht haben-wollen, unterdrücken...
... und wenn ich mich ganz stark bemühe, und alles richtig mache…
... dann werde ich vielleicht eines Tages doch noch geliebt und angenommen…"
Diese Dynamik sorgt dafür, dass Kinder jede Form von Umweltversagen verinnerlichen und auf sich selbst beziehen...
... was letztlich dazu führt, dass ihr grundlegendes Selbstwertgefühl auf toxischer Scham und der hartnäckigen Überzeugung basiert:
“Mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin falsch. Ich bin nicht gut genug.”
Gleichzeitig ist das die tiefere Ursache für (fast) all unser Leid in unseren späteren Beziehungen.
Denn Menschen mit ungelöstem Entwicklungs- und Bindungstraumata haben große Probleme in Beziehungen und sozialen Situationen.
In ihrem Inneren steckt häufig ein tiefes Gefühl der Hilf- & Hoffnungslosigkeit, welches eine scheinbar unüberwindbare Schwere mit sich trägt.
Sie fühlen sich chronisch überfordert von ihren Umständen und haben wenig Hoffnung auf Veränderung.
Und nicht nur nur das:
Auf einer tiefen, unbewussten Ebene haben viele das Gefühl, dass sie ihre tiefsten Herzenswünsche – zum Beispiel eine erfüllende Partnerschaft – nicht verdienen.
Das eigene Selbstwertgefühl lässt dies nicht zu...
Dies kann uns an Rand des Wahnsinns treiben und den inneren Kampf aus Selbstablehnung & Selbstverurteilung noch mehr verstärken.
Falls du dich bei einigen dieser widersprüchlichen Verhaltensmuster angesprochen fühlst, dann lass mich dir eins sagen:
Du bist damit nicht alleine.
Das Verständnis darüber, dass unser Selbstwertgefühl auf toxischer Scham basiert, welches die Konsequenz von frühzeitigem Entwicklungstrauma ist, hilft dabei, den tiefgreifenden inneren Konflikt zu verstehen.
Dieser innere Konflikt bringt uns dazu, gegen unsere eigenen Interessen und Wünsche zu handeln und sorgt letztlich dafür, dass wir unser eigenes Leben sabotieren und uns selbst Schuldigen dafür machen.
Aus dieser Perspektive beginnen selbstsabotierende Verhaltensweisen Sinn zu machen...
... und es kann dir das Tor dazu öffnen, dir selbst in Mitgefühl und Akzeptanz zu begegnen.
3. Übernommene Überlebensmechanismen
Übernommene Überlebensmechanismen entstehen, wenn wir als Kinder die Traumaenergien unserer Bezugspersonen aufnehmen. Mit einem Teil unseres Selbst schaffen wir Kontakt, indem wir diese Energien internalisieren, während ein anderer Teil von uns sich zurückzieht, um sich zu schützen.
Dieser innere Spaltungsprozess kann zu Identitätskonflikten führen. Im Laufe der Zeit fällt es uns schwer, zwischen eigenen Gefühlen und übernommenen Strategien zu unterscheiden.
2. Sekundäre Überlebensmechanismen
Wenn Kampf oder Flucht keine Optionen sind oder das System chronisch überfordert ist, greifen sekundäre Überlebensmechanis-men. Dies geschieht häufig bei wiederholtem oder frühem Trauma, insbesondere wenn die Bedrohung von Bezugspersonen ausgeht, auf deren Fürsorge wir angewiesen sind. Diese Mechanismen helfen, langfristig in einem Zustand hoher Erregung zu überleben und können uns vor überwältigenden Erinnerungen und Gefühlen schützen. Dazu zählen:
Erstarren (Freeze): Der Körper „friert ein“, um sich vor weiterer Gefahr zu schützen. Wir passen uns an und unterdrücken Teile von uns selbst (Identität, Bedürfnisse, Gefühle).
Dissoziation: Eine Trennung von Gedanken, Gefühlen oder Körperempfindungen, um traumatische Erlebnisse auszublenden.
Psychische Spaltung: Die Aufspaltung der Persönlichkeit, um untragbare Erfahrungen oder Gefühle zu bewältigen. Dies kann zu einer Trennung zwischen verschiedenen Aspekten der Identität führen.
Diese Strategien sind meist die Folge von Entwicklungstrauma. Denn als Kinder sind wir darauf angewiesen, uns mit unseren Bezugspersonen zu verbinden – selbst wenn diese von eigenen, unverarbeiteten Traumata geprägt sind und uns nicht guttun. Um Nähe und Sicherheit zu schaffen, sind wir gezwungen deren Gefühle in uns aufzunehmen, was zu einem unlösbaren inneren Konflikt führt.
Arten von Überlebensmechanismen
Überlebensmechanismen lassen sich hinsichtlich des Zeitpunkts, an dem sie greifen, oder des jeweiligen Auslösers unterscheiden. Im Folgenden erläutere ich drei wesentliche Arten von Überlebensmechanismen:
1. Primäre Überlebensmechanismen
Primäre Überlebensmechanismen sind die unmittelbaren und instinktiven Reaktionen unseres Nervensystems auf eine bedrohliche oder traumatische Situation. Sie dienen dazu, unser Überleben kurzfristig zu sichern, indem sie unseren Körper und Geist auf die Gefahr vorbereiten. Diese Reaktionen werden automatisch vom autonomen Nervensystem aktiviert und umfassen die sogenannte Kampf- oder Fluchtreaktion:
Kampf (Fight): Der Körper bereitet sich darauf vor, aktiv gegen die Bedrohung vorzugehen. Muskelspannung steigt, der Herzschlag beschleunigt sich, und Stresshormone wie Adrenalin werden freigesetzt. Ziel ist es, die Gefahr zu überwältigen.
Flucht (Flight): Ist Kampf keine Option, aktiviert das Nervensystem die Fluchtreaktion. Energie wird mobilisiert, um der Bedrohung zu entkommen, z. B. durch Weglaufen oder Vermeidung.
Diese Schutzstrategien sind darauf ausgelegt, kurzfristig unser Überleben zu sichern. Sie sind jedoch nicht dafür geschaffen, dauerhaft aktiv zu bleiben.
Wenn bestimmte Muster an Verhaltensweisen sich wiederholen und Du darin gefangen bist und nicht weißt, was darunterliegt und warum Du Dich immer auf diese bestimmte Art und Weise verhältst, macht es Sinn, dieses zu erforschen. Dann kannst Du zum Kern gelangen und verstehen, was dahinter steckt. Ein Beispiel aus der Praxis: Katharina ist eine starke Frau aber manchmal ist sie auch bedürftig. Immer, wenn sie diese Seite zeigt, lehnt ihr Mann Bernd sie ab und wird kühl. Warum tut er das?
Wenn er keine Lösung für Katharinas bedürftigen Wunsch oder das Gefühl hat, er kann nicht auf das Bedürfnis eingehen, erlebt er Hilflosigkeit und Ohnmacht. Natürlich ist das ein Gefühl, welches Niemand gerne fühlt. Um diesem Gefühl nicht ausgeliefert zu sein, macht er innerlich zu und distanziert sich.
Hier wäre herauszufinden, an welche Situationen ihn das in der Kindheit erinnert und die Gefühle im damals anzuerkennen und ihnen mit Mitgefühl zu begegnen. Da er damals in der Situation alleine war, ist es unabdingbar, dass er es diesmal in Beziehung zu einem Menschen, der ihm wohlgesonnen ist, zu fühlen und auch dieser darf Mitgefühl zeigen und leben. Denn seine damaligen Bezugspersonen haben ihn damit alleine gelassen und das ist das eigentliche Trauma.
Es ist glaube ich, allen klar, dass es nicht um die sinnvollen, lebenserhaltenden Ängste geht 😉
Was passiert wenn ein Mensch aufhört Angst zu haben?
Ein Mensch, der aufhört Angst zu haben, wird gefährlich. Gefährlich für ein System, welches auf Unsicherheit und Kontrolle aufbaut. Die Welt funktioniert, weil die Meisten in ihren Ängsten gefangen sind. Angst vor Ablehnung, Angst zu scheitern, Angst anders zu sein, Angst, was die Anderen denken. Diese Ängste halten sie klein. Wenn Du aufhörst Angst zu haben, dann fängst Du an, Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, die Du willst, nicht, was die Anderen von Dir erwarten. Du brichst aus der Masse aus. Du wirst unbequem. Du stellst Dinge infrage, die andere einfach hinnehmen. Das macht Dich frei. Freiheit ist das Wichtigste, was Du besitzen kannst. Aber Freiheit hat ihren Preis. Du wirst anecken. Menschen, die noch in ihrer Angst leben, werden Dich kritisieren, vielleicht sogar meiden. Weil Du ihnen zeigst, was möglich ist. Das erinnert sie daran, dass sie selbst noch gefangen sind. Ein Mensch ohne Angst ist jemand der Risiken eingeht, weil er weiß, dass Scheitern nicht das Ende bedeutet. Dieser Mensch handelt nicht, weil er muss, sondern weil er will. Wenn Du Deine Angst verlierst, gewinnst Du alles. Denn dann gibt es nichts mehr, was Dich aufhält, außer Dir selbst.
Freiheit-Eigenverantwortung!
Gesundheit-Eigenverantwortung!
Erfolg-Eigenverantwortung!
Veränderung-Eigenverantwortung!
Bewusstsein-Eigenverantwortung!
Glück-Eigenverantwortung!
Liebe-Eigenverantwortung!
Eine Anekdote aus einer gestrigen Sitzung:
Mein Klient sagte, ich möchte keine Ratschläge hören, ich möchte einfach nur gehört, gesehen und gefühlt werden.
In den allermeisten Fällen willst Du keinen Ratschlag haben, sondern einfach nur gehört werden.
Und echtes Zuhören hat nichts damit zu tun, dass Du mit irgendwas Schlauem antwortest.
Sondern es geht darum, Dich so fein auf dein Gegenüber einzustimmen und hineinzufühlen, als würde Dir das gleiche passieren.
Das ist die Essenz von Verständnis und Mitgefühl.
Und das ist zugleich die Grundlage für echte Beziehung. Wir wollen NICHT NUR verstanden werden, sondern wir wollen uns GEFÜHLT fühlen.
Verbundenheit IST Heilung.
Jedes Problem, dass Du in deinem Leben hast, resultiert nicht daraus, dass es unangenehm oder herausfordernd ist.
Das wahre Problem ist, dass Du Dich damit ALLEINE/HILFLOS fühlst.
Denn das Trauma ist nicht, dass Du emotionalen Schmerz erfahren hast, sondern das eigentliche Trauma ist, dass Du mit Deinem Schmerz alleingelassen wurdest.
Aber wenn ein anderer Mensch an den Orten, wo Du Dich steckengeblieben, ohnmächtig und ausgeliefert fühlst, mit Dir präsent ist - und Dich fühlt und hält, sodass Du die Erfahrung machst, dass Du heute damit nicht alleine bist - kann wahre Heilung stattfinden.
Das ist der Grund warum Heilung erst möglich wird, wenn Du Dich in der Tiefe gesehen fühlst.
Um Deine Beziehung zu Dir selbst radikal zu verändern, darfst Du zuerst in eine echte Beziehung mit einem Gegenüber kommen.
Denn Heilung wird erst möglich, wenn Du Dich mit allem, was in Dir ist und wofür Du Dich ablehnst, in der Tiefe gesehen fühlst.
Verbundenheit ist unsere größte Sehnsucht. Unsere wahre Heimat. Unsere tiefste Bestimmung.
Während einer Vorlesung von Prof. Sydney Engelberg wollte eine Studentin den Raum verlassen, weil ihr Kleinkind zu weinen begann. Doch anstatt sie gehen zu lassen, stellte sich der Professor ihr in den Weg, nahm das Kind liebevoll in den Arm und setzte seine wissenschaftliche Argumentation fort – ohne auch nur eine Pause zu machen!
Prof. Engelberg ist bekannt dafür, jungen Müttern zu erlauben, ihre Kinder zu seinen Vorlesungen mitzubringen. Sein Credo? Eine Frau sollte niemals zwischen ihrem Kind und ihrer Bildung wählen müssen!
Dieser Moment ist ein großartiges Beispiel für Menschlichkeit und ein modernes Bildungswesen, das unterstützt statt auszuschließen ❤️
Das ist aufgenommen um es auch bei YouTube als Short zu veröffentlichen, also nicht wundern wegen dem Satz mit den Kommentaren.
Liebe braucht Taten.
Vertrauen braucht Beweise.
Entschuldigung braucht Veränderung.
Diese drei Regeln sind eine starke Erinnerung daran, dass Beziehungen, ob romantisch, familiär oder platonisch, Anstrengungen, Engagement und Verantwortlichkeit aller beteiligten Parteien erfordern.
Die erste Regel, "Liebe braucht Taten", deutet darauf hin, dass Liebe nicht nur ein Gefühl ist, sondern eine Entscheidung, die Mühe und Hingabe erfordert. es reicht nicht, einfach "ich liebe dich" zu sagen - wir müssen es auch durch unser Handeln zeigen, sei es durch kleine Gesten, große romantische Gesten oder einfach nur präsent und unterstützend.
Die zweite Regel, "Vertrauen braucht Beweise", hebt hervor, wie wichtig Vertrauen in jeder Beziehung ist. Vertrauen ist nicht etwas, das gefordert oder erwartet werden kann - es muss durch konsequentes Verhalten und durch die Durchsetzung von Verpflichtungen verdient werden. Wenn jemand sich als vertrauenswürdig erweist, können wir anfangen, eine stärkere, widerstandsfähigere Beziehung aufzubauen.
Die dritte Regel, "Entschuldigung braucht Veränderung", betont die Bedeutung von Verantwortlichkeit und Wachstum in Beziehungen. "Entschuldigung" zu sagen ist nicht genug - wir müssen auch bereit sein, Veränderungen vorzunehmen und auf Heilung und Wiederaufbau hinzuarbeiten. Dies erfordert die Bereitschaft, zuzuhören, zu lernen und zu wachsen, sowohl als Einzelpersonen als auch als Paar.
Diese drei Regeln bieten einen kraftvollen Rahmen für den Aufbau und die Aufrechterhaltung gesunde, erfüllende Beziehungen. indem wir Handlungen, Beweise und Veränderungen Priorität einräumen, können wir Beziehungen schaffen, die stark, widerstandsfähig und wirklich erfüllend sind.
Gerade in der Arbeit mit Trauma ist es so wichtig, dass man sich sicher und geborgen fühlt, denn nur dann können wir Vertrauen aufbauen und uns mit den jeweiligen Gefühlen und verdrängten Themen unseres Unterbewusstseins verbinden.
Ein Release findet nur dann statt, wenn wir uns gehalten fühlen und unser Begleiter selbst ein reguliertes Nervensystem hat, um uns auf der Herzensebene zu halten.
Ein sicherer Raum öffnet unser System und wir können alte Muster aufarbeiten und verändern.
Von Herz zu Herz.
Alles Liebe. ❤️
