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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe

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Heute von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr. Zweierlei Neuanfänge Die Rolle der Gewalt in den beiden Nachkriegszeiten 1918 und 1945 in der Tschechoslowakei Livestream auf YouTube https://youtu.be/EC4lwx8AR0Q Nach den zerstörerischen Weltkriegen erlebten die Menschen auf dem Gebiet der böhmischen Länder zwei Neuanfänge in weniger als 30 Jahren. Die Gewalt spielte nach 1918 wie auch nach 1945 eine wichtige Rolle. Ihr Ausmaß und ihre Formen unterschieden sich jedoch erheblich. Was sagt der Vergleich der Nachkriegsgewalten über die Gesellschaften in den böhmischen Ländern und über ihre Perspektiven nach Krieg und Besatzung aus? Welche Bedeutung hat der Nationalismus und wie hat er sich nach den beiden Weltkriegen verändert? Prof. Dr. Ota Konrád ist Associate Professor für moderne Geschichte an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Karls-Universität Prag. Gemeinsam mit Rudolf Kučera erscheint 2021 von ihm auf Englisch: Out of the Apocalypse. Physical Violence in the Fall and Reconstruction of Central Europe, 1914–1922. Technische Veranstaltungsinformation Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 05.05.2021« an: h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Einführung in staatliche Gewalt – Rassismus und Repression im deutschen Strafrecht In diesem Vortrag wollen wir ein Verständnis über staatliche Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland erarbeiten. Wir werden erörtern, wie sehr Kapitalismus, Rassismus, und Sexismus eine prägende Rolle für die deutsche Sicherheit und Ordnung spielen. Die Institutionen Polizei, Gefängnisse, und die Justiz generell sollen anhand der Frage einer kritischen Beleuchtung unterzogen werden, wie sie staatliche Gewalt anwenden, und ob so tatsächlich Sicherheit (für wen? vor wem?) geschaffen wird. Dabei soll es auch über den theoretischen Tellerrand hinaus gehen, und die Realität in der Rechtspraxis beleuchtet werden. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Das Migrant Mama Festival Austausch, Musik, Vortrag Mi, 05.05.2021 19:00 – 21:00 Nach ihrem erfolgreichen Buch „Mama Superstar“ starten die Preisträgerinnen des Integrationspreises 2019 und Gründerinnen von „My Migrant Mama“ ein neues Abenteuer, mit der Organisation eines interkulturellen online Festivals:   „Das Migrant Mama Festival“ wird vom 5. bis 7. Mai 2021 stattfinden, komplett digital.   Unter dem Motto „Von 0 auf 100! Typisch migrantisch, also.“   „Mut, Resilienz, gutes Essen, laute Gespräche: Das sind für uns einige Dinge, die typisch migrantisch sind. Aber natürlich ist es noch so viel mehr. Typisch migrantisch zu sein heißt, Kategorien zu sprengen und immer wieder zu zeigen, wie vielfältig migrantische Identitäten sind. Was uns dabei verbindet, ist die Power, von 0 auf 100 Dinge in Bewegung zu setzen.“   Das bunte Programm bietet drei Abende mit einem lebhaften Panel, spannenden Lesungen, exklusiven Live Sessions sowie Musik an. Dabei sind über 10 migrantische Speakerinnen – von A wie Astrophysikerin bis Z wie zitierwürdige Unternehmerin. Ganz genau: alles migrantische Frauen, die als #Superstars gefeiert werden!   Entdeckt das PROGRAMM und kauft eure TICKETS auf der Festival Website: https:// [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Vom Triumph der Sandinisten zum demokratischen Aufstand – Nicaragua 1979-2019 Die sandinistische Revolution der 1980er Jahre war einmal die große Hoffnung einer ganzen politischen Generation, die sich weltweit für einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz einsetzte. Dieser Traum wurde am 18. April 2018 und in den darauffolgenden Wochen endgültig zerstört, als der nicaraguanische Präsident Daniel Ortega unter der eigenen Bevölkerung ein entsetzliches Blutbad anrichtete. Wie konnte es so weit kommen, dass ein ehemaliger Revolutionär mit militärischer Gewalt gegen das eigene Volk vorgeht? Ist die aktuelle staatliche Repression in Nicaragua eine logische Folge der sandinistischen Revolution? War das offene, humanistische und pluralistische Nicaragua der 1980er Jahre eine reine Illusion? Oder gab es doch etwas Besonderes an dieser Revolution, das sie von anderen sozialen Umwälzungen unterschied? Matthias Schindler, Aktivist der Nicaragua Solidarität seit über 40 Jahren, geht diesen Fragen in seinem Buch „Vom Triumph der Sandinisten zum demokratischen Aufstand: Nicaragua 1979 – 2019“ nach. Er versucht herauszuarbeiten, welche Kontinuitäten und welche Bruchpunkte es in der Politik der Sandinisten in den 1980er Jahren im Vergleich zu den heutigen Ereignissen gegebe [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 02.05 - 10:00 Uhr bis 08.05 - 15:00 Uhr. Brennen nicht Ausbrennen – Selbstfürsorge für politisch Engagierte Wie kann gesellschaftliches Engagement gelingen, ohne auf Dauer auszubrennen und die eigenen Ressourcen zu erschöpfen? Gerade in der Pandemie stellt sich diese Frage umso dringlicher. Wir müssen uns selbst und unsere Bezugspersonen schützen und unterstützen. Das zehrt an unseren Ressourcen. Einerseits steigert die aktuelle Situation den inneren Drang, sich politisch einzubringen, andererseits fühlen wir uns zwischen Lockdown und AHA-Regeln handlungsunfähig. Ein bewusster Umgang mit den eigenen Grenzen ist nicht kleinlich, sondern grundlegend für langfristiges Engagement. Wie wir Grenzen setzen und dabei in Verbindung bleiben können, erkunden wir auf spielerische und kreative Weise. Mit Methoden des Kreativen Schreibens, des Storytellings und vor allem des Theater der Unterdrückten (TdU) geht der Workshop davon aus, dass jeder Mensch Expert:in des eigenen Lebens ist. Mit diesem Handwerkszeug aktivieren wir unser eigenes kreatives Lösungspotenzial als Individuen und als Gruppe und erarbeiten gemeinsam eine Vielfalt an Perspektiven, die wir in unserem Alltag integrieren und teilen können. Die Methodik des Workshops setzt eine grundlegende Bereitschaft auf körperlichen und kreativen Au [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 05.05 - 00:00 Uhr bis 05.05 - 00:00 Uhr. Samstags-Uni: Der Klimawandel: Antworten auf eine Menschheitsfrage Die vergangenen Monate standen völlig im Zeichen der Corona-Krise, und sie wird uns noch eine Weile in Atem halten. Aber darüber darf nicht jene andere Herausforderung aus dem Blick geraten, die unsere Lebenswirklichkeit und die der kommenden Generationen mutmaßlich stärker bestimmen wird als jedes andere beherrschende Thema unserer Zeit: die globale Erwärmung und der weltweite, zu beträchtlichen Teilen menschengemachte Klimawandel mitsamt seinen weitreichenden Auswirkungen auf die Ökosysteme der Erde. Dieser buchstäblichen „Menschheitsfrage“ des 21. Jahrhunderts und möglichen wissenschaftlichen, ethischen und handlungspraktischen Antworten darauf widmet sich die Samstags-Uni im Sommersemester 2021 mit 12 Vorträgen von (überwiegend Freiburger) Expertinnen und Experten aus einem weiten Spektrum von Umweltwissenschaften, aber auch aus der Medizin, den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie der philosophischen Klimaethik. Die Vortragsreihe kann das ungemein komplexe Problemfeld nicht erschöpfend ausloten, aber sie wird Einsichten vermitteln in zentrale Zusammenhänge, die zu bedenken sind, wenn wir über unsere künftigen Lebensgrundlagen und unsere eigene gesellschaftliche wie indi [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr. Traumreise zur Utopie 2048: Wie sieht eine inklusive Gesellschaft aus? Wir reisen gemeinsam mittels einer Traumreise in die Zukunft: Stell Dir vor, es ist das Jahr 2048 … Wie bewegst Du Dich fort? Was isst Du? Wie verbringst Du Deine Zeit? Wie und was arbeitet Du? Und wie sähe eine inklusive Gesellschaft aus? Wir wollen gemeinsame unsere Ideen austauschen und Zukunftspläne schmieden. Anmeldung bis zum 2. Mai bitte hier klicken. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr. Traumreise zur Utopie 2048: Wie sähe eine Gesellschaft aus in der es keine Be_hinderung mehr gibt? Wir reisen gemeisam mittels einer Traumreise in die Zukunft: Stell Dir vor, es ist das Jahr 2048… Wie bewegst Du Dich fort? Was isst Du? Wie verbringst Du Deine Zeit? Wie und was arbeitet Du? Und wie sähe eine Gesellschaft aus in der es keine Be_hinderung mehr gibt? Link wird nach Anmeldung zugeschickt https://aktionswoche-inklusion-leipzig.de Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 02.05 - 10:00 Uhr bis 08.05 - 15:00 Uhr. Brennen nicht Ausbrennen – Selbstfürsorge für politisch Engagierte Wie kann gesellschaftliches Engagement gelingen, ohne auf Dauer auszubrennen und die eigenen Ressourcen zu erschöpfen? Gerade in der Pandemie stellt sich diese Frage umso dringlicher. Wir müssen uns selbst und unsere Bezugspersonen schützen und unterstützen. Das zehrt an unseren Ressourcen. Einerseits steigert die aktuelle Situation den inneren Drang, sich politisch einzubringen, andererseits fühlen wir uns zwischen Lockdown und AHA-Regeln handlungsunfähig. Ein bewusster Umgang mit den eigenen Grenzen ist nicht kleinlich, sondern grundlegend für langfristiges Engagement. Wie wir Grenzen setzen und dabei in Verbindung bleiben können, erkunden wir auf spielerische und kreative Weise. Mit Methoden des Kreativen Schreibens, des Storytellings und vor allem des Theater der Unterdrückten (TdU) geht der Workshop davon aus, dass jeder Mensch Expert:in des eigenen Lebens ist. Mit diesem Handwerkszeug aktivieren wir unser eigenes kreatives Lösungspotenzial als Individuen und als Gruppe und erarbeiten gemeinsam eine Vielfalt an Perspektiven, die wir in unserem Alltag integrieren und teilen können. Die Methodik des Workshops setzt eine grundlegende Bereitschaft auf körperlichen und kreativen Au [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 02.05 - 10:00 Uhr bis 08.05 - 15:00 Uhr. Brennen nicht Ausbrennen – Selbstfürsorge für politisch Engagierte Wie kann gesellschaftliches Engagement gelingen, ohne auf Dauer auszubrennen und die eigenen Ressourcen zu erschöpfen? Gerade in der Pandemie stellt sich diese Frage umso dringlicher. Wir müssen uns selbst und unsere Bezugspersonen schützen und unterstützen. Das zehrt an unseren Ressourcen. Einerseits steigert die aktuelle Situation den inneren Drang, sich politisch einzubringen, andererseits fühlen wir uns zwischen Lockdown und AHA-Regeln handlungsunfähig. Ein bewusster Umgang mit den eigenen Grenzen ist nicht kleinlich, sondern grundlegend für langfristiges Engagement. Wie wir Grenzen setzen und dabei in Verbindung bleiben können, erkunden wir auf spielerische und kreative Weise. Mit Methoden des Kreativen Schreibens, des Storytellings und vor allem des Theater der Unterdrückten (TdU) geht der Workshop davon aus, dass jeder Mensch Expert:in des eigenen Lebens ist. Mit diesem Handwerkszeug aktivieren wir unser eigenes kreatives Lösungspotenzial als Individuen und als Gruppe und erarbeiten gemeinsam eine Vielfalt an Perspektiven, die wir in unserem Alltag integrieren und teilen können. Die Methodik des Workshops setzt eine grundlegende Bereitschaft auf körperlichen und kreativen Au [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr. VomensBar digitale Bei der VomensBar digitale wollen wir FLINTA eine Stage geben für ihre Themen, wobei Form und Ausdrucksform nicht festgelegt sind. Wir verstehen die VomensBar sowohl als empowernden Ort zur Selbstdarstellung von FLINTA (die meist viel zu kurz kommt…), als auch im Sinne eines radikalen Statements für den Feminismus. Die VomensBar ist keine Bildungsplattform für kurzzeitig Feminismus-Interessierte, sondern ein Ort für Kraft, Wut und Utopie. Immer am 1. Freitag im Monat senden wir über sphere-radio.net eine Episode. Habt ihr Lust, mal Teil der VomensBar zu sein oder eine Folge komplett zu übernehmen? Meldet euch gerne bei uns! FLINTA only Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Online-Workshopreihe: Mit solidarischen Bezugsgruppen fürs Leben langfristig politisch aktiv sein (3/3) Warum hören so viele Menschen auf, politisch aktiv zu sein? Warum bleibt politische Veränderung oft eine Nebensache? Nach der Arbeit, der Schule, der Ausbildung bleibt oft nur noch wenig Zeit und Energie, um an dem dringend nötigen gesellschaftlichen Wandel zu arbeiten. Es ist kaum möglich, mit den immer schnelleren und drastischeren Krisen des Kapitalismus Schritt zu halten. An eine wirklich transformative Praxis ist nicht zu denken, zwischen irgendwie mit Lohnarbeit über die Runden kommen und dem ständigen Reagieren auf die nächste Grausamkeit, die nächste Umweltkatastrophe, den nächsten rassistischen Anschlag. Vereinzelt stehen wir den ausbeuterischen Systemen scheinbar machtlos gegenüber. Nach ein paar Jahren Aktivismus bleibt dann oft nur Resignation und Burnout. Es ist höchste Zeit, sich grundlegend anders zu organisieren. Wir müssen nicht nur gemeinsam kämpfen, sondern auch gemeinsam dafür sorgen, dass alle genug zum Leben haben, sich erholen, über Visionen, Utopien und Erlebtes sprechen können. Wir wollen uns in solidarischen Bezugsgruppen organisieren. Wir teilen (finanzielle) Ressourcen, übernehmen langfristig füreinander Verantwortung. Im Aktivismus während und nach Akt [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Challenging Tech: International Perspectives on Organizing #1 Challenging Tech: International Perspectives on Organizing – May 1st, 6pm GMT/ 7pm CEST In recent years, tech worker organizing has become prominent, most recently through the foundation of the Alphabet Workers Union (AWU) at Google. This new kind of labor movement has led to new types of activism and political demands in the tech sector, which for decades has remained largely unorganized. What can workers, movements and unions learn from these developments on a transnational level? Together with a representative of the AWU and an organizer for the German union IG Metall, the event aims to bring the recent developments at Google in the United States in discussion with recent organizing efforts of tech workers in Germany. The event will also look at the legacy of white collar organizing in both countries and more broadly. Raksha Muthukumar is a software engineer at Google in New York and spokesperson for AWU. Sören Lieske is an organizer for IG Metall in the Berlin tech sector. For more information and a link to the video conference (Zoom) please visit: www.facebook.com/events/3832222196815182 https://www.rosalux.de/en/event/es_detail/RN3N8/challenging-tech Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom Uhr bis Uhr. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Vulnerabilität, Resilienz und Widerstand – eine globale Perspektive Welche Formen des Widerstands erleben die medico-Partner*innen angesichts der Verschärfung intersektionaler Ungleichheiten in der Pandemie? Vortrag von Julia Manek und Usche Merk. Die Pandemie hat gezeigt, dass wir alle vulnerabel sind. Damit spüren selbst Menschen im „sicheren Europa“, wie zerbrechlich ihre Lebensgrundlagen – insbesondere der eigene Körper – sind. Ist nun Vulnerabilität die „menschliche Sollbruchstelle“, deren Leugnung Widerstand verhindert und stattdessen dafür sorgt, dass man sich selbstoptimiert, „resilient“ mit den Verhältnissen arrangiert? Obwohl die „neue Normalität“ der Pandemie gezeigt hat, dass „wir alle“ vulnerabel sind, wurde im postkolonialen Kapitalismus immer schon Zugang zu diversen Sicherungssystemen verwehrt. Viele Menschen im Globalen Süden müssen quasi schon beim morgendlichen Aufstehen Widerstand leisten. Welche Formen des Widerstands erleben die medico-Partner*innen angesichts der Verschärfung intersektionaler Ungleichheiten in der Pandemie – jenseits von „survival economies“ und dem individuellen Allheilmittel der Resilienz? Und wogegen richten sie sich? ========================== Online-Vortrag und anschließende Diskussion mit Julia Manek un [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:30 Uhr bis 20:30 Uhr. Über den Umgang mit der kolonialen Vergangenheit in Deutschland und Frankreich – Eine Bestandsaufnahme Es tut sich etwas: Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich wird aktuell öffentlich und intensiv über den richtigen Umgang mit der eigenen kolonialen Vergangenheit diskutiert. Frankreich erwarb die ersten Kolonien im 16. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert zur zweitgrößten Kolonialmacht der Welt; erst in den 1950er und 1960er Jahren wurden die meisten französischen Kolonien unabhängig. Aber auch die deutsche Kolonialgeschichte beschränkt sich nicht, wie oft behauptet wird, auf die gut dreißig Jahre zwischen 1885 und 1919, in denen das Deutsche Reich zur drittgrößten Kolonialmacht in Afrika aufstieg. Neuere Forschungen thematisieren u. a. die Bedeutung von Vorläufern im 17. und 18. Jahrhundert, die unzweifelhafte Partizipation an einer “kolonialen Globalität” (Sebastian Conrad) sowie den bis weit in die 1940er Jahre hineinreichenden “Kolonialrevisionismus”. Aktuell stellen sich Deutschland und Frankreich Schritt für Schritt dem Erbe des Kolonialismus und fragen nach dessen Relevanz für die Gegenwart. Der französische Staatspräsident beauftragte im vergangenen Jahr den Historiker Benjamin Stora mit einer “gerechten und präzisen Bestandsaufnahme” des Umgangs von Frankreich mi [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Weniger Kapitalismus, mehr Demokratie Podiumsdiskussion mit Hans-Jürgen Urban (IG-Metall Vorstand) und Helena Marschall (Fridays for Future), moderiert von Thomas Gebauer (stiftung medico international) Wer sich näher mit dem globalen Krisengeschehen beschäftigt, kommt nicht umhin, auf das prinzipiell antagonistische Verhältnis zu stoßen, das zwischen Kapitalismus und Demokratie besteht. Bestehende Mitbestimmungsmodelle, so sehr sie darum bemüht sind, ökonomische Prozesse zu demokratisieren, scheitern, wenn es um die grundlegende Transformation kapitalistischer Verhältnisse geht. Das ist auch der Grund, warum der herkömmlichen Idee von Sozialpartnerschaft enge Grenzen gesetzt sind. Wie aber ist die dramatisch voranschreitende sozial-ökologische Zerstörung der Lebenswelten zu stoppen, wenn Wachstumsorientierung und technologische Fortschrittsparadigmen als quasi naturwüchsige unveränderbare Grundlagen jeder Vergesellschaftung gelten? Kann der Aufbau von Kommunal- und Regionalräten zu einer Verschränkung sozialer mit ökologischer Sichtweisen beitragen? Können lokale Foren, in dem zivilgesellschaftliche Akteur:innen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten, Orte der lokalen Entfaltung einer globalen Transformation [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Was ist Rassismus und wie sind wir alle daran beteiligt „Ich? Ich bin nicht rassistisch!“ Manche*r von uns würde im ersten Augenblick so antworten. Aber stimmt das auch? Sind wir nicht mit Rassismus aufgewachsen und reproduzieren ihn auch ungewollt oder unbewusst? Die Erfahrung von offen rassistischen Anfeindungen gehören ebenso zum Alltag vieler Menschen in Deutschland, wie die Erfahrung eines viel subtileren strukturellen Rassismus, der sich in zwischenmenschliche Umgangsformen eingeschlichen hat und zum Teil bis heute unsere Sprache und unser Denken prägt. Maurice Soulié wird in das Thema anschaulich einführen. Dabei steht die Sensibilisierung für das Thema im Vordergrund. Und damit die Frage: Welche Handlungsoptionen gibt es, um bestehende Muster zu erkennen und zu durchbrechen. Die Veranstaltung findet als online-Videokonferenz über zoom statt. Anmeldungen mit Vor- und Zuname bitte mit dem Betreff „Rassismus 29.04“ an hab8cht@mailbox.org. Die Zugangsdaten werden dann vor der Veranstaltung per mail zugesandt. Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Diskriminierungssensible Sprache – fragen, verstehen, anwenden! „Worte können die Welt verändern.“ Sprache transportiert Emotionen, Meinungen und Weltanschauungen, sie löst Gefühle aus und kann ganze Gruppen ausgrenzen oder gänzlich ihre Existenz negieren. Denn Sprache ist selten neutral, sondern reproduziert Diskriminierungen, Stereotype und Rassismen. Diskriminierungssensibler Sprachgebrauch versucht Ausgrenzungen jeglicher Art zu vermeiden – er verzichtet auf veraltete sexistische und rassistische Begriffe oder ähnliche negativ belastete Ausdrucksweisen. In diesem Webinar gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie diskriminierungssensible Sprache konkret aussehen kann. Und das alles mit vielen Übungen und praktischen Beispielen. Leitung: Aşkın-Hayat Doğan, Diversity- und Empowerment-Trainer, Sensitivity Reader, Übersetzer Bitte verwenden Sie zur Anmeldung per Mail folgenden Betreff: Anmeldung Workshop diskriminierungssensible Sprache Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Roxane Kilchling (sie). Den ermäßigten Teilnahmebeitrag können alle Personen mit geringem Einkommen (z.B. Studierende) und Mitglieder unserer Stiftung in Anspruch nehmen. Ein Nachweis ist nicht notwendig. Der Teilnahmebeitrag kann bei einer Abmeldung bis maximal 3 Tage vor Ver [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Antisemitismus und Rassismus gegenüber Rom*nja und Sint*ezze in der Bildungs- und Sozialarbeit Antisemitische Vorurteile und der Umgang damit (Studium Generale an der ehs Dresden) Mittelpunkt des Seminars ist die Soziale Arbeit und die Bildungsarbeit im Spannungsfeld von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Arbeitsgesellschaft. Im Seminar werden politische Bildung, historisches und gegenwärtiges Wissen, Forschung und Diskurse zur Vergangenheit und Gegenwart von Antisemitismus und dem speziellen Rassismus gegenüber Rom*nja untersucht und diskutiert. Das Seminar soll sensibilisieren und zur Reflexion anregen. Wir nähern uns daher den Themen u.a. mit textkritischem Lesen, einer Exkursion, Sensibilisierung, Selbstreflexion, Inputs und Filmdiskussionen. Die Vielschichtigkeit von Diskriminierungen (institutionell/individuell/staatlich/beruflich) untersuchen wir mit verschiedenen Methoden. Adresse ▶ Online-Veranstaltung Veranstalter/in Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken) Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/