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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe

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Heute von 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr. „Islamischer Feminismus im Horizont des Genderdiskurses“ mit Katajun Amirpur Islam und Feminismus gelten in den Medien häufig als per se verschieden und auf keinen Fall vereinbar. Diese Ansicht wird auch von Islamkritiker*innen oft geäußert. Ähnlich wie Muslim*innen keine Demokrat*innen und nicht für Menschenrechte sein können, so diese Auffassung, könnten sie auch kaum Feminist*innen sein, da ihnen dies ihr Glauben verbiete. Die Gegner*innen des feministischen Projekts im Islam teilen sich in drei Kategorien auf: Erstens, Islamische Fundamentalist*innen. Zweitens, muslimische Traditional-ist*innen. Drittens, säkulare Fundamentalist*innen. Trotz ihrer großen inhaltlichen Unterschiede haben sie eines gemeinsam: sie alle hängen einem essentialistischen und historischen Verständnis des Islams an, sie suchen, um die Diskussion zu besiegeln, Koranverse und Überlieferungen des Propheten und reißen diese aus dem Kontext. Dennoch gibt es viele Frauen, die ihr Streben nach Gleichberechtigung gerade mit dem Koran begründen. Für sie ist nicht der Koran frauenfeindlich, sondern Männer, die den Koran Jahrhunderte hinweg zu ihren eigenen Gunsten gedeutet haben. Deshalb machen diese Frauen Männern heute das Deutungsmonopol streitig. Diese Bewegung des islamischen Feminismus [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr. Hadamar von innen Zeugnisse und Berichte Livestream auf YouTube https://youtu.be/xoDXAwWHzAg Tausende Menschen mit seelischen Krankheiten oder Behinderungen wurden während des Nationalsozialismus in Hadamar getötet. Viele wurden 1941 in der Gaskammer ermordet, andere starben zwischen Sommer 1942 und März 1945 an den Folgen überdosiert verabreichter Medikamente und Mangelernährung. Insbesondere in dieser Phase gab es jedoch auch Überlebende. Nach dem Krieg haben sich Angehörige von Ermordeten und Überlebende von Hadamar an die Justiz gewandt und von den Geschehnissen berichtet. Ihre Briefe, Eingaben und Wortmeldungen eröffnen eine unbekannte Perspektive Christoph Schneider arbeitet als freier Autor und Kulturwissenschaftler in Frankfurt am Main. Eine Kooperation mit dem AStA der Goethe-Universität Technische Veranstaltungsinformation Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 28.04.2021« an: h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt. Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Kontakt Fritz Bauer Institut An-Institut [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Heteronormativität Online-Workshop „Und wann hattest du dein heterosexuelles Coming Out?“ – Workshop zu Heteronormativität Inhaltstext: In diesem Workshop wollen wir über Heteronormativität ins Gespräch kommen und probieren folgende Fragen zu beantworten: Was bedeutet Heteronormativität und was hat sie mit mir zu tun? Wo und wann kann ich sie wahrnehmen? Wie kann ich sensibel mit bestimmten Situationen umgehen und (neue) Handlungsmöglichkeiten entwickeln?   Heteronormativität Online-Workshop von 18 Uhr bis 21 Uhr in Kooperation mit den Queer Referaten und den STV Gender Studies in Graz. Anmeldung unter: genderstudies@oehunigraz.at Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 28.04 - 00:00 Uhr bis 28.04 - 00:00 Uhr. Samstags-Uni: Der Klimawandel: Antworten auf eine Menschheitsfrage Die vergangenen Monate standen völlig im Zeichen der Corona-Krise, und sie wird uns noch eine Weile in Atem halten. Aber darüber darf nicht jene andere Herausforderung aus dem Blick geraten, die unsere Lebenswirklichkeit und die der kommenden Generationen mutmaßlich stärker bestimmen wird als jedes andere beherrschende Thema unserer Zeit: die globale Erwärmung und der weltweite, zu beträchtlichen Teilen menschengemachte Klimawandel mitsamt seinen weitreichenden Auswirkungen auf die Ökosysteme der Erde. Dieser buchstäblichen „Menschheitsfrage“ des 21. Jahrhunderts und möglichen wissenschaftlichen, ethischen und handlungspraktischen Antworten darauf widmet sich die Samstags-Uni im Sommersemester 2021 mit 12 Vorträgen von (überwiegend Freiburger) Expertinnen und Experten aus einem weiten Spektrum von Umweltwissenschaften, aber auch aus der Medizin, den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie der philosophischen Klimaethik. Die Vortragsreihe kann das ungemein komplexe Problemfeld nicht erschöpfend ausloten, aber sie wird Einsichten vermitteln in zentrale Zusammenhänge, die zu bedenken sind, wenn wir über unsere künftigen Lebensgrundlagen und unsere eigene gesellschaftliche wie indi [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr. Orthodoxer Feminismus? Moderne Orthodoxie im Judentum und die Rolle der Frauen Rahel Berkovits ist eine jüdisch-orthodoxe Feministin und seit 2015 auch ordinierte Rabbinerin. Sie ist Mitgründerin der Synagoge Shira Hadasha, die halachische Wege sucht, Frauen in den Gottesdienst einzubeziehen. Sie lehrt am Pardes Institut für Jüdische Studien in Jerusalem und publiziert über Frauen und jüdisches Recht ebenso wie über jüdische Sexualethik. Wie geht das alles zusammen? Wieviel modernes Denken hat in der Orthodoxie Raum? Mehr offenbar als unsere Vorstellungen zulassen. Inspiriert wurde Rahel Berkovits u.a. von ihrem berühmten Großvater Eliezer Berkovits, der seine rabbinische Ordination am Hildesheimer Seminar bekam und bis 1939 in Berlin lebte. Bereits er trat für Frauenrechte im Judentum ein. Das Gespräch findet auf Englisch statt (mit zusammenfassenden Übersetzungen). Mit: Rahel Berkovits orthodoxe feministische Rabbinerin und Publizistin, Pardes Institut für jüdische Studien, Jerusalem Moderation: Dr. Tom Kucera Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Schalom   Beachten Sie bitte, dass die Veranstaltung als Online-Seminar durchgeführt wird. Zur Teilnahme benötigen Sie einen Computer/ Laptop mit Internetzugang, einer Kamera (nicht zwingend notwendig) und d [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Buchvorstellung: Gabriele Winkler, Solidarische Care-Ökonomie – Revolutionäre Realpolitik für Care und Klima Veranstaltungen der MASCH-Hamburg Buchvorstellung: Gabriele Winkler, Solidarische Care-Ökonomie – Revolutionäre Realpolitik für Care und Klima Sorgearbeit ist ein lebensnotwendiges Fundament der Gesellschaft. Ohne die vielen Menschen, die sich tagtäglich um Kinder kümmern, unterstützungsbedürftige Angehörige pflegen oder Menschen in Not helfen, würde diese sofort zusammenbrechen. Gleichzeitig werden diejenigen, die diese Arbeit übernehmen, ebenso überbeansprucht wie die Ökosysteme und ihre Stoffkreisläufe, auf denen alles Leben beruht. Diese Probleme sind letztendlich in einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung nicht lösbar. Daher müssen wir profitorientiertes Wirtschaften radikal einschränken zugunsten einer Care-Ökonomie, die sich an gelingenden Sorgebeziehungen und der Belastbarkeit der Ökosysteme orientiert. Das Konzept der Care-Revolution eröffnet den Weg in eine Gesellschaft, die von Sorge und Solidarität statt von Konkurrenz und Ausgrenzung geprägt ist. Gabriele Winkler war bis 2019 Professorin an der TU Harburg und widmet sich jetzt schwerpunktmäßig der Care-Revolution (care-revolution.org). Referentin: Prof. Dr. Gabriele Winkler (Freiburg) Termin: Dienstag, 27.04.2021, [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Solidarische Care-Ökonomie – Revolutionäre Realpolitik für Care und Klima Sorgearbeit ist ein lebensnotwendiges Fundament der Gesellschaft. Ohne die vielen Menschen, die sich tagtäglich um Kinder kümmern, unterstützungsbedürftige An ge hörige pflegen oder Menschen in Not helfen, würde diese sofort zusammenbrechen. Gleichzeitig werden diejenigen, die diese Arbeit übernehmen, ebenso überbeansprucht wie die Ökosysteme und ihre Stoffkreisläufe, auf denen alles Leben beruht. Diese Probleme sind letztendlich in einerkapitalistischen Gesellschaftsordnung nicht lösbar. Daher müssen wir profitorientiertes Wirtschaften radikal einschränken zu gunsten einer Care-Ökonomie, die sich an gelingenden Sorge beziehungen und der Belastbarkeit der Ökosysteme orientiert. Das Konzept der Care Revolution eröffnet den Weg in eine Gesellschaft, die von Sorge und Solidarität statt von Konkurrenz und Ausgrenzung geprägt ist. Gabriele Winker war bis 2019 Professorin an der TU Harburg und widmet sich jetzt schwerpunktmäßig der Care Revolution (care-revolution.org). Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Diversität im (jungen) Klimaengagement – wie kann es klappen? Deutschland hat eine lange Tradition starker Umweltbewegungen. Diese kommt auch in der aktuellen Form des Klimaaktivismus wie etwa bei Fridays for Future vor allem aus dem weißen Mittelstandsmilieu. Obwohl sich Klimabewegungen auch solidarisch zu Black Lives Matter Protesten im vergangenen Jahr gezeigt haben, sind Menschen mit Migrationshintergrund bei den Protesten und in Verbänden unterdurchschnittlich vertreten. Allerdings gibt es hier keine Erhebungen für Hamburg, weshalb wir uns dem Thema mit Eindrücken aus den Gruppen selbst nähern wollen. Welche jungen Menschen erreichen und mobilisieren die neuen Klimaproteste und die Umwelt-NGOs eigentlich? Wen schließen sie aus und wie verhalten sich Engagierte mit Migrationshintergrund bzw. deren Initiativen zu den neuen Klimaprotesten? Am Beispiel von Hamburg wollen wir das mit Annika Rittmann von Fridays for Future Hamburg, Steffen Wolff von der BUND Jugend Hamburg und Simone Meisel von der NAJU Hamburg diskutieren.  Zudem wird Imeh Ituen vom Black Earth Kollektiv, einem Zusammenschluss von BIPoC Aktivist*innen, einen Kurzvortrag zu Beginn halten und nachfolgend am Gespräch teilnehmen. Die Podiumsdiskussion findet via Zoom online st [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr. #IchBinKeinVirus – anti-asiatischer Rassismus vor und während der Corona-Pandemie Speaker*innen: Thủy-Tiên Nguyễn (sie/ihr), Aktivistin, politische Bildnerin, Tanztheaterpädagogin, Choreografin. Bietet Vorträge zu anti-asiatischen Rassismus, (Tanz-)Theaterworkshops zu Antirassismus & Empowerment sowie diskriminierungssensible & intersektionale Beratungen für Medieninhalte an. Künstlerische Arbeit zu Queerness, Identität, Familie. NRW/Berlin. Thị Minh Huyền Nguyễn (sie/ihr) ist freie Autorin und Medienwissenschaftlerin. Als Marathonläuferin beschäftigt sie sich mit Empowerment von BIPOC* LGBTQI* Communities und als Mitbegründerin von IchBinKeinVirus.org engagiert sich Huyền ehrenamtlich gegen anti-asiatischen Rassismus. Wenn sie nicht schreibt oder läuft, unterstützt sie intersektional feministische Projekte wie BIWOC* Rising. Dienstag, 27. April 2021, 18-20 Uhr online. Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Link zum Online-Seminar: – kommt noch – Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr. Neue Rechte: Themen, Diskurse und Kommunikationsformen Rechte Rhetorik begegnet uns an vielen Orten, in den Schulen, auf der Straße, in Politik, Medien und im Alltag. Rassistische, antisemitische und antifeministische Weltanschauungen werden wieder gesellschaftstauglich gemacht und werden im öffentlichen Raum sichtbarer. Die Überschneidungen inhaltlicher Positionen verschiedener rechter Akteur*innen, von extrem rechten Randgruppen bis zum Milieu der „intellektuellen Rechten“, werden jedoch häufig geschickt verschleiert. Nichtsdestotrotz nutzen sie dieselben Themen und Begriffe und wenden dieselben Strategien an, um rechte Positionen in die Gesellschaft „einsickern“ zu lassen. Das zweistündige Online-Seminar bietet einen Überblick darüber, aus welchen Themen, Strategien und Merkmalen sich rechte Rhetorik aktuell zusammensetzt., wie man diese erkennen kann und welche Erscheinungsformen sie im digitalen Raum einnimmt. Außerdem möchten wir Grundlagen bekannter rechter Themen, Diskurse und Argumente bearbeiten und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit rechten Positionen diskutieren. Das Online-Seminar wechselt zwischen audiovisuellen Inputs, interaktiven Übungen und der Arbeit in virtuellen Gruppenräumen. Für die Teilnahme ist ein stabiler [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Onlinetreffen aktiver gestalten. Wie gelingt etwas online, was offline nicht klappt? “Ich freue mich sehr, Euch durch dieses Onlinetreffen zu leiten!” Jeder hat wohl diese Floskel zu Beginn einer Onlineveranstaltung gehört – und meistens folgen dieser Floskel auch Taten. Manchmal fragt man sich aber auch, warum die Moderation trotz dieser Ankündigung so schlecht vorbereitet ist, die Teilnehmenden kaum einbezieht und der Informationsaustausch nur sehr gering ist. Das soll Euch nicht passieren! Unser Seminar wird Euch das Handwerkszeug vermitteln, mit dem sich jede Person auf die Moderation einer Onlineveranstaltung vorbereiten kann – egal ob es sich dabei um ein kurzes Meeting oder eine Versammlung mir vielen Personen handelt. Unsere zentralen Fragen sind: Wie beziehe ich alle aktiv mit ein und führe Debatten zu einem gemeinsamen Ergebnis? Wie kann ich die Stimmung auflockern und die Aufmerksamkeit neu wecken, wenn die Aufmerksamkeit am Bildschirm sinkt? Wie gehe ich mit schwierigen Teilnehmenden oder unvorhergesehenen Situationen um und behalte trotzdem die Veranstaltung im Griff? Unsere Seminarziele: – Die Teilnehmenden können unterschiedliche Methoden von beteiligungsorientierten Onlineformaten durchführen. – Die Teilnehmenden kennen die Grundlagen der partizip [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Loschen Hakodesch. Vergessene jüdische Alltagssprache in Taunus und Westerwald „Loschen Hakodesch“ Jüdisch-deutsche Ausdrücke, Sprichwörter und Redensarten der Nassauischen Landsjuden“ – so nannte der aus Flacht (nahe Diez und Limburg an der Lahn) stammende Jehuda Leopold Frank eine kleine Broschüre, die er erstmals 1962 veröffentlichte.  Die Sammlung entstand in Israel im Austausch mit vielen anderen Jüdinnen und Juden aus dem Nassauer Land und zeigt eine vor allem aus Hessisch und Hebräisch gemischte Sprache. Der darin enthaltene Wortwitz, der Einfallsreichtum und die Anspielungen laden dazu ein, sich in den Alltag und die Lebenswelten der Landjüdinnen und -juden aus Taunus und Westerwald hineinzudenken. Joël Ben-Yehoshua und Markus Streb haben diesen lokal- und sprachgeschichtlichen Schatz gehoben und geben Loschen Hakodesch nun neu heraus. Im Vortrag stellen sie diese einzigartige Sammlung anhand zahlreicher Beispiele vor. Im Anschluss wird es Raum für Fragen und Austausch geben. Die Buchvorstellung findet in Kooperation mit dem Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V. (https://www.am-spiegelgasse.de/) und dem Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V. (https://www.schlachthof-wiesbaden.de/) statt. Der Livestream ist am 26. April 2021 ab 19 Uh [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr. Olivier Nachtwey: Die Abstiegsgesellschaft: Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne Die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs war eines der zentralen Versprechen der „alten“ BRD – und tatsächlich wurde es meistens eingelöst: Aus dem Käfer wurde ein Audi, aus Facharbeiterkindern Akademiker. Mittlerweile ist der gesellschaftliche Fahrstuhl stecken geblieben: Uniabschlüsse bedeuten nicht mehr automatisch Status und Sicherheit, Arbeitnehmer bekommen immer weniger ab vom großen Kuchen. Oliver Nachtwey analysiert die Ursachen dieses Wandels und befasst sich mit dem Konfliktpotenzial, das dadurch entsteht: Selbst wenn Deutschland bislang relativ glimpflich durch die Krise gekommen sein mag, könnten auch hierzulande bald soziale Auseinandersetzungen auf uns zukommen, die heute bereits die Gesellschaften Europas erschüttern. Die liberale Gesellschaft scheint infrage gestellt, und die Ungleichheiten zwischen Reiche und Arme nehmen zu: der Ausbruch von Sozialbewegungen wie Podemos, Pegida oder die Gelbwesten in Frankreich können als Zeichen dieses sozialen Bruchs interpretiert werden. Anne-Lorraine Bujon moderiert das Online-Gespräch. Oliver Nachtwey hat an der Universität Hamburg Volkswirtschaftslehre studiert und promovierte 2008 an der Universität Göttingen mit einer Arbe [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Konkurrenz und Vereinzelung Die Veranstaltung findet via Zoom statt: Meeting-ID: 827 8263 1653; Kenncode: 964607 https://us02web.zoom.us/j/82782631653?pwd=alNVVEpQV283SitkQ2RCdGlacDVBZz09   Die Auffassung, dass der Mensch ein arbeitendes Wesen ist, ist sehr weit verbreitet. Das hat seinen Grund darin, dass Arbeit im Zentrum der bürgerlichen Gesellschaft steht und ihr hier alles andere entweder unter- oder nachgeordnet ist. Das war in früheren Gesellschaftsformationen anders. Dort waren alle Handlungen stets in einen kulturell-symbolischen Rahmen von Sinnbezügen eingebettet. Die Herstellung von Gütern war dabei nur Teilmoment eines größeren symbolischen Zusammenhangs – der allerdings (das soll hier nicht vergessen werden) meist einen sehr repressiven Charakter hatte. Die kapitalistische Gesellschaft macht die Menschen nun zu isolierten Privatproduzenten, die mittels ihrer eigenen Arbeitskraft Waren herstellen, um sie anschließend untereinander zu tauschen. Es ist eine Gesellschaft der vereinzelten Einzelnen, in der die gesellschaftliche Vermittlung im Wesentlichen über die Arbeitsprodukte und ihren Tausch hergestellt wird. Arbeit ist hier nicht mehr eine sozial eingebettete Tätigkeit neben vielen anderen. Viel [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Queer Empowerment Online-Workshop Queer Empowerment Online-Workshop von 18 Uhr bis 21 Uhr in Kooperation mit den Kritischen Medizin Studierenden der Universität in Köln. Anmeldung unter: https://forms.gle/5oyj7T1cM6WjGn3Y9 Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Wie profitiere ich? Mit den eigenen Privilegien bewusst umgehen Privilegien – manche haben sie, andere nicht. Woraus bestehen Privilegien und wie wirken sie? Welchen Einfluss haben sie und welchen Stellenwert haben sie für uns – und für andere? Wie verändern sie sich mit den Machtverhältnissen, die dahinterstehen? Und wie kann ich mich selbst weiterentwickeln, indem ich mir meiner Privilegien bewusstwerde? Das Webinar lädt dazu ein, sich über diese Fragen auszutauschen und anhand von Übungen zu reflektieren, wie Privilegien wirken und wie wir von ihnen profitieren. Leitung: Aşkın-Hayat Doğan – Diversity- und Empowerment-Trainer, Sensitivity Reader, Übersetzer Rita Zobel – Facilitatorin, interkulturelle Beraterin Bitte verwenden Sie zur Anmeldung per Mail folgenden Betreff: Anmeldung Workshop Privilegien Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Roxane Kilchling (sie). Den ermäßigten Teilnahmebeitrag können alle Personen mit geringem Einkommen (z.B. Studierende) und Mitglieder unserer Stiftung in Anspruch nehmen. Ein Nachweis ist nicht notwendig. Der Teilnahmebeitrag kann bei einer Abmeldung bis maximal 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn auf Wunsch zurückgezahlt werden. Die Zugangsdaten zur Veranstaltung erhalten Sie nach Eingang des Teilnahmebeitrage [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Online-Symposium nach »Der Müll, die Stadt und der Tod« Im Oktober 1985 besetzten Jüdinnen und Juden die Große Bühne des Schauspiels Frankfurt, um die Premiere der Uraufführung von Rainer Werner Fassbinders Stück »Der Müll, die Stadt und der Tod« zu verhindern. Die Bühnenbesetzung und die Blockade der Aufführung stellten eine Form der Selbstermächtigung dar, mit der sich die jüdische Gemeinschaft in der Bundesrepublik erstmals öffentlich Gehör verschaffte. Vierzig Jahre nach Kriegsende drang damit eine Erfahrung in den gesellschaftlichen Diskurs vor, die später als »Opferperspektive« bezeichnet wurde. Im Rahmen des Symposiums nehmen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Künstlerinnen und Künstler eine Neubewertung dieses historischen Aktes zivilen Ungehorsams aus heutiger Perspektive vor. Dabei werden die jüdische Nachkriegsgeschichte Frankfurts und die Möglichkeiten und Grenzen der spezifischen Öffentlichkeit des Theaters reflektiert sowie performative Strategien des Empowerments von Minderheiten im Kontext einer zeitgenössischen ästhetischen Repräsentationspolitik untersucht. Programm Lesung von Auszügen aus »Der Müll, die Stadt und der Tod« von Rainer Werner Fassbinder. Vorträge zur Geschichte de [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 24.04 - 10:00 Uhr bis 25.04 - 15:00 Uhr. Wenn die Luft brennt. Klimaschutzkritik von rechts kontern Klimawandelleugnung, Angriffe gegen Aktivist*innen, rechtspopulistische Instrumentalisierung der industriepolitischen Krise – die extreme Rechte will das Thema Klimaschutzkritik besetzen. Der Online-Workshop gibt einen Überblickt zu extrem rechten Interventionen rund um das Thema Klimaschutzdebatte. Das Training unterstützt die Teilnehmenden sich gegen Klimawandelleugnung, völkisches Heimatschutzdenken und Verschwörungstheorien zur Wehr zu setzen. Es fokussiert auf den Umgang mit Argumenten, die von (extrem) rechten Akteur/innen genutzt werden und kann eine Beschäftigung mit allgemeinen Argumenten in der Klimaschutzdiskussion nicht ersetzen. Es stärkt vor allem die Kommunikationspraxis in unterschiedlichen Situationen: Diskutieren, positionieren, anzeigen? Die Teilnehmenden schärfen ihr Bewusstsein dafür, wie sie in diesen Situationen jeweils sinnvoll handeln können und wollen. Auf der Argumentationsebene behandeln wir eine Auswahl von Argumentationsmustern rund um Klimaschutzkritik, die von (extrem) rechter Seite eingebracht werden sowie natürlich eigene Gesprächsstrategien, die dann live ausprobiert werden können. Wir wechseln zwischen audiovisuellen Inputs, interaktiven Diskuss [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Vom 19.04 - 08:00 Uhr bis 25.04 - 18:00 Uhr. Fashion Revolution Week 2021 Am 23. April 2021 jährt sich der Einsturz der Rana Plaza Textilfabrik zum achten Mal. Bei dem bisher größten Unfall der globalen Textilindustrie starben über 1000 Menschen. Auch wenn als Reaktion auf den Einsturz erste Verbesserungen der Sicherheitsstandards etabliert wurden, diktiert der Preiskampf in textilen Lieferketten nach wie vor die Arbeitsbedingungen der Arbeiter:innen. Letztes Jahr hat sich die Situation auf eine andere Art und Weise verschärft: Die Covid-19-Pandemie wirkt auch im Kontext der Textilen Lieferkette wie ein Brennglas. Einbehaltene Löhne, Union Busting, und Vernichtung von neu produzierter Ware sind nur einige Beispiele für die Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen und den Planeten. Darüber wird in der aktuellen Pandemiesituation viel zu wenig gesprochen. Das möchten wir ändern. In ganz Hessen möchten wir dezentral auf die globalen Verschränkungen der Pandemie und den aktuellen Produktionsweisen in der Textilindustrie aufmerksam machen und rufen dafür zur Beteiligung an unserer hessenweiten Fashion Revolution Week 2021 auf. In einer pandemie-konformen Kampagne mit Social Media und Pressearbeit, Online-Veranstaltungen und kontaktlosen Aktionen im Freien, [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/

Heute von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Teure Mieten, wenig Wohnraum, viel Redebedarf – eine Podiumsdiskussion Livestream via Twitch: https://www.twitch.tv/demoz_lb?fbclid=IwAR1Hn6rBTrN1-axrW3USk2fGciSayF1Q18V2Z3zoIon-rXaTvqKWQ-dcWdQ Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht. Guter Wohnraum ist die Voraussetzung für Lebensqualität und soziale Teilhabe. Dennoch leben viele Menschen mit Einschränkungen wie beengten Wohnverhältnissen, zu hohen Mieten oder sogar der Wohnungslosigkeit. Währenddessen sind die meisten Immobilien in privater Hand und werden als Spekulationsobjekte genutzt. Einschränkungen wie ein Mietendeckel oder ein Leerstandsverbot existieren nur an wenigen Orten oder werden kaum konsequent durchgesetzt. Was können wir tun? Welche Forderungen müssen wir stellen und wo können wir selbst aktiv werden? Über die Entwicklung der Wohn- und Lebensräume und über solidarische Perspektiven wollen wir mit euch diskutieren. Während der Podiumsdiskussion können Fragen im Chat gestellt werden, die in die Diskussion aufgenommen werden. Am Podium beteiligen sich Expert*innen und Aktivist*innen aus verschiedenen Bereichen: Jakob Novotny, Aktivist aus Ludwigsburg studiert Lehramt, war 2019 in Ludwigsburg Kandidat für das Bürgermeisteramt und ist aktuell bei Fridays For Future und Ende Gelä [...] Mehr Informationen und weitere Veranstaltungen wie immer unter https://diskurs.cafe/