Elif Eralp hat Todesangst vor kriminellen Clans, die ihr den Wahlsieg brachten
Noch bevor die rot-grün-rote Regierung in Berlin unter Führung der Linkspartei Gestalt angenommen hat, geht bei deren Spitzenkandidatin und designierten Regierenden Bürgermisterin Elif Eralp die nackte Panik vor den Geistern um, die man gerufen und genährt hat und denen man seinen Wahlsieg verdankt. Aus offenbar versehentlich an die Redaktion des Magazins geschickten – internen Anmerkungen und Kommentaren zu einem „Spiegel“-Interview geht hervor, dass Eralp selbst in größter Angst vor den Islamisten und Israel-Hassern lebt, von denen ihre Partei durchsetzt ist. Konkret geht es um den Hamas-Sympathisanten Ibrahim Ibrahim, der im September bei der Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln aufgetaucht war und der ein langjähriger Unterstützer der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) ist. Außerdem unterhält er Beziehungen zum kriminellen Remmo-Clan, wie auch der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak.
Eine „Spiegel“-Frage und ihre eigene Antwort zu Ibrahim hatte Eralp streichen lassen – und zwar, weil sie sich und ihre Familie für den „Spiegel“ nicht in Gefahr bringen (!) könne, wie sie als Randbemerkung schrieb. „Was machen wir jetzt? Können wir das ganze Interview stornieren?“, fragt sie. Das Landeskriminalamt habe ihr in der Vergangenheit empfohlen, „nie konkrete Namen zu nennen“, schreibt sie weiter. Damals sei es um „Organisierte Kriminalität“ gegangen. „Jetzt geht’s um Leute mit Kontakten zur Hamas“, so Eralp, die festhielt, sie hätte das Interview „niemals zusagen dürfen“. Über ihren Mann und sich selbst schreibt sie: „Er hat Angst vor diesen Leuten und ich auch“.
Sogar der ultralinke „Spiegel“ äußert nun Zweifel, ob Eralp nun noch Regierende Bürgermeisterin werden kann. „Was sich in den wenigen Sätzen der Elif Eralp offenbart, ist ein Abgrund. In einer Stadt, in der die potenzielle nächste Regierungsschefin so etwas schreibt, und zwar nicht in ihr Tagebuch, sondern in ein Dokument, das sie mit den eigenen Leuten teilt, mit ihrem Sprecher, ihrer Landesvorsitzenden, kann von innerer Sicherheit nicht mehr ernsthaft die Rede sein“, heißt es im zugehörigen Artikel. Deshalb hat sich der ‚Spiegel‘ entschieden, den Vorgang öffentlich zu machen. Damit ist Eralp natürlich ganz und gar nicht einverstanden. Sie will nun rechtlich gegen das Magazin vorgehen und Beschwerde beim Deutschen Presserat einreichen, weil der „Spiegel“ vertrauliche, offensichtlich nicht zur Veröffentlichung bestimmte Anmerkungen öffentlich gemacht hat.
Am Rande der konstituierenden Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses erklärte Eralp, sie werde sich von niemandem einschüchtern lassen. Dass sie sich Sorgen um ihre Familie mache, sei völlig normal und eine Selbstverständlichkeit. Zu dem Bericht wollte sie sich nicht direkt äußern, da es sich um „private, interne Inhalte“ handele. Was sie aber ganz klar sagen könne, sei, dass ich für die Sicherheit von allen Berlinerinnen und Berlinern als Regierende Bürgermeisterin sorgen werde“. Sie werde konsequent gegen Gewalt und Terror vorgehen. Sie gebe allen Berlinern das Versprechen, dass sie „mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln“ gegen organisierte Kriminalität sowie gegen Organisationen, die Gewalt verherrlichten, und gegen Gewalt und Terror vorgehen werde. „Dieser Kampf hat für mich und auch die künftige Koalition oberste Priorität“, so Eralp weiter.
Dies ist natürlich der Gipfel der Lächerlichkeit: Eine Frau, die nach eigenem Bekunden in panischer Angst vor Extremisten lebt, die sich in ihrer eigenen Partei die Klinke in die Hand geben und in einem Interview nicht einmal deren Namen in den Mund nehmen will, versichert den Berlinern, dass sie sie vor eben diesen Leuten schützen will.
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