Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Universum oder doch eher Multiversum?
https://youtu.be/-uSGwo1-cac?is=ilBfNKpRBPZ65TfL
https://youtu.be/VKDeIMtZMGA?is=yxGXZScN38IZPqB6
Ein Gedanke zum Thema Denken und wo kommen eigentlich unsere Gedanken her?
Ein offener Impuls und weder die Erstellerin, noch ich nehmen in Anspruch, dass es so ist. Wie so oft, ein Blickwinkel, eine Sicht auf die Dinge.
Ich lebe an der Algarve und wir haben fast immer Sonnenschein und ich persönlich nutze seit ein paar Jahren weder Sonnenbrille, noch Sonnencreme (gerne mal recherchieren, was da so alles drin ist) und bekomme auch keinen Sonnenbrand mehr.
Manche Dinge kann man nicht planen und dennoch passieren sie, so wie eben gerade:
Die Engelszahl 11111 ist ein kraftvolles spirituelles Signal für Manifestation, Neuanfang und Ausrichtung. Sie erinnert daran, dass deine Gedanken und Gefühle direkte Schöpferkraft besitzen. Das Universum fordert dich auf, positiv zu bleiben, Vertrauen zu haben und dich auf deine wahren Ziele zu konzentrieren.
Heute vor acht Monaten war ich an meinem zweiten Tag allein im Van unterwegs – von Arles in Südfrankreich bis an die Algarve. Auf einer Reise von fast 2.000 Kilometern verbringt man viele Stunden mit sich selbst. Es bleibt Zeit, Gedanken nachzuhängen, zu reflektieren und tief in das eigene Fühlen einzutauchen.
Mitten in einer dieser Nächte entstand der folgende Text. EIn persönlicher Bericht über das, was mich damals bewegt hat:
Mut, Zweifel und Einsamkeit beim Auswandern – wenn der Weg schwer wird
Zeit für einen Mutausbruch
Es ist mitten in der Nacht, und ich sitze im Van mit offenen Fenstern. Die kühle Luft strömt hinein, vermischt sich mit dem leisen Zirpen der Grillen draußen. Über mir funkeln die Sterne – weit weg von allem Vertrauten und doch so schön.
Der blaue Seestern, den ich von meiner Mutter mitgenommen habe, liegt auf dem Beifahrersitz. Er ist mein kleiner Talisman auf dieser Reise, ein Anker inmitten all der Veränderungen.
Die letzten Monate waren eine Achterbahn aus Pflege, Abschied, Erschöpfung und Hoffnung. Ich habe meine Mutter 5,5 Monate lang zu Hause und im Hospiz begleitet, während ich gleichzeitig meine Wohnung aufgelöst habe, um auszuwandern. Ein großer Schritt, der schon lange geplant war. Und doch, während ich hier in der Dunkelheit sitze und den nächtlichen Geräuschen lausche, kommen die Zweifel: Mache ich das wirklich richtig? Habe ich sie im Stich gelassen?
Diese widersprüchlichen Gefühle zu spüren und anzunehmen, ist eine Herausforderung, aber auch wichtig. Denn es ist okay, Angst zu haben. Es ist okay, sich einsam zu fühlen. Es ist sogar okay, zu zweifeln.
Warum Zweifel zum Mut dazugehören
Mut heißt nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, trotz der Angst weiterzugehen. Besonders dann, wenn der Weg nicht nur Sonnenschein bereithält, sondern auch Trauer, Verlust und innere Erschöpfung.
Ich habe gelernt, dass Zweifel nicht bedeuten, dass ich versagt habe. Sie zeigen, dass ich menschlich bin, dass ich fühle und reflektiere. Manchmal helfen sie mir sogar, innezuhalten, tief durchzuatmen und mich daran zu erinnern, warum ich diesen Weg gewählt habe.
Einsamkeit – ein unerwarteter Begleiter
Ich bin gerne alleine, habe die Ruhe gesucht und genossen. Doch in diesen stillen Nachtstunden, wenn die Last der letzten Monate schwer auf mir liegt, fühlt sich das Alleinsein anders an, leerer, schwerer. Dann sehne ich mich nach Nähe, nach jemandem, der einfach da ist.
Ich greife nach dem blauen Seestern in meiner Hand, spüre seine kühle Oberfläche, und fühle die Verbindung zu meiner Mutter. Er ist mein Anker, meine kleine Brücke zwischen ihr und mir. Eine Erinnerung daran, dass ich nicht wirklich allein bin.
Was mir hilft
Offen sein für meine Gefühle, ohne mich dafür zu verurteilen.
Kleine Rituale schaffen, die mich erden – wie Atemübungen oder den Seestern in der Hand halten.
Mit mir selbst sprechen, mir erlauben, Schwäche zu zeigen und mich trotzdem mutig zu nennen.
Mich daran erinnern, dass es okay ist, Pausen zu machen, dass Selbstfürsorge kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist.
Für alle, die gerade zweifeln oder sich einsam fühlen:
Es ist okay, nicht immer stark zu sein.
Es ist okay, Hilfe zu suchen und anzunehmen, auch wenn es nur eine digitale Umarmung ist.
Und es ist okay, deinen Weg in deinem Tempo zu gehen, mit all seinen Kurven und Umwegen.
Ich schreibe diese Zeilen im sanften Licht meiner kleinen Lampe im Van. Draußen ist es still, nur das Zirpen der Grillen begleitet mich. Während ich tippe, hoffe ich, dass meine Worte jemanden erreichen, der gerade ebenfalls einen mutigen Schritt geht – vielleicht nicht im Van, aber irgendwo auf einem Lebensweg, der Mut kostet.
Wenn du das hier liest: Du bist nicht allein.
Kannst du sie auch sehen, diese vielen kleinen Wunder?
Gefunden auf Instagram.
https://youtu.be/ctQGE8cJh_s?is=4Fjp3U-2U0Ssl0-B
Wenn Du rechts oben auf dem Video auf das Zahnrad klickst kannst Du deutschen Untertitel auswählen.
Ola, bom Dia
Manche kommen anscheinend mit dem Esel an den Strand 🫏 🌴 ☀️
Ich habe fast mein ganzes Leben lang gesagt, dass ich nicht singen kann.
Heute mache ich etwas, das sich für mich ziemlich mutig anfühlt: Ich singe. Und ich stelle das Video sogar online.
Früher wäre ich am liebsten im Erdboden versunken, wenn mich jemand hätte singen hören. Heute teile ich es mit euch – obwohl ich weiß, dass es direkt von über 200 Menschen gesehen und gehört werden kann.
Nicht, weil ich plötzlich perfekt singe. Sondern weil ich gelernt habe, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben, sondern es trotzdem zu tun.
Zeit für einen Mutausbruch. 😁♥️🌊🌴☀️
Im Juli, August und September werde ich mit meiner Kollegin Nicky aus Italien an dieser wundervollen Location Outdoor Klangreisen durchführen ❤️. Ich checke mal, ob wir die Klangreisen auch aufzeichnen oder live übertragen können.
Achtung: Heute gab es mehrere Kommentare, die vermeintlich von Zeit-fuer-einen-mutausbruch stammen. Dies ist nicht der Fall und wenn ich selbst hier einen Beitrag kommentiere dann erscheint mein privater Account und nicht der Kanal Zeit für einen Mutausbruch.
Geborgen in der Hängematte, sanft bewegt vom leichten Wind. Die Sonne dringt durch die Muster des Stoffes und taucht alles in ein warmes, weiches Licht. Was für ein schöner Ort. ☀️
Heute vor acht Monaten bin ich – nach einem Zwischenstopp in Arles in Südfrankreich – aufgebrochen, mit dem klaren Ziel vor Augen: die Algarve. Heute darf ich diesen besonderen Ort mein Zuhause nennen. ✨
Wenn ich auf die vergangenen Monate zurückblicke, erscheint es fast unglaublich, wie viel ich erLEBT, entdeckt und gelernt habe. So viele Begegnungen, Eindrücke und Momente, die mein Herz berührt und meinen Weg bereichert haben. Eine Reise voller Erfahrungen, für die ich von Herzen dankbar bin. ♥️
Unterwegs habe ich diese Zeilen geschrieben:
Mein Zuhause trägt keine Wände
Warum ich in der Fremde mehr bei mir bin als je zuvor
Es klingt vielleicht widersprüchlich: Ich fühle mich zu Hause, wenn ich mein Zuhause verlasse. Doch genau das beschreibt mein Leben heute sehr genau. Mein innerer Kompass zeigt nicht auf ein festes Dach oder einen Ort auf der Landkarte sondern nach innen.
2019 und 2021 bin ich insgesamt über 1100 Kilometer zu Fuß gegangen. Allein. Mit mir. Zu mir. Diese Zeit war keine Flucht, sondern eine Rückkehr. Ich habe mich dabei nicht nur mit der Natur verbunden, sondern mit etwas viel Größerem: mir selbst. Seitdem bin ich nie wieder in meiner „alten Welt“ angekommen und das war gut so.
Die Reise beginnt im Stillstand
Vor einigen Jahren war mein Leben von etwas ganz anderem geprägt: Ich war über drei Jahre lang in einer tiefen Depression. Es war eine Zeit der Dunkelheit, in der ich mich selbst nicht mehr spüren konnte. Und doch, rückblickend betrachtet, war diese Krise kein Ende, sondern der Anfang. Eine Art Ausbildung, wie ich heute sage. Ich habe gelernt hinzuschauen, hinzufühlen, durchzuhalten und vor allem loszulassen.
Einsamkeit hat keinen Platz mehr
Im Winter 2024 war ich alleine an der Algarve. Allein, ja, aber nicht einsam. Stattdessen spürte ich dort eine tiefe Verbindung zum Leben selbst. Ich war Teil von allem – das Meer, die Luft, der Sand unter meinen Füßen. Es war ein All-eins-Sein, das mich erfüllte, statt mich zu leeren.
Ich kenne heute keine Einsamkeit mehr. Ich genieße es, Zeit mit mir selbst zu verbringen. Es ist, als hätte ich in der Stille meine eigene Stimme wiedergefunden. Eine Stimme, die früher vom Lärm des Alltags, Erwartungen und gesellschaftlichen Bildern übertönt wurde.
Deutschland fühlt sich nicht mehr wie "zu Hause" an
Nach knapp sechs Monaten in Deutschland habe ich es wieder gespürt: Dieses enge Gefühl, als müsste ich ein altes Korsett tragen, das mir längst nicht mehr passt. Ein Druck auf dem Brustkorb, der mich fast täglich begleitete, körperlich spürbar. Kaum bin ich wieder unterwegs, ist dieser Druck wie weggeblasen. Mein Körper reagiert, er erinnert mich daran, wo ich hin darf und wo ich nicht mehr hingehöre.
Ich bin nicht mein Körper, aber ich bin in ihm zu Hause
Was ich heute verstehe: Ich bin nicht mein Name, nicht mein Alter, nicht mein Körper und auch nicht meine Gedanken. Ich habe sie – um hier auf dieser Erde Erfahrungen zu machen. Und diese Erfahrungen sammle ich am liebsten draußen. Im Unterwegssein. Im Wasser. Besonders im Meer. Dort, wo alles fließt, nichts fest ist, und jede Welle wie eine Erinnerung daran ist, dass auch ich Teil von etwas Größerem bin.
Mut zur Veränderung
Vor sieben oder acht Jahren hätte ich mir dieses Leben nicht vorstellen können. Und doch stehe ich heute hier, nicht an einem festen Ort, sondern auf einem freien Weg. Ich bin nicht mehr der Mensch, der ich einmal war. Und das ist gut so.
Ich habe den Mut gefunden, mich selbst neu zu entdecken. Jenseits von Rollen, Erwartungen und alten Geschichten. Ich habe das Vertrauen gefunden, dass mein Zuhause nicht an einem Ort ist, sondern in mir.
Und vielleich, ist das ja die tiefste Form des Ankommens, die es gibt.
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