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Der Schwarze Kanal!

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Aber wie ich letztens in einer Fragerunde von PC Records gelesen habe, ist noch kein Termin festgesetzt und ja, ich weiß auch noch absolut nichts. Ich hoffe, dass die Scheibe nicht mehr allzu lange auf sich warten lĂ€sst. Wir sind ja auch totale Vinyl-Fetischisten und freuen uns da sehr drauf. Im CD-Inlay wurde es ja schon mehr oder weniger angekĂŒndigt und ich hoffe, dass das Label der Herzen sich da auch nicht lumpen lĂ€sst. Nichtsdestotrotz werden wir PC da nicht weiter auf den Sack gehen. Es wird schon kommen, und mit Unterdrucksetzen kann man bei denen eh nichts erreichen. Aber die ein oder andere Spitze wird in diese Richtung natĂŒrlich kommen. An dieser Stelle auch gleich noch ein Gruß an die Jungs – immer wieder schön, mit euch zusammenzuarbeiten, auch wenn wir manchmal stressig sind ;-). 5. Auch wenn die Frage nervt – scheiß drauf: Was ist fĂŒr die Zukunft geplant? Gibt es vielleicht schon etwas Spruchreifes, das ihr in die Welt hinausposaunen wollt? SG Geplant ist jetzt erst einmal nichts, so ehrlich muss man sein. Zwei Produktionen und eventuell noch eine LP vom aktuellen Album mĂŒssen erst mal reichen. Wir werden nichts ĂŒberstĂŒrzen. Wir sind aktuell eh noch in der Sommerpause und lassen es erst mal ruhig angehen. Der eine oder andere hat es ja vielleicht auch mitbekommen, dass wir auch öfters mal live spielen – da ist immer irgendwas zu tun. Aber ansonsten schreibe ich wieder an neuen Texten. Musikalisch haben wir schon ein paar Ideen und Lieder zusammengetragen, aber das ist alles noch nicht spruchreif. Ich wĂŒrde mir wĂŒnschen, dass wir den aktuellen Zwei-Jahres-Takt an Veröffentlichungen beibehalten könnten, aber wenn das nicht klappt, dann ist das auch nicht weiter wild. Wir möchten definitiv auch keine Fließbandarbeit abliefern. Wir lassen die Dinge einfach mal auf uns zukommen – hört unsere Scheiben und wartet einfach, bis ihr neuen Radau aus Glatzen-Anhalt zu hören bekommt !

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5 kurze fĂŒr Stahlkappenglanz 1. So Jungs, dann hauen wir euch mal ein paar kurze Fragen um die Ohren! Neues Vollalbum und kurz danach eine Split-EP – bei euch scheint es zu laufen. Wie zufrieden seid ihr mit euren Werken und wie waren die bisherigen Resonanzen? SG Moin moin, werter Kanalbetreiber! Joar, ob es nun lĂ€uft oder nicht, kann man wohl so oder so sehen. Sagen wir es mal so: Die letzten Jahre waren schon extrem ereignisreich. Zur eigentlichen Frage: Ja, wir sind mit beiden Veröffentlichungen absolut zufrieden. Das Album und die EP sind zu einhundert Prozent so geworden, wie wir uns das vorgestellt haben. Musikalisch ist es wieder genau das Ding, das wir durchziehen wollten – ganz ohne uns reinreden zu lassen. Die Zusammenarbeit bei der EP mit den Leuten von BĂ€rsĂ€rkarna hat dem Ganzen natĂŒrlich die Krone aufgesetzt. Aber dazu gleich mehr. Die Resonanzen waren ĂŒberwiegend positiv. Mir ist natĂŒrlich klar, dass unsere Werke nicht jedem gefallen und manche immer was zu meckern haben. Das ist nun mal so, aber da haben wir mittlerweile ein dickes Fell. Wie gesagt: Die meisten Leute waren positiv ĂŒberrascht. Ich persönlich finde die neuen Lieder ausgereifter und auch etwas komplexer. Der eine oder andere jammert zwar ĂŒber die Texte, aber wir sind schließlich alle keine Maschinen. Das Album spiegelt einfach genau das wider, was ich wĂ€hrend des Schreibprozesses gefĂŒhlt und empfunden habe. 2. Die Split-EP ist ja schon eine Wucht, besonders zusammen mit einer altgedienten Kapelle wie Ă€rsĂ€rkarna. Wie kam es ĂŒberhaupt dazu? Und mal ehrlich: Wie ist es fĂŒr euch, mit jemandem so Bekanntem aufzutrumpfen, ohne euch dabei selbst schmĂ€lern zu wollen? SG Ja, die EP gefĂ€llt mir persönlich auch besonders gut. Das Teil hĂ€tte ich mir auch ohne unsere Beteiligung gekauft, hahaha. Wie es zu der Zusammenarbeit kam, ist eigentlich relativ unspektakulĂ€r. Auf einer kleinen Feier mit den Schweden kam der Spruch: ‚Wollen wir mit denen was machen?‘ Gesagt, getan. Jeder war im Studio und das Resultat hast du schlussendlich gekauft. FĂŒr uns ist das natĂŒrlich schon ein Ritterschlag. BĂ€rsĂ€rkarna sind schließlich schon seit Anfang der 90er unterwegs und einige Leute kannten die Band noch aus dieser Zeit. Wir selber haben die Jungs mehrmals auf der BĂŒhne gesehen und feiern sie total ab – fetzt einfach! Man muss aber dazu sagen, dass der grĂ¶ĂŸte Teil der Leute BĂ€rsĂ€rkarna nicht kannte oder sie nicht mehr auf dem Schirm gehabt hat. Das habe ich aus vielen GesprĂ€chen herausgehört, wahrscheinlich auch der Tatsache geschuldet, dass das letzte neue Studiomaterial noch aus dem letztenJahrtausend stammt. Egal, wir sind ja selber nur Fans der Jungs und deswegen sind wir umso stolzer, dass diese Zusammenarbeit zustande gekommen ist. 3. „Skinheads fĂŒr immer“ schallt es auf der Split-EP aus euren Kehlen, und ihr spielt auch diese Musik. Doch wie seht ihr die musikalische Zukunft des Skinheadrocks? Wie wĂŒrdet ihr – gerade in Bezug auf den Skinheadrock – die aktuelle Musiklandschaft einordnen, und welche Zukunft wĂŒrdet ihr dieser Musik prophezeien? SG Ich wĂŒrde sagen, dass der Skinheadrock aktuell wieder immer hĂ€ufiger zu hören ist. Bands wie Bandsalat oder Backstreet Maniacs sprechen da fĂŒr sich. Ich stehe der Sache eigentlich recht positiv gegenĂŒber. Auch wenn man die Vinyl- Nachpressungen ansieht – da erscheint jeden Monat irgendwas Altes wieder neu auf Rille. Das zeigt ja auch, dass der Markt fĂŒr Ă€ltere Glatzenwerke da ist. Die aktuelle Musiklandschaft ist natĂŒrlich nach wie vor breit gefĂ€chert. Eigentlich gibt es fĂŒr jeden Musikgeschmack was zu hören. Aber wie oben schon beschrieben, wĂŒrde ich sagen, dass der Trend immer mehr zum Skinheadrock geht. 4. Da es hier bei uns ja um Vinyl geht, ist uns natĂŒrlich aufgefallen, dass es noch nicht alles von euch auf Rille gibt. Werdet ihr euren Produzenten diesbezĂŒglich ein bisschen unter Druck setzen, oder wie gedenkt ihr mit der Situation der blutenden Sammlerherzen umzugehen? SG Was soll ich sagen? Ich kann den Tag der Vinyl-Produktion auch kaum abwarten.
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Da ja Aktuell Ulrich Siegmund befragt wird wie kein zweiter, dachten wir, das können wir auch! Doch wir wollten direkt ins Volk gehen und haben den Jungs von Stahlkappenglanz 5 Kurze zugeschossen, welche Sie postwendend beantwortet haben, eine Wucht die Jungs! Dank und Gruß nach Glatzen Anhalt und dem Rest viel Spaß!
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BĂ€rsĂ€rkarna & Stahlkappenglanz – United in Blood EP Leck mich am Arsch, wo kam das Teil plötzlich her? Stahlkappenglanz haben erst vor Kurzem mit ihrem neuen Album geglĂ€nzt, und plötzlich sind sie schon wieder da! Und da man sich nicht mit Kleinvieh zufriedengibt, holt man einfach mal die Jungs von BĂ€rsĂ€rkarna aus der Versenkung. Ich meine, die haben ja erst 1995 zuletzt von sich hören lassen. Da war es ja fast vorhersehbar, dass sie die Jungs aus Glatzen-Anhalt supporten 😂. Ganz ehrlich, das war eine RiesenĂŒberraschung, und mein Umfeld war durchweg positiv gestimmt. Ich als Sammler und Fan hab mir natĂŒrlich gleich die EP bestellt. Sieht echt knorke aus, das Teil: Gatefold-Cover, alle Texte und ein echt interessantes Coverbild. Ich bin noch nicht sicher, wie ich es letztlich finde, doch es ist anstĂ€ndig gestaltet! Ihr seht es auf den Bildern und könnt euch eure eigene Meinung machen! Dazu hat PC Records auch noch eine CD beigelegt und fertig ist das Paket. Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis auf alle FĂ€lle top! Ui, schon wieder PC Rec. – da gibt’s bestimmt einen Vertrag, dass ich hier hauptsĂ€chlich nur Sachen von den Jungs beackere. Zumindest kam da schon das ein oder andere Mal was auf. Aber im Ernst: Die Jungs haben aktuell massiven Output, was den Vinylmarkt angeht, aber die anderen Labels werden natĂŒrlich auch beachtet. Da ich aber keine NGO hinter mir habe, welche mir alles berappt, bleiben die Kaufentscheidungen mit meinem Geschmack in Verbindung, und so fĂ€llt eventuell der ein oder andere Titel durch. Aber sei es drum, jetzt sind wir bei der Split-EP. Stahlkappenglanz beginnen mit „United“, einer Durchhaltehymne, die gleich krĂ€ftig nach vorne geht. Das ganze Lied wird auf Englisch vorgetragen und legt gleich mal anstĂ€ndig vor. Im Anschluss folgt „Skinheads fĂŒr immer“, was ein klares Bekenntnis zum Kult und zur Sache ist. Die Jungs sind einfach eine bodenstĂ€ndige Truppe, welche ihren Weg geht. Mir gefallen die Lieder echt gut, und schon geht es weiter mit BĂ€rsĂ€rkarna. Die Jungs bringen uns die beiden Lieder „Live to Fight Another Day“ und „Ready Aim Fire“, welche schön rockig daherkommen. Man merkt null, dass die Herren doch etwas betagt sein sollten – ganz im Gegenteil. Kraftvoller Gesang, gepaart mit einer sauberen musikalischen Ausarbeitung. Schön kraftvoll und rockig, ein super Revival! Was mir sehr gut gefĂ€llt, ist die Tatsache, dass beide Bands musikalisch gut harmonieren. Sie schlagen im Groben in dieselbe Kerbe, und ich muss echt sagen: Sie sind ebenbĂŒrtig. Manchmal ist es so, dass bei Splits eine Band triumphiert und die andere abfĂ€llt. Hier ist das nicht so. Da haben sich zwei sehr gut passende Bands zusammengetan, liefern sauberen Rock ab und können sehr zufrieden mit ihrer Produktion sein!
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Was denkt ihr? Soll ich hier auf dem Kanal rein Vinyl besprechen oder können auch mal andere Sachen auftauchen, welche das ganze etwas auflockern? Daumen nach oben fĂŒr mehr Vielfalt. Daumen nach unten fĂŒr eine reine Vinylseite. Die Seite ist fĂŒr euch gedacht, somit ist eure Meinung wichtig, danke!
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Bronson – Roma Tiger Punk auf Tape Dann wollen wir mal etwas vom gewohnten Weg abdriften und euch diesmal etwas anderes prĂ€sentieren. Statt Vinyl gibt es heute ein bisschen Tape-Kultur auf die Ohren bzw. fĂŒrs Regal. Da mir momentan kaum Vinyl ins Haus flattert und es noch 1–2 Tage bis zur nĂ€chsten Besprechung dauert, dachte ich mir: Warum nicht einfach mal ein paar Tapes unter die Lupe nehmen? Die Dinger sind schließlich fast genauso kultig wie Platten. 😄 PC bringt eine Komplettbox mit 4 Tapes von Bronson an den Start und legt damit gleich alle 4 Alben der Jungs auf einmal vor. Die komplette Box ist auf 111 StĂŒck limitiert, wĂ€hrend die einzelnen Tapes jeweils auf 300 Exemplare kommen. Heißt also: 111 Leute können sich das komplette Paket im Bundle inklusive limitierter PapphĂŒlle sichern. Die ĂŒbrigen 189 Exemplare der jeweiligen Alben können anschließend einzeln erworben werden. Ich denke, damit kann man durchaus leben. Auch optisch machen die Tapes einiges her. Sie sind komplett bedruckt und sehen wirklich schnieke aus. Dazu kommt bei jedem Tape ein ordentlich aufklappbares Cover mit allen Texten und einer richtig schönen Gestaltung. Gerade bei einem Tape finde ich solche Details immer wieder geil, denn wenn man schon ein physisches Medium kauft, darf es meiner Meinung nach auch gerne etwas hermachen. In letzter Zeit kommen ja wieder vermehrt Tapes auf den Markt. Die letzten, die ich mir allerdings zugelegt hatte, waren bei der Verpackung beziehungsweise beim Cover nicht ganz so massiv unterwegs – oder wie auch immer man das bei Tapes fachmĂ€nnisch nennt. 😂 Hier hat PC jedenfalls wieder ordentlich abgeliefert. Auch in dieser Sparte zeigt sich, dass man Wert auf eine vernĂŒnftige PrĂ€sentation legt und nicht einfach nur irgendeine Kassette in irgendeine HĂŒlle steckt. Saubere Arbeit! Zu Bronson selbst brauche ich, glaube ich, nicht mehr allzu viel zu erzĂ€hlen. Roma Tiger Punk vom Feinsten wird uns hier prĂ€sentiert und ist nun auch fĂŒr die Kassettenfetischisten unter euch erhĂ€ltlich. Wer also neben seinen Platten auch ein Faible fĂŒr Tapes hat, darf hier definitiv mal genauer hinschauen. Und seien wir ehrlich: Ein bisschen Tape-Kultur im Regal hat noch niemandem geschadet. 😎
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Kolovrat / Hassgesang – UNITY IN ACTION Wie versprochen, folgt nun die Besprechung der 2009er Split. Auch diesmal zeigt sich wieder PC Rec. fĂŒr die Produktion verantwortlich und ist weiterhin massiv aktiv, was Vinyl-Veröffentlichungen angeht! Das Ganze kommt auf Clear Vinyl mit schwarz-rotem Splatter daher und ist auf 300 Einheiten limitiert. Dazu gibt es, wie gewohnt, ein Beiblatt mit allen Texten. Gestaltungstechnisch hat man sich am Original orientiert und das Ganze weitestgehend beibehalten. Auf dem Cover werden uns russische und österreichische Truppen prĂ€sentiert, welche gemeinsam 1799 gegen die Franzosen zu Felde zogen und gemeinsam siegten. Dazu gesellen sich Bilder von deutschen und russischen Aktivisten der Neuzeit, welche symbolisieren sollen, dass auch heute noch die BrĂŒder beider Nationen gemeinsam gegen das Schlechte stehen. Optisch gut gemacht und inhaltlich mit einer klaren Botschaft! Dazu gesellen sich noch ein paar Zeilen auf dem Beiblatt, welche erklĂ€ren, dass gemeinsames Handeln sinnvoller sei, als alten Dogmen und Feindbildern nachzulaufen. Die Liedaufteilung hat sich minimal geĂ€ndert, damit auf jeder Seite die jeweiligen Lieder der Bands sind und somit zusammenstehen. Was soll man groß schreiben? Zwei ganz Große auf einer Scheibe – das versprach damals schon einen Knaller. Und nach dem Durchhören hatte sich die Vermutung bestĂ€tigt: eine klasse Split-Scheibe! Kolovrat aus Russland sind mir, offen gestanden, erst Anfang der 2000er durch die Split mit Nahkampf aufgefallen. Sie machen allerdings schon seit Mitte der 90er Musik, und diese kann sich wirklich hören lassen: krĂ€ftige Musik mit melodischen Soli. Drei der Lieder sind in ihrer Muttersprache, eines auf Englisch und das Hassgesang-Cover auf Deutsch, was meiner Meinung nach absolut klasse ist! Auf dem Beiblatt sind die Texte allerdings auf Englisch und somit zumindest inhaltlich verstĂ€ndlich. FĂŒnf Lieder liefern sie ab, und es macht definitiv Lust auf mehr. Mir gefĂ€llt das Ganze sehr gut! Weiter geht es mit Hassgesang, welche etwas hĂ€rter daherkommen, aber massiv nach vorne gehen! Auf ein kurzes Intro folgt gleich die Nummer „Freiheit“, welche direkt ein klares Statement setzt. Es folgen „Repression“ und „Economy’s Bitch“, welche direkt weitermachen und ebenso begeistern. Mein persönlicher Favorit des Albums und auch von HG kommt nun mit „Leben“ – einfach ein Machtwerk, musikalisch wie textlich! Lieder wie dieses untermauern bis heute den Ruf der Band, auch wenn sie nicht mehr aktiv ist. Einfach eine Wucht! Als Letztes covern sie noch Kolovrat mit „Pump the Iron“, welches ebenfalls Textzeilen enthĂ€lt, die gut zum Album und zum alten Deutschland-Russland-Thema passen. „ Freiheit fĂŒr Deutschland, fĂŒr Russland, Europa. Im Glauben vereint, wie so lang! Was einst in Jahrhunderten blĂŒhte, voll Hoffnung, verdient endlich den Neuanfang. Propaganda in Kriegen, Ideologien - besiegt durch's Gesetz der Natur. Zu schaffen das Neue, ein Leben der Völker, frei von Kapitaldiktatur.“ 11 Lieder, welche leider viel zu schnell enden, mich aber zufrieden zurĂŒcklassen. Aber alles hat ein Ende, und so kann ich dem Ganzen nur einen fetten Daumen nach oben geben und eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Bei PC waren sie schnell ausverkauft und aktuell sind sie Platten bei mehreren aus, doch 1-2 Shops haben sie noch, dann schaut lieber schnell bevor alles aus ist 😁
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Wird selbstverstÀndlich zeitnah besprochen! Bei PC Rec bereits ausverkauft, doch Oldschool Records, Opos und viele andere sollten noch welche liegen haben!
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AXIS – Agitate Dann wollen wir uns nach ein paar faulen Wochen mal wieder melden und versuchen, mit einer Besprechung zu glĂ€nzen! Wenn ich den Kanal so durchlese, fĂ€llt mir auf, dass PC Records hier in letzter Zeit recht prĂ€sent ist – und das hat auch seine GrĂŒnde. Waren es frĂŒher hauptsĂ€chlich Rebel Records, DIM Records und 4u Vinyl, die das schwarze Gold unters Volk brachten, haben sich mittlerweile auch andere Labels darauf besonnen, ihre Produktionen auf Vinyl zu veröffentlichen. Oldschool Records, Das Zeughaus und eben auch PC Records wĂ€ren hier nur einige erwĂ€hnenswerte Beispiele. PC Records hat vor einiger Zeit angekĂŒndigt, unter dem Banner „The 100 Club“ regelmĂ€ĂŸig Platten zu veröffentlichen. Die Idee dahinter ist, Produktionen, die zwar hervorragend sind, aber etwas an der breiten Masse vorbeigegangen sind, eine neue Chance zu geben und sie den Vinylfreunden, in einer kleinen Auflage, zugĂ€nglich zu machen. Mit Agitate von AXIS liegt nun der dritte Titel dieser Reihe vor. SĂ€nger ist niemand Geringerer als Scott, den die meisten von Fortress und Dissident kennen dĂŒrften. Hier taten sich die Fortress Jungs mit anderen Musikern zusammen um etwas Neues zu schaffen. Dadurch lĂ€sst sich AXIS nicht gleich mit den anderen Bands vergleichen, bzw. schlĂ€gt das ganze in eine etwas andere Kerbe. Hier geht es insgesamt etwas ruhiger und schleppender zur Sache, was aber keineswegs negativ gemeint ist. Scott zeigt mit seinem unverkennbaren Organ einmal mehr, wie vielseitig er seine Stimme einsetzen kann, und verleiht den Songs genau die richtige WĂŒrze. Die gesamte Produktion wirkt sehr professionell und stimmig. Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass zwar jeder Song auf einem hohen Niveau ist, mir persönlich jedoch der eine ganz große Hit etwas fehlt. Das liegt sicherlich auch an einer gewissen Erwartungshaltung. AXIS ist eben nicht Fortress – und will das auch gar nicht sein. NatĂŒrlich kommen einem bei den ersten Gesangspassagen sofort einige Fortress-Lieder in den Sinn, doch davon sollte man sich nicht tĂ€uschen lassen. Man muss das Album fĂŒr sich stehen lassen, und betrachtet man es als eigenstĂ€ndiges Werk, gibt es eigentlich nichts zu meckern – ganz im Gegenteil. Hut ab, wenn man bedenkt, dass das Material mittlerweile ĂŒber 25 Jahre auf dem Buckel hat. UrsprĂŒnglich erschien das Album auf CD bei GBF Records, bevor es vor einigen Jahren von PC Records mit einem ĂŒberarbeiteten Artwork erneut veröffentlicht wurde. Nach all den Jahren hat es Agitate nun endlich auch auf Vinyl geschafft. Damit wurde wieder ein weiteres Teil im Sammelpuzzle geschlossen und sicherlich so mancher Sammler glĂŒcklich gemacht. Das Design der CD-Neuauflage wurde ĂŒbernommen, ergĂ€nzt durch ein Beiblatt mit sĂ€mtlichen Texten sowie den obligatorischen „100 Club“-Aufkleber auf der SchutzhĂŒlle. Das ergibt insgesamt ein rundes Gesamtpaket. Dass die Platte innerhalb kurzer Zeit ausverkauft war, dĂŒrfte wohl zeigen, dass diese Veröffentlichung ihre Berechtigung hatte. Ehrlich gesagt hĂ€tte ich mir bei diesem Titel sogar gut vorstellen können, dass auch eine etwas höhere Auflage problemlos ihre KĂ€ufer gefunden hĂ€tte. Mit Agitate hat PC Records den dritten Teil der „100 Club“-Reihe veröffentlicht und dabei einen wirklich starken Titel ins Rennen geschickt. Waren die ersten beiden Veröffentlichungen vielleicht nicht unbedingt die Platten, die jeder erwartet hatte, passt dieser dritte Teil meiner Meinung nach wie die Faust aufs Auge. Ich hoffe, dass möglichst viele Scott-Fans ein Exemplar ergattern konnten und viel Freude an dieser gelungenen Veröffentlichung haben.
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Der einzige wirkliche Kritikpunkt bleibt fĂŒr mich der Gesang von Jones, der dem ansonsten hohen Niveau des Albums nicht immer gerecht wird. Trotzdem eine hörenswerte Veröffentlichung fĂŒr Fans der Band.
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Macht und Ehre – Kampfmusik aus Großberlin So, dann also die aktuelle Scheibe von Macht und Ehre. Seit 35 Jahren veröffentlicht der gute Jones nun schon Alben unter dem Namen „Macht und Ehre“, und da sind wirklich einige zusammengekommen. Was soll ich sagen – der eine liebt es, manch anderer ist eher weniger begeistert von seinem Schaffen. Und wie ist das eigentlich bei mir? đŸ€” Jones und seine Musik gab es schon vor meiner Jugend, und er war sozusagen schon immer Teil der Musikszene, in der ich groß geworden bin. Doch waren es eher die textliche Brisanz als gesangliche Höchstleistungen, die ihm einen gewissen Ruhm oder gar Ruf bescherten. Ich hatte nie den großen Bezug zu seiner Kunst, da es grad anfangs recht stumpf war. Ich wĂŒrde seine Schaffensphase mit M&E in drei Dekaden einordnen. Von Anfang bis Ende der 90er fiel er durch sehr offenkundige Texterei auf und war einer der extremsten Vertreter der RaC-Szene. Nach Demos, einer Split und einem Vollalbum, welches bereits nicht mehr von der ursprĂŒnglichen Band eingespielt wurde, war erst einmal etwas Ruhe. Danach gab es ein paar CDs unter anderem Namen, bevor es 2003 in die zweite Phase ging. Diesmal gab es wieder neue Musikanten, und es erschienen vier bis fĂŒnf TontrĂ€ger bis etwa 2009, die textlich jedoch gemĂ€ĂŸigter waren, was Indizierungen allerdings nicht immer verhinderte. Dann war wieder ein paar Jahre Ruhe, bis ins Jahr 2015. Hier beginnt die dritte Phase, in der er nun alle ein bis zwei Jahre eine neue Scheibe unters Volk bringt und so auch nach 35 Jahren noch sehr prĂ€sent ist. Nun haben wir hier das aktuellste Album liegen, das im Gatefold daherkommt und von dem es drei Farben gibt. Insgesamt gibt es 400 StĂŒck, die sich wie folgt aufteilen: 180 Exemplare in Schwarz 120 Exemplare in Sand-Schwarz-Splatter 100 Exemplare in Gold Es beinhaltet alle Texte und als besondere Überraschung ein auffaltbares MĂ€nnchen, das sich beim Öffnen der HĂŒlle emporhebt und einen alten Eichenstuhl prĂ€sentiert. Ob das bei der CD auch so war, entzieht sich meiner Kenntnis, aber hier bei der Platte finde ich das eine knorke Angelegenheit! Optisch lehnt sich die Gestaltung an die Kampfzeit der damaligen Bewegung an und stellt diese wirklich schön dar. Insgesamt ist die Platte sehr gut aufgemacht – sowohl durch die Optik als auch durch das StehaufmĂ€nnchen. Das Album enthĂ€lt zehn Lieder, die alle recht rockig und hart daherkommen, bis auf den Titel „Fauler Zauber“, der recht ruhig und etwas zĂ€h wirkt. Textlich und musikalisch ist es ein sehr gelungenes Album, das mit „33 Jahre Widerstand“ zwar ein klassisches SelbstbeweihrĂ€ucherungslied enthĂ€lt, ansonsten aber recht abwechslungsreich daherkommt. Lieder wie „Des Herzogs Heertrupp“ oder „Aus London greift die Knochenhand“ sind hervorzuheben, da sie einen geschichtlichen Hintergrund haben und etwas Abwechslung in die Themen bringen. Daumen hoch! Dazu gibt es diesmal wirklich gute Chöre und eine starke Zweitstimme, die Jones immer wieder unterstĂŒtzend zur Seite steht und den gesanglichen Part auffrischt. Wie ihr seht, bin ich voll des Lobes. Doch wo Licht ist, da gibt es auch Schatten. Insgesamt bin ich der Meinung, dass Jones mit seinem Gesang der Musik und dem gesamten Album nicht wirklich gerecht wird. Musikalisch, textlich und auch gestaltungstechnisch ist das Album wirklich gut, doch Jones’ Gesang lĂ€sst das Ganze etwas abflachen. Besonders deutlich wird das, wenn er sich Strophen mit der Zweitstimme teilt und man dort die vergleichsweise kraftlos wirkenden Parts von Jones im Gegensatz zum anderen SĂ€nger hört. Ich möchte sicher nichts schlechtreden, doch muss man auch solche Dinge ansprechen. Ich denke, mit einem anderen SĂ€nger hĂ€tte das Album noch stĂ€rker werden können. Doch natĂŒrlich ist das immer persönlicher Geschmack. Rein technisch liefert das Zeughaus hier eine saubere Produktion ab, und eingefleischte Jones-Fans wird mein Getippe sicherlich nicht vom Kauf abhalten. âž» Fazit: Ein starkes Album mit gelungener Aufmachung, abwechslungsreichen Liedern und einer ĂŒberzeugenden Produktion.
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