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31.8.26 Der Spruch des Tages:
âIm Innern bin ich heute jĂŒnger als frĂŒher. Weniger gehemmt, weniger unsicher."
(Richard Gere, US-Schauspieler - geb. heute vor 77 Jahren)
https://t.me/ackermannlutz
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Die Briefwahl war immer umstritten
Die Briefwahl wurde 1957 eingefĂŒhrt, aber Staatsrechtlern war dabei nicht wohl. Sie stellten das Briefwahlrecht immer wieder zur Debatte. Ihnen war bewusst, dass dabei Fehler oder Manipulationen eher möglich sind als bei der Urnenwahl. Aber da der Anteil der BriefwĂ€hler lange Zeit sehr niedrig war, war er nicht wahlentscheidend.
Inzwischen ist er auf 37% angestiegen.
Dazu schreibt Roland Tichy auf seiner Plattform Tichys Einblick:
âErst 2013 hat das Bundesverfassungsgericht die voraussetzungslose Briefwahl fĂŒr verfassungsgemÀà erklĂ€rt. Ganz wohl war den Richtern dabei nicht. Sie stellten nĂ€mlich ausdrĂŒcklich fest, dass bei der Briefwahl die öffentliche Kontrolle der Stimmabgabe eingeschrĂ€nkt und die IntegritĂ€t ânicht gleicherma-Ăen gewĂ€hrleistet" sei wie im Wahllokal. Dieser Nachteil werde zugunsten einer möglichst allgemeinen Wahlteilnahme hingenommen. Der Gedanke ist nachvollziehbar. Doch die Zeiten Ă€ndern sich.
Die Richter konnten sich wohl nicht vorstellen, dass aus einer Ausnahme-Regelung ein ĂŒbliches Verfahren wurde. Damit mĂŒsste das Verfahren der Briefwahl ĂŒberarbeitet werden - erfĂŒllt es wirklich die Norm einer allgemeinen, gleichen und geheimen Wahl?
Was bei wenigen abgegebenen Stimmen vernachlĂ€ssigt werden kann, weil hier Fehler zwar vorkommen mögen, aber kaum wahlentscheidend sein dĂŒrften, muss jetzt neu gedacht werden, wenn die Briefwahl hĂ€ufig und damit wahlentscheidend wird. Denn es geht um viel. Nichts weniger als die GlaubwĂŒrdigkeit und GĂŒltigkeit einer Wahl steht zur Debatte und damit die LegitimitĂ€t der Wahl schlechthin.â
Soweit der Journalist Roland Tichy.
Bei der Debatte um die Korrektheit der Briefwahl geht es um zwei Kernfragen.
1.) Wer wÀhlt bei der Briefwahl?
Sicher weiĂ man es nicht.
2.) Wer ĂŒberprĂŒft die PrĂŒfer und kontrolliert die PrĂŒfung der eingesandten Wahl-Unterlagen?
Hundertprozentig geht es nicht.
Deshalb und weil der Anteil der Briefwahl-Stimmen stÀndig zunimmt, fordern Staatsrechtler, die Bestimmungen der Briefwahl zu verschÀrfen.
MerkwĂŒrdigerweise wehren sich vor allem linke Organisationen wie âCampactâ gegen eine Reform.
Das ist auffÀllig, zumal ebenfalls auffÀllig ist, dass die AfD beim Briefwahl-Ergebnis der letzten Bundestagswahl weit unter ihrem Urnen-Wahlergebnis lag. Es war nur halb so hoch. Das ist schwer zu erklÀren.
Kein Wunder, dass bei der Wahl in Sachsen-Anhalt, wo die AfD in Umfragen weit vorne liegt, die Briefwahl in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rĂŒckt.
Wie sagte der kommunistische Sowjet-Diktator Stalin so zynisch wie treffend:
âEs geht nicht darum, wer wĂ€hlt, sondern wer zĂ€hlt.â
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/wahlergebnis-briefwahl/
30.8.26 Der Spruch des Tages:
âWie jede Frau habe auch ich einen Schrank voll mit Nichts-Anzuziehen. Also trage ich Jeans."
(Cameron Diaz, US-Schaupielerin - geb. heute vor 54 Jahren)
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29.8.26 Der Spruch des Tages:
âIch male mir einfach das Leben schön.â
(Bettina Hagen, erstes dt. Supermodel u. Malerin - geb. heute vor 80 Jahren)
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28.8026 Der Spruch des Tages:
âDie heutige âWokenessâ-Bewegung gleicht einem Fleischwolf. Im Namen der âGerechtigkeitâ zermahlt sie alle Ideen, die ihr nicht passen."
(Ai Wei Wei, chines. KĂŒnstler - geb. heute vor 69 Jahren)
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Lachen stÀrkt das Immunsystem (70):
Annalena Baerbock wird Professorin an der New Yorker Columbia UniversitÀt.
https://www.achgut.com/artikel/american_way_of_academic_baerbock
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28.8.26 Der Spruch des Tages:
âDinge, die existieren, fotografiere ich. Dinge, die nicht existieren, male ich.â
(Man Ray, US-Maler u. Fotograf - geb. heute vor 136 Jahren, â mit 86 J.)
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Nein!
âDas wichtigste Wort der Freiheit ist: Nein. Widerspruch ist Selbstbestimmung. Es ist befreiend zu sagen: »Nein, ich sehe das anders.« Mit »Nein« beginnt die Freiheit, zu denken und zu handeln. Die Freiheit, Nein sagen zu können, steht im Gegensatz zu der Unfreiheit, Ja sagen zu mĂŒssen.
Demokratien sind Nein-Sager-Gesellschaften. Diktaturen sind Ja-Sager-Gesellschaften. Freiheit ist autoritĂ€tskritisch. Sie erlaubt und fördert den Widerspruch. Also das, was Autokraten nicht dulden.â
(Mathias Döpfner, dt. Verleger u. Autor)
Wer in der Coronakrise Nein sagte, der wurde geschmĂ€ht, ausgegrenzt und diffamiert. FĂŒr viele war das der Beginn des kritischen Nachdenkens ĂŒber diesen Staat.
Bei mir persönlich begann es schon frĂŒher, nĂ€mlich mit Merkels vorzeitigem Ausstieg aus der Atomenergie, meine Staats-Skepsis verstĂ€rkte sich dann 2015, als Hunderttausende von Migranten unkontrolliert und ungeprĂŒft ins Land gelassen wurden, und sie erreichte ihren Höhepunkt bei Corona.
Nichts wĂŒrde mir mehr Freude machen, als grundsĂ€tzlich Ja zu sagen zu unserer Regierung und unserem Staat, aber das wurde mir in den vergangenen 15 Jahren grĂŒndlich ausgetrieben.
Mein fröhlicher Patriotismus beim SommermĂ€rchen 2006 ist nur noch eine wehmĂŒtige Erinnerung.
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26.8.26 Der Spruch des Tages:
âSie wĂŒrden sich wundern, wie teuer es ist, so billig auszusehen!â
(Dolly Parton, US-SĂ€ngerin u. Komponistin - gestern im Alter von 80 Jahren gestorben)
Sie war das klĂŒgste, begabteste, erfolgreichste und wohltĂ€tigste Blondchen aller Zeiten. Goodbye Dolly! R.I.P.
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Lachen stÀrkt das Immunsystem (69):
Von welchen Tieren werden wohl die meisten Flöhe angeboten?
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26.8.26 Der Spruch des Tages:
âWir machen nicht Liebe. Die Liebe macht uns."
(Julio CortĂĄzar, argentin. Schriftsteller - geb. heute vor 112 Jahren, â mit 69 J.)
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Die Brandmauer - typisch deutsch
In einer Kneipe bin ich in eine Gruppe EnglĂ€nder geraten. Wir haben ĂŒber Politik diskutiert.
Die meisten wussten nichts von unserer Brandmauer.
âAber wieso gibt es die?â fragten sie. âDeutschland ist doch eine Demokratie? Wie kann man eine legale Partei blockieren und ausschlieĂen?â
Einer sagte: âWer Parteien ausschlieĂt, ist kein Demokrat.â
Ich versuchte eine ErklĂ€rung: âWeil die AfD eine rechte Partei ist, will man mit der Brandmauer verhindern, dass wieder etwas Nazi-Ăhnliches passiert.â
Sie schĂŒttelten den Kopf: âUm Nazis zu verhindern, wendet Ihr Nazi-Methoden an? Auch Hitler hat Parteien blockiert und verboten!â
âDas wird in Deutschland von vielen ganz anders gesehen.â wandte ich ein.
Das Urteil der Briten war vernichtend: âDie Brandmauer ist typisch deutsch: Ihr Deutschen ertragt keine Abweichungen. Im Grunde seid Ihr immer noch halbe Nazis.â
Soweit mein Erlebnis mit den EnglÀndern.
In der WELT fand ich einen interessanten Leser-Kommentar zu diesem Thema:
âDurch die Brandmauer ist de facto ein Zweiparteiensystem entstanden. Der BĂŒrger hat nur noch die Wahl zwischen Regierung (Weiter so!) und Opposition (Wechsel). Sonst nichts. Wer das fĂŒrchtet und trotzdem weiter âBrandmauerâ spielen will, der hat nicht Sorge um die Demokratie, der hat Angst vor der Demokratie.â
(WELT-Leser-Kommentar)
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25.8.26 Der Spruch des Tages:
âMerz erklĂ€rt Brandstiftung zum Klimawandel.â
(Don Alphonso, dt. Journalist u. Satiriker)
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24.8.26 Der Spruch des Tages:
âWas ist schlimmer: Jemandem mit dem Tode zu drohen oder mit der Unsterblichkeit?â
(Jorge Luis Borges, argentin. Schriftsteller - geb. heute vor 127 Jahren, â mit 86 J.)
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Das Energie-Dilemma
Mit der Nutzung von Kohle und Gas hat der Mensch Arbeit durch Energie ersetzt. Ein Liter Rohöl enthÀlt die Leistung von 10 Kilowattstunden, was einer Arbeitszeit von rund 100 Stunden und einem Mindestlohn von 1.390 Euro entspricht.
Wir verbrauchen Energie in einem AusmaĂ, das kaum vorstellbar ist. Allein Facebook hat einen Energie-Bedarf wie DĂ€nemark. Mit der KI steigt er ins Unermessliche. Wie er mit Wind und Sonne verlĂ€sslich gedeckt werden soll, ist gĂ€nzlich ungeklĂ€rt.
Ein Denk-Angebot fĂŒr Interessierte;
https://nius.de/analyse/deindustrialisierung-was-uns-wirklich-droht-und-warum-uns-niemand-davor-schuetzt
23.8.26 Der Spruch des Tages:
âTrump erwartet gar nicht mehr, dass man glaubt, was er sagt.â
(Lutz Ackermann, dt. Journalist u. Moderator)
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22.8.26 Der Spruch des Tages:
âUnverrĂŒckbare GrundsĂ€tze sind wie Scheuklappen. Man sieht dann sehr wenig von der Wirklichkeit.â
(Deng Xiaoping, chines. Politiker u. Reformator - geb. heute vor 122 Jahren, â mit 92 J.)
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AfD-Siegmund mit Sieger-Aura
Partei-Programme interessieren mich, aber noch mehr interessieren mich die Menschen, die diese Programme verwirklichen wollen. Ich habe im Laufe meines langen Lebens viele Politiker live erlebt â im Interview und bei Veranstaltungen auf der BĂŒhne. Aber noch nie einen von der AfD.
Das wollte ich Àndern und bin deshalb zu einem Wahlauftritt des AfD-Spitzen-Kandidaten Ulrich Siegmund nach Sachsen-Anhalt gefahren.
Es war ein aufschlussreicher Nachmittag.
Siegmund stieg fröhlich winkend aus dem Auto, er wurde von tosendem Applaus empfangen. GÀnzlich unerschrocken schritt er mitten durch die Menge zum AfD-Stand, blieb ab und an spontan stehen und plauderte kurz mit den Besuchern.
UnĂŒbersehbar: Dieser Mann hat Charisma.
Er ist meilenweit entfernt von der trachten-joppigen TĂŒmelei eines Gaulandt, ebenso von der biederen MittelmĂ€Ăigkeit eines Chrupalla und der unterschwelligen Dauer-Empörtheit eines Höcke und einer Weidel. Nichts davon findet man bei Siegmund. Er besitzt eine Sicherheit, die nicht als Arroganz, sondern als sympathische SelbstverstĂ€ndlichkeit rĂŒberkommt.
Ich habe ihn genau beobachtet, er ist in Mimik und Körpersprache ungewöhnlich zugewandt und freundlich (siehe Foto im Posting oben). Die Leute mögen ihn nicht nur als Politiker, sondern auch als Mensch. Sie standen hundert Meter weit Schlange, um ein Autogramm von ihm zu ergattern.
Der SPIEGEL hat recht: Er ist der gefĂ€hrlichste Kandidat, der gegen das Polit-Establishment antritt. Neben ihm wirkt es gestrig, ja: alt. Siegmund ist modern, er strahlt âZukunftâ aus.
Zur Zeit schĂŒtzt ihn ja noch die Brandmauer. Die BewĂ€hrungsprobe kommt, wenn er auf irgendeine Art und Weise Regierungs-Verantwortung ĂŒbernehmen muss. Wenn er selbst dann seine lockere SouverĂ€nitĂ€t und seinen Gestaltungs-Optimismus behĂ€lt, wird er zu einem ganz GroĂen in der bundesdeutschen Polit-Arena.
https://t.me/ackermannlutz
21.8.26 Der Spruch des Tages - zum Wahlkampf der AfD in Sachsen-Anhalt:
âNichts ist so erfolgreich wie der Erfolg.â
(Alexandre Dumas, frz. Schriftsteller)
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