Die germanische Natur
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Dieser Kanal beschÀftigt sich mit unserem germanisch-heidnischen Ursprung und dem Schutz unserer Natur. Unsere germanischen Vorfahren verstanden sich als Teil der Natur. Die Naturverachtung, die mit dem Christentum kam, ist dem Heidentum fremd.
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Am 12. August 2026 steht uns eine Sonnenfinsternis bevor; doch was bedeutet das eigentlich? Gibt es eine Bedrohungslage fĂŒr uns oder fĂŒr andere LĂ€nder? Der Allsherjargode beleuchtet die mythologischen und astrologischen HintergrĂŒnde dieses Himmelsereignisses, berichtet ĂŒber die Auswirkungen vergangener Finsternisse und den Volksglauben, die Riten und vor allem auch die Bedeutung solch einer Sonnenfinsternis im germanischen Heidentum.
https://youtu.be/nv5KvPX5EUA?is=EzLlD09EjgrmFJ5c
| 2 | Dass diese Zeit eine ganz besondere Magie in sich trĂ€gt, erkannte spĂ€ter auch die Kirche. Die katholische KrĂ€uterweihe am 15. August (MariĂ€ Himmelfahrt) ist eine direkte Adaption der heidnischen BrĂ€uche. Anfang August erreichen die WildkrĂ€uter durch die langanhaltende SommeraktivitĂ€t ihren höchsten Wirkstoffgehalt. Kelten und Germanen sammelten diese als heilige Winterapotheke und baten die Götter um magischen Schutz vor Krankheit und DĂ€monen. Da die Landbevölkerung trotz Christianisierung nicht von diesem Schutzritual weichen wollte, deutete die Kirche den Brauch kurzerhand um. Maria wurde zur Schutzpatronin der HeilkrĂ€uter ernannt, und die geweihten âKrĂ€uterbuschenâ ĂŒbernahmen im Volksglauben die exakt gleiche Schutzfunktion gegen Blitzschlag und Krankheit wie die heidnischen Pflanzen zuvor. Um die Weihe biblisch zu legitimieren, entstand die Legende, dass das Grab Marias nach ihrer Himmelfahrt nicht ihren Leichnam enthielt, sondern von den Aposteln voller duftender Rosen, Lilien und HeilkrĂ€uter vorgefunden wurde. Die heute noch praktizierten BrĂ€uche der KrĂ€uterweihe spiegeln die alten Schutzrituale wider. Die geweihten âKrĂ€uterbuschenâ werden im Haus aufgehĂ€ngt, bei Krankheit dem Vieh ins Futter gemischt oder bei Gewitter zum Schutz vor Blitzeinschlag ins Herdfeuer geworfen.Â
FĂŒr heutige Heiden kann diese Zeit eine Zeit des bewussten Erntens, des Dankes und des rĂŒcksichtslosen Trennens von ĂŒberflĂŒssigen und belastenden Dingen oder Ereignissen sein. Die Sichel symbolisiert dabei das klare Abschneiden.
Sammle jetzt KrĂ€uter wie BeifuĂ (das klassische Schnitterkraut fĂŒr Schutz und ĂbergĂ€nge), Johanniskraut (bringt das gespeicherte Sommerlicht) und Schafgarbe (fĂŒr klare Grenzen). EntzĂŒnde RĂ€ucherkohle wĂ€hrend eines Rituals in einer feuerfesten Schale. Gib zuerst Johanniskraut hinzu und reflektiere: WofĂŒr bin ich dankbar? Was ist in meinem Leben gut gereift? Lege danach den BeifuĂ auf, visualisiere die trennende Sichel und frage dich: Was blockiert mich? Welche alten Lasten oder Themen sollte ich jetzt radikal abschneiden? Lass den Rauch Blockaden und Belastungen davontragen.
Habt einen wundervollen SpĂ€tsommer...trotz dieser völlig verrĂŒckten Zeiten! | 1 032 |
| 3 | Jede Sichelbewegung am Feldgatter war von Dankbarkeit und der Bitte um Schutz vor Hagel und Unwetter begleitet. Regional wurde bei den germanischen StÀmmen das erste Schneiden des Korns rituell begleitet.
Dieses rituelle erste Schneiden des Korns fand Anfang August (um den 1. August herum), statt. Im althochdeutschen Kalender wurde der August als âErntingâ bezeichnet, da in diesem Monat die Hauptphase der Getreideernte auf den Feldern begann. In der germanischen Tradition nannte man dieses Fest des ersten Schnitts auch Freyfaxi, âDie MĂ€hne des Freyâ. Es war ein heiliges, von Ehrfurcht und magischem Denken durchdrungenes Ereignis, bei dem die Grenze zwischen der Menschenwelt und der Geisterwelt dĂŒnn wurde.
Am Morgen des ersten Erntetages zog die gesamte Sippe gemeinsam hinaus zu den Feldern. AngefĂŒhrt wurde die Prozession vom DorfĂ€ltesten oder dem Gutsherrn. Keiner sprach ein Wort. Das laute Gerede des Alltags verstummte, denn man glaubte, im Wogen der reifen Ăhren lebe der Korngeist (oft als âKornmutterâ oder âder Alteâ bezeichnet). Ihn durfte man nicht vorzeitig erschrecken oder erzĂŒrnen.
Die Schnitter trugen ihre frisch geschÀrften Sicheln eng am Körper. Die Luft roch nach trockenem Stroh, Staub und der flirrenden Hitze des SpÀtsommers. Am Gatter des Weizen- oder Roggenfeldes hielten alle inne.
Der Opferschnitt fĂŒr die Götter
Der Herr des Hofes trat als Erster an die goldene Kante des Feldes. Er hob die Sichel gen Himmel und sprach eine feierliche Formel oder ein kurzes Gebet an Thor, den Spender des Regens, und Freyr, den Gott der Fruchtbarkeit.
Mit einem einzigen, schwungvollen Schnitt trennte er die ersten Halme ab. Diese allererste Garbe war heilig. Sie wurde nicht gedroschen, um Mehl daraus zu machen. Stattdessen flocht man sie oft zu einer kunstvollen Gestalt oder weihte sie direkt den Göttern, um sich fĂŒr die kommende Arbeit ihren Segen und Schutz vor plötzlichen HagelstĂŒrmen zu sichern.
Der âVergodendeelâ: Ein Schluck fĂŒr Wodans Pferd
In vielen nordgermanischen Regionen gab es das Ritual des Vergodendeel. Dabei lieĂ der Schnitter eine kleine Gruppe von Halmen ganz bewusst unberĂŒhrt am Rand stehen. Man klopfte rituell auf die Halme, sprach SegenswĂŒnsche und goss etwas Erntebier oder Met ĂŒber das Getreide. Dies war das Opfer fĂŒr Wodan (Odin) und sein achtbeiniges Pferd Sleipnir â eine metaphysische Versicherung, dass die Götter auch im nĂ€chsten Jahr fĂŒr ein volles Feld sorgen wĂŒrden.
Die Angst vor dem KorndÀmon
Nachdem die ersten rituellen Schritte getan waren, begann die eigentliche, schwere Arbeit â und mit ihr ein psychologisches Versteckspiel. Die Germanen glaubten, dass der Korngeist vor den Sicheln der Arbeiter flieht und sich immer weiter in das noch stehende Korn zurĂŒckzieht.
Beim Schnitt der ersten Ăhren setzten sich die Schnitter oft kurz rituell auf die erste Garbe, um sich symbolisch vor den âKreuzschmerzenâ zu schĂŒtzen, die der wĂŒtende Korngeist ihnen verpassen wollte. Wer am Ende der Erntetage die absolut letzte Garbe schnitt, hatte das Wesen quasi âgefangenâ. Aus diesen letzten Halmen wurde die Kornpuppe geflochten. Sie zog mit dem letzten Wagen feierlich auf den Hof ein, wo sie ĂŒber den Winter den Ehrenplatz im Haus bekam, um die Lebenskraft des Feldes bis zum nĂ€chsten FrĂŒhjahr zu bewahren.
Das Festmahl
Das Einbringen der Ersten Ernte wurde am Abend mit einem groĂen Festmahl, lautem Gesang und dem ersten frisch gebrauten Erntebier gefeiert â ein Vorgeschmack auf das noch gröĂere Erntedankfest im Herbst.
Christliche Adaption: die KrÀuterweihe | 841 |
| 4 | Wenn die Götter das Korn segnen
WĂ€hrend die sommerliche Hitze ĂŒber den Feldern flirrte, blickte der alte Norden auf ein heiliges Schauspiel der Natur. FĂŒr die germanischen StĂ€mme war das wogende, reife Getreide kein bloĂes Nahrungsmittel, sondern das lebendige, goldene Haar der Fruchtbarkeitsgöttin Sif. Nach warmen Sommergewittern, in denen Sifs Gemahl, der Donnergott Thor, die Erde mit Blitz und Donner befruchtet, schlĂ€gt die Stunde der Reife. Es ist eine Zeit des Ăbergangs. Die Tage werden fast unmerklich kĂŒrzer, die Natur befindet sich in ihrer reifen Pracht. Unsere Vorfahren bereiteten sich ehrfĂŒrchtig darauf vor, die ersten Halme zu schneiden und den Segen der Götter einzuholen.
Vor den groĂen, herbstlichen Opferfesten im September/ Oktober lenkte diese Zeit den Blick der Germanen auf die Felder. Der unerbittliche Rhythmus der Natur bestimmte das Ăberleben der Sippe. Der erste Schnitt des Korns  in der Zeit des beginnenden SpĂ€tsommers war ein zutiefst ritueller Akt. | 632 |
| 5 | Der Wald ist Ă€lter als wir Menschen, viel Ă€lter. Seine Geschichte reicht zurĂŒck bis in eine Zeit, in der riesige Schachtelhalme, Farne, urzeitliche Insekten und spĂ€ter die groĂen NadelwĂ€lder die Erde prĂ€gten. Doch der Wald ist nicht nur Vergangenheit. Er lebt in uns weiter. Unsere HĂ€nde, unsere Augen, unsere Seele sind noch immer mit den BĂ€umen verbunden. In alten WĂ€ldern, knorrigen StĂ€mmen und stillen Lichtungen begegnen wir nicht nur Pflanzen, sondern auch Wesen, wie Elfen und Zwergen, Erinnerungen und KrĂ€ften, die unsere Vorfahren noch selbstverstĂ€ndlich wahrgenommen haben.
https://youtu.be/zeMHiEVm6H0?si=ILD23AUOLVFgBr_z | 971 |
| 6 | Jens Spahn ist nicht ,,Vater geworden". Er hat ein Kind gekauft. ,,Leihmutterschaft" ist Menschenhandel und gehört hart bestraft, nicht sprachlich schöngefÀrbt.
https://t.me/mayrhofer_raphael | 729 |
| 7 | Als âGrĂŒne MĂ€nnerâ werden bei uns seit knapp einhundert Jahren bestimmte skulpturale Zierelemente an sakralen und profanen GebĂ€uden des Mittelalters, an Krag- und Schlusssteinen, an hölzernen ChorgestĂŒhlen, an GelĂ€ndern, TĂŒrschwellen, Taufbecken sowie an etlichen weiteren Begebenheiten der frĂŒhen Neuzeit bezeichnet, auf denen sie als Schmuck- und Zierrat dienen. Dargestellt wird zumeist ein mĂ€nnlicher Kopf, dessen Haupt- und Barthaare die Gestalt von BlĂ€ttern aufweisen, die hĂ€ufig aus seinem Mund, seiner Nase oder seinem Gesicht hervorsprieĂen. Heiden TV nimmt uns mit auf eine kleine Entdeckungsreise zur Erforschung des GrĂŒnen Mannes, der seit seiner Wiederentdeckung vor nicht einmal 100 Jahren im englischen Wales fĂŒr allerlei Kontroversen gesorgt hat â ĂŒbrigens bis heute. Es wird von Lady Raglan berichtet, die ihn als Ăberbleibsel einer heidnischen Vergangenheit in der Architektur christlicher Kirchen identifizierte. Wir zeigen auf, wie er seinen Weg in die Kirchenarchitektur fand und untersuchen mehrere Theorien zu seinem möglichen Ursprung, seiner geschichtlichen Entwicklung sowie seiner symbolischen Botschaft, die in den letzten Jahrzehnten seine neue PopularitĂ€t begrĂŒndet haben - und welche Bedeutung er damit bis heute auch fĂŒr moderne Heiden hat.
https://youtu.be/XtHi7zrLG84?si=ty00C0vaHK5tqj64 | 919 |
| 8 | Systemischer Rassismus gegen Deutsche
Deutschland wird zum Tibet Europas. Deutschland, das Herz Europas, wird in den Infarkt getrieben. Ganz nach Lenin werden unsere LeistungstrĂ€ger zwischen Besteuerung und Inflation zerrieben. Die Besten der Besten - die sozial Gebenden, nicht die Nehmenden - jene, die notleidende Menschen, Banken, Konzerne und LĂ€nder retten, werden kaputt besteuert, kinderlos und sterben aus.Â
https://youtu.be/021oyQ2OI2k?si=fmKPf5rslgNWPHTn | 1 039 |
| 9 | Warum ist Sprache so viel mehr als nur Kommunikation?
Unsere Sprache prÀgt unser Denken, unsere Kultur und die Verbindung zwischen den Generationen. Doch was passiert, wenn immer mehr Wörter verschwinden, ihre Bedeutung verlieren oder durch Fremdwörter ersetzt werden?
Gemeinsam mit Nancy Mandody spricht Ricardo Leppe darĂŒber, warum die deutsche Sprache ein wertvolles Kulturgut ist, weshalb Sprache unser Denken beeinflusst und welche Auswirkungen die heutige Entwicklung auf Kinder und Jugendliche haben kann.
In dem GesprÀch geht es unter anderem um folgende Themen:
âą Die Bedeutung der deutschen Sprache
âą Jugendsprache, Anglizismen und Sprachwandel
âą Warum Sprache unser Denken beeinflusst
âą Kommunikation zwischen den Generationen
⹠Die Verbindung von Sprache, Kultur und IdentitÀt
âą Wie Eltern Kinder spielerisch fĂŒr Sprache begeistern können
âą Warum jedes Wort Wirkung hat
https://youtu.be/H1I0RTI_RXU?si=BN-jiwh9EHES2DRl | 1 293 |
| 10 | Erntezeit - von altem Brauchtum und Korngeistern
https://youtube.com/watch?v=w713lYLNAqc&is=uf2T3arTsPKQMmOb
PĂŒnktlich zur reifsten Phase der Natur im Jahreskreis, möchten wir Euch mit dieser Klassik-Folge auf die nun beginnende Erntezeit einstimmen. Wir hatten uns hierfĂŒr auf die Suche nach altem Brauchtum im Bereich der Kornernte begeben. DafĂŒr haben wir unter anderem dem Hessenpark einen Besuch abgestattet. Einem Freilichtmuseum, das aktiv darauf ausgelegt ist, einstige Wohnweisen und Arbeitstechniken des Bauerntums nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Wir haben ein paar Feldarbeitern bei der traditionellen Kornernte ĂŒber die Schulter geschaut, von denen wir zudem ein wenig ĂŒber alte Sagen von Korngeistern erfahren. Ihr hört von der Roggenmuhme, dem Roggenwolf oder dem Bilwitz-Schnitter. Weiter berichten wir ĂŒber den Volkskundler Wilhelm Mannhardt und dessen MĂŒhen, fast vergessenes Brauchtum zu bewahren und davon, wie das bĂ€uerliche Erntedankfest im 3. Reich zu Propagandazwecken missbraucht wurde. Wir berichten von der letzten Garbe, Kornpuppen und was sich - trotz Christianisierung - an alten BrĂ€uchen bis heute erhalten hat.
Zuletzt geben wir Euch ein bisschen Anregung mit auf den Weg, wie ihr selbst ein kleines Erntedankritual gestalten könnt.
Wir wĂŒnschen gute Unterhaltung und freuen uns ĂŒber ein Abo und das teilen unserer kleinen Doku. Dankeschön! | 864 |
| 11 | Abschuss von 40 Prozent der Jungwölfe in Hessen: Rechtswidrige Politik auf Kosten des Artenschutzes
Die politische Jagd auf den Wolf erreicht einen neuen Tiefpunkt: Unter dem Deckmantel des âBestandsmanagementsâ fordert nach der Jagdlobby nun auch Hessens Landwirtschaftsminister Ingmar Jung im Management Plan Wolf eine Abschussquote von 40 Prozent des Wolfsnachwuchses in seinem Bundesland. Das ist einem Beitrag des Hessischen Rundfunks zu entnehmen. Dieses Vorhaben entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage und ist ein Frontalangriff auf den Artenschutz. Der Managementplan soll bereits am 1. Juli in Kraft treten.
https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/managementplan-wolf-hessen-abschussquote-wolfswelpen | 1 438 |
| 12 | Zur Mittsommerzeit um den 21. Juni erreicht die Sonne ihren Zenit. Sie erfĂŒllt die Natur mit einer ganz besonderen, pulsierenden Kraft. Genau jetzt entfalten viele Pflanzen ihr volles Potenzial und sind besonders heilkrĂ€ftig. Es ist die perfekte Zeit, um KrĂ€uter zu sammeln und ihre geballte Energie fĂŒr die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden zu nutzen. Schon seit uralten Zeiten ziehen die Menschen zur Sommersonnenwende los, um diese besonderen SchĂ€tze der Natur zu ernten â oft begleitet von geheimnisvollen Ritualen und BrĂ€uchen, die ĂŒber Generationen hinweg ĂŒberliefert wurden. Vieles davon ist heute leider in Vergessenheit geraten. Lasst uns dieses wertvolle, alte Wissen bewahren!
https://youtu.be/69npt2srZOg?si=xPtT6vTXP3BD2WUI | 1 380 |
| 13 | Honigbienen-Haltung ist kein Naturschutz!
Der Verein Beenature-save-the-bees e.V. wurde 2014 mit dem Ziel gegrĂŒndet, insbesondere den Honigbienen artgerechte Habitate zum Leben zu schaffen. Das erklĂ€rte Ziel des Vereins ist es, Bienenvölker von sĂ€mtlichen imkerlichen Kriterien und aus der Nutztierhaltung selbst zu befreien! DarĂŒber hinaus bekommen die zahlreichen, jĂ€hrlichen SchwĂ€rme das zurĂŒck, was sie durch die Imkerei und die Rodung der WĂ€lder verloren haben: artgerechte Lebensbedingungen!
https://youtu.be/VrzsHy2TL0A?si=yMsqmqmi_zEIxZOk
https://www.beenature.info/ | 1 116 |
| 14 | No text... | 1 083 |
| 15 | Die Schaltregel der Himmelsscheibe
Der entscheidende SchlĂŒssel zur Funktion als Lunisolarkalender ist das Zusammenspiel der astronomischen Symbole auf der Scheibe. Die Sichel des Mondes (Mondalter: ca. 4 Tage nach Neulicht) und die Plejaden (das Siebengestirn) sind dicht beieinander abgebildet. Wenn diese spezielle Konstellation am Abendhimmel im FrĂŒhjahr zu sehen war, war dies fĂŒr die bronzezeitlichen Astronomen das Signal, einen Schaltmonat einzufĂŒgen. Ohne diesen 13. Monat hĂ€tten sich die Mondzyklen und die Jahreszeiten im Laufe der Zeit verschoben. Erst durch das HinzufĂŒgen dieses Monats lief der Kalender synchron mit der Sonne und den Jahreszeiten.
Die Himmelsscheibe fungierte als komplexes astronomisches Memogramm (ErinnerungsstĂŒtze). Die beiden spĂ€ter angebrachten Goldbögen am Rand decken genau den Winkel ab, den die Sonne zwischen dem Sommer- und Winteraufgangspunkt wandert (ein Winkel von ca. 82° fĂŒr den Breitengrad von Mitteldeutschland).
Die 32 kleinen goldenen Sterne stehen möglicherweise fĂŒr die Anzahl der Sonnenjahre, nach denen sich der Kalender wieder exakt mit bestimmten Mondzyklen (33 Mondjahre) deckt.
FĂŒr das moderne Heidentum stellt die Himmelsscheibe von Nebra ein spirituelles SchlĂŒsselsymbol dar. Sie gilt als materieller Beweis fĂŒr ein hochkomplexes, naturreligiöses Weltbild im heidnischen Mitteleuropa.
Die Scheibe widerlegt den Mythos von den âprimitiven Barbarenâ. Sie zeigt, dass unsere heidnischen Vorfahren ĂŒber fundierte mathematische, astronomische und spirituelle Kenntnisse verfĂŒgten.
Heute kann die Himmelsscheibe als visuelle BrĂŒcke zwischen der Welt unserer Ahnen und unseren modernen Jahreskreisfesten dienen.
Die kosmische Sonnenbarke
Das Schiffselement am unteren Rand der Scheibe wird im Heidentum als mythische Sonnenbarke gedeutet. Sie symbolisiert die Reise der Sonne durch die Nacht oder die Unterwelt â ein zentrales Motiv in indogermanischen und germanisch-keltischen Mythen.
Kult- und Ritualobjekt
Bevor sie rituell vergraben wurde, war die Scheibe ĂŒber viele Generationen im Gebrauch. Dies deutet auf eine gelebte, sakrale Verbindung zwischen Kosmos, Göttern und Menschen.
Heute findet man Darstellungen der Himmelsscheibe hĂ€ufig als Altar-Schmuck, rituelles Symbol auf GewĂ€ndern oder als Amulett. Der Fundort am Mittelberg bei Nebra wird zudem von einigen heidnischen und schamanischen Gruppen als Kraftort und fĂŒr bestimmte Rituale genutzt - Ă€hnlich wie der nahegelegene Gosecker Sonnenkreis (Kreisgrabenanlage Goseck), ein rund 7.000 Jahre altes Monument in Sachsen-Anhalt, das als der Ă€lteste bekannte Beleg fĂŒr die kontinuierliche Himmelsbeobachtung in Europa gilt. Dieser Platz diente bereits den Menschen der Jungsteinzeit als hochkomplexer Kult- und Ritualplatz. | 1 041 |
| 16 | Die Himmelsscheibe von Nebra ist etwa 3600 Jahre alt und gehört zu den Ă€ltesten bekannten Beweisen fĂŒr die Verwendung von Lunisolarkalendern. Sie diente unseren Vorfahren dazu, das kĂŒrzere Mondjahr (354 Tage) und das lĂ€ngere Sonnenjahr (365 Tage) miteinander in Einklang zu bringen, um den Jahreszeitenwechsel prĂ€zise vorherzusagen. | 675 |
| 17 | Juni - Brachmond
Die Germanen nannten den Juni Brachmond, Brachmonat und Brachet. Zudem nutzten die angelsĂ€chsischen Germanen den Begriff Ărra LĂða.
Im Juni brachen die Bauern das brachliegende Feld um. Sie pflĂŒgten es, damit der Boden atmen konnte.
Die angelsĂ€chsischen Germanen fassten die Monate Juni und Juli als Litha-Monate zusammen. Der Juni war der erste Litha und stand fĂŒr die Zeit der Sommersonnenwende, des milden Wetters und der Schifffahrt. | 755 |
| 18 | Aus heidnischer Sicht gilt ein Blauer Mond als eine Zeit extrem starker, konzentrierter Energie. Da er der zweite Vollmond in einem einzigen Monat ist, bĂŒndelt er die spirituellen KrĂ€fte der jeweiligen Jahreszeit und gilt als magischer VerstĂ€rker.
Die spirituelle Bedeutung des Blauen Mondes
Er verstĂ€rkt die Energie des ersten Mai-Vollmonds und leitet eine Phase fĂŒr groĂe LebensverĂ€nderungen, Magie und langfristige Ziele ein.
Der Blaue Mond symbolisiert oft das Erscheinen der Weisen Alten inmitten der fruchtbaren Phase der Jungfrau und Mutter. Sie bringt tiefe Weisheit und Intuition.
Er gilt als âMond der Wahrheitâ. Er hilft dabei, TĂ€uschungen zu durchschauen und die eigenen wahren WĂŒnsche zu erkennen.
Rituale fĂŒr den Blauen Mond im Mai
Da der Mond im Mai astronomisch im Skorpion (Transformation) und astrologisch im SchĂŒtzen (Erkenntnis, Freiheit) steht, bieten sich folgende heidnische Praktiken an:
GroĂe Absichten setzen und die gebĂŒndelte Energie fĂŒr WĂŒnsche, die viel Kraft benötigen nutzen.
Blaues Mondwasser herstellen: Eine Glaskaraffe mit Wasser ĂŒber Nacht in das Mondlicht stellen. Dieses Wasser gilt im Heidentum als besonders kraftvoll fĂŒr spĂ€tere Rituale, Reinigungen oder zum WĂ€ssern von Heilpflanzen.
Loslass-Rituale: Da der Blaue Mond im Mai 2026 ein sogenannter Mikromond (erdfernster Punkt) ist, eignet er sich perfekt, um Dinge, die uns belasten, energetisch weit von uns wegzuschieben und loszulassen. | 1 185 |
| 19 | Der nĂ€chste Vollmond ist ein ganz besonderer Vollmond. Der sogenannte Blaue Mond ist der zweite Vollmond im Mai, wodurch wir in diesem Jahr insgesamt 13 Vollmonde erleben dĂŒrfen. Der Blaue Mond findet am Sonntag, den 31. Mai 2026 (10:45 Uhr MESZ) statt.Â
Der Name bezieht sich nicht auf eine tatsĂ€chliche blaue FĂ€rbung, sondern beschreibt die Seltenheit dieses Ereignisses, das nur alle zwei bis drei Jahre vorkommt. Der Blaue Mond fĂ€llt fast exakt mit dem erdfernsten Punkt der Mondbahn (ApogĂ€um) zusammen und ist damit der kleinste Vollmond des gesamten Jahres 2026. Dennoch wirkt er beim Aufgang nahe am Horizont durch eine optische TĂ€uschung fĂŒr das menschliche Auge oft riesig. In Deutschland geht der Vollmond am 31. Mai (je nach Region) gegen 22:18 Uhr am Abendhimmel auf. Er wandert dabei durch das Sternbild Skorpion und leuchtet direkt links neben Antares, dem rötlich-hellen Riesenstern des Skorpions. WĂ€hrend er astronomisch im Skorpion steht, befindet er sich aus astrologischer Sicht im Sternzeichen SchĂŒtze. | 985 |
| 20 | In ihrem Vortrag âDer Wolf â RĂŒckkehrer mit Heimatrechtâ vermittelt Gabriele Neumann grundlegende Kenntnisse zur Biologie des Wolfes, zu seinem Verhalten, seinen LebensrĂ€umen, seinem Erhaltungszustand und seiner Verbreitung in Deutschland und Europa.
Ein Schwerpunkt des Vortrages liegt auf dem Schutzstatus des Wolfes, der nach wie vor durch die europĂ€ische Fauna-Flora-Habitatrichtlinie geschĂŒtzt ist. Gabriele Neumann betont die Bedeutung dieses Beutegreifers fĂŒr die BiodiversitĂ€t und das Ăkosystem. Sie macht deutlich, dass ein fundiertes VerstĂ€ndnis dieser Tierart eine zentrale Voraussetzung fĂŒr einen konstruktiven Umgang mit ihr ist.
âĂbergriffe auf Weidetiere können durch prĂ€ventive MaĂnahmen und Herdenschutz weitgehend vermieden werden. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Herdenschutz wirkt.â Gabriele Neumann
https://youtu.be/JV4Y9a6lLU4?si=L90BH8rVGjroAqGU | 737 |
