Der Kanal von Sascha
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Hier teile ich meine Texte, Poesie & Bilder für alle die kein FB (mehr) haben & dennoch daran interessiert sind. Jegliche Links an Schwarzmarktkanäle & co und deren Verlinker werden gelöscht, gemeldet und gesperrt.
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Naturzeit
Wir verbinden die Medizin des Wanderns, der Berge und der Natur mit der Schwitzhütte, dem Medizinkreis und Redestab an einem Wochenende in der Natur des Appenzells, des Alpsteins am Gäbris.
Wir wandern und wundern, teilen und schwitzen, reden und schweigen, staunen und raunen, geniessen und fliessen.
Zwei Brüder verbinden ihre Gaben um gemeinsam einen Raum zu öffnen, in dem wir uns wieder mit uns selbst und der Natur verbinden.
Weitere Informationen folgen in den kommenden Tagen.
Anmeldung gerne per Email an...
Druidenwirkstatt@gmail.com
Wir freuen uns auf dich.
Robin & Sascha
Der Herbst klopft schon leise an die Tür und der Sommer beginnt sich zu verabschieden. Es ist die Zeit der Fülle und der Ernte und wir wollen diese Zeit nutzen um zu reflektieren und beleuchten.
Wir öffnen den Raum der Medizin für Männer und Weiber, die bereit sind für den gemeinsamen Frieden, in den Schossraum von Mutter Erde einzutauchen und all die uns blockierenen Schatten und belastenden Muster zu beleuchten, die uns davon abhalten wirlichen Frieden miteinander zu erfahren.
Wir nutzen die herzöffnende Medizin von Mama Kakao, des Sprechstabes im Medizinkreis, der Schwitzhütte und des Feuers und gemeinsamen Mahles am Ende der Reise um uns miteinander daran zu erinnern, was wir alle tief in unseren Herzen tragen.
Wenn es dich ruft, mit uns diese Reise der Schwitzhüttenmedizin zu erfahren, dann melde dich gerne per Email an...
Druidenwirstatt@gmail.com
Weitere Informationen findest du weiter unten auf dieser Seite.
Alle abschliessenden Informationen und den genauen Treffpunkt bekommst du per Email nach deiner Anmeldung.
Wir freuen uns auf diese Reise mit dir.
Zurück zum Ursprung unseres Seins.
Samstag 12. September 2026 - 14 Uhr bis ca 23.30 Uhr bis Sonntagmittag mit Übernachtung im Freien
In Trogen - Appenzell - Schweiz
Schwitzhütte - Medizinkreis mit Redestab - Mama Kakao - Suppe vom Feuer - Teilete - Übernachtung unter freiem Himmel möglich
Ausgleich - 99 CHF
Was geschieht, wenn Mütter sich für ihre 18, 20 oder 30jährigen Söhne noch immer verantwortlich fühlen und Verantwortung für deren weiteren Weg übernehmen?
Was geschieht mit heranwachsenden Söhnen, die sich immer auf die Unterstützung ihrer Mütter verlassen können?
Was geschieht mit Söhnen, deren Mütter niemals wirklich loslassen?
Was für Konsequenzen und Auswirkungen hat dies, nicht nur auf die Söhne, sondern die ganze Gesellschaft?
Was macht das mit jungen Männern, wenn Mütter glauben diese aus Liebe zu bestimmen, kontrollieren, unterstützen zu müssen?
Was macht die helfende Hand der Mutter mit Söhnen?
Gestern abend war, nach einer gefühlten Ewigkeit, mal wieder ein MännerMedizinkreis im Haus der Sonne.
Wir waren ein paar Wochen in der Sommerpause, auf Reisen, in der Familienzeit und davor ein paar Wochen immer auf dem neuen Schwitzhüttenplatz im Kreis.
Es war wohl gut 2-3 Monate her, als wir das letzte mal im Haus der Sonne im Kreis sassen um in die Medizin des Mann seins einzutauchen.
Viel hat sich bewegt in diesem Sommer, noch mehr haben wir gemeinsam miteinander in Bewegung gebracht in den vergangenen 5-6 Jahren MännerMedizinkreise.
Vor einem Jahr, im vergangenen Sommer, lag der Kreis voll im Sterben und hat dabei alles losgelassen und abgeschüttelt, was nicht mit in die Weiterentwicklungsphase wollte...
Jetzt ist der Kreis zwar kleiner weil weniger Männer ihren Platz darin einnehmen, doch er ist durch diese Männer klarer, fokussierter, präsenter, geerdeter, verbundener und um einiges brüderlicher.
Gestern waren wir 5 Brüder und es war für mich berührend, fühlbar auffallend wie nie zuvor...
Keine Masken
Keine Maskeraden
Pure, nackte, aufrichtige Männer mit offenem Herzen die gemeinsam hinschauen, sich offen und ehrlich zeigen um zu erkennen, fühlen und verstehen...
5 präsente Männer mit offenen Herzen auf ihren Wegen.
So war der gestrige ungeplante Medizinkreisimpuls "offenes Herz" und wir sind darin eingetaucht... und plötzlich nimmt einer der Brüder seine Gitarre und singt sein Lied für uns.... das passender nicht hätte sein können.
Danke Männer, danke Brüder.
Ich verneige mich vor euch und eurem Mut zum offenen Herzen.
✨⚜️⭕🔥♥️❤️♥️🔥⭕⚜️✨
#Männerkreis
#Medizinkreis
#Brüderzeit
#OffenesHerz
Faszinierend...
Ich war bald 4 Wochen nicht mehr aktiv auf diesem Kanal hier ind dennoch sind jetzt bald 30 neue Menschen hier, statt das es immer weniger werden, wie bis vor ein paar Wochen.
Freut mich und drum heiss ich mal alle neuen und auch die alten Profile hier auf meinem Kanal HerzLicht willkommen und frag einfach mal in die Runde...
Was hat dich hier her gebracht?
Warum bist du hier?
Was lässt dich bleiben?
Was würd dich vertreiben?
Welches Theme würdest du gerne mal beleuchtet haben oder welche dich bewegende Frage beantwortet?
Schön bist du jetzt hier.
Aho, ich bin froh.
✨⚜️🥰⚜️✨
Wann immer es in den vergangenen Wochen und Monaten heftig gerumpelt und gepoltert hat auf meinem Weg und dieser mich zu meinen Schatten in der Finsternis geführt hat, hab ich hingeschaut und mich da durch gefühlt, hab angenommen und losgelassen, begonnen mich noch klarer selbst zu sehen und verstehen, mich und meine Muster zu erkennen. Das Bild wurde trotz Chaos immer klarer, obwohl der Weg manchmal kaum zu erkennen war und ich nicht wusste wohin er mich führen wird... Wohin ich denn eigentlich will und soll, warum und wozu überhaupt...
Manchmal war der Schmerz gross und die Ungewissheit grösser, doch in den dunkelsten Momenten, wo ich das Licht kaum sah, hat mir ein Mantra immer gedient und ich hab mich sehr oft daran erinnert...
"Hab Geduld und Vertrauen!"
Hab Geduld und Vertrauen, denn es bleibt nicht so, wie es jetzt ist... du wirst sehen... Hab ich mir gesagt und dann einen Schritt gemacht...
Nach vielen, vielen Schritten kann ich jetzt sagen...
Alles fügt sich.
Alles zeigt sich.
Alles eröffnet sich.
Alles fliesst.
Alles ist jetzt hier.
Neue Türen in neue Räume eröffnen sich plötzlich ganz leicht. Sie sind einfach da und laden mich ein, nach dem ich sie eine halbe Ewigkeit gesucht hatte...
Geduld und Vertrauen.
Manchmal dient der Nebel der Ungewissheit einfach nur damit sich alles neu ordnen und sortieren kann. Dann macht es keinen Sinn suchend und strebend irgendetwas zu wollen.
Einfach sein und geduldig vertrauen scheint dann meist nicht leicht und wirkt dennoch magisch.
Jetzt weiss ich gerade nicht welchen der neuen offenen Räume ich zuerst einnehmen soll... und wieder dient mir das Mantra...
Hab Geduld und vertraue.
Bleib bei dir. Mach langsam und achtsam und lass dich nicht ablenken. Renne nicht wieder kopflos los und mach alles auf einmal...
Jetzt einfach hier sein. Ein Schritt und noch ein Schritt... Atmen... Fühlen... Beobachten... Tun...
Danke Leben.
Du hast mir grad soviel zu geben.
Alles fliesst immer in Fülle. Alles. Immer.
Ich erinnere mich ✨🙏🏻✨
Das viel gepredigte "annehmen & akzeptieren" all dessen, was sich gerade zeigt, fällt meist garnicht sooo leicht... solange wir noch verurteilen und ablehnen.
Ganz besondere aktuelle Themen, bei denen sich das ganz einfach praktizieren lässt, alles bedingungslos anzunehmen und zu akzeptieren...
Klimawandel & Waldbrände
Fremde Menschen im eigenen Land
AfD und linker Faschismus
Queere Nazis
rechter und linker Wahnsinn
Presidenten & Kanzler
Medialer Ablenkungswahnsinn
Matriarchen & Patriarchinnen
die eigenen Gedanken, Gefühle und Emotionen, die diese Themen auslösen und bewirken
Es heisst... lass die Kontrolle los. Versuche nicht das zu kontrollieren, worüber du keine Kontrolle hast.
Übernimm stattdessen Kontrolle und Führung, also die volle Verantwortung, für das, was du konrtollieren und führen können solltest...
deine Gedanken, Gefühle und Emotionen, die dein Sein, Handeln und Wirken bestimmen.
Der Wahnsinn dieses irrenden Glaubens, wir würden uns schützen und Sicherheit erfahren, durch das setzen willkürlicher und imaginärer Grenzen, lässt uns blind werden für das Gefängnis, in das wir uns selbst und andere einsperren.
In seiner Essenz ist der einzige Grund für das setzen all dieser Grenzen, nichts anderes als Angst in einer Welt aus Unachtsamkeit und Respektlosigkeit.
Statt unseren Kindern eine Welt voller Respekt und Achtsamkeit in unendlicher Grenzenlosigkeit vorzuleben, erziehen und konditionieren wir sie aus Angst in eine Welt voller Angst und Grenzen aus Angst.
So geben wir Angst und Grenzen von Generation zu Generation weiter.
Moral, Toleranz, Gehorsam, Pflichtgefühl, Verpflichtungen, Solidarität, Anstand, Stolz, Mangel usw sind nichts weiter als dienende Werkzeuge dieser Welt aus Angst und Grenzen.
Nur das Ego hat Angst.
Nur das Ego nutzt Angst.
Wir leben in einer egobestimmten Welt aus Angst voller Grenzen.
Nur ein verletztes und manipulierendes, bestimmendes Ego, das Angst hat, lässt uns Grenzen setzen.
Es gibt keinen einzigen anderen Grund, das wir uns und anderen überall standig Grenzen setzen, als unser Ego das Angst hat und uns Angst haben lässt.
Wenn wir uns aus der Fremdbestimmung des eigenen Egos befreien und alle Angst annehmen, fühlen und loslassen, finden wir auf ganz einfache und natürliche Weise keinen einzigen Grund mehr irgendwem aus irgendeinem Grund Grenzen zu setzen.
Das Ego hört und liesst das nicht gerne.
Eine grenzenlose Welt bedingt...
- die Egobestimmtheit beenden
- volle Verantwortung für meine Verletzungen und Wunden übernehmen
- ALLES fühlen was gefühlt werden will
- allen Emotionen Raum geben und sie abflieseen lassen
- das Herz führt und bestimmt den Weg
- Vertrauen und Mut, statt Willkür aus Angst
- gelebter Respekt und gelebte Achtsamkeit
- Wahrhaftigkeit leben, statt authentisch sein wollen
- wahre Macht und Grösse, statt Kleingeist durch Grenzen
- Ausdehnung durch Liebe und Leuchten, statt Angst und Grenzen
In einer Welt der egobestimmten Willkür gehen Respekt und Achtsamkeit unter, Frieden wird zu Unfrieden und uns bleibt meist kaum nichts anderes übrig, als es so zu machen, wie wir es alle schon immer gemacht haben um uns zu schützen... Grenzen setzen... weil wir Angst haben, das es sonst schlimmer kommen könnte...
Das Paradoxe daran ist jedoch... je mehr Grenzen wir setzen um uns zu schützen, desto schlimmer wird es kommen.
Wenn wir friedlich in einer Welt des Friedens leben wollen, müssen wir vertrauen und uns mutig erlauben KEINE Grenzen mehr zu setzen.
Ganz egal wie viel Angst das Ego uns glauben lässt, davor haben zu müssen.
Angst macht Grenzen.
Nichts anderes.
Das Ego hat Angst.
Nichts anderes.
Das ängstliche Ego bestimmt die Grenzen.
Nichts anderes.
Kein Ego = keine Angst = keine Grenzen
Keine Grenzen, keine Angst, kein Ego = Frieden
So einfach.
So klar.
Und doch nicht immer so leicht.
Wir setzen Grenzen aus Angst.
Wir haben Angst, weil wir verletzt sind.
Wir sind noch immer verletzt, weil wir keine Verantwortung dafür übernommen haben.
Statt Verantwortung zu übernehmen, ignorieren wir lieber, laufen davor weg und lenken und ab.
Alles, was es wirklich braucht...
Stehen bleiben.
Hinschauen.
Da durch fühlen.
Loslassen.
Frieden sein.
Leuchten.
Bedingungslos. Ausnahmslos. Kompromisslos. Grenzenlos. Ahnungslos.
Wir kämpfen nur aus einem einzigen Grund gegeneinander... Wir versuchen krampfhaft unsere willkürlichen Grenzen zu schützen, weil wir Angst haben weiteren Schmerz und weiteres Leid zu erfahren, weil wir uns von Menschen im aussen nicht gesehen, geachtet und respektiert fühlen und dabei nicht erkennen wollen, das es einzig und allein wir selbst sind, die uns selbst nicht sehen, achten und respektieren.
Bleib bei dir.
Halte deinen Fokus bei dir.
Halte deinen Raum für dich.
Fühl dich damit wohl und verbunden.
Sei grenzenlos unendlich.
Achte und respektiere.
Kommuniziere.
Habe Mut.
ANGST ist der einzige Grund, der uns Grenzen setzen lässt.
Es gibt, in tiefster Essenz, keinen anderen Grund, sich selbst oder anderen, Grenzen zu setzen, als Angst.
Nur weil wir Angst haben, das die Verletzungen, die wir schon haben noch mehr verletzt werden könnten, glauben wir uns durch das setzen vollkommen willkürlicher Grenzen, schützen zu können und müssen.
Wir haben Angst verletzt zu werden, nicht gesehen, geachtet, respektiert, geliebt, gehört, verstanden zu werden, also setzt wir Grenzen.
Wir haben Angst den Schmerz zu fühlen, den wir durch unsere ungeheilten Verletzungen, so sie berührt und getriggert werden, erfahren.
Wir haben Angst vor unserem unterdrückten Schmerz, vor dessen Berührung, vor unseren ungeheilten Wunden und Verletzungen und deren Berührung, vor all den damit verbundenen und unterdrückten Emotionen und Gefühlen, darum setzen wir Grenzen, damit uns niemand zu nahe kommt und all das berührt.
Wenn wir jedoch endlich Verantwortung für unsere ungeheilten Wunden übernehmen und uns erlauben, den viel zu lange unterdrückten und ignorierten Schmerz zu fühlen, haben wir keine Angst mehr davor und brauchen keine Grenzen mehr zu setzen.
Wenn wir endlich all den unterdrückten Emotionen und Gefühlen Raum geben und uns erlauben sie bedingungslos, kompromisslos, ausnahmslos zu fühlen, sie anzunehmen und zu akzeptieren um sie dann los- und fliessen lassen zu können, dann brauchen wir keine Angst mehr zu haben und keine Grenzen mehr zu setzen.
Wir haben ANGST vor unserer Macht, unserer Wahrhaftigkeit, unserer wahren Grösse und Stärke, vor unserem Licht und unserer Dunkelheit, darum setzen wir uns selbst und anderen Grenzen und halten uns und andere klein indem wir uns und andere durch Angst begrenzen.
Durch unsere Angst verschwenden wir endlos viel Energie.
Durch das setzen, aufbauen, erhalten, beschützen von inneren wie äusseren Grenzen verschwenden wir endlos viel Energie und wundern uns dann, das wir so erschöpft sind.
Aus dieser ständigen Angst vor unserer mächtigen Wahrhaftigkeit, suchen und streben wir nach Autentizität und irren aus einem selbsterschaffenen Labyrinth gesetzter Grenzen und Begrenzungen umher.
Alle machen das so.
Das war schon immer so.
Darum sieht es fast keiner in einer Welt aus Finsternis voller Schatten.
Wir laufen ständig in Mauern und wiederholen das als endlose Muster. Wir fragen uns, woher denn all diese Mauern kommen und kaum jemand versteht, das dies all die Grenzen und Begrenzungen sind, die wir uns selbst dahin gestellt haben.
Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, das wir uns eine Welt, ein Leben ohne Mauern, Grenzen und Begrenzungen garnicht mehr vorstellen können.
Wir haben ANGST davor und vor einem Leben in wahrer Freiheit.
Wir haben ANGST davor davon loszulassen, es anders zu machen.
Es gibt keinen einzigen wahren Grund uns selbst und anderen Grenzen zu setzen als Angst.
Angst bestimmt, wann wir wo warum Grenzen setzen.
Angst bestimmt somit das Leben.
Ja, wir haben sogar Angst davor uns vorzustellen, wie es anders sein könnte.
Ein Leben in absoluter Grenzenlosigkeit, im Leuchten des Lichtes und der Dunkelheit, in Wahrhaftigkeit, in wahrer Macht und Grösse... es macht Angst.
Darum setzen wir uns und anderen aus Kleingeistigkeit Angstgrenzen.
Angst ist das mächtigste und wirksamste Werkzeug um den Mensch zu manipulieren, abzulenken, beschäftigen und formen.
Wir haben uns so sehr an Angst gewöhnt, das wir das kaum sehen, erkennen, verstehen und dennoch die ganze Zeit fühlen können.
Wir setzen uns und anderen imaginäre und willkürliche Grenzen aus Angst und deren Facetten... Hass, Wut, Neid, Gier, Scham, Schuld, Furcht, Zweifel...
Die wohl grösste Illusion dabei, die wir uns selbst erschaffen, ist der wahnsinnig irrende Glaube, all dieses willkürliche Setzen von imaginären Grenzen würde uns Sicherheit bringen und uns vor weiterem Leid durch unterdrückten Schmerz, unerlöste Emotionen und ungefühlte Gefühle bringen.
Lange Zeit war dies die wohl schwerste aller Prüfungen für mich, doch sie wird immer einfacher...
Meinen Frieden wahren, statt zu kämpfen.
Statt endlos mit Menschen diskutieren, sie bequatschen in der Hoffnung endlich verstanden und gesehen zu werden und damit ihre sich endlos wiederholenden Muster des Kämpfens zu bedienen, halt ich einfach meine Klappe, dreh mich um und gehe und wahre damit meinen Frieden und durchbreche meine eigenen, sich endlos wiederholenden Muster.
Statt mich in die Energie des Schlachtfeldes ziehen zu lassen und mit anderen zu diskutieren, zu erklären, rechtfertigen, beweisen oder überzeugen zu wollen... Atme ich ein paar mal tief durch, besinne mich nach innen, bleibe bei mir und halte meinen Fokus bei mir... ganz gleich was die Reaktionen und Konsequenzen sind... Ich bediene keine Muster mehr, die weder mir noch meinem Wohl dienen... nicht deine Muster, nicht meine Muster.
Frieden wahren... eine harte Prüfung, die weich werden lässt.
Mir ist das mein Leben lang unglaublich schwer gefallen, doch ich beobachte seit ein paar Wochen (genau genommen seit März/April... ) wie mich das immer mehr zu mir selbst zurück bringt... Bedingungslos, kompromisslos, ausnahmslos NICHT diskutieren, labern, bequatschen, hoffen, erwarten, wollen...
Das bedeutet... bedingungslos, ausnahmslos, kompromisslos ALLE Meinungen, Überzeugungen, Glaubenssätze, Wahnvorstellungen, politische Ansichten, Verwirrungen, Denkweisen, Angriffen, Schlachtfeldeinladungen, Beleidigungen, Projektionen, Interpretationen, Falschaussagen, Verdrehungen, Behauptungen, Widersprüche, Kampfansagen, Kriegserklärungen, Diskussionen von anderen Menschen einfach so stehen zu lassen, sie zu akzeptieren und nicht weiter darauf einzugehen... wenn es ganz hart kommt... einfach umdrehen und weggehen... friedlich weiter gehen... keine Energie verschwenden...
Ich gestehe... Ich bin da noch Schüler und Lehrling... Doch meine Zwischenprüfung und mehrfache Selbstaufrichtung im März/April hat mich etwas zutiefst erkennen und verstehen... Wenn es meinen Frieden kostet, dann ist es das nicht wert.
Wenn es mich von mir wegbringt, dann ist es das nicht wert. Wenn es meinen Raum verdreckt und ich muss diesen Dreck von anderen dann wegmachen, dann ist es das nicht wert. Wenn ich energetisch draufzahle, dann ist es das nicht wert. Wenn es mich aus meiner Mitte und von meinem Weg abbringt, dann ist es das nicht wert.
Und wenn ich all das sein lasse und nicht mehr all die alten Muster, die es nicht Wert sind, nicht mehr bediene, dann zeigt sich mir ein neues Muster... Ich nenne es Selbstwertschätzung und damit wahre ich ganz einfach meinen Frieden.
Das bedeutet jedoch auch so etwas wie ein Frühjahrsputz und ganz viele Menschen mit alten Mustern aus meinem Raum stellen und loslassen... mittlerweile kommt eine recht grosse Gruppe von Menschen zusammen, mit denen ich diese alten Dramamuster nicht mehr bespiele und ich ihre Musteranhaftungen nicht mehr bediene... Mein Raum wird somit immer leerer und freier...
Leere und freie Räume entfalten die Energie der Attraktion und ziehen Neues an...
Werden alte, schwere, dunkle, schattige Muster nicht mehr bedient, nicht mehr genährt und bespielt entsteht erstmal ein "ZwischenRaum"... ein Moment zwischen Altem und Neuem... Wie dieser Moment zwischen Ausatmen und wieder Einatmen... nichts bewegt sich und bringt dennoch bringt es viel in die Bewegung... genau da stehe ich gerade und bewege, berühre, beobachte, bespiele ein mir noch neues Spiel... Frieden.
Frieden ist mit mir. Aho!
Die Sonne geht auf...
Die Stadt ist noch still...
Schiffe brummen gleitend die Donau entlang...
Schwalben kreischen durch den Himmel flitzend...
Glockenschlag der Kirche...
Die ersten Menschen joggen, spazieren, fahren in den Sonntag...
Nala und ich liegen im Bus, erwachend, gemütlich...
Ein neuer Tag... Was er wohl bringen mag?
Gestern hat er viele schöne Momente, Überraschungen, Leichtigkeit, Regen und Regenbögen, Spaghettieis und Geselligkeit gebracht.
In Passau hab ich mich mit einem mir vollkommen unbekannten Menschen getroffen. Sie hatte sich auf meinen Post gemeldet.
Sie hat mir ein bisschen Passau und ein bisschen von sich gezeigt und ich ihr von mir.
Einfach ein paar Stunden Austausch, sein, essen, geniessen, hören, fühlen, staunen, verstehen...
Sie sagt... "Du bist so ganz anders, als ich dich in deinen Texten sehe, da wirkst du so hart..."
Zum Abschied hab ich das Gefühl sie schon ewig zu kennen, als wären wir unbekannte beste Freunde...
Dann ging es weiter, der Donau entlang nach Linz... so ein wundervoller Weg im Abendrot...
