Der Kanal von Sascha
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"In Kontakt gehen"
so hiess es immer und immer wieder. Nur dann würde ich würklich heilen können.
Es hat mich fast wahnsinnig gemacht und bis ins tiefste getriggert... weil ich immer gedacht und interpretiert hatte, ich glaubte, ich müsse mit dem mich verletzenden Menschen in Kontakt gehen, ich müsse bleiben, aushalten, ertragen und erdulden, darüber sprechen, mich damit zeigen, immer hoffend gesehen zu werden und es würde irgendwann besser werden und ich könne dann endlich heilen.
Mir war nicht klar, wie sehr ich mich mit meiner Interpretation geirrt hatte...
...bis es eines Tages im dunkelsten Dunkel *click* machte und mir ein Lichtfunke den Weg wiess.
In Kontakt gehen... was, wenn ich endlich und einfach mit mir selbst, mit meinem Schmerz und meinen Verletzungen, meinen Wunden, Traumas und all den inneren Anteilen in Kontakt gehe?
Was wenn ich einfach nur mit mir in den Kontakt gehe?
Was, wenn das schon alles ist?
Was, wenn ich niemanden sonst brauche um zu heilen, mein Nervensystem zu regulieren, meine Traumas aufzulösen, mich zu sehen, fühlen und verstehen?
Was, wenn ich zuerst mit mir in den Komtakt gehe, bevor ich mit irgendwem sonst in den Kontakt gehen will?
Seit diesem *click* in der Dunkelheit, seh ich das Licht, wie ich es noch nie zuvor gesehen habe...
Und ich fühle mich heil, heilend und sogar heilig.
Die Magie des Lebens offenbart sich immer dann, wenn die Stille ihr dafür den Raum gibt.
Magic happens in jedem Augenblick.
Magie ist der Atem unseres natürlichen Seins.
#Magie #Stille #Leben
Wie wir es auch drehen und wenden... Politik & Demokratie, Ethik & Moral, Religion & Kirchen sind die grössten Geisseln ehemals freier Menschen, die sich so sehr an die Ketten und Fesseln gewöhnt haben.
Wir sehen das kaum mehr und wollen es oftmals auch dann nicht sehen, wenn es uns auf der Nase tanzt.
Einige meiner Lektionen und Prüfungen des bisherigen Jahres...
• Bleib dir selbst treu!
Bin ich mir selbst nicht treu, spiegeln mir das untreue Menschen im aussen.
• Sei loyal zu dir und deinen Entscheidungen!
Bin ich nicht loyal mit mir und stehe nicht zu meinen Entscheidungen, spiegeln mir das unloyale Menschen mit vollkommen willkürlichen und widersprüchlichen Entscheidungen im aussen.
• Achte und ehre dich selbst und deine Bedürfnisse!
Tue ich das nicht und verrate und ignoriere ich mich, werden andere Menschen mich und meine Bedürfnisse missachten und ignorieren um mich zu erinnern.
• Sieh zuerst dich selbst und beginne durch Fühlen dich selbst zu verstehen!
Solange ich mich selbst nicht sehe und durch Fühlen verstehe, werden mir Menschen im aussen spiegeln, das sie mich nicht sehen und verstehen.
• Diskutiere nicht!
Jegliches Diskutieren ist sinnlos.
Bleib bei dir. Halte deinen Fokus auf das was wirklich wichtig ist. Halte deinen Raum für dich, so das du dich darin wohl fühlst und halte deine Klappe, wenn das, was du sagst nicht gehört werden will.
• Achte und ehre deinen Raum!
Lade keinen Menschen in deinen Raum, der seinen eigenen Raum nicht achtet und ehrt.
Lade kein Weib in deinen Raum ein, dessen Raum noch voll von Verstrickungen, Anhaftungen, Bedürftigkeiten, Ablehnungen und Arroganz ist.
Lade bedingungslos und kompromisslos alle aus deinem Raum, die sich darin unwohl fühlen wollen und lass sie los. Egal wen!
• Erwarte, hoffe, denke nicht das andere sich ändern!
Ändere dich selbst und das was du wirklich ändern kannst.
• Nimm alles dankbar als ein Geschenk des Lebens an!
Egal was wann wie wo wer und warum. Alles gehört dazu.
• Haltung ist das wichtigste, mächtigste und entscheidenste Werkzeug des Seins und Wirkens!
Es geht bei allem immer nur um die innere Haltung.
Mit welcher inneren Haltung lebe und wirke ich...
• Zeig als Mann weder deinen Schmerz noch deine Gefühle öffentlich!
Es sei denn es sind die Brüder deines Stammes. Alle anderen wissen kaum damit umzugehen und besonders Weiber empfinden das als schwächlich und bedrohlich.
Geh da allein durch. Egal was alle anderen sagen und behaupten. Geh da mit deinen Brüdern durch.
• Vertrau keinem Weib!
Ihr Wort hat keinen Wert... solange sie noch tief verletzt ist und da auf keinen Fall hinschauen will. Sie kann dir heute alles Goldige ins Ohr flüstern und schon morgen ist sie auf und davon.
Schau da genau hin und fühl da genau rein.
• Bleib dir treu und loyal. Achte und ehre dich und deinen Raum. Geh allein, frei und unabhängig als Mann durchs Leben. Suche nichts und niemanden. Lass alle andere so sein, wie sie sind und sein wollen. Sei selbst so wie du sein willst und lass dich selbst genau so sein.
• Projizier nichts in sie rein, was sie nicht wirklich ist. Sie wird auf dich projizieren, das du nicht wirklich bist.
Lass die irre Idee von "DAS ist sie und sie wird für immer bleiben" einfach los.
• Committe dich nicht schon ab dem ersten Tag, der ersten Woche, dem ersten Monat, im ersten Jahr mit einem dir unbekannten Menschen. Bleib offen und frei und mach dein Ding, statt deinen Weg für sie oder einen "gemeinsamen Weg" zu verlassen.
• Lass dein Herz offen auch wenn es bedrohlich und verletzlich wird. Bleib im Vertrauen und bei dir. Lass alle Hoffnungen, Träumereien und Vorstellungen los. Schau nur mit dem Herzen, statt mit der hoffnungsvollen Wunschträumerei.
• Wenn sie dich und deinen Raum weder achtet noch ehrt, sondern an dir rummäkelt, sie dich
anders haben will, als du bist, wenn sie mehr Drama als Schönheit in dein Leben bringt, dann lass sie los und zeig ihr die Tür aus deinem Raum. Nicht abwarten und hoffen, das es vielleicht bald besser wird. Raus aus dem Raum! Sofort! Bedingungslos. Kompromisslos. Wahre deinen Frieden mehr als die Möglichkeit auf Sex.
• Sprich nur wenn du wirklich gehört wirst. Sonst sei lieber still.
• Vertraue. Sei geduldig. Lebe. Liebe. Lache. Lass los und halte.
Und es geht weiter mit all den Herrausforderungen, Prüfungen und Lektionen... dabei kommt es nur auf meine innere Haltung an...
Wenn wir nur alle ein bisschen mehr verstehen und fühlen würden, wie sehr wir uns in der Ablenkung verirrt haben.
Wir glauben nicht anders zu können und wüssten auch nicht wie wir anders sollten... weil es ja alle so machen und es ja auch schon immer so war.
Solange wir an diesem Glaubensirrtum festhalten, wird es wohl auch so bleiben.
Nichts von dem, was wir im Individuum und als Kollektiv jetzt hier so leben, dieses Funktionieren um zu überleben, nichts davon muss wirklich so gelebt werden.
Wir können ganz einfach anders.
Nur haben wir Angst davor, Zweifel und Unsicherheiten plagen uns, Sorgen und Befürchtungen decken wir mit Spass und Sucht zu und machen einfach weiter... meist in totaler Erschöpfung, Überforderung und Ausweglosigkeit, begleitet von Ignoranz und Arroganz, sowie der Hoffnung "Das wird schon alles" ... dann legen wir die Beine hoch und schalten den Bildschirm ein...
Das Leben geht anders. Leise. Bunt. Turbolent. Abenteuerlich. Draussen. Fliessend. Magisch. Berührend. Aufladend und einladend. Weit. Offen. Nährend. Einfach. Herausfordernd. Freudig. Erfüllend. Unglaublich und unvorstellbar. Es geschieht zeitlos während wir uns selbst in der Zeit gefangen halten. Suchend. Strebend. Niemals genug. Immer mehr. Und dennoch zu wenig.
Das Leben ist jetzt. Hier.
Am vergangenen Wochenende, zur Sommersonnenwende, kamen die Brüder der "Reise vom Jungen ins Mann sein" zum zweiten Mal ins Appenzell, für die Krieger-Königserweckung.
Während dieses Wochenendes wurde ein Satz geteilt, den ich zu meinem neuen Kraftmantra werden liess und lasse...
"Das ist doch nicht mein Problem"
Wann immer jemand sich von mir getriggert fühlt, weil er/sie die eigenen Themen, Muster und Projektionen in mir erkennt, mich mit allem möglichen identifizieren möchte, mich für die eigenen Unzulänglichkeiten verantwortlich machen möchte, mir aufzeigt das er/sie mich weder sieht noch versteht, dann lasse ich das mich zeigen, erklären, rechtfertigen usw los und ersetze es ganz einfach durch...
"Das ist doch nicht mein Problem"
Ganz gleich ob ich mit Klugscheisser, Besserwisser, rechthaberisch, kläglich, stur, authentisch, egoistisch, brutal, falsch, alles andere als spirituell und all dem anderen betitelt werde... Ich habe das stets zu mir genommen und glaubte mich deshalb für andere ändern zu müssen um ihnen zu gefallen, damit sie sich nicht mehr von mir getriggert fühlen, weil ich bin, wie ich eben bin und mache, was ich eben mache.
Dieses Mantra... Das ist doch nicht mein Problem... erinnert mich daran, das ich all das, was anderre in mir sehen, wenn sie sich von mir getriggert fühlen, nicht zu mir nehmen muss. Ich bin nicht dafür verantwortlich. Es ist dein "Problem".
Meinen herzlichten Dank an die Brüder der Männerreise, die soviel magisches, wundervolles, heilsames miteinander erfahren und geteilt haben.
Doch dazu später mehr...
"Ist doch nicht mein Problem"
Unsere Seele spricht immer gnadenlos zu uns und erinnert uns gnadenlos durch seelischen, geistigen und körperlichen Schmerz daran, das wir sie gnadenlos missachten, nicht sehen und nicht fühlen.
Wenn die Seele gnadenlos zu uns spricht weil wir mit uns selbst gnadenlos umgehen und dabei keine Gnade kennen und uns dessen meist nicht mal ansatzweise bewusst sind, dann dient das Ego uns ebenfalls durch Gnadenlosigkeit, indem wir gnadenlos leiden, weil wir uns selbst vergessen haben.
Unser Herzweg ist immer gnadenlos, solange wir an den selbsterschaffenen Illusionen anhaften, die uns von unserem Herzweg ins Licht wegführen und in der Welt der Ablenkungen und Schatten umherirren lassen.
Wir erfahren Gnadenlosigkeit.
Gnade erfahren wir erst dann, wenn wir uns bedingungslos und kompromisslos an uns selbst erinnern und besinnen und dem Herzweg ins Licht folgen.
Gnade erfahren wir immer dann, wenn die äussere Illusionsblase platzt und wir uns wieder aus der Trennungsillusion heraus mit dem grossen göttlichen Geheimnis verbinden.
Gnade erfahren wir durch Erlösung von allem was wir nicht wahrhaftig sind.
Gnade können wir nicht machen.
Gnade erfahren wir durch die Berührung mit uns selbst.
Gnade geschieht.
Bis wir Gnade durch uns selbst erfahren wandeln wir gnadenlos in der Verirrung umher und suchen uns selbst überall dort, wo wir nicht sind.
Du willst Gnade erfahren?
Dann sei gnädig mit dir, hör auf deine Seele, die Timme deines Herzens und lass trotz aller Angst vor dem Schmerz deine eigene, dich selbst täuschende Illusionswelt zerplatzen und stürze in die Ungewissheit des Chaos. Spring!
Der Männermedizinkreis hat nun auch endlich einen Platz in der Natur zum ankommen gefunden.
Innen wie aussen
Aussen wie innen
Geduld und Vetrauen in die innere und göttliche Führung
Mehr als 3 Jahre trug ich den Wunsch für einen passenden, wohligen Platz in der Natur, für all die inneren und äusseren Prozesse des Brüderkreises, in mir und plötzlich hat sich dieser Wunsch ganz einfach, klar und leicht erfüllt.
Heute haben wir diesen Platz mit dem ersten Feuer eingeweiht.
Aho und Danke ✨🔥✨
Das war der entscheidende Initialfunke.
Scheiss drauf. Sie will die Hütte. Ich mach die Hütte. Ich mach sie für mich. Ich will die Hütte. Ich will mich in dieser Hütte fühlen. Und wenn wir nur zwei sind, dann sind wir eben nur zu zweit.
Zack. Der Bruder Urs, der Miterbauer, spürt plötzlich Klarheit und meldet sich an.
Mir ist klar, wir werden zu dritt reisen.
Und was für eine Reise das war.
Perfekt. Vollkommen. Ganz. Vollständig.
Mächtig. Eindrücklich. Begleitet von stürmischem Wind und dunklem Feuer.
Wir waren 3 nach 3 Jahren am 3.Platz.
Was für eine Reise.
Für mich ging sie bis jetzt ein Jahr und lange davor begonnen... irgendwann... irgendwo...
Doch jetzt bin ich angekommen... An diesem Platz ...in mir.
Die nächste Hütte wird am kommenden Wochenende sein... Während der KriegerKönigsErweckungsreise... Wir werden 9 Brüder sein um uns aus dem Chaos heraus neu zu choreographieren.
Auf jedem Platz, auf dem ich bisher Schwitzhütten halten durfte, habe ich Freude in mir verspürt, sie alle waren unglaublich schön in der Natur. Doch keiner war so sehr "mein" Platz, wie dieser hier.
Keiner latscht einfach durch. Keiner manipuliert, kontrolliert, klaut oder zerstört.
Ich bin jetzt hier.
Aho!
✨⚜️💛🔥💛⚜️✨
Einige der Bilder haben Urs & Jolanda gemacht.
Ich danke euch beiden aus tiefstem Herzen, das wir diese Reise so zu 3 haben machen können.
Aho ✨⚜️💛🙏🏻💛⚜️✨
Doch diesmal begann ich mich allein in all dem Drama zu sehen und ich begann zu verstehen, wie ich mein Drama durch mein hoffnungsvolles Festhalten am Leben erhielt und mit meinem Sehnen nährte.
Ich habe alle Werkzeuge und gebe sie oberschlau immer an alle weiter, doch nun hab ich mich erinnert und sie für mich angewendet.
Hoffnung stoppen und löschen.
Festhalten loslassen.
Alle Spiegel im aussen nach innen holen.
Aufrichtig selbst reflektieren.
Gnadenlos von allem abwenden, was mein inneres Drama nährt.
Meinen Fokus bei mir halten.
Meinen Raum für mich halten.
Meine Klappe halten, wenn alle Worte vergebens sind.
Nicht streiten, diskutieren, erklären, rechtfertigen, beweisen um von Menschen gesehen und verstanden werden zu wollen, die sich schon entschieden haben, das sie mich nicht sehen und verstehen wollen.
Meinen Frieden für mich wahren... ohne zu kämpfen und kriegen...
Und genau in diesem Prozess, als ich beginne mich selbst und meinen Frieden zu sehen und verstehen macht es *klickzischbummzack* und ich sehe den Platz. Einfach so. Zack. Bumm. Da ist er...
Ich besuche diesen Platz um ihn zu fühlen... Tagelang... Immer wieder... und es lacht, leichtet, strahlt jedesmal mehr in mir. Das ist er. Der Plat
Der bewirtende Bauer lässt sich schnell ausfindig machen. Ich ruf ihn an. Ich erzähl ihm von meiner Version. Wir treffen uns auf der Wiese. Er sagt "Ja, mach einfach!". Ich strahle.
Seine einzigen Wünsche... Klär das mit dem Landhüter und einmal im Jahr muss ich den von mir genutzen Platz mähen. Ok. Handschlag.
4 Wochen übe ich mich mehr oder weniger in Geduld, bis ich endlich das OK vom Landhüter habe.
Es erreicht mich an einem Dienstag. Am Mittwoch beginne ich diesen Platz endlich einzunehmen.
Während des Wartens war ich fast jeden Tag dort, hab eingecheckt, gefühlt, visioniert und empfangen. Alles ist perfekt choreographiert. Sogar das warten.
Ganz in der Nähe wachsen unzählige Haselhaine.
Überall liegen Steine.
3 Wochen nehme ich mir Zeit. Baue den alten und so sehr verstrickten Platz ab und lass ihn im Frieden und voller Dankbarkeit und einem bisschen Wehmut los. Zügel und schleppe Steine und Holz vom alten zum neuen Platz.
Mit jedem Tag komme ich mehr an diesem Platz und in mir an. Dieser Ort ist ein mich therapierender Platz, so wirkt es auf mich.
Nur ein paar hundert Meter Distanz und doch so mächtige und klare Unterschiede auf allen Ebenen....
Dies ist der 3. neue Platz in 3 Jahren.
Dies ist der erste Platz, der "mein" Platz ist, den ich mir von Grund auf neu einrichte. Es ist kein Platz in einem Raum eines anderen. Der Platz war einfach nur eine Ökowiese ohne jegliche "Vorbelastung".
Ich fühle mein inneres Feuer, die unbändige Freude und Kraft in mir, jedesmal wenn ich etwas mache um diesem Platz die Form eines Schwitzhüttenplatzes zu geben.
Die Hütte steht im Westen und zeigt mit dem Geburtskanal nach Osten, direkt auf die Feuerstelle und den Medizinkreis. Alles in einer Linie.
Kaum Menschen, die auf der anderen Seite der Goldach durchlaufen. Ruhe. Stille. Natur. Rückzug.
Ich tanke auf, mit jedem Schritt, mit jedem Wirken und Sein. Ich geniesse, zelebriere, danke und erfreue mich... Mein Platz... Ich komme an.
Wann soll die erste Hütte sein?
Am Sonnenwendwochenende kommen die Männer der Reise vom Jungen ins Mann sein... Dann machen wir hier eine Schwitzhütte. Ich leuchte!
Doch es will vorher eine sein.
Also gut. Ich mach einen Flyer und schick ihn raus ins Feld... Die Einladung folgt.
Begleitet von Zweifeln... Soll ich? Soll ich nicht? Ist es zu früh? Was wenn niemand kommt? Was wenn ich falsch bin? Soll ich sie wieder loslassen? Will ich das wirklich machen? Darf ich das überhaupt? Bin ich dafür der Richtige?
Innerlich lass ich die Hütte schon fast wieder los...
Kommt ja eh keiner...
Ich sehe und verstehe all diese Muster, deren Wirkungsweisen, meinen Prozess damit... Alles darf sein... Ich bleibe im Vertrauen... Bin bereit alles so anzunehmen, wie es eben kommt.
Eine Anmeldung.
Sie fragt: machst du die Hütte wirklich? Hast du schon Anmeldungen? Ich komm sonst auch alleine!
Altes durfte gehen.
Für Neues hat sich der Raum geöffnet.
Ich kann garnicht genau sagen, wie lange diese SchwitzhüttenReise für mich gedauert hat...
Ich weiss auch noch nicht, wielange sie noch weitergeht...
Für mich auf jeden Fall hat sie vor etwa einem Jahr begonnen, als sich der Sommer 2025 begann zu zeigen, also etwa im Juni.
Der alte Schwitzhüttenplatz begann zu Leben.
Ein Wanderpfad führte genau zwischen Hütte und Feuerstelle durch und das halbe Dorf nutze diesen Pfad um an sonnigen Tagen zur Badestelle in der Goldach zu gelangen. Sie latschten also durch die Zeremonie und wieder zurück, wenn sie mit dem Baden fertig waren.
Ein Gewusel und Gewimmel begleitet von Nala's wachsamen Gebell um uns und alle anderen wissen zu lassen, das da jetzt jemand auf IHREN Platz kommt.
An Ruhe und tiefere Prozesse war also bei sommerlichem Wetter nicht zu denken...
Als dann auch noch 3 Ster Feuerholz von Wildcampern geklaut wurden und jeder einzelne Haselzweig der Hütte böswillig zerbrochen wurde, begann für mich die Reise zu einem neuen Platz... Ich will einen neuen Platz für eine neue Schwitzhütte. Ich will Ruhe, Stille, Natur, Geborgenheit, Respekt und Achtsamkeit an einem Ort, an dem tiefe Prozesse des Sterbens und sich neu gebärens möglich sind... ohne das das halbe Dorf da durchlatscht...
Dieser Ort schien vermeintlich schneller zu kommen, als ich dachte...
Doch er zeigte sich mir erstm nur als Lektions- und Lernfeld um endlich zu erkennen und verstehen, das ich meine eigene Medizin und alle Warnzeichen endlich achten sollte.
Es zeigte sich dieser Ort durch die Einladung des mich bis dahin begleitenden Weibes im vergangenen Winter.
"Mach doch in meinem Garten eine Schwitzhütte. Es hat doch genug Platz" war ihre Einladung.
Wie so oft, liessen mich meine Euphorie, Freude und Hoffnung auf baldige Schwitzhütten alles drum herum vergessen und ignorieren.
Ich komme in ihren Raum und beginne mich auszudehnen.
In unzähligen Gesprächen und Medizinkreisen habe ich so oft darauf hingewiesen.
Kommt ein Mann in den Raum eines Weibes und will sich darin in seine männliche Kraft und Präsenz ausdehnen, dann bedeutet diese sich ausdehnende Präsenz die volle Bedrohung für ihren Raum und bringt nichts anderes als Konfliktpotential mit sich.
Es schwächt das Männliche und das Weibliche zugleich.
Sie fühlte sich bedroht und wurde mit ihrer Angst die Kontrolle über ihren Raum zu verlieren konfrontiert, als ich began die ersten Haselzweigr für den Hüttenbau in ihren Garten zu tragen.
Ich ignorierte alle warnenden Anzeichen.
Solch ein Unterfangen kann nur dann wirklich funktionieren, wenn sie bereit ist die Kontrolle und Führung in diesem Raum an ihn abzugeben. Er vollkommen bereit und präsent ist, in die Verantwortung für diesen Raum zu gehen um diesen emotional stabil halten zu können. Er dehnt diesen Raum grenzenlos aus damit sie diesen Raum grenzenlos einnehmen und ausfüllen kann.
Er ist dieser Raum. Sie gibt sich diesem Raum hin.
Wir haben das beide in diesem Frühjahr so nicht hinbekommen.
Ich war nicht präsent, sondern konfrontiert mit meiner Urwunde und dem dazugehörigen Mutter&Vatertrauma und konnte den Raum, der nicht meiner war, halten.
Sie wurde konfrontiert mit allem was sie nicht sehen wollte und hatte sich stur und kriegerisch geweigert ihre manipulierende Kontrolle abzugeben.
Verletzung traf auf Verletzung, Trauma auf Trauma, Schmerz auf Schmerz und Muster auf Muster.
Also doch kein neuer Schwitzhüttenplatz.
Stattdessen folgten in den vergangenen Wochen tiefe Selbstheilungsprozesse voller Erkenntnissen, Verständnis und Mitgefühl für diese wahnsinnige und chaotische Choreographie des vergangenen Jahres.
Endlich begann ich alle Strategien hinter meiner Wand aus blinder Ignoranz zu erkennen... Ich wollte nichts sehnlicher als endlich wahrhaftig gesehen und wirklich verstanden werden...
Und da ich mir das immer im aussen von blindrn und tauben Menschen erfüllt zu bekommen erhoffte, war ich stets zum scheitern verurteilt.
Und ich sah und verstand das jahrelang nicht...
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