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Durch Wetiko erwachen

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Wenn der Wahrhaftige auf die Illusion schaut, wird sie sich auflösen. Fokus auf Wetiko ... Und dann ... Wer schaut? đŸȘ·đŸ™đŸ™đŸȘ·
Wenn der Wahrhaftige auf die Illusion schaut, wird sie sich auflösen. Fokus auf Wetiko ... Und dann ... Wer schaut? đŸȘ·đŸ™đŸ™đŸȘ· Das sind nicht 2. There is only one!

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Wenn der Wahrhaftige auf die Illusion schaut, wird sie sich auflösen. Wie kennen das von Wetiko...
Wenn der Wahrhaftige auf die Illusion schaut, wird sie sich auflösen. Wie kennen das von Wetiko...

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🙏đŸ€ČđŸŒđŸ™ Om Namo Ramanaya 🙏 Gesammelte Werke von Sri Ramana Maharshi 📖 GEDICHTE 4 – FĂŒnf Hymnen an Arunachala Die Hochzeitsgirlande aus Buchstaben (Akshara Mana Malai) Fortsetzung ━━━━━━━━━━━━━━ 11. Auch wenn die Diebe der fĂŒnf Sinne mich ĂŒberwĂ€ltigen, bist Du nicht selbst dann in meinem Herzen, oh Arunachala? 11M. Oh Arunachala, wenn die Diebe der fĂŒnf Sinne in mein Herz eindringen, bist Du dann nicht in meinem Herzen? 12. Du bist das Eine ohne ein Zweites. Wer könnte es da wagen, Dir zu entschlĂŒpfen und einfach hereinzukommen? Es ist nur Deine Gaukelei, oh Arunachala! 12M. Oh Arunachala, wer könnte Dich betrĂŒgen, der Du das Eine (ohne ein Zweites) bist, und hereinkommen? Das ist nur Deine List! 13. Du bist die Bedeutung der heiligen Silbe OM. Du bist unvergleichlich und einzigartig. Wer kann Dich begreifen, oh Arunachala? 13M. Oh Arunachala, Du bist die Bedeutung der heiligen Silbe OM. Es gibt nichts, was sich mit Dir vergleichen ließe oder grĂ¶ĂŸer ist als Du. Wer kann Dich verstehen? 14. Als Mutter (des Universums) ist es Deine Pflicht, mir Deine Gnade zu schenken und mich zu retten, oh Arunachala! 14M. Oh Arunachala, es ist Deine Pflicht, mir wie eine Mutter Deine Gnade zu gewĂ€hren und mich zu erlösen. 15a. Wer kann Dich jemals finden? Du bist das Auge des Auges und siehst ohne Augen, oh Arunachala! 15b. Da Du das Augenlicht des Auges bist, mach mich auch ohne die Augen ausfindig! Wer (außer Dir selbst) kann Dich ausfindig machen, oh Arunachala? 15M. Oh Arunachala, da Du das Auge des Auges bist, siehst Du ohne das Auge. Wer kann Dich sehen, sag? 16. Wie ein Magnet Eisen anzieht, es magnetisiert und festhĂ€lt, zieh mich an und lass mich nicht mehr los, oh Arunachala! 16M. Oh Arunachala, wie ein Magnet Eisen anzieht, zieh mich an und sei eins mit mir, indem Du mich nicht mehr loslĂ€sst. 17. Du (unbeweglicher) Berg, der Du als Meer der Gnade dahinschmilzt, hab Erbarmen mit mir, ich bitte Dich, oh Arunachala! 17M. Du Meer der Gnade in Gestalt des Berges, sei gĂŒtig und gewĂ€hre mir Deine Gnade. 18. Du feuriger Edelstein, der in alle Richtungen strahlt, verbrenne meinen Unrat, oh Arunachala! 18M. Oh Arunachala, Du Edelstein, der unten, oben und ĂŒberall erstrahlt! Zerstöre meine Niedertracht! 19. Erstrahle als mein Meister, befreie mich von Fehlern und mach mich Deiner Gnade wĂŒrdig, oh Arunachala! 19M. Oh Arunachala, vernichte völlig meine SĂŒnden, rette mich, indem Du mich gut machst, oh Du, der Du in Gestalt des Meisters erstrahlst! 20. Rette mich aus den grausamen Fallstricken verfĂŒhrerischer Frauen und ehre mich durch die Vereinigung mit Dir, oh Arunachala. 20M. Lass mich nicht in die FĂ€nge derer geraten, die grausam und hinterlistig sind. GewĂ€hre mir Deine Gnade und die Vereinigung mit Dir. ━━━━━━━━━━━━━━ Quelle: Gesammelte Werke von Ramana Maharshi đŸȘ·đŸ™đŸ™đŸȘ·

Vorwort von C.G. Jung "Die Gedanken Shri Ramanas zu lesen ist eine Freude. Was wir hier vorfinden, ist ein Indien von reinster Gestalt, der Atem der Ewigkeit – von der Welt verachtet und zugleich selbst die Welt verachtend. Es ist das Lied der Zeitalter, das wie das Zirpen der Grillen in einer Sommernacht aus einer Million Wesen erklingt. Diese Melodie ist um ein großes Thema aufgebaut, das seine Eintönigkeit unter tausend farbenprĂ€chtigen Spiegelungen verbirgt und sich im indischen Geist unermĂŒdlich und immer wieder neu verjĂŒngt – dessen jĂŒngste Verkörperung Shri Ramana selbst ist. Es ist das Drama des Ahamkara, des „Ich-Machers“ oder Ich-Bewusstseins, in seinem Gegensatz und seiner unauflöslichen Bindung an den Atman, das Selbst oder Nicht-Ich. Der Maharshi nennt den Atman auch das „Ich-Ich“ – bezeichnenderweise. Denn das Selbst wird tatsĂ€chlich als das Subjekt des Subjekts erfahren, als die wahre Quelle und der wahre Lenker des Egos. Dessen (vermeintliches) Streben richtet sich unaufhörlich darauf, sich eben jene Autonomie anzueignen, die ihm vom Selbst angedeutet wird. Dieser Konflikt ist auch dem Westler nicht unbekannt: FĂŒr ihn ist es das VerhĂ€ltnis des Menschen zu Gott. 𝗗𝗜𝗘 đ—Ÿđ—˜đ—›đ—„đ—˜đ—Ą đ—©đ—ąđ—Ą đ—„đ—”đ— đ—”đ—Ąđ—” đ— đ—”đ—›đ—”đ—„đ—Šđ—›đ—œ FĂŒr den Inder ist klar, dass das Selbst als der ursprĂŒngliche Grund der Psyche nicht von Gott verschieden ist und dass der Mensch, soweit er im Selbst ist, nicht nur in Gott enthalten ist, sondern tatsĂ€chlich Gott ist. Shri Ramana Ă€ußert sich in diesem Punkt ganz eindeutig. Das Ziel der östlichen religiösen Praxis ist dasselbe wie das der westlichen Mystik: die Verlagerung des Schwerpunktes vom Ego zum Selbst, vom Menschen zu Gott. Das bedeutet, dass das Ego im Selbst verschwindet und der Mensch in Gott. Es liegt auf der Hand, dass Shri Ramana entweder tatsĂ€chlich mehr oder weniger vollstĂ€ndig vom Selbst aufgenommen worden ist oder zumindest sein ganzes Leben lang ernsthaft darum gerungen hat, sein Ego in ihm auszulöschen. Wenn wir das Selbst als das Wesen psychischer Ganzheit verstehen, also als die Gesamtheit des Bewussten und Unbewussten, dann tun wir dies deshalb, weil es tatsĂ€chlich etwas wie ein Ziel geistiger Entwicklung darstellt. Diese Formel zeigt die Auflösung des Egos im Atman als das eindeutige Ziel von Religion und Ethik, wie es sich in den Gedanken Shri Ramanas beispielhaft zeigt. Dasselbe gilt offensichtlich auch fĂŒr die christliche Mystik, die sich von der östlichen Philosophie lediglich durch eine andere Begrifflichkeit unterscheidet. Die Worte Shri Ramanas, die Heinrich Zimmer uns in hervorragender Übersetzung ĂŒberliefert hat, fĂŒhren erneut die höchsten Einsichten zusammen, die Indien im Laufe der Jahrhunderte gesammelt hat. Und das persönliche Leben und Wirken des Maharshi veranschaulicht aufs Neue das leidenschaftliche Streben nach dem befreienden „Grund“. Die Weisheit und Mystik des Ostens haben uns daher sehr viel zu sagen, selbst wenn sie in ihrer eigenen, unverwechselbaren Sprache sprechen. Sie erinnern uns daran, dass auch wir in unserer Kultur etwas Ähnliches besitzen, das wir bereits vergessen haben, und sie lenken unsere Aufmerksamkeit auf das Schicksal des inneren Menschen, das wir als belanglos beiseitegeschoben haben. Das Leben und die Lehre Shri Ramanas sind nicht nur fĂŒr Indien von Bedeutung, sondern auch fĂŒr den Westen. Sie sind mehr als ein menschliches Dokument: Sie sind eine Warnung an eine Menschheit, die Gefahr lĂ€uft, sich in Unbewusstheit und Anarchie zu verlieren. Vielleicht ist es, in einem tieferen Sinne, kein Zufall, dass Heinrich Zimmers letztes Buch uns als VermĂ€chtnis das Lebenswerk eines modernen indischen Propheten hinterlassen sollte, der auf so eindrucksvolle Weise das Problem der psychischen Transformation verkörpert.“ 𝗖𝗼𝗿đ—č 𝗚𝘂𝘀𝘁𝗼𝘃 đ—đ˜‚đ—»đ—Ž in Der Weg zum Selbst: Lehre und Leben des indischen Heiligen Shri Ramana Maharshi

„Die Gedanken Shri Ramanas zu lesen ist eine Freude. Was wir hier vorfinden, ist ein Indien von reinster Gestalt, der Atem der Ewigkeit – von der Welt verachtet und zugleich selbst die Welt verachtend. Es ist das Lied der Zeitalter, das wie das Zirpen der Grillen in einer Sommernacht aus einer Million Wesen erklingt. Diese Melodie ist um ein großes Thema aufgebaut, das seine Eintönigkeit unter tausend farbenprĂ€chtigen Spiegelungen verbirgt und sich im indischen Geist unermĂŒdlich und immer wieder neu verjĂŒngt – dessen jĂŒngste Verkörperung Shri Ramana selbst ist. Es ist das Drama des Ahamkara, des „Ich-Machers“ oder Ich-Bewusstseins, in seinem Gegensatz und seiner unauflöslichen Bindung an den Atman, das Selbst oder Nicht-Ich. Der Maharshi nennt den Atman auch das „Ich-Ich“ – bezeichnenderweise. Denn das Selbst wird tatsĂ€chlich als das Subjekt des Subjekts erfahren, als die wahre Quelle und der wahre Lenker des Egos. Dessen (vermeintliches) Streben richtet sich unaufhörlich darauf, sich eben jene Autonomie anzueignen, die ihm vom Selbst angedeutet wird. Dieser Konflikt ist auch dem Westler nicht unbekannt: FĂŒr ihn ist es das VerhĂ€ltnis des Menschen zu Gott. 𝗗𝗜𝗘 đ—Ÿđ—˜đ—›đ—„đ—˜đ—Ą đ—©đ—ąđ—Ą đ—„đ—”đ— đ—”đ—Ąđ—” đ— đ—”đ—›đ—”đ—„đ—Šđ—›đ—œ FĂŒr den Inder ist klar, dass das Selbst als der ursprĂŒngliche Grund der Psyche nicht von Gott verschieden ist und dass der Mensch, soweit er im Selbst ist, nicht nur in Gott enthalten ist, sondern tatsĂ€chlich Gott ist. Shri Ramana Ă€ußert sich in diesem Punkt ganz eindeutig. Das Ziel der östlichen religiösen Praxis ist dasselbe wie das der westlichen Mystik: die Verlagerung des Schwerpunktes vom Ego zum Selbst, vom Menschen zu Gott. Das bedeutet, dass das Ego im Selbst verschwindet und der Mensch in Gott. Es liegt auf der Hand, dass Shri Ramana entweder tatsĂ€chlich mehr oder weniger vollstĂ€ndig vom Selbst aufgenommen worden ist oder zumindest sein ganzes Leben lang ernsthaft darum gerungen hat, sein Ego in ihm auszulöschen. Wenn wir das Selbst als das Wesen psychischer Ganzheit verstehen, also als die Gesamtheit des Bewussten und Unbewussten, dann tun wir dies deshalb, weil es tatsĂ€chlich etwas wie ein Ziel geistiger Entwicklung darstellt. Diese Formel zeigt die Auflösung des Egos im Atman als das eindeutige Ziel von Religion und Ethik, wie es sich in den Gedanken Shri Ramanas beispielhaft zeigt. Dasselbe gilt offensichtlich auch fĂŒr die christliche Mystik, die sich von der östlichen Philosophie lediglich durch eine andere Begrifflichkeit unterscheidet. Die Worte Shri Ramanas, die Heinrich Zimmer uns in hervorragender Übersetzung ĂŒberliefert hat, fĂŒhren erneut die höchsten Einsichten zusammen, die Indien im Laufe der Jahrhunderte gesammelt hat. Und das persönliche Leben und Wirken des Maharshi veranschaulicht aufs Neue das leidenschaftliche Streben nach dem befreienden „Grund“. Die Weisheit und Mystik des Ostens haben uns daher sehr viel zu sagen, selbst wenn sie in ihrer eigenen, unverwechselbaren Sprache sprechen. Sie erinnern uns daran, dass auch wir in unserer Kultur etwas Ähnliches besitzen, das wir bereits vergessen haben, und sie lenken unsere Aufmerksamkeit auf das Schicksal des inneren Menschen, das wir als belanglos beiseitegeschoben haben. Das Leben und die Lehre Shri Ramanas sind nicht nur fĂŒr Indien von Bedeutung, sondern auch fĂŒr den Westen. Sie sind mehr als ein menschliches Dokument: Sie sind eine Warnung an eine Menschheit, die Gefahr lĂ€uft, sich in Unbewusstheit und Anarchie zu verlieren. Vielleicht ist es, in einem tieferen Sinne, kein Zufall, dass Heinrich Zimmers letztes Buch uns als VermĂ€chtnis das Lebenswerk eines modernen indischen Propheten hinterlassen sollte, der auf so eindrucksvolle Weise das Problem der psychischen Transformation verkörpert.“ 𝗖𝗼𝗿đ—č 𝗚𝘂𝘀𝘁𝗼𝘃 đ—đ˜‚đ—»đ—Ž in Der Weg zum Selbst: Lehre und Leben des indischen Heiligen Shri Ramana Maharshi

╔══════════════════════════════════════╗ „Die Gedanken Shri Ramanas zu lesen ist eine Freude. Was wir hier vorfinden, ist ein Indien von reinster Gestalt, der Atem der Ewigkeit – von der Welt verachtet und zugleich selbst die Welt verachtend. Es ist das Lied der Zeitalter, das wie das Zirpen der Grillen in einer Sommernacht aus einer Million Wesen erklingt. Diese Melodie ist um ein großes Thema aufgebaut, das seine Eintönigkeit unter tausend farbenprĂ€chtigen Spiegelungen verbirgt und sich im indischen Geist unermĂŒdlich und immer wieder neu verjĂŒngt – dessen jĂŒngste Verkörperung Shri Ramana selbst ist. Es ist das Drama des Ahamkara, des „Ich-Machers“ oder Ich-Bewusstseins, in seinem Gegensatz und seiner unauflöslichen Bindung an den Atman, das Selbst oder Nicht-Ich. Der Maharshi nennt den Atman auch das „Ego-Ego“ – bezeichnenderweise. Denn das Selbst wird tatsĂ€chlich als das Subjekt des Subjekts erfahren, als die wahre Quelle und der wahre Lenker des Egos. Dessen (vermeintliches) Streben richtet sich unaufhörlich darauf, sich eben jene Autonomie anzueignen, die ihm vom Selbst angedeutet wird. Dieser Konflikt ist auch dem Westler nicht unbekannt: FĂŒr ihn ist es das VerhĂ€ltnis des Menschen zu Gott. 𝗗𝗜𝗘 đ—Ÿđ—˜đ—›đ—„đ—˜đ—Ą đ—©đ—ąđ—Ą đ—„đ—”đ— đ—”đ—Ąđ—” đ— đ—”đ—›đ—”đ—„đ—Šđ—›đ—œ FĂŒr den Inder ist klar, dass das Selbst als der ursprĂŒngliche Grund der Psyche nicht von Gott verschieden ist und dass der Mensch, soweit er im Selbst ist, nicht nur in Gott enthalten ist, sondern tatsĂ€chlich Gott ist. Shri Ramana Ă€ußert sich in diesem Punkt ganz eindeutig. Das Ziel der östlichen religiösen Praxis ist dasselbe wie das der westlichen Mystik: die Verlagerung des Schwerpunktes vom Ego zum Selbst, vom Menschen zu Gott. Das bedeutet, dass das Ego im Selbst verschwindet und der Mensch in Gott. Es liegt auf der Hand, dass Shri Ramana entweder tatsĂ€chlich mehr oder weniger vollstĂ€ndig vom Selbst aufgenommen worden ist oder zumindest sein ganzes Leben lang ernsthaft darum gerungen hat, sein Ego in ihm auszulöschen. Wenn wir das Selbst als das Wesen psychischer Ganzheit verstehen, also als die Gesamtheit des Bewussten und Unbewussten, dann tun wir dies deshalb, weil es tatsĂ€chlich etwas wie ein Ziel geistiger Entwicklung darstellt. Diese Formel zeigt die Auflösung des Egos im Atman als das eindeutige Ziel von Religion und Ethik, wie es sich in den Gedanken Shri Ramanas beispielhaft zeigt. Dasselbe gilt offensichtlich auch fĂŒr die christliche Mystik, die sich von der östlichen Philosophie lediglich durch eine andere Begrifflichkeit unterscheidet. Die Worte Shri Ramanas, die Heinrich Zimmer uns in hervorragender Übersetzung ĂŒberliefert hat, fĂŒhren erneut die höchsten Einsichten zusammen, die Indien im Laufe der Jahrhunderte gesammelt hat. Und das persönliche Leben und Wirken des Maharshi veranschaulicht aufs Neue das leidenschaftliche Streben nach dem befreienden „Grund“. Die Weisheit und Mystik des Ostens haben uns daher sehr viel zu sagen, selbst wenn sie in ihrer eigenen, unverwechselbaren Sprache sprechen. Sie erinnern uns daran, dass auch wir in unserer Kultur etwas Ähnliches besitzen, das wir bereits vergessen haben, und sie lenken unsere Aufmerksamkeit auf das Schicksal des inneren Menschen, das wir als belanglos beiseitegeschoben haben. Das Leben und die Lehre Shri Ramanas sind nicht nur fĂŒr Indien von Bedeutung, sondern auch fĂŒr den Westen. Sie sind mehr als ein menschliches Dokument: Sie sind eine Warnung an eine Menschheit, die Gefahr lĂ€uft, sich in Unbewusstheit und Anarchie zu verlieren. Vielleicht ist es, in einem tieferen Sinne, kein Zufall, dass Heinrich Zimmers letztes Buch uns als VermĂ€chtnis das Lebenswerk eines modernen indischen Propheten hinterlassen sollte, der auf so eindrucksvolle Weise das Problem der psychischen Transformation verkörpert.“ 𝗖𝗼𝗿đ—č 𝗚𝘂𝘀𝘁𝗼𝘃 đ—đ˜‚đ—»đ—Ž ╚══════════════════════════════════════╝

Die Gedanken Shri Ramanas zu lesen ist eine Freude. Was wir hier vorfinden, ist ein Indien von reinster Gestalt, der Atem der Ewigkeit – von der Welt verachtet und zugleich selbst die Welt verachtend. Es ist das Lied der Zeitalter, das wie das Zirpen der Grillen in einer Sommernacht aus einer Million Wesen erklingt. Diese Melodie ist um ein großes Thema aufgebaut, das seine Eintönigkeit unter tausend farbenprĂ€chtigen Spiegelungen verbirgt und sich im indischen Geist unermĂŒdlich und immer wieder neu verjĂŒngt – dessen jĂŒngste Verkörperung Shri Ramana selbst ist. Es ist das Drama des Ahamkara, des „Ich-Machers“ oder Ich-Bewusstseins, in seinem Gegensatz und seiner unauflöslichen Bindung an den Atman, das Selbst oder Nicht-Ich. Der Maharshi nennt den Atman auch das „Ego-Ego“ – bezeichnenderweise. Denn das Selbst wird tatsĂ€chlich als das Subjekt des Subjekts erfahren, als die wahre Quelle und der wahre Lenker des Egos. Dessen (vermeintliches) Streben richtet sich unaufhörlich darauf, sich eben jene Autonomie anzueignen, die ihm vom Selbst angedeutet wird. Dieser Konflikt ist auch dem Westler nicht unbekannt: FĂŒr ihn ist es das VerhĂ€ltnis des Menschen zu Gott. Die Lehren von Ramana Maharshi FĂŒr den Inder ist klar, dass das Selbst als der ursprĂŒngliche Grund der Psyche nicht von Gott verschieden ist und dass der Mensch, soweit er im Selbst ist, nicht nur in Gott enthalten ist, sondern tatsĂ€chlich Gott ist. Shri Ramana Ă€ußert sich in diesem Punkt ganz eindeutig. Das Ziel der östlichen religiösen Praxis ist dasselbe wie das der westlichen Mystik: die Verlagerung des Schwerpunktes vom Ego zum Selbst, vom Menschen zu Gott. Das bedeutet, dass das Ego im Selbst verschwindet und der Mensch in Gott. Es liegt auf der Hand, dass Shri Ramana entweder tatsĂ€chlich mehr oder weniger vollstĂ€ndig vom Selbst aufgenommen worden ist oder zumindest sein ganzes Leben lang ernsthaft darum gerungen hat, sein Ego in ihm auszulöschen. Wenn wir das Selbst als das Wesen psychischer Ganzheit verstehen, also als die Gesamtheit des Bewussten und Unbewussten, dann tun wir dies deshalb, weil es tatsĂ€chlich etwas wie ein Ziel geistiger Entwicklung darstellt. Diese Formel zeigt die Auflösung des Egos im Atman als das eindeutige Ziel von Religion und Ethik, wie es sich in den Gedanken Shri Ramanas beispielhaft zeigt. Dasselbe gilt offensichtlich auch fĂŒr die christliche Mystik, die sich von der östlichen Philosophie lediglich durch eine andere Begrifflichkeit unterscheidet. Die Worte Shri Ramanas, die Heinrich Zimmer uns in hervorragender Übersetzung ĂŒberliefert hat, fĂŒhren erneut die höchsten Einsichten zusammen, die Indien im Laufe der Jahrhunderte gesammelt hat. Und das persönliche Leben und Wirken des Maharshi veranschaulicht aufs Neue das leidenschaftliche Streben nach dem befreienden „Grund“. Die Weisheit und Mystik des Ostens haben uns daher sehr viel zu sagen, selbst wenn sie in ihrer eigenen, unverwechselbaren Sprache sprechen. Sie erinnern uns daran, dass auch wir in unserer Kultur etwas Ähnliches besitzen, das wir bereits vergessen haben, und sie lenken unsere Aufmerksamkeit auf das Schicksal des inneren Menschen, das wir als belanglos beiseitegeschoben haben. Das Leben und die Lehre Shri Ramanas sind nicht nur fĂŒr Indien von Bedeutung, sondern auch fĂŒr den Westen. Sie sind mehr als ein menschliches Dokument: Sie sind eine Warnung an eine Menschheit, die Gefahr lĂ€uft, sich in Unbewusstheit und Anarchie zu verlieren. Vielleicht ist es, in einem tieferen Sinne, kein Zufall, dass Heinrich Zimmers letztes Buch uns als VermĂ€chtnis das Lebenswerk eines modernen indischen Propheten hinterlassen sollte, der auf so eindrucksvolle Weise das Problem der psychischen Transformation verkörpert. Carl Gustav Jung

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Was ist die Kraft in Dir, die alles erleuchtet? Antworte nicht mit dem Mind! Komm' zu Satsang. đŸȘ·đŸ™đŸ™đŸȘ·

🙏đŸ€ČđŸŒđŸ™ NO-MIND IST NICHT HAPPY-MIND Verwechsle nicht die glĂŒckselige Stille aus dem Selbst mit der Extase oder Hochstimmung des Minds! Erstere ist bedingungslos und ohne Anfang und Ende. Letztere wird frĂŒher oder spĂ€ter in Tiefstimmung umschlagen. Das ist das Wesen von DualitĂ€t, Welt und Mind. Werde unabhĂ€ngig von dem, was kommt und geht! Das Ego oder die separierte Person ist die Instanz, die sich mit dem Körper identifiziert und mit dem Mind spricht. DU bist das bezeugende Gewahrsein. Solange noch jemand da ist – mit eigenen Interessen, Verlangen und Abneigungen –, hat der Mind eine Ansprechperson. Und er wird diese durch seine ĂŒber Äonen geprĂ€gten Neigungen in Maya ziehen, in die vom Mind erzeugte Welt. Es spielt zum GlĂŒck keine Rolle, wie Du das findest! Es gibt Personen und Leben, die fast frei von Dunkelheit sind. Leben, die vom GlĂŒck erfĂŒllt zu sein scheinen. Eine glĂŒckliche Person mit einem glĂŒcklichen Leben ist aber nicht mit einem realisierten Wesen zu verwechseln. Etwas verkappte Gnade (*fierce Grace*) von *Sportsfreund Wetiko* kann die oberflĂ€chliche GlĂŒckssuppe ganz schön versalzen und uns nach innen zwingen. Wie ist es, wenn Du jetzt akzeptierst, was ist – und aufhörst, mit dem Mind zu sprechen und zu dienen? GefĂ€llt Dir die Stille? Das ist bereits Segen, wenn Du sie wahrnehmen kannst. Ihr zu folgen liegt bei Dir. Das ist unsere Arbeit. Es ist die einzige Freiheit, die uns ĂŒberhaupt zur VerfĂŒgung steht: uns dem Selbst zuzuwenden. Alles andere unterliegt den Neigungen und dem Pseudo-Willen der Person. Du bist nicht der Diener des Minds und des gedachten Ichs (Person(Ego) darin! Doch wer ist diese Person ĂŒberhaupt? Sie selbst ist ertrĂ€umt – so real wie das nĂ€chtlich ertrĂ€umte Ich. Wieviel Wert schenkst Du den Neigungen des Traum-Ichs, wenn Du morgens erwacht bist und weißt: Es war alles nur ertrĂ€umt? Willst Du wirklich erwachen – oder willst Du weiter an der ertrĂ€umten Person und ihren SĂŒchten und Neigungen festhalten? Willst Du ein Sklave des Minds bleiben oder stellst Du dieses Ego-Ich in den Dienst Gottes? Wenn Du Dich hier nicht entscheidest, bleibst Du schön stecken im sumpfigen Samsara, in der ertrĂ€umten Welt des Leidens unter dem Rad des Schicksals. Wie ist es, wenn Du akzeptierst, dass Dinge geschehen – auch ohne Deine Kontrolle und Lenkung? Wie ist es, wenn Du auf Nimmerwiedersehen verschwindest und Dich nur noch der fortwĂ€hrenden Stille zuwendest? Der Mind wird strampeln und pieksen. Du sprichst nicht mehr mit ihm... Und Wetiko wird alles auffahren, was es zu bieten hat 
 Wie ist es, wenn Du davon unbeeindruckt bleibst? Wenn Du unterscheiden kannst zwischen Selbst und Mind? Wenn Deine einzige Ausrichtung auf das Selbst gerichtet ist? Wenn Deine HĂ€nde immer gefalten sind und Deine Stirn stets den Boden berĂŒhrt? BegrĂŒĂŸe den leidenden Mind. BegrĂŒĂŸe Wetiko. Nicht als Feind, sondern als verkappte Gnade - als Widersacher des Selbst, gekommen, umzu Erwecken. Erwache zum Selbst. Zum reinen Gewahrsein. Zum Gott im Inneren. Hast Du Angst vor Wetiko – oder siehst Du Gott in Verkleidung darin? WHO ARE YOU? Komm' schon...Lets Do it! đŸȘ·đŸ™đŸ™đŸȘ·

"HALLO MEINE FREUNDIN, MEIN FREUND! HALLO LIEBE(R) SUCHENDE(R)! ICH BIN GEISTHEILER SANANDA! ICH GRÜSSE DICH! Dies ist mein Name in der spirituellen, in der geistigen Welt! BĂŒrgerlich heisse ich Oliver Michael Brecht, und wurde im Januar 1963 auf der deutschen, badischen Seite des Bodensees geboren! Ich bin verheiratet mit meiner Frau Anette, mit der ich seit 37 Jahren zusammen bin, und lebe mit meiner Familie, und unseren Tieren, in der Nordostschweiz am Bodensee! Nenne du mich aber bitte Sananda! Ich bin eine geborene Indigo Seele, eine Ur- und Schöpferseele, ein göttlicher Avatar, der höchste derzeit inkarnierte Avatar (es gibt nur 3, mit mir, wobei einer der 2 anderen mittlerweile abgefallen ist, diese dicke Frau aus Indien), das höchste inkarnierte Lichtwesen auf der Welt, -sagte man mir- (mittlerweile) aus der 15. Dimension, ein "Urchristlicher Heiler", und ein Intuitiv-Medium. Du meinst, ich spinne vielleicht?" --- Quelle: Der Text stammt aus der Selbstdarstellung / Biografie auf der offiziellen Website von Oliver Michael Brecht (Geistheiler Sananda) https://www.geistheiler-sananda.net/heiler-sananda/ -- 😆😂 Ist das sein ernst? ...Ja, ich finde es mal wieder lustig und absurd was manche Menschen glauben und anhimmeln...sehr unspirituell von mir. ...

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Der Weg zurĂŒck ins Herz "Wenn der Geist durch die Untersuchung in die Quelle des aham-vritti (Ich-Gedanke) introvertiert wird, werden die vasanas ausgelöscht. Das Licht des Selbst fĂ€llt auf die vasanas (mentalen Tendenzen) und erzeugt das PhĂ€nomen der Reflexion, das wir Geist nennen. So verschwindet der Geist, wenn die vasanas erlöschen, da er ins Licht der einen RealitĂ€t, des Herzens, absorbiert wird." Bhagavan Sri Ramana Maharshi in Talks with Sri Ramana Maharshi - Der spezifische Inhalt des Geistes ist hierbei irrelevant. Es ist also egal womit das Ego, der Ich-Gedanke, um Aufmerksamkeit ringt oder buhlt, welche Gedanken oder GefĂŒhle er in den Ring schmeißt. Bei diesem direkten Weg ist es somit auch irrelevant, ob der Inhalt aus dem lichten oder dem schattigen Teil der Person kommt. Der Geist wird mit allen Mitteln probieren sich aus diesem Griff loszustrampeln. Diese widersachende Kraft braucht der Seeker zum Erwachen. Die Herausforderung ist es hier das Material aus dem Schatten, welches autonom ganze Aufmerksamkeitsareale kapert und besetzt, zu parieren. Je schlimmer das Trauma, umso geladener das Material, umso stĂ€rker ist der Sog in den Ego-Mind. Wenn der Mindstorm zu heftig ist, wird der Adept vom direkten Pfad abgelenkt und in den Schatten gezogen, um dort zu arbeiten. Dieser Pfad ist ausfĂŒhrlich im Wetiko-Kanal beschrieben und manchmal wohl notwendig. - „Derjenige, der den kĂŒhlen Schatten sucht, geht in den Schatten, bleibt dort und genießt die KĂŒhle. Wer den Schatten verlĂ€sst, wieder in die Sonne geht und sich dann beklagt, dass es zu heiß ist, ist ein Narr. Ebenso ist derjenige, der die Wahrheit (das Selbst) erkannt hat und wieder in die Welt (die Illusion) zurĂŒckkehrt, ein Narr.“ ​Bhagavan Sri Ramana Maharshi in Who Am I? - Hier wird gerne gesagt, wer hier abkĂŒrzen wĂŒrde, wĂŒrde bypassen, weil er dem Schmerz/Schatten ausweichen wĂŒrde. Der direkte Pfad rĂ€t deutlich von jeglicher Therapie fĂŒr die eingebildete Ego-IdentitĂ€t ab. Der oft nicht erkannte Bypass ist hier unbewusst im lichten oder spirituellen Teil des Egos zu verweilen, diesen mit dem Selbst zu verwechseln und den Schatten weiter abzuspalten - diesmal aus spirituellen GrĂŒnden. Nur sehr fortgeschrittene Seeker können diesen Move des Egos permanent parieren und als Gewahrsein verweilen. In der dunklen Nacht lernt der Seeker Gott von seiner Schattenseite lieben.

„Ist das so?“ – Eine Zen-Geschichte ĂŒber Gleichmut Der Zen-Meister Hakuin genoss im Dorf ein hohes Ansehen. Eines Tages wurde die unverheiratete Tochter eines wohlhabenden Mannes schwanger. Um den wahren Vater – einen einfachen FischhĂ€ndler – zu schĂŒtzen, behauptete sie gegenĂŒber ihren strengen Eltern, Hakuin sei der Vater. Die Eltern stellten den Meister voller Zorn zur Rede. Hakuin hörte sich die Beschuldigungen ruhig an und erwiderte lediglich: „Ist das so?“ Als das Kind geboren wurde, brachten die Eltern es zu Hakuin. Sein Ruf im Dorf war zerstört, doch er nahm das Baby ohne Widerworte an, besorgte Milch und zog es ein Jahr lang liebevoll auf. Die Mutter des Kindes hielt die SchuldgefĂŒhle schließlich nicht mehr aus und gestand ihren Eltern die Wahrheit. Zutiefst beschĂ€mt eilten die Eltern zu Hakuin, entschuldigten sich und baten darum, das Kind wieder mitnehmen zu dĂŒrfen. Hakuin ĂŒbergab ihnen das Kind bereitwillig und sagte auch dieses Mal nur: „Ist das so?“

„Stellen Sie sich das Erstaunen von Christoph Kolumbus vor, als er die Neue Welt entdeckte, mit ihrer exotischen Fauna, Flora und scheinbar fremden Eingeborenen
 Stellen Sie sich das Staunen von Marco Polo vor, wĂ€hrend er entlang der Seidenstraße reiste und in Kulturen und GewĂ€nder eintauchte, die ihm unbekannt waren
 Stellen Sie sich die Ehrfurcht von Neil Armstrong und Edwin ‚Buzz‘ Aldrin vor, als sie einen Erdaufgang von der MondoberflĂ€che aus beobachteten
 
all dies vermag in Kraft oder Wunder nicht annĂ€hernd die schiere Abenteuerlust zu erreichen, die es bedeutet, die Augen zu schließen und tief in den eigenen Geist einzutauchen, um sich dessen zu erinnern, was jenseits von Sprache, Zeit und Raum liegt.“ — Bernardo Kastrup, Dreamed Up Reality