InsiderWeek Rohstoff- und Futureshandel mit Max Schulz
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đ Max Schulz ist mehrfacher PreistrĂ€ger der Trading-Weltmeisterschaft. Er hat sich auf den Handel mit Rohstoffen und Future-Kontrakten spezialisiert. đ Web: https://insider-week.com/de/ đ Kontakt: info@insider-week.de
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âŒïž Neues Allzeithoch.
Kakao hat zweites Kursziel erreicht. Teilgewinn fĂŒhrte zu neuem Allzeithoch auf dem COT2 Konto.
Geduld und Selbstvertrauen zahlen sich aus.
đ Die Gruppenphase der Rohstoff-WM 2026 ist beendet!
Mit dem heutigen Duell zwischen Weizen und Reis fÀllt die letzte Entscheidung der Vorrunde.
✠MATCHDAY 08
đŸ Weizen vs. đ Reis
Zwei der wichtigsten Agrarrohstoffe der Welt treffen zum Abschluss der Gruppenphase aufeinander.
WĂ€hrend Weizen durch seine hohe LiquiditĂ€t, starke ExportmĂ€rkte und seine zentrale Bedeutung fĂŒr die weltweite ErnĂ€hrung ĂŒberzeugt, punktet Reis vor allem durch die enorme globale Nachfrage und seine wichtige Rolle in vielen asiatischen Volkswirtschaften.
đ Ergebnis:
đ Weizen: 40/50 Punkte
đ„ Reis: 37/50 Punkte
đ„ Damit ist die Gruppenphase der Rohstoff-WM 2026 offiziell abgeschlossen!
Die Viertelfinalisten stehen fest und die K.-o.-Phase kann beginnen.
Du möchtest die restlichen Spiele live miterleben? Dann sichere dir dein Ticket fĂŒr Mittwoch, wenn ich in der Finalrunde alle Spiele auflöse und dir genau erklĂ€re, wie du damit nun nachhaltig Geld verdienen kannst!
đ Melde dich JETZT an!
Was ich mir am Anfang meiner Trading-Reise selbst gesagt hÀtte
Wenn ich heute zurĂŒckgehen könnte an den Anfang meines Trader-Wegs, wĂŒrde ich mir keine neue Strategie geben.
Ich wĂŒrde mir Regeln geben.
Nicht mehr Signale.
Nicht mehr Indikatoren.
Nicht mehr Hoffnung.
Sondern klare Prinzipien.
1. Probiere nicht alles gleichzeitig.
Aktien, Forex, CFDs, Optionen, Futures, Zertifikate, Daytrading, Swing Trading, Roboter, neue Systeme, neue Mentoren.
Am Anfang sieht das nach Entwicklung aus.
In Wahrheit ist es oft nur Chaos.
Man springt von einem Markt zum nÀchsten, von einer Strategie zur nÀchsten, von einem Versprechen zum nÀchsten.
Aber Tiefe entsteht nicht durch stÀndiges Wechseln.
Tiefe entsteht durch Fokus.
2. Erhöhe dein Risiko nicht nach einem Gewinn.
Der gefÀhrlichste Moment ist oft nicht nach einem Verlust.
Der gefÀhrlichste Moment ist nach einem Gewinn.
Dann kommt das GefĂŒhl:
âJetzt habe ich es verstanden.â
âJetzt muss ich gröĂer handeln.â
âJetzt darf ich nicht zu langsam sein.â
Genau dort nimmt der Markt vielen Tradern das Geld wieder ab.
Ein Gewinn beweist noch nichts.
Erst eine saubere Statistik zeigt, ob ein echter Vorteil vorhanden ist.
3. Trade nicht, wenn du mĂŒde bist.
Ich kenne das selbst.
TagsĂŒber Arbeit.
Abends und nachts MĂ€rkte.
Zu wenig Schlaf.
Kaffee.
Stress.
Und trotzdem weiter auf den Chart schauen.
Man denkt, man arbeitet hart.
Aber der Markt bezahlt keine MĂŒdigkeit.
Ein mĂŒder Trader sieht Risiko schlechter, hĂ€lt Regeln schlechter ein und trifft emotionalere Entscheidungen.
Manchmal ist Schlaf die beste Trading-Entscheidung.
4. Kaufe nicht jede Ausbildung.
BĂŒcher, Kurse und Mentoren können sehr wertvoll sein.
Aber wenn jede neue Ausbildung zur Hoffnung auf den âheiligen Gralâ wird, ist das ein Problem.
Keine Strategie rettet einen Trader, der keinen Prozess hat.
Ohne Prozess zerstört der Trader selbst gute AnsÀtze.
Was zÀhlt, ist:
Marktauswahl.
Setup.
Einstieg.
Risiko.
Stop-Loss.
Trade-Management.
Ausstieg.
Statistik.
Nachbearbeitung.
Das ist Trading.
Nicht der nÀchste geheime Indikator.
5. WĂ€hle einen Ansatz und gib ihm Zeit.
Nicht eine Woche.
Nicht einen Monat.
Nicht nur bis zur ersten Verlustserie.
Ein Ansatz braucht Zeit.
Du musst verstehen:
Passt er zu deinem Charakter?
Kannst du ihn wiederholen?
Kannst du Verluste darin akzeptieren?
Kannst du ihn handeln, ohne stÀndig daran zu zweifeln?
Gibt es echte Daten oder nur ein gutes GefĂŒhl?
Fokus ist keine Begrenzung.
Fokus ist der Punkt, an dem Entwicklung beginnt.
6. FĂŒhre Statistik.
Ohne Statistik lebt ein Trader in Emotionen.
Und Emotionen lĂŒgen oft.
Es fĂŒhlt sich so an, als funktioniert die Strategie nicht â dabei ist es vielleicht nur eine normale Verlustserie.
Es fĂŒhlt sich so an, als wĂ€rst du sehr gut â dabei kam der Gewinn vielleicht nur aus einem einzigen AusreiĂer-Trade.
Es fĂŒhlt sich so an, als musst du alles Ă€ndern â dabei musst du vielleicht nur das Risiko reduzieren.
Statistik bringt dich zurĂŒck zur RealitĂ€t.
7. Schneide Verluste schnell ab.
Ein AnfÀnger will recht haben.
Ein professioneller Trader will Kapital schĂŒtzen.
Das ist ein riesiger Unterschied.
Ein Verlust ist keine Schande.
Die Schande ist, einen kleinen Verlust in eine Katastrophe zu verwandeln, nur weil man die eigene Meinung nicht loslassen kann.
Der Markt gibt immer neue Chancen.
Aber nur dem Trader, der noch Kapital hat.
8. Lebe nicht im FOMO-Modus.
Eine verpasste Bewegung tut weh.
Besonders wenn man die Idee gesehen hat.
Besonders wenn man gewartet hat.
Besonders wenn der Markt ohne einen loslÀuft.
Aber FOMO ist eine Steuer, die Trader fĂŒr fehlenden Prozess zahlen.
Du kannst nicht jede Bewegung handeln.
Du kannst nicht ĂŒberall dabei sein.
Du kannst den Markt nicht stÀndig jagen.
Deine Aufgabe ist nicht, alles zu erwischen.
Deine Aufgabe ist, auf deine Bedingungen zu warten und sie sauber umzusetzen.
Am Anfang hÀtte ich mir sagen sollen:
Beeil dich nicht.
Spring nicht stÀndig.
Erhöhe Risiko nicht aus Euphorie.
Trade nicht mĂŒde.
Suche keinen heiligen Gral.
FĂŒhre Statistik.
Schneide Verluste.
Gib einem Ansatz echte Zeit.
Denn Trading beginnt nicht mit einer Prognose.
Trading beginnt mit einem Prozess.
đ Die Rohstoff-WM 2026 biegt auf die Zielgerade der Gruppenphase ein!
Nach den bisherigen Duellen in den Edelmetall-, Energie-, Soft-Commodity- und Agrar-Gruppen steht heute ein weiteres spannendes Aufeinandertreffen auf dem Spielplan.
✠MATCHDAY 07
đŹ Zucker vs. âïž Baumwolle
Beide MĂ€rkte gehören zu den klassischen Soft Commodities und werden maĂgeblich von Wetterbedingungen, ErnteertrĂ€gen und der globalen Nachfrage beeinflusst.
Zucker profitiert von seiner breiten Verwendung in der Lebensmittelindustrie sowie der Bedeutung fĂŒr die Ethanolproduktion. Baumwolle punktet dagegen mit ihrer zentralen Rolle in der weltweiten Textilindustrie und der steigenden Nachfrage aus SchwellenlĂ€ndern.
đ Ergebnis:
đ Zucker: 41/50 Punkte
đ„ Baumwolle: 37/50 Punkte
Du möchtest wissen, wie die weiteren Spiele ausgehen? Die Finalrunde findet am Mittwoch live statt, sichere dir jetzt dein kostenloses Ticket: JETZT ANMELDEN!
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Wenn der Mais-Zug ohne dich abfÀhrt: FOMO-Zoll, Teil 2
In der 26. Handelswoche gab es bei mir eine klare Idee:
Long im europÀischen Mais / MATIF Corn Nov 2026.
Warum?
Der europÀische Mais war deutlich stÀrker als der US-Corn-Future.
Dazu kam ein zusÀtzlicher Faktor: Wetterrisiko durch Hitze.
Also: Markt stark, relatives Momentum gut, fundamentaler Wetterfaktor vorhanden.
Genau die Art von Situation, bei der man als Futures-Trader hellhörig wird.
Der Plan war vorbereitet.
Bei einem Kapital von 100.000 USD lag das Risiko bei rund 860 USD.
Also etwa 0,86 % Risiko.
Alles sauber.
Fast.
Denn statt eines Stop-Orders, wie ich es bei solchen Setups normalerweise nutze, lag dort am Ende ein Limit-Order.
Und der Markt?
Der hat kurz freundlich gelÀchelt, den Motor gestartet und ist ohne mich losgefahren.
Ich stand noch am Bahnsteig.
Mit Plan.
Mit Risiko.
Mit Logik.
Aber ohne Position.
Und ja â das tut weh.
Nicht, weil der Trade verpasst wurde.
Sondern weil es genau diese Trades sind, die den Monat, manchmal sogar das Quartal, stark verÀndern können.
Aber hier kommt der wichtige Punkt:
Das war kein Grund, dem Markt hinterherzuspringen.
Bei jedem Ordertyp gibt es Vor- und Nachteile.
Ein Stop-Order bringt dich oft sicherer in den Ausbruch.
Aber du riskierst Slippage, schlechte Fills und manchmal wirst du in einen Fehlausbruch hineingezogen.
Ein Limit-Order gibt dir mehr Kontrolle ĂŒber den Preis.
Aber der Markt ist nicht verpflichtet, dich mitzunehmen.
Manchmal kĂŒsst er dein Level nicht einmal und fĂ€hrt direkt weiter.
Es gibt hier nicht immer ârichtigâ oder âfalschâ.
Es gibt nur:
Passt der Ordertyp zur Marktsituation, zur VolatilitÀt und zum eigenen Plan?
Bei normalen Breakout-Setups arbeite ich oft lieber mit Stop-Orders, weil ich die Bewegung handeln will.
Bei extrem volatilen MĂ€rkten, Geopolitik, Kriegsmeldungen oder wilden Gaps kann ein Limit-Einstieg dagegen sinnvoller sein. Da will man nicht blind in jede Kerze hineingezogen werden.
Aber bei diesem Mais-Trade war es bitter.
Der Markt hatte die Idee bestÀtigt.
Nur ich war nicht drin.
Und genau hier beginnt der echte Test.
Nicht der technische Test.
Der emotionale.
Denn nach so einem Move sagt der Kopf sofort:
âKauf doch noch.â
âSo weit ist er noch nicht gelaufen.â
âDiesmal ist es anders.â
âDu brauchst diesen Trade.â
âDer Monatsgewinn hĂ€ngt daran.â
Und genau da wird aus einem verpassten Trade schnell der FOMO-Zoll.
Der erste Fehler war vielleicht nur ein Order-Thema.
Der zweite Fehler wÀre viel teurer gewesen:
hinterherspringen ohne sauberes Chance-Risiko-VerhÀltnis.
Ein verpasster Trade ist Àrgerlich.
Aber ein emotionaler Einstieg nach dem verpassten Trade ist gefÀhrlich.
Wir Futures-Trader kennen diesen Schmerz.
Du wartest Tage oder Wochen auf ein Setup.
Du analysierst Relative StÀrke, Wetter, SaisonalitÀt, COT, Chartstruktur.
Dann kommt der Markt endlich in Bewegung â und du bist nicht dabei.
Das fĂŒhlt sich nicht professionell an.
Das fĂŒhlt sich persönlich an.
Aber der Markt meint es nicht persönlich.
Er weiĂ nicht, dass wir einen Plan hatten.
Er weiĂ nicht, dass wir Kaffee getrunken, Linien gezogen und Risiko berechnet haben.
Er fÀhrt einfach.
Manchmal nimmt er uns mit.
Manchmal nicht.
Wichtig ist nicht, jeden Zug zu erwischen.
Wichtig ist, nicht vor Wut auf die Gleise zu springen.
Der europÀische Mais war so ein Beispiel.
Eine gute Idee.
Ein sauberer Plan.
Ein verpasster Einstieg.
Ein schmerzhafter, aber wertvoller Reminder.
Und deshalb:
Nicht jeden verpassten Trade als persönliches Versagen sehen.
Manchmal ist es einfach Handel.
Manchmal ist es Technik.
Manchmal ist es Orderlogik.
Manchmal ist es Pech.
Aber was wir kontrollieren können, ist die Reaktion danach.
Der Markt wird wieder Chancen geben.
Nicht dieselbe.
Aber neue.
Ein Konto wird nicht durch einen verpassten Trade zerstört.
Ein Konto wird zerstört, wenn man nach einem verpassten Trade anfÀngt, ohne Plan zu handeln.
Der Mais-Zug ist diesmal ohne mich gefahren.
Ich winke zurĂŒck.
Ein bisschen sauer.
Ein bisschen verletzt.
Aber mit Konto, Disziplin und Handelsplan noch in der Tasche.
Und das ist am Ende das Wichtigste.
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Wenn der Mais-Zug ohne dich abfÀhrt: FOMO-Zoll, Teil 2
In der 26. Handelswoche gab es bei mir eine klare Idee:
Long im europÀischen Mais / MATIF Corn Nov 2026.
Warum?
Der europÀische Mais war deutlich stÀrker als der US-Corn-Future.
Dazu kam ein zusÀtzlicher Faktor: Wetterrisiko durch Hitze.
Also: Markt stark, relatives Momentum gut, fundamentaler Wetterfaktor vorhanden.
Genau die Art von Situation, bei der man als Futures-Trader hellhörig wird.
Der Plan war vorbereitet.
Bei einem Kapital von 100.000 USD lag das Risiko bei rund 860 USD.
Also etwa 0,86 % Risiko.
Alles sauber.
Fast.
Denn statt eines Stop-Orders, wie ich es bei solchen Setups normalerweise nutze, lag dort am Ende ein Limit-Order.
Und der Markt?
Der hat kurz freundlich gelÀchelt, den Motor gestartet und ist ohne mich losgefahren.
Ich stand noch am Bahnsteig.
Mit Plan.
Mit Risiko.
Mit Logik.
Aber ohne Position.
Und ja â das tut weh.
Nicht, weil der Trade verpasst wurde.
Sondern weil es genau diese Trades sind, die den Monat, manchmal sogar das Quartal, stark verÀndern können.
Aber hier kommt der wichtige Punkt:
Das war kein Grund, dem Markt hinterherzuspringen.
Bei jedem Ordertyp gibt es Vor- und Nachteile.
Ein Stop-Order bringt dich oft sicherer in den Ausbruch.
Aber du riskierst Slippage, schlechte Fills und manchmal wirst du in einen Fehlausbruch hineingezogen.
Ein Limit-Order gibt dir mehr Kontrolle ĂŒber den Preis.
Aber der Markt ist nicht verpflichtet, dich mitzunehmen.
Manchmal kĂŒsst er dein Level nicht einmal und fĂ€hrt direkt weiter.
Es gibt hier nicht immer ârichtigâ oder âfalschâ.
Es gibt nur:
Passt der Ordertyp zur Marktsituation, zur VolatilitÀt und zum eigenen Plan?
Bei normalen Breakout-Setups arbeite ich oft lieber mit Stop-Orders, weil ich die Bewegung handeln will.
Bei extrem volatilen MĂ€rkten, Geopolitik, Kriegsmeldungen oder wilden Gaps kann ein Limit-Einstieg dagegen sinnvoller sein. Da will man nicht blind in jede Kerze hineingezogen werden.
Aber bei diesem Mais-Trade war es bitter.
Der Markt hatte die Idee bestÀtigt.
Nur ich war nicht drin.
Und genau hier beginnt der echte Test.
Nicht der technische Test.
Der emotionale.
Denn nach so einem Move sagt der Kopf sofort:
âKauf doch noch.â
âSo weit ist er noch nicht gelaufen.â
âDiesmal ist es anders.â
âDu brauchst diesen Trade.â
âDer Monatsgewinn hĂ€ngt daran.â
Und genau da wird aus einem verpassten Trade schnell der FOMO-Zoll.
Der erste Fehler war vielleicht nur ein Order-Thema.
Der zweite Fehler wÀre viel teurer gewesen:
hinterherspringen ohne sauberes Chance-Risiko-VerhÀltnis.
Ein verpasster Trade ist Àrgerlich.
Aber ein emotionaler Einstieg nach dem verpassten Trade ist gefÀhrlich.
Wir Futures-Trader kennen diesen Schmerz.
Du wartest Tage oder Wochen auf ein Setup.
Du analysierst Relative StÀrke, Wetter, SaisonalitÀt, COT, Chartstruktur.
Dann kommt der Markt endlich in Bewegung â und du bist nicht dabei.
Das fĂŒhlt sich nicht professionell an.
Das fĂŒhlt sich persönlich an.
Aber der Markt meint es nicht persönlich.
Er weiĂ nicht, dass wir einen Plan hatten.
Er weiĂ nicht, dass wir Kaffee getrunken, Linien gezogen und Risiko berechnet haben.
Er fÀhrt einfach.
Manchmal nimmt er uns mit.
Manchmal nicht.
Wichtig ist nicht, jeden Zug zu erwischen.
Wichtig ist, nicht vor Wut auf die Gleise zu springen.
Der europÀische Mais war so ein Beispiel.
Eine gute Idee.
Ein sauberer Plan.
Ein verpasster Einstieg.
Ein schmerzhafter, aber wertvoller Reminder.
Und deshalb:
Nicht jeden verpassten Trade als persönliches Versagen sehen.
Manchmal ist es einfach Handel.
Manchmal ist es Technik.
Manchmal ist es Orderlogik.
Manchmal ist es Pech.
Aber was wir kontrollieren können, ist die Reaktion danach.
Der Markt wird wieder Chancen geben.
Nicht dieselbe.
Aber neue.
Ein Konto wird nicht durch einen verpassten Trade zerstört.
Ein Konto wird zerstört, wenn man nach einem verpassten Trade anfÀngt, ohne Plan zu handeln.
Der Mais-Zug ist diesmal ohne mich gefahren.
Ich winke zurĂŒck.
Ein bisschen sauer.
Ein bisschen verletzt.
Aber mit Konto, Disziplin und Handelsplan noch in der Tasche.
Und das ist am Ende das Wichtigste.
âïžAuswertung meiner Trades der Kalenderwoche 27âïž"Wie reagieren RohstoffmĂ€rkte auf WetterĂ€nderung?"
https://youtu.be/Fk34mmLfoNs?si=1_pRRlBkyf3FsSED
âïžAuswertung meiner Trades der Kalenderwoche 27âïž"Wie reagieren RohstoffmĂ€rkte auf WetterĂ€nderung?"
https://youtu.be/Fk34mmLfoNs?si=1_pRRlBkyf3FsSED
đ Die Rohstoff-WM 2026 geht weiter!
Nach den Duellen der Edelmetalle, Soft Commodities und Agrarrohstoffe steht heute das zweite Aufeinandertreffen der Energie-Gruppe auf dem Spielplan.
✠MATCHDAY 06
✠Heizöl vs. đ Benzin
Beide MÀrkte stammen aus derselben Rohstofffamilie, verfolgen jedoch völlig unterschiedliche Nachfragetrends.
Heizöl profitiert vor allem von saisonalen Nachfrageimpulsen wĂ€hrend der Heizperiode und spielt eine wichtige Rolle fĂŒr Industrie und private Verbraucher. Benzin hingegen ist eng mit dem globalen Verkehrsaufkommen, der Konjunkturentwicklung und dem MobilitĂ€tssektor verbunden.
đ Ergebnis:
đ Benzin: 42/50 Punkte
đ„ Heizöl: 36/50 Punkte
Ausschlaggebend waren insbesondere die höhere LiquiditÀt, die stÀrkere Trenddynamik sowie die breitere globale Nachfrage.
Der FOMO-Zoll: Das Geld, das ein Trader fĂŒr VerstöĂe gegen den eigenen Plan bezahlt
Es gibt eine Art von Verlusten, die fast niemand sauber misst.
Das ist keine Broker-Kommission.
Kein Spread.
Kein schlechter Markt.
Es ist das Geld, das ein Trader verliert, weil er von seinem eigenen Plan abweicht.
Man könnte es nennen: Der FOMO-Zoll.
Er entsteht, wenn man:
âą einen Trade nimmt, der vorher nicht geplant war;
⹠einen Trade auslÀsst, der klar im Plan stand;
âą den Stop ohne Regel verschiebt;
âą Gewinne aus Angst zu frĂŒh mitnimmt;
âą die PositionsgröĂe aus Emotionen erhöht;
âą dem Markt hinterherspringt, weil man denkt: âJetzt lĂ€uft er ohne mich weg.â
Das Gemeine daran:
Bei einem einzelnen Trade wirkt es oft wie eine Kleinigkeit.
Aber ĂŒber einen Monat können genau diese Kleinigkeiten einen groĂen Teil der Performance auffressen.
Wie kann man das prĂŒfen?
Einen Monat lang jeden Tag vorher aufschreiben:
âą Markt;
âą Einstiegslevel;
âą Bedingung fĂŒr den Einstieg;
âą Stop;
âą Ziel oder Exit-Regel;
âą PositionsgröĂe;
âą Risiko.
Danach vergleicht man den Plan mit den tatsÀchlichen Handlungen.
Alle Trades auĂerhalb des Plans kommen auf eine separate Liste.
Alle verpassten Trades, die vorher konkret geplant waren, ebenfalls.
Am Monatsende wird das Ergebnis dieser Abweichungen in Prozent oder Basispunkten des Kapitals berechnet.
Und genau hier kommt oft die unangenehme Erkenntnis:
Das Problem war nicht die Strategie.
Das Problem war, dass der Trader nicht die Strategie gehandelt hat, sondern seine Emotionen.
Der FOMO-Zoll ist die GebĂŒhr, die man dem Markt fĂŒr mangelnde Disziplin bezahlt.
Und hier kommt ein wichtiger Punkt:
Manchmal lÀuft der Markt wirklich ohne uns weg.
Das ist Àrgerlich.
Aber es ist kein Grund, ohne Plan hinterherzuspringen.
Morgen zeige ich euch genau so ein Beispiel: europÀischer Mais.
Der Markt ist ohne mich losgefahren, hat mir aus dem Zugfenster freundlich zugewunken â und ich stand mit meinem Handelsplan noch auf dem Bahnsteig.
Ărgerlich? Ja.
Katastrophe? Nein.
Denn ein verpasster Trade zerstört kein Konto.
Dem Markt hinterherzujagen kann das dagegen sehr wohl.
Der Markt ist schon kompliziert genug.
Wir mĂŒssen ihn nicht noch teurer machen.
đ HALBZEIT IN DER GRUPPENPHASE DER ROHSTOFF-WM 2026
Mit Matchday 05 erreichen wir die Halbzeit der Gruppenphase.
✠MATCHDAY 05
âȘ Platin vs. đĄ Palladium
Zwei Rohstoffe, die oft im Schatten von Gold und Silber stehen â fĂŒr viele professionelle Marktteilnehmer jedoch Ă€uĂerst interessante SpezialmĂ€rkte.
Platin ĂŒberzeugt durch seine Bedeutung fĂŒr die Industrie, die Wasserstoffwirtschaft und seine Rolle als Diversifikationsbaustein im Portfolio.
Palladium profitiert dagegen von einer starken Nachfrage aus der Automobilindustrie, einem begrenzten Angebot und hÀufig dynamischeren Preisbewegungen.
đ Ergebnis:
đ„ Palladium: 39/50 Punkte
đ„ Platin: 35/50 Punkte
Palladium setzt sich damit im direkten Vergleich durch und sichert sich wichtige Punkte in der Gruppe A der Edelmetalle.
Ausschlaggebend waren insbesondere die stÀrkeren COT-Signale, die höhere TrendstÀrke sowie die aktuell attraktivere Marktstruktur.
Die Rohstoff-WM 2026 geht in die nÀchste Runde!
Nach den Duellen Gold vs. Silber, Rohöl vs. Erdgas und Kaffee vs. Kakao steht heute das erste Aufeinandertreffen aus der Gruppe D â Agrar auf dem Spielplan.
✠MATCHDAY 04
đœ Mais vs. đ± Sojabohnen
Beide Rohstoffe gehören zu den wichtigsten AgrarmĂ€rkten der Welt und spielen eine zentrale Rolle fĂŒr die globale Nahrungsmittel- und Futtermittelversorgung.
Mais ĂŒberzeugt durch seine hohe LiquiditĂ€t, die starke weltweite Nachfrage und seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten â von Lebensmitteln ĂŒber Tierfutter bis hin zur Ethanolproduktion. Sojabohnen profitieren dagegen von der wachsenden Nachfrage nach pflanzlichen Proteinen und ihrer groĂen Bedeutung fĂŒr den internationalen Handel.
đ Ergebnis:
đ Mais: 43/50 Punkte
đ„ Sojabohnen: 38/50 Punkte
Mais setzt sich damit im ersten Agrar-Duell der Rohstoff-WM durch und ĂŒbernimmt die FĂŒhrung in Gruppe D.
Hallo Max,
ich habe mitverfolgt, dass du mittlerweile ebenfalls auf die europĂ€ischen MĂ€rkte ausweichst. Hier sind dazu ein paar Informationen, die fĂŒr die Kommunikation mit deinen SchĂŒlern wertvoll sein könnten. Besonders interessant ist, dass es fĂŒr diese MĂ€rkte Daten gibt, die den US-COT-Daten sehr Ă€hnlich sind. Ich habe das einmal kompakt fĂŒr dich und deine SchĂŒler zusammengefasst:
1. Wichtige handelbare Produkte in Europa
WĂ€hrend die US-Börsen (CME) bei FleischmĂ€rkten (Live Cattle, Lean Hogs) weltweit fĂŒhrend sind, bilden die europĂ€ischen Terminbörsen die entscheidende Basis fĂŒr die physischen AgrarmĂ€rkte in der EU:
Euronext (MATIF) â Fokus Getreide & Ălsaaten:
Milling Wheat (EBM): Der wichtigste Weizen-Future fĂŒr den europĂ€ischen Markt.
Corn (EMA): Die Referenz fĂŒr europĂ€ischen Mais.
Rapeseed (ECO): Die fĂŒhrende Benchmark fĂŒr Raps.
ICE Futures Europe (London) â Fokus Softs & Futter:
White Sugar (SW): Standard fĂŒr WeiĂzucker.
Cocoa (QC) & Robusta Coffee (RC): Zentrale MĂ€rkte im Bereich Soft Commodities.
UK Feed Wheat (T): Benchmark fĂŒr Futterweizen.
2. âEuropĂ€ische COT-Datenâ (Positionierungsberichte)
FĂŒr die europĂ€ischen MĂ€rkte gibt es ein Pendant zu den US-COT-Daten, das viele Trader noch nicht auf dem Schirm haben. Sowohl die Euronext als auch die ICE Futures Europe veröffentlichen wöchentliche Berichte ĂŒber die Positionierung der Marktteilnehmer.
Hintergrund: Diese Berichte wurden im Zuge der MiFID-II-Regulierung eingefĂŒhrt, um mehr Transparenz in die europĂ€ischen RohstoffmĂ€rkte zu bringen.
Struktur: Sie schlĂŒsseln die offenen Positionen nach Kategorien auf (analog zu den US-Daten in Commercials, Non-Commercials etc.).
Nutzen: Die Daten werden in der Regel mittwochs veröffentlicht (Stand Vorwoche). Damit können wir das Verhalten der âgroĂen Adressenâ direkt in den europĂ€ischen MĂ€rkten tracken und unsere EinschĂ€tzung zur physischen Marktlage gegen die institutionelle Positionierung abgleichen.
GruĂ Frank
Frank Heinemann bekannt als diversen Interviews ist GroĂbauer aus Deutschland und kennt sich somit bestens mit europĂ€ischen MĂ€rkten aus. Ich leite seine Nachricht an mich an die Community weiter. Danke Frank fĂŒr diesen Beitrag.
Zucker aus dem Video lÀuft heute ganz gut. Cotton will noch nicht.
âïžAuswertung meiner Trades der Kalenderwoche 26âïž"Diese zwei MĂ€rkte bieten jetzt grosse Gewinnchancen ..."
https://youtu.be/1ynlP69E_pI?si=yvH28ANkynyHG5di
đ Die Rohstoff-WM 2026 geht weiter!
Nach den Duellen Gold vs. Silber und Rohöl vs. Erdgas steht heute das erste Aufeinandertreffen aus der Gruppe C â Soft Commodities auf dem Spielplan.
✠MATCHDAY 03
â Kaffee vs. đ« Kakao
Beide Rohstoffe zÀhlen zu den beliebtesten Soft Commodities weltweit. Doch obwohl sie hÀufig in einem Atemzug genannt werden, unterscheiden sich ihre Marktstrukturen deutlich.
Kaffee punktet mit hoher LiquiditĂ€t, starken saisonalen Mustern und einer weltweit konstanten Nachfrage. Kakao ĂŒberzeugt durch spannende Angebots- und Nachfragekonstellationen, weist jedoch höhere Schwankungen und stĂ€rkere Angebotsrisiken auf.
đ Ergebnis:
đ Kaffee: 44/50 Punkte
đ„ Kakao: 36/50 Punkte
Damit setzt sich Kaffee im ersten Gruppenspiel der Soft Commodities deutlich durch und ĂŒbernimmt die FĂŒhrung in Gruppe C.
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