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Occupied News - Nachrichten aus Palästina

Occupied News - Nachrichten aus Palästina

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Lebensmittel auf Gazas Märkten für die Mehrheit unerschwinglich Auf den Märkten im Gazastreifen sind zum ersten Mal seit Jahren wieder Lebensmittel zu sehen, doch der Hunger ist noch nicht verschwunden. Laut dem IPC-Bericht vom August 2026 werden voraussichtlich mehr als 1,4 Millionen Menschen, also zwei Drittel der Bevölkerung Gazas, bis Dezember 2026 mit Krisenbedingungen oder Schlimmerem konfrontiert sein. Die Waren in den Regalen haben für den Großteil der Bevölkerung Gazas keine Ernährungssicherheit gebracht, da deren Kaufkraft durch mehr als zwei Jahre Krieg, Vertreibung und wirtschaftlichen Zusammenbruch zerstört wurde. Rami Oweis, 56, Vater von acht Kindern und pensionierter Angestellter, sieht die Kluft zwischen dem, was sichtbar ist und dem, was zugänglich ist, als bewusst inszeniert an. Es ist ein Teil dessen, was er als „politisches Spiel“ bezeichnet, in dem Israel es meisterhaft versteht, den Anschein von Normalität zu erwecken. Hier geht es zum vollständigen Artikel👇🏽 https://occupiednews.com/lebensmittel-auf-gazas-maerkten-fuer-die-mehrheit-unerschwinglich/

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🎥💻 Webinar: Deutschland vor dem IGH In dieser Woche steht Deutschland als beklagte Partei in einem Verfahren wegen Verletzu
🎥💻 Webinar: Deutschland vor dem IGH In dieser Woche steht Deutschland als beklagte Partei in einem Verfahren wegen Verletzung der Pflichten aus der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag vor Gericht. Das Webinar der "Deutsche JuristInnen für das Völkerrecht" will die zentralen juristischen Vorträge der Parteien des Verfahrens beleuchten und Deutschlands Verteidigung gegen den Vorwurf der Verletzung der Völkermordkonvention untersuchen. Die Diskussion erfolgt größtenteils in deutscher Sprache unter Zuschaltung des internationalen Rechtsexperten Dr. Eitan Diamond auf Englisch. Eine Teilnahme kann über Zoom über den Link 👇🏼 https://www.deutsche-juristinnen-voelkerrecht.org/webinar-nicaragua-v-germany/ erfolgen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist 19:00 Uhr am heutigen Abend.
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🚨 Eilmeldung: 12 westliche Länder kündigen Sanktionen gegen israelische Siedlungen an Zwölf westliche Staaten haben ihre Absicht bekundet, als Reaktion auf den Terror der Siedler sowie die Annexion und die Ausweitung der Siedlungen im Westjordanland den Import von Produkten aus den Siedlungen zu verbieten. Der britische Außenminister erklärte zudem, dass die israelische Regierung die Augen vor ethnischen Säuberungen verschließe. Die Länder, die die Erklärung abgaben, sind: Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Island, Kanada, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden und Spanien. In der Ankündigung der Staaten wurde betont, dass diese Entscheidung das Ergebnis „beispielloser Gewalt durch Siedler und der Ausweitung der Siedlungen“ sei, und dass „das Vorgehen der israelischen Regierung im Westjordanland die Verwirklichung einer Zwei-Staaten-Lösung untergräbt“. Der britische Außenminister Ed Miliband bekräftigte, dass die israelische Regierung bewusst „ein Auge zudrücke“ angesichts der von Siedlern im Westjordanland durchgeführten „ethnischen Säuberungen“. Er kündigte für sein Land zudem ein Einfuhrverbot für Produkte aus Siedlungen in den besetzten Gebieten sowie ein Exportverbot für Waffen an, die zur Besatzung des Westjordanlands beitragen.
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Dritte Massenbeerdigung binnen zwei Monaten -Tausende noch immer unter Trümmern Am Samstag begleiteten die Einwohner von Gaza-Stadt die Leichen von 100 Menschen, darunter 60 Kinder, auf ihrem letzten Weg, die aus den Trümmern zerstörter Häuser geborgen worden waren – mehr als zwei Jahre nach ihrem Tod bei Massenmorden, bei denen ganze Familien in ihren Häusern ums Leben kamen. Diese Massenbeerdigung ist die dritte ihrer Art innerhalb von zwei Monaten. Die erste betraf 150 Menschen, die zweite weitere 100. „Auf der Straße wurden die in palästinensische Flaggen gehüllten Leichen aufgereiht, während sich die Menschen versammelten, um sie zu verabschieden. Unter ihnen waren auch Kinder, die Rosen über die sterblichen Überreste streuten. Der Abschied war nicht so, wie es sich die Familien normalerweise erhofft hätten; denn die Jahre unter den Trümmern und das Fehlen der notwendigen Mittel für eine genaue Identifizierung verhinderten, dass vetraute Gesichtszüge berührt werden konnten. Doch war dieser Abschied für Dutzende von Familien das aufgeschobene Recht auf Trauer und ein endgültiges Wiedersehen nach Jahren des Wartens“, so der Korrespondent der libanesischen Zeitung „Al-Akhbar“, Yousef Fares über das Massenbegräbnis. Der Sprecher des Zivilschutzes sagt, die Bergungsarbeiten seien „sehr mühsam“ gewesen und hätten aufgrund des Mangels an schwerem Gerät viele Tage gedauert, nachdem Israel während des Vernichtungskriegs die dem Zivilschutz zur Verfügung stehenden Bagger, Planierraupen und Lastwagen sowie die Ausrüstung der Kommunen und privater Unternehmen zerstört hatte. Nach offiziellen Schätzungen befinden sich noch immer etwa 8.000 Leichen und sterbliche Überreste von Opfern unter den Trümmern der zerstörten Gebäude in verschiedenen Gebieten des Gazastreifens. https://occupiednews.com/dritte-massenbeerdigung-binnen-zwei-monaten-tausende-noch-immer-unter-truemmern/
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📣 Internationaler Gerichtshof: Nicaragua vs Deutschland Vom 07. bis 10. September wird in Den Haag verhandelt, ob Deutschland gegen die Genozidkonvention verstößt. Nicaragua wirft Deutschland vor, die Pflichten aus der Konvention über die Verhütung und Bestrafung von Völkermord zu verletzen. Die Verhandlung wird live gestreamt. Im März 2024 hatte Nicaragua Klage gegen Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) eingereicht. Vereinfacht ausgedrückt wurde Deutschland Beihilfe zum Völkermord vorgeworfen, da es Israel massiv mit Waffen belieferte, obwohl am IGH bereits eine Genozidklage gegen Israel lief, und die finanzielle Hilfe für das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA strich, während sich eine Hungersnot im Gazastreifen anbahnte. Mit der Klage Nicaraguas verbunden war auch ein Antrag auf Eilmaßnahmen. Im April 2024 lehnte der IGH zwar die beantragten Eilmaßnahmen ab (Deutschland hatte sie schon stillschweigend selber umgesetzt und Waffenlieferungen zumindest reduziert und die Finanzierung von UNRWA wieder aufgenommen), jedoch wurde die Klage selbst nicht abgewiesen. Im Juli 2025 reichte Nicaragua somit seine vollständige schriftliche Klage beim IGH ein. Im Oktober 2025 erhob Deutschland Einspruch - in dem es die Zuständigkeit des IGH in Frage stellte. Heute wird Deutschland seine Argumente am IGH vortragen, morgen dann Nicaragua. Übermorgen wird Deutschland erneut zu Wort kommen und am 10. September Nicargua schließlich das Abschlussplädoyer halten. In erster Linie wird es diese Woche um prozessuale Fragen gehen, weniger um den Vorwurf der Genozidbeihilfe bzw. Verletzung der Genozidkonvention. Deutschland bestreitet die Zuständigkeit des IGH, daher wird es zunächst kaum um Deutschlands Waffenlieferungen oder diplomantische Rückendeckung für den Gaza-Genozid gehen. Manche Beobachter bezeichnen Deutschlands Taktik der "Zuständigkeitsfrage" als Verzögerungsstrategie, andere als "letzten Strohhalm", um dem eigentlichen Verfahren zu entgehen, dem es argumentativ nicht viel entgegensetzen kann. 🎥 Das Gerichtsverfahren am IGH wird live übertragen 👉🏽 https://webtv.un.org/en
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Gefoltert und isoliert: Der Fall Dr. Hussam Abu Safiya Dr. Hussam Abu Safiya, ein international bekannter palästinensischer Kinderarzt und Direktor des Kamal-Adwan-Krankenhauses in Gaza, sitzt seit Ende Dezember 2024 ohne Anklage in israelischer Haft, seit 3. Juni sogar in Isolationshaft. Berichten zufolge ist er dort täglichen Misshandlungen und Folter ausgesetzt und wird weder adäquat medizinisch noch mit ausreichend Nahrung versorgt. Seine Situation ist symbolisch für die systematische Zerstörung des palästinensischen Gesundheitssektors. Die UN und weitere NGOs fordern seine Freilassung. Mehr hierzu in unserem Artikel 👇🏽 https://occupiednews.com/gefoltert-und-isoliert-der-fall-dr-hussam-abu-safiya/
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Israelische Kinder sollen Hinrichtungen lieben Der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir hat damit begonnen, ein vo
Israelische Kinder sollen Hinrichtungen lieben Der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir hat damit begonnen, ein von ihm verfasstes Kinderbuch an den Eingängen von Schulen zu verteilen. Das Buch mit dem Titel „Der Minister, der nicht aufhörte“ lobt ihn und seine Amtszeit. In einem Abschnitt enthält das Buch ein Lied darüber, wie „Terroristen“ (alle von Israel inhaftierten Palästinenser) leiden und anschließend gehängt werden. Dies soll eine seiner wichtigsten Errungenschaften sein. Deutschland und die gesamte EU haben die Palästinensische Autonomiebehörde in den letzten Jahrzehnten mehrfach wegen Formulierungen in palästinensischen Schulbüchern als „Anstiftung“ kritisiert und unter Druck gesetzt – solche Maßnahmen gegenüber Israel wurden jedoch nie auch nur diskutiert, trotz israelischer Studien über den israelischen Lehrplan.
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Kinder in Gaza spielen nicht mehr mit Papierdrachen – Israel jetzt sicherer In den letzten Tagen kursierten Videos, in denen
Kinder in Gaza spielen nicht mehr mit Papierdrachen – Israel jetzt sicherer In den letzten Tagen kursierten Videos, in denen Kinder aus Gaza ihre selbstgebastelten Papierdrachen zerstören. Israel hatte gedroht, jeden Ort zu bombardieren, von dem aus ein Papierdrachen gestartet wird, nachdem mehrere Drachen auf seinem Staatsgebiet gelandet waren. Der von Trump geführte Friedensrat stufte das Steigenlassen von Papierfliegern auf Grundlage einer Beschwerde Israels als "bewaffnete Aktivität" ein. Dies veranlasste mehrere lokale Stellen dazu, Aufrufe an die Bevölkerung zu richten, ihre Kinder daran zu hindern, mit Papierfliegern zu spielen, und sie dazu aufzufordern, diese zu zerstören.
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„Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben“ – Haftbedingungen für palästinensische Frauen im Damon-Gefängnis Palästinensische Hilfsorganisationen und ehemalige Gefangene berichten von zunehmend schweren Haftbedingungen für Frauen im israelischen Damon-Gefängnis. Sie schildern Überbelegung, mangelnde Hygiene, Hunger und psychischen Druck. Auch von sexuellen Drohungen und fehlender medizinischer Versorgung ist die Rede. Besonders schwangere Frauen leiden unter den verschärften Haftbedingungen, sie kämpfen mit Unterernährung, manche müssen sogar auf dem Boden schlafen. Mehr hierzu in unserem Artikel 👇🏽 https://occupiednews.com/jeder-tag-ist-ein-kampf-ums-ueberleben-haftbedingungen-fuer-palaestinensische-frauen-im-damon-gefaengnis/
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"Terror der Papierdrachen" – Israel übertrumpft „Der Postillon" Der israelische Ministerpräsident und Verteidigungsminister d
"Terror der Papierdrachen" – Israel übertrumpft „Der Postillon" Der israelische Ministerpräsident und Verteidigungsminister drohten in einer gemeinsamen Erklärung mit gezielten Tötungen und der Räumung von Stadtvierteln in Gaza, „falls die Hamas den Abschuss von Drachen und Drohnen nicht unverzüglich einstellt". Dies geschah, nachdem in den letzten Tagen zehn Papierdrachen aus dem Gazastreifen auf israelischem Gebiet gelandet waren. Obwohl die israelischen Medien und Behörden einräumten, dass keiner dieser Drachen mit gefährlichen Materialien beladen war, hinderte dies die meisten israelischen Medien nicht daran, dies als „Papierdrachen-Terror" zu bezeichnen. Die Angelegenheit spitzt sich seit Tagen weiter zu. Israel stellte heute dem Friedensrat das Ultimatum, dass das Starten von Papierdrachen innerhalb von drei Tagen eingestellt werden muss. Die Drohungen Israels, Palästinenser zu töten, sind ohnehin tägliche Realität. Heute wurden vier Menschen getötet, darunter ein junges Mädchen.
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Israels Sicherheitsminister plant Krokodil-Gefängnisse für Palästinenser Ein Gefängnis, umgeben von einem Graben voller Krokodile. Was nach einem schlechten Horrorfilm klingt, ist in Israel Gegenstand konkreter politischer Überlegungen. Der israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, treibt seit Monaten den Einsatz von Krokodilen als Abschreckung für palästinensische Häftlinge voran. Ein Jerusalemer Gericht stoppte die Umsetzung der Pläne vorerst. Nicht aufgrund menschenrechtlicher Bedenken, sondern aus Tierschutzgründen. Es folgte damit dem Antrag einer Tierschutzorganisation, die u.a. Bedenken hinsichtlich des Artenschutzes und der Haltung der Tiere geltend gemacht hatte. Derzeit sind etwa 9.400 palästinensische politische Gefangene in israelischen Gefängnissen inhaftiert, darunter Frauen und Kinder. Die UN werfen Israel vor, diese Häftlinge systematisch zu unterdrücken, zu foltern und sexualisierter Gewalt auszusetzen. Mehr in unserem Artikel 👇🏽 https://occupiednews.com/israels-sicherheitsminister-plant-krokodil-gefaengnisse-fuer-palaestinenser/
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Hessen verbietet längst aufgelösten Palästina e. V. – Razzien in Frankfurt und Mannheim Das hessische Innenministerium hat am Dienstag, den 18. August, ein Vereinsverbot gegen den Verein Palästina e. V. verhängt. Begleitet wurde die Maßnahme von Razzien in sechs Wohnungen – fünf in Frankfurt am Main und eine in Mannheim. Nach Angaben des Ministeriums seien etwa 35 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz gewesen. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) rechtfertigte das Vorgehen gegen den Palästina-solidarischen Verein mit den Worten: „Mit dem Verbot des Vereins ‚Palästina e. V.‘ setzt Hessen ein klares Zeichen für das entschlossene Handeln des Rechtsstaates und gegen das Erstarken des Antisemitismus.“ Doch das Verbot trifft einen Verein, der sich bereits im November 2024 öffentlich für aufgelöst erklärt hatte, um einem drohenden Verbot zu entgehen, was kritische Fragen aufwirft. Mehr hierzu in unserem Artikel 👇🏽 https://occupiednews.com/hessen-verbietet-laengst-aufgeloesten-palaestina-e-v-razzien-in-frankfurt-und-mannheim/
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Fronten gleicher Gewalt: Massaker am Gazahafen und Siedlerbelagerung in Qasra Während die internationale Gemeinschaft erneut über die Entwaffnung aller Gruppen im Gazastreifen verhandelt, setzt die israelische Besatzungsarmee den Genozid hier fort. Gleichzeitig eskaliert die Siedlergewalt im Westjordanland mit einer Belagerung, die bereits den zehnten Tag andauert. Zudem hat Israel innerhalb der letzten 24 Stunden seine militärischen Aktivitäten in Syrien und Libanon massiv ausgeweitet: Luftangriffe auf einen Militärflughafen in Nordsyrien, ein Truppenbesuch des israelischen Generalstabschefs im Südosten Syriens und umfangreiche Angriffe auf den Südlibanon markieren eskalierende Aggression an allen Orten gleichzeitig. Mehr hierzu in unserem Artikel 👇🏽 https://occupiednews.com/fronten-gleicher-gewalt-massaker-am-gazahafen-und-siedlerbelagerung-in-qasra/
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568 palästinensische Spieler getötet - Deutschland und Israel bringen FIFA zum Schweigen Der Palästinensische Fußballverband (PFA) gab bekannt: Insgesamt 1013 palästinensische Sportler, darunter 568 Mitglieder der Fußballgemeinschaft, wurden seit Beginn des Völkermordes im Gazastreifen von israelischen Besatzungskräften getötet. Der PFA teilte am 30.07.2026 mit, dass er bei internationalen und kontinentalen Verbänden formelle Beschwerden eingereicht habe. Die israelische Armee versuchte im Juli 2026 die Tötungen zu rechtfertigen, indem sie 12 getötete Fußballspieler - darunter einen FIFA-Schiedsrichter - als Mitglieder "militanter Gruppen" bezeichnete. Der PFA wies dies zurück und betonte: "Israel versucht, seine Verbrechen an Spielern, Trainern, Schiedsrichtern und Funktionären mit falschen Anschuldigungen zu vertuschen." Während über 30 Menschenrechtsexperten den Ausschluss israelischer Mannschaften von internationalen Wettbewerben fordern, stellt sich Deutschland quer. DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Mitglied im FIFA-Exekutivkomitee, erklärte im März 2026 unmissverständlich: "Wir haben Israel massiv unterstützt - auch gegen viele, viele Stimmen, die sagten, Israel solle vom internationalen Fußball ausgeschlossen werden. Da waren wir immer sehr klar und sagten: Nein, das darf absolut nicht passieren." Mehr hierzu in unserem Artikel 👇🏽 https://occupiednews.com/568-palaestinensische-spieler-getoetet-deutschland-und-israel-bringen-fifa-zum-schweigen/
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🚨 Eilmeldung: Weiterer Schritt zur Annexion des Westjordanlandes Wie israelische Tageszeitungen berichten, erklärte am heutigen Freitag Israels Verteidigungsminister Katz, dass er die israelische Armee (IDF – Israeli Defence Forces) angewiesen habe, einen Plan auszuarbeiten, um die gesamte zivile Vollzugsgewalt für illegale Siedlungen und Siedler im Westjordanland an die israelische Polizei zu übertragen. Das bedeutet zum einen, dass nun Israels Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, und die ihm unterstehende Polizei Israels, letztlich allein dafür verantwortlich sein werden, gewalttätigen Siedlern und Siedlerterrorismus zu begegnen. In Anbetracht der Tatsache, dass Ben-Gvir selbst in einer illegalen Siedlung lebt, 2007 durch ein israelisches Gericht wegen Unterstützung einer terroristischen Organisation verurteilt wurde und eine prominente Figur der Siedlerbewegung ist, erscheint dies unwahrscheinlich. Israelische Siedler müssen somit bei Verübung von Angriffen und Pogromen nicht mehr damit rechnen, dass Israels Armee einschreiten und sie zeitweise verhaften könnte. Auch wenn dies bisher selten vorkam, so bedeutet dies nun noch mehr Entfesslung von Siedlergewalt – auch wenn die Besatzungsarmee Sorgen haben sollte, die daraus resultierenden Folgen nicht mehr ohne weiteres abfedern zu können. Zum anderen bedeutet diese angekündigte Maßnahme einen weiteren Schritt zur Annexion des Westjordanlandes. Eine, wie der Internationale Gerichtshof urteilte, illegale Militärbesatzung wird zunehmend in die zivilen Strukturen der Besatzungsmacht eingebunden. Laut Jerusalem Post bezweifelt der Knesset-Abgeordnete Gilad Kariv, dass sich Katz Pläne durchsetzen werden, „aber sie sendet eine klare Botschaft an die IDF-Truppen vor Ort: Geht nicht gegen den jüdischen Terrorismus und die ‚Hilltop Youth‘-Banden vor. Kommandeure, die dennoch handeln, werden bestraft“. Kariv wirft Katz vor, als „Eiserner Dom zum Schutz des jüdischen Terrorismus im [Westjordanland]“ zu fungieren. Aktuell hat die Gewalt von Siedlern neue Höhepunkte erreicht, mit zahlreichen Progromen in den letzten Wochen und mehreren Todesopfern. Derzweit werden in Qusra drei palästinensische Wohnhäuser von Siedlern belagert, sie haben dafür die Haushalte auch von der Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten. Diese Belagerung rief selbst beim US-amerikanischen Botschafter in Israel Kritik hervor und zwang die israelische Besatzungsarmee, Maßnahmen gegen die Siedler zu ergreifen. https://occupiednews.com/weiterer-schritt-zur-annexion-des-westjordanlandes/
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Israel lehnt neuen Friedensplan ab - obwohl Hamas eigener Entwaffnung zustimmt Am Freitag, dem 07. August, hat die israelische Regierung offiziell ihre Ablehnung des 15-Punkte-Plans des Friedensrates unter der Leitung von US-Präsident Trump bekannt gegeben. Dieser Plan, den die Hamas akzeptiert hat, sieht eine vollständige Entwaffnung palästinensischer Widerstandsgruppen vor. Damit wäre das von Israel als vermeintliches Kriegsziel bezeichnete Anliegen erreicht worden. Israel lehnt damit erneut einen weiteren Versuch ab, den Krieg zu beenden. Obwohl Trump den Friedensplan feierte, stellt sich der Friedensrat nach Israels Ablehnung nun schützend vor Netanjahus Regierung. Es zeigt sich erneut, dass es Israel nicht um Frieden und dem Friedensrat nicht um die Menschen in Gaza geht. Mehr Infos und eine Chronik falscher Diplomatie und echter Eskalation findet ihr in unserem Artikel 👇🏽 https://occupiednews.com/israel-lehnt-neuen-friedensplan-ab-obwohl-hamas-eigener-entwaffnung-zustimmt/
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Krieg gegen die Lebenden und die Toten – Wie die Besatzung systematisch Friedhöfe zerstört Die israelische Besatzungsmacht hat im Gazastreifen eine beispiellose Bestattungskrise ausgelöst. Nach Angaben des Stiftungsministeriums in Gaza wurden 41 von 62 Friedhöfen vollständig zerstört – ihre Mauern eingeebnet, Gräber planiert und die Würde der Toten massiv verletzt. Die verbleibenden 15 Friedhöfe erlitten teils schwere Schäden durch Bombardierungen oder den Abriss von Umfassungsmauern. Die Menschen in Gaza – ein Küstenstreifen, in dem ohnehin jeder freie Quadratmeter umkämpft ist – haben nun nicht einmal mehr einen Ort, um ihre Toten in Würde zu bestatten. Die gezielte Zerstörung von Friedhöfen und die Schändung von Leichen – wie die israelische Armee sie seit 2023 in Gaza systematisch betreiben – dienen nicht nur der Beseitigung von Zeugnissen vergangener Verbrechen, sondern auch der Verhinderung künftiger Wahrheitsfindung und juristischer Konsequenzen. Mehr hierzu in unserem Artikel 👇🏽 https://occupiednews.com/krieg-gegen-die-lebenden-und-die-toten-wie-die-besatzung-systematisch-friedhoefe-zerstoert/
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Tödliche Frühgeburt: Wie Checkpoints & Straßensperren im Westjordanland systematisch töten Am 27. Juli 2026 versuchte ein Rettungswagen eine im 6. Monat schwangere Frau, die zu verbluten drohte, in ein Krankenhaus zu bringen. Erst zwangen durch Militär willkürlich versperrte Straßen die Rettungssanitäter auf lange Umwege, danach hielten Besatzungssoldaten den Rettungswagen an und zwangen die Sanitäter, die medizinischen Geräte für mindestens 20 Minuten auszuschalten. Das Baby starb, die Frau überlebte nur knapp nach Not-OP und 3 Bluttransfusionen im Krankenhaus. Es ist kein Einzelfall, sondern hat System und ist Ausdruck von Apartheid. Der Artikel gibt eine Einordnung 👇🏼 https://occupiednews.com/wie-checkpoints-strassensperren-im-westjordanland-systematisch-toeten/
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Größte Beerdigung in der Geschichte Gazas: 112 Getötete aus einem Massaker von 2023 geborgen Die Menschen im Gazastreifen haben 112 Getötete aus zwei Großfamilien bestattet, die im November 2023 getötet wurden – möglicherweise die größte Beerdigung in der Geschichte des Gazastreifens. Die Bergung der Opfer aus den Trümmern lenkt den Blick erneut auf das Ausmaß der humanitären Tragödie und auf die Tausenden Vermissten im Gazastreifen. Laut der jüngsten Statistik des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen konnten die zuständigen Teams seit letztem Oktober 804 Getötete aus den Trümmern zerstörter Häuser und Einrichtungen bergen, während die Zahl der Getöteten seit Inkrafttreten des Waffenstillstands am 11. Oktober 2025 auf 1.252 gestiegen ist – zusätzlich zu 4.120 Verletzten. Hier geht es zum vollständigen Artikel👇🏽 https://occupiednews.com/groesste-beerdigung-in-der-geschichte-gazas-112-getoetete-aus-einem-massaker-von-2023-geborgen/
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Größte Beerdigung in der Geschichte Gazas: 112 Getötete aus einem Massaker von 2023 geborgen Die Menschen im Gazastreifen haben 112 Getötete aus zwei Großfamilien bestattet, die im November 2023 getötet wurden – möglicherweise die größte Beerdigung in der Geschichte des Gazastreifens. Die Bergung der Opfer aus den Trümmern lenkt den Blick erneut auf das Ausmaß der humanitären Tragödie und auf die Tausenden Vermissten im Gazastreifen. Laut der jüngsten Statistik des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen konnten die zuständigen Teams seit letztem Oktober 804 Getötete aus den Trümmern zerstörter Häuser und Einrichtungen bergen, während die Zahl der Getöteten seit Inkrafttreten des Waffenstillstands am 11. Oktober 2025 auf 1.252 gestiegen ist – zusätzlich zu 4.120 Verletzten. Hier geht es zum vollständigen Artikel👇🏽 https://occupiednews.com/groesste-beerdigung-in-der-geschichte-gazas-112-getoetete-aus-einem-massaker-von-2023-geborgen/
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