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Ehgartners.Info

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Ich heiße Bert Ehgartner und bin Autor kritischer Wissenschafts-SachbĂŒcher ("Was Sie schon immer ĂŒber das Impfen wollten", "Die Hygienefalle",...) und Dokumentarfilmer ("Corona.Film", "Die Akte Aluminium"). Zuletzt erschien mein Film "Unter die Haut“

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Was Sie schon immer - Vortrag_Ehgartner.pdf2.18 KB

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Ich poste hier einige Plakate der Veranstaltungen in der ersten Juniwoche. Danke fĂŒrs Teilen mit Interessierten Gruppen und Personen.

In der ersten Juniwoche bin ich unterwegs auf einer etwas lĂ€ngeren Deutschland Tour, die mich durch sieben StĂ€dte fĂŒhrt: Landshut (4.6.), Parchim (5.6.), Kiel (6.6.), Hamburg (7.6.), Hannover (8.6.), Bad Zwischenahn (9.6.) und Heidelberg (10.6.). - In Kiel und Heidelberg zeigen wir meinen Film "Unter die Haut", an den anderen Orten halte ich einen Vortrag zu meinem neuen Buch "Was Sie schon immer ĂŒber das Impfen wissen wollten" und bringe spannende Infos von meinen internationalen Recherchen zum Impfwesen. NĂ€here Infos findet ihr auf meiner Veranstaltungsseite. Bitte weitersagen đŸ™ïž https://ehgartner.blogspot.com/p/ich-richte-ab-sofort-hier-eine-neue.html

Droht Österreich eine neue Gaskrise? Der OMV droht - laut eigener Aussage - die Beschlagnahme von Geldern, die fĂŒr Gaslieferungen an die russische Gazprom vorgesehen sind. Grund dafĂŒr ist ein Gerichtsurteil, das von einem - nicht nĂ€her genannten - EuropĂ€ischen Energieunternehmen durchgesetzt worden ist. Dieses Unternehmen hatte eigentlich gegen Gazprom geklagt, weil die Russen angeblich ihren Lieferverpflichtungen nicht nach gekommen waren. Weil aber Gazprom nicht einsichtig ist und auch nicht zahlt, hat das Gericht nun offenbar die rechtliche Grundlage gegeben, dass die OMV - quasi als Gazprom-BĂŒrge - einspringen muss. Und die OMV fĂŒrchtet nun, dass sich Gazprom den Ausfall der Zahlungen nicht gefallen lĂ€sst, und die Gaslieferungen nach Österreich aussetzt. Da Österreich nach wie vor zu 92% russisches Gas verbraucht, wĂ€re der Umstieg auf andere Gas-Quellen schwierig und wĂŒrde - nach Ansicht von Experten - zweifellos den Gaspreis deutlich erhöhen. Damit droht eine neuerliche Preisspirale wie wir sie zuletzt 2022 erlebt haben. Damals ging nach Gas auch gleich der Strompreis durch die Decke. Öl, Pellets und Brennholz zogen gleich mit. Einiges hat sich mittlerweile wieder reduziert. Der Brennholz-Preis liegt aber beispielsweise noch immer beim Doppelten wie vor 2022. Rundum werden nun Schuldige gesucht. FPÖ Niederösterreich Clubobmann Reinhard Teufel beschuldigt z.Bsp. Leonore Gewessler und die ÖVP, weil diese nicht lĂ€ngst den vollstĂ€ndigen Ausstieg aus russischem Gas durchgesetzt haben. In diese Richtung gehen auch die meisten Presse-Stimmen und Polit-Kommentare zur Angelegenheit. Doch sind hier tatsĂ€chlich die Russen schuld? Immerhin will ein 'großes europĂ€isches Energieunternehmen' das Geld der OMV einstreifen - und nicht die Gazprom. Wie sind solche Gerichtsurteile ĂŒberhaupt möglich? Die Angelegenheit klingt fĂŒr mich eher danach, dass die österreichischen 'Energie-Rebellen', die trotz gegensĂ€tzlicher EU-Politik noch immer am Gashandel mit Russland festhalten, diszipliniert und erpresst werden sollen. Zum Schaden der österreichischen BĂŒrger und der heimischen Wirtschaft, die sich noch nicht mal vom letzten Energiepreis-Schock erholt haben. Wenn das jetzt nochmal kommt, stĂŒrzt die Beliebtheit der EU auf neue Tiefpunkte.

Robert Fico ist eine Art Betriebsunfall in der politischen Ausrichtung der EU. Der Slowakische Sozialdemokrat und Regierungschef vertritt in fast allen Kernthemen der letzten Jahre eine gegensĂ€tzliche Ansicht zu den Vorgaben aus BrĂŒssel. Die Covid-Pandemie mit dem staatlich verordneten Impfzwang hintertrieb er, ließ sich selbst nicht impfen und war mit dafĂŒr verantwortlich, dass die Slowakei bei der Impfquote weniger als 50% erreichte. Den von der EU propagierten WHO-Pandemievertrag lehnte er als „Auslieferung an eine verrĂŒckt gewordene Pharmaindustrie“ ab. Ebenso die Waffenlieferungen an die Ukraine, die dazu fĂŒhren, dass sich weiterhin Slawen gegenseitig abschlachten und andere davon profitieren. Die ukrainische Polit-Elite sei ein einziger Korruptions-Sumpf, der von den fremdgesteuerten Einheits-Medien in vollstĂ€ndiger Verkehrung der RealitĂ€t als aufrechte Freiheits-KĂ€mpfer dargestellt werde. Nun wurde Robert Fico von einem Schriftsteller, der als bewaffneter Security gearbeitet hat, niedergeschossen und lebensgefĂ€hrlich verletzt. Als Motiv gab der TĂ€ter an, er sei mit der Politik Ficos nicht einverstanden. Besonders geĂ€rgert hĂ€tten ihn die zuletzt geplanten Maßnahmen gegen die Medien. Medien, die - voll auf EU- und NATO-Kurs - Ficos Ansichten laufend nieder machten und mit ihrem tĂ€glichen News-Gewitter dafĂŒr sorgen sollten, dass der „Betriebsunfall Fico“ spĂ€testens bei der nĂ€chsten Wahl ausgebĂŒgelt wird. Erst vor kurzem warnte Fico in einem persönlichen Facebook Posting, dass die Verrohung und Spaltung der öffentlichen Meinung bald zu einem Mord fĂŒhren werde. Und wsl ahnte er, dass er selbst das erste Ziel sein kann.

Zitat aus dem Standard Artikel zu Lena Schilling: "Nach wochenlangen Recherchen und GesprĂ€chen mit rund fĂŒnfzig Personen lĂ€sst sich feststellen, dass Schilling viele Menschen verĂ€rgert oder verletzt und einige sogar in existenzbedrohende Schwierigkeiten gebracht hat. Personen, die einander nicht kennen und auf die Schilling in unterschiedlichen Kontexten getroffen ist, erzĂ€hlen fast einhellig von Ă€hnlichen VorgĂ€ngen: Schilling habe ein problematisches VerhĂ€ltnis zur Wahrheit, spiele Personen gegeneinander aus und hinterlasse verbrannte Erde." https://www.derstandard.at/story/3000000219202/lena-schillings-eu-kandidatur-geraet-in-turbulenzen

Es ist echt nicht mehr lustig, in welche Richtung sich die deutsche Sozialdemokratie entwickelt hat. Deren Vorsitzende Saskia Esken war anlĂ€ĂŸlich des Feiertags in Wien und am Abend bei Armin Wolf in der ZiB 2 zu Gast. Wolf war sichtlich verblĂŒfft, als Esken bei der Frage nach der AfD mit einem Göbbels-Vergleich antwortete. Esken hatte erst vor Wochen erklĂ€rt, man mĂŒsse ein Verbot der AfD prĂŒfen. "Ist es nicht armselig, wenn sich eine Partei wie die SPD gegen politische Konkurrenz nicht anders zu helfen weiß als durch ein Verbot?", fragte Moderator Armin Wolf. "Das ist eine Nazi-Partei. Sie ist völkisch, grenzt aus und spaltet", so Esken im Interview. ============= Das muss man erst mal schaffen in einem einzigen Absatz: dem politischen Gegner gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung vorzuwerfen und diesen gleichzeitig als Partei von Nazis zu denunzieren, der die Demokratie abschaffen will. Nachdem derartige Ansagen auch Lars Klingbeil, Kevin KĂŒhnert oder BundesprĂ€sident Frank Walter Steinmeier nicht fremd sind, ist davon auszugehen, dass dies Teil der von den Spin-Doktoren vorgeschlagenen Strategie ist, um den weiteren Absturz der SPD in den Umfragen durch aggressives Gehabe abzufangen. Ob das klappt, ist fraglich. Was ganz sicher damit erreicht wird, ist eine weitere Spaltung der Gesellschaft. Wenn politische Gegner als Nazis beschimpft werden, wird daraus rasch ein politischer Feind. Offensichtlich entstammt die fortschreitende Polarisierung einem Mangel an Argumenten, die einen intellektuellen Mehrwert bieten. Also setzt man auf Emotion. ============== Vor einigen Tagen habe ich im sehr empfehlenswerten Magazin ‚Hintergrund‘ ein Interview mit dem deutschen Philosophen Michael Andrick zu seinem neuen Buch „Im MoralgefĂ€ngnis“ gelesen. Andrick erklĂ€rt darin in bestechender Logik, wie eine Verabsolutierung der eigenen Moral zu einer folgenschweren Spaltung der Gesellschaft fĂŒhrt, deren Folgen bis zu einem BĂŒrgerkrieg reichen kann. Jeder, so Andrick, soll auf seine Sprache achten und die eigenen GrundsĂ€tze kritisch reflektieren. Sonst trĂ€gt er oder sie Mitschuld an einer Radikalisierung, die nicht mehr kontrollierbar ist.

Wir sind nun zu einem Stromanbieter gewechselt, der den aktuell gĂŒltigen stĂŒndlichen Börsenpreis an die Verbraucher weiter gibt. Das Unternehmen heißt aWATTar und hat seinen Sitz in Wien. Es gibt aber auch noch andere Anbieter. Die negativen Strompreise werden in den Verbrauch einberechnet und senken die Kosten fĂŒr Strom. Wer sich z.B. ein Swimmingpool anschafft, und das in den Zeiten, wo der Strompreis negativ ist, elektrisch aufheizt, könnte mit dem Verbrauchen von Strom sogar Geld verdienen. Diese verrĂŒckte Situation hat sich durch den Boom bei den Photovoltaik-Anlagen ergeben. Wenn die Sonne scheint und der Verbrauch - wie an Wochenenden ĂŒblich - relativ niedrig ist, entsteht ein derartiger Überschuss, dass die Stromversorgung in extreme Nöte gerĂ€t. Wie das genau ablĂ€uft, kann ich nicht sagen, da bin ich zu wenig Techniker. Aber es heißt, dass sogar ein Blackout droht, wenn die Netzauslastung extrem unterschiedlich ist. Insofern soll der Stromverbrauch in Zeiten des ÜberflĂŒsses angekurbelt werden. Das ist der Zweck der negativen Strompreise. Wer ĂŒber seine PV-Anlage Strom einspeist bekommt einen bestimmten Fix-Betrag, der meist zwischen 1 bis 7 Cent pro kWh liegt. Dieser Preis kommt nicht ĂŒber den Marktwert zustande, sondern es handelt sich um einen politisch geförderten Preis. Es wĂ€re ja einigermaßen provokant, wenn den vielen Haushalten, die ihr Erspartes in PV-Anlagen investiert haben, nun Geld abgenommen wird, wenn sie Strom einspeisen. Der Solarstrom wird demnach subventioniert. Und wie wird das bezahlt? Das soll ĂŒber die NetzgebĂŒhren passieren. Rundum wird schon angekĂŒndigt, dass die NetzgebĂŒhren stark ansteigen werden. Vielleicht habt Ihr Ideen zu dieser einigermaßen absurden Situation?

Die Übersicht (von der App Spotpreis) zeigt die aktuellen Börsen-Preise fĂŒr Strom. Und ja, das sind Negativ-Preise. Wer derze
Die Übersicht (von der App Spotpreis) zeigt die aktuellen Börsen-Preise fĂŒr Strom. Und ja, das sind Negativ-Preise. Wer derzeit eine Kilowattstunde verbraucht, bekommt dafĂŒr 4,42 Ct. Von 12:00 bis 13:00 Uhr steigt der Preis auf MINUS 14,13 Ct. an. Bei einem normalen Stromvertrag bekommt man davon wenig mit. Da ist man auf einen Durchschnittspreis eingestellt und bezahlt z.B. 15 Cent pro Kilowattstunde. Oder so wie bei Ökostrom, bei dem wir ein Jahr lang vertraglich gefangen waren, fĂŒr jede kWh 30 Cent.

Mehr als 10.000 palĂ€stinensische Frauen wurden im Gaza Streifen bereits getötet, eine Million hungert und hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das wurde gerade im Morgenjournal gemeldet. Davor ging es um den Schulterschluss der EU mit NATO und USA mit Israel. Der Iran soll wegen seiner beispiellosen Raketen-Attacke auf Israel nun Ziel neuer Sanktionen werden. Hier sei angemerkt, dass sich die Angriffe vorwiegen auf militĂ€rische Ziele richteten, fast alle Raketen abgefangen wurden und - soweit ich gehört habe - niemand starb. Wir sind gefangen in der LoyalitĂ€t mit Israel, das von einer rechtsradikalen Clique rund um den kriminellen Netanjahu regiert wird. Seit ich Kind bin, laufen in den Nachrichten Ă€hnliche Meldungen aus Israel. Dann kam es wĂ€hrend der 80er und 90er Jahre unter den PrĂ€sidenten Perez und Rabin zu einem politischen Tauwetter. Frieden schien in Sichtweite. Bis Rabin 1995 wĂ€hrend einer Friedensfeier von einem religiösen Fanatiker erschossen wurde. 1996 wurde Natanjahu MinisterprĂ€sident und bekleidete dieses Amt seither fĂŒnfmal. Und nie wieder kamen Israel und PalĂ€stina auch nur in die NĂ€he solcher FriedensbemĂŒhungen wie vor 30 Jahren. Stattdessen wuchs in der Bevölkerung der Anteil der strengglĂ€ubigen „Siedler“ und ultraorthodoxen Juden. Sie sorgen dafĂŒr dass Israel mit durchschnittlich 3 Kindern pro Frau eine doppelt so hohe Geburtenrate hat wie Deutschland. Der radikale WĂ€hler-Anteil wuchs ĂŒberproportional, wurde von Natanjahu massiv umworben und in diverse Regierungs-BĂŒndnisse eingebaut. Gleichzeitg entwickelte sich Israel noch mehr als davor zum Armee-Außenposten der USA, von dem aus alles bombardiert wurde, was westlichen Interessen zuwider lief. Und wir EuropĂ€er, Angehörige des „FriedensbĂŒndnisses“ EU sind schon wieder Kriegspartei. Wir sind solidarisch mit Israel, hassen gemeinsam den Iran und lassen uns von den Medien tĂ€glich aufhetzen. Wie sehr sehne ich mich nach Politikern vom Format eines Bruno Kreisky. Einem Juden, der sich gegenĂŒber Israel nie so heuchlerisch zurĂŒck gehalten hĂ€tte, wie unsere aktuelle Polit-Besetzung, fĂŒr die NeutralitĂ€t zu einer lĂ€stigen Erblast geworden ist.

Sucharit Bhakdi hat bei seiner Rede auf der FPÖ Veranstaltung in Wien gesagt, dass die Polio Impfung unwirksam ist. DafĂŒr wird er - und die FPÖ - nun ordentlich geprĂŒgelt. Denn die Polio-Impfung sei ja nun, wie alle wissen, eine der wirksamsten Impfungen, welche die KinderlĂ€hmung erfolgreich aus Europa verdrĂ€ngt hat. So der Tenor der Angriffe. Ich habe die Rede von Prof. Bhakdi bisher nicht gehört, bloß den Ausschnitt mit s#einen Satz, hier im genauen Wortlaut: „Es gibt keinen Beleg fĂŒr die Wirksamkeit der Polio Impfung. Gar nicht.“ Und tatsĂ€chlich ist die Angelegenheit - wenn man sich nur diesen einen Satz vornimmt - nicht so eindeutig, wie das die Politiker und Journalisten, die hier aufschreien, zu wissen glauben. Denn die historischen Verdienste hat der alte Polio-Lebendimpfstoff, den die meisten von uns noch als Schluckimpfung bekommen haben. Es handelte sich um eine Lebendimpfung, die Babys in den Mund getrĂ€ufelt wurde. Im Volksschulalter wurde sie ein zweites Mal - auf einem ZuckerwĂŒrfel aufgetropft - gegeben. „KinderlĂ€hmung ist grausam – Schluckimpfung ist sĂŒĂŸâ€œ, lautete damals ein bekannter Slogan. Die Polio- Impfung sorgte im Alter von wenigen Monaten fĂŒr die Durchseuchung mit abgeschwĂ€chten Polioviren, die eine robuste ImmunitĂ€t erzeugte. Binnen weniger Jahre konnte damit die Polio besiegt und aus Europa eliminiert werden. Weil diese Lebendimpfung in sehr seltenen FĂ€llen allerdings Impfpolio auslösen kann und gesunde Kinder geschĂ€digt wurden kam es 1998 - als schon 20 Jahren keine FĂ€lle von Wildpolio mehr aufgetreten waren - zu einem Wechsel. Die erfolgreiche Lebendimpfung wurde durch die Totimpfung ersetzt. Diese enthĂ€lt abgetötete Polioviren, von der keine Gefahr fĂŒr eine unerwĂŒnschte Virenausbreitung mehr ausgeht. Ob diese Totimpfung wirksam ist, darĂŒber lĂ€sst sich aber tatsĂ€chlich streiten: Um das Jahr 1960 gab es zahlreiche LĂ€nder, die auf eines der beiden Impfkonzepte setzten. Meist verlief die Grenze zwischen den beiden politischen Blöcken, weil die Lebendimpfung in der UdSSR getestet und erstmals eingesetzt worden ist. So gab es in der DDR die Schluck- in der BRD die Spritzimpfung. Binnen kurzem verschwand die Polio in den LĂ€ndern, wo die Lebendimpfung von Albert Sabin verwendet wurde, wĂ€hrend in den anderen mit dem Totimpfstoff von Jonas Salk noch die Krankheit grassierte. Deshalb mussten auch USA, BRD und alle anderen LĂ€nder umsteigen und von Salk auf Sabin wechseln. Doch genau diesen Salk Impfstoff bekommen unsere Babys jetzt wieder - meist als Komponente der Sechsfachimpfung. Weil Polioviren fĂ€kal-oral ĂŒbertragen werden, besteht aufgrund der besseren Hygiene heute mit und ohne Impfung kein Risiko, dass sich jemand mit Polioviren infiziert. Insofern fĂ€llt es nicht auf, dass die Polioimpfung gar nicht - oder sehr schlecht - wirkt. Unnötig ist die Polioimpfung bei uns aber schon lange.

Ich war einige Tage in den USA. HĂ€ufig begegnet man Impfwerbungen. Entweder fĂŒr den "Free Flu Shot" im Supermarkt - oder den
Ich war einige Tage in den USA. HĂ€ufig begegnet man Impfwerbungen. Entweder fĂŒr den "Free Flu Shot" im Supermarkt - oder den neuesten Covid-Booster. Und da wird nicht mit guten Argumenten gegeizt. Wer den Booster hat, reduziert sein Sterberisiko - verglichen mit jemand, der nur das Covid-Basis-Set bekommen hat - um das Dreifache, heißt es auf einem Plakat. Ungeimpfte hĂ€tten im Vergleich sogar ein 14-fach höheres Sterberisiko. Was die Basis dieser absurden Angabe ist, bleibt ein Geheimnis. Auf der Webseite der Regierung - vaccines.gov - auf die verwiesen wird, findet man keinerlei Beleg, bloß die nĂ€chst gelegenen Impfstationen. In Österreich oder Deutschland hat man uns bezĂŒglich der Wirksamkeit und Sicherheit dieser Impfungen in den letzten Jahren einige BĂ€ren aufgebunden. Auf einem offiziellen Regierungsplakat im Jahr 2024 zu behaupten, dass der neueste Booster das Sterberisiko gegenĂŒber Ungeimpften um das 14-FACHE reduziert, das spielt allerdings noch einmal in einer höheren Fake-News-Liga.

Vorhin lief im Morgenjournal von Ö1 ein Beitrag ĂŒber die verstĂ€rkte Rolle Russlands bei der Einschleusung afrikanischer Migranten nach Europa. Dies sei eine bewusste Taktik zur Destabilisierung der EU. Die Meldung basierte offenbar vollstĂ€ndig auf der Privatmeinung eines Journalisten. Konkrete Belege wurden nicht genannt. Aber sobald ein Beitrag eine anti-russische Tendenz hat, genĂŒgt das offenbar, um das „go“ der Chefredaktion zu bekommen. Mich erinnert der Vorwurf der „bewussten Destabilisierung Europas“ an die Zeit vor rund 10 Jahren. Damals verloren auf Grund der Kriege im Irak, in Libyen und Syrien Millionen von Menschen ihre Lebensgrundlage und flohen, weil sich ihre einst wohlhabenden LĂ€nder in ein wechselndes Schreckensregime verschiedener ParamilitĂ€rs und Terrorgruppen verwandelt hatten. Überall hatten die USA ihre Finger im Spiel, killten Saddam und Gaddafi, bombardierten StĂ€dte, finanzierten ParamilitĂ€rs und hinterließen Chaos und Elend. Als die Massenmigration nach Eiropa einsetzte kam niemand unserer EU-Granden auf die Idee, von den USA einen Kostenbeitrag zu fordern. Und wenn jemand schrieb, dass die USA mit ihren Aktionen die Destabilisierung Europas plant - oder zumindest achselzuckend in kauf nimmt - galt das als rechtsradikaler Verschwörungsquatsch. StĂ€ndig lassen sich mittlerweile in den Medien krasse FĂ€lle journalistischer Fehlinformation und Propaganda finden. Einseitige Berichterstattung wird von den Chefredaktionen nicht unterbunden, sondern gefordert.

Im Zuge der Aufarbeitung der Corona-Pandmie fĂ€llt mir oft Franz Allerberger ein. Er war als Leiter der ‚Abteilung fĂŒr Öffentliche Gesundheit‘ der Behörde AGES so etwas wie der österreichische Lothar Wieler. Er konnte wegen seines eher widerspenstigen Charakters von der Politik jedoch nicht so gut inszeniert werden. In den round tables mit Kanzler Kurz bekam er meist einen Platz in den hinteren Reihen zugewiesen. Ich fĂŒrchte, dass ich persönlich zu seinem vorzeitigen Ruhestand beigetragen habe. Auf meine Frage: „HĂ€tte man die Pandemie ohne PCR-Tests ĂŒberhaupt bemerkt?“ antwortete Allerberger nĂ€mlich: „Nein, ich glaube nicht, dass uns Covid ohne diese Tests sonderlich aufgefallen wĂ€re.“ Das muss man erst mal sickern lassen, was das bedeutet: Ohne Pandemie-Übungen und PR-Gerassel von Gates & Co - ohne massives Polit-Lobbying auf internen KanĂ€len - ohne die Kaperung der WHO durch die Pharmaindustrie - wenn Experten wie Franz Allerberger nicht ausgebremst worden wĂ€ren - hĂ€tte es keine Covid-Pandemie gegeben.

Ich habe kĂŒrzlich hier berichtet, dass in Österreich im Vorjahr die Rekordzahl von 2.780 Keuchhusten-FĂ€llen gemeldet worden ist. Nun zeigte eine im Journal 'Eurosurveillance' veröffentlichte Studie, dass die Lage in DĂ€nemark noch weit schlimmer ist. Da wurden fĂŒr 2023 mehr als 6.000 FĂ€lle behördlich gemeldet. Beinahe die HĂ€lfte der FĂ€lle trat in der Altersgruppe der Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren auf. Da weit mehr als 90% der dĂ€nischen Jugendlichen als Babys gegen Keuchhusten geimpft worden sind - und die meisten im Kindesalter auch noch zumindest eine Auffrischung erhalten haben - ist dies ein weiterer Beleg fĂŒr die Nutzlosigkeit der aktuell verwendeten Keuchhusten-Impfung. Die Autoren sehen keinerlei Grund, das einzugestehen. Im Gegenteil, sie erwĂ€hnen stolz, dass auch wĂ€hrend der Covid-Zeit die Impfmoral nicht eingebrochen ist und im Jahr 2022 eine Impfquote von 97% bei Keuchhusten erreicht werden konnte. Der Impfstatus der betroffenen Kinder wird sehr manipulativ berichtet. Er beschrĂ€nkt sich nĂ€mlich auf die Altersgruppe der 0-2 jĂ€hrigen. 37,9% der betroffenen Babys waren ungeimpft, heißt es, 48,1% hatten nur eine oder zwei Impfungen. Doch das entspricht ziemlich genau dem Anteil, der in dieser Altersgruppe laut Impfplan vorgesehen ist. Ob die MĂŒtter der betroffenen Babys geimpft waren, wird nicht erwĂ€hnt. Außer bei dem einen Todesfall, der bei einem frĂŒhgeborenen Baby aufgetreten ist. Hier wird erwĂ€hnt, dass die Mutter nicht geimpft war. TodesfĂ€lle durch Keuchhusten sind zum GlĂŒck selten. Der letzte Todesfall in DĂ€nemark datiert aus 2010. Was ist nun die Schlussfolgerung der dĂ€nischen Wissenschaftler? Sie erwĂ€hnen, dass andere nordische Staaten mit einer Ă€hnlich hohen Pertussis-Inzidenz dazu ĂŒbergegangen sind, in der Altersgruppe der Jugendlichen noch eine zusĂ€tzliche Booster-Impfung zu geben. Das soll in DĂ€nemark jedoch weiterhin nicht empfohlen werden. DafĂŒr aber stĂŒtzt man sich auf die Kampagne, möglichst allen schwangeren Frauen eine Keuchhusten-Impfung zu geben, um damit die Neugeborenen zu schĂŒtzen. Die Autoren freuen sich, dass 85% der Frauen in DĂ€nemark wĂ€hrend der Schwangerschaft gegen Keuchhusten geimpft werden. Damit sei eine noch stĂ€rkere Zunahme der Keuchhusten wahrscheinlich verhindert worden. Kein Wort fĂ€llt zu den Risiken einer Impfung in der Schwangerschaft und den mehr als dĂŒrftigen Studien, welche die angebliche Sicherheit dieser Intervention belegen sollen. Kein Wort fĂ€llt zur beschĂ€menden Wirksamkeit der Keuchhusten-Impfung und dem Risiko von Nebenwirkungen. Die BegrĂŒndung fĂŒr die Rekordzahl der Keuchhusten-FĂ€lle klingt dann auch nicht gerade ĂŒberzeugend: "Die hohe Fallzahl spiegelt viele empfĂ€ngliche Personen wider", heißt es abschließend im Bericht, "was mit der so genannten 'ImmunitĂ€tsschuld' nach COVID-19 zusammenhĂ€ngen könnte." Schuld an der Keuchhusten-Epidemie waren demnach die Corona-Viren, welche die ImmunitĂ€t der Betroffenen geschĂ€digt haben. Das Problem ist somit bis auf weiteres gelöst. https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2024.29.14.2400160

Das österreichische Impfkommission sollte - wenn sie ernsthaft den Schutz vor derartigen Infektionskrankheiten betreiben möchte - folgerichtig statt der Keuchhusten-Impfung den deutlich wirksameren Lockdown und die Schließung der Schulen in seine Empfehlungen schreiben. Oder endlich diese Sinnlos-Impfung aus dem Impfplan streichen. Es gĂ€be zudem wirksame Alternativen. z.B. eine Keuchhusten-Lebendimpfung mit abgeschwĂ€chten Bakterien, die per Nasenspray appliziert wird. Diese Impfung wurde von einem französischen Forscherteam entwickelt. Sie hat kaum Nebenwirkungen und stĂ€rkt - laut Tierversuchen - sogar langfristig die Immunabwehr. Das Problem sind die Kosten fĂŒr die finale Entwicklung und die großen Zulassungsstudien. Solange die Behörden keine EinwĂ€nde gegen die aktuelle - vollkommen unwirksame - Keuchhustenimpfung haben, sehen die Hersteller keinerlei Bedarf irgendwelche teuren Innovationen zu finanzieren. Aktuell ist die Keuchhusten-Impfung in der Sechsfachimpfung enthalten, welche die meisten Babys bekommen. Sie ist mit Abstand die wichtigste und im Alltag relevanteste Komponente der Sechsfachimpfung. Und gerade sie wirkt so schlecht, dass es kaum einen Unterschied macht, ob die Kinder geimpft sind oder nicht. Die Art und Weise, wie das Impfthema von den - zumeist finanziell und intellektuell befangenen - Impfexperten gemanagt wird, fĂŒhrt in den Absturz des Vertrauens in diese Sonderform der Wissenschaft, die immer mehr zu einer gegen Kritik oder Innovation abgeschirmten Glaubensgemeinschaft verkommt. Mehr dazu in meinem Buch: "Was Sie schon immer ĂŒber das Impfen wissen wollten", das im Dezember 2023 im Verlag klarsicht erschienen ist. (2/2)