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4. September Fest der Hl. Ida +825 Ida war die erste Heilige von Westfalen. Die frĂ€nkische GrĂ€fin hatte gemeinsam mit ihrem Ehemann um das Jahr 790 in Herzfeld eine Kirche gegrĂŒndet, so, wie es ihr im Traum vorgegeben worden war. Als Ida 811 Witwe wurde, ließ sie sich ĂŒber dem Grab ihres Mannes neben der Basilika in Herzfeld eine Halle errichten, in welcher sie von da an bis zu ihrem Tod 825 lebte. WĂ€hrend all dieser Jahre kĂŒmmerte sich Ida um die BedĂŒrftigen und Notleidenden der Umgebung, das Volk nannte sie „Mutter der Armen“. DarĂŒber hinaus grĂŒndete Ida die erste christliche Gemeinde im sĂŒdlichen Westfalen. Hl. Ida, bitte fĂŒr uns! (Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf, S. 460)

Der Kirchenhistoriker Umberto Benigni grĂŒndete 1909 das „Soldalitium Pianum“, die pianische SodalitĂ€t, einen innerkirchlichen Geheimdienst, benannt nach dem hl. Pius V. (1504-1572), um Modernisten aufzuspĂŒren. Benigni nannte Pius X. „Mama“ (so Cornwell). FĂŒr Benigni war Pius X. nicht nur der UnterstĂŒtzer, sondern auch die segnende Hand. Benigni beschrieb sein Werk wie folgt: „„Wir sind integrale römische Katholiken. Wie es dieser Begriff anzeigt, akzeptiert der integrale römische Katholik vollstĂ€ndig (integral) die Lehre, die disziplinĂ€re Ordnung und die Anweisungen des Heiligen Stuhls sowie alle ihre legitimen Konsequenzen fĂŒr das Individuum und die Gesellschaft. Er ist ‚papal‘, ‚klerikal‘, antimodernistisch, antiliberal und antisektiererisch. Also ist er völlig (integral) konterrevolutionĂ€r, weil er nicht nur der Feind der jakobinischen Revolution und des sektiererischen Radikalismus ist, sondern auch des religiösen und sozialen Liberalismus.“

Thomas von Aquin: Die GlĂŒckseligkeit kann nicht in Reichtum, Ehre, Ruhm, Macht, Leib oder Lust liegen – die Reihe der Summa geht sie eine nach der anderen durch, jeweils mit demselben „impossibile est" – und sie kann ĂŒberhaupt in keinem geschaffenen Gut liegen: „nichts kann den Willen des Menschen zur Ruhe bringen als das universale Gut. Dieses findet sich in keinem Geschaffenen, sondern allein in Gott." Deshalb gilt: „Die letzte und vollkommene Seligkeit kann nur in der Schau des göttlichen Wesens bestehen." Und deshalb kann sie in diesem Leben nicht erreicht werden: „Eine gewisse Teilhabe an der Seligkeit kann in diesem Leben gehabt werden, die vollkommene und wahre Seligkeit aber nicht." Damit ist auch der Fall anders bestimmt. Im Kern geht es nicht um verkehre VerhĂ€ltnisse, sondern um die verwundete Natur des Menschen: Die ErbsĂŒnde heißt bei Thomas „languor naturae", ein Siechtum der Natur; vier Wunden bleiben zurĂŒck – Unwissenheit im Verstand, Bosheit im Willen, SchwĂ€che im Mut, Begehrlichkeit im Verlangen. Wer aber innerlich verwundet ist, kann sich nicht selbst heilen: „Daher kann weder der Mensch noch irgendein Geschöpf die letzte Seligkeit aus seinen natĂŒrlichen KrĂ€ften erreichen." Das Konzil von Trient hat denselben Satz kirchenrechtlich verhĂ€rtet: Wer sagt, der Mensch könne durch seine Werke, sei es aus den KrĂ€ften der Natur, sei es durch die Lehre des Gesetzes, ohne die Gnade Gottes durch Jesus Christus vor Gott gerechtfertigt werden – der sei ausgeschlossen. Erlösung ist darum bei Thomas nichts, was man tut, sondern etwas, das fĂŒr einen getan wird. „Ein bloßer Mensch konnte fĂŒr das ganze Menschengeschlecht keine Genugtuung leisten; Gott aber schuldete keine Genugtuung; daher musste Jesus Christus Gott und Mensch sein. "Und der Preis ist nicht Geld: „Christus hat Genugtuung geleistet nicht dadurch, dass er Geld gab oder etwas dergleichen, sondern dadurch, dass er das GrĂ¶ĂŸte gab, sich selbst, fĂŒr uns. Und darum wird das Leiden Christi unsere Erlösung genannt." Was der Mensch beisteuert, ist die Annahme. Was er erhĂ€lt, ist nach Thomas' Formel keine bessere Ordnung, sondern „eine Teilhabe an der göttlichen Natur".

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🏡 Wie gebaut wird, hat Einfluss auf das Leben. Und wie gebaut wird, hat auch weltanschauliche GrĂŒnde. Daher lohnt ein Blick auf das sozialistische Bauprinzip. Noch mehr aber auf ihr christliches GegenstĂŒck, das der menschlichen Natur entspricht und Leben fördert, das ĂŒber sich selbst hinausgeht. ✍ Ein Beitrag von Josef Jung https://www.corrigenda.online/kultur/architektur-und-weltanschauung-mehrgenerationenhaus-und-plattenbau-christentum-gegen

Modernismus – H.H. Pater Heumesser FSSPX https://youtu.be/9lGLy6ui3U8

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👊 Die MĂ€chtigen reagieren dieser Tage auf die Kritischen mit Ausschlussverfahren und Exkommunikationen. Ob die Protestaktionen wirkungsvoll, klug oder anmaßend sind, darĂŒber mag man streiten. Über den Zwang aber, in die falsche Richtung mitzulaufen, wird die Geschichte richten. ✍ Die neue Kolumne von Guido Rodheudt https://www.corrigenda.online/kultur/kolumne-von-guido-rodheudt-im-auge-des-sturms

Mit Aussagen zur Bischofsweihe der FSSPX

Warum hat die Gottesmutter in Fatima ihr von Dornen umgebenes Unbeflecktes Herz gezeigt? Dieser Beitrag zeigt die tiefe Bedeu
Warum hat die Gottesmutter in Fatima ihr von Dornen umgebenes Unbeflecktes Herz gezeigt? Dieser Beitrag zeigt die tiefe Bedeutung der Herz-MariĂ€-Andacht und wie Maria uns sicher zu ihrem göttlichen Sohn fĂŒhren will. âžĄïž 22.08.2026 - Fest des Unbeflecktes Herz Mariens đŸ”„ MI-Telegram-Kanal | MI-Website | MI-Shop | Spenden

12. August Fest der Hl. Clara von Assisi +11. August 1253 in S. Damiano bei Assisi Clara, 1194 in Assisi geboren, hatte mit Staunen den Wandel im Leben des 12 Jahre Ă€lteren Franz beobachtet. Sein Verzicht auf jeglichen Besitz wurde auch fĂŒr sie zum Lebensideal. Im Jahr 1212 floh die 18-jĂ€hrige aus ihrem vornehmen Elternhaus und begab sich zu Franz in das Portiunkula-Kirchlein. Die Flucht Claras aus dem Reichtum in die Armut war die Geburtsstunde des Klarissenordens, des sogenannten zweiten Ordens der Franziskaner. Zusammen mit ihrer Schwester Agnes ließ sich Clara bei dem Kirchlein in S. Damiano nieder, wo in der Folgezeit ein kleines Kloster entstand. Clara, die schon von Kindheit an schwĂ€chlich gewesen war, blieb von 1224 an stĂ€ndig ans Bett gefesselt. Vom Krankenlager aus erlebte sie, wie sich ihr Orden durch mehrere neue Klöster ausbreitete. Die Legende erzĂ€hlt, dass Clara mit ihrer Gabe, Wunder zu vollbringen, erreicht habe, dass die Sarazenen bei ihren EinfĂ€llen in den Jahren 1240 und 1241 das Kloster S. Damiano jedesmal verschonten. Sie starb am 11. August 1253 und wurde bereits zwei Jahre nach ihrem Tod heiliggesprochen. Hl. Clara, bitte fĂŒr uns! (Quelle: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf, S. 415f.)