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𝖀 𝖗 Meine Kunst. Freiheit durch Wahrheit durch Ehrlichkeit.
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2 206
Hört Hört....
Danke Xavier Naidoo.
Danke euch.
https://open.spotify.com/track/6vV0E1pmdp4V8t1GcSCxrh?si=KGExHeH5TyaqdUG7OslIDg&context=spotify%3Aplaylist%3A37i9dQZF1E36kgQdlPDOAF
2 206
Hört, Hört.....
Danke Xavier. 🙏
✍
https://open.spotify.com/track/6vV0E1pmdp4V8t1GcSCxrh?si=AInYTOMxSn-zkGQolQQSYw&context=spotify%3Aplaylist%3A37i9dQZF1E36kgQdlPDOAF
2 206
Repost from ein Freund
In einer Welt, die oft geprägt ist von Überheblichkeit und Selbstgefälligkeit, ist es eine wahre Kunst, anderen respektvoll und ehrlich zu begegnen. Es erfordert ein hohes Maß an Empathie, Verständnis und Achtsamkeit, um in solchen Momenten die wahre Größe des Herzens zu offenbaren!
2 206
...
-Wir- sind nicht entsetzt, wenn wir die Wirklichkeit dieser Welt als nicht nur nicht von Liebe erfüllt, sondern geradezu geladen mit Feindschaften und Widerständen erkennen. Wir sind nicht einmal traurig- Das Leben so zu erkennen, wie es ist, ohne Lüge, ohne Phrase, ohne Mitleid, ist eine Forderung der Wahrhaftigkeit.
Wenn die Erkenntnisse, die wir gewinnen, alte Vorstellungen zerstören, wurmstichig gewordene Idole zertrümmern, so ist das keineswegs bedauerlich.
Jedes sich entfaltende Wachstum hat im Grunde auch etwas Zerstörerisches. Das natürliche Denken empfindet kein Mitleid bei dieser Feststellung. Nur das dekadente "Gefühl" einer seelisch kranken Menschheit konnte ganze Theologien darüber ersinnen, konnte dichte Schleier einer Versöhnungslehre über die schroffen Felsen der Wirklichkeit breiten - aber nur in Behauptungen, in Gedanken, in Bildern, in Vorstellungen und in Täuschungen!
Der Denker, der einen Gedanken zu Ende zu denken vermochte, hat diese Schleier stets verachtet, und gar der Krieger, der sich in die Welt der Feindschaften begibt, hat sich allem Schein zum Trotz -- stets auf sein Schwert verlassen!
Der Wirklichkeit auszuweichen oder sich zu ihr zu bekennen: das ist die entscheidende Frage unserer Zeit!
Trug oder Wahrheit: hier trennen sich die Träumer von den Kriegern.
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2 206
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-Wir- sind nicht entsetzt, wenn wir die Wirklichkeit dieser Welt als nicht nur nicht von Liebe erfüllt, sondern geradezu geladen mit Feindschaften und Widerständen erkennen. Wir sind nicht einmal traurig- Das Leben so zu erkennen, wie es ist, ohne Lüge, ohne Phrase, ohne Mitleid, ist eine Forderung der Wahrhaftigkeit.
Wenn die Erkenntnisse, die wir gewinnen, alte Vorstellungen zerstören, wurmstichig gewordene Idole zertrümmern, so ist das keineswegs bedauerlich.
Jedes sich entfaltende Wachstum hat im Grunde auch etwas Zerstörerisches. Das natürliche Denken empfindet kein Mitleid bei dieser Feststellung. Nur das dekadente "Gefühl" einer seelisch kranken Menschheit konnte ganze Theologien darüber ersinnen, konnte dichte Schleier einer Versöhnungslehre über die schroffen Felsen der Wirklichkeit breiten - aber nur in Behauptungen, in Gedanken, in Bildern, in Vorstellungen und in Täuschungen!
Der Denker, der einen Gedanken zu Ende zu denken vermochte, hat diese Schleier stets verachtet, und gar der Krieger, der sich in die Welt der Feindschaften begibt, hat sich allem Schein zum Trotz -- stets auf sein Schwert verlassen!
Der Wirklichkeit auszuweichen oder sich zu ihr zu bekennen: das ist die entscheidende Frage unserer Zeit!
Trug oder Wahrheit: hier trennen sich die Träumer den Kriegern.
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2 206
Der Gedanke, den wir gedacht, ist eine solche Seele, und er läßt uns keine Ruhe, bis wir ihm seinen Leib gegeben, bis wir ihn zur sinnlichen Erscheinung gefördert. Der Gedanke will Tat, das Wort will Fleisch werden.
Und wunderbar! der Mensch, wie der Gott der Bibel, braucht nur seinen Gedanken auszusprechen, und es gestaltet sich die Welt, es wird Licht oder es wird Finsternis, die Wasser sondern sich von dem Festland, oder gar wilde Bestien kommen zum Vorschein.
Die Welt ist die Signatur des Wortes.
Dieses merkt euch, ihr stolzen Männer der Tat. Ihr seid nichts als unbewußte Handlanger der Gedankenmänner, die oft in demütigster Stille euch all eu'r Tun aufs bestimmteste vorgezeichnet haben. Maximilian Robespierre war nichts als die Hand von Jean-Jacques Rousseau, die blutige Hand, die aus dem Schoße der Zeit den Leib hervorzog, dessen Seele Rousseau geschaffen. Die unstete Angst, die dem Jean-Jacques das Leben verkümmerte, rührte sie vielleicht daher, daß er schon im Geiste ahnte, welch eines Geburtshelfers seine Gedanken bedurften, um leiblich zur Welt zu kommen? [...]
Sonderbarer Kontrast zwischen dem äußeren Leben des Mannes [Kants] und seinen zerstörenden, weltzermalmenden Gedanken! Wahrlich, hätten die Bürger von Königsberg die ganze Bedeutung dieses Gedankens geahnt, sie würden vor jenem Manne eine weit grauenhaftere Scheu empfunden haben als vor einem Scharfrichter, vor einem Scharfrichter, der nur Menschen hinrichtet - aber die guten Leute sahen in ihm nichts anderes als einen Professor der Philosophie […].
Heine, Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland
2 206
Geduld ist eine Tugend: den Dingen die Möglichkeit geben - aufzuholen - und zufrieden und entspannt, über das Erreichte zu blicken.
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2 206
Wenn es auch unüberlegt wäre, in derartigen Vorgängen etwas Positives zu erblicken, so haben sie doch unbestreitbar den Wert eines Symptoms.
Sie zeigen, daß der Boden unter unseren Füßen, der bis jetzt als fest galt, zu wanken beginnt und die idyllischen Zukunftsvorstellungen eines «Fortschrittglaubens» nicht mehr aufrechtzuerhalten sind.
Aber ein unbewußter Abwehrinstinkt hält von der Überschreitung einer bestimmten Grenze zu rück, gleich der Macht, die die Schlafwandler daran hindert, den Abgrund,
den sie entlanggehen, wahrzunehmen.
Noch ist es nicht möglich, über ein gewisses Maß hinaus zu «zweifeln», und gewisse intellektualistische oder irrationale Reaktionen scheinen dem modernen Menschen quasi gestattet zu sein, um ihn abzulenken, um ihn auf seinem Wege zu jener allumfassenden und furchtbaren Vision aufzuhalten, die ihm die heutige Welt nur als einen leblosen Körper zeigt, der einen Abhang hinabstürzt, wo ihn bald nichts mehr aufzuhalten vermag.
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Einführungsteil in Evola, Revolte gegen die moderne Welt
2 206
Wenn es auch unüberlegt wäre, in derartigen Vorgängen etwas Positives zu erblicken, so haben sie doch unbestreitbar den Wert eines Symptoms.
Sie zeigen, daß der Boden unter unseren Füßen, der bis jetzt als fest galt, zu wanken beginnt und die idyllischen Zukunftsvorstellungen eines «Fortschrittglaubens» nicht mehr aufrechtzuerhalten sind.
Aber ein unbewußter Abwehrinstinkt hält von der Überschreitung einer bestimmten Grenze zu rück, gleich der Macht, die die Schlafwandler daran hindert, den Abgrund,
den sie entlanggehen, wahrzunehmen.
Noch ist es nicht möglich, über ein gewisses Maß hinaus zu «zweifeln», und gewisse intellektualistische oder irrationale Reaktionen scheinen dem modernen Menschen quasi gestattet zu sein, um ihn abzulenken, um ihn auf seinem Wege zu jener allumfassenden und furchtbaren Vision aufzuhalten, die ihm die heutige Welt nur als einen leblosen Körper zeigt, der einen Abhang hinabstürzt, wo ihn bald nichts mehr aufzuhalten vermag.
2 206
Über den «Untergang des Abendlandes», die Krise der heutigen Kultur, über ihre Gefahren, ihre Zerstörungen und Entfremdungen zu sprechen, ist seit einiger Zeit beinahe zur Mode geworden.
Ebenso gerne macht man
Prophezeiungen über die Zukunft Europas und der Welt und erläßt auch Aufrufe zur «Verteidigung» der einen oder anderen Sache. In der Regel ist in alldem wenig mehr als intellektueller Dilettantismus zu finden. Nur zu leicht ließe sich zeigen, wie oft dabei wahre Prinzipien fehlen; wie vieles von dem, was man auf der einen Seite ablehnt, gerade in dem enthalten ist, was die Mehrheit derer, die auf Gegenaktion dringen, auf der anderen Seite wieder vertritt; wie wenig gewußt wird, was man will, und wie sehr man dagegen irrationalen Impulsen erliegt - ganz besonders, wenn man zur «Praxis» übergeht und mit undisziplinierten, gewalttätigen Demonstrationen beginnt, die Ausdruck eines «Protestes» sind, der vielfach allumfassend sein will, währenddessen er nur auf Folge- und Enderscheinungen der allerletzten Zeit und Kulturstufe eingeht.
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2 206
Im Horizont des Unendlichen.
— Wir haben das Land verlassen und sind zu Schiff gegangen!
Wir haben die Brücke hinter uns, — mehr noch, wir haben das Land hinter uns abgebrochen!
Nun, Schifflein! sieh’ dich vor!
Neben dir liegt der Ocean, es ist wahr, er brüllt nicht immer, und mitunter liegt er da, wie Seide und Gold und Träumerei der Güte. Aber es kommen Stunden, wo du erkennen wirst, dass er unendlich ist und dass es nichts Furchtbareres giebt, als Unendlichkeit. Oh des armen Vogels, der sich frei gefühlt hat und nun an die Wände dieses Käfigs stösst!
Wehe, wenn das Land-Heimweh dich befällt, als ob dort mehr Freiheit gewesen wäre, — und es giebt kein „Land“ mehr!
- Die fröhliche Wissenschaft
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