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P2P Risiko Score Update (August 2026)
Innerhalb der letzten Woche gab es drei Ănderungen beim Risiko Score (Plattform-Risiko):
đ» Maclear: 2,5 â 1,8
Die CrowdIndex-Recherche von P2P Empire dokumentiert ein Bewertungsportal, das Maclear als "beste P2P Plattform Europas" listet, technisch aber Teil der eigenen Marketing-Infrastruktur ist. Nach Bot-Einsatz und bezahlten Trustpilot-Bewertungen ist das somit der dritte dokumentierte Fall kĂŒnstlicher Reputationssteigerung und damit ein weiterer Red-Flag-Abzug.
đș Loanch: 0,7 â 3,7
Loanch hat eine Statistik-Seite veröffentlicht mit verwaltetem Portfolio-Volumen, Investorenzahlen und Performance je Kreditgeber. Das bringt sowohl volle Punktzahl bei der Transparenz als auch beim Kreditportfolio (30 Punkte). Durch die verbesserte Transparenz macht Loanch einen Sprung um sechs PlÀtze nach vorne und liegt jetzt auf Position 22 (von 29).
đ InRento: 8,4 (Neu im Ranking; Platz 1)
Mit InRento gibt es eine neue P2P Plattform im Risiko-Score, die zudem mit 8,4 Punkten auch den neuen ersten Platz vor Nectaro (8,0 Punkte) belegt. Als erste Plattform schafft es InRento in vier der fĂŒnf Kategorien die volle Punktzahl zu erzielen. Das ausfĂŒhrliche Review zur litauischen Immo-Plattform folgt in den nĂ€chsten Tagen.
Alle Einzelwerte und die vollstÀndige Methodik:
https://rethink-p2p.de/p2p-plattform-risiko/
One Leasing: Neuer Kreditgeber auf Income Marketplace
Mit One Leasing hat Income Marketplace einen neuen Kreditgeber auf seinen Marktplatz hinzugeholt. Dabei handelt es sich um ein 2018 gegrĂŒndetes Unternehmen aus Nordmazedonien, das sich auf das Leasing gebrauchter Fahrzeuge spezialisiert hat und zur selben Gruppe wie Virtus Lending gehört.
Bislang hat der Kreditgeber rund 2,9 Mio. Euro an Leasingfinanzierungen vergeben und verwaltet aktuell ein Portfolio von 758.000 Euro. Zum Start bietet One Leasing Kredite mit 12% Rendite pro Jahr, bei Laufzeiten von 12 bis 48 Monaten.
GemÀà der letzten GeschÀftszahlen ist die finanzielle Lage durchaus angespannt. Die Verschuldung ist hoch, die LiquiditÀt gering und auch das Eigenkapital ist in den letzten beiden Jahren negativ gewesen. In meinem Kreditgeber-Score reicht es nur zu 33 Punkten. Tendenz: Besser abwarten und andere Kreditgeber bevorzugen.
Income Marketplace Analyse + Bonus:
https://rethink-p2p.de/income-marketplace-erfahrungen/
P2P Portfolio Update 08/2026
Im Juli gab es mit 2.090 Euro neue Rekord-Einnahmen bei meinem persönlichen P2P Portfolio. Dazu beigetragen haben unter anderem PeerBerry (447 Euro), Income Marketplace (323 Euro) und TWINO (135 Euro), wo ich jeweils neue Bestwerte erzielen konnte.
Die insgesamt neun Transaktionen im Vormonat haben zu einem Ein- und AuszahlungsverhĂ€ltnis von negativen 7.106 Euro gefĂŒhrt. WĂ€hrend 5.000 Euro neu eingezahlt worden sind (Monefit SmartSaver, LANDE), habe ich 12.106 Euro bei Go & Grow, Income Marketplace, Nectaro, Debitum, Mintos, Afranga und Estateguru abgezogen.
Daher ist der Wert meines ausstehenden Portfolios im letzten Monat von 208.958 Euro auf 203.967 Euro gesunken. Der auf LiquiditÀt ausgerichtete Anteil, bestehend aus Bondora Go & Grow und Monefit SmartSaver, der hat dabei 39.859 Euro (19,5%) ausgemacht.
Zum vollstÀndigen Update:
https://rethink-p2p.de/p2p-kredite-august-2026/
Neuer Erfahrungsbericht: 7Harvests
Nach den bisherigen Meldungen zu 7Harvests gibt es jetzt auch einen ausfĂŒhrlichen Erfahrungsbericht zur Schweizer P2P Plattform auf dem Blog. Abseits der Themen Regulierung und GrĂŒnder-Historie sind mir bei der PrĂŒfung der Dokumente noch weitere Punkte aufgefallen, die es kritisch zu hinterfragen gilt.
Zur vollstÀndigen 7Harvests Analyse:
https://rethink-p2p.de/7harvests-erfahrungen/
LANDE fĂŒhrt GebĂŒhr fĂŒr inaktive Konten ein
LANDE passt zum 5. Oktober 2026 die Nutzungsbedingungen an. Im Zentrum steht dabei eine neue GebĂŒhr fĂŒr inaktive Konten. Demnach werden 10 Euro pro Monat in den ersten zwölf Monaten der InaktivitĂ€t fĂ€llig, ab dem 13. Monat sogar 50 Euro pro Monat.
Die GebĂŒhr greift dabei nur, wenn zwei Bedingungen gleichzeitig erfĂŒllt sind. Erstens: In den vergangenen zwölf Monaten wurde kein neues Investment auf dem PrimĂ€r- oder SekundĂ€rmarkt abgeschlossen. Zweitens: Auf dem Konto liegt verfĂŒgbares Guthaben, von dem die GebĂŒhr abgezogen werden kann.
Bedeutet im Klartext: Wer sein Portfolio nur noch auslaufen lĂ€sst, der sollte sein verfĂŒgbares Guthaben regelmĂ€Ăig abziehen. Oder aber reinvestieren. Wer mit der Ănderung nicht einverstanden ist, der kann sein Konto noch bis zum 4. Oktober 2026 per E-Mail an den Support kĂŒndigen. Ohne Widerspruch gelten die neuen Bedingungen automatisch.
LANDE Analyse + Bonus:
https://rethink-p2p.de/lande-erfahrungen/
Wird Maclear von eigenem Fake-Bewertungsportal beworben?
P2P Empire hat zuletzt ein Bewertungsportal namens CrowdIndex untersucht. Dort wird Maclear mit 9,2 Punkten als beste P2P Plattform Europas gefĂŒhrt. Die Recherche legt nahe, dass die Seite nicht unabhĂ€ngig ist, sondern zur Marketing-Infrastruktur von Maclear selbst gehört.
Die Domain wurde erst Ende Mai 2026 registriert, zeigt aber angebliche Nutzer-Reviews, die bis Oktober 2024 zurĂŒckreichen. Zudem ist keiner der neun genannten Redakteure auĂerhalb der Seite auffindbar, wĂ€hrend die PortrĂ€tfotos Merkmale KI-generierten Gesichtern aufweisen. Das deutschsprachige Impressum ist ebenfalls leer.
Noch schwerer wiegen zwei technische Befunde. So enthalten sÀmtliche Links zu Maclear und zur Partner-Plattform 8lends die eigenen internen Kampagnen-Parameter und nicht die Affiliate-IDs eines neutralen Netzwerks. Zudem nutzen CrowdIndex und maclear.ch dieselbe Google-Analytics-Property und verlinken per Cross-Domain-Tracking aufeinander.
Zum Video auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=knc9b_4MTYc
TWINO zahlt alle kriegsbetroffenen Kredite aus Russland zurĂŒck
Es ist geschafft! Viereinhalb Jahre nach Kriegsbeginn in der Ukraine, der starke EinschrĂ€nkungen bei Geldtransfers aus Russland zur Folge hatte, konnte TWINO jetzt sĂ€mtliche kriegsbetroffenen Kredite (6,9 Mio. Euro) an seine Anleger zurĂŒckzahlen.
Neben den monatlich ausgezahlten Tranchen (ca. 100.000 Euro) haben auch die zusĂ€tzlichen RĂŒckkaufangebote Ende 2025 und Anfang 2026 zur vollstĂ€ndigen RĂŒckzahlung beigetragen. Damit ist das Kapitel um den russischen Kreditgeber Moneza endgĂŒltig geschlossen.
Aus meiner Sicht ein Happy End mit zwei Seiten: Zum einen verdeutlicht der Fall, welchen Einfluss politische Risiken auf P2P-Investitionen haben können, zum anderen aber auch, dass eine geordnete RĂŒckabwicklung durchaus möglich ist.
TWINO Analyse + 2% Bonus:
https://rethink-p2p.de/twino-erfahrungen/
Lendermarket senkt Exit-GebĂŒhr bei Auto Invest FLEX
Lendermarket passt zum 16. August 2026 die Exit-GebĂŒhr fĂŒr Auto Invest FLEX an. Statt bisher 50% des jĂ€hrlichen Zinssatzes wird kĂŒnftig eine pauschale GebĂŒhr von 3,5% des ausgezahlten Betrags fĂ€llig. Effektiv auf das eingesetzte Kapital bezogen sinkt die GebĂŒhr damit nach Angaben der Plattform von bisher 5,25% bis 6,25% auf einheitlich 3,5%.
Afranga fĂŒhrt vorzeitige Auszahlungen bei SaveSmart ein
Bei Afranga können sich Anleger via SaveSmart jetzt bis zu 30% der Investition vor dem Laufzeitende auszahlen lassen, gedeckelt bei bis zu maximal 5.000 Euro.
ZusĂ€tzlich gilt eine Untergrenze von 100 Euro ohne Abschlag. FĂŒr die erhöhte LiquiditĂ€t wird eine GebĂŒhr von einem Prozent der abgezogenen Summe berechnet.
Afranga Analyse + Bonus:
https://rethink-p2p.de/afranga-erfahrungen/
Kurzes Lebenszeichen!
GrĂŒĂt euch. Knapp zwei Wochen nach der Operation scheint die schwierigste Phase (hoffentlich) vorbei zu sein. An dieser Stelle ein groĂes Dankeschön fĂŒr die zahlreichen Nachrichten und GenesungswĂŒnsche!
In den letzten Tagen hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Auch abseits der gĂ€ngigen Themen, die einen sonst vermehrt im klassischen Alltag beschĂ€ftigen. Was mir dabei deutlich geworden ist: Ohne die UnterstĂŒtzung meines direkten Umfeldes wĂ€re ich ziemlich aufgeschmissen. Essen, Waschen, Bewegung. In meinem aktuellen Zustand alles keine SelbstverstĂ€ndlichkeit.
Ein Ă€hnliches GefĂŒhl kam bei mir auf, wenn ich an unsere Community gedacht habe. Das umfangreiche, reflektierte und positive Feedback bei der Umfrage vor einigen Wochen hat mir nochmal gezeigt, wie stolz ich darauf sein kann, einen so anspruchsvollen Kreis kritischer Privatanleger um mich zu wissen, der sich auf meine Inhalte und EinschĂ€tzungen verlĂ€sst. Eine groĂe Ehre, die mir aber auch deutlich die Verantwortung gegenĂŒber euch aufgezeigt hat.
Was ich damit sagen will: Trotz angekĂŒndigter âSommerpauseâ wird es in den kommenden Tagen wieder neue News geben. Die Inbox ist voll und ebenso mein Drang nach etwas produktiver BeschĂ€ftigung. Wir lesen uns also schneller wieder als ursprĂŒnglich gedacht.
Sommerpause! â±
Kurze Mitteilung in eigener Sache: Morgen werde ich mich einer Knie-Operation unterziehen mĂŒssen, weshalb mein Fokus in den kommenden Wochen auf der Reha liegen wird. Wundert euch also nicht, wenn es auf dem Kanal vorerst ruhiger zugeht.
In diesem Sinne verabschiede ich mich hiermit bis Ende August in die Sommerpause. Lasst es euch gut gehen, bleibt gesund und genieĂt den Sommer!
Mintos startet Einzel-ETF-Investments
Ab sofort kann bei Mintos auch in einzelne ETFs investiert werden und nicht mehr nur in die vorgefertigten Core-ETF-Portfolios. Dabei stehen mehr als 1.000 UCITS-ETFs von Anbietern wie iShares, Vanguard und VanEck ab einer Mindestanlage von 1 Euro zur VerfĂŒgung.
Mintos verlangt nach eigenen Angaben keine Transaktions- oder VerwahrgebĂŒhren fĂŒr ETFs. Stattdessen werden nur die laufenden Kosten der ETFs selbst fĂ€llig (Total Expense Ratio; TER). Laut Mintos liegen diese im Schnitt bei unter 0,1%.
Ebenfalls wichtig zu erwÀhnen: Das ETF-Portfolio beinhaltet ebenso eine AnlegerentschÀdigung von bis zu 20.000 Euro wie auch die anderen Anlageprodukte auf der Plattform.
Mintos Analyse + Bonus:
https://rethink-p2p.de/mintos-erfahrungen/
LANDE Performance Report: Juni 2026
LANDE hat den monatlichen Performance-Report fĂŒr Juni veröffentlicht. Demnach hat man ĂŒber die vier KernmĂ€rkte hinweg 69 Projekte im Wert von 2,33 Mio. Euro finanziert (durchschnittlich 33.753 Euro pro Projekt). Die von Investoren erzielte Rendite soll im letzten Monat bei durchschnittlich 13,01% gelegen haben, ohne BerĂŒcksichtigung von Cashback-Aktionen oder sonstiger Boni.
AuĂerdem sind 176 Investoren neu im Juni hinzugekommen und die kumuliert ausgezahlten Zinsen sind erstmalig auf mehr als 5 Mio. Euro angestiegen. Bei mir persönlich sind davon 2.708 Euro hĂ€ngengeblieben (investiert seit Dezember 2021; Gesamt-Rendite: 9,96%).
Ebenfalls positiv: In absoluten Zahlen sind die ausgefallenen Kredite von 126 auf 111 Kredite zurĂŒckgegangen. Prozentual gesehen machen die AusfĂ€lle (absolut) ca. 10,7% des aktuell ausstehenden Portfolios aus.
LANDE Erfahrungen + Bonus:
https://rethink-p2p.de/lande-erfahrungen/
7Harvests wirbt mit Schweizer Regulierung (die es noch nicht gibt?)
7Harvests wirbt auf der Startseite der Plattform prominent mit Begriffen wie âSwiss regulated", âSwiss regulatory principles" oder âSwiss-grade protection". Im FAQ-Bereich und in der FuĂzeile relativiert sich diese Aussage. Dort ist nur von einer beantragten VQF-Mitgliedschaft die Rede, nicht von einer erteilten.
Zudem gibt es in den AGB einen weiteren Widerspruch. Dort heiĂt es, 7Harvests unterliege bereits der Aufsicht der VQF. Startseite und Vertragswerk behaupten damit ĂŒbereinstimmend einen bestehenden Regulierungsstatus, wĂ€hrend die eigene FAQ und die FuĂzeile die Mitgliedschaft als bloĂen Antrag ausweisen.
PeerBerry: Aktualisierte GeschÀftszahlen von acht Kreditgebern
Zuletzt sind acht neue GeschĂ€ftsberichte von PeerBerry-Kreditgebern ausgewertet worden. Darunter Acredit (RO), Cash Express (PH), Credit365 (MD), One Credit (KZ) und PĆŻjÄkaPlus (CZ). Hier gab es vier Verbesserungen und eine Verschlechterung zum Vorjahr. Mit Crediwise (ZA), Lend Plus (KE) und Lendi (AR) sind zudem drei neue Kreditgeber erstmalig bewertet worden.
Die genauen Ergebnisse können sich jetzt im Kreditgeber-Vergleich oder aber im PeerBerry Erfahrungsbericht angesehen werden.
Loanch Analyse: Warum ich hier NICHT investiere!
Kaum eine Plattform wird auf YouTube gerade so aggressiv beworben wie Loanch. Dabei geht es in erster Linie um Cashback-Aktionen, Vor-Ort-Besuche, "RenditejÀger"-Rhetorik und ein Framing was Risiko als Chance vermarket.
Aus diesem Grund habe ich mir zuletzt das Risiko-Profil der hĂ€ufig als âCash-Cowâ bezeichneten Plattform etwas genauer angesehen und wie viel Substanz hier tatsĂ€chlich vorhanden ist.
Um es gleich vorwegzunehmen: Der Kontrast zwischen dem weitestgehend affiliate-getriebenen Marketing und meiner persönlichen Risiko-Bewertung könnte gröĂer kaum sein. Wenn Ihr eine ehrliche und fundierte EinschĂ€tzung zu Loanch bekommen wollt, dann schaut euch meinen aktuellen Beitrag an.
âșâș YouTube:
https://youtu.be/3jgxmb3VIdg
âșâș Blog:
https://rethink-p2p.de/loanch-erfahrungen/
NEU: Loanch Kreditgeber im Vergleich
Beim Kreditgeber-Vergleich sind jetzt auch die drei auf Loanch vertretenen Unternehmen Tambadana (MY), Ammana (ID) und AhaPay (MY) hinzugefĂŒgt worden. Die Ergebnisse sprechen dabei eine deutliche Sprache: Viele veraltete JahresabschlĂŒsse, kaum Gewinne, dafĂŒr negatives Eigenkapital und hohe Wertberichtigungen. Insgesamt keine guten Kennzahlen, die einem starken Kontrast zu den ansonsten weitlĂ€ufig positiven Loanch-Rezensionen stehen.
Warum das so ist und was Anleger wirklich ĂŒber die Plattform fĂŒr eine fundierte Anlageentscheidung wissen sollten, werde ich den kommenden Tagen auf dem Blog und dem YouTube-Kanal veröffentlichen.
Zum Kreditgeber-Vergleich:
https://rethink-p2p.de/kreditgeber/
PeerBerry GeschÀftsbericht 2025: Acht Jahre ProfitabilitÀt
PeerBerry hat seinen Jahresabschluss fĂŒr 2025 veröffentlicht. Wie gewöhnlich wurde dieser dabei nicht durch eine externe PrĂŒfungsgesellschaft erstellt und nur nach kroatischen Rechnungslegungsstandards geprĂŒft. Vergleichbarkeit und Aussagekraft sind demnach eingeschrĂ€nkt.
Operativ konnte PeerBerry bereits das achte Jahr in Serie mit einem profitablen GeschĂ€ftsergebnis abschlieĂen. Der Nettogewinn lag 2025 bei 14.896 Euro, was somit einem deutlichen RĂŒckgang zum Vorjahr entspricht (2024: 579.135 Euro).
WĂ€hrend der Umsatz nahezu unverĂ€ndert bei 2,49 Mio. Euro geblieben ist, ist die Ursache primĂ€r auf sonstige externe Aufwendungen zurĂŒckzufĂŒhren, die um 671.149 Euro angestiegen sind. Laut Informationen von PeerBerry handelt es sich dabei um die Entwicklung zweier plattformfremder Projekte (ein Gaming-Marktplatz und eine Virtual-Card-App fĂŒr LATAM/SĂŒdafrika).
PeerBerry Erfahrungen + Bonus:
https://rethink-p2p.de/peerberry-erfahrungen/
7Harvests: Ex-Hive5 CEO grĂŒndet Schweizer P2P Plattform
Mit â7Harvestsâ gibt es jetzt eine neue P2P Plattform im Marktumfeld. Diese bietet nach eigenen Angaben Konsumenten-, KMU- und Immobilienkredite aus mehreren LĂ€ndern ab 50 Euro Mindestanlage an. Beworben werden Renditen von 15%, sowie zusĂ€tzlich Treue- und Empfehlungs-Boni von bis zu 3%.
Warnsignal #1: 7Harvests wirbt auf der Startseite prominent mit âSwiss regulatedâ. Im Kleingedruckten Footer-Bereich steht dagegen nur, dass die VQF-Lizenz als Anschluss an eine Schweizer Selbstregulierungsorganisation (SRO) erst beantragt ist. Scheinbar wird hier ein Ă€hnlicher Umweg wie bei Maclear gewĂ€hlt, um somit der EuropĂ€ischen Crowdfunding-Lizenzierung zu umgehen.
Warnsignal #2: GrĂŒnder und Chairman von 7Harvests ist der Litauer Ricardas Vandzinskas. Dieser wurde 2020 als CFO bei der Aventus Gruppe eingestellt und noch vor Ablauf der Probezeit wieder freigestellt. Im Anschluss war er CEO und MitbegrĂŒnder der Hive5-Plattform, an der er 35% der Anteile hielt. Unter seiner operativen FĂŒhrung gab es öffentliche Falschaussagen zur ProfitabilitĂ€t der Plattform, gekaufte Trustpilot-Bewertungen und juristische Schritte gegen kritische Berichterstattung. Seine Anteile wurden 2025 an die Ruptela-Group verkauft, dem Unternehmen von Hauptgesellschafter Andrius RupĆĄys.
Fazit: Abseits der jungen Historie sollten die bestehenden Warnsignale ein deutlicher Fingerzeig im Hinblick auf das Risikoprofil der neuen Plattform sein. Eine aktive Bewerbung oder Monetarisierung von 7Harvests via re:think P2P wird kategorisch ausgeschlossen.
Aventus Group mit 49,1 Mio. Euro Gewinn im ersten Halbjahr 2026
Die Aventus Gruppe hat einige Kennzahlen fĂŒr das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Demnach habe man 851,6 Mio. Euro an neuen Krediten finanziert, das Kreditportfolio ist bis Ende Juni auf 468,7 Mio. Euro angewachsen (37,2% gegenĂŒber Ende 2025) und der erzielte Nettogewinn der Gruppe soll bei 49,1 Mio. Euro gelegen haben.
Demnach scheinen die Kosten fĂŒr das Wachstum, trotz internationaler Expansion, in einem ĂŒberschaubaren VerhĂ€ltnis zum Gewinn zu stehen. Bei gleichbleibender Entwicklung im zweiten Halbjahr könnte der Rekordgewinn aus dem Vorjahr (95,7 Mio. Euro) durchaus ĂŒbertroffen werden.
