Communist Action & Theory
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Dies ist der offizielle Channel der Gruppe CAT - Communist Action & Theory aus Marburg. cat-marburg.org Organisiert in ...ums Ganze! & Beyond Europe. Twitter / Instagram: @CATmarburg
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Die Broschüre ist nicht nur unheimlich informativ, sondern erläutert (auf verständliche Weise) grundlegende Konzepte, wie zum Beispiel wie Besitzansprüche von Männern an Frauen mit einer materialistischen Analyse des Kapitalismus zu erklären sind, und warum die Abschaffung des kapitalistischen Patriarchat gegen den Staat passieren muss. Daher möchten wir das Lesen dieser Broschüre ausdrücklich empfehlen.
Den Inhalt der slides könnt ihr auch nochmal als Blog-Post auf unserer Website lesen: https://cat-marburg.org/leseempfehlung-broschuere-keine-mehr-ueber-feminizide-und-das-ende-des-kapitalistischen-patriarchats/
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Zum Anlass des Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen möchten wir die Broschüre „Keine Mehr! Über Femi(ni)zide und das Ende des kapitalistischen Patriarchats“ vorstellen.
2021 haben Redical M und die Gruppe für antifaschistische und feministische Arbeit (GA+FA) aus Göttingen, eine Broschüre über kapitalistische, patriarchale Gewalt in ihrer zugespitzten Form der Femi(ni)zide herausgebracht. Diese haben sie nun im Rahmen einer 2. Auflage im November 2024 überarbeitet, erweitert und erneut veröffentlicht.
Unter anderem werden in der Broschüre die Verstrickung von Femi(ni)ziden mit verschiedenen Formen menschenfeindlicher Ideologien wie Queerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus, sowie die Aufrechterhaltung der kapitalistischen, patriarchalen Ordnung durch Exekutivinstrumente wie Misogynie, dem kapitalistischen Staat und der Justiz beleuchtet.
Die Broschüre gibt es hier digital zu lesen: https://redicalm.org/uber-feminizide-und-das-ende-deskapitalistischen-patriarchats/
Denken wir an Zwangsräumungen, Abschiebungen, Grenzpatroullien oder die Niederschlagung von Streikbewegungen – bis heute geht es darum, die herrschenden Verhältnisse von Staat, Nation, Kapital und Patriarchat aufrechtzuerhalten.
Die Geschichte der Polizei in den USA ist dagegen verknüpft mit der Geschichte der Sklaverei. Schwarze Menschen wurden unterdrückt, ihnen jegliche Freiheit genommen und sie bei Flucht oder Widerstand bestraft oder gar getötet. (…)
Wir fordern den konsequenten Ausbau der sozialen Arbeit und die Schaffung sozialer, selbstverwalteter Räume für die marginalisierten dieser Gesellschaft. Es wird Zeit für ein soziales Zentrum in Marburg und die Schaffung von unabhängigen Jugendräumen!
Noch ein paar letzte Worte zu den hess(l)ischen Zuständen: Trotz der sogenannten rechten „Einzelfälle“ in der hessischen Polizei, der exzessiven Polizeigewalt bis zu Polizeimorden hat die schwarz-grüne Landesregierung Hessen ein repressives hessisches Versammlungsgesetz durchgebracht. Statt Täterstrukturen aufzulösen, werden sie gestärkt und soziale Bewegungen im Gegenzug kriminalisiert.“ (Aus unserem Redebeitrag am 25.03.23 auf der Nachttanzdemo des Bündnis „Marburg gegen Mietenwahnsinn“)
Es gilt heute, wie damals und wie morgen: Abolish the Police!
All Cats Are Beautiful!
Kommt am 13.12.24, 20:30 Uhr in die Rakete im Bettenhaus.
Wir freuen uns auf euch!
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Jeden 2. Freitag im Monat veranstalten wir die Hello Kitty Kneipe mit entweder thematischen Schwerpunkten, Inputs oder einfach gemeinschaftlichem gegen-die-Gesamtscheiße-Saufen.
13.12.24, 20:30 Uhr, Rakete im Bettenhaus: Hello Kitty Kneipe 🔥1312! Abolish the Police!🔥
Aus unserem Redebeitrag am 25.03.23 auf der Nachttanzdemo des Bündnis „Marburg gegen Mietenwahnsinn“:
„Wir sehen die Polizei nicht als Freund & Helfer, noch als Verteidiger der Demokratie an. Die Polizei ist in ihrer Kernfunktion die ausführende staatliche Gewalt. Eine „friedliche Polizei“ ist in diesem Sinne gar nicht möglich, da die Aufgabe der Polizei darin besteht Gewalt auszuüben. Es gibt keine „Polizeigewalt“ – Polizei ist Gewalt!
Die Geschichte der modernen Polizei ist verknüpft mit den Anfängen der Industrialisierung und somit der Herausbildung des Kapitalismus in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Kernaufgaben der Polizei in ihrer Anfangszeit in Europa bestand darin Arbeiter:innen und Verarmte zu kontrollieren, Aufstände zu bekämpfen, das Privateigentum zu schützen und den freien Warenverkehr zu garantieren. Hört sich vertraut an?
Am 09. November wurde die Synagoge in der Universitätsstraße durch die SA niedergebrannt. Das Bild zeigt den Brand der marburger Synagoge. Die anrückende Feuerwehr beschränkte sich darauf die Nachbarshäuser vor den Flammen zu schützen. Nur die Torahrollen konnten gerettet werden. Die Abbruchsarbeiten musste die jüdische Gemeinde selbst bezahlen. Kurze Zeit danach wurden zunächst viele jüdische Männer in das KZ Buchenwald abtransportiert. Die noch verbliebenen Juden und Jüdinnen wurden in der Folgezeit in einigen Ghettohäusern untergebracht. Weniger als 200 Personen gelang bis Kriegsbeginn die Flucht in das rettende Ausland. Alle übrigen wurden in drei weiteren Deportationen bis 1942 in KZs und Lager verschleppt, wo nur einzelne von ihnen überlebten.
Weitere Informationen zur Geschichte des judischen Lebens in Marburg findet ihr auf der Webseite der jüdischen Gemeinde Marburg:
https://jg-marburg.de/geschichte
Der 09. November 1938 in Marburg
Marburg war eine lange Zeit bekannt als „braune Hochburg“. Schon bei der Wahl 1932 schaffte es die NSDAP in Marburg 53,3% der Stimmen zu erringen. Zum Vergleich: Reichsweit holten die Faschist:innen ein Ergebnis von „nur“ 37,2% ein. Nach der Machtergreifung 1933 fanden anhand von Feindeslisten Säuberungsaktionen in Marburg statt. Linke Oppositionelle wurden verhaftet und verurteilt. Wie woanders gab es keinen nennenswerten Widerstand gegen die faschistische Barbarei. Die SA konnte ihren Straßenterror in Marburg ohne Konsequenzen durchführen. Marburger Juden und Jüdinnen wurden gedemütigt, isoliert und angegriffen. In der Zeit von 1934 bis 1935 wurde jüdisches Eigentum in Form von Ersparnissen, Geschäften, Privatwohnungen- und Häusern entwendet und in sogenannten „arischen Besitz“ überführt.
Na, schon am Überlegen was ihr euch an Weihnachten verschenken könnt? Wie wäre es mit der schicken Antifa Soli Tasse?
Diese findet ihr beim anarchistischen Infoladen Marburg.
Die Einnahmen kommt antifaschistischer Recherche zu Gute.
Mehr Infos unter https://antifa.support/
🔥Heute Abend in der Rakete im Bettenhaus, 20 Uhr🔥
Bringt Bangers und friends mit 😼
Morgen Abend ist es soweit - endlich können wir die Karaoke-Kneipe nachholen🥰
Übrigens auch eine perfekte Gelegenheit um...
1. ... den Frust dieser Woche abzulassen 🔥
2. ... Personen hinter der Theke anzusprechen falls ihr Bock habt euch gegen diese ganze Kackscheiße zu organisieren 😽
3. ... sich geschmackvoll auf den Winter vorzubereiten indem ihr euch einen schicken antinationalen Fanschal gönnt✨️
20 Uhr in der Rakete im Bettenhaus
Wir freuen uns auf euch! ❤️🔥
Nachruf für Schraube
Am 24. Oktober 2024 ist unser guter Freund und Genosse Schraube (Jochen) völlig unerwartet und viel zu früh im Schlaf verstorben.
Für über zwei Jahrzehnte war er in der radikalen Linken und Subkultur aktiv und hat diese mitgeprägt - in Wunstorf, Hannover und bundesweit. Nicht nur durch die zahlreichen Plakate, Logos, Flyer und Kampagnendesigns, die er in den vergangenen Jahren für verschiedene linke Gruppen, Bündnisse, Gewerkschaften und Bands geschaffen hat, wird er in Erinnerung bleiben. Viele von uns sind erst durch ihn in autonome Zentren, politische Gruppen und Kollektive gekommen. Beim Rest hat er dafür gesorgt, dass wir dort bleiben wollten, weil auch er da war. Dafür sind wir ihm unendlich dankbar.
Der „Linksextremist mit der prägnanten Rabennase“, wie ihn einst ein Schreiben der Sicherheitsbehörden betitelte, blieb sein Leben lang entschiedener Kommunist – trotz und vielleicht auch gerade wegen diverser Repressionsversuche, die allerdings ohnehin nie zum Ziel führen konnten. Schließlich war er „unschuldig wie immer“, wie er selbst zu betonen pflegte.
Schraube war einer von den Menschen, die es mit ihrer Überzeugung ernst meinten und Politik nicht als bloßes Hobby oder im Rahmen ihrer adoleszenten Phase betrieben. Mit ihm zu diskutieren hat sich auch deshalb gelohnt, weil er Positionen, die er falsch fand, nicht einfach hinnehmen wollte. Gemeinsame Gespräche waren mal lustig, mal ernsthaft, stets klug aber nie verbissen. Ein Genosse, wie ihn sich alle wünschen – aber nur die wenigsten bekommen.
Schraube hatte einen ausgeprägten Hang zum schönen Leben. Wir erinnern uns an ihn mit einem Glas Weißwein oder einem Aperol Spritz in der Hand. Bei ausgelassener Feierei oder beim Aufbau einer Soundanlage. Als Dauergast auf dem Trance Floor oder hinter dem selbstgemalten DJ-Pult eines fix zusammengeschusterten Open Air-Tresen, die übriggebliebene Menge einheizend. Wir sehen ihn vor uns auf dem Sattel eines Rennrads, den „Col de la Schuft“ erklimmend oder in seinen neuen Schuhen durch die Leinemasch laufend.
Wir haben uns in den vergangenen Tagen hunderte Geschichten erzählt, die von seinem einzigartigen Humor, seiner Liebe zum Exzess aber auch von seiner Freundschaft und seiner Hilfsbereitschaft zeugen. Und wir werden nicht aufhören, sie immer wieder und wieder zu erzählen.
Schraube hinterlässt eine Lücke, die nicht gefüllt werden kann. Er fehlt schon jetzt unfassbar. Lasst uns nicht nur seinen Tod betrauern, sondern auch auf sein Leben anstoßen. Denn nichts anderes hätte er gewollt.
Schraubes Freund:innen und Genoss:innen im Oktober 2024
🔥🔥Heute Abend🔥🔥
Kommt um 20:30 Uhr zum Café am Grün - es wird spannend!
Im Rahmen der kritischen Einführungswochen gibt es bis 23 Uhr im Anarchistischen Infoladen Kneipe, falls ihr den Abend gemeinsam mit friends oder Genossis ausklingen lassen wollt 🥳
Am kommenden Mittwoch ist es soweit!
Kommt am 30.10. Um 20:30 Uhr ins Café am Grün um diesem spannenden Vortrag mit Ismail Küpeli zu lauschen 🔥
Repost from Linkes Leben Marburg
Auf indymedia wurde ein lesenswerter Artikel über die Veröffentlichungen des hessischen Verfassungsschutz über die Marburger Naziburschenschaften gepostet: https://de.indymedia.org/node/465477
Wegen Krankheitsausfall müssen wir die Kneipe morgen Abend leider absagen 😪 wir finden das super schade.
Aber die guten Nachrichten sind, es gibt einen Nachholtermin: merkt euch schonmal den 8.11. vor 🥳.
Im Übrigen: in den letzten Postings haben wir übrigens fälschlicherweise geschrieben, die Hello Kitty Kneipe fände jeden 3. Freitag im Monat statt. Das wäre tatsächlich nur im Oktober so gewesen.
Die Hello Kitty Kneipe fängt am 2. Freitag im Monat statt. So also auch die nächste am 8.11. :)
Bleibt gesund!
Gegenüber einem türkischsprachigen Publikum werden die nationalistischen Inhalte offen propagiert, im öffentlichen Erscheinungsbild und in deutschsprachigen Verlautbarungen legen sie dagegen Wert darauf, den Anschein eines „ganz normalen“ Moscheevereins zu wahren, dessen vereinsinterne Arbeit und Aktivitäten im Stadtteil keinerlei politischem Anspruch folgen würden. Ohne Kenntnisse der entsprechenden Netzwerke, Organisationen, Symbole und Codes fällt es schwer, extrem rechte türkische Akteure und deren Aktivitäten zu erkennen und einzuordnen.
Der Politikwissenschaftler Dr. Ismail Küpeli wird uns einen Überblick über die aktuellen Akteure geben und auch Bezug nehmen zu deren Bedrohungspotential für Antifaschist*innen und Linke insgesamt.
Der Vortrag findet am 30.10.2024 um 20:30 im Café am Grün statt und ist eine Kooperationsveranstaltung vom Freundschaftsverein Marburg-Kurdistan, dem Antifa-Referat des AStA Marburgs und der Gruppe CAT.
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Grauzone Graue Wölfe – Handlungsstrategien im Umgang mit der ultranationalistischen Ülkücu-Bewegung
30.10.2024 um 20:30 im Café am Grün.
Seit Jahrzehnten sind türkische Nationalist*innen und Rechte auch in Teilen der türkeistämmigen Bevölkerung aktiv – und dies weitgehend ungestört. Der Krieg der türkischen Armee gegen Kurd:innen und die zunehmend autoritäre Herrschaft in der Türkei spiegeln sich in Konflikt- und Gewaltlinien und nicht zuletzt auch in Spannungen zwischen türkeistämmigen Menschen in Deutschland wider. Nationalistische und extrem rechte Organisationen wie die „Grauen Wölfe“ bieten gerade für türkische Jugendliche Identitäts- und Gemeinschaftsangebote, die sich auf eine mythisch überhöhte Geschichte des „Türkentums“ berufen.
